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vatersein.de - Forum 20. Juli 2017, 22:34:37 *
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Autor Thema: Titel beim Jugendamt und Kind in Lehre  (Gelesen 355 mal)
JHG1972
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« am: 17. Juli 2017, 12:33:20 »

Hallo
Ich habe eine Frage zum Unterhalt:
Ich zahle Unterhalt und musste damals den Titel unterschreiben beim Jugendamt falls man ja doch nicht zahlt das gepfändet werden kann.

Was bislang auch nie ein Problem war.

Jetzt ist meine Tochter ab dem 1.8 in einer Lehre und verdient Geld. Dieses wird mir auf meinem Unterhalt ja angerechnet. Was muss ich den jetzt tun? Ich kann ja nicht einfach den Unterhalt streichen und dann wird er doch gepfändet.

Idee wäre jetzt. Dem Jugendamt die Änderung mitteilen und dann den Unterhalt entsprechend zu kürzen...

Oder was muss ich Jetzt genau machen?

Zu mir.
11 Jahre geschieden und 2 Kinder 17 und 12
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Beiträge: 2.267


« Antwort #1 am: 17. Juli 2017, 19:39:51 »

Hallo,

was verdient deine Tochter? Bis zum 18. Lebensjahr wird nur die Hälfte der Azubivergütung auf den Unterhalt angerechnet.

Ansprechpartner ist die KM. Also KM mit Frist auffordern mitzuteilen, was Kind verdienen wird und um Nachweise bis zum 30.07.2017 fordern. Und mitteilen, dass, sollte diese nicht eingehen du den Unterhalt um 50 % kürzen wirst und diesen nur unter Vorbehalt zahlst.

Und dem Jugendamt eine Kopie des Schreibens zukommen lassen.

Sophie
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.829


« Antwort #2 am: 17. Juli 2017, 19:57:19 »

Hallo,

dem JA ist das völlig egal.

Wenn Du weisst was die Tochter lernt, dann kannst Du Dich kundig machen, was ein Azubi im x-ten Lehrjahr in der Region üblicherweise bekommt und dann entscheiden ob sich die Sache lohnt.
Deine Tochter kann 90 Euro als berufsbedingte Ausgaben behalten und die Hälfte vom Rest, die andere Hälfte wird auf den Unterhalt angerechnet und Du kannst den Unterhalt um diesen Betrag reduzieren. Also, wenn sie z.B. 200 Euro bekommt, dann sind zunächst 90 Euro abzuziehen, verbleiben 110 Euround der Unterhaltsanspruch rduziert sich um 55 Euro.

Ansonsten AnnaSophie vorgeschlagen hat, Auskunft anfordern und Frist setzen (14 Tage) mit der Androhung auf Auskunft und ggf. Abänderung des Unterhalts zu klagen. Du kannst versuchen durch Vermittlung des JA einen Sinneswandel herbeizuführen. Ansprechpartner ist nach wie vor die KM und nicht die Tochter. Die KM ist Dir zur Auskunft verpflichtet.

VG Susi
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JHG1972
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« Antwort #3 am: 20. Juli 2017, 10:33:24 »

Hallo
Wie berechne ich den das "Ausbildungsgehalt"? Dazu zählt doch auch dann der Lohnsteuerjahresausgleich von dem Kind?

Sagen wir mal 600 EURO Brutto.. wäre ja ein Jahresgehalt (Für die letzten 5 Monate ab August für 2017 3000 EURO wenn ich mir dann im Internet diese Azubi Gehaltsrechner anschaue und das Jahregehalt 300 EURO eingebe..
wird dort keine Abzüge gerechnet

Oder wird zur Berechnung generell Brutto Gehalt des Auszubildenden gerechnet?

Wäre dann doch in dem Beispiel

600 EURO Brutto= Nett
90 EURO abzüglich (Freibetrag)

sind 510 /2 aösp 255 EURO Abzugsfähig beim Unterhalt.
Kind über 12 Jahre und Stufe 3 GEhalt 387 EURO   387 EURO - 255 somit verbleiben dann 132 EURO zahlbar

Richtig?
(Sind jetzt nur Theoretische annahmen!)
« Letzte Änderung: 20. Juli 2017, 10:35:31 von JHG1972 » Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.267


« Antwort #4 am: 20. Juli 2017, 10:56:18 »

Hallo,

bei 600 € brutto sind es ca. 470 € netto.
Davon 90 € Freibetrag = 380/2=190 € der auf den Unterhaltsbetrag angerechnet wird.
Bei 387 € Unterhaltsbetrag wären die 190 abzuziehen, so dass du auf einen Zahlbetrag von 190 € kommst.

Ab 18 sind beide Elternteile barunterhaltspflichtig und der Unterhalt bemisst sich nach den Einkommen beider Elternteile: Summe Unterhaltsanspruch - komplettes Kindergeld 192 - 380 Vergütung = Rest für beide Eltern zu quoteln.

Sophie
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JHG1972
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« Antwort #5 am: 20. Juli 2017, 11:00:23 »

Ok Danke
Aber trotzdem muss dann der Jahresteuerausgleich vom Kind später dann zu einer Korrektur führen?

Weil im ersten Jahr würde das warscheinlich zur vollen Rückerstattung führen da zu wenig EInkommen war.
Dann müsste ich das doch später nachberechnen oder?
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.267


« Antwort #6 am: 20. Juli 2017, 11:18:48 »

Hallo,

bei dem von dir genannten Netto werden keine Lohnsteuer und Soli fällig. Nur Rentenbeiträge etc. und die bekommt man ja von der Steuer nicht wieder.

Sophie
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