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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 18:06:02 *
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Autor Thema: Unser Leben mit seiner Ex...  (Gelesen 3796 mal)
harmony84
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 17


« am: 29. Mai 2017, 16:47:40 »

Ich bin nun seit 2 Jahren glücklich mit meinem Partner zusammen. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht seine Ex und Mutter seines Kindes (4 J.). Diese findet ihre Erfüllung darin meinem Partner das Leben zur Hölle zu machen. Rücksicht auf das Kind nimmt sie nur bedingt. Sie will den Papa aus dem Leben des Kleinen verbannen, versucht wo es nur geht ihn zu provozieren, was sie leider auch schafft und er seine Zunge auch nicht immer zügeln kann.

Es gab schon so ziemlich alle Vorwürfe. Von Kindesmissbrauch, über angebliche Zahlungsunfähigkeit, ständiger Beleidigungen ihr gegenüber, angebliche Verleumdung, er würde nur Lügen, sie vor ihrem Kind schlecht machen, sie nicht als Mutter schätzen, er wolle das Kind entführen, er würde ihr drohen das Kind zu sich zu holen,.... die Liste ist endlos.

Alles fing recht harmlos an. Als wir zusammen kamen, redete er noch davon, dass er auch was gemeinsam mit der KM unternehmen wolle, dem Kleinen zuliebe. Heute undenkbar, auch wenn ich es mir wünschen würde, für den Kleinen. Aber es ist schlicht unmöglich.
Sie waren Ewigkeiten zusammen, die klassische On-Off Beziehung über fast 2 Jahrzehnte. Sie stets nur am nörgeln. Wollte ihm sein Leben vorschreiben etc. Ihren Eltern war er auch nie gut genug, auch sie beeinflussen die Mutter negativ wo sie nur können. In all den Jahren haben sich die beiden immer wieder zusammen gerauft. Man konnte nicht mit und nicht ohne einander. Bis sie irgendwann ein Kind wollte. Auch wenn sie sich vorher bei seinen Freunden ausgekotzt hatte, dass sie eigentlich nicht glücklich mit ihm war, aber sie sei ja nun auch schon so und so alt und wolle ein Kind. Leider wurde sie auch umgehend schwanger. Versteht mich nicht falsch, ich hab den Kleinen unglaublich lieb und ins Herz geschlossen. Aber dieser ewige Krieg, das wird an keinem, erst recht nicht am kleinen Mann spurlos vorübergehen. Nachdem der Kleine ein paar Monate alt war, waren die Auseinandersetzungen zwischen den beiden so heftig, dass mein Partner die Reißleine zog und auszog, damit der Kleine nicht im Streit aufwachsen muss. Dass es so unfassbar schlimm werden würde wie es heute ist, hatte mein Partner sich nicht vorstellen können.

Fangen wir von vorne an:
Ab dem Zeitpunkt als sie vom Kleinen erfuhr, dass da öfters eine Frau dabei ist, ging es los... Sein Anwalt hatte ihm damals empfohlen ihr nichts von mir zu sagen, hatte uns vorgewarnt, dass es schlimm werden würde, da es vorher schon teils schmutzig zuging. Obwohl mein Partner ihr stets entgegen kam, viele Peinigungen, Anschuldigungen, Vorwürfe fast bis zur Bewusstlosigkeit ertrug, all diese Hilflosigkeit wenn keiner wirklich hilft/helfen kann. Weder JA noch ProFamilia...
Sie lauerte mir damals auf nachdem ich den Kleinen seit einigen Wochen kannte und bei ein paar Umgängen (ein paar Stunden zunächst mehrmals wöchentlich und dann weil er nicht nach ihrer Pfeife tanzte auf 1x die Woche reduziert). Er hatte mich vorher immer irgendwo abgesetzt um den Kleinen zu holen, mich dann wieder eingesammelt. (Er fährt eine halbe Stunde pro Strecke, es war für uns die einfachste Lösung). Eines Tages stand sie plötzlich vor mir und wollte wissen, wer da zu feige wäre sich vorzustellen. Was für ein schlechter Mensch er doch wäre etc., sie hätte Angst wenn ich dabei bin. Es war schlimm. Als wären da mehrere Persönlichkeiten innerhalb dieser ca. 5 Minuten zum Vorschein gekommen. Ab der Begegnung konnte ich ja im Auto bleiben. Zunächst war sie "freundlich" zu mir, versuchte mich auf ihre Seite zu ziehen. Nach kurzer Zeit ignorierte sie mich, dann fing sie an mich verbal zu attackieren. Sie brachte auch immer jemanden mit zur "Übergabe". Er durfte und darf den Kleinen nicht von zuhause abholen, damit die Nachbarn ja nichts mitbekommen. Der Schein der tollen Mama nach außen will ja bewahrt werden.

Es folgten von ihr unzählige Vorwürfe und Anschuldigungen, wie u.a. Kindesmissbrauch, in genauso unzähligen Anwaltsschreiben. Das längste war über 30 Seiten. Es fanden Gespräche beim JA statt damit beide wieder lernen zu kommunizieren. Sie kam nur mit Lügen und Vorwürfen ums Eck und hat sich auf nichts eingelassen. Zuguter letzt hat sie noch dem JA Mitarbeiter Lügen unterstellt, wahrscheinlich weil er sich nicht auf ihre Seite stellte. Dann kamen diverse Gerichtsverhandlungen.
Sie wollte meinem Partner das GSR entziehen, was sie dank einer guten Richterin die sämtliche Vorwürfe in Frage gestellt hat und ihrem plötzlich meinem Partner entgegen kommenden Anwalt nicht schaffte (dass sie den Anwalt danach gewechselt hat überrascht euch vermutlich nicht). Aber genauso wenig konnte sein Anwalt bisher erzielen, dass der Kleine bei uns übernachtet. Was mit nun 4 Jahren nach Annäherung kein Problem darstellen sollte. Zumal der Kleine gerne zu uns kommt und sich fühlt wie der kleine Prinz  Er darf nach wie vor nur einige Stunden pro Wochenende mit uns verbringen. Und alle paar Wochen ist dann Mama Wochenende.

Sie sollten erneut Gespräche beim JA führen, Mediation eben. Dies hat sie abgelehnt, mit der Begründungen es müssten zunächst andere Dinge geklärt werden (sie wollte erstmal mehr Unterhalt) und dass sie schon gar nicht mit dem bisherigen JA Mitarbeiter sprechen wollte weil der ja alles falsch machen würde.

Im Herbst war die letzte Gerichtsverhandlung, bei der die Richterin deutlich machte, dass sie sich bemühen soll das Kind darauf vorzubereiten, dass es beim Vater übernachtet. Sie sollte z.B. einen Doppeltermin an zwei aufeinander folgenden Tagen als Chance nehmen. Nichts, er musste ihn jeweils wieder nach Hause fahren. Gerichtlich vereinbarte Zusatztermine interessieren sie auch nicht. Einen davon hat sie einfach ausfallen lassen, weil sie ihn nicht an zwei aufeinander folgenden Tagen hergeben wollte. Somit kam die Polizei zum Einsatz, weil sie den Kleinen nicht raus rücken wollte. Sie hätte sich verhaften lassen, aber das Kind würde sie nicht rausrücken. Mein Partner wollte dem Kleinen das dann auch nicht zumuten, dass er von der Polizei raus geholt wurde. Daraufhin schlich sie wenige Tage später mit einer Freundin um unser Haus, sie hätte ja schließlich das Recht zu wissen, wo sich ihr Sohn aufhalte. Sie hatte ein halbes Jahr Zeit uns zu besuchen - vor Gericht wurde schon besprochen, dass sie sich alles anschauen könnte, aber mit Voranmeldung. Wie gesagt, es interessiert sie höchst wenig was so vor Gericht besprochen/beschlossen wird. es hat ja außer ihr auch niemand einen Plan, was für das Kind gut ist. Nur bei ihr ginge es dem Kind normal und nachdem er beim Vater war, müsste sie ihn immer normalisieren. Er wäre danach immer aggressiv und würde ihre Nähe nicht zulassen. Der Umgang mit dem Vater täte ihm nicht gut...
Sie durfte also samt Freundin ins Haus und nutzte gleich wieder die Chance ihn vor ihrer Freundin des sexuellen Übergriffs zu beschuldigen, dass er sie vor dem Kleinen immer schlecht machen würde etc. pp. Ihre Freundin wollte seine Seite nicht hören und nicht glauben. Klar, sie erzählt ja allen wie schlecht er doch ist. Im Kindergarten guckt ihn bei Festen kein Mensch an. Die Eltern dort ignorieren dann selbst den Kleinen wenn er stolz sagt "guck, DAS ist mein Papa". Sie hatte den Kleinen sogar ohne seine Unterschrift beim Kindergarten angemeldet. Als dies raus kam, hätte er fast seinen Kindergartenplatz verloren. Er war wieder der Schuldige, weil er nicht innerhalb weniger Stunden unterschrieb. Es ging dann alles nochmal gut. Für sie gab es jedoch auch wieder keinerlei Konsequenzen.

Er durfte ihn an den letzten 2 Geburtstagen nicht sehen. Am Vatertag nicht. demnächst lässt sie einen weiteren Termin einfach so ausfallen, hat es lediglich über ihren Anwalt mitgeteilt. Ohne Ersatztermin, ohne jegliches Entgegenkommen.
Kürzlich holte sie ihn einfach frühzeitig ab, er war etwas erkältet und deswegen sollte er nur ein paar Stunden bleiben dürfen. Was folgte: Theater vor dem Haus. Geschrei. die Haustür gegen meinen Partner geschlagen... alles vor dem Kind. Es ist so schrecklich! Sie provoziert ihn wo sie nur kann. Er kann dann auch selbst nicht an sich halten und bringt blöde Sprüche oder provoziert zurück. Für sie kann nur er sich ändern, dann wäre sie bereit ihm entgegen zu kommen. Er soll tun was sie sagt und ihr in den A... kriechen. Aber sie hat das Kind und gleichzeitig Zepter in der Hand. SIE kann dafür sorgen, dass alles aufhört, wenn er ihn nur endlich regelmäßig und ohne ständiges Theater, Vorwürfe, Lügen und Vorschriften sehen dürfte. Aber es scheint sie verfolgt das Ziel ihn quasi aus dem Weg zu schaffen. Sie sagt dem Kleinen er hätte die beiden verlassen. Der Papa sei immer gemein zur Mama. Der Papa würde mit ihr kämpfen.

Es ist alles so abscheulich und der Kleine wird so viele Narben davon tragen. Ich selbst bin seelisch deswegen auch oft angeknackst, weil ich das alles nicht fassen kann, wie man so sein kann. Sie ist meiner Meinung nach psychisch krank. Sie hat behauptet mich gekannt zu haben, nachdem sie mir auflauerte. Sie dreht alles so hin, dass das was sie schlimmes macht, er gemacht hätte. Er ist der Bösewicht, der ihr versucht das Kind weg zu nehmen... Er würde das Kind manipulieren etc. Dabei fällt kein einziges böses Wort über sie bei uns. Das ist ein festgeschriebenes Gesetz bei uns. Wir wollen es ihm nicht noch schwerer machen.

Es macht einen einfach nur unglaublich fertig. Traurig. Wütend. Man ist so hilflos.

Gib es hier Frauen/Leidensparterninnen mit einer ähnlichen Geschichte ihres Partners?? Oder Männer mit einer ähnlichen Geschichte?
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Am Ende wird alles gut. Und es ist nicht gut, ist es nicht das Ende.
Susi64
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« Antwort #1 am: 29. Mai 2017, 17:26:50 »

Hallo,

und willkomen. Das alles ist kein unbekanntes Problem. Auch die Tatsache, dass ein(e) neue(r) LG das Problem auslöst bzw. verschärft.

Allgemein ist so, dass es das Problem Deines LG ist und deshalb sollte er sich darum kümmern und villeicht sich auch selbst hier anmelden.
Ansonsten hilft in solchen hartnäckigen Fällen nur die kostenpflichtige Belehrung durch einen Schwarzkittel, sprich eine gerichtliche Entscheidung, die mit aller Konsequenz durchgesetzt wird.

Im Prinzip seid ihr ja schon auf diesem Weg. Allerdings macht es keinen Sinn, dann wieder schwach zu werden. Der Kleine ist von der Polizei weniger beeindruckt als Mama. Er hätte sich bestimmt schnell gefangen und Dein LG hätte gezeigt, dass er nicht einknickt.
Wenn er das nicht wollte, dann kann ich das auch verstehen.

Wesentlich ist, habt ihr eine Umgangsentscheidung oder ist immer noch alles in der Schwebe?
Hier wäre es wichtig eine Entscheidung zu haben und den Kleinen ggf. nicht mit der Polizei zu holen, aber das angedrohte Strafgeld, wenn der Umgang nicht zustande kommt, einfordern. Ein paar mal werdet ihr das durchziehen müssen.
Irgendwelche Bedenken, dass sich das Verhältnis zur KM verschlechtert müsst ihr ja nicht haben.

Übergaben an neutralen Orten und ggf. auch durch andere Persoen als die KM oder ein direktes Abholen vom Kiga sind durchaus zu empfehlen, da man damit Stress vermeiden kann.

Wenn gSR vorliegt kann sich Dein LG auch unabhängig von der KM im Kiga erkundigen, bei Arbeitseinsätzen im Kiga mitmachen und sich ggf. in den E-Mail-Verteiler der Kiga aufnehmen lassen. Dadurch wird er im Kiga bekannt und die Verleumdungen der KM fallen nicht auf fruchtbaren Boden.
Später sollte es auch mit der Schule so weiter gehen.

Zur eigenen Dokumentation könnt ihr auch ein Umgangstagebuch führen, was wurde vereinbart, was fand (nicht) statt und warum, was habt ihr gemacht, war es toll?
Natürlich ist das alles subjektiv und hat vor Gericht in dem Sinn keine Beweiskraft, aber ihr könnt hier einfach Fakten zusammen tragen.

In vielen Dingen kannst Du ihn dabei unterstützen, deshalb schreibe ich auch "ihr", aber Du solltest Dich trotzdem im Wesentlichen heraushalten und ihn machen lassen, es ist sein Problem. Man (frau auch nicht) kann niemanden zum Jagen tragen.

VG Susi
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harmony84
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« Antwort #2 am: 29. Mai 2017, 17:51:58 »

Hallo Susi64,

ich weiß, er sagt mir das auch immer wieder, dass es sein Problem ist. Aber ich leide mit ihm und mit dem Kleinen. Er möchte für sich ein Buch schreiben, aber sich in einem Forum anmelden kommt für ihn nicht in Frage. Er hat im Freundeskreis sogenannte Lebensberater die ihm immer mit ihrem Rat zur Seite stehen. Sie kennen die KM auch. Halten ihm auch seine Fehler vor Augen. Er hört sich alles an. Aber macht es letztendlich mit sich selbst aus.

Zitat
Ansonsten hilft in solchen hartnäckigen Fällen nur die kostenpflichtige Belehrung durch einen Schwarzkittel, sprich eine gerichtliche Entscheidung, die mit aller Konsequenz durchgesetzt wird.

Es gab schon mehrere Gerichtsverhandlungen. Bisher wurde nur geregelt, dass er ihn 3 x pro Monat für 8 Stunden hat. Die Mutter sollte ihn wie gesagt auf die Übernachtung vorbereiten. Weigert sich bisher.
Nach dem letzten Vorfall vor unserem Haus wird die nächste Gerichtsverhandlung nicht lange auf sich warten lassen, damit der Umgang endlich ordentlich geregelt wird. Der Antrag ist so gut wie unterwegs.

Klar, wir sind auf dem Weg und per Gericht soll sie nun endlich in ihre Schranken verwiesen werden. Genau genommen hat sie schon gegen mehrere Beschlüsse verstoßen bzw sich darüber hinweg gesetzt. Das wird auch Bestandteil der Verhandlung werden. Sofern sein Anwalt nicht wieder "des (nicht vorhandenen) Friedens wegen" sagt, man solle es dabei belassen. Und obwohl er sich nichts groß zu Schulden kommen ließ, außer sich von ihr provozieren zu lassen und zurück zu schnauzen, lebt er ständig in der Angst, dass sie sich wieder etwas neues einfallen lässt damit sie ihn als schlechten Menschen/Vater darstellen kann. Den Verfahrensbeistand (selbst alleinerziehende Mutter) konnte sie schon manipulieren. Diese wird aber wegen Befangenheit beim nächsten Gerichtstermin nicht mehr akzeptiert.

Wie du sagst, sollte man in die vollen gehen und das Strafgeld bzw. Haft fordern. Bleibt abzuwarten was man tatsächlich durch bekommt.

Andere Personen zur Übergabe sind kaum möglich, da die ganze Familie sich quasi schon immer gegen ihn gestellt hat. Ihre Freunde sind alle beeinflusst. Eher muss das Gericht klären, dass jmd vom Kinderschutzbund o.ä. das Kind holt und übergibt. Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten.

Zitat
[Wenn gSR vorliegt kann sich Dein LG auch unabhängig von der KM im Kiga erkundigen, bei Arbeitseinsätzen im Kiga mitmachen und sich ggf. in den E-Mail-Verteiler der Kiga aufnehmen lassen. .../quote]
das hatte er getan, nachdem sie ihn informiert hatte, dass er da und da in den Kiga geht. daraufhin hat er sich dort gemeldet und die wussten nix vom GSR. Die Erzieherinnen sind trotz Aufklärung weiterhin unfreundlich zu ihm. lediglich andere Väter reden ganz normal mit ihm. Die Mütter wenden sich ab.

Zitat
Zur eigenen Dokumentation könnt ihr auch ein Umgangstagebuch führen, was wurde vereinbart, was fand (nicht) statt und warum, was habt ihr gemacht, war es toll?
Natürlich ist das alles subjektiv und hat vor Gericht in dem Sinn keine Beweiskraft, aber ihr könnt hier einfach Fakten zusammen tragen.

Er dachte immer er braucht das nicht. Mittlerweile müssen sie ein Umgangsbuch führen in dem sie Termine im Kiga etc. einträgt (was sie nur auf Nachfrage, nicht von selbst macht). Sie schreibt rein ob es ihm gesundheitlich gut geht. Verlangt von ihm, dass er bis ins kleinste Detail einträgt was gegessen und gemacht wurde. Mit wem wo wie ... Sie nutzt es auch wieder um ihm Vorwürfe zu machen. Sie hat ja die ganze Woche Zeit rein zu schreiben. er soll es in den 8 Stunden die er ihn hat machen. naja, wir halten hier und da per Email fest was war und schicken es ihr und/oder seinem Anwalt. er telefoniert oft mit dem Anwalt. Aber ja, alles bringt nichts, wenn der Anwalt nicht in die vollen geht und genau so ein schmutziges Spiel spielt... bzw. Fakten auf den Tisch haut, dass es knallt.
« Letzte Änderung: 29. Mai 2017, 17:53:44 von harmony84 » Gespeichert

Am Ende wird alles gut. Und es ist nicht gut, ist es nicht das Ende.
Susi64
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« Antwort #3 am: 29. Mai 2017, 18:47:06 »

Hallo,

Er dachte immer er braucht das nicht. Mittlerweile müssen sie ein Umgangsbuch führen in dem sie Termine im Kiga etc. einträgt (was sie nur auf Nachfrage, nicht von selbst macht). Sie schreibt rein ob es ihm gesundheitlich gut geht. Verlangt von ihm, dass er bis ins kleinste Detail einträgt was gegessen und gemacht wurde. Mit wem wo wie ... Sie nutzt es auch wieder um ihm Vorwürfe zu machen. Sie hat ja die ganze Woche Zeit rein zu schreiben. er soll es in den 8 Stunden die er ihn hat machen. naja, wir halten hier und da per Email fest was war und schicken es ihr und/oder seinem Anwalt. er telefoniert oft mit dem Anwalt. Aber ja, alles bringt nichts, wenn der Anwalt nicht in die vollen geht und genau so ein schmutziges Spiel spielt... bzw. Fakten auf den Tisch haut, dass es knallt.

Nein, das meine ich nicht. Es geht nicht darum eine Dokumentation hin und her zu schicken. Es geht darum, dass ihr wisst was ihr gemacht habt.
Einfach um zu wissen, wann die KM lügt.
Solange es nicht angeordnet ist, müsst ihr diese Dokumentation nicht mitmachen. Aber vermutlich ist es der Weg des geringsten Wiederstands es mitzumachen.

VG Susi
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Ingo30
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« Antwort #4 am: 29. Mai 2017, 19:42:25 »

Moin Harmony,

wie Susi kann ich es auch nur Deinem Partner empfehlen sich selbst anzumelden. Den er muss sich den Problemen stellen und kann mit Hilfe des Forums eine Strategie aufbauen.
Ich bin nun seit mehren Jahren im Forum hier dabei - und in all der Zeit klingen die "Ausreden" der KVs immer gleich. Keine Lust auf Foren, keine Lust auf dies, keine Lust auf das.
Darf ich fragen ob Du Dir selber Nachwuchs mit Deinem Partner wünschst?
Aus meiner Sicht solltest Du dir vielleicht überlegen, ob Du diesen Zirkus mit der Ex noch die nächsten Jahre mitmachen möchtest. Auch wenn Du jetzt empört vor dem PC sitzt: Ja, das meine ich ernst. Denn es wird sich nicht viel ändern. Und auch Dein Partner scheint nicht so, dass er wirklich seine Probleme aktiv angehen möchte. Und wenn er im Angesicht der Ex (und sei sie noch so strange) auch die Kontrolle verliert... überleg Dir vielleicht mal, wie er Dir gegenüber reagieren würde wenn ihr Nachwuchs hättet und Du jetzt mit Deinem Ex agieren müsstest. Ganz ehrlich: Würde das besser laufen als jetzt? Gruß Ingo
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Kasper
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« Antwort #5 am: 29. Mai 2017, 19:56:28 »

Sorry,

Und wenn er im Angesicht der Ex (und sei sie noch so strange) auch die Kontrolle verliert... überleg Dir vielleicht mal, wie er Dir gegenüber reagieren würde wenn ihr Nachwuchs hättet und Du jetzt mit Deinem Ex agieren müsstest. Ganz ehrlich: Würde das besser laufen als jetzt? Gruß Ingo
Das geht garnicht. Dieses Opfergetue kann einfach nicht jeder hinnehmen und dann sogar zu schreiben, dass selbst bei übelsten Verhaltens der KM jede eigene Raktion falsch ist, sorry, Lebensfremd, oder der KV ist bereits tot. Dann kann es ihm egal sein. Der indirekte Aufruf zur Trennung disqualifiziert Dich!
Ich meine, dass hier viel zu spät ragiert wurde. Durch das ständige hinehmen aller Verhaltensarten bstätigt man die KM noch, anstatt konsequenter zu Handeln. Ich gebe zu, dass wird teuer, aber imme rwieder das Gericht anrufen. Protokolle über die Verhaltensarten der KM beifügen und AUF GAR KEINEN FALL sie mehr in die eigene Wohnung lassen. Wenn sie ein Problem damit hat, dass das Kind beim KV ist, dann soll sei eine Therapie machen.

Wurde schonmal ein Gutachten über die Erziehungsfähigkeit der KM erstellt? Denn das beschriebene liest sich chon ziemlich krank, obwohl ich es in ähnlichen Farcetten ebenfalls so erlebt habe.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
harmony84
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« Antwort #6 am: 29. Mai 2017, 20:25:07 »

Wo fangen wir an...
Susi,  so meinte ich es nicht. Er dachte es wäre nicht nötig dies alles immer aufzuschreiben. Die GerichtsVerhandlungen haben auch bisher nur gezeigt, dass der Vater nicht großartig gehört wird. Immer wenn er etwas sagen wollte wurde er gestoppt. Man wollte sich einfach nicht auf dasselbe Niveau runter lassen wie die Mutter. Man wollte zeigen wer der vernünftige ist. Klar letztendlich verlängert es den Leidensweg.  Aber hätte man ähnlich agiert würde er ihn mittlerweile wahrscheinlich gar nicht merken sehen. Denn die verfahrenstante hat sich ja schon hinreichend von den lügen der Mutter beeinflussen lassen, dass er sie immer beleidigen würde etc.

Trennung kommt tatsächlich nicht in frage. Und ja ich will mit ihm Kinder. Und nein,wir werden diese Streitigkeiten nie haben. Denn ich bin nicht sie.Punkt. glaubst du nicht ich hätte mich das nicht selbst oft gefragt. V.a.  Bevor ich sie kennenlernen durfte ;) danach war mir klar,dass sie die Irre ist.

Kasper, ja. Es geht nicht darauf nicht zu reagieren. Es geht um das eigene Kind.  Nicht um ein Auto. Und ja. Es ist viel zu lange alles hin genommen worden. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Sie ist schon erziehungsfähig. Sie hetzt ihn bisher ja nicht auf. Sagt aber eben so Dinge wie dass Papa immer mit mama kämpft und es fies für sie ist wenn er bei uns schlafen will. Ansonsten ist er absolut "normal " und bringt uns viel Vertrauen und Liebe entgegen.
Das beste dabei ist ja noch, dass "die Unfehlbare" wie wir sie nennen, Lehrerin ist.

Mit der nächsten Vehandlung kommt hoffentlich der lang ersehnte Paukenschlag. Und wenn der Anwalt wieder bremst, sollte er vielleicht doch das Mandat niederlegen...

Es sind keine ausreden wie ich finde. Er setzt sich absolut mit dem Thema auseinander. Spricht viel mt Freunden und liest viel im Netz. Er geht es nur auf seine Art und Weise an. Ich kann ihm nur gut zureden. Nichts anweisen.
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malawiline
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« Antwort #7 am: 30. Mai 2017, 11:27:03 »

Hi Harmony,
wenn ich deinen ersten Beitrag so lese, könnte das genau unsere Story sein. Wirklich bis ins kleinste Detail.

Nur sind wir mittlerweile soweit das die Kindsmutter sich mit Kind komplett zurückgezogen hat und mein Partner hat aufgegeben.

Es ist heute einfach nicht mehr möglich Kontakt herzustellen (weder persönlich, noch telefonisch, noch schriftlich).
Und dadurch das JA und Co. auch eher Mütter-Freundlich sind in diesem Fall möchte mein Partner auch nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen.
Die Kleine ist nun bald 9 und seit über 1 Monat besteht nun kein Kontakt mehr.
Dieser 2-wöchentliche Kampf ging so auf die Psyche von meinem Partner (und mir natürlich auch), dass er irgendwann nicht mehr konnte. Nach fast 3 Jahren Kampf.
Richterlicher Beschluss hin oder her, die Mutter hat getan was sie für richtig hält. Und bei vereinbarten Umgängen war dann halt einfach niemand daheim.
Wir haben mittlerweile einfach unsere TElefonnummer hinterlegt und gesagt wenn Umgang gewünscht ist > Melden. Er kann einfach nicht mehr Kämpfen.

Der Kleinen war leider schon immer bewusst das Mama hier der Leitende Punkt ist und zum schluss hat die Kleine ihre Mutter sogar angebettelt zu papa zu dürfen.
Für die kleine natürlich auch sehr viel Druck, was sich auch in den Schulischen Leistungen gezeigt hat. Mit ein Punkt weswegen der Papa aufgegeben hat.

Nun aus Partner sicht:
Ich habe meinen Partner emotional durch die Hölle gehen sehen. Von richtig traurig zu aggressiv (weil mir ihm agressiv seitens KM umgegangen wurde).
Ich stimme dir voll und ganz zu das es den Partner nicht zu einem schlechten Partner macht nur weil er emotionen zeigt und reagiert.
Man kann als neue Partnerin aber leider nur daneben stehen und unterstützen wo es geht. Der Partner muss den Weg letztendlich alleine gehen.
Das war bei uns etwas schwierig... ich wollte weiterkämpfen aber mein Partner war einfach am ende und konnte nicht mehr. Letztendlich ist es seine Tochter und seine Entscheidung. Aber es fällt mir täglich schwer das der Kontakt abgebrochen ist und die kleine fehlt mir (und natürlich auch ihrem papa) wahnsinnig.
Wir hoffen jetzt drauf das die KM nochmal zur Besinnung kommt oder die Tochter sich meldet sobald sie alt genug ist um aus KM Fängen auszubrechen.

Sei stark, fürs Kind und für deinene Partner.
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harmony84
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« Antwort #8 am: 30. Mai 2017, 12:02:17 »

Liebe Malawiline,

Danke für deine Antwort. Ich kann richtig fühlen, wie schlecht es dir damit geht. Ich wünsche dir und deinem Partner ganz viel Kraft und hoffe, dass die KM sich besinnen wird. Sie hat vermutlich auch keinen neuen Partner?

Aufgeben ist für ihn keine Option. Auch wenn ihm seine Familie schon vor 2 Jahren geraten hat den Kleinen "gehen zu lassen". Aber er will und wird es nicht. Er sagt er wird bis an sein Lebensende um den Kleinen kämpfen. Er wäre schon längst weiter, wenn wir (seine Familie, Freunde, ich) und sein Anwalt ihm nicht immer geraten hätten vernünftig/friedlich/niveauvoll zu sein und zu bleiben. Er wollte auch schon den Anwalt wechseln, hat es aber sein lassen, da die friedliche Variante die sein Anwalt verfolgt doch auch irgendwie irgendwann Früchte tragen wird. Aber ja, wie bereits hier mal geschrieben, es verlängert die Leidenszeit ungemein. Für Kind und Vater.... aber man kann es nicht rückgängig machen.

Und die KM wird hoffentlich irgendwann einsehen, dass der Kleine seinen Papa braucht. Er saugt jede Sekunde förmlich auf die er mit seinem Papa verbringen darf. Er möchte abends auch nie nach Hause. Aber wenn wir ihn fragen ob er übernachten möchte, sagt er immer JA, aber er habe ja Kindi am nächsten Tag. Auch wenn er Samstags bei uns ist. Wir vermuten, dass sie ihm das stets als Antwort gibt wenn er sie fragte ob er bei Papa übernachten darf.
Wir haben ihn 3 mal im Monat immer Sa/So im Wechsel jeweils ca. 8 Stunden und alle 4 Wochen ist dann Mama-WE.

Ja, er ist deswegen keiner schlechter Mensch, nur weil er Aggressionen zeigt. Ich meine, diesen Psychoterror muss man ja erstmal aushalten ohne auszuflippen. Ich hatte anfangs schon so Gedanken "ohje, wird das auf mich auch mal zukommen" und habe eine Zeit lang an uns gezweifelt. Bis ich dann eben sie kennen lernte. Danach waren alle Zweifel beseitigt. Als die kürzlich bei uns vor dem Haus stand, hatte ich sie rein gebeten, damit man vernünftig redet. Es gäbe nichts zu reden, und mit mir schon gar nicht. Sie lässt nichts zu. Sie blockt komplett und ist wie von Sinnen. Und das muss mein Partner bei jeder Übergabe morgens und abends über sich ergehen lassen. Mittlerweile sage ich nicht mehr zu ihm "reiß dich zusammen". Denn das geht schlicht nicht. Sie provoziert einen bis aufs äußerste mit ihrem Verhalten, selbst mit ihrem Blick, der so viel Arroganz ausstrahlt und dermaßen von oben herab ist. Aber die ganze Familie ist so. Was mir seine Familie, Freunde alles erzählt haben, was in den zwei Jahrzehnten so vorfiel. Er durfte den Kleinen nicht mal mit zu seinen Eltern nehmen als sie noch zusammen waren und seine Schwester durfte nicht Patentante werden. Ich muss dazu sagen, seine Familie ist toll. Ehrlich. Liebenswert. Offen. Und seine Freunde sind ebenso tolle Menschen. Das wäre alles nicht so und würde sich nicht so anfühlen, wenn er wirklich der wäre, den sie in ihm sieht.

Kann man sich hier irgendwie auch unter 4 Augen austauschen?
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malawiline
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« Antwort #9 am: 30. Mai 2017, 13:17:25 »

Liebe Malawiline,

Danke für deine Antwort. Ich kann richtig fühlen, wie schlecht es dir damit geht. Ich wünsche dir und deinem Partner ganz viel Kraft und hoffe, dass die KM sich besinnen wird. Sie hat vermutlich auch keinen neuen Partner?


Doch doch... seit kurzem vergeben und nun schwanger vom neuen Partner. Ab diesem Zeitpunkt ging es steil bergab mit der Kommunikation. Es war sowieso immer schwer irgendwas zu regeln, und ging meistens nur über Anwälte oder JA. Aber ab da schien sie wolle eine Heile Familie bilden und den Papa (und mich) da komplett raus haben.

Es fielen bei jedem Umgang oder je Mail die Worte "spiel dich nicht als Vater auf" "du hast dich nach uns zu richten" "du hast hier gar nix beizutragen" "lass uns endlich in ruhe"....
es wurde auch regelmäßig gedroht die Polizei zu rufen wg. Belästung weil man einen Ersatztermin für Umgang gewünscht hat.

Letztendlich war das letzte halbe Jahr nur noch kommunikation per Mail möglich. Persönlich mit KM gar nicht mehr. Und seit 5 Wochen nun gar kein Kontakt mehr. Ab und an schauen wir mal auf der Homepage der Schule obs was neues gibt (da gibt es ab und an Fotos von ihr), aber sonst kommt man da nicht wirklich dran.

Ich hab die KM übrigens NIE persönlich getroffen. In den ganzen 3 Jahren nicht. Entweder wurde ich bei Abholung irgendwo abgesetzt kurz, oder bin einfach daheim geblieben. Auch wenn wir KM und Kind unterwegs trafen sind diese ohne ein Wort an uns vorbei (Kind wurde von KM instruiert nix zu sagen)....
Die kleine hat auch jede Sekunde mit ihrem Papa aufgesogen wie ein Schwamm. Beim letzten Umgang lag sie ihm noch weinend in den Armen weil sie ungedingt das WE drauf auch kommen wollte.... daraus wurde nix seitens KM.....
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harmony84
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« Antwort #10 am: 30. Mai 2017, 14:37:33 »

Nach kurzer Zeit schon schwanger? Vermutlich tickte die Uhr? Wir haben die Hoffnung, dass wenn sie mal jmd. findet, dass es besser wird... naja, die Zeit wirds zeigen. Als sie zwischendurch mal jmd. kennengelernt hatte, war sie immer super drauf. Sobald das dann aber erledigt war, ging der Stress von vorne los.
Klar, der neue Partner soll ja von all dem Stress nix mitbekommen. Nicht dass er denken könnte ihm ginge es irgendwann evtl. genauso. ^^  eure KM scheint echt noch eine Nummer krasser drauf zu sein.

Das irrwitzige dabei ist, dass sie Weihnachten 2015 meinem Partner noch eine Karte geschickt hatte, dass sie hofft, dass sie beide irgendwann einfach nur Eltern sein können. Es wurde erst richtig schlimm, als ich ins Spiel kam. Seitdem hat er auch nur einen ausschließlich negativen Charakter.

Sie drohte wirklich die Polizei zu rufen weil ihr nach einem Ersatztermin gefragt habt??? Junge, die hat echt nicht nur einen an der Klatsche!
Meinem Partner wurde aus dem selben Grund Stalken unterstellt. Weil er mehrfach gefragt hat, ob er ihn noch zusätzlich sehen können. Er würde sie verfolgen und sie könne ja auch gar nicht mehr wie früher in der Umgebung unterwegs sein. Sie müsste wegen ihm ihr Privatleben wo anders statt finden lassen, weil sie in der bisherigen Umgebung ja überall beobachtet würde. ;)

Bei den beiden findet die Kommunikation auch fast ausschließlich nur noch per Umgangsbuch oder Email ab. Wenn sie seine Anfragen allerdings mal wieder komplett ignoriert, spricht er sie eben doch wieder persönlich an - Ergebnis? Streit! Weil sie ihm immer wieder zeigt "ich habe die Macht".
Sie nutzt die schriftliche Kommunikation auch ständig um ihm Vorwürfe zu machen oder wieder Unterstellungen zu machen. beim letzten Gerichtstermin hatte sie dann alles auf ca. 30 Seiten zusammen getragen und von der Anwältin vor Gericht einreichen lassen. Allerdings hat das bewirkt, dass die Richterin dann pro Vater war. Auch ihre Heul-Szene vor Gericht wurde nicht für voll genommen.

Sei froh, dass du nie mit ihr sprechen musstest. Erst dann entwickelt man diese Art Hass der einen innerlich auffrisst, auch wenn man es nicht möchte, weil es ja eigentlich nicht das eigene Problem ist. Aber ganz ehrlich, wer lässt sich nicht in Sachen vom Partner mit rein ziehen wenn man in einer intakten guten Partnerschaft lebt?

Es tut mir so leid für die Kleine... was muss sie ihren Papa vermissen!!! Fühl dich herzlich gedrückt.
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Am Ende wird alles gut. Und es ist nicht gut, ist es nicht das Ende.
Canis
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« Antwort #11 am: 01. Juni 2017, 09:48:51 »

Oh man, das ganze passt auch so ziemlich auf meine Geschichte. Ich habe zwar noch keine neue Partnerin an meiner Seite, aber der "Kampf" mit der Ex ist der selbe.
Das Ganze macht einen echt fertig und ständig kommt irgendwas neues auf einen zu. Nachfragen nach Zeiten enden in endlosen Vorwürfen und und und ... ich versuche mitlerweile nicht mehr darauf einzugehen, aber es sind Teilweise so lächerliche Dinge die mir da angehangen werden, dass es echt schwer fällt darauf nicht einzugehen. Auch wenn es mit Sicherheit der bessere Weg wäre, denn jeder Streit lässt es schwerer werden.
Eigentlich möchte ich nur mit der KM eine vernünftige Elternbeziehung führen können, aber das funktioniert bisher leider gar nicht. Es gibt immer mal wieder gute Zeiten, die dann aber nach spätestens 2 Wochen wieder mit allen was geht eingerissen werden. So war es in der Beziehung leider auch schon. Ja ich glaube auch dass die Mutter psychisch einen weg hat, aber ihr Verhalten und ihre "Aussetzer", für alles soll ich die Verantwortung tragen bzw. der schuldige sein. Und ihr Verhalten ist immer total gerechtfertigt.
Ich versuche seit einem Jahr, dass mein Kleiner bei mir schlafen kann. Bisher keine Chance, solange die Mutter meint er wäre nicht soweit wird sie das verhindern...
Der Umgang wurde auch schon 2 mal eingeschränkt und und und ...
Es hört sich echt ziemlich ähnlich an und wenn ich das so lese macht mir das echt wenig Mut, dass sich das mal ändern wird Traurig
Was würde ich mich freuen, wenn der Umgang einfach freundlich ist und man zum Wohle des Kindes einen vernünftigen Umgang hinbekommt!!!
Die Mutter versucht auch weiterhin regelmäßig "für das Kind" etwas gemeinsam zu unternehmen. Ganz ehrlich. Das ist für das Kind in dem Moment schön, aber alles was es hinter sich herzieht wird dem Kind schaden. Zumal es nicht versteht, warum Papa/Mama jetzt gehen muss, nach dem gemeinsamen Tag.
Weiter meine ich, dass es ein Versuch der Kontrolle ist. Von allen Seiten, auch vom JA und einer Beratungsstelle, wurde mir bisher davon abgeraten etwas gemeinsam zu unternehmen. Entweder man ist in einer Beziehung/Familie und dann geht das auch, oder aber es ist genug Zeit vergangen und man hat einen guten Umgang als Patchwork Familie. Dann ist das bestimmt für alle schön.
Alles dazwischen ist Mist.
Inzwischen habe ich die Mutter soweit, dass sie zu gemeinsamen Gesprächen bereit ist. Ich hoffe sie sagt es nicht wieder kurz davor ab.
Es ist so wichtig für den Kleinen...
Aber meinen Kleinen Prinzen aufzugeben kommt nicht infrage!!!
Und ich weiß, dass es bestimmt nochmal heiß hergehen wird sobald eine neue Frau in mein Leben kommt, deshalb wäre es mir recht wenn bis dahin alles gut geregelt ist. Denn alles was sie dann einreißen wird, wird auf sie zurückfallen. Echt schlimm was verletzte Menschen an bösartigkeiten hervor bringen können. Und das Kind wird da leider immer als letztes gesehen :-\

P.S.: Ich möchte eigentlich eine gerichtliche Regelung vermeiden, weil ich meine, dass es das Ganze nicht besser sondern eher schlechter machen wird. Aber ich weiß noch nicht, ob das funktionieren wird.
Letztendlich fällt alles auf das Kind zurück... Traurig
« Letzte Änderung: 01. Juni 2017, 09:52:24 von Canis » Gespeichert
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« Antwort #12 am: 01. Juni 2017, 11:51:44 »

Bei uns gab es erst Übernachtungen nachdem geklagt wurde.
Vorher gab es immer wieder Gründe das 6 Jährige Kind nicht ÜN zum Vater zu lassen.
Sei es ein großes Aquarium im Zimmer was das Kind zerstören könnte.
Oder es war einfach weil die Mutter die Umgebung nicht kannte (sie forderte vor Gericht dann Fotos, welche Sie bekam).
Oder es kam die Tochter sei nicht so weiter das zu wollen (bei jedem Umgang fragte die kleine immer Wann die übernachten kann).
Letztendlich wurde direkt nach dem Beschluss ein WE festgelegt und ab dann lief das auch mit den Übernachtungen.
Und sogar direkt 2 Nächte alle 2 Wochen obwohl im Beschluss anfangs nur von 1 Nacht die rede war.
Es kam so vor als wollen man einem was auswischen und man hat als "Waffe" nur das Kind.
Ende dieser Woche sind es mittlerweile 6 Wochen ohne Kontakt.
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« Antwort #13 am: 01. Juni 2017, 12:26:49 »

Oh man, echt? 6 Wochen??? Da könnte ich schon heulen wenn ich nur dran denke...
Aber Papa hat aufgegeben, richtig? Ich kann es zum Teil verstehen, aber zum anderen Teil auch gar nicht!!! Es ist sein Kind und sie wird ihn bestimmt richtig doll vermissen. Ich würde alle Mittel und Wege einleiten um für den Umgang zu kämpfen. Nach 2 Wochen hätte ich schon eine Klage für den Umgang eingereicht.
Ja die Gründe gibt es bei mir auch immer wieder, ich bin ganz ehrlich auch etwas ratlos. Zum einen möchte ich meinem Zwerg solche Streitigkeiten unbedingt ersparen. Streit gab es mehr als genug als wir noch zusammen waren.
Zum anderen sehe ich es eben schon kommen, dass ich da nicht drumrum komme. Die KM bekommt mit (ich nenne es mal Erpressung mittels Kind) im Prinzip alles durch was sie möchte. Sie spielt mit meiner Angst mein Kind nicht mehr zu sehen und nutzt es viel zu oft aus.
Allein deshalb müsste man schon den Gang zum Gericht wagen, um ihr mal zu zeigen, dass sie mit diesem Mist nicht mehr weiter durch kommt.
Aber was das für einen Rattenschwanz nach sich zieht sehen wir ja leider auch oft genug.
Ich werde nun erstmal die gemeinsamen Gespräche abwarten. Sollten diese blockiert werden, werde ich wohl weitere Schritte gehen müssen.
Es gibt Tage da bin ich völlig verzweifelt, so wie heute, weil es ständiges Gezanke gibt. Das ist auch der Grund, dass ich gegangen bin nachdem ich mal wieder vor die Tür gesetzt wurde. Ich möchte diesen ständigen Streit für meinen Sohn nicht mehr.
Oh man, eure Geschichte deprimiert mich wirklich sehr. Väter haben gegen solche Mütter in unserem Land leider so wenig Chancen Traurig
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« Antwort #14 am: 01. Juni 2017, 16:36:46 »

Canis, seid ihr schon länger getrennt? Und wie alt ist euer Kleiner? Bei meinem Partner war es auch so, dass es nur noch Streit gab. Selbst ihre Eltern hat sie bei jedem Streit angerufen und die standen dann auf der Matte und sie haben zu dritt auf ihn eingebrüllt. Daher ist er dann auch irgendwann gegangen... Ich will mir das gar nicht vorstellen wie es sich anfühlen muss wenn man keinen anderen Ausweg mehr sieht als zu gehen und sein Kind da zu lassen.

Verlier die Hoffnung nicht! Vielleicht besinnt sie sich. Zumal das Kind älter wird und seine Wünsche dann entsprechend äußern kann.

Wir haben bisher die Erfahrung gemacht, dass nichts "mal eben so geschwind und schnell" vor Gericht erledigt wird. Es sei denn du bezahlst für eine einstweilige Verfügung. Allein die Kommunikation zwischen den Anwälten und die Fristsetzungen von beiden Seiten und in unserem Fall die ständige Fristnichteinhaltung oder -verschiebung der KM-Seite zieht alles raus und raus und raus bis wieder Monate vergangen sind und alles noch schlimmer ist. Und wenn du denkst du hättest es geschafft, kommt die nächste Forderung nach mehr Unterhalt... "Mehrbedarf"... damit sich die Damen ihren hohen Lebensstandard mit Urlaub in allen Ferien auch ja finanzieren können. ^^ Und wenn die KM in der Verhandlung nicht entgegen kommt, müssen die KVs wieder Kompromisse eingehen und oft ein weiteres halbes Jahr warten bis es dann mit Gesprächen weitergehen soll. Unsere KM hat die letzten Gespräche ja abgelehnt. die hätten im Februar statt finden sollen, ebenso die Annäherung zwecks Übernachten. Jetzt ist Sommer... immer noch keine Übernachtungen, diverse Umgangstermine wurden einfach so abgesagt. Sie hat sogar schon Kindergartentermine genannt, zu denen sie dann gar nicht aufgetaucht ist mit dem Kleinen.

Da sagst du was, in unserem Land. Ja. Da können die Mütter nämlich meist treiben was sie wollen. Es sei denn man erwischt doch mal einen guten Richter. Und man muss dann strikt durchgreifen nach den Verhandlungen. Sonst läufts wie bei uns, dass die KM sich über sämtliche Anordnungen hinweg setzt, aber sie wird ihre gerechte Strafe dafür noch bekommen. Und ich sage immer, das Karma wird die Rechnung auch irgendwann begleichen....
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« Antwort #15 am: 02. Juni 2017, 08:44:06 »

Sind schon seit November 2015 getrennt und der kleine Mann ist im März 2 geworden.
Das ist ja echt übel. Dein armer Kerl!!! Bei uns war es anders, die KM hat eher alle anderen aus ihrem Leben geworfen... Aber das ist eine andere Geschichte die hier nicht her gehört.
Ich persönlich konnte diesen ständig ausgearteten Streit nicht mehr, nicht mehr für mich, nicht mehr für sie und schon erst recht nicht mehr für den Kleinen!!
Und selbst das ist eine Entscheidung die man nicht mal eben so hat, das war ein Prozess bis ich zu diesem Punkt gekommen bin und leicht gefallen ist mir das auch nicht. Es fällt mir heute noch nicht leicht.
Der Streit ist leider auch nicht wesentlich weniger geworden, aber immerhin ist er so, dass der Zwerg das nicht mehr direkt mitbekommt. Das ist ein großer Sprung und ganz ganz wichtig aus meiner Sicht.
Wie gesagt, ich möchte persönlich nicht zu einem Gericht gehen, da es das Ganze mit Sicherheit nicht besser macht, das wäre wirklich nur die letzte Instanz sollte gar nicht mehr funktionieren.
Ich hoffe dass wir bei begleiteten Gesprächen wieder lernen miteinander zu reden und ein gewisses Vertrauen zueinander aufzubauen um gute Eltern für unseren Sohn zu sein!!!

Es wird besser für die Männer, aber es ist und bleibt schwierig...
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« Antwort #16 am: 28. Oktober 2017, 21:16:33 »

Hallo zusammen,
Nun sind schon wieder 5 Monate vergangen die mit vielen Höhen aber auch Tiefen gespickt waren. Aber es geht aber endlich bergauf (wenn die Welt nicht doch noch  komplett gegen uns ist).Die KM terrorisiert uns natürlich nach wie vor wo sie nur kann mit Anschuldigungen die lächerlicher nicht sein könnten.mit Vorgaben was der KV zu tun und zu lassen hat. Mit Anordnungen ihrerseits das Kind früher zurück zu bringen weil sie das so möchte. Sie stand auch schon vor der Tür und hat Stress gemacht. Der kleine Mann ist fast 5 und übernachtet immer noch nicht bei uns. Obwohl er sich das so sehr wünscht. Auch wenn seine Mutter das natürlich noch niiievon ihm gehört hat. Ja ne ist klar..
Im September hätte die Verhandlung zur Umgangsausweitung sein sollen. Das Glück war nicht mit uns, denn auf Grund Richter Mangels (Krankheit) wurde der Termin verschoben auf Oktober.  Das war schon frustrierend genug weil wir wussten, dass sich die KM deswegen ins Fäustchen lachte. Sie will ja schließlich die Übernachtungen bei uns nicht zulassen. Die KM hat dann aus fadenscheinigen Gründen noch zusätzlich den Oktober Termin von ihrer RA verschieben lassen. Das Gericht hat sich sogar in einem Schreiben mehr oder weniger dafür entschuldigt, dass der "finale" Termin nun nicht vor Mitte November stattfinden kann, dass dieser Termin aber unumstößlich sei. Naja wir warten gespannt.
Vor ein paar Wochen war "die Frau Verfahrensbeistand" bei uns um den Kleinen hier zu Begutachten. Zuerst wollte die VB das nur bei der KM machen, woraufhin mein Partner fragte ob sie das nicht auch noch zusätzlich bei uns machen möchte. Alles andere wäre ja nicht fair. Sie stimmte zu. Der Termin lief super und hat ihr zum Glück bei vielem die Augen geöffnet. Er traute sich vor seiner Mutter wohl nicht zu sagen, dass er bei uns übernachten will. Er sagte es der VB erst als sie alleine im Kinderzimmer waren. Aber dass sie das und noch anderes der Mama nicht sagen dürfe. Bei uns war er dann auch erst "frei" für die Begutachtung als die Tür zu und die Mutter weg war. Das war so deutlich und seine ganzen Aussagen, was die Mama nicht erlaube und was sie nicht wissen solle.. außerdem hing er in den wenigen Stunden nur am Papa und wehe der war auch nur eine Sekunde nicht 110%ig aufmerksam   
Die KM behauptet immer noch ständig mein Partner würde sie immer beleidigen und immer und überall schlecht machen. Leider wird ihr nach wie vor vieles davon geglaubt. Aber mal ehrlich, wieso sollte er das tun? Um dem Kleinen und sich selbst das Leben noch schwerer zu machen?
Um langsam mal auf den Punkt zu kommen... trotz aller Anschuldigungen, Verleumdungen etc. wurde die KM nun endlich mal richtig beurteilt. Die Macht die sie in den letzten Jahren ausgelebt hat um dem KV zu zeigen wer am längeren Hebel sitzt, ihn regelmäßig mit wg Krankheit ausgefallenen Terminen zu treffen (Laut ihr kann er ja nur bei ihr daheim krank sein, beim KV darf er nicht sein wenn er krank ist, weil der ist ja nicht so fähig wie sie und nur bei ihr geht es dem Kind gut...), ihm in keinem einzigen Punkt entgegen zu kommen und auch noch das Kind zu manipulieren...  dieses ganze Verhalten von ihr wurde von der VB als KINDESWOHLSCHÄDLICH beurteilt und so schlimm das ja auch ist, wir hoffen dass sie auf Grund dieser Beurteilung nun endlich vor Gericht eins vor den Latz geknallt bekommt.... dass sie mal aufwacht und merkt, dass sie ihrem Kind schadet nur um dem KV heimzuzahlen, dass er sie verlassen hat. Dass sie damit aufhören muss damit der Kleine friedlich aufwachsen kann ohne in den Loyalitätskonflikt zu kommen und wer weiß welche anderen inneren Konflikte.
Wenn sie nicht langsam zur Besinnung kommt, muss doch mal jmd an ihrem Verstand zweifeln. Oder muss man das offensiv ansprechen? Damit es in Richtung psychologisches Gutachten der KM geht? Und wenn es so weit kommt, was hat das für Auswirkungen auf die ganze Geschichte? Klar, ein Kind braucht seine Mutter, aber sollte er um jeden Preis bei dieser auch aufwachsen?

Wir sehnen den Gerichtstermin so sehr herbei und hoffen, dass danach alles besser wird. Wir haben beide schon körperliche Probleme von all dem Theater das die KM da veranstaltet.
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« Antwort #17 am: 31. Oktober 2017, 06:04:26 »

Hi,

macht euch bitte noch nicht zu viele Hoffnungen. Es passiert leider immer wieder,
das jemand sieht was passiert, aber dann im Gericht nicht deutlich genug sagt was Sache ist.
Oder das einfach trotzdem keine Änderung kommt.

Abwarten, hoffen und beten. Mehr könnt ihr nicht machen.

Und, auch wenn es viel verlangt ist: nicht aufgeben! Wir haben uns irgendwann zum
Kontaktabbruch entschieden um das Umgangskind und unsere Kinder zu schützen.

Einige Jahre später gibt es wieder Umgang, aber mit knallharten Bedingungen und viel Kampf.
Wir konnten damals nicht mehr, aber wir hätten es trotzdem irgendwie aushalten müssen.
Im Nachhinein war es jedenfalls falsch aufzugeben. Dadurch hat KM nur noch mehr Oberwasser.

LG
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« Antwort #18 am: 31. Oktober 2017, 19:44:07 »

Falsch hin oder her...manchmal kann man einfach nicht mehr und muss, um nicht völlig durchzudrehen, die Reißleine ziehen. Klar, das ist fürs Kind schädlich bzw. nicht gut, da es sich im Stich oder nicht geliebt fühlt. Aber was nutzt dem Kind ein Elternteil, der nicht die Kraft hat vernünftiges Elternteil zu sein, da er sich im Kampf mit der Expartnerin total aufreibt?

Grundsätzlich sollte man immer kämpfen, aber halt nicht bis zur völligen Selbstaufgabe...meine Meinung.

Euch bleibt nur die Möglichkeit auf die Zeit zu setzen und zu hoffen, denn so wie die KM den Kleinen einschüchtert, er sich nicht traut bestimmte Sachen zu sagen ist es eine Frage der Zeit bis er gegen die KM aufbegehrt. Und dieses Aufbegehren wird heftig ausfallen.
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« Antwort #19 am: 01. November 2017, 11:36:12 »

Hallo,

ich muss leider auch sagen, dass ihr euch nicht zuviel Hoffnung machen solltet. Sicher wird es Umgang geben und auch Übernachtungen bei euch und das vielleicht auch als Beschluss.

Alles andere könnt ihr vergessen, das Kind hat seit 2 Jahren seinen Lebensmittelpunkt bei der KM, daran wird kein Richter etwas ändern solange es keine schwerwiegenden Kindsmisshandlungen gibt.
Dass der VB gesagt hat, dass das Verhalten kindswohlschädlich ist, steht mit Sicherheit in keinem Bericht, vielleicht wird da auf die mangelnde Bindungstoleranz der KM eingegangen aber mehr auch nicht.

Ein psychologisches Gutachten über die KM könnt weder ihr noch das Familiengericht fordern. Bestenfalls könnte bei einem Sorgerechts- oder auch ABR-Verfahren ein Erziehungsfähigkeitsgutachten über die Eltern erstellt werden, das ist kostenpflichtig und es hängt vom Willen des Gerichts ab diese überhaupt in Auftag zu geben.

VG Susi
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« Antwort #20 am: 09. November 2017, 15:32:57 »

...Aber was nutzt dem Kind ein Elternteil, der nicht die Kraft hat vernünftiges Elternteil zu sein, da er sich im Kampf mit der Expartnerin total aufreibt?

Grundsätzlich sollte man immer kämpfen, aber halt nicht bis zur völligen Selbstaufgabe...meine Meinung.

Euch bleibt nur die Möglichkeit auf die Zeit zu setzen und zu hoffen, denn so wie die KM den Kleinen einschüchtert, er sich nicht traut bestimmte Sachen zu sagen ist es eine Frage der Zeit bis er gegen die KM aufbegehrt. Und dieses Aufbegehren wird heftig ausfallen.

Das ist es halt. ich meine, wie gesund kann es für ein Kind sein bei der Mutter zu sein, die nichts besseres zu tun hat als dem KV das Leben zur Hölle zu machen, weil er sie bzw. "die Familie" ja verlassen hat. Es war jedoch sie und ihre Familie und als ungeliebtes Anhängsel der KV. Wo wir bei dem Punkt wären, dass die KM bis heute noch nicht darauf gekommen ist, dass auch sie daran Schuld sein könnte wie nun alles ist.  Ne, nur der KV, der böse böse, der das Kind mit dem Flugzeug entführen will. Wobei das ja noch eine der harmlosen Beschuldigungen war/ist. Das neuste Schreiben (über 50 Seiten) der Anwältin der KM beinhaltet mal wieder alles inkl. Kindesmissbrauch.
Es ist einfach nur noch lächerlich. Die ganze Familie der KM hat nachdem die VB ihre Beurteilung mit "kindeswohlschädlichem Verhalten" versendet hatte Erklärungen abgegeben, wie schlimm der Vater doch sei. Dass die ihn aber großteils seit Jahren kaum gesehen und erst recht nicht gesprochen haben, sondern das ganze Konstrukt nur aus Erzählungen der Mutter besteht und den angeblichen Kindesverhalten Beobachtungen der Familie und Freunde ... Ich hoffe nur, dass zumindest VB und Richter darauf kommen. JA ist eh schon vom Glauben abgefallen bei dieser KM. Außerdem haben sie die VB komplett zerfleischt in ihren Erklärungen. Wie sie es wagen könnte der KM kindeswohlschädliches Verhalten anzulasten. Es sei ja der Vater an allem Schuld .. der die Familie verlassen hat... blah blah blah...

Leute ich komme echt vom Glauben ab, wie falsch die Wahrnehmung mancher Menschen sein kann. Wie kann ich NICHT darauf kommen, dass alles was nicht so läuft wie sie es gerne hätten, evtl auch mit ihnen selbst zu tun hat? Wie kann ich dem KV wirklich ALLE Schuld an ALLEM geben, ohne, dass der wirklich verwerfliche Dinge sagt, macht, tut, schreibt... Ich an seiner Stelle wäre schon längst ausgeflippt. Er bleibt ruhig, drückt halt nur mal nen dummen Spruch. Mehr nicht. Die größte Beleidigung die er mal gebracht hat war "Hexe".

Sie hätten beobachtet wie der Kleine (fast 5 mittlerweile) "peng peng ich schieß dich tot" (mit Fingerzeig) zu einem anderen Kind gesagt hätte. Das hat sicherlich mit dem Verhalten des Vaters zu tun...

Der Kleine brauche die Mutter sooo sehr, er könne einfach noch nicht beim KV übernachten. Er hätte ja auch nur selten bisher wo anders übernachtet (nuuur so 2-3 mal pro monat bei Oma/Opa der KM). Klar, das ist ja eher selten, bis nie. Man fragt sich echt ernsthaft ob die meinen hier jeden verarschen zu können. oder sehen die das wirklich alles so?

Dass der VB gesagt hat, dass das Verhalten kindswohlschädlich ist, steht mit Sicherheit in keinem Bericht, vielleicht wird da auf die mangelnde Bindungstoleranz der KM eingegangen aber mehr auch nicht.

ich hatte es schwarz auf weiß vor mir. Es stand in einem mehrseitigen Bericht der VB an das Familiengericht, dass sie das Verhalten der KM als kindeswohlschädlich betrachtet. Weil eben die KM ihre Macht dermaßen auslebt und selbst als die VB der KM mitgeteilt hat, wie der Besuch beim Papa war und wie wohl sich das Kind beim Papa fühlt, diese immer noch ihr Bild von allem hat und nicht daran los lässt.


Wisst ihr, wenn es darum gehen würde, dass mein Partner versucht der KM das Kind weg zu nehmen, könnte ich das Verhalten noch ansatzweise nachvollziehen. Aber es geht ja NUR um eine Umgangsausweitung mit Übernachtung. von 3 x im Monat 8 Stunden auf alle 14 Tage von Fr-So. Zumal sich der Kleine das so sehr wünscht und er auch endlich mal mit uns Frühstücken mag und abends vom Papa eine gute Nacht Geschichte vorgelesen haben möchte etc. pp.

Es ist einfach nur noch lächerlich... und ich bin gespannt, was die in Kürze anstehende Gerichtsverhandlung bringen wird. Ich meine, wer JuA, VB und selbst die Polizei (KV hatte 1 x die Polizei gerufen, als die KM das Kind nicht rausrücken wollte) beschuldigt nicht richtig zu handeln bzw. so ziemlich alles falsch zu machen und nur man selbst wüsste was für das Kind gut ist... dem muss doch mal einer klar sagen, dass er nicht mehr richtig tickt!
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« Antwort #21 am: 09. November 2017, 15:44:57 »


Abwarten, hoffen und beten. Mehr könnt ihr nicht machen.

Und, auch wenn es viel verlangt ist: nicht aufgeben! Wir haben uns irgendwann zum
Kontaktabbruch entschieden um das Umgangskind und unsere Kinder zu schützen.

Einige Jahre später gibt es wieder Umgang, aber mit knallharten Bedingungen und viel Kampf.
Wir konnten damals nicht mehr, aber wir hätten es trotzdem irgendwie aushalten müssen.
Im Nachhinein war es jedenfalls falsch aufzugeben. Dadurch hat KM nur noch mehr Oberwasser.


Liebe Nadda,
ja, aufgeben ist keine Option. Auch wenn das Ganze so zermürbend ist, dass unsere eigene Familienplanung erstmal in den Hintergrund gerückt ist. Was natürlich entsprechend belastet, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und bei dem Stress Schwanger sein... wie war das bei dir? Hat das deine Schwangerschaft(en) belastet?

Oberwasser... ich hasse dieses Wort mittlerweile. Wie kann es denn in so einem Rechtsstaat sein, dass ein Vater bei GETEILTEM SR so machtlos ist!? Dass die Mütter alles tun und lassen können mit ihrem vermeintlichen "Eigentum"?

Kopfschütteln... nur noch Kopfschütteln.

Auch wenn der Anwalt meines Partners zuversichtlich ist... ich bin es nicht. Er meint die KM (inkl. ihrer Familie) hätte(n) sich schon so viel geleistet und sich mit ihrer letzten Aktion (ca. 50 Seiten - (der arme Baum)) vollends ins Aus geschossen. V.a. dadurch, dass sie alle anderen Parteien die nicht ihrer Familie angehören, so in Frage stellen.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Ihr tut mir gut.
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« Antwort #22 am: 09. November 2017, 19:53:50 »

Hallo Harmony,

ja es hat alles belastet, und ich war in der SS mit unserer ersten Tochter total gestresst. Ob die Kleine davon
was abbekommen hat, wer weis. Aktuelle Studien sagen ja das die Kinder dann in der geistigen Entwicklung zurück
bleiben.

Sicher ist, ich hatte ab der 32. Woche vorzeitige Wehen, ist mir in keiner anderen SS passiert. Vielleicht der psychische
Stress, aber wer kann das sagen? Ich war oft verzweifelt, heute tut das lange nicht mehr so weh - aber es beeinflusst
unser Leben massiv und wird es weiter beeinflussen.

Mir ist klar das ich lernen muss damit  zu leben, aber das ist immer noch schwer. Manchmal geht es sehr gut,
dann wieder ist es schwierig. Die Umgangswochenenden an denen mein Mann weg ist, sind schwer für mich und die
Kinder, aber da müssen wir durch.

Was mir heute am meisten weh tut? Das es immer so weitergeht. Termine werden um Wochen/ Monate hinausgezögert,
natürlich alles ohne jegliche Absicht. Der Vater wird nicht informiert, die Beratungsgespräche bringen wohl nicht wirklich was,
wobei ich das ja nicht beurteilen kann - ich existiere in dieser Angelegenheit ja nicht. Schlimm ist das keiner was sagt, das JA
nicht, die Richterin nicht, die Beratungsstelle nicht. Alle finden es in Ordnung wenn man alles hinauszögert. Immer dieses
"man muss der Mutter Zeit geben". Es ist frustrierend und man fühlt sich machtlos.

Das ist für mich eines der Hauptprobleme. Da ist seine Ex, die mit ihren Regeln auf unser Familienleben Einfluss nimmt und ich
kann nicht mitsprechen, ich muss annehmen was mein Mann da abspricht, oder meistens eher aufs Auge gedrückt bekommt.
Die mangelnde Planbarkeit, weil eben noch keine neue Regelung fürs nächste Jahr steht, oder zumindest nicht klar ist
ob die aktuelle Regelung ausgeweitet oder verändert wird. Im Prinzip planen wir und dann versucht mein Mann danach die
Wochenenden hier zu sein an denen wir als Familie schon was vor haben. Oft klappt das, manchmal auch nicht. Es ist ein
ständiges sich verbiegen und wir sind einfach nicht so unbeschwert wie andere Familien.

Ja es stresst, aber deshalb die eigene Familienplanung, das eigene Leben auf Eis legen? Nein, würde ich nicht. Wenn eine
spinnende Ex erreicht das ihr eure Lebensträume nicht lebt oder verschiebt dann hat sie gewonnen.

LG
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« Antwort #23 am: 10. November 2017, 18:25:10 »

Ob die Kleine davon was abbekommen hat, wer weis. Aktuelle Studien sagen ja das die Kinder dann in der geistigen Entwicklung zurück bleiben.

heute tut das lange nicht mehr so weh - aber es beeinflusst
unser Leben massiv und wird es weiter beeinflussen.

Ich hoffe für eure Kleine, dass sie davon keine Folgeschäden hat. Die Arme.. einfach schlimm.

Ja, diese Beeinflussung und dass man nicht wirklich planen man, das ist auf Dauer sehr anstrengend. Ich bin froh, dass wir derzeit zumindest ein freies Wochenende im Monat haben, an dem wir auch noch Paar sein können und nicht jedes WE Stress herrscht wg den Provokationen der Ex. Pünktlich auf die Minute abholen und v.a. wieder zurück bringen. Was schwierig ist, da der Kleine sich ganz oft versteckt wenn es darum geht ihn zurück zu bringen. Oder er isst extra langsam und man will ihm ja nicht den Teller weg reißen, zumal dann dazu auch wieder Vorwürfe der Mutter kommen, dass sie ihm mal wieder noch etwas zu essen geben musste, weil er bei uns wie so oft nicht genug bekommt. Egal was man macht, es ist ihr nichts recht.
Naja, ich muss aufhören mich da weiter drüber aufzuregen, bringt ja nix und bis Ende des Monats sollte ja eh eine Entscheidung vom Gericht getroffen worden sein.

Alle finden es in Ordnung wenn man alles hinauszögert. Immer dieses
"man muss der Mutter Zeit geben". Es ist frustrierend und man fühlt sich machtlos.

Das ist für mich eines der Hauptprobleme. Da ist seine Ex, die mit ihren Regeln auf unser Familienleben Einfluss nimmt und ich
kann nicht mitsprechen, ich muss annehmen was mein Mann da abspricht, oder meistens eher aufs Auge gedrückt bekommt.

Dabei hatten und haben die doch meist  genug Zeit.  Mehr als genug. Sie führen einen regelrecht vor und alle nehmen es als selbstverständlich, dass man das so hin nimmt. Und wehe man reagiert menschlich.
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Am Ende wird alles gut. Und es ist nicht gut, ist es nicht das Ende.
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« Antwort #24 am: 12. November 2017, 11:14:18 »

Das selbe Exemplar von KM haben mein Sohn und ich auch am Hals.

Aufgeben ist keine Option. Klar wäre der Druck dann weg und man hätte wieder Kraft. Aber dann wäre mein Sohn allein und ich bin auch verantwortlich für ihn.
Daher kann dein LG der KM nur die Stirn bieten. Das Kind wird größer und wird Fragen stellen. Die sollte dein LG ehrlich beantworten können.

Daher drücke ich euch die Daumen für die Verhandlung und bitte nicht einknicken. Notfalls halt bis zum OLG. Kämpft für das Kind. Es braucht seinen Vater mit jedem Alter mehr.
Die Belastung für dich ist ebenso da und nicht zu unterschätzen für eine Beziehung. Die Tortur macht meine LG auch mit.

Es wird Zeit, dass der KM das Zepter aus der Hand genommen wird!  thumbup
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