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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 10:04:31 *
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Autor Thema: Geteilt Sorgerecht und die trotzdem keine Mitsprache  (Gelesen 793 mal)
Thieand
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2


« am: 10. Juni 2017, 10:13:49 »

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit der Mutter meiner Kinder und hoffe hier ein paar Tipps zu bekommen.
Die Mutter begrenzt die Zeiten, die ich mit den Kindern (Junge 12J und Mädchen 9J) habe und glaubt alles alleine entscheiden zu können. Wir haben beide das Sorgerecht.
Der Umgang  ist nicht wie die Kinder und ich es wollen. Allerdings ist es mittlerweile so, dass die Kinder keine Lust mehr auf Diskussionen oder Änderungsversuche haben.  Ich glaube, dass es der Mutter nicht gut geht und mit dem Alltag überfordert ist. Als die Kinder bei mir waren, sagte meine Tochter zu meinem Sohn: “Du mußt dich jetzt auch mal um Mama kümmern, ich kann das nicht immer alleine.“ Darum befürchte ich, können die Kinder gar nicht wirklich entscheiden, was sie möchten, sondern haben immer im Hinterkopf, wie es der Mutter damit geht. Diese Reaktion der beiden kann ich schon gut verstehen, nur sollte es meiner Meinung nach anders herum sein. Wir sollten für die Kinder da sein und nicht umgekehrt.
Ich versuche es mir nicht anmerken zulassen wie es mir damit geht, damit die Kinder nicht noch mehr unter Gewissenskonflikt geraten.
Da die Mutter nicht gesprächsbereit ist, bin ich vor das Familiengericht gezogen. Dort wurde vereinbart, dass wir wieder zur Erziehungsberatung gehen um die Probleme zu lösen.
Was soll ich sagen, sie wurde von mir, dem Gericht und Jugendamt dazu genötigt und so verliefen auch die Gespräche bei der Erziehungsberatung. Zumindest hat sie dort endlich einmal zugegeben, dass sie versucht die Zeiten zu begrenzen. Sonst konnten wir nichts klären.
Jetzt hat sie diese Gespräche abgebrochen mit der Begründung sie führen zu nichts. Damit stehe ich wieder am Anfang und weiß nicht was ich jetzt weiter machen soll.
 Ich habe das Gefühl, dass die Kinder häufig auf sich alleine gestellt. Sie unterstützen sich gegenseitig, was toll ist, nur in diesem Ausmaß.
Lernen für arbeiten passiert nicht, weil es vergessen wird oder wird erst am Abend vorher oder vor der Schule gemacht.
Hausaufgaben werden nicht kontrolliert
Laut Aussage der Klassenlehrerin verschlechtert sich mein Sohn immer mehr in der Schule. Das kann ich mit meinen paar Tagen nicht kompensieren. Die Mutter meint nur es läuft alles gut so.
Die Körperpflege der beiden kommt zu kurz.
Es gibt keinen geregelten Tagesablauf
Viel Medienkonsum
Meine Tochter geht zu spät ins Bett und ist meistens müde. Einmal hat sie gesagt; Sie traut sich in der Schule nicht hinten anzulehnen, weil sie dann angst hat einzuschlafen.
Ich befürchte eine ausgewogene Ernährung gibt es auch nicht. Frühstück gibt es nicht, dafür wird länger geschlafen.
Meine Tochter hat immer mit der Mutter in einem Bett geschlafen und kann nicht bei mir übernachten, weil sie die Mutter braucht. Wobei ich eher glaube, dass die Mutter sie braucht.
Sie geht jetzt endlich zum Psychologen und dieser hat geäußert, dass die Mutter ein symbiotisches Verhältnis zur Tochter hat. Das denke ich auch.
Wenn meine Tochter mich anrufen möchte, wird ihr gesagt, sie soll es lieber lassen. Ich wäre jetzt eh nicht zuhause und würde dann zurückrufen, wenn sie ins Bett soll und das wäre schlecht.
Ich habe auch mit dem Jugendamt über diese Situationen gesprochen. Ich bekam zur Antwort: „Den Kindern geht es doch gut und ich könnte froh sein, dass ich die Kinder jeden Mittwoch und jedes zweite WE habe, da gibt es Väter die viel schlechter dran sind.“
Was soll man dazu sagen?!?
Die Mutter entscheidet alles alleine, obwohl sie es nicht darf und ich bekomme keine Info. Erfahre es durch Zufall über die Kinder oder werde vor Vollendete Tatsachen gestellt, Impfungen, Zahnspange, schulische Entscheidungen oder Informationen…
Hat jemand ähnliche Probleme und kann mir mal ein paar Ratschläge geben?
Vielen Dank schon mal 
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MJ1977
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #1 am: 10. Juni 2017, 10:20:15 »

Servus,

also jeden Mittwoch und jedes zweite WE ist meiner Meinung Standardumgang, da drunter geht eigentlich fast gar nix wenn der andere ET sich nix zu schulden kommen lassen hat.

Die magische Frage wäre auch wie der Umgang geregelt ist (schriftlich festgehalten? wenn ja durch wenn)

Alleine durch Deine Schilderung würde ich jetzt einfach behaupten der/die SB beim JA ist sonderlich motiviert und will sich dass nicht an die Backe nageln
Gespeichert
Thieand
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2


« Antwort #2 am: 10. Juni 2017, 10:26:58 »

Es gibt nichts schriftliches, soweit sind wir nicht gekommen, weil die Mutter es immer abgerochen hat.
Sie entscheidet wie es läuft und auch darauf kann ich mich nicht immer verlassen.
Mittwoch und jedes zweite WE steht zum Glück immer.
Ferien ist jedes mal wieder eine Überraschung und Absprachen sind mit ihr kaum möglich

Wofür steht die Abkürzung SB?
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MJ1977
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #3 am: 10. Juni 2017, 10:32:29 »

Sachbearbeiter. Sorry bin ein wenig im Abkürzungswahn 
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PausBanderI
Rege dabei
***
Beiträge: 136


« Antwort #4 am: 10. Juni 2017, 12:35:47 »

Lass Dich mal ein bißchen beraten, wie man beim Jugendamt spricht. Meine Situation ist Deiner nicht unähnlich und das Jugendamt hat hier auch ewig gebraucht und es musste auch erstmal die Polizei kommen, bevor man dort hellhörig geworden ist. Davor auch Beratung und Geduld und ist doch alles gut.

Es liegt meiner Meinung nach zu 99% an der richtigen Kommunikation mit dem Jugendamt.
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Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.042


« Antwort #5 am: 10. Juni 2017, 14:00:01 »

Hallo,

wie gesagt gibt es mit dem Umgang immer wieder Probleme.

Das Du das gemeinsame SR hast ist erst einmal gut, hilft aber konkret nicht weiter. Da offensichtlich eine Einigung über den Umgang mit der KM nicht möglich ist und das JA auch nichts hat ausrichten können bleibt eigentlich nur noch der Weg zum Familiengericht.

Aus Deiner Darstellung lese ich aber heraus, dass es noch weit mehr Probleme als den Umgang an sich gibt. Hier ist mit Sicherheit auch das JA Ansprechpartner und es sollte z.B. um eine Erziehungshilfe für die Kinder gehen.

Was wäre denn Dein Wunschumgang bzw. könnten die Kinder auch bei Dir leben?

VG Susi
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PinkPony
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2


« Antwort #6 am: 10. Juni 2017, 16:44:49 »

Hallo,

du schriebst, dass die Erziehungsberatung vor dem Familiengericht vereinbart wurde - da diese nun gescheitert ist, was hindert dich daran, erneut das gerichtliche Verfahren zu suchen?

Wenn die Km das ablehnt, wird sie sicherlich auch nicht zu gemeinsamen Gesprächen beim Jugendamt sein. Hast du das schon versucht?

Viele Grüße
pinkpony
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