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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 06:53:11 *
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Autor Thema: Ex-Frau & Girlfriend  (Gelesen 838 mal)
Muttivati
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Beiträge: 8



« am: 11. September 2017, 22:11:09 »

Hallo Ingo30!
Wie gesagt, ich heiße Georg. Seit 6 Jahren bin ich verheiratet mit zwei Töchtern. Die ältere (S.) ist fast 5 Jahre alt, die kleinere (K.) - 3. Seit 2 Jahren ist die Beziehung zwischen mir und meiner Frau sehr angespannt, sodass wir beschloßen haben, sich scheiden zu lassen. 6 Monate wohnen wir getrennt. Die Kinder sind bei meiner Frau. Ich möchte keine Gerichte, darum habe ich nichts dagegen, dass die kleinen bei ihrer Mutter bleiben. Meine einzige Bedingung - am Wochenende, Feiertagen und im Sommer (1 Monat) sind sie bei mir. Bis jetzt war alles ok. Aber meine fast Ex-Frau hat mich mit meiner Freundin gesehen. Wir sind nur 4 Monate zusammen und nächsten Monat will ich zu ihr umziehen. Doch die KM will aber nicht, dass unsere Kinder mich mit einer anderen Frau sehen. Ich weiß nicht, ob diese Beziehung zu etwas Ernstes werden, aber ich möchte meine Freundin von meinen Kindern nicht verstecken. Andererseits mächte ich S. und K. auch nicht verloren. Was könnt ihr mir raten?

__________________________________________________
Mod: Klarnamen entfernt - bitte achte da zukünftig drauf - Danke sehr!

Änderung durch Malachit: Ich habe diese Antwort aus dem Thread von GerdF abgetrennt und mit dem Thema "Ex-Frau & Girlfriend" zusammengeführt.
« Letzte Änderung: 11. September 2017, 23:20:10 von Malachit » Gespeichert

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Muttivati
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Beiträge: 8



« Antwort #1 am: 11. September 2017, 22:26:14 »

Hallo zusammen!
Wie ich schon geschrieben habe, stehe ich kurz vor der Scheidung. Seit 6 Monaten leben ich und meine Frau getrennt. Nun seit 4 Monaten habe ich eine Girlfriend. Meine Frage, wenn ich beweisen kann, dass ich sie nach der Trennung getroffen habe, besteht es eine Möglichkeit, dass meine fast Ex-Frau das als Vorteil für sich nutzen kann? Was wäre dann mit Kindern?
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Malachit
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« Antwort #2 am: 11. September 2017, 23:26:18 »

Hallo Muttivati,

Meine Frage, wenn ich beweisen kann, dass ich sie nach der Trennung getroffen habe, besteht es eine Möglichkeit, dass meine fast Ex-Frau das als Vorteil für sich nutzen kann?

Das Schuldprinzip bei der Ehescheidung ist hierzulande seit vier Jahrzehnten abgeschafft. Zumindest juristisch macht es nicht den geringsten Unterschied, ob und seit wann du eine Freundin hast - oder um was geht es dir mit dieser Frage?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Susi64
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« Antwort #3 am: 12. September 2017, 08:25:51 »

Hallo,

rein rechtlich ist Deine Freundin irrelevant. Es würde nur eine Rolle spielen, wenn Du ein Mangelfall beim Unterhalt sein solltest (also nicht den Mindestunterhalt für beide Kinder zahlen kannst), dann könnte Dir wegen Zusammenleben eine Haushaltsersparnis anerkannt werden.

Im Allgemeinen gestalten neue Partner eine Trennung/Scheidung eher unfreundlicher, aber das ist eine persönliche Sache und keine juristische. Dein Recht auf Umgang wird davon nicht berührt. Wie und wo Du den Umgang durchführst ist Dein Problem. Auf die gemeinsame Sorge haben nur Dinge Einfluss, die das Kindswohl gefährden, neue Partner fallen nicht in diese Kategorie, auch wenn Mütter in vielen Fällen versuchen am großen Rad zu drehen sobald es eine neue Freundin gibt.

Es interessiert auch keinen seit wann Du Deine Freundin kennst.

VG Susi
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Susi64
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« Antwort #4 am: 12. September 2017, 12:05:07 »

Hallo,

als Nachtrag. Rein rechtlich gibt es keine Probleme, aber es macht nur dann Sinn die Freundin den Kindern vorzustellen, wenn ihr eine längerfristige Beziehung eingehen wollt. Ihr solltest als erstes mal darüber reden ob sich Deine Freundin auch ein Zusammenleben mit den Kindern vorstellen kann und wie sie dabei ihre Rolle sieht. Außerdem werden Deine Töchter von Dir Unterhalt bekommen, dadurch steht für Dich und Deine Freundin weniger Geld zur Verfügung und auch weitere Kinder sollten gut überlegt und geplant sein.
Wenn ihr hier Übereinstimmung in den Ansichte erreicht und ihr auch weiterhin zusammen sein wollt, dann macht es Sinn den Kindern die neue Frau in Deinem Leben vorzustellen. Sie muss sie ja irgendwann kennenlernen. Auch wenn Deine Ex-Frau davon nicht unbedingt begeistert sein wird, wäre durchaus ein Treffen aller Erwachsenen sinnvoll. Ein gutes Verhältnis zwischen allen Beteiligten ist die Voraussetzung für ein normales Miteinander.

VG Susi
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Ingo30
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« Antwort #5 am: 12. September 2017, 17:53:39 »

Hallo Georg,

willkommen hier. Nur zu Deiner Info: Das Trennungsjahr dauert 1 Jahr. Dann kannst Du die Scheidung einreichen. Hast Du mal darüber nachgedacht mit Deiner Frau eine Scheidungsfolgenvereinbarung beim Notar zu schließen? Wenn Du keine Lust auf "Gerichte" hast, wäre das die beste Lösung, da man hier alles kostengünstig und auf Augenhöhe regeln kann.

Was mir auffällt: Einen richtigen Umgangsplan habt ihr auch nicht. Du kannst nicht erwarten, dass die Kinder "alle Feiertage" bei Dir sind. Das geht nicht. In 1-2 Jahren kommt das größere Kind in die Schule. Dann sind in der Regel die hälftigen Ferien abzudecken durch Dich! Dazu müssen Regelungen für die hohen Feiertage getroffen werden. Wenn ihr ein Wechselmodell alle 14 Tage macht, solltet ihr die Termine auf einem Jahresplaner festhalten. Dazu macht eine Elternvereinbarung Sinn, zu welche Uhrzeit der Umgang beginnt und was bei Umgangsausfällen / Notfällen zu geschehen hat. Ein Großteil der typischen Umgangsstreitigkeiten lässt sich so vermeiden.

Was die KM bzgl. Deiner neuen Partnerin sagt, ist erstmal egal. Es geht sie nichts mehr an. Genauso kann Deine Demnächst Ex-Frau zusammenziehen mit wem sie möchte. Auch darauf hast Du keinen Einfluss. Aus meiner Sicht ist Euer Vorgehen trotzdem nicht gerade sinnvoll. Bevor man zusammenzieht sollten die Kinder einen potentiellen Partner schon kennenlernen. Willst Du auf Risiko fahren, dass Deine Kinder die neue Partnerin vielleicht überhaupt nicht ausstehen können (bzw. Deine Partnerin die Kinder, mit denen sie auch rechtlich nichts zu tun hat). Dies wäre mir viel zu risikoreich an Deiner Stelle und das kann durchaus noch für viele Spannungen, auch in Deiner jetzigen Beziehung Sorgen. Warum Du mit jemand zusammenziehen willst obwohl Du nicht weiß ob es halten wird, versteh ich auch nicht wirklich. Gruß Ingo
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Muttivati
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« Antwort #6 am: 12. September 2017, 22:06:28 »

Hallo Malachit,
du hast meine Frage komplett geantwortet. Danke dir. Von der Abschaffung des Schuldprinzips bei der Ehescheidung habe ich nicht gehört. Nochmal vielen Dank!

[Edit] Hallo Susi64
ich glaube, damit würde ich ein Problem haben, weil die KM sehr und sehr über meine neue Beziehung emport ist exclamation_smile
Vielen Dank für die Antwort!

Hallo [Edit]Ingo30!
Du hast völlig Recht!!! Einen richtigen Umgangsplan haben wir wirklich nicht. Und mit der Justiz haben wir auch gar nichts zu tun. Ich glaube, wir sollen uns an einen Antwalt wenden. Alles haben wir nur mündlich besprochen.
Naja, ich sehe, ich muss noch viel in diesem Bereich nachholen.

PS: Hallo nochmal!!!
Vielen Dank an alle, die meine Frage beantwortet haben! Eure Hinweise haben mir sehr geholfen. Ich habe noch nicht alles verstanden und weiß, dass der Scheidungsprozess kompliziert wäre, aber hier kann ich wirklich viel davon erfahren. Bei Fragen melde ich mich thumbup
Danke Dir!


Anm. Mod.
Bitte kein Voll-Quote. Ebenso kann durchaus in einem Beitrag auf drei zuvor stehende geantwortet werden. Digitaler Overhead muss nicht sein.
« Letzte Änderung: 12. September 2017, 22:26:56 von oldie » Gespeichert

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Ingo30
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« Antwort #7 am: 13. September 2017, 19:49:51 »

Moin Georg,

einen Anwalt brauchst Du jetzt noch nicht. Sinnvoller und friedvoller ist es, wenn ihr zunächst einen Notar aufsucht und hier eine Scheidungsfolgenvereinbarung abschließt. Der Vorteil ist folgender: Der Notar ist unabhängig. Ein Anwalt darf dagegen immer nur für die Interessen seines Mandanten agieren. Wenn ihr beim Notar eine Vereinbarung auf Augenhöhe schließt braucht ihr danach nur noch einen Anwalt zur Einreichung des Scheidungsantrags. Da die Vereinbarung Bindungswirkung vor Gericht hat, kann so eine Scheidung innerhalb von 15 Minuten ohne Stress geschehen. Zur Belohnung bekommt ihr noch die hälftigen Gerichtskosten erstattet. Gruß Ingo
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Muttivati
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« Antwort #8 am: 13. September 2017, 22:40:06 »

einen Anwalt brauchst Du jetzt noch nicht. Sinnvoller und friedvoller ist es, wenn ihr zunächst einen Notar aufsucht und hier eine Scheidungsfolgenvereinbarung abschließt.

Achso. Danke für den Tipp! Ich hoffe sehr auf die Scheidung ohne Stress


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Anm. Mod.
Vollzitat gekürzt, noch mal: Bitte kein Voll-Quote.
« Letzte Änderung: 14. September 2017, 13:54:15 von 82Marco » Gespeichert

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