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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:45:10 *
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Autor Thema: Vermögensverwaltung - wie lange möglich?  (Gelesen 1157 mal)
kleinemaus
_kleinemaus
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 148


« am: 29. Mai 2017, 17:47:01 »

Hallo,

kurzes vorab, Kind 12 Jahre kam mit einer Auszeit vor 2 Jahren in der Vergangenheit, trotz weiter Entfernung in den Ferien regelmäßig und auch gern zu mir als Vater und der ganzen Familie.
Seit 3 Monaten ist komplette Funkstille, will nichts mehr mit uns zu tun haben, nun gut, nehme ich momentan so hin, weil ich das Kämpfen leid bin.

Nun, habe ich in den Jahren größere Geldgeschenke von mir auf ein Sparbuch auf meinen Namen angelegt. Kind hat das Geld dann immer stolz mit zur Bank gebracht. Dies soll als Start in die berufliche Zukunft in einen Führerschein investiert werden.

Jetzt schreibt KM mich an, Kind möchte das Geld für einen Laptop.  Heisst, an mich wird sich erinnert, wenn Geld alle oder wie? 
Ich möchte aber gern, dass ich das Geld verwalte, damit Kind dann mit 18 einen Führerschein machen kann. Von KM kann sie dann keinerlei Unterstützung erwarten.

Wie ist hier die Lage. Darf ich das Geld im Sinne des Kindes verwalten?

Danke KM
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kleinemaus
_kleinemaus
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 148


« Antwort #1 am: 29. Mai 2017, 17:48:18 »

.......gemeinsames Sorgerecht besteht.....
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Kasper
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Beiträge: 2.922



« Antwort #2 am: 29. Mai 2017, 18:32:53 »

von mir auf ein Sparbuch auf meinen Namen angelegt. Kind hat das Geld dann immer stolz mit zur Bank gebracht. Dies soll als Start in die berufliche Zukunft in einen Führerschein investiert werden.
Damit ist es doch Dein Geld und alles andere muss erstmal bewiesen werden.
Solange Du nicht schriftlich dokumentierst, dass es das Geld des Kindes ist ... naja, und es sind Geldgeschenke von Dir (und nicht der KM). Damit steht Dir auch zu, die Verwendung zu bestimmen. Und wenn Du bestimmst, dass das Kind das Geld mit 18 bekommen soll (oder 24), dann ist es Dein gutes Recht.

Aber Du kannst dem Kind naütrlich anbieten, dass es beim nächsten Treffen gerne mal darüber geredet werden kann. Ansonsten soll die KM das regeln ... oder auch nicht.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
kleinemaus
_kleinemaus
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« Antwort #3 am: 30. Mai 2017, 08:07:47 »

Danke Kaspar,

hatte ihr ja geschrieben, dass ich das mit ihr mal besprechen würde, wird aber geblockt. und ganz ehrlich, nen Laptop hätte sie auch von uns zum nächsten Geb. oder Weihnachten bekommen können, aber wer nichts mit uns zu tun haben will.......
kann ich momentan nicht ändern ausser abwarten.

LG KM
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #4 am: 30. Mai 2017, 08:15:11 »

Moin

Dies soll als Start in die berufliche Zukunft in einen Führerschein investiert werden.
Ich gehe mal davon aus, dass auch dem Kind dies bekannt ist, und ebenso vermutlich auch der KM. Hört sich für mich an, als ob Du und Deine Vorstellungen marginalisiert werden sollen.
Im Übrigen schließe ich mich @Kasper an. Nicht nur läuft das Konto auf Deinen Namen, ebenso ist es zweckgebunden und damit nicht zur freien Verfügung des Kindes.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
TotoHH
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Beiträge: 3.136


« Antwort #5 am: 30. Mai 2017, 08:17:08 »

Moin KM.

Ich würde den Sachverhalt in zwei unterschiedliche Fragestellungen trennen:

1. Den Widerspruch seit drei Monaten Funkstille und jetzt aus dem mir nichts, dir nichts Geld für nen Laptop fordern.  :mad auf ein solches Geschenk gibt es natürlich keinen Anspruch und Du solltest zunächst der KM, dann aber auch dem Kind klarmachen, dass Du nicht der Geschenke-Zahlesel bist. Natürlich gerade gegenüber dem Kind angemessen, denn Dein Ziel wird ja vermutlich sein. das Kind wieder für Umgang und regelmäßigen  Kontakt zu begeistern, aber eben nicht mit Geld zu kaufen. Ob am Ende dann ein großzügiges Geschenk steht od. Du Dich daran beteiligst, mag die Zeit zeigen.

2. Wenn das Sparguthaben auf Deinen Namen angelegt ist, dann ist es rechtlich immer noch Dein Geld. Du hast vielleicht eine moralische Verpflichtung es dem Kind zu kommen zu zulassen weil Du es ihm mal versprochen hast. Aber Zeitpunkt und vielleicht auch Verwendung solltest Du beeinflussen.

toto
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AnnaSophie
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« Antwort #6 am: 30. Mai 2017, 09:01:37 »

Hallo,

ich würde da gar nicht drauf reagieren.
Kind kann sich selbst melden, wenn es etwas möchte, mit 12 Jahren ist man dafür alt genug.

Und da das Geld auf deinen Namen angelegt ist, kann keiner etwas von dir fordern, da es nicht das Geld des Kindes ist.

Andere Frage ist, wieso benötigt eine 12jährige einen Laptop? Da dürfte ein gebrauchter/runderneuerter doch auch funktionieren.

Und wenn Kind wirklich einen Laptop möchte, kann es doch das Geld von Geburtstag und Weihnachten sparen und sich dann einen kaufen. Und klar, es gibt nur Geld von Papa, wenn Kind auch öfter mal kommt und nicht nur einmalig um Geburtstags- und Weihnachtsgeld abzuholen.

Sophie
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kleinemaus
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« Antwort #7 am: 30. Mai 2017, 09:32:50 »

Danke für eure Antworten,

sehe ich auch so Sophie, KM schrieb nur, dass Kind das Geld möchte, was in den Jahren gespart wurde.......KM weiß auch nicht wie viel das ist und das soll auch so bleiben, jedenfalls würde es einige Laptops ergeben......
Ich sehe es grundsätzlich auch so, dass ich mich nicht mehr als Zahlesel abstellen lasse...... wie gesagt, unter normal funktionierenden Miteinander ist bei uns vieles möglich, aber nicht auf diese Art und Weise.

Ich weiß auch, dass Kind von KM wahrscheinlich angestachelt wird, weil sie ihre Finanzen nicht auf die Reihe bekommt...... und wenn ich ihr das Geld jetzt zahlen sollte / wollte, dann ist es verprasst und später steht Töchterchen dann da und hat keine Startmöglichkeit für Führerschein oder Auto.....wenn sie schon nicht mehr kommen will, dann möchte ich ihr wenigstens wenn sie 18 wird sagen können....."Bitteschön, hiermit kannst du in deine Zukunft investieren", weil wie gesagt von KM kann sie da nix erwarten.

LG KM
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #8 am: 30. Mai 2017, 18:57:28 »

Die Kontaktsituation mal außen vor gelassen: Den Führerschein kann man sicher in 6 Jahren auch ansparen, wenn man jetzt ein paar Hundert Euro für einen Laptop abzwackt.

Wenn das Kind wirklich Geldgeschenke angespart hat, sollte es sich auch mal einen Wunsch erfüllen dürfen. Es geht ja nicht darum, das komplette Geld auf den Kopp zu kloppen. Aber sparen für ein Ziel in 6 Jahren ist für ein Kind von 12 Jahren viel zu abstrakt.

LG LBM

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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Malachit
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« Antwort #9 am: 30. Mai 2017, 22:10:23 »

Hallo zusammen,

Wenn das Kind wirklich Geldgeschenke angespart hat, (...)

Moment. Da sehe ich aber einen gewaltigen Unterschied - wenn das Kind auf so einem Konto seit ein paar Jahren kleinere Geldgeschenke der Verwandschaft angespart hätte, sodass dadurch ein hübsches Sümmchen entstanden ist (d.h. hier zwanzig Euro vom Opa, dort zehn Euro von der Tante, und das über mehrere Geburtstage, Weihnachten etc. hinweg), dann wäre das etwas völlig anderes als das, was wir hier vorliegen haben:

Nun, habe ich in den Jahren größere Geldgeschenke von mir auf ein Sparbuch (...)

Das waren eben keine "zehn Euro zur freien Verfügung", sondern offenbar größere Beträge, aber mit Zweckbindung ("Führerschein") und mit Zeitbindung ("wenn du 18 bist"). Auch in so einem Fall kann man natürlich über die Anschaffung eines Laptops reden, aber die Betonung liegt auf: reden. Und auch das ist etwas völlig anderes, als rotzfrech eine Forderung über den Zaun zu werfen.

Man glaubt's kaum, aber ab und zu bewirkt der fürchterlich altmodische Zauberspruch "bitte" sogar in der heutigen Zeit noch wahre Wunder ;-)

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Lausebackesmama
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« Antwort #10 am: 30. Mai 2017, 22:58:42 »

Also wenn Papa "stumm" spart, dann schließe ich mich dir an @Malachit. Und rotzfrech, bitte usw. muss man natürlich nicht diskutieren.

Ich wollte lediglich darstellen, dass ich es nicht vollkommen absurd finde, vor dem 18. Geburtstag an das Konto zu gehen.

LG LBM
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kleinemaus
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« Antwort #11 am: 31. Mai 2017, 09:43:45 »

Hallo,

Malachit hat es erfasst, es geht nicht um die 10 oder 20 Euro von Oma oder Tante etc. die hat sie immer mit nach hause bekommen um entweder die Sparbüchse zu füllen oder für sich was zu kaufen......
Ihre ganze Familie ist hier in meinem Umfeld und aufgrund der großen Entfernung meinte zu Weihnachten und Geburtstagen eben jeder, einschließlich die Familie meiner jetzigen Ehefrau, dem Kind was kaufen und schenken zu müssen.
Aus diesem Grund, damit das Kind nicht mit Geschenken überflutet wird, haben wir die Wünsche verteilt und ich für meinen Teil, hab dann immer eine größere Summe auf MEIN, später, wenn sie erwachsen ist, FÜR SIE angelegtes Sparbuch gepackt.

Das dieses Sparbuch dafür ist, wenn sie erwachsen ist, weiß sie. Auch weiß sie, das es für Führerschein oder Auto später sein soll.
Sie kann nur nicht einschätzen, wie viel  drauf ist und das soll auch vorerst so bleiben. ich hätte die Scheine auch jedesmal mitgeben können, dann wären sie auch bereits breit gekratzt......

Nur jetzt zu meinen, ich unterstelle mal vielleicht etwas bösartig, wo kein Kontakt mehr besteht und Kind nicht regelmäßig von uns mit neuen Schuhen und Klamotten etc. nach hause fährt (was wir aber gern gemacht haben), das Gesparte jetzt zu fordern finde ich etwas dreist......ich weiß, das mein Kind da von KM gesteuert wird, aber ich denke mit fast 13 Jahren kann man auch mal etwas den Kopf einschalten.....

Das ich nunmehr wieder der Ar....   der Nation bin, weil ich die Kohle nicht rausrücke ist mir auch klar..... aber ich lass mich nicht mehr für dumm verkaufen......

Wie in vorigen Texten bereits erwähnt, geht's dabei nicht  um den blöden Laptop, wie gesagt den hätte sie sich auch durchaus zu Weihnachten oder Geburtstag wünschen können......aber nicht auf diese Tour.

LG KM

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« Antwort #12 am: 31. Mai 2017, 11:20:45 »


Das ich nunmehr wieder der Ar....   der Nation bin, weil ich die Kohle nicht rausrücke ist mir auch klar..... aber ich lass mich nicht mehr für dumm verkaufen......


Seh das ganze sportlich. Du bist nicht der AdN. Vielmehr bist du jemand, der sich strikt an die Forderungen der KM hält. Die will doch bestimmt nur das, was ihr bzw dem Kind zusteht, oder?
Und? Steht ihr dein - für eine später Volljährige Tochter - Erspartes zu? Nein! Ergo kann die KM das ja nicht wirklich wollen. ;)

Kinder wollen viel, wenn der Tag lang ist. Zum Beispiel 30 Wochen Sommerferien. Du als ET bist dafür verantwortlich, dass die Tochter mit 18 ein eigenständiges Leben ohne sorgeberechtigte Eltern führen kann. Führerschein und Auto darfst du durchaus als Puzzelstück für das große Bild betrachten.
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Susi64
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« Antwort #13 am: 31. Mai 2017, 19:37:24 »

Hallo,

warum schreibst Du nicht einfach einen sachlichen Brief an Deine Tochter.
"Leider habe ich Dich eine ganze Weile nicht gesehen und würde Dich gern wiedersehen, dabei können wir auch über Deine Wünsche und Deine Vorstellungen reden."

Letzlich geht es Dir doch nicht um das Geld sondern, dass man sich Deiner nur dann erinnert, wenn es ums Geld geht.

VG Susi
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