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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 17:04:38 *
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Autor Thema: Impfung und Umgang  (Gelesen 1224 mal)
akoser
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 44


« am: 18. August 2017, 20:55:44 »

Hallo Zusammen,

bin nicht sicher ob meine Thema hier hin passt.

Ich werde in 15 Tag wieder Papa, mein Sohn 7 kommt alle 14 Tage zu uns allerdings ist dieser nicht geimpft da die Mutter absoluter Impfgegner ist und da auch vom Haus und Kinderarzt unterstützt wird. 

Jetzt hat meine Lebenspartnerin sorge das sich das neugeborne anstecken könnte. Sie selber und ich und unser großer Sohn sind geimpft. Sie selber ist Kinderzieherin und seit 9 Monaten freigestellt bzw. Berufsverbot wegen möglicher Ansteckung.

Wie sollen wir mit der Situation umgehen?
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Kasper
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.922



« Antwort #1 am: 18. August 2017, 21:17:23 »

Moin,

wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass Dein Kind keine übertragbaren Krankheiten auf Deine schwangere Lebensgefährtin übertrgät (z.B. Röteln). Ansonsten sehe ich hier eher eine Gefahr für Dein älteres Kind, wenn Euer neugeborenes Kind erkrank. Das Kleine lasst ihr impfen, also ist es "geschützt", Dein Sohn kann aber an den Kinderkrankheiten schwer erkranken und Folgeschäden davontragen...

Meine Meinung.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
oldie
Administrator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.605


Bonnie 2


« Antwort #2 am: 18. August 2017, 21:50:15 »

Moin

wichtig ist in diesem Zusammenhang nur, dass Dein Kind keine übertragbaren Krankheiten auf Deine schwangere Lebensgefährtin übertrgät (z.B. Röteln).
Nach einer Impfung sollte das zumindest bei Röteln nicht vorkommen. Eine Rötelnimpfung bzw. überlebte Erkrankung immunisiert lebenslang. Diese zusätzliche Überprüfung, welche von manchen Stellen empfohlen wird, fehlt eine empirische Untersuchungsgrundlage.

Ansonsten sehe ich hier eher eine Gefahr für Dein älteres Kind, wenn Euer neugeborenes Kind erkrank. Das Kleine lasst ihr impfen, also ist es "geschützt", Dein Sohn kann aber an den Kinderkrankheiten schwer erkranken und Folgeschäden davontragen...
Das Problem dürfte erst dann akut werden, wenn der Kleine Kontakt zu anderen (ungeschützten) Personen bekommt. Z.B. dann, wenn er in eine Kindereinrichtung geht und umfangreichen Kontakt mit allen möglichen Bakterien und Viren erfährt.

Also ich selber würde dies auch nicht auf die leichte Schulter nehmen wollen, da habe ich schon Verständnis für Deine LP. Wird das Kind gestillt? Falls ja, so erfährt es dadurch viele Abwehrstoffe. Achtet auf Hygiene, vor allem nach dem Toilettengang (zumal der Kinder). Ansonsten bedenkt, dass dies nunmal das Leben ist. Nur weil ihr wisst, dass EIN Kind nicht geimpft ist, ist alles andere nicht automatisch sicher(er). Und Viren und Bakterien gehören zum Menschen wie das Leben selbst. Seid einfach aufmerksam.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 18. August 2017, 22:46:16 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Inselreif
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 276


« Antwort #3 am: 18. August 2017, 23:53:24 »

Wozu diese Panik? Deiner Frau sollte doch von Berufs wegen bekannt sein, welche (alles andere als vernachlässigbare) Zahl von Kindern und auch Erwachsenen zwar geimpft aber nicht immunisiert ist?!

Gruss von der Insel
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nadda
_nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.136


« Antwort #4 am: 19. August 2017, 06:58:13 »

Hi,

bei mir war in der Schwangerschaft auch immer Mega Panikmache von Seiten der Ärzte, weil:

Mumps geimpft  - keine Immunität
Röteln geimpft, trotzdem bekommen - keine Immunität weil Titer zu niedrig
Keuchhusten geimpft, trotzdem bekommen - keine Immunität auch hier der Titer zu niedrig
Cytomegalie - keine Immunität
Ringelröteln - keine Immunität

Hep B geimpft, über den Normalen Impfmodus hinaus wegen der Arbeit mit Hep B infizierten Behinderten - keine Immunität erreichbar
Wegen dieser nicht funktionierenden Impfung musste ich unterschreiben das ich auf eigenes Risiko arbeite, genauso wie noch 5 andere Kollegen im Team,
alle bekamen keinen Immunität beim Impfen.

Durch meinen Job hatte ich jede Woche jahrelang relativ engen Kontakt zu etwa 140 - 160 Kindern. Ich habe mich nie mit einer Kinderkrankheit angesteckt.
Panik ist also nicht angebracht. Durch diese vielen Kinderkontakte wäre mein Infektionsrisiko ja deutlich höher als bei der üblichen Erzieherin.

Ja, es gibt Risiken, aber gegen die kannst du nicht mal mit einer Impfung absolut sicher ankommen. Ich habe in der Arbeit über ein Jahr ein Kind betreut das
wegen einer Infektion der Mutter während der Schwangerschaft behindert war. Gleichzeitig hatten wir aber auch ein Kind im Haus das wegen einer nicht
vertragenen Impfung behindert war.

Würde jetzt heute in der Einrichtung in der ich arbeite Mumps ausbrechen oder Röteln, müsste ich vermutlich nach Hause gehen oder auf eigenes Risiko arbeiten.

Ich hab mir in der Arbeit schon unendlich viele Magen- Darm- Infekte eingefangen (weil die Kinder nicht die drei Tage zu Hause bleiben die man nach den letzten
Symptomen noch ansteckend ist), ich hab mir einen gefährlichen Virus eingefangen  und hatte dann auch ne heftige Lungenentzündung. Bei diesem Virus waren
am Ende über 50% von Personal und Kindern betroffen - die hatten alle nur Bronchitis.
Was man auch gerne mal bekommt ist Bindehautentzündung oder Hand- Fuß- Mund. Aber die typischen Kinderkrankheiten sind mit Ausnahme von Scharlach
und Windpocken extrem selten. Und bei den Windpocken kann man ja dann immer sehen wie viele Kinder die bekommen obwohl sie geimpft wurden - und das
sind nicht grade wenige.

Es gibt Restrisiken im Leben, dagegen kannst du nichts tun. Aber du solltest dich deshalb nicht verrückt machen lassen.
Meine Kinder sind auch nicht geimpft, weil laut Aussage der Ärzte bei denen vermutlich genau der gleiche "tolle" Impferfolg eintreten würde wie bei mir.
Und, weil ich auf die letzte Impfung in meinem Leben so heftig reagiert habe, dass ich lange Zeit mit Cortison behandelt werden musste.

LG
Nadda

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Lausebackesmama
aka LBM
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.155


Ein Leben lang!


« Antwort #5 am: 19. August 2017, 10:12:04 »

Hm. Ich habe das Gefühl, dass der Kern des Problems missverstanden wird.

Das große Kind ist ungeimpft, könnte also eine Kinderkrankheit mitbringen, die noch nicht sichtbar ist (Inkubationszeit) aber schon ansteckend und dadurch für ein Neugeborenes sehr gefährlich sein kann.

Ich will keine Impfdebatte anzetteln. Die Mutter des Großen hat eine Entscheidung getroffen, die man als Unbeteiligter nicht ändern kann. Ich als Mutter des Neugeborenen würde ebenfalls eine Entscheidung treffen. Und die würde so auasehen, dass es keinen Kontakt zwischen den Kindern gibt, bis mein Kind ausreichend eigenen Impfschutz hat. Und das ist dann ebenfalls vom Umfeld zu akzeptieren.

LG LBM

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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ingo30
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.356


« Antwort #6 am: 19. August 2017, 10:24:25 »

Moin,

sehe das auch wie LBM. Ein Impfschutz ist eine wichtige Sache aus meiner Sicht. Und eine Schwangerschaft ist schon eine sehr sensible Phase. Mal ganz davon abgesehen, dass es bei vielen gar nicht so weit kommt und andere Probleme vielleicht zu einem Abbruch führen können, wäre mir hier das (vermeidbare) Risiko einer Ansteckung und ggf. Schädigung des ungeborenen Lebens auch zu hoch.
Das heisst ja nun auch nicht, dass der KV sein Kind nicht sehen kann. Nur halt nicht im Beisein der werdenden Mutter / bis das Kleinkind genügend Abwehrschutz hat. Gruß Ingo
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.033


« Antwort #7 am: 19. August 2017, 10:57:51 »

Hallo,

wir können hier natürlich dieses und jene Einzelbeispiel aufführen. Z.B. hat mein damals 3jähriger Sohn Mumps bekommen (Impfung gab es damals nicht und Munps ist schon heftig), wir haben ihn zu den Großeltern gebracht, weil ich mich angesteckt habe und auch Mumps bekommen habe, sein jüngerer Bruder damals ca. 6 Monate alt hat sich nicht angesteckt obwohl er mit mir in Kontakt war und auch bis zum Ausbruch der Krankheit mit seinem Bruder.

Ich denke, dass ihr vorallem über die Ängste reden solltet. Der Halbbruder ist schon 7 geht also in die Schule. Hier besteht eigentlich nur dann eine reale Gefahr, wenn in der Schule bzw. Einzugsbereich der Schule bestimmte Kinderkrankheiten auftreten. Wenn das passiert sollte es ein Kontaktverbot bis zum Abklingen geben. Hier sollte auch die Mutter des 7jährigen kooperativ sein und auf die Situation achten.

Ansonsten interessiert sich natürlich auch ein 7jähriger für das Baby, allerdings ist es eben doch nicht so interessant für ihn. Ich denke, dass normale Umgänge stattfinden können ohne das ihr Angst haben müsst.

Wichtig ist aber, dass ihr über die Ängste redet und eine Einigung aller Erwachenen errreicht wie mit der Situation umzugehen ist und diese Strategie dann auch dem 7jährigen so nahe bringt, dass er sich nicht abgeschoben und ausgeschlossen vorkommt.

VG Susi
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nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.136


« Antwort #8 am: 19. August 2017, 12:10:07 »

Hi,

es geht weniger um eine Grundsatzdiskussion - mehr darum zu zeigen das die Risiken nicht so groß sind und
man einfach bestimmte Risiken aushalten muss.

Wie gesagt ist die Wahrscheinlichkeit sich mit was anderem anzustecken größer. Und niemand lässt die
Geschwister nicht zum Baby nur weil sie einen Virus haben könnten. Einen Virus kannst du dir auch beim
Einkaufen holen. So ein Virus wird einem Baby auch schnell gefährlich. Wir sprechen hier von einem
unkalkulierbaren Risiko, aber es ist nicht besonders hoch.

Variante 1: du machst dich deshalb verrückt, Variante 2: du lebst damit.

Wenn im Umfeld des Geschwisterkindes eine Krankheit ausbricht, gegen die es nicht geimpft ist, würde ich
es auch nicht zu mir nach Hause kommen lassen mit einem Neugeborenen. Aber solange nichts ist hätte ich
da kein Problem. Bei Windpocken in der Schule würde ich aber ehrlich gesagt gar kein Kind, egal ob geimpft
oder nicht, in die Nähe eines Neugeborenen lassen.


LG
Nadda
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psoidonuem
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Beiträge: 1.540


« Antwort #9 am: 21. August 2017, 11:20:01 »

Ich wage mal eine ganz steile These:
Ihr habt nicht die geringste Ahnung ob und wenn ja wie viele der anderen Leute mit denen das Neugeborene in Kontakt kommt nicht geimpft sind - oder wie Nadda Impfversager sind. Oder fragt ihr jeden den ihr auf der Straße trefft oder mit euch im gleichen Raum ist?
Und jetzt soll ausgerechnet die eine Person ein Problem sein, nur weil ihr es zufällig wisst?
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JoachimC
Frischling

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Beiträge: 3



« Antwort #10 am: 18. Oktober 2017, 10:05:00 »

Hallo,

naja, also ich kann die Ängste schon auch verstehen. Mal ganz abgesehen davon frage ich mich welcher Arzt ernsthaft auf der Seite der Mutter ist?
Also klar, man muss nicht immer jede Impfung mitmachen, aber grundsätzliche Impfungen müssen schon sein.

Ich würde das vor allem mit deiner Ex besprechen. Ihr einfach schön ruhig deine Ängste mitteilen und auf ein Miteinander gehen.
Also bis die ersten Impfungen alle durch sind bei deinem Neugeborenen einfach Kontakt klein halten?
Klingt doof, aber wenn du dir solche Sorgen machst... was anderes bleibt wohl nicht?
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