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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 15:18:00 *
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Autor Thema: Schwangerschaftsbetrug - nach 17 Jahren noch imer nicht verarbeitet  (Gelesen 2663 mal)
Mick64
Gast
« am: 20. Juni 2017, 08:30:43 »

hallo zusamen,

nach all der langen Zeit muss ich nun doch mal meine Geschichte welche mich noch immer massiv quaelt los werden mit der Bitte um Hilfe und Tips.

Wie der Thread Titel schon sagt liegt der Ursprung der Geschichte bereits 17 Jahre zurueck. Die Mutter meines Sohnes und ich waren in etwa 3 Jahre lang zusammen, es schmorte in mir schon lange, dass das nicht die Frau fuer's Leben sein wuerde. In den letzten ca. 3 Beziehungsmonaten realisierte ich dass es Aussetzer in der Einnahme der "Pille" gibt worauf ich dann natuerlich hell sensibilisiert taeglich geprueft und sie erinnert habe doch bitte das Pillchen zu nehmen. Irgendwann roch ich den Braten dann doch sehr intensiv, und ich beendete unsere Beziehung - alles "ok" bis dato.

Wie es dann so kam - einige Zeit spaeter (ca. 3-6 Monate, kann ich nicht mehr genau sagen) landeten wir eines Samstag/Sonntag Nachmittages bei ihr im Bett. Sie nahm die Pille schon lange nicht mehr was ich wusste und wir hatten Verkehr ohne Verhuetung mit "voller Ladung".
Ok - bis hier her waere meine Vaterschaft noch voellig in Ordnung, wer nicht verhuetet ist eben selbst schuld und traegt eben die Konsequenzen, das ist ja nix Neues.
- aber es gehrt weiter -

Ich war dann fuer ein paar Minuten unter der Dusche, kam zurueck und was sehe ich? Da liegt sie doch tatsaechlich wie ein Maikaefer auf dem Ruecken, die Beine weit hoch gestreckt, damit die Bruehe ja dort hin laeuft wo sie hin laufen soll.
In diesem Moment wo ich das sah ist aber sofort ein Teil meiner Lebensfreude gestorben, das hat innerlich richtig uebel gekracht.
Sie war natuerlich etwas peinlich beruehrt in dem Moment als ich das sah. Am Montag drauf flog ich fuer 6 Monate in unbezahleten Urlaub und bekam 3 Monate spaeter dort hin Post von ihr mit dem Original Ultraschll Bild usw., Schock hoch 10.

Da ich eh ein leben lang Reisen wollte was sie stets wusste und ich seit 17 Jahren (was fuer ein Zufall) quasi ausser auf Dienstreisen nie mehr in D war sehe ich meinen Sohn natuerlich hoechst selten. Seit knapp 2 Jahren lebe ich nun in Neuseeland, bin in Arbeitspause wie alle 7-8 Arbeitsjahre fuer 2-3 Jahre und hatte meinen Sohn vergangenes Jahr ueberhaupt erstmals fuer 3 Wochen bei mir was eine hoechst spannende und tolle Erfahrung fuer uns beide war (denke ich).

Es geht mir ueberhaupt nicht um die eh schon massiv hohen 611€ Unterhalt, der sowieso an meinem letzten Spitzenverdienst fest gehalten wird bis ich wohl sterbe, sondern um die ekelhaft negative und betruegerische Energie dieser Frau. Gerade war wieder der Geburtstag meines Sohnes - eigentlich ein positive Anlass - aber jaehlich um diese Zeit falle ich wieder-und-wieder in diese tiefen Depressionen wegen dieser ueblen mutmasslichen Tat dieser Frau. Juristisch darf Frau offensichtlich so derb Schwangerschaftsbetruegen, da scheint sie juristisch wohl behuetet zu sein, Beweise gibt ja natuerlich sowieso eh keine, war leider keine WebCam in ihrer Wohnung.

Mich frisst dieser Betrug (nicht die Situation mit mein Sohn!!!) seit Jahren ganz langsam Stueck fuer Stueck von innen auf. Muss ich jetzt wirklich erst von einer Bruecke springen um in einem zuvor breit rundverteilten Abschiedsbrief auf dieses legale, zumindest psychische Verbrechen dieser Frau aufmersam zu machen?
Ich kriege das nach all den vielen Jahren einfach nicht verarbeitet und gegessen, es kommt mir immer-und-immer uebelst hoch!!!

Vielleicht weiss wer einen Rat, waere Euch sehr dankbar dafuer,

mit freundlichen Gruessen,
Mick

 











 
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nadda
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« Antwort #1 am: 20. Juni 2017, 08:53:39 »

Hi,

sorry wenn ich das so sagen muss: Aber das Problem ist in deinem Kopf!

Es ist völlig egal ob sie schwanger werden wollte (und solche Verrenkungen sind sinnlos und komplett unnötig um schwanger zu werden) - du hattest  **tsts - ID 10** ohne Gummi und somit solltest du als erwachsener Mann akzeptieren, dass du eine Schwangerschaft riskiert hast. Da hätte sie direkt nach dem  **tsts - ID 10** aus dem Bett springen und duschen können, sie wäre trotzdem schwanger gewesen! Deshalb wäre vorher denken sinnvoll gewesen! Ihr Kinderwunsch ging jedenfalls nur in Erfüllung weil du keinen Gummi verwendet hast.

Wenn du kein Kind willst bleiben dir als Mann drei recht zuverlässige Möglichkeiten keines zu bekommen:

1. kein  **tsts - ID 10** (absolut sicher)
2. Sterilisation (auch noch sehr sehr sicher)
3. Kondome (auch die bieten doch noch recht gute Chancen kein Kind zu bekommen)

Wer  **tsts - ID 10** ohne Kondom hat riskiert eine Schwangerschaft, das ist einfach eine Tatsache. Und da du wusstest, dass sie keine Pille mehr nimmt war das ganze einfach ein Glücksspiel. Das hast du ganz allein zu verantworten, niemand hat dich dran gehindert zu verhüten.

Jetzt der Frau die Schuld daran in die Schuhe zu schieben ist einfach nur eines: unreif!

LG
nadda



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Mick64
Gast
« Antwort #2 am: 20. Juni 2017, 09:06:37 »

ja Nadda, was Du sagst ist mir schon auch alles sonenklar, klingt wie immer juristisch absolut gerade.
Und trozdem ist und war es aus humaner Sicht eine ganz ueble Nummer, und die macht mich noch immer Stueck-fuer-Stueck kaputt, sonst wuerde ich nach 17 Jahren hier nicht posten.
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Mick64
Gast
« Antwort #3 am: 20. Juni 2017, 09:15:00 »

natuerlich gibt es juristisch einen grossen Unterschied zwischen Schwangerschaftsbetrug und Vergewaltigung.
Aber wuerdest Du einer einer Vergewaltigten hinterher auch sagen
- haettest Dich halt nicht so aufreizend gekleidet oder gegeben
- waerst halt einen anderen Weg gelaufen

Haette im Nachhinein sicherlich alles vermeidend geholfen - aber der psychische Schaden ist bereits da!
Und deshalb bittet ich hier um Rat.
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Mateusz74
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« Antwort #4 am: 20. Juni 2017, 09:20:32 »

Die Antwort von nadda ist natürlich typisch weiblich und egoistisch.
Frauen die schwanger werden wollen, vor allem die bei denen die Uhr tickt, gehen hierbei über Leichen, handeln höchst egozentrisch und egoistisch. Treffen eine Entscheidung die mindestens drei Personen betrifft, die Antwort "Es ist mein Körper" kennen sicherlich viele hier.
Vater wider Willen zu werden, ist eine psychische Körperverletzung, die angezeigt gehört. Gesetze wie in Frankreich, dass man die Vaterschaft ablehnen kann und Unterhaltsgesetze die dem entsprechen, würden bei vielen Frauen, die es darauf anlegen, für eine nachhaltige Bewusstseinsänderung sorgen! Für seinen Körper selbst zu sorgen, dass können dann leider nicht viele ;)
Aber du siehst an der Antwort von nadda, auf welch hohem Ross diese Frauen sitzen. Es kommen dann halt die gängigen Totschlagargumente zum Vorschein.
Das dein Verhalten natürlich fahrlässig war und du in ihr gekommen bist, brauche ich dir nicht zu sagen. Bei mir war es so, dass Frau die Pille bewusst abgesetzt hat und mich in dem Glauben gelassen hat diese zu nehmen. Nach nadda bin ich natürlich daran auch ganz alleine Schuld. In gewisser Weise hat sie recht. Es war ganz klar die falsche Partnerwahl.
Was mir hilft damit umzugehen. Arbeit und viel Sport. Warum überweist du so viel Geld? Check mal die Möglichkeiten dies auf den Mindestsatz oder drunter abzusenken. Mutti kann für ihren Körper auch arbeiten gehen und brauch es sich nicht über den Kindesunterhalt gut gehen zu lassen.

Edit: natürlich ist dies juristisch alles schon abgesichert. Daher reden solche Frauen auch in dieser Art und Weise. Menschlich jedoch aller unterstes Niveau. lass diese Frau nie mehr in dein Leben. Sohn ist alt genug, du brauchst die Mutter dafür nicht mehr.
« Letzte Änderung: 20. Juni 2017, 09:22:43 von Mateusz74 » Gespeichert

Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
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« Antwort #5 am: 20. Juni 2017, 09:20:47 »

Moin Mick und herzlich willkommen hier im Forum!

Leider kann ich Dein Posting so überhaupt nicht nachvollziehen und bin mit Nadda einer Meinung.

Da ihr - vermutlich -einvernehmlichen Geschlechtsverkehr hattet, hätte Dir doch klar sein müssen, dass eine Frau dadurch evtl. schwanger werden könnte. Oder hat sie Dich etwa zum GV gezwungen? Wenn Du zudem damals schon wusstest, dass sie die Pille nicht nimmt und Du Dich trotzdem auf ungeschützten GV einlässt, dann hast Du eine Schwangerschaft offensichtlich billigend in Kauf genommen. Ob sie anschließend irgendwelche Verrenkungen gemacht hat, ist dabei völlig egal.

Viel schlimmer finde ich aber, dass Du wohl nie versucht hast, ein wirklicher Vater für Deinen Sohn zu sein. Oder hat die KM Dir hier Probleme gemacht? Wie ist bzw. war denn Dein Kontakt zum mittlerweile fast erwachsenen Sohn? Heutzutage gibt es ja mehr als genug Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme, selbst wenn man sich im Ausland aufhält.

LG,
LD
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Mick64
Gast
« Antwort #6 am: 20. Juni 2017, 09:31:07 »

mein Sohn und ich Skypen alle paar Tage!
Auf Dauer in Deutschland zu leben war fuer mich nie eine Option welche ihr stetes so bekannt war wie mir die grundsaetzlichen Folgen von unverhuetetem GV.
Es geht einzig um ihre Mutwilligkeit der "Fuesse hoch"!
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« Antwort #7 am: 20. Juni 2017, 09:34:44 »

Mick finde dich damit ab. Frauen sind so! Es macht keinen Sinn dies verstehen zu wollen.
Leg dir eine **tsts - ID 1** Egal Mentalität zu.  Der Sinn des Lebens ist es sich zu reproduzieren.
Dies hast du getan. Je weiter die Gene gestreut werden und nicht bei einem Weibchen verschwendet, umso besser für deine Art!
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« Antwort #8 am: 20. Juni 2017, 09:47:51 »

Hallo,

die Meinungen zu diesem Thema sind sehr weit gestreut. Ob nun etwas rechtlich oder moralisch richtig oder falsch ist, sei mal dahingestellt.
Deine Herausforderung ist es, dass du die Geschehnisse verarbeiten kannst. Da, der Dir zu schaffende Umstand, seinen Ursprung vor langer Zeit aufgetreten ist und bis dato du noch keine Copingstrategien zu greifen scheinen, empfehle ich Dir den Besuch bei einem "Profi". In diversen Gesprächen und Therapien kann man Dir ggf. helfen, einen für Dich machbaren Weg, zu finden.

Der Weg hier ins Forum und somit raus aus der Isolation ist ein Anfang...

Viel Glück
papi74
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Der Morgen ist immer klüger als der Abend.
Mick64
Gast
« Antwort #9 am: 20. Juni 2017, 09:51:29 »

Mateus, so einfach geht das nicht, mit dieser Abfindungsdenkweise komme ich schon seit 17 Jahren nicht klar, mehr geht nicht. Es kann nicht sein das alles ok ist was Frauen tun nur weil das Gesetz es begnadigt.

In indien gab es 2012 diese fuerchterliche Massenvergewaltigung, man erinnert sich bestimmt. Sofort wurden die Gesetze massiv veschaerft was ja absolut sehr gut gedacht war. Mit dem Resultat dass Indien heute ein riesiges Problem mit "Fake Rape" hat, d.h. dass Frauen massenweise einfach mal eben aus Rache, Geld-Gier, Erpressung oder anderen Beweggruenden Dich anzeigen dass Du Sie vergewaltigt hast. Und schon sitzt DU im Knast und DU must beweisen dass das alles Humbug ist.
Gut dass Indien langsam realisiert dass hier was total schief laeuft.

Europa ist zumindest in Sachen Schwangerschaftsbetrug noch in der Steinzeit und ich moechte dass sich das aendert!!!
« Letzte Änderung: 20. Juni 2017, 10:00:56 von Mick64 » Gespeichert
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« Antwort #10 am: 20. Juni 2017, 09:58:21 »

Profis brauchen meist selbst Profis. Zu mindestens ich bin nicht der Typ der sich auf die Couch legt. Muss jedoch jeder selbst wissen. Sport und Arbeit, andere Frauen,  **tsts - ID 10** gibt es an jeder Ecke, helfen dir aus der Misere raus. Und vor allem nimm dir diesen Blödsinn "hier" nicht zu Herzen. Es sind die typischen Totschlagargumente, die du auch vor Gericht hören wirst.
Ich kann dir nur das Forum "trennungsfaq Forum.com" ans Herz legen. Dort ist man nicht ganz so staatsergeben wie hier und hat erkannt, dass diese Familiengesetze menschenfeindlich sind und mit keiner Verfassung dieser Welt d'accord gehen dürften!
Die werden dir auch aus der Unterhaltsfalle helfen. Lass doch Unterhaltsschulden auflaufen. Was kümmert dich dies in Neuseeland? Mutti kann auch für ihren Sohn arbeiten, oder sind ihr nach der Geburt die Arme abgefallen?
Falls du noch wählen gehst, kannst du jetzt im September einen Beitrag dazu leisten, dass sich etwas ändert. Hier in Deutschland bist du als Vater nur Samen Spender.Deiner Frau war dies bewusst und genau so hat sie dich auch behandelt!
« Letzte Änderung: 20. Juni 2017, 10:01:08 von Mateusz74 » Gespeichert

Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Mick64
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« Antwort #11 am: 20. Juni 2017, 10:04:27 »

jo Mateus, ich sehe schon wo die Reise hier hin geht - Mainstream Denke hoch 10 die ich absolut ueberhaupt nicht brauche, brauche mehr konstruktive Ideen wie Deine mich von hier wieder zu verziehen wenn das hier so weiter geht.
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« Antwort #12 am: 20. Juni 2017, 10:13:08 »

Moin nochmal,

sorry, aber das

Es geht einzig um ihre Mutwilligkeit der "Fuesse hoch"!

empfinde ich als absolutes Scheinargument. Was wäre denn heute anders, wenn Du zwei Minuten später aus dem Bad gekommen wärst und nichts davon mitbekommen hättest? Wäre Dein Leben dann komplett anders verlaufen und Du hättest Dich als liebender Familienvater Deiner Verantwortung gestellt?

Und wieso spricht hier irgendwie jeder von Vergewaltigung? Dafür gibt es doch im Falle von Mick gar keine Anzeichen. Wenn ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte bei rot über eine viel befahrene Kreuzung latsche, kann ich mich doch anschließend auch nicht beschweren, wenn ich über den Haufen gefahren werde. Die Verantwortung bzgl. der Verhütung kann doch nicht immer - weil es im Nachhinein so bequem ist - dem anderen in die Schuhe geschoben werden.

Einfach formuliert: Schwänzchen zur richtigen Zeit wieder raus, dann nützt auch Füße hoch nichts (obwohl das sowieso nichts nützt).

Dass Du Kontakt zu Deinem Sohn hältst, finde ich aber gut und richtig. Er kann ja schließlich am wenigsten etwas für seine Entstehung (die in meinen Augen absolut nicht als "Schwangeschaftsbetrug" bezeichnet werden kann). Der Vergleich mit einer vorgetäuschten Vergewaltigung hinkt auch gewaltig. Wenn Dich niemand zu irgendetwas gezwungen hat und Dir klar war, dass die Biologie es so eingerichtet hat, dass die Frau bei ungeschütztem GV schwanger werden kann, dann bist Du das Risiko eingegangen und solltest Dir wirklich Hilfe holen, wenn es Dir so schwer fällt, dies zu akzeptieren und zu verarbeiten.

Überlege Dir doch bitte wirklich mal was anders wäre, wenn Du das "Füße hoch" nie mitbekommen hättest.

LG,
LD
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« Antwort #13 am: 20. Juni 2017, 10:16:01 »

Check die Adresse die ich dir gegeben habe und lies die Faq.

Dein Fehler war nicht zu verhüten, dies ist dir bewusst. Darauf angelegt, hat sie es. Sie hat diese Entscheidung für dich mit getroffen. Und dies ist der Punkt!
Ich weiß wie es dir damit geht. Ich persönlich für mich, auch aufgrund der Distanz und einer Mutter die komplett Bindungsintolerant ist, habe die Entscheidung getroffen, mich komplett zurück zu ziehen. Ich lebe gut damit und es ist mir scheissegal, wer wie darüber denkt. Ich habe nur dieses Leben und lasse es mir nicht durch den Staat und eine Frau kaputt machen!Die väterfeindlichen Gesetze habe nicht ich gemacht und die Pille abgesetzt auch nicht. Ich finde es richtig gut von dir, dass du trotz der Umstände Kontakt zum Sohn hältst. Chapeau! Dies ist keine Selbstverständlichkeit, wie immer versucht wird hier einzubläuen. Meinem Kind steht die Tür jederzeit offen, für die Mutter ist diese für immer geschlossen!

@ LD

Es geht darum, dass sie ihm diese Entscheidung abgenommen hat. Benenne es doch einfach bei dem Namen. Es war Betrug, Vertrauensmissbrauch, etc. Such dir was aus. Das er fahrlässig gehandelt hat, ist ihm doch bewusst. Also was wiederholt ihr euch ständig, ständig die gleiche Leierhier. Zum kotzen. Seine Frau war ein ganz mieses Stück. Und darum geht es! Sie kann net mal für das Kind sorgen! Nur mit seinem erwirtschafteten Geld!
« Letzte Änderung: 20. Juni 2017, 10:18:49 von Mateusz74 » Gespeichert

Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
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« Antwort #14 am: 20. Juni 2017, 10:16:20 »

Welche "konstruktiven" Ideen? Dass alles Schlampen sind, außer Mutti?
Alle unverheirateten Frauen zwangssterilisieren, damit die Herren sich nicht mehr um so lästige Dinge wie Empfängnisverhütung kümmern müssen?
Entschädigung an "unfreiwillige" Väter wg. Samenraubs?

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Mick64
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« Antwort #15 am: 20. Juni 2017, 10:30:21 »

Achja, nicht wirklich sinnvoll was Du da von Dir gibst...
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« Antwort #16 am: 20. Juni 2017, 10:39:58 »

Es geht darum, dass sie ihm diese Entscheidung abgenommen hat. Benenne es doch einfach bei dem Namen. Es war Betrug, Vertrauensmissbrauch, etc.

Nö, es war einvernehmlicher GV! Oder sind wir jetzt alle durch Betrug und Vertrauensmissbrauch entstanden?

Zitat
Sie hat diese Entscheidung für dich mit getroffen.

Sorry, aber was soll der Quatsch denn? Man(n) sollte seine Entscheidungen ab einem gewissen Alter selber treffen können und auch so viel A.sch in der Hose haben, anschließend zu diesen zu stehen. Oder was kommt als nächstes? So etwas wie "Die Alte hat mich mit ihrem kurzen Rock und den tiefen Ausschnitt doch komplett verführt! Da kann ich doch nichts dafür!" Etwas Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung schadet an mancher Stelle nicht wirklich.

Zitat
Sie kann net mal für das Kind sorgen! Nur mit seinem erwirtschafteten Geld!

Woher weißt Du denn nun das??? Vielleicht hat das "miese Stück" ja noch ein halbes Dutzend Kinder von ebenso vielen Vätern. Zu mancher Meinung würde das ja passen  men_ani

LG,
LD
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« Antwort #17 am: 20. Juni 2017, 10:42:31 »

Hallo,

ihr habt einvernehmlich ungeschützten  **tsts - ID 10** gehat. Daraus ist euer Sohn entstanden. Ob sie nun eine Position eingenommen hat, die evtl. dazu beitragen hat, dass die Eizelle befruchtet ist, so what.
Punkt ist: ihr habt an ihren fruchtbaren Tagen ungeschützt verkehrt.
Und da hättest du - sofern kein Kind wolltest/nicht mit ihr wolltest - einfach das Hirn vorher einschalten müssen.
Das hast du versäumt.

Insofern kannst du jetzt nur versuchen, dass ab 18 die KM auch ihren Teil des Barunterhaltes übernimmt und gut ist.

Wenn du nach 17 Jahren damit immer noch Probleme hast, dann ist es schade, dass du in dieser langen Zeit keine professionelle Hilfe geholt hast.
Gut ist, dass du Kontakt mit dem Sohn hast und das funktioniert.

Und was Indien angeht; deine Situation mit indischen Massenvergewaltigungen zu vergleichen macht überhaupt keinen Sinn.

Wenn du der Meinung bist, dass ein Vater, der kein Vater werden will, wie in Frankreich, keinen Unterhalt zahlen soll. Dann würde mich die genaue Rechtslage in Frankreich interessieren. Gilt das nur, wenn die Frau nachweislich verschwiegen hat, dass sie nicht verhütet bzw. vorgegeben hat zu verhüten oder gilt das auch bei ungeschütztem Verkehr? Dann könnte ja jeder sagen, ich will kein Kind und nicht zahlen. Vielleicht kannst du hier mal Aufklärung betreiben.

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« Antwort #18 am: 20. Juni 2017, 11:00:39 »

Hallo Mick,

Du hast einen Sohn und ihr habt eine gute Beziehung. Darauf solltest Du stolz sein. Auf Dich und auf Deinen Sohn.
Du lebst  Dein Leben, so wie Du Dir es erträumt hast. Auch darauf kannst Du stolz sein. Nicht jeder ist  fähig seine Träume zu realisieren.

Familie, Elterschaft war lange Zeit ein Frauenthema. Männer in der Schwangerschaftskonfliktberatung werden oft heute noch nur als Begleitpersonen abgehakt. Es gibt meines Wissens keine Schwangerschaftskonfliktberatung, welche ausschliesslich auf Männer spezialisiert ist.

Genauso ist die Lage in der Forschung. Wâhrend diese Themen immer wieder aus Sicht der Frauen, dann auch aus der Perspektive des Kindes und der Mutter behandelt werden, gibt es sehr, sehr wenige Studien über das Befinden der werdenden Väter und der Väter. Es gibt z. B. keine wissenschaftlich fundierten Studien zur emotionalen Situation von Vätern vor und nach der Geburt. Etwa jeder zehnte Vater gerät nach der Geburt seines Kindes in ein Stimmungstief. Ein unterschätztes Problem. Keiner weiss davon. Man schreibt und spricht nur über den Baby-Blues der Mutter.

Es gibt auch kaum etwas über das Befinden der Väter nach einem von ihnen nicht gewollten Schwangerschaftsabbruch.

Der Mann ist oft, wenn es zu einer gewollten oder ungewollten Schwangerschaft kommt, in einem Time-lag. Er hatte noch nicht die Zeit die Neuigkeit zu verarbeiten. Die braucht er aber, genauso wie die Frau, welche ihm da aber weit voraus ist.

Der Mann hat bei einer Schwangerschaft zwar ein Mitspracherecht, aber keine Entscheidungsbefugnis. Dieses Ungleichgewicht sollte nicht unter den teppich gekehrt werden, sondern der Unterschied zur Frau und die diesbezügliche Unterlegenheit des Mannes klar ausgesprochen werden.

Ich möchte Dir nur als Denkanstoss sagen, dass die spezifische Problematik (und auch die erweiterte) mit der Du lebst, viele Männer kennen, erleben und leben. Leider steckt die Männerforschung an sich und auch in den verschiedenen Disziplinen in den Kinderschuhen. Aber vielleicht könnte es Dir helfen, Dich mit den wenigen Studien, welche es gibt, auseinanderzusetzen und zu versuchen, einen Psychiater zu finden, welches sich dieses Themas annimmt.

Von der Brücke zu springen ist keine Lösung. Und wäre für Deinen Sohn furchtbar.

VG,
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Mick64
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« Antwort #19 am: 20. Juni 2017, 11:02:53 »

Lucas, moechtest Du damit sagen dass es Schwangerschaftsbetrug (neben den Juristen bei denen es das eh nicht gibt) wirklich garnicht nicht gibt?
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« Antwort #20 am: 20. Juni 2017, 11:11:26 »

Lucas, moechtest Du damit sagen dass es Schwangerschaftsbetrug (neben den Juristen bei denen es das eh nicht gibt) wirklich garnicht nicht gibt?

Nein, aber wo soll denn in Deinem Fall dieser stattgefunden haben? Du wusstest, dass die KM die Pille schon vor langer Zeit abgesetzt hat, Du selber hattest keine Lust zu verhüten, einen Coitus interruptus (sehr unsicher!) hast Du nicht hinbekommen und es hat Dich auch niemand zum S.x gezwungen oder Dir K.O.-Tropfen oder ähnliches verabreicht.

Wo soll denn hier bitte schön ein Betrug oder eine Vergewaltigung zu erkennen sein? Kann ich wirklich absolut nicht nachvollziehen... Oder hat es vielleicht an der mangelnden Aufklärung gelegen und Du wusstest schlicht und ergreifend nicht, dass ungeschützter GV zu einer Schwangerschaft führen kann? Das wäre natürlich fatal, aber auch nicht das Problem der KM.

LG,
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Graham
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« Antwort #21 am: 20. Juni 2017, 11:12:37 »

Hallo Mick64,

tja, die Dämonen im Kopf... Es mag geschwollen klingen, aber bei mir helfen dagegen tatsächlich das Sortieren der Gedanken und ein Auseinandersetzen mit den eigenen Gefühlen.

Du musst dabei auch in keiner Weise das damalige Verhalten der Mutter eures Sohnes billigen. Wenn es dir während der vergangenen 17 Jahre noch nicht gelungen ist, das Verhalten einer Frau, die unbedingt Mutter werden wollte, allmählich zu verzeihen, dann drehen sich deine Gedanken möglicherweise noch zu sehr im Kreis. Eventuell hilft dir der Blick (und die Logik) eines Außenstehenden:

1. Ohne diese Mutter gäbe es euren Sohn nicht.
2. In eurem Sohn lebt ein Teil von dir weiter. Euer Sohn ist ein junger Mensch, dem du als Vater stets sehr wichtig sein wirst.
3. Solange du den "Maikäfer" vor 17 Jahren als persönliche Verletzung empfindest, könnte sich dein Sohn wie ein lebender Vorwurf fühlen.

Mein Rat: Nimm deinen Sohn als ein Geschenk des Lebens an. Versuch, ihm die Ehrlichkeit, das Vertrauen, die Liebe zu geben, die du selbst vielleicht mal vermisst hast.

Gruß
Graham
« Letzte Änderung: 20. Juni 2017, 11:16:28 von Graham » Gespeichert
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« Antwort #22 am: 20. Juni 2017, 11:24:05 »

Hi,

das Leben läuft halt manchmal anders als geplant - das passiert den meisten von uns so. Und auch eine Schwangerschaft kommt manchmal anders
als man sie sich wünscht. Mein ältester Sohn ist entstanden weil sein Vater  das "Schicksal befragen wollte" er hat einfach "vergessen" mir das vorher zu sagen
und den Gummi weggelassen, und als er es gesagt hat, hatte ich keine Zeit mehr darüber nachzudenken.
Im nachhinein bin ich da sogar ganz froh drüber, mein Sohn ist toll und ich hätte vielleicht nie Kinder bekommen wenn ich es in Ruhe überdenken hätte können.
Hätte ich Zeit zum überdenken gehabt, hätte ich zumindest mit diesem Mann niemals Kinder bekommen. Hatte ich nicht, aber heute egal. Haken drunter, nennen
wir es "Erwerb von Lebenserfahrung". Von dieser Lebenserfahrung gab es in den Jahren so einiges.

Ja, es gab Zeiten da war ich echt extrem sauer auf meinen Ex, der interessanterweise weder große Bedürfnisse hatte sich um seine Söhne zu kümmern, noch später, nach der Trennung, für sie zu zahlen. Aber das Leben geht weiter. Und obwohl mein Ex und ich sicherlich eine der heftigen Trennungen hatten, obwohl wir mehrere Gerichtsverfahren durch alle Instanzen hatten, kann ich heute recht entspannt mit ihm telefonieren. Wir können sogar mit unseren neuen Partnern Kaffee trinken gehen ohne uns anzufeinden. Die Vergangenheit ist vergangen, das hier und jetzt, das Heute sollte mehr zählen. Ja es gibt immer wieder Reibungspunkte und manchmal kommt
die Angst wieder hoch das er Ärger machen könnte - aber die letzten Monate laufen gut, das zählt doch.

Und das solltest du auch für dich überdenken, ja es ist vielleicht blöd gelaufen, aber du hast einen tollen Sohn und den hättest du sonst nicht. Du bist "mitschuldig"
an seiner Entstehung und du bist doch auch glücklich ihn zu haben. Es schadet dir doch nur selbst diesen Hass in dir rumzutragen, niemandem bringt es etwas.

Auch mir geht es so das ich mich frage wie es deinem Sohn damit geht zu wissen das du dich hier betrogen fühlst.

Wie gesagt, das Leben läuft immer anders als wir es planen. Du hast etwas riskiert und in deinen Augen in dem Moment verloren, aber du hast es riskiert,
du wurdest nicht angelogen, du wusstest was Sache ist.

LG
Nadda
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Mick64
Gast
« Antwort #23 am: 20. Juni 2017, 11:26:11 »

hi Graham,

na, das war doch endlich mal ein vernuenftiger Beitrag ohne diesem typisch verdammten deutschen erhobenem Zeigefinger weswegen ich das Land u.A. verlassen habe. Wenn auch ich mit dieser Sache noch lange nicht fertig sein werde und weiterhin darum kaempfen werde dass Scwangerschaftsbetreug endlich einmal in ein anderes Licht gestellt werden wird - der Blick auf meinen Sohn gewinnt mit seinem zunehmenden Alter an Wichtigkeit, es gibt da noch so vieles wo er neugierig und wissbegierig ist von mir mitgeteilt zu bekommen, das hat der letzte Urlaub deutlich gezeigt.

Aber es geht verdammt noch mal noch immer um die juristisch gedeckten Verbrechen dieser Frau!
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AnnaSophie
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« Antwort #24 am: 20. Juni 2017, 11:33:02 »

Hallo,

dieser "Schwangerschaftsbetrug" ist juristisch nicht gedeckt, sondern es gibt keine gesetzliche Grundlage in Deutschland um diesen verfolgen zu lassen.
Solange dies nicht in Gesetze "gegossen" ist gibt es diesen Straftatbestand nicht.

Insofern kannst du nur eine Petition etc. starten um auf diesen Mißstand aufmerksam zu machen.

Wobei ich mir denken könnte, dass - sollte es ein solches Gesetz irgendwann geben - geprüft wird, ob der werdende Vater auch seinen Verhütungspflichten nachgekommen ist. Und wenn das nicht der Fall ist, wird man vermutlich im Gesetz klarstellen, dass diese Situation dann davon nicht abgedeckt ist.
Allerdings wird es schwierig zu beweisen, dass Mann ein Kondom benutzt hat und dieses a) ordnungsgemäß benutzt wurde und b) nicht gerissen ist o.ä.


Sophie
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