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vatersein.de - Forum 23. November 2017, 19:43:16 *
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Autor Thema: Urlaubsregelung ohne Umgangskind  (Gelesen 3541 mal)
Nienili
Schon was gesagt
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« Antwort #25 am: 21. Juli 2017, 10:32:35 »


Genau das tut sie.
Sie rechnet stundengenau und das ist nicht zum Wohle des Kindes, Fakt.
Er ist sehr gern bei seinem Papa und das erträgt sie nicht.
Wenn er Sonntag schon eine Stunde früher geholt wurde, darf der KV ihn dafür nicht mehr aus der Kita holen am letzten Tag. Absolut albern aus meiner Sicht.
Wenn sie Spätschicht hat und gar nicht da ist und Ihre Mutter das Kind in Empfang nehmen muss.
Recht hin oder Recht her. Ein Kind ist kein Gegenstand den mal beliebig und minutengenau wie im Parkhaus abrechnet.

Das Kind wird größer, die Ansprüche ändern sich. Und immer nur auf die UR zu pochen ist für mich Hilflosigkeit mit der Situation erwachsen umzugehen.
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Kasper
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« Antwort #26 am: 21. Juli 2017, 12:06:09 »

Moin,

das Kind ist:
Mein Partner, getrennt, Sohn 2 Jahre.


KInd ist wie folgt beim KV
alle 2 Wochen von Freitag bis Dienstag Abend 19.00 Uhr. Dazwischen der Montag Nachmittag bis 19.00 Uhr damit nicht so lange Zeit dazwischen liegt.
die Umgangsregelung ist auch recht frisch ...

Das Kind wird größer, die Ansprüche ändern sich. Und immer nur auf die UR zu pochen ist für mich Hilflosigkeit mit der Situation erwachsen umzugehen.
Lass das Kind doch erstmal größer werden ... und es wird der Punkt kommen, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, das die KM irgendwann selber ankommt, weil sie was vor hat, einen neuen Partner, was auch immer und dann auf eine spontane Ausweitung des Umgangs angewiesen ist.

Nur noch ein weiterer Gedankengang, der nicht unbedingt hierher gehört.
Wenn ich mir die Zeiträume ansehe, das Kind 2, Du mit dem KV schon zusammen... ihr plant, was auch immer. Das sind alles recht kurze Zeiträume (und mir ist es jetzt völlig egal, warum wer sich getrennt hat), dann ist da ein gewisses Mißtrauen bei der KM. Das kann man verstehen, oder auch nicht, aber dass Vertrauen muss erst einmal aufgebaut werden und das dauert eine kurze Zeit. Da kannst Du nicht ständig mit Forderungen um die Ecke kommen, wenn sich die Eltern auf diesen Umgang geeinigt haben.
Lebt den einfach erst einmal, und wenn die KM eine Stoppuhr dafür benötigt, dann ist das so. Die Zeiten ändern sich, es wird sich ändern. Aber Der KV (und Du) müsst der Änderung auch eine Chance geben, in dem ihr erst einmal das JETZT lebt.

Gruß
Kasper
« Letzte Änderung: 21. Juli 2017, 12:09:06 von Kasper » Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Nienili
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« Antwort #27 am: 21. Juli 2017, 12:23:53 »


Jap, bei allen durchschnittlichen Fällen ist das wahrscheinlich auch so.
Sie wird so nie sein.
Sie hat Ihn dazu bewogen auszuziehen, in der Zeit wen anders einziehen lassen um Eifersucht und Reue zu erzwingen.
Ist nach hinten los gegangen, KV und ich wurden ein Paar.
KM bis heute wütend dass Ihr Plan nicht aufging. KM hat den Partner nun an der Backe, weil ohne sieht ja auch blöd aus.
Sie wird nie etwas vorhaben oder den KV fragen ob wir das Kind nicht mal nehmen können usw. Dafür benutzt sie Ihre Eltern.
Das wird auch in 10 Jahren nicht anders sein. Verletzter Stolz ist halt ein Problem.

Die UR haben wir erzwungen, weil sie gedacht hat er kommt irgendwann zurück und sie kann ihn weiter lenken und leiten.
Ansonsten müssten wir uns Ihren Launen hingeben, daher die UR.

Einfach Leben das ist so eine Sache
Es gibt kein Umgangs-WE wo nichts im Übergabe Buch steht was sie für Bedingungen oder Forderungen stellt.
Einfach nicht drauf antworten geht nicht. Geht ja um Umgangstermine oder dass sie wieder Geld möchte für irgendwelche Sachen.

Unser Anwalt meinte auch, das wird schon irgendwann. Sie hat nur ein Ziel uns das Leben so unangenehm wie möglich zu machen und zu hoffen, dass wir uns trennen.
Da investiert sie ganz schön Energie.
Aber ich ja auch, hier beim schreiben 
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #28 am: 21. Juli 2017, 12:46:34 »

Moin

In mir entsteht der Eindruck, dass Du die KM nicht magst. Es ist müßig ständig zu lesen, wie gemein sie doch ist. Mal davon abgesehen, dass auch Du nicht gerade freundlich von ihr erzählst, so wäre er immer noch ein Problem des KV's, den Umgang und die Feriengestaltung nach seinen Bedürfnissen zu regeln. Meines Erachtens lehnst Du Dich ein wenig zu weit aus dem Fenster. Ich verstehe es, wenn der Expartner vom neuen Partner mal kritisiert wird und so - bei Dir spannt sich das aber über den ganzen Thread. Es wäre schön, mal den KV dazu zu lesen.

Schönen Tag noch

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kasper
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« Antwort #29 am: 21. Juli 2017, 14:00:48 »

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole ...

Sie wird so nie sein.

Die Zeiten ändern sich, es wird sich ändern. Aber Der KV (und Du) müsst der Änderung auch eine Chance geben, in dem ihr erst einmal das JETZT lebt.




Sie hat Ihn dazu bewogen auszuziehen, in der Zeit wen anders einziehen lassen um Eifersucht und Reue zu erzwingen.
Ist nach hinten los gegangen, KV und ich wurden ein Paar.
KM bis heute wütend dass Ihr Plan nicht aufging. KM hat den Partner nun an der Backe, weil ohne sieht ja auch blöd aus.
Sie wird nie etwas vorhaben oder den KV fragen ob wir das Kind nicht mal nehmen können usw. Dafür benutzt sie Ihre Eltern.
Das wird auch in 10 Jahren nicht anders sein. Verletzter Stolz ist halt ein Problem.
Ich versteh nicht ganz, welcher Plan da wie aufgehen sollte? Aber alleine, dass Du Dich darüber aufregst, zeigt, dass Ihr Beide hier auf einem Feld spielt, welches ihr besser ignorieren solltet.

Die UR haben wir erzwungen, weil sie gedacht hat er kommt irgendwann zurück und sie kann ihn weiter lenken und leiten.
Ansonsten müssten wir uns Ihren Launen hingeben, daher die UR.
Nicht Ihr!
Der KV ... wer hat bei Euch die Hosen an?  rofl2
Letztendlich ist es aber das Ding zwischen der KM und dem KV. Das Ihr klare Regeln haben wolltet, unterstütze ich sogar. Aber nicht dass ihr Euch sogleich über ungelegte Eier aufregt. Lebt doch erst einmal, was die Eltern vereinbart habt und doktert nicht schon wieder am Umgang herum.
So kommt nie Ruhe rein und es wird immer Aufregung geben. Ihr schaukelt Euch quasi gegenseitig hoch ...

Es gibt kein Umgangs-WE wo nichts im Übergabe Buch steht was sie für Bedingungen oder Forderungen stellt.
Einfach nicht drauf antworten geht nicht. Geht ja um Umgangstermine oder dass sie wieder Geld möchte für irgendwelche Sachen.
Nur weil etwas im Übergabe-Buch steht, heißt es nicht, dass ihr gleich springen müsst. Geld wird über den KU geregelt bzw. sollte geregelt sein.
Fordern kann man viel, aber in der Umgangszeit ist es Sache des KV diesen zu gestalten.
Wenn man sich über jeden Pups aufregt, kommt man selber nicht zur Ruhe. Ich musste dies auch erst einmal lernen. Manches regelt die Zeit einfach von selber bzw. es verändert sich plötzlich irgendwas, was man vorher garnicht einkalkuliert hatte.

Unser Anwalt meinte auch, das wird schon irgendwann. Sie hat nur ein Ziel uns das Leben so unangenehm wie möglich zu machen und zu hoffen, dass wir uns trennen.
Da investiert sie ganz schön Energie.
Aber ich ja auch, hier beim schreiben 
Einsicht ist der erste Weg zur Erkenntnis ... 
Ok, hier kannst Du schreiben was Du willst, wir bieten uns hier auch gerne mal als Blitzableiter zur Verfügung. Aber die Energie steckt ihr ja auch rein. Legt Euch einen Teflonanzug zu und lasst den Kram an Euch abperlen. Ihr könnt Euch wundern, was sich alles verändert.

Gruß
Kasper
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Nienili
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« Antwort #30 am: 07. August 2017, 10:55:04 »


Na klar mag ich die KM nicht.
Ich kann damit umgehen, brauch mich ja nicht mit ihr unterhalten. Ich sehe sie zwar mindestens 1x die Woche wenn ich das Kind zurück bringe,da KV und KM nicht miteinander umgehen können, habe mit ihr jedoch nichts abzumachen.
Ich könnte mich auch mit ihr unterhalten, habe ich mehrfach versucht, z.B. übers Kind, das Dinge in der Kita gebraucht werden o.ä. da schließt sie die Tür.

Es gibt Zeiten da geht es ein wenig besser und man atmet auf, dann steht wieder irgendein Nonsens in dem Übergabebuch, man kommt halt nicht aus der Nummer raus, ist nur damit beschäftigt ihr zu antworten.
Was KV dazu sagt, er würde über absolut gar nichts mit ihr reden, weil er abgeschlossen hat und jeglichen Kontakt vermeiden möchte weil er sie einfach nicht sehen oder hören möchte.
Funktioniert aber nun mal nicht. Sie diskutiert wegen Stunden und halben Tagen rum, obwohl alles abgesprochen war. Nur kleiner von uns hat Lust darauf dass sie vor der Tür steht und das Kind holen will.

Das eigentliche Problem mit dem Urlaub wurde somit noch nicht gelöst.
Ich bin auch nicht bereit auf 14 Tage Urlaub zu verzichten, die macht jeder einmal im Jahr. Mit darf er nicht, KV ohne Kind soll auch nicht, würde dann kein Interesse am Kind haben.
Naja, bis nächstes Jahr können wir uns ja noch ein wenig das Leben schwer machen 

VG und einen angenehmen Tag

waren im Urlaub, daher erst jetzt meine Antwort
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Nienili
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« Antwort #31 am: 07. August 2017, 11:06:39 »

Kasper, habe ich jetzt erst gesehen, sorry.

Der PLan den sie hatte,war, dass der KV Reue zeigt, zurück kommt und alles besser wird.
Dazu wurde ein andere Mann benutzt um Eifersucht zu schüren, KV ist nicht zurück gekommen, der andere Mann noch da, der aber eigentlich nur für kurze Zeit bleiben sollte...
ist ein wenig schwer zu verstehen.

Die UR haben wir zusammen entworfen. Die Hosen haben wir beide an, kommt hier vlt nicht so rüber 

Vornehmen tun wir uns das seit letzter Zeit sehr oft, nicht auf alles zu reagieren, antworten auch nicht auf alles in dem Heft, ist aber halt schwer, da man immer den Kopf schütteln muss was sie wieder auf Lager hat.
Ich kann auch nachvollziehen dass die KM mich hasst, ist nun auch nichts neues in so einer Situation. Nur denke ich auch dass auch sie vielleicht irgendwann mal ihr neues Leben geniessen möchte und wir hatten das gehofft.
Das wird sie nicht, weil der Neid einfach immer zu groß sein wird. Wir wohnen anders, leben anders, haben bessere Arbeitszeiten. Daher wird das nie aufhören, da sie mit ihrem Leben einfach unzufrieden ist. Den neuen Partner hat sie da sie das Geld braucht, nicht weil sie ihn liebt. Und das sollen wir eben ausbaden...



Lieben Dank für deine AW 
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Sternchen67
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« Antwort #32 am: 08. August 2017, 21:53:07 »

Hallo Nienili,

welchen Charakter die Mutter bzw. der Vater oder du hat, möchte ich aus der subjektiven Berichterstattung nicht beurteilen. Dass du verärgert bist, kann man nachvollziehen. Du solltest jedoch dich nicht auf die negativen Eigenschaften der KM beschränken.

Das Kind ist gerade mal 2 Jahre alt, d.h. die KM arbeitet in Mehrschicht, obwohl sie genauso gut sich für 3 Jahre Erziehungszeit ausruhen könnte. Wäre sie nicht in einer längeren Beziehung, wäre Ehegattenunterhalt fällig. Betreuungsunterhalt steht ihr zu, da ihr Gehalt bei vielen Gerichten nur anteilmäßig angerechnet würde. Warum die KM mit ihrem Freund zusammen ist, geht dich bzw. euch nichts an. Das Kind hat jede Möglichkeit seinen Vater zu erleben, der KV kann Vaterschaft leben!

Außerdem würde ich den KV selbst den Kleinen holen und bringen lassen, außer es geht nicht aus organisatorischen Gründen. Egal wie die Kommunikation ist, er ist der Vater, sie die Mutter. Aus dieser Not schon heraus, halte ich ein Übergabebuch für Kinder in diesem Alter für eine gute Idee! Dieses solltet ihr genauso nutzen. Wichtige Informationen, wie z.B. der Beginn einer Erkrankung, könnte man so austauschen.

Lasse dich nicht in alles hineinziehen, so machst du es deinem Freund sehr bequem. Es ist seine Exbeziehung, es ist sein Kind! Er muss sich kümmern, genauso wie er hier schreiben sollte. Du musst dir nicht den Kopf zerbrechen, du hast diese KM nicht ausgesucht. Und irgendetwas wird schließlich gut gewesen sein sonst würde es keine Ex-Ehe geben. Diese Beziehung ist vorbei, jedoch wird für den Rest seines Lebens er immer ein Elternteil bleiben und die KM ebenfalls.

Deine Grundeinstellung der KM gegenüber schürt Probleme. Jede Äußerung, jede Handlung wird sofort negativ beurteilt. Diese negative Dauereinstellung wird oder hat eure Beziehungsqualität längst beeinflusst.

Dieses nur mal als Denkanstoss.

LG
Sternchen
« Letzte Änderung: 08. August 2017, 22:00:42 von Sternchen67 » Gespeichert
Nienili
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« Antwort #33 am: 09. August 2017, 08:41:18 »

Hallo Sternchen,

ich bin da bei den meisten Dingen ganz bei dir, würde ich mich in deiner Position befinden würde ich das ganz genauso sehen.
Es ist sehr schwer, im Nachhinein ärgere ich mich über viele Dinge die nicht hätten sein müssen.

Für Unterhalt verdient sie einfach zu viel, viel mehr wie er. Die 3 Jahre Erziehungszeit hätte sie nie genommen, sie ist während des 1 Jahres schon schwarz arbeiten gegangen...tut aber aber auch nichts zur Sache.
Das eigentliche Problem ist eher dass sie nicht daran interessiert ist auf vernünftiger Ebene zu kommunizieren.
Es sind diese kleinen Dinge (haben Kita Schuhe gekauft da die alten kaputt waren, sie packt sie wider in die Tasche und sagt die würden nicht passen und kauft andere, darüber ärgert man sich halt) und so etwas ist jede Woche.

Übergabe zwischen den beiden direkt schürt zu viele Probleme, da werden Papiere in der Haustür zum unterschreiben hingehalten, da werden sich Dinge ausgedacht nur um ihn zu provozieren, das möchten wir damit vermeiden.

Das ursprüngliche Thema warum ich hier geschrieben habe, ist ganz verloren gegangen  yltype

Für nächstes Jahr möchten wir einfach Dinge vermeiden, Tage nicht mehr hin und herschieben und versuchen viele Dinge entspannter zu sehen.
Für die wichtigen Dinge ist das Übergabebuch eine gute Sache, nur stehen da meistens unnötige Dinge wie Zähne putzen und Flecken vorbehandeln.
Keine Info, dass es kein Fläschchen mehr gibt, dass er später in die Kita geht, wann er aufs Töpfchen geht....Dinge die ich als Mutter mitteilen würde um es dem Kind einfacher zu machen.


Ich danke dir für deine Gedanken und Meinung.

LG

Nienili

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Bonnie 2


« Antwort #34 am: 09. August 2017, 09:04:11 »

Moin

Das ursprüngliche Thema warum ich hier geschrieben habe, ist ganz verloren gegangen  yltype
M.E. arbeiten die user hier heraus, wieso eine Urlaubsregelung unter euch Dreien nur scheitern kann. Wenn bereits vom Ansatz her kein Gespräch möglich ist, kann man sich auch nicht einigen und eine 'einvernehmliche' Regelung hinbekommen. Da bleibt vermutlich nur der Gerichtsweg.

Ich bleibe dabei, gerne den KV dazu zu lesen. Vielleicht sieht dieser einige Dinge anders, eben nicht so festgelegt auf Ablehnung der KM.

Gruss oldie
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Nienili
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« Antwort #35 am: 09. August 2017, 09:16:01 »

Guten Morgen,


Dinge die nicht schriftlich festgelegt sind, werden die beiden nie regeln können. Hier wird um jede Stunde gehandelt.
Ich hoffe dass es besser wird wenn die Schulzeit in ein paar Jahren beginnt und man eine neue Regelung findet.

Ansonsten weiß ich nicht ob er die Kraft und den Mut bis dahin aufbringt eine andere Umgangsregelung zu verhandeln, Wechselmodell o.ä.

Der Vater sagt selber, hätte er keine Unterstützung, hätte er vermutlich irgendwann aufgegeben, er kann sich vorstellen wie es sein muss sein muss, irgendwann so kaputt zu sein dass man keine Kraft mehr hat.
Daher geht er jedem Kontakt mit Ihr aus dem Weg. Er würde hier leider auch nie schreiben, um jeglichen Gedanken an sie loszuwerden.
Das Kind kommt mit der ganzen Situation erstaunlich gut klar, mein Kind war da weitaus sensibler. Hat eine sehr enge Bindung zum KV und fühlt sich bei uns sehr wohl das merkt man und freut sich darüber.

VG

Nienili
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« Antwort #36 am: 09. August 2017, 09:20:51 »

Moin nie.

Dies beschreibt ganz gut das grundsätzliche Problem:
Für die wichtigen Dinge ist das Übergabebuch eine gute Sache, nur stehen da meistens unnötige Dinge wie Zähne putzen und Flecken vorbehandeln.
Keine Info, dass es kein Fläschchen mehr gibt, dass er später in die Kita geht, wann er aufs Töpfchen geht....Dinge die ich als Mutter mitteilen würde um es dem Kind einfacher zu machen.
Was die KM in das Übergabebuch schreibt, das obliegt nicht Deiner/ Eurer Wertung und Kontrolle.
Wenn die KM meint, was zum Zähneputzen reinschreiben zu müssen, dann ist das so...
Wenn die KM die anderen Dinge eben nicht erwähnt, dann ist das zwar sehr schade (insb. fürs Kind), aber auch kein Drama.
Ihr könnt das Buch ja auch nutzen Fragen zu stellen (ohne Vorwürfe zu machen). Ob die KM diese dann beantwortet, wird man sehen. Aber ihr habt es wenigstens versucht...
(Kleinigkeit am Rande: Wenn KV im Buch schreibt, ist es sicherlich angebrachter).

Das ursprüngliche Thema warum ich hier geschrieben habe, ist ganz verloren gegangen 
ja, richtig.

Aber letztlich steht ja genau die gestörte Kommunikation einer Einigung im Wege. Und Kommunikation hat immer Sender und Empfänger und ist im Dreieck noch komplexer.
Deshalb bleib ich immer noch dabei:
Die Urlaubsregelung ist in der Tat blöd. Allerdings hat auch KV diese offensichtlich einmal für gut befunden und unterschrieben. Deshalb sollte es gute Gründe haben, dies jetzt wieder zu ändern. Und die KM muss es auch wollen. Was könnte sie im Gegenzug bekommen wollen? Hilft ihr zB Flexibilität wg der Schichtarbeit? Ist sie überhaupt offen für eine einvernehmliche Änderung? Konkret würde ich es für diesen Sommer nicht anfassen. Evtl. rechtzeitig für den kommenden. Vielleicht ist aber auch die Einschulung der Punkt, an dem man die Urlaubsregelung vernünftig an die Gegebenheiten anpasst.


Jetzt die Brechstange auspacken halte ich für verfrüht. Damit riskiert ist mE nur, dass die ganze, letztlich weitgehende Regelung in sich zusammenfällt.
Ihr müsst was 'geben' sonst wird sich KM nicht bewegen.
Den Gerichtsweg zu beschreiten halte ich nicht für erfolgsversprechend.
Ihr (vorallem Du!) müsstn akzeptieren, die KM (wie jeden anderen Menschen auch) nicht ändern zu können - nur zu überzeugen, im Sinne des Kindes.
Und ihr solltet Euch nicht über die KM ärgern - das kostet nur Eure Nerven. Gelassenheit ist Trumpf.

toto
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« Antwort #37 am: 09. August 2017, 09:25:55 »

Ansonsten weiß ich nicht ob er die Kraft und den Mut bis dahin aufbringt eine andere Umgangsregelung zu verhandeln, Wechselmodell o.ä.
... aber wenn KV es nicht will/ keine Kraft od. Mut hat, dann wird das nichts.
WM kannst Du m.E. bei dieser Ausgangslage leider knicken!

Der Vater sagt selber, hätte er keine Unterstützung, hätte er vermutlich irgendwann aufgegeben, er kann sich vorstellen wie es sein muss sein muss, irgendwann so kaputt zu sein dass man keine Kraft mehr hat.
Daher geht er jedem Kontakt mit Ihr aus dem Weg.
Unterstützung ist gut, aber nur eins.
Du darfst nicht zur (An-)Treiberin werden, zumal Du offenkundig auch emotional befangen bist.
Ohne Kontakt wird er nichts erreichen - keine Ausweitung des Umgangs und ein WM schon lange nicht.

Ist alles leider so!

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« Antwort #38 am: 09. August 2017, 09:35:33 »

das man beim MW zwangsläufig guten Kontakt haben sollte, sehe ich nicht so.
Auch da kann man das Übergabebuch nutzen.
Ist nicht viel anders als jetzt. Von FR-Di+MO oder von Mo-Mo.
Für das Kind stellt es keine große Veränderung dar. Ich denke wenn man da noch ein Jahr wartet (ab 3 werden die Kinder mit einbezogen)
wird das Kind selbst sich positiv dazu äußern, da bin ich mir sicher.

Ohne Kontakt zur KM nichts erreichen...da hast du wahrscheinlich recht.
Wenn er mir ihr einigermaßen sprechen könnte und das Kind selbst zu ihr bringt und holt, würde sie sich vielleicht auf mehr einlassen-ist eine Möglichkeit.
Aber z.Z. noch schwierig. Aber das sollte ein Ziel sein.

Ihr mehr entgegen kommen bringt nichts.
Die UR sollte auf Wunsch vom KV ursprünglich der Schichten der KM angepasst werden um sie zu unterstützen, führte kein Weg hin. Kleidung die gekauft wurde,
will sie nicht, Schuhe auch nicht. Ihr fehlt die Reife- und da-kann man sich Mühe geben wie man möchte.
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« Antwort #39 am: 09. August 2017, 13:57:33 »

sorry - aber du verstehst m.E. die entscheidenden Punkte nicht!

Ihr mehr entgegen kommen bringt nichts.
Aber genau das muss er! Er muss KM etwas anbieten, damit sie den Vergleich, den ihr ja ändern wollt, überhaupt wieder aufmacht. Wenn sie nichts davon hat (und offensichtlich auch nicht freiwillig und ohne Gegenleistung Euch das Leben erleichtern will), dann gibt es doch für sie keinen Grund, den Vergleich - auf den sich ja beide Seiten als Kompromiss (was das Wesen eines Vergleichs ist)  eingelassen haben, wieder aufzumachen. Und den Vergleich bei Gericht anzugehen halte ich für wenig erfolgsversprechend - dazu ist der Vergleich noch zu frisch und soweit ich es überblicke haben sich keine nenneswerten Grundlagen geändert.

Ohne Kontakt zur KM nichts erreichen...da hast du wahrscheinlich recht.
Wenn er mir ihr einigermaßen sprechen könnte und das Kind selbst zu ihr bringt und holt, würde sie sich vielleicht auf mehr einlassen-ist eine Möglichkeit.
Aber z.Z. noch schwierig.
nicht nur wahrscheinlich - in jedem Fall! Oder wie will der KV ansonsten mit der KM verhandeln?

das man beim MW zwangsläufig guten Kontakt haben sollte, sehe ich nicht so.
ich praktiziere seit vielen Jahren und angefangen mit einem echt kleinen Kind erfolgreich das WM. Und ja, auch mit Übergabetagebuch - das diente mir anfangs als Dokumentation, aber wir tauschen auch immer noch viele Sachen darin aus. Ich weiß, dass vielerorts behauptet wird, dass für ein WM kein guter Kontakt notwendig ist. Ich bin dennoch aus Erfahrung der Überzeugung, dass für ein lfr. gutes und stabiles WM ein guter Kontakt sehr sehr hilfreich ist, mindestens ein Grundkontakt sollte vorhanden sein.

Gruß. toto

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« Antwort #40 am: 09. August 2017, 14:19:51 »


Ich verstehe das sehr gut, es gibt aber nichts was man ihr anbieten kann. Ausser Geld oder jeglichen Pups der Ihr quersitzt abzunicken.
Ich finde es auch sehr erniedrigend auf jeden Wunsch der KM einzugehen nur weil sie weiblich ist. Warum sollte sie mehr Rechte haben und verhandeln sollen als der KV?
Somit unterstütze ich das Denken von Ihr und leider viel verbreiteten Denken vieler Leute . Das der KV das Nachsehen hat.
Natürlich möchte man nur eins erreichen, mehr Umgang.

Wenn Sie verstehen würde was Geben und Nehmen heißt, das einer von dem anderen profitieren kann, wäre es was anderes. Sie besitzt die Reife einfach nicht.
Sie behält einfach Brotdosen ein, nur um dass er sich meldet. Das hört sich dumm an, ist es auch.

Wenn BEIDE ihr Leben für sich leben wollen würden, würde sicher einmal Ruhe einkehren, aber nicht wenn sie alles dafür tut dass es bei Ihm nicht funktioniert.

Das Übergabebuch führt übrigens der Vater mit Ihr.

Ich habe echt keine Idee was man der KM anbieten kann, wenn es ein Zaubermittel gibt, her damit.

VG

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« Antwort #41 am: 09. August 2017, 14:22:59 »

Hallo,

weshalb sollte das Kind ab 3 eine Aussage machen und wieviel Gewicht wollt ihr bzw. das Gericht dem beimessen?
Es wird vielleicht angehört, aber seine Meinung wird kein großes Gewicht haben.
Das ist einfach aufgrund des Alters so.

Sophie
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« Antwort #42 am: 09. August 2017, 14:25:36 »

Hallo Sophie,

es gibt keinen Grund was gegen ein WM sprechen könnte.
Daher meinte ich, wenn das Kind nichts gegenteiliges sagt, was mit 3 eh äußerst schwierig ist etwas tiefgreifendes als Antwort zu bekommen,
dürfte das die Sache nicht schlechter machen.

VG

Nienili
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Bonnie 2


« Antwort #43 am: 09. August 2017, 22:10:11 »

Moin

Daher meinte ich, wenn das Kind nichts gegenteiliges sagt, was mit 3 eh äußerst schwierig ist etwas tiefgreifendes als Antwort zu bekommen,
Selbst Kinder, die doppelt so alt sind, können bzgl. eines umfänglichen WM's kaum etwas Erhellendes sagen. Der Gedanke daran allein ist schon Bullshit. Rein emotional vielleicht, aber schon einen Tag später behaupten sie eventuell praktisch das Gegenteil. Kinder in diesem Alter fehlt regelmäßig der Zusammenhang. Da gibt es nicht mal Ausnahmen (außer, jemand fühlt sich dadurch bestätigt und interpretiert alles andere als Einrede).

Weißt Du, egal was hier gesagt wird, auf alles hast Du eine Rechtfertigung, auf alles eine Erklärung, auf alles eine Antwort - und Null kompromissorientierten Lösungsansatz Richtung KM. Leider fehlen die tatsächlich involvierten Personen. Das Fazit daraus kann für mich eigentlich nur lauten: Du bist perfekt. Kein Kind, kein Mann, keine Mutter, kein user des Forums - niemand kann je etwas besseres erfahren wie Dich. Anders ausgedrückt, Dir fehlt die Reflektion, zumal die Selbstreflektion. Denn: niemand ist perfekt, ich z.B. schon gar nicht. Vielleicht ist die KM tatsächlich so ein Scheusal, wie Du es beschreibst. Nur leider fehlt mir auch nur ein Gedanke bei Dir, dass Du Dich irren könntest, Du falsch liegst, Du nachgeben solltest. Der KV kann hier vernachlässigt werden, da nur durch Dich angedeutet. Das meiste ist doch lediglich Dein Empfinden, Dein Standpunkt. Für eine Lösung des Problems bist Du aus meiner Sicht definitiv die falsche Person, zumal als (egoistischer) Akteur, welche in der KM vielleicht sogar eine Konkurrentin empfindet. Das ist nicht böse gemeint, es stellt lediglich einen bzw. den vielleicht entscheidenden Umstand dar.

Schönen Tag noch.

Gruss oldie

Edit und PS: Mir stellt sich die Frage, ob der KV überhaupt mit der ggw. Situation ein Problem hat?
« Letzte Änderung: 09. August 2017, 22:51:01 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Nienili
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« Antwort #44 am: 10. August 2017, 08:20:59 »

Morgen,

das können doch auch deine Gedanken zu mir und dem Thema sein. Das mit der Anhörung eines Kindes, dem messe ich absolut nichts bei. Wie du selber sagst, wechselt das bei Kindern stündlich.
Es gibt bei uns halt nichts was gegen ein WM spricht. Das war nur der letzte Punkt der mir eingefallen ist, da die KM das Kind definitiv bearbeiten würde.

Ich möchte die KM auch nicht als Drachen hinstellen, wie auch schon schrieb, würde ich die Neue des KV auch nicht mögen, das liegt auch einfach in der Natur.
Und für Ihr Kind will sie mit Sicherheit nur das Beste, ihr fehlt nur einfach die Reife das umzusetzen.
Ich habe nicht auf alles eine Rechtfertigung, wir haben einfach ALLES ausprobiert, es bringt nichts. Und man kann nicht eine KM mit anderen vergleichen. Und nicht einen Fall mit anderen.
Wäre schön wenn ich perfekt wäre 
Toto hat mir einen interessanten Standpunkt vermitteln, ihr etwas geben um zu verhandeln, ich muss nur drauf kommen was das sein könnte.
Ich habe selber ein Kind was zwischen mir und KV pendelt. Wenn ich das gewollte hätte, wäre das nicht so. Gründe dazu sind egal. Wir kommen bestens miteinander klar weil wir das Beste für unser Kind möchten.
Ein Kind liebt immer beide Eltern bedingungslos, das wissen wir alle und so soll es auch sein.
Das Verhalten der KM ist einfach in jeglicher Art und Weise kontraproduktiv. Neuerdings soll ich die Wäsche des Kindes nicht mehr waschen, ist doch kein Problem. Nun sind die Flecken nicht vorbehandelt...hm.
Da können wir ja dann wieder seitenweise im Übergabebuch drüber schreiben...
und so geht das Woche für Woche.

Daher kann man nicht mit Ihr über Urlaub sprechen. Vielleicht wird es irgendwann besser,ich hoffe es.
Der KV würde hier nie schreiben, da du da immer darauf pochst.

Beste Grüße,

nienili






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« Antwort #45 am: 10. August 2017, 09:17:38 »

Moin nie.

Es freut mich, dass ich einen interessanten Standpunkt vermitteln konnte. Dazu gleich mehr. Vorab noch
Das Verhalten der KM ist einfach in jeglicher Art und Weise kontraproduktiv. Neuerdings soll ich die Wäsche des Kindes nicht mehr waschen, ist doch kein Problem. Nun sind die Flecken nicht vorbehandelt...hm.
Da können wir ja dann wieder seitenweise im Übergabebuch drüber schreiben...
Ganz ehrlich - da gibt es nichts seitenweise im Übergabebuch zu schreiben. KM will nicht, dass ihr die von ihr gekauften Klamotten wascht - Punkt. Ihr könnt den Wunsch ignorieren. Oder einfach dran halten. Wenn sie die Flecken nicht vorbehandelt, dann ist das so. Nochmal Punkt  Und ich glaube es gab auch schon den Hinweis, wie man mit KM die auf dieser Klamottenschiene reiten am Besten umgeht: Kind umziehen, sobald es bei Euch ist. Und vor Rückgabe wieder in die (ungewaschenen!) Klamotten bei der Übergabe stecken. Dann kommt auch nichts von Euren Klamotten weg 

Toto hat mir einen interessanten Standpunkt vermitteln, ihr etwas geben um zu verhandeln, ich muss nur drauf kommen was das sein könnte.
Nur um meinen Punkt nochmal zu verdeutlichen: Mit dem Vergleich wurde ein Vertrag zw. KV und KM geschlossen. Verträge werden idR dann geschlossen, wenn beide Seiten direkt oder indirekt einen Vorteil für sich daraus ziehen bzw. ohne Vertrag offensichtlich einen Nachteil hätten, mindestens aber zufrieden sind (Verträge, die beweisbar mit vorgehaltener Waffe erzwungen werden sind nichtig und kommen in Deutschland meines Wissens auch nicht so häufig vor  ).

Verträge sollten Klauseln enthalten, die einen Lfz. oder eine Möglichkeit der Aufkündigung enthalten. Tun gerade solche familienrechtlichen Vergleich meist nicht.  exclamation_smile
Und da der Vergleich ja noch recht frisch ist, wird man m.E. auch nur schwer mit geänderten Grundlagen argumentieren können.

Also braucht es einen beiderseitigen Willen, die Regelungen des Vergleichs zu ändern. Der KV will die Urlaubsregelung zu seinen Gunsten anpassen. Also wird die KM dem zustimmen, wenn
a) es ihr egal ist
b) sie erkennt, dass es dem Wohl des Kindes dient
c) sie im Gegenzug etwas (irgendetwas) bekommt, was ihr einen Vorteil bringt.

oder sie wird aus Prinzip, bockig, Schadenfreude (oder weil sie rund um zufrieden ist mit den Regelungen) gar keine Änderung wollen.
Daher kann man nicht mit Ihr über Urlaub sprechen. Vielleicht wird es irgendwann besser,ich hoffe es.
Und deshalb, würde ich warten, bis sich die Grundlagen geändert haben, mit denen evtl. auch vor Gericht argumentiert werden kann. Denn dann muss KM (und auch KV!)  sich Gedanken, ob sie sich zum Gericht begeben will, mit allen Unsicherheiten wie so etwas nach Tagesform des Richters ausgeht od. wie ein erwachsener Mensch verhandeln will (mit dem Besten fürs Kind im Blick).

Viel mehr habe ich nicht mehr dazu zu schreiben, Toto
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« Antwort #46 am: 10. August 2017, 09:37:21 »

Hi Toto,

bezüglich Flecken-KV wird dazu im Buch auch nicht drauf eingehen, sollte nur als Bsp. dienen was aktuell das Problem der Km ist.

zu:
Also braucht es einen beiderseitigen Willen, die Regelungen des Vergleichs zu ändern. Der KV will die Urlaubsregelung zu seinen Gunsten anpassen. Also wird die KM dem zustimmen, wenn
a) es ihr egal ist
b) sie erkennt, dass es dem Wohl des Kindes dient
c) sie im Gegenzug etwas (irgendetwas) bekommt, was ihr einen Vorteil bringt.

oder sie wird aus Prinzip, bockig, Schadenfreude (oder weil sie rund um zufrieden ist mit den Regelungen) gar keine Änderung wollen.


Punkt c sind wir dran etwas zu finden,gestaltet sich momentan schwierig, also abwarten.
Tritt also die Schadenfreude ein, dass KV nicht weiter kommt.
Wenn Sie also nichts "äussert" was Ihr ein Entgegenkommen einbringt oder wir ihr "einen Wunsch erfüllen " können, heißt es warten, oder zum Schuleintritt neu verhandeln.

Auf die Launen eines Richters möchten wir ungern angewiesen sein. Wäre also der letzte Weg.
Ich persönlich denke nicht dass der KV weniger Umgang als jetzt bekommen würde, aber drauf ankommen lassen möchten wir es ungern.

Nienili
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« Antwort #47 am: 10. August 2017, 09:54:56 »

Ich persönlich denke nicht dass der KV weniger Umgang als jetzt bekommen würde, aber drauf ankommen lassen möchten wir es ungern.

nunja :
Sohn 2 Jahre.
[...]
KInd ist wie folgt beim KV
alle 2 Wochen von Freitag bis Dienstag Abend 19.00 Uhr. Dazwischen der Montag Nachmittag bis 19.00 Uhr damit nicht so lange Zeit dazwischen liegt.
Geburtstag jährlich wechseln, Vortag bis MIttag, oder ab Nachmittag bis Folgetag.
24.12.+01. Weihnachtstag genauso. Ostern hälftig wechseln.
Jedes Elternteil stehen 2x8 Tage Urlaub zu.

Was wir vergessen haben, 1x im Jahr machen wir zusammenhängend 2 Wochen Urlaub mit meinem Sohn.

Bis auf die Urlaubsregelung ist der Umgang gar nicht mal so wenig - klar, mehr geht immer, ist aber kein Selbstläufer.

Deshalb immer und immer wieder mein Hinweis: Lebt die Regelung erstmal und seht dann weiter. Ärgert Euch nicht über die KM, die Euch nur ärgern will. Nehmt die Urlaubsregelung ersteinmal so hin, davon geht auch keine Welt unter. Und dann mal schauen wie es sich entwickelt.

Und wenn der Vergleich lange und ohne Hick-ups gelebt worden ist und sich die Grundlagen, zB durch Schuleeintritt eben nachweisbar geändert haben, dann macht es auf - und dann vielleicht auch das WM anstreben, mindestens um es als Verhandlungsmasse zu nutzen.

toto
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