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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 11:31:22 *
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Autor Thema: Girokonto für 14 jährigen  (Gelesen 2740 mal)
urmel63
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« am: 06. Juni 2017, 15:26:58 »

Hallo in die Runde,

nach längerem habe ich nun wieder einmal eine Frage.
Ohne Erklärung habe ich einen Girokonto Eröffnungsantrag in den Briefkasten bekommen, für mein 14 jähriges Kind, brauch so ein Schüler in dem Alter ein Girokonto?
Ich wüsste nicht wofür…

Viele Dank im Voraus für Anregungen
urmel63
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AnnaSophie
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« Antwort #1 am: 06. Juni 2017, 15:55:46 »

Hallo,

meine haben ab einem gewissen Alter, das mag auch so 14 gewesen sein, ein Girokonto bekommen.
Da wurde dann das monatliche Taschengeld drauf überwiesen und mit zunehmendem Alter auch das Klamottengeld und Oma und Opa haben auch Geld überwiesen zu Geburtstag und Weihnachten etc.
Das sorgt dafür, dass sie a) beim einkaufen nicht so viel Bargeld mitnehmen müssen und b) dass sie lernen mit Geld auszukommen.
Die Girokonten sind für Jugendliche/jung Erwachsene kostenfrei.
Sie haben auch keinen Dispo. Wenn Geld alle, dann Schluss.

Sinnvolle Sache.

Sophie
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TotoHH
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« Antwort #2 am: 06. Juni 2017, 16:08:53 »

wie AS.

"Brauchen" tut ein Kind in dem Alter das sicherlich nicht.

Aber es spricht auch nichts dagegen, wenn Kinder lernen mit Geld, auch bargeldlos, umzugehen.

Und häufig sind solche Kinderkonto ja sogar noch etwas verzinst. Da "lohnt"  sich sparen sogar.... men_ani

Also, keine Bedenken haben, nur weil es von der anderen Seite ohne Kommunikation kommt. einfach mitmachen!

toto
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« Antwort #3 am: 06. Juni 2017, 16:15:25 »

Unsere Buben haben mit 10 ihr Girokonto bekommen.
Da kann man mit so simplen Dingen wie "Prepaid-Karte selbst aufladen" bargeldlose Zahlungen üben.
Nicht lebensnotwendig aber sicher sinnvoll.

Gruss von der Insel
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Wasserfee
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« Antwort #4 am: 06. Juni 2017, 16:31:20 »

hi,
mein Ältester hatte auch schon mit 15 ein eigenes Girokonto. Dort habe ich auch Geld eingezahlt (neben dem Taschengeld), was bestimmte Verwendungszwecke hatte.
Damit er lernt, mit Geld umzugehen.
Seit er 17 ist hat er ein eigenes Einkommen, das Taschengeld aus dem FSJ.
Wir haben die Vereinbarung, dass er Handy und Kleidung davon bezahlen muss.
Den Rest trage ich.

ich finde das extrem wichtig für die Heranwachsenden.
Gerade im Zeitalter von Kartenzahlung und Ratenkauf.

Wenn die kein Gefühl für Geld bekommen (auch Plastikgeld) haben viele schnell massive Schwierigkeiten am Hacken.

Wasserfee
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Loge
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aka Clochard


« Antwort #5 am: 06. Juni 2017, 18:15:10 »

hiho

nun ja, für alle offensichtlich kein Problem. Ich war selbst in der gleichen Situation und habe eine etwas differenzierte Sichtweise.
Da nun der TO einen Antrag ohne Erklärung in seinen Briefkasten gelegt hat weist dies klar auf eine belastete Elternebene hin. Für Belange von bedeutender Tragweite fordert der Gesetzgeber das Einverständnis beider sorgeberechtigter Elternteile. In einer intakten Familie als auch in einer Trennungsfamilie. In einer intakten Familie ist es selbstverständlich, dass beide Eltern mit dem Kinder darüber reden und wenn sich die Eltern einig sind unterzeichnen beide und dem Taschengeldkonto steht nichts im Wege.

Es wird dennoch vergessen, dass auch in einer intakten Familie sich die Eltern uneins sein können. Dann gibt es eben kein Konto. Andere Eltern entscheiden sich aber sehr bewußt, im Gegensatz zu diesem Konsens hier, gegen ein Konto und finden es deutlich zu früh. Ich zitiere: "Ich kenne meine Kinder. Wenn die so ein Konto haben, dann ist dies ruckzuck leer und spätestens ab Mitte des Monats ist das Geld weg". So haben denn auch nicht alle 14 jährige Kinder ein Taschengeldkonto.

Wir vergessen allzu leicht, dass sehr viele Erwachsene nicht mit abstraktem Geld umgehen können. Viele sind verschuldet und viele verlieren den Bezug über ihren finaziellen Spielraum. Giralgeld birgt viel mehr Risiko als Bargeld. Dies ist übersichtlich und hat seinen finanziellen Rahmen immer im Blick.

Taschengeldkonten sind keine Wohltätigkeit der Banken sondern reine Werbung um Bestandskunden zu gewinnen. "Die Kinder von heute sind die Kunden von morgen". Nun raten selbst die Banken, den Umgang mit Giralgeld zu begleiten und anzuleiten. Auch jeder neutrale Anlageberater, der natürlich als Berater über alles im Bilde sein muss rät auch eindringlich dazu, die Kinder anzuleiten. Würden Banken und Berater Kenntnis davon haben, dass die Kinder mit diesem Konto sich selbst überlassen sind wäre der Rat einstimmig das Konto nicht zu eröffnen.

Für alle Belange eines 14 jährigen reicht ein Sparbuch völlig aus. Überweisungen sind auch auf ein Sparbuch möglich. Kleine Beträge habe ich selbst als Kind mit mir getragen und in manchen Situationen finde ich ein Sparbuch weit pädagogischer als jederzeit zugängliches Giralgeld. Kinder sind in Situationen oft euphorischer und treffen doch auch unüberlegte Entscheidungen. Geld, dass nicht im sofortigen Zugriff ist fordert zwingt zu Geduld und vielleicht auch zu überlegterem Handeln. Eine notwenidge Begründung wurde nie erwähnt, etwa, dass die Kantine der Schule nur bargledlose Zahlung zu lässt o.ä.

Vielleicht kennt jemand das Grundrecht auf Handlungsfreiheit. Darin wird jedem Bürger das Recht zugestanden eigene Entscheidungen treffen zu können. Und niemand von euch würde einen unvollständigen, kommentarlos in den Briefkasten gelegten Vertrag ohne Aussprache und ohne Kenntnis der Vertragsinhalte unterschrieben und schon gar nicht wenn der von der KM kommt, die mehrfach gelogen oder falsche eidesstattliche Versicherungen abgegeben hat.

Nun kenne ich die Situation des TO nicht. Bei mir war es so, dass ich wegen der belastetenden Kommunikation mit der KM, weil ich mich mit bargeldlosem Geld länger und besser auskenne, meine Kinder angeschrieben und ihnen mitgeteilt habe, dass ich mit ihnen über das Konto reden möchte. Die Antwort war ein Antrag bei Gericht auf Übertagung des Sorgerechts für die KM.

Nun habe ich auf die Handlungsfreiheit hingewiesen, auf die Stärkung der Kompetenzen der Kinder wenn sie sich mit mir über das Konto auseinandersetzen (Nein, kein Streitgespräch, sondern nur dass sie den Charakter und den Mut haben mir gegenüber zu treten und ich die Auseinandersetzung emphatisch und dem Alter der Kinder entsprechend führe) und mir ihren Wunsch erklären. Vielleicht auch nur: "Papa, ich will ein Konto" "Warum" "Weil meine Freunde auch eines haben"......

Ich habe bewußt meine Zustimmung verweigert, weil kein Umgang mehr stattfindet und ich genau darin die beste Gelegenheit gesehen hatte einen wertvollen Kontakt herzustellen, geboren aus einer Situation die das Leben fordert. Meine Kinder haben einen Wunsch und der Gesetzgeber sieht es vor, dass beide !! Erziehungsberechtigte ihre Einwilligung dazu geben. Diese Situation für die Kinder und mich wäre für uns bestens geeignet gewesen uns gegenseitig positiv erleben zu können. Es hätte Kommunikation gegeben. Die Kinder hätten sich mir ihrem Vertrauen entsprechend erklärt und ich hätte sie leicht gefordert und ihnen meine Einwilligung gegeben. Vor allem es hätte wieder Kontakt gegeben und daraus hätte soviel entsehen können. Vor allem aber wäre der Kontakt entstanden ohne Anwalt, ohne Gericht, ohne Verfahrenspfleger, ohne Jugendamt - einfach weil es das Leben fordert.

Vor Gericht legt die Richterin der KM Worte in den Mund, dass die KM die Konten doch nur als pädagogische Maßnahme eröffnen möchte. Na, wenn dies keine Befangenheit darstellt. Die Richterin meint dann zu mir und stimmen sie jetzt zu? Nein und ich verweise auf meine pädagogische Maßnahme und vor allem auf einen unbefangenen Kontakt, der zu einem gegenseitigen, positiven Erleben führen kann. Dann fragt die Richterin das Jugendamt. Und das Jugenamt meint, warum sollen die Kinder kein Konto erhalten?

Haben die beiden überhaupt irgendetwas verstanden? Hä?

Nun die Mutter hat nicht das Sorgerecht sondern nur das recht erhalten, die Konten alleine zu eröffnen.

Das ist für mich völlig unverständlich. Die Mutter kann auf ihren Namen Zweit-, Dritt- und soviele Konten eröffnen wie sie möchte und die Rechte auf diese Konten so einschränken, dass es keinen Unterschied zu Taschengeldkonten gibt. Die Sparbücher der Kinder sind vollkommen ausreichend für alle Belange und ich sehe auch sehr viele Vorteile bei einem Umgang mit Bargeld und vor allem die Kinder lernen auch sehr viel später den Umgang mit Giralgeld. Vielleicht vergessen wir allzu schnell woher wir kommen? Meine Exfrau hatte vor ihrer Ausbildung, 17,  selbst kein Konto. Sie würde aber nie sagen, dass ihr die wertvolle pädagogische Anleitung gefhelt hätte. Vielleicht lassen wir Erwachsene uns einfach zu schnell kritlos von der Werbung verleiten?

Die Begründung des Gerichtes lautete sinngemäß: "Damit die Kinder es ihren Freunden gleichtun können und nicht als Außenseiter dastehen müssen und deswegen Nachteile bekommen berücksichtigen wir den Antrag des Elternteils, dass das Kindeswohl am meisten berücksichtigt.

Wie Bitte? Jetzt wird das Kindeswohl mit Gruppenzwang gleich gesetzt?

Wie es der Zufall wollte bin ich meinen Sohn ein paar Wochen später begegnet. Er stand im Kreis seiner Freunde. Wie halt frühpupertierende Jungs miteinander umgehen und mich nicht kannten. Irritiert hat mich dennoch, dass seine Freunde, 14 / 15 Jahre, geraucht haben.

Na? Wie muss ich mich als Vater verhalten? Ist das Kindeswohl nun der Gruppenzwang um es den anderen gleichzutun oder die bewußte Entscheidungsfindung?

Die KM, das Gericht und das Jugendamt haben den Kindern gezeigt. Schxxß auf deinen Vater, der ist nichts Wert, der will dir nur Schlechtes. Obwohl mein verhalten in allem nur positiv war. Es ging nicht darum den Kindern das Konto zu verweigern sondern um sie zu stärken, mir gegenüber zu treten und mir ihren Wunsch zu äußern weil ich, vom Gesetzgeber gefordert, dazu benötigt werde und damit wir uns gegenseitig postiv, ohne Einmischung von außen, erleben dürfen.

Ich habe mich völlig rechtskonform verhalten. Wenn die KM, das Jugendamt und das Gericht nicht einverstanden sind, dass ich einen mir in den Briefkasten gelegten unvollständig ausgefüllten Vertrag nicht unterschreibe, dann müssen diese 3 versuchen das Gesetz zu ändern aber nicht mich zu überstimmen. Und warum denkt ihr alle, dass für Taschengeldkonten eine Unterschrift notwendig ist wenn es keine Risiken gibt? Nur zur Einsichtnahme in die Kontoauszüge, die dem Vater dann wieder als Einmischung in die Autonomie ausgelegt werden?

Lange Geschichte, sorry. Unterschreib den Wisch. Du hast keine Chanche. Die machen alles nur nach dem Wunsch der Mutter und zeigen solchen Müttern nur, kommt her lügt uns an wir helfen euch! Und solche schönen Möglichkeiten für Kinder und Väter werden böswillig gekillt und statt dessen wird ein Apparat wieder angeworfen über Anwalt, Verfahrenspfleger, Gericht einen Kontakt herzustellen.

Gruß
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« Antwort #6 am: 06. Juni 2017, 21:50:43 »

wow - sehr viel Text für dieses Thema...

Aber der letzte Absatz sagt alles. Wenn auch mit der falschen Begründung meiner Meinung nach. Für dieses Thema lohnt sich solch ein Häckmäck nicht... Da sollte es wichtigere Themen geben! Und nein, mit solch einem Thema erziehst Du die KM nicht, es vorher abzusprechen wie es angezeigt wäre. Und genau das wollte das Gericht Dir verdeutlichen

toto
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« Antwort #7 am: 06. Juni 2017, 22:54:52 »

Aber das ist doch ein trauriges Resümee. Ich kann voll und ganz nachempfinden, was Loge schreibt und denke genauso. Ich finde es erschreckend, mit welcher Arroganz hier ein Gericht eine gut begründete und nachvollziehbar dargestellte Position einfach so abbügelt. Gerade in der Juristerei lernt man doch, daß alle Dinge zwei Seiten, ein Für und ein Wider haben, und man ganz genau die Argumente anhören und abwägen muß.

Die Diktatur der Mehrheitsmeinung ist anscheinend schon weiter fortgeschritten als befürchtet und wird letzten Endes eine gesellschaftliche Monokultur hinterlassen, die viele Errungenschaften der Geistesgeschichte innerhalb weniger Jahrzehnte vollkommen zunichte machen wird, oder schon gemacht hat.

Den Umgang mit Geld lernt man tatsächlich am besten mit Bargeld, noch besser mit realen Werten, das Girokonto ist etwas zum Anfixen für die Banken, die damit einen Kunden langfristig an sich binden wollen. Banken haben kein Interesse daran, ihren Kunden den richtigen Umgang mit Geld näherzubringen, sondern sie verkaufen alles, was ihnen kurzfristig Einnahmen beschert, ob sinnvoll oder nicht für den Kunden. Schön, wenn es noch Eltern gibt, die das wissen und ihren Nachfolgern hier helfen wollen. Der Einstieg in die Bankenthematik sollte tatsächlich über ein Sparbuch laufen, und von da an kann man alles erklären, was darauf aufbaut.
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« Antwort #8 am: 07. Juni 2017, 08:48:26 »

Moin. Das thema ist vom Grundsatz her eigentl interessant. Nur taugt es mE eben nicht für einen Konflikt in Streit lebender Eltern.

Wo gibt es denn noch ein echtes Sparbuch? Und was soll daran wirklich der Vorteil sein? Ja, ich weiß früher war alles toll, da ist man als Jugendlicher zur Bank und hat sich ganz stolz die Zinsen fürs verg. Jahr eintragen lassen...

Und wir sollten uns bewusst sein, dass die Kinder um die es hier geht, vermutlich in der zweiten Hälfte ihres Lebens (fast) gar nicht mehr mit Bargeld bezahlen werden. Sollten sie nicht gerade deshalb lernen, auch mit Buchgeld umzugehen? Den Trend werden wir nicht aufhalten. Oder was ist aus den Handyverweigerern aus Mitte der 90er geworden?

Und sicher, es sind nicht die Banken, die für die Erziehung zum Umgang mit Geld verantwortlich sind. Hier sind Eltern und die Schule gefragt. Und es wäre schon viel geholfen, wenn Jugendlichen beigebracht wird, dass es hohe Chancen (Zinsen/ Rendite) nicht ohne Risiko gibt.

toto
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« Antwort #9 am: 07. Juni 2017, 12:44:30 »

Hallo,

vielen Dank für die Anregungen. Ich werde das nicht unterschreiben.
Zu Überziehungen steht im Vertrag nur „die Sparkasse ist nicht verpflichtet, Kontoüberziehungen zu dulden. Kommt es gleichwohl zu geduldeten Überziehungen, berechnet die Sparkasse hierfür besondere Überziehungszinsen...“ das ist mir zu heiß.
Es passt auffallend das auch erstmals seit über einem dutzend Jahren der Umgang seit 4 Wochen nicht stattfindet.
Weichkochen lassen mag ich mich nicht, selbst mit Bargeld wird noch nicht vom Kind richtig umgegangen, ma ganz davon ab das es nur bei mir Regelmäßig Taschengeld gibt und bei Mama immer mal nach Lage und in unterschiedlicher Höhe.
Wenn das dazu führen wird das Gericht zu bemühen werde ich diesmal keinen Anwalt konsultieren, sollen die doch so langsam machen was sie wollen, ich mach das jetzt seit 2003 alles mit.
Doch anstatt der Verstand jetzt in der Pubertät beim Kind wächst scheint nur die Beeinflussung zuzunehmen.

Besten Dank nochmal
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« Antwort #10 am: 07. Juni 2017, 15:06:46 »

Urmel, all Deinen Gegenargumente verstehe ich nicht. Wenn Du wenigstens aus tiefer Überzeugung aus Prinzip gegen ein Girokonto wärst. Aber Deine Argumente sind m.E emotional, betreffen eine andere Ebene und Du machst eine Zustimmung zu einem Girokonto zu einem Exempel. M.E. verkämpfst Du Dich damit an der total falschen Front.

Und nein - eine Überziehung des Kontos kann vom Grundsatz her ausgeschlossen werden. Dann darf die SpaKa das noch nicht mal dulden und wenn sie es dennoch zulässt wird das zu ihrem Problem.

Sag nicht, wir hätten Dich nicht gewarnt 

Toto
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« Antwort #11 am: 07. Juni 2017, 15:45:37 »

Hallo Toto,

in dem mir vorgelegten Vertrag ist die Kontoüberziehung bereits geregelt (incl. aktuellem Prozentsatz), eine mögliche Klausel das Guthabenbasis vorgeschrieben ist gibt es nicht.

Fertig ausgefüllt ist auch das der Nachwuchs Wertpapieran- und -verkäufe allein tätigen kann.

Mir bisschen viel für 14 jährige, im Übrigen sollte so ein fertig ausgefüllter Vertrag wo nur noch die Unterschriften fehlen wohl erst nach einem Beratungsgespräch zustande kommen.

Wie die Sparkasse dazu kommt bei Legitimation mich mit Geb. Datum sowie Personalausweisnummer und ausstellender Gemeine aufzuführen als sei ich bei der Ausstellung des Vertrages dabei gewesen ist ebenfalls zumindest grenzwertig.   

VG
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« Antwort #12 am: 07. Juni 2017, 15:52:23 »

Hallo,

was hindert dich daran, die entsprechenden Passagen der Kontoüberziehung und der Wertpapiere zu streichen?
Und dann zu unterschreiben?

Ist alles andere bereits von der KM ausgefüllt und unterschrieben? Wenn ja mit nettem Anschreiben an die Bank senden. Wenn nein, der KM mitteilen, dass du das mit Junior besprechen wirst beim nächsten Umgang und er das dann nach dem Umgang unterzeichnet mitnehmen kann.

Sophie
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« Antwort #13 am: 07. Juni 2017, 16:04:11 »

Hallo,

es ist alles ausgefüllt und nur von der SPK unterschrieben. So einfach streichen ist rechtlich sicherlich spannend im Zweifelsfall.

Anfrage bei der Mutter ist seit Tagen von ihr unbeantwortet.

VG
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« Antwort #14 am: 07. Juni 2017, 18:19:24 »

es ist alles ausgefüllt und nur von der SPK unterschrieben. So einfach streichen ist rechtlich sicherlich spannend im Zweifelsfall.
Nö, nicht spannend. STreichen und die Streichung mit Deinem Kürzel versehen. Dann kann das gestrichene nicht gegen Dich verwendet werden. Allerdings kann die SpaKa sagen, dass sie den Vertrag mit der Streichung in Gänze nicht akzeptiert, dann ist das aber so.

Denn in der Tat eine Kontoüberziehung sowie WP-Geschäfte  puzzled halte ich ich für nen 14jährigen, der vorher noch nicht mal ein Konto auch für nen anderen Schnack. Meine Empfehlung aber nach wie vor: Kto ja, lernen damit umzugehen und alles weitere viiieeelleicht dann zu gegebener Zeit...

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« Antwort #15 am: 08. Juni 2017, 08:42:21 »

Moin,


wirklich spannend. Sein Recht eine Zustimmung zu verweigern wird in Details zerlegt um dann später wieder festzustellen, dass mann doch "Nein" sagen muss. Wer legt hier den Massstab fest und welche Grundlage gibt es dafür?

STreichen und die Streichung mit Deinem Kürzel versehen. Dann kann das gestrichene nicht gegen Dich verwendet werden. Allerdings kann die SpaKa sagen, dass sie den Vertrag mit der Streichung in Gänze nicht akzeptiert, dann ist das aber so.

Denn in der Tat eine Kontoüberziehung sowie WP-Geschäfte  puzzled halte ich ich für nen 14jährigen, der vorher noch nicht mal ein Konto auch für nen anderen Schnack. Meine Empfehlung aber nach wie vor: Kto ja, lernen damit umzugehen und alles weitere viiieeelleicht dann zu gegebener Zeit...

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Grüsse
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« Antwort #16 am: 08. Juni 2017, 09:32:48 »

Hallo zusammen,

Minderjährigen darf die Bank gar keine Kontoüberziehung gestatten.

Grüße,
gardo
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« Antwort #17 am: 08. Juni 2017, 12:07:02 »

Moin,

also ich würde auch mal mit der Bank telefonieren.

Als Einstieg, warum diese Passagen (Überziehung Wertpapierhandel) für nen 14jährigen nicht gestrichen sind.

Darüber hinaus dann ggfs. weitere Fragen stellen, wie das zustande kam (Du hast das so bekommen ohne weitere Infos). Vielleicht klärt sich einiges (oder auch nicht).

Ansonsten haben auch meine/unsere kids seit längerem jeweils ein Girokonto (ohne Überziehung und Wertpapierhandel...) - von Ex eingetütet.

Ich selbst bin da auf der Seite derjenigen hier, die ein Girokonto für Kinder befürworten.

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« Antwort #18 am: 08. Juni 2017, 12:11:13 »

Hallo,

ich ergänze meine Frage:
bei einem Taschengeldkonto haben die Eltern volle Verfügungsgewalt. Hat einem Elternteil mit betrügerischer Absicht evtl. die Möglichkeit das Konto zu überziehen und sich abzusetzen und wärst du dann ahftbar?

Danke
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« Antwort #19 am: 08. Juni 2017, 13:02:42 »

mahlzeit,

leider ist deine Aussage nicht korrekt

Minderjährigen darf die Bank gar keine Kontoüberziehung gestatten.

gardo

bei einem bargeldlosen Zahlungsverkehr ist eine Kontoüberziehung zwangsweise vorprogrammiert. Dein Kind hat ein Guthaben von € 30.- und kauft sich mit der GiroCard eine Game für seine Playsi für € 60.-. Schon hast du die Unterdeckung :-( blöd....

@ neuezeit
...und wie hast du diesen Fall geregelt? Wer von euch beiden Expartnern übernimmt die Deckung vor allem dann wenn man einen schwierigen Ex hat, der einem nur übel mitspielt?

DAnke Gruß
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« Antwort #20 am: 08. Juni 2017, 13:14:45 »

Dein Kind hat ein Guthaben von € 30.- und kauft sich mit der GiroCard eine Game für seine Playsi für € 60.-.
Geht nicht. Bei Einsatz der girocard wird die Deckung vor dem Bezahlvorgang abgefragt.
Was Du hier meinst, ist ein ELV, bei dem lediglich die Kontodaten der Girocard abgefragt werden. Wenn sich der Verkäufer überhaupt darauf einlässt, bleibt das Geschäft schwebend unwirksam.

Gruss von der Insel
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aka Clochard


« Antwort #21 am: 08. Juni 2017, 13:45:51 »

Hi,

sind nicht alle Geschäfte mit nicht voll geschäftsfähigen Personen schwebend unwirksam?

Nun, gehen wir davon aus dass du recht hast und dass sich der Verkäufer darauf einlässt. Die Wahrscheinlichkeit ist sicher genauso gering wie der, dass du im Urlaub in Ägypten mit deinem Kind von einem Attentat getötet wirst. Aber nun, er kann eintreten und ist für fürsorgliche Eltern doch wichtig.

Der Verkäufer hat sich darauf eingelassen. Es ist eine Unterdeckung entstanden.

Wer haftet?

Danke
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« Antwort #22 am: 08. Juni 2017, 14:30:30 »

...
@ neuezeit
...und wie hast du diesen Fall geregelt? Wer von euch beiden Expartnern übernimmt die Deckung vor allem dann wenn man einen schwierigen Ex hat, der einem nur übel mitspielt?

DAnke Gruß


Naja,

von den Konten habe ich erst erfahren als die schon eingerichtet waren. Ich selbst hatte nichts unterschrieben. Und die kids berichteten auf meine Nachfrage, dass sie nur ein Guthabenkonto hätten. Eine (wirklich) schwierige Ex habe ich -Gott sei Dank- nicht.

neuezeit
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« Antwort #23 am: 08. Juni 2017, 14:40:14 »

Hallo,

im Zweifelsfall muss der Verkäufer das Spiel zurücknehmen und die Abbuchung stornieren.

Das hat was mit der Höhe des Betrages und den finanziellen Mittel des Kindes zu tun.
Und auch damit, dass Kinder ab 6 Jahren und unter 18 Jahren nicht voll geschäftsfähig sind.

Ergibt sich aus § 110 BGB.
Und dieser besagt auch, dass Jugendliche nicht besonders hohe finanzielle Käufe tätigen dürfen, wenn sie wissen, dass die Eltern dagegen sind.
Dann kommt das Geschäft auch nicht zustande bzw. muss rückabgewickelt werden.

Sophie
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« Antwort #24 am: 08. Juni 2017, 14:46:57 »

Hallo,

das Problem mit der Überziehung des Kontos besteht, es gibt aber auch die Möglichkeit, dass keine Girocard sondern nur eine Bankkarte (Abhebungen nur am Bankautomaten) oder eine Prepaid-Karte (es kann nicht mehr Geld abgehogen werden als auf die Karte geladen wurde) ausgegeben wird. Das wäre  eine vernünftige Alternative.

Ich finde diesen Artikel dazu hilfreich.

In der Sache würde ich einfach mitteilen, dass Du einer Bankkarte oder Prepaid-Karte zustimmst einer Girokarte aber nicht, da das Haftungsrisiko unklar ist.

VG Susi
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