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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 09:42:22 *
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Autor Thema: Ehefrau hat gekündigt und will 350Km in Richtung Ihrer Eltern ziehen  (Gelesen 6826 mal)
mao71
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« Antwort #50 am: 28. Juli 2017, 17:13:40 »


Würdest du für eure Beziehung noch eine Chance sehen?

Sprich mit ihr, schnapp sie dir heute _Abend und ihr müsst jetzt reden. Das kann man nicht ewig raus schieben, ihr braucht beide Klarheit.

Hi nadda,

ich versuche sie mir heute Abend zu schnappen, aber wenn Sie wieder pennt wirds schwer.

Ob ich noch eine Chance sehe ? Nur eine Kleine, dazu müßte Sie erkennen dass Sie krank ist und dringend Hilfe braucht und nicht ich bzw die Kinder das Problem sind sondern dass sie es hat ( dünner zerbrechlicher Vegetarier mit Mullemie und Durchfall der nie zur Ruhe kommt und total überreizt ist ). Aber ich denke Sie sieht das nicht ein....

Leider !
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nadda
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« Antwort #51 am: 28. Juli 2017, 17:27:50 »

Hi,

als Exfrau eines psychisch kranken Menschen fürchte ich genau das auch: Sie wird es nicht erkennen und einsehen.

Mein Ex hat erst akzeptiert das er krank ist, als ich ihn rausgeworfen habe und ihm gesagt habe er soll sich Hilfe suchen.
Im Vorfeld war da natürlich schon viel passiert. Unser Hausarzt hatte monatelang versucht ihn auf freiwillige Basis in die
Psychiatrie zu bekommen. Er hat sich selbst eingewiesen kurz nach der Trennung, danach ging es ihm dann auch besser.

Auch wenn es schwer ist, musst du erkennen, das du hier auch in einer ungesunden Beziehung feststeckst. Du ermöglichst
ihr so zu leben, bist vermutlich der für sie "perfekte" praktische Partner der ihr abnimmt und sie machen lässt.
Ich habe meinem Ex auch ermöglicht es sich in seiner Depression gemütlich zu machen, ich habe ihm abgenommen, ihn
entlastet. Klar, eine Familie muss auch "funktionieren" und wenn Papa nix tut, macht Mama halt mehr und umgekehrt.

Geh jetzt zu ihr, sag ihr das ihr heute reden müsst und dann wirst du dafür sorgen das ihr redet. Steck die Kinder frühzeitig
ins Bett und rede mit ihr. Du musst dich jetzt hier klar positionieren.
Wenn du ihr ermöglichst sich schon diesem unangenehmen Gespräch zu entziehen wird das in den nächsten Monaten immer
so weitergehen. Sie wird erwarten alles steuern zu können, verzögern zu können und sich durchzusetzen.

Du musst klar machen was deine Position ist, vielleicht muss sie dich auch neue kennenlernen - als einen Mann der sich in dieser
Frage nichts von ihr vorschreiben lässt!.

LG
Nadda
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mao71
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« Antwort #52 am: 28. Juli 2017, 23:56:39 »

Guten Abend,

ich hatte gerade ein längeres Gespräch mit meiner Frau; sie beharrt darauf mit den Kindern 350KM wegzuziehen. Sie glaubt für die Kinder ist es dort an einer Ganztagsschule besser. Ich bin mehr oder weniger an allem Schuld. An unserer schlechten Stimmung die auf die Kinder übergeht, nur Vorwürfe was ich alles falsch gemacht habe. Dass Sie bei Ihrem Gesundheitszustand viel weniger fähig ist Vollzeit zu arbeiten und in einer fremden Stadt mit 2 Kindern alleine klarzukommen das sieht sie nicht so, obwohl Sie hier schon nicht klar kam. Ich bin daran Schuld.

Ich habe Ihr klargemacht dass ich es nicht akzeptieren werde Ihre vorgefertigte Entscheidung so zu akzeptieren, koste es was es wolle. Sie solle nicht glauben dass Ich es so einfach hinnehme und dass ich am leben der Kinder umfangreich teilhaben möchte.
Mein Kompromiss ist, dass wir im Wechselmodell die Kinder haben, sie auf Ihren Schulen, Verein, Freunden lassen und Sie versucht Ihren alten Traumjob ( lt. Ihrer Aussage ) wieder zu bekommen. Auch das findet sie nicht gut. Ich kann sie nur mal abholen oder am WE sehen, aber das akzeptiere ich so nicht.
Ich habe versucht Ihr den Vorteil vom Wechselmodell auch für Sie persönlich klarzulegen, z.B. unter der Woche einfach Zeit für sich zu haben und runterzukommen. Aber das braucht Sie angeblich nicht.

Und dass Sie wg. Magersucht, Bullemie, Erschöpfung selbst dringend eine Behandlung nötig hat sieht sie nicht, das sei nur wegen mir.
Aber das hatte Sie ja  vor unserer Ehe auch schon. A

Wir haben vereinbart am Wochenende nochmals zu reden, sie muß es sacken lassen. Ich habe aber nicht viel Hoffnung.
Sie glaubt auch dass der Termin beim JA nichts bringen wird.

Was denkt Ihr darüber ?
Danke und Gruß,

Mao71
« Letzte Änderung: 28. Juli 2017, 23:59:21 von mao71 » Gespeichert
Scorpion
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« Antwort #53 am: 29. Juli 2017, 03:03:55 »

Hallo Mao

Das ist keine gute Lage. Für keinen von Euch.

Vielleicht öffnet das Gespräch vor dem Jugendamt Deiner Frau die Augen. Wenn Du es gut vorbereitest und klar heraus kommt, dass es nicht nach ihrem Willen gehen wird.
Keiner von Euch hat es in der Hand, sobald Ihr vor Gericht geht. Würde Deine Frau das begreifen, wäre sie vielleicht gesprächsbereiter als zur Zeit.
Platt gesagt ist das eine Wundertüte mit diversen Preisen. Das Meiste sind Nieten. Ein Hauptgewinn ist nahezu nie enthalten.

- die Kinder werden gefragt und keiner von Euch kann sich der Antwort sicher sein
- Ob Deine Frau den Termin beim JA als wichtig erachtet ist egal, er wird vor Gericht Bestandteil der Meinungsbildung sein


Habt ihr beide denn bereits über Eure Beziehung im Vorfeld ernsthaft gesprochen? Da scheint ja so etliches an Problemen aufgelaufen zu sein. Habt Ihr gegenseitig Eure Wünsche und Bedenken zum Ausdruck gebracht und auch die Sorgen und Ängste des Gegenübers ernst genommen? Jede Empfindung ist subjektiv und es steht keinem der Partner zu, die Empfindungen des anderen zu bagatellisieren. Paartherapie, ist das noch ein Thema, mit dem Du Dich identifizieren könntest?

Schuldzuweisungen in Gesprächen sind kaum zielführend. Verständnis für empfundene Kränkungen und der Blick nach vorne, das Einsehen, dass offenbar ein falscher Weg eingeschlagen war und die Suche nach einem tragfähigen Konsens ist das Ziel.

Kaum jemand geht aus einer Beziehung nur um den bisherigen Partner zu schädigen. Hier ist immer ein hohes Maß an Verzweiflung, ein Gefühl der Unerträglichkeit, der Unverstandenheit und der Ausweglosigkeit zugegen.

Ist sie in der Lage effektiv zu planen und darzulegen, wie sie sich die Zukunft vorstellt?
Ich erwähnte es bereits im letzten Post. Das ist vor dem JA ein wichtiger Punkt.

Vielleicht hast Du viele Dinge nicht richtig gemacht. Zu diesen Situationen gehören aber immer zwei. Und auch sie ist sicher nicht Miss perfect. Aber Ihr scheint beide das Gespräch darüber nicht gesucht zu haben. Es war wohl leichter, den Berg mit den Unstimmigkeiten wachsen zu lassen. Nun wurde für sie das Maximum des Erträglichen überschritten.


Es ist auf jeden Fall gut, im Gespräch zu bleiben. Da kommt Ihr nicht drum herum.


Alles Gute!
Scorpion
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... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
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« Antwort #54 am: 29. Juli 2017, 07:17:14 »

Hi,

dann bereite jetzt den Termin im JA vor.
Wie kannst du die Kinderbetreuung stemmen?
Wie stellst du dir den Umgang vor wenn Mama wegzieht und die Kinder bei dir bleiben?
Wie kannst du dir ein Wechselmodell vor Ort vorstellen?
Sorg dafür, das sie das was du schreibst nicht sieht. Und du solltest, falls noch nicht geschehen, alle Finanzunterlagen, Lohnunterlagen, Kinderausweise, Impfausweise,
erstmal außer Haus sicher lagern. Gegebenenfalls vorhandenen Erbschmuck, Goldbarren die dir gehören, bitte auch.

Arbeite aus,  welche Möglichkeiten es gibt, aktuell würde ich für "Mama zieht weg" aber nichts planen, das kann dann schön sie ausarbeiten.

Schreib was zusammen und stell es uns hier vor, dann kannst du dich besser auf das Vorbereiten was in diesem Gespräch beim JA passieren wird.

Und ihr solltet diese verschiedenen Möglichkeiten auch gemeinsam den Kindern sagen.
Vermutlich auch das besser zügig. Es ist wichtig was sich die Kinder wünschen würden. Wenn sie nicht umziehen wollen wird Mama erstmal
ganz schön auf dem Schlauch stehen.

Aber um eine ehrliche Kindermeinung zu bekommen müsst ihr ihnen gemeinsam und ehrlich sagen welche Möglichkeiten es gibt.
Lässt du sie das allein machen wird sie den Kindern unter Umständen tolle Dinge versprechen um sie zu beeinflussen.

Sorg dafür das ihr das gemeinsam macht mit den Kindern besprecht!

Sprich heute nochmal mit ihr und nach dem Gespräch würde ich dafür sorgen das die Kinder alles erfahren. Aber bitte immer sachlich,
und ruhig. Ihr beide seit nicht mehr glücklich miteinander, ihr liebt eure Kinder beide und ihr sucht jetzt eine Lösung die für die Kinder gut ist.
Das solltet ihr ihnen auch sagen. Und auch, das sie, egal was passiert, Mama und Papa haben sollen - das solltest du sagen!

Es wirkt grade so, als wäre deine Ex noch nicht wirklich gut vorbereitet, es wirkt aber auch so das sie keine Lust hat den Kontakt
zwischen den Kindern und dir zu ermöglichen. Du musst verhindern das sie mit den Kindern geht wenn sie so eine Denke hat.

LG
Nadda

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mao71
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« Antwort #55 am: 30. Juli 2017, 00:30:53 »

Hallo !

Also ich hatte tatsächlich heute noch mal ein Gespräch mit meiner Frau; sie besteht weiterhin auf den Umzug, alle meine Argumente bzgl. der gewohnten Umgebung, Freunde, Verein, wichtige Schuljahre für Beide bzgl Schulwechsel ( Realschule oder... bzw M-Zug auf Mittelschule ), Betreuungsmöglichkeit durch Großeltern und Bekannte führten ins Nichts.
In der fremden Umgebung würden Sie auch neue Freunde finden, die Schule in der Großstadt ist besser ( wir leben auf dem Land ); Oma ist doof, die Freunde hier sind nicht die Richtigen, etc waren Ihre Gegenargumente und einem Wechselmodel hier vor Ort war sie natürlich auch nicht zugänglich da an allem ich Schuld sei. Und beim WM  hätte ich ja noch genug Einfluss auf die Kinder dass sich nichts ändert. Sie hat also die Weisheit dass nur Ihr Weg der Richtige ist und ich an allem Schuld bin.

Ihr Stakkato von Vorwürfen habe ich nur entgegengesetzt dass ich für jedes Argument ein Gegenargument hätte und dass Sie wohl die Deutungshoheit darüber hätte was ich falsch gemacht habe. Mein Versuch Ihr klarzumachen dass wir wohl Beide daran Schuld sind und es nicht dem anderen in die Schuhe schieben können hat Sie mit neuen Vorwürfen gekontert. Ich habe dann gesagt dass es mir um das Wohl der Kinder geht und ich glaube dass es besser ist Sie hier in der Umgebung zu lassen. Aber wie gesagt, da bin ich, der alles falsch macht und an allem Schuld trägt und deshalb wäre das nicht gut.

Wie soll ich da nun weitermachen ? Was kann ich vom JA Termin erwarten ?
Gruß,

Mao71
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« Antwort #56 am: 30. Juli 2017, 07:17:30 »

Hi,

weil ich es grad nimmer finde - wie alt sind eure Kinder?

LG
Nadda
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Kakadu59
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« Antwort #57 am: 30. Juli 2017, 07:50:55 »

Hallo, ... hier stand´s/ steht´s...
Hallo Leidensgenossen,
[...]
... und läßt das dann oft an den Kindern ( 2 Jungs 9 und 11, der ältere mit ADS ) aus, ...
[...]
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Susi64
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« Antwort #58 am: 30. Juli 2017, 08:32:53 »

Hallo,

ich denke, dass ihr eine Mediation braucht. Es muss jemand vermitteln und Kompromisse aufzeigen. Welche sind denn überhaupt möglich?

Von einem JA Termin kannst Du nicht viel erwerten, zum einen weil das JA in dieser Frage auch nur beraten kann und zum anderen Deine Frau auch gar nicht hingehen muss.
Von einer Mediation würde ich mir mehr versprechen, vorallem weil die Aufgabe des Mediators nicht ist Richter zu spielen sondern den Beteiligten zu helfen das Beste aus der Situation zu machen und eben tragfähige Kompromisse zu finden.

VG Susi
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mao71
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« Antwort #59 am: 30. Juli 2017, 10:18:27 »

Hallo,

ich denke, dass ihr eine Mediation braucht. Es muss jemand vermitteln und Kompromisse aufzeigen. Welche sind denn überhaupt möglich?


Hallo,

welche Kompromisse möglich sind ? So wie ich es bisher sehe keine, da sie ja so weit wegziehen will obwohl sie ja bisher nur einen wagen Plan hat und keine Wohnung und Job und Schule.

Wie genau arbeitet ein Mediator und wo findet man einen guten und wie verbindlich ist das was man dort macht ? Wie hoch sind die Kosten ?
Danke,

Mao71
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Scorpion
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« Antwort #60 am: 30. Juli 2017, 14:11:19 »

Hallo Mao
Mit etwas Glück findest Du einen Mediator direkt auf dem JA.

Auch Caritas, Diakonie oder ProFamilia sind hier hilfreiche Anlaufstellen.

Kosten entstehen dafür in den meisten Fällen keine.

Wie genau er arbeitet?
Nun, er macht beiben Eltern klar, dass eine Lösung im Sinne der Kinder, also nicht in Deinem Sinne oder Sinne Deiner Frau, gefunden werden muss. Er hört oder besucht eventuell die Kinder und redet in vertrauter aber neutraler Umgebung mit ihnen.
Er versucht den best möglichen Alltag in der Zukunft mit Euch heraus zu arbeiten.

Und ob es verbindlich ist? Wenn Ihr Euch darauf einlasst, so ist es die Grundvoraussetzung, dass Ihr auch zu den Ergebnissen steht, die Ihr gemeinsam erarbeitet habt. Diese seht Ihr in den Protokollen der Gespräche.

LG
Scorpion
« Letzte Änderung: 30. Juli 2017, 14:14:35 von Scorpion » Gespeichert

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mao71
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« Antwort #61 am: 30. Juli 2017, 15:05:59 »

Gibt es hier Leute die positive Erfahrung mit der Mediation gemacht haben ?
Was war das Resultat bei euch ?
Konnte jemand dadurch die Beziehung evtl. nochmals retten ?

Danke,

Mao71
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Ratloser40
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« Antwort #62 am: 30. Juli 2017, 16:06:48 »

Moin,

Erfahrung mit der Mediation habe ich, jedoch ging es bei uns nicht mehr darum ob die Beziehung noch zu retten ist, sondern wie wir das mit den Kindern regeln.

Meine Erfahrungen sind leider nicht gut. Wenn man dort offen und ergebnisoffen in so eine Mediation rein geht, war es leider in beiden Fällen (einmal JA Vermittlungsgespräch, viele Termine bei einer externen Organisation) überhaupt nicht so, dass es eine Verbesserung der Situation gebracht hat. KM hat immer wieder alte Streitpunkte hervorgekramt, meist sogar Dinge erfunden. Kompromisse gab es auf Seite der KM überhaupt keine, daher heilten sich die Mediatoren dann immer an mich.
Ob ich mir dann mal vorstellen könnte den Vorschlag von KM auszuprobieren.

Ich bin also jedes mal in Vorleistung gegangen, KM hat dann die Gespräche einfach abgebrochen und ist vor Gericht gezogen als es daran ging, dass sie jetzt Zugeständnisse machen soll.

Das JA konnte man dabei völlig vergessen, der Mediator verlangte von mir, nachdem es in der Beziehung trotz der Tatsache, dass KM zu Hause und ich Vollzeit arbeiten war eine starke Beteiligung an der Versorgung der Kinder gab (einschl. Elternzeit), doch mal ein klassisches Residenzmodell, mit ausschließlich alle 14 tage von Samstag auf Sonntag als Umgang auszuprobieren...nachdem sie Monate ausschließlich bei mir gewohnt haben...weil KM sich auf keines der von mir vorbereiteten und ausführlich erläuterten Umgangsmodelle einlassen wollte.

Fazit: Eine Mediation bringt nur was, wenn sich beide darauf einlassen, dass auch aktiv mitgearbeitet wird. Wenn eine KM allerdings vor ihren eigenen Problemen wegläuft und die Fehler für alles immer nur bei anderen sucht, dann wird das nicht viel bringen. Denn solche KM schaffen es in der Regel sehr überzeugend ihre gefärbte Sicht auf alles so rüberzubringen, dass man als Außenstehender dem Glauben schenken muss.

Gruß
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Dad76
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« Antwort #63 am: 30. Juli 2017, 18:11:26 »

Ich habe aktuell das Vergnügen mit der Familienberatung bei der Caritas. Bei mir geht es um das gemeinsame Sorgerecht für meinen 6 Monate alten Sohn. Ich bin dort auf Wunsch der KM, da sie sich dort Hilfe für ihre Entscheidung erhofft, der gemeinsamen Sorge zuzustimmen oder eben nicht.

Sie hat keine Gründe, warum ich die gemeinsame Sorge nicht bekommen könnte. Sie nutzt die "Veranstaltung" aber um Zeit zu schinden. Auch der Umgang mit meinem Sohn gestaltet sich derzeit sehr schwierig.

Das alles kam bei der Caritas zur Sprache und ich kann zur Zeit nur sagen, dass diese Treffen eher zu meinem Vorteil waren. Die KM verstrickte sich schnell in Widersprüche, was die Dame der Caritas natürlich bemerkte und weiter nachfragte. Das Ende vom Lied war, dass sie der KM mehr Umgang und weitere kleine Zugeständnisse "entlocken" konnte. Die ganze Sache hatte sich die KM anders vorgestellt. Ihr wurde aber ziemlich schnell und auch sehr deutlich durch die Dame der Caritas klar gemacht, dass sie ihre privaten Belange hinten anstellen muss und so nicht im Interesse des Kindes handelt. Ich bin also aktuell durchaus mit der Mediation zufrieden. Die gemeinsame Sorge wird beim nächsten Termin das Thema sein. Und wenn sie dann wider erwarten nicht zustimmen will, gehe ich zum JA bzw. Gericht und werde es auf diesem Weg bekommen. Und der positiven Rückmeldung durch die Caritas kann ich mir sicher sein. Es kann also durchaus lohnenswert sein, sich auf so etwas einzulassen.

Gruß
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Scorpion
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« Antwort #64 am: 31. Juli 2017, 00:06:21 »

Hallo Mao

Bei einer Mediation mit einem Mediator der seinen Job auch ernst nimmt, kann man nur gewinnen. Selbst wennn es zu keiner Einigung zwischen den Konfliktparteien kommt und es Erkenntnisse über die eigene Situation sind, die einem aus seinem eigenen Betrachtungswinkel verborgen waren.

Außerdem wird auch das Ergebnis der Mediation zur Meinungsbildung des Gerichts beitragen.

Hallo,

welche Kompromisse möglich sind ? So wie ich es bisher sehe keine, ...
Diese Instellung ist problematisch. Kommt kein Kompromiß zustande, so wird ein Gericht entscheiden müssen.

Ob eine Mediation eine Beziehung retten kann?
Die Mediation selbst wohl kaum.

Hier sind beide Partner gefragt. In Deinem Fall fragst Du Dich vielleicht einmal, ob Du noch das Vertrauen in Deine jetzige Frau hast, welches Du zu einer Fortführung der Partnerschaft benötigen wirst. Umgekehrt ist das natürlich genauso.
Die Mediation sorgt im Idealfall für das Verständnis des jeweils anderen Partners. Ist es Dir möglich sich in die Person Deiner Frau zu versetzen und nachzuempfinden, wieso sie sich zu diesem Schritt entschlossen hat? Ist es für Dich vorstellbar, ihr die angesprochenen Argumente durch verändertes Verhalten deinerseits nicht mehr zu liefern?
Und das natürlich mit Überzeugung, nicht mit dem Gedanken 'Ich will zwar nicht, muss das aber ihr zuliebe tun.'? Ein gespieltes Verhalten würde die Situation nur verschieben und nicht lösen. Umgekehrt ist das natürlich wiederum genauso.

Kannst Du Deine Frau ernst nehmen und ohne Vorurteile ihren Gedanken folgen? Kannst Du ihren Vorstellungen und Wünschen ohne den Gedanken 'Sie ist krank und hat seltsame Ideen, ist nicht für voll zu nehmen' begegnen?

Rein juristisch gesehen kann Deine Frau übrigens weder die Kinder aus der Schule abmelden, noch in einer anderen Schule anmelden. Sie kann jederzeit ohne die Kinder gehen, sie jedoch nicht ohne Deinen Willen mitnehmen. Soviel zur Theorie.
Die Praxis sieht manchmal (oft) anders aus. Alleine aus diesem Grund ist eine Mediation ein weiterer Puzzlestein, der zu Deinen Gunsten genutzt werden kann.

Mediationen habe ich persönlich immer als einen Gewinn gesehen.

LG
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82Marco
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« Antwort #65 am: 31. Juli 2017, 09:29:36 »

Servus!
Aus eigener Erfahrung:
eine Mediation kann auch helfen, eine friedliche Trennung auf Augenhöhe und mit Fokussierung auf die wirklich wichtigen Baustellen im Rahmen einer Trennung zu erreichen.
In meinem Fall war es zum Schluß so, dass EX und ich trotz anfänglicher Nebenschauplätze wegen verletzten Eitelkeiten uns "als Freunde" getrennt und geschieden haben.
Unser gemeinsames Kind steht im Fokus und wir wollen beide in Absprache miteinander das Beste für ihn erreichen/zeigen/ ermöglichen.

Ich kann daher nur empfehlen, diesen Weg zu versuchen; ob das genau so gut läuft wie bei mir/uns damals, wird sich dann zeigen, hier spielen viele Faktore eine Rolle.

Grüßung
Marco
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mao71
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« Antwort #66 am: 31. Juli 2017, 15:01:11 »

Hallo !

Wir waren heute beim JA in ruhiger Atmosphere, es hat statt 45 über 100 min gedauert.
Ich denke durch die Überlegungen des JA ist die Mutter etwas nachdenklich geworden bzgl so weit wegzuziehen.
Aber ein Wechselmodell lehnt sie nach wie vor ab.

Falls Sie in der Nähe bleibt, wie kann eine für mich passende Umgangsregelung aussehen ? Ich möchte nicht der Vater sein
der seine Kinder nur am Wochenende bespaßt und dabei eine Menge Geld ausgeben darf für die zahlreichen Aktivitäten sondern ich
will auch am Alltag der Kinder irgendwie teilnehmen.

Was gibt es da für Möglichkeiten ? Welche Modelle praktiziert Ihr ?
Danke,

Mao71
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« Antwort #67 am: 31. Juli 2017, 17:17:49 »

Hi,

nur weil die Mutter das Wechselmodell aktuell ablehnt würde ich noch nicht davon abweichen.
Noch ist absolut unklar wie die Kinder reagieren und das ist gerade in dem Alter doch sehr wichtig.

Was habt ihr besprochen wann und wie ihr es ihnen sagen wollt?

LG
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« Antwort #68 am: 31. Juli 2017, 17:42:05 »

Hallo Mao

Die 100 min hören sich gut an. Immerhin habt Ihr offenbar einen JA-Mitarbeiter erwischt, der sich inhaltlich Eurer Problematik angenommen hat.
Auch hört es sich zunächst gut an, wenn Deine Frau nachdenklich aus dem Termin ging. Immerhin scheint die 'Ich kann machen was ich will'-Haltung zu wackeln.

Etwas überrascht bin ich von Deiner Frage nach Deinem Umgang. Hattest Du nicht erwähnt, dass Du nur noch Teilzeit arbeiten und die Kinder betreuen wolltest?
In diesem Moment steht die Frage nach dem Umgang für Deine Frau zur Diskussion. Sie zieht aus und kann die Jungs nach Eurer Vereinbarung sehen.

Du kannst es, wenn Du magst, auch als 'Modell' bezeichnen.

Jede Situation ist individuell und die theoretischen Modelle sind immer nur Leitlinien zur Orientierung. Hier ist immer eine Anpassung an die Gegebenheiten vorzunehmen.

LG
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« Antwort #69 am: 31. Juli 2017, 18:20:52 »


Etwas überrascht bin ich von Deiner Frage nach Deinem Umgang. Hattest Du nicht erwähnt, dass Du nur noch Teilzeit arbeiten und die Kinder betreuen wolltest?
In diesem Moment steht die Frage nach dem Umgang für Deine Frau zur Diskussion. Sie zieht aus und kann die Jungs nach Eurer Vereinbarung sehen.

HI Scorpion,

ja TZ arbeiten will ich ja, aber sie besteht darauf dass der Mittelpunkt für die Kinder sie bleibt, da ich es nicht auf die Reihe bekomme mit Kindererziehung.
( obwohl Sie bisher die Hauptlast getragen hat und es nicht geregelt bekommen hat ).
Und das Wechselmodell findet sie auch nicht gut, der vom JA aber auch nicht so.

Wie kann nun eine Umgangsregelung konkret aussehen wo ich genug Zeit mit den Jungs habe?
Danke,

Mao71
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TotoHH
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« Antwort #70 am: 31. Juli 2017, 19:31:05 »

Und das Wechselmodell findet sie auch nicht gut, der vom JA aber auch nicht so.

Wie kann nun eine Umgangsregelung konkret aussehen wo ich genug Zeit mit den Jungs habe?
Na, wenn denn keiner das WM will (ich vermute, alle Beteiligten verstehen darunter eine 50:50-Aufteilung), dann mach doch den Vorschlag, dass die Kinder zu Dir kommen (bei Dir bleiben). 
 men_ani
Aber selbstverständlich räumst Du der KM ein (sehr) großzügiges Umgangsrecht ein (.... und wenn dann am Ende doch eine (fast) hälftige Aufteilung rauskommt, dann soll das doch im Sinne der Kinder und Dir sein...) 

Kriegst Du das organisatorisch auf die Kette?
Kannst Du evtl. der KM (auf Nachfrage/ bei "Verhandlungen") anbieten, fürs erste auf KU zu verzichten, bis sie sich in der neuen Lage gefunden hat und bis ihr wisst, wie ihr die Kinderbetreuung lfr. aufteilt?
Wenn Du der KM die größte Angst nehmen kannst, das Du KU fordern wirst, vielleicht kommt sie ja gar nicht auf die Idee, die Kinder um des KU Willen unbedingt "besitzen" (aka betreuen) zu wollen.

toto
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« Antwort #71 am: 31. Juli 2017, 22:53:26 »

Hallo !

wie schon gesagt, sie lehnt das WM und auch den Verbleib bei mir kategorisch ab.
Ich kann nur hoffen, ich denke was anderes bleibt nicht übrig, dass ich viel Umgangszeiten bekomme...

....die Jungs tun mir dabei so leid.

-markus
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« Antwort #72 am: 31. Juli 2017, 23:11:34 »

wie schon gesagt, sie lehnt das WM und auch den Verbleib bei mir kategorisch ab.

Servus Markus,

wenn Du auf dem Standpunkt stehst hast Du schon verloren. Nur weil Deine Frau dass WM ablehnt und nach Ihrer Meinung die Kinder nicht bei Dir bleiben sollen, muss dieser Fall nicht auch eintreten. Ich spiele jetzt mal des Teufels Anwalt: sollte es zu keiner Einigung zwischen Euch beiden kommen, dann wird dass ein Gericht entscheiden und nicht Deine Ex.

Egal ob es zu einer gütlichen Einigung kommt oder nicht, ich würde Dir raten fange an Deine Hausaufgaben zu machen: rechne durch ob Du das Haus halten kannst wenn die Kinder bei Dir leben. Keine Ahnung wie Dein Arbeitgeber drauf ist, aber versuche erste vorsichtige Gespräche zu führen wg. Deiner Situation, versuche einen Betreuungsplan aufzustellen wenn die Kinder bei dir leben sollten.

Wenn Du dass alles nicht brauchen solltest weil ihr euch gütlich einigen könnt umso besser, aber wenn nicht stehst auf jeden Fall nicht blank da
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« Antwort #73 am: 01. August 2017, 00:59:55 »

Hallo Mao

Inzwischen kannst Du vielleicht noch ein paar weitere Infos und Ansätze für Deine Argumentation brauchen.
Da Deine Frau ohne Not und freiwillig gekündigt hat, steht ihr wohl auch kein TU zu. Das ist ein wichtiger Punkt in Deiner Berechnung. Auch ist sie, da beide Jungs über drei Jahre alt sind, voll arbeitsfähig und somit kann von einem Vollzeitjob ausgegangen werden. Zur Kindererziehung zu hause bleiben und Unterhalt kassieren ist also wohl nicht. Es sei denn, Ihr habt das so vereinbart und Du bist mit dieser Einteilung der Arbeit einverstanden (gewesen).
Somit würde ihre Zeit für die Jungs auf die Zeit zusammen schrumpfen, die auch Dir zur Verfügung steht.
Das dürfte bei der Einteilung des Umgangs auch nützlich sein.

Wechselmodell
50:50, 60:40, wie auch immer.
Bereits 14-tägig von Freitag nach der Schule bis Montag zur Schule plus z.B. einen Mittwoch wird als Wechselmodell gesehen.
Somit kann man nicht über 'das' Wechselmodell reden. 14-tägig am Wochenende plus zum Fußballtraining, Turnen, Radfahren oder was auch immer jede Woche, ergibt dann mehr als die 60:40. Ob das praktikabel ist, ist von der Entfernung der Wohnungen der Eltern abhängig.

Dein Ältester ist aktuell elf Jahre alt. Je nach seiner Einstellung wird er ohnehin in zwei bis drei Jahren recht deutlich sagen, bei welchem Elternteil er aufwachsen möchte. Es gibt zwar keine absolute Grenze, doch werden Kinder im Allgemeinen ab 14 Jahren nach ihren Vorstellungen befragt. Je nach Richter und dem allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes wird es bereits mit vier Jahren von einem Richter angehört.

Eine Trennung der Eltern ist für Kinder schwer genug. Ein stabiles Umfeld mit bestehenden Freunden hilft den Kindern enorm, die Trennung zu verarbeiten.

In eine fremde Stadt zu ziehen führt zu einem engeren und innigeren Verhältnis der Wohnungsgemeinschaften. Das ist aber nicht unbedingt Kindgerecht und der altersgemäßen Entwicklung des angehenden Jugendlichen mitunter sehr abträglich.

Und nun noch schnell zu der kategorischen Ablehnung Deiner Frau:
Was sind denn ihre Vorschläge?
Die Aussage 'das Wechselmodell' abzulehnen würde ja zunächst bedeuten, zu wissen, worüber ihr redet. Ich habe im Moment nicht den Eindruck, dass Ihr darüber Klarheit habt.

Somit wäre zuerst von Euch zu definieren, was ihr mit diesem Begriff überhaupt meint.
Hinweis: http://www.vatersein.de/News-file-article-sid-2074.html

Wie sieht denn Eure Planung mit dem JA aus, wann ist da der nächste Termin?
Für Dich sind möglichst häufige Termine sehr wichtig.
Ist Mediation, mit welchem Ziel auch immer (Partnerschaft, Trennung, Umgang, etc.), ein Thema?


LG
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« Letzte Änderung: 01. August 2017, 01:04:13 von Scorpion » Gespeichert

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« Antwort #74 am: 01. August 2017, 15:05:03 »

Hallo Mao

Und nun noch schnell zu der kategorischen Ablehnung Deiner Frau:
Was sind denn ihre Vorschläge?
Die Aussage 'das Wechselmodell' abzulehnen würde ja zunächst bedeuten, zu wissen, worüber ihr redet. Ich habe im Moment nicht den Eindruck, dass Ihr darüber Klarheit habt.

Wie sieht denn Eure Planung mit dem JA aus, wann ist da der nächste Termin?
Für Dich sind möglichst häufige Termine sehr wichtig.
Ist Mediation, mit welchem Ziel auch immer (Partnerschaft, Trennung, Umgang, etc.), ein Thema?


Hallo Scorpion,

leider gibt es bisher keine Planung für einen neuen Termin beim JA; ehrlich gesagt wüsste ich nicht was das bringen sollte.
Der Mitarbeiter war zwar nett und hat sich eigentlich schon gegen einen Umzug in eine andere Stadt ausgesprochen aber das Wechselmodell mit
1 Woche / 1 Woche fand er nicht gut. Darin fühlte sich meine Frau natürlich wieder bestätigt.

Mediation wäre ein Weg, aber das kostet ja Geld und soweit ich es bisher rausgehört habe will sich meine Frau von niemanden reinreden lassen.
Ich denke Ihr Entschluss bzgl. Trennung steht fest, und beim Umgang will sie Ihn so weit wie möglich einschränken da Ich ja an allem Schuld sei.
Da kommt man halt mit Argumenten nicht dagegen an; sie hat alles richtig gemacht und ich bin trotz 30-40% Erziehungsanteil an 100% Schuld.
Sie hat halt die Weisheit gepachtet und weiss was sie will und was sie nicht will ( Erziehung von mir ).
Irgendwie komme ich da so nicht weiter.

Ich bin jetzt morgen mal bei einer Anwälting ( vom ISUV vermittelt ) mit der ich ein 1 stündiges Gespräch führen werde und mit aufzeigen lasse was möglich ist.

Was meine Frau auch kurz in den Raum warf, war, dass jeder ein Kind nimmt, da die Zwei sich ja immer streiten und der Große den Kleinen hasst ( sagt er
öfters ). Ich denke aber nicht dass man die Geschwister trennen sollte und falls doch, dann sollten ja beide Kinder immer noch gemeinsame Zeit bei Mama und Papa verbringen. Ich wüßte nicht wie man das klar regeln kann.

Danke schonmal,

-Mao
Gespeichert
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