Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. August 2017, 13:54:05 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 2596 mal)
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #25 am: 04. Juni 2017, 20:20:26 »

...

Kannst du mir evtl. nochmal detaillierter schildern, was jetzt genau der für dich richtige Weg wäre, also konkret. Der Gang zum Anwalt? Oder wo kann ich belastbar den Umgang klären?
Danke schon mal

______________________________
Mod: Vollzitat gelöscht
@Dad76, bitte zitiere nur die Teile die zum Verständnis Deiner Antwort erforderlich sind, sonst weiss niemand, worauf Du Dich beziehst
« Letzte Änderung: 05. Juni 2017, 09:52:35 von Inselreif » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.889


« Antwort #26 am: 04. Juni 2017, 21:02:33 »

Hallo,

ich denke, dass die die Höhe des BU unterschätzt, im Prinzip muss sie gestellt werden als ob das Kind bzw. die Schwangerschaft ihre Karriere nicht verändert hätte, konkret kann sie von Dir das Einkommen vor der Geburt des Kindes minus Elterngeld fordern, wobei 300 Euro vom Elterngeld anrechnungsfrei sind. Du hast hier einen Selbstbehalt von 1300 Euro, wobei von Deinem Einkommen der KU vorher abgezogen wird.

Was das gSR angeht ist es auf alle Fälle sinnvoll einen Termin beim JA zu machen, die KM muss dazu zwar nicht erscheinen, aber Du hast Deinen guten Willen gezeigt.
Was die Rechtschutzversicherung angeht kann ich nichts sagen. Ich denke aber, dass der Antrag auf gSR (so heißt das tatsächlich) die Rechtsschutzversicherung nicht braucht. Das gSR kann Dir nur verweigert werden, wenn es dem Kindswohl schadet. Dafür sehe ich aber keinerlei Anzeichen.

Letzlich ist aber trotzdem so, dass die eigentliche Baustelle der Umgang ist. Der erste Schritt wäre eine schriftliche Vereinbarung zwischen euch als Eltern. Gestaffelt auf den Rest des 1. Lebensjahres und dann eine Stiegerung auf den normalen Umgang um den 2. Geburtstag.
Das bringt im Konfliktfall nicht viel, aber wenn sich beide erst einmal auf etwas schriftlich geeinigt haben, dann ist das ein guter Ausgangspunkt.
Bringt das nichts, dann sollte auch hier das JA involviert werden. Passiert dann immer noch nicht, dann bleibt Dir nur die Umgangsklage vor Gericht und das kann kompliziert und langwierig werden. Da Richter ungern Entscheidungen treffen könne sie z.B. anregen, dass ihr eine Elternberatung besuchen sollt und euch dann auf Umgang einigen.
Manchmal funktionierts, manchmal auch nicht, vorallem dauert es.

VG Susi
Gespeichert
MutterzuBesuch
_MutterzuBesuch
***
Beiträge: 72


« Antwort #27 am: 04. Juni 2017, 22:38:16 »

Hallo,

Normale Rechtschutzversicherungen übernehmen zu 99 % keine Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten.
Gespeichert
Tsubame
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 189


« Antwort #28 am: 04. Juni 2017, 23:14:40 »

Hallo,
In Deiner Situation wirst Du bald entscheiden müssen, ob es sich lohnt für das GSR zu kämpfen. Es wird von der Reaktion der Kindesmutter abhängen. Sprich noch einmal mit ihr und erkläre ihr, dass es sich hier nur um einige wenige Entscheidungen handelt, welche ihr gemeinsam treffen müsstest und unterstreiche, dass das Kind abgesichert sein sollte, wenn ihr etwas passiert. Stelle ihr hier die Frage nach dem gegenseitigem Vertrauen. Vielleicht auch, wenn Du Lust hast, ob sie glaubt, dass das Kind ein Recht auf seinen Vater hat oder nicht, wie sie sich Deine Rolle als Vater vorstellt oder nicht vorstellt. Bleibe sachlich. Falls sie sich wieder in der Opferrolle sieht (Stichwort Druck), erkläre, dass ihr alle drei in einer aussergewöhnlichen Situation seid, welche ihr meistern müsst zum Wohle des gemeinsamen Kindes und dass dieses Meistern vor allem  von ihrer Einstellung abhängt.

Tatsächlich kann das Kind eine innige Beziehung zu seinem Vater nur durch ausreichende Papazeiten aufbauen. Sie kann Dich und das Kind erpressen, in dem sie Papazeiten nur zulässt und fördert, wenn Du auf das GSR verzichtest. Dann solltest Du, wie PapaMarkus und Susie schreiben, gerichtlich den Umgang festlegen lassen um dem Kind Kontinuität und Sicherheit zu gewährleisten. Am besten schreibst Du ihr dann einen Brief (Einschreiben mit Fristsetzung für die Antwort), in dem Du ihr einen ausbaufähigen altersgerechten Vorschlag für die Papazeiten machst). Stimmt sie nicht zu, geht es zum Jugendamt, welche nur vermitteln können. Der dritte Schritt ist dann das Gericht.
VG,
Tsubame.
Gespeichert
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #29 am: 05. Juni 2017, 08:21:30 »

Hallo,

Normale Rechtschutzversicherungen übernehmen zu 99 % keine Sorgerechts- und Umgangsstreitigkeiten.

Fallen diese aber nicht unter Rechtsschutz bei Familienangelegenheiten? Diese sind nämlich explizit in meiner Rechtsschutz genannt.
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 226


« Antwort #30 am: 05. Juni 2017, 09:51:02 »

Fallen diese aber nicht unter Rechtsschutz bei Familienangelegenheiten? Diese sind nämlich explizit in meiner Rechtsschutz genannt.
Und welche Leistungen sind in Familienangelegenheiten vorgesehen? Wahrscheinlich nur Beratung.

Gruss von der Insel
Gespeichert
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #31 am: 05. Juni 2017, 14:45:03 »

Und welche Leistungen sind in Familienangelegenheiten vorgesehen? Wahrscheinlich nur Beratung.

Gruss von der Insel

"über die Beratung hinaus gehend" ist der Wortlaut
Gespeichert
Papa Markus
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 80


« Antwort #32 am: 06. Juni 2017, 09:47:20 »

Kannst du mir evtl. nochmal detaillierter schildern, was jetzt genau der für dich richtige Weg wäre, also konkret. Der Gang zum Anwalt? Oder wo kann ich belastbar den Umgang klären?
Danke schon mal

Wie weiter oben beschrieben gehe ruhig auf die Mutter ein, biete ihr alle GEspräche an welche du anbieten kannst (schriftlich) Parallel dazu gehst du zu dem für euch zuständigen Amtsgericht (Wohnsitz des Kindes). Gehst dort zum Rechtspfleger (Temrin ist nicht notwendig, etv. Wartezeit einplanen). Dieser nimmt deinen Antrag um geine gerichtliche Ausgestaltung des Umgangs auf. Das ganze wird im Eilverfahren (vier Wochen) beschieden. Denke daran dass du den Beschluss per Billigung des Gerichts erwirken musst. Also per Durchsetzbarkeit, damit im Fall von Ad-Hoc Launen deiner Ex hier mal ordentlich eine ausgeteilt werden kann.
Das ganz geht in der ersten Instanz ohne Anwalt. den brauchst du auch nicht. Glaube mir- in Umgangsangelegenheiten sitzen die Anwälte meißt als teure Statisten da. Hier ist für diese nichts zu tun. Es sind die Beistände und Richter die hier ausschließlich im Sinne des Kindes entscheiden. Und Umgang mit dem Vater ist immer (es sei denn es liegt etwas gegen dich vor) im Sinne des Kindes.

Beide meine Weiber waren Furien, die eine weil sie extrem Geldgierig ist die andere weil sie eben nur ein Kind haben wollte. Seitdem ich die durchsetzbaren Umgangsregelungen habe, sehe und höre ich nichts mehr von denen, was diese ganzen Gemeinheiten angeht. PERFEKT
Gespeichert
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #33 am: 19. Juni 2017, 12:54:37 »

Morgen habe ich mit der KM Gespräch bei der Caritas. darum hatte mich das JA noch gebeten, bevor ich "den anderen Weg" wähle.
Ich verspreche mir nicht viel von diesem Treffen, habe aber dann wenigstens meinen guten Willen gezeigt.

Bis dato hat sich am Umgang gar nichts geändert, ich sehe ihn nur wenn die Mutter Zeit hat (vergangene Woche teilte sie mir mit, dass es diese Woche bei ihr nur am Mittwoch gehen würde??). Umgang beschränkt sich nach wie vor auf Kinderwagen schieben (oft schläft der Kleine dabei) und ab und an den Kleinen im Arm halten. Das ist für mich so unbefriedigend. Jeder aus ihrer Familie sieht den Kleinen öfters als ich.

In den letzten 6 Wochen hat sich am Umgang garnichts geändert, weswegen ich Anfang Juli den von Papa Markus gewählten Weg einschlagen werde.
Es sind mittlerweile noch 1,2 Sachen vorgefallen, die mich Nerven gekostet haben. Noch bin ich aber sehr ruhig und besonnen...

Schreibe dann hier, wie meine Eindrücke vom Treffen mit der KM bei der Caritas sind. Aber wie gesagt, ich gehe davon aus, dass das Ganze ihr nur zum Zeit schinden dient....
Gespeichert
Papa Markus
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 80


« Antwort #34 am: 19. Juni 2017, 13:55:31 »

...vielleicht noch eins. Denke immer daran, dass es nicht darum geht das du der bösen Mutter etwas schlimmes möchtest...
Du möchtest lediglich die natürlichen Bedürfnisse des Kindes gerecht werden. Das ist nunmal der Kontakt auch zum Vater (und das nicht nach dem Ermessen der Mutter).

Es wird jetzt ein wenig Zeit und Kraft kosten...du wirst "den Pokal" aber nach Hause tragen. Solange das Kind so klein ist bekommt es von dem ganzen Zwist nicht viel mit.
Umso länger du wartest (oder dich einlullen lässt), umso eher ist das Kind voll involviert. Und das ist das schlimm für das Kind. Deshalb mag die "juristische Keule" jetzt wie Kanonen auf
Spatzen wirken, ist aber bei diesem Verhalten der Mutter das einzig richtige. Bleib hart in der Sache und behalte das Kind im Fokus. Die Mutter hat nämlich nur dich im Fokus!
Gespeichert
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #35 am: 21. Juni 2017, 10:27:01 »

Gestern hatte ja ich das erste Gespräch bei der Caritas.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine angenehme Atmosphäre war und ich auch mit einem gutem Gefühl nach Hause gefahren bin. Die KM wirkte danach etwas angesäuert, hatte sie sich das Ganze wohl etwas anders vorgestellt.

Kurz zusammengefasst konnte ich alle geäußerten Bedenken der KM mit Tatsachen und Äußerungen ausräumen. Auch die Frau der Caritas (Diplom Psychologin) musste am Ende fragen, was denn jetzt eigentlich das Problem der KM ist? Da kam halt nicht mehr sehr viel... Auch wenn es jetzt noch nicht ins Detail ging, so habe ich ein gutes Gefühl, dass ich verstanden wurde und man die Bedenken der KM nicht nachvollziehen kann. Es wurde auch sofort ein Umgang 2x die Woche vereinbart, auch an den WE, was vorher völlig unmöglich war. Inwieweit das jetzt natürlich dauerhaft ist werde ich sehen.
Auch hat sich die KM im Laufe der Unterhaltung in Lügen verstrickt, was auch der Dame der Caritas auffiel. Sie bohrte dann nochmal konkret nach uns stellte fest, dass Behauptungen bzw. Äußerungen haltlos waren bzw. nicht der Wahrheit entsprachen.

Ich werde auf jedem Fall beim nächsten Termin in 14 Tagen ganz konkret auf die Sorge und die schriftliche Regelung des Umgangs und dessen Erweiterung hinweisen.
Gespeichert
Dad76
Schon was gesagt
*
Beiträge: 23


« Antwort #36 am: 11. August 2017, 11:50:55 »

hier ein weiteres Update nach dem 3ten Besuch bei der Caritas...

Nachdem es beim gestrigen Besuch bei der Caritas mal ordentlich gekracht hat, ist der jetzige Stand, dass ich den Kleinen ab sofort bei meinen beiden Umgangsterminen in der Woche, ohne die KM sehen darf. D.h. spazieren gehen und der Umgang allgemein ab jetzt ohne KM, anfänglich für ca. eine Stunde.

Bei den vergangenen ca. 25 Umgangsterminen in den letzen knapp 4 Monaten herrschte immer eine angespannte Stimmung. Man machte "gute Miene zum bösen Spiel". Ich wusste, dass es der KM in keinster Weise Recht war, dass ich den Umgang hatte. Es war ihr auch sehr unangenehm mit mir gemeinsam Zeit zu verbringen, wäre mir aber unter keinen Umständen entgegen gekommen und hätte mich alleine mit dem Kleinen losziehen lassen. Ich hatte mehrfach nachgefragt. Und ich spüre, dass sie mich auf keinem Fall als Vater für den Kleinen haben will, der ich ja aber nun mal bin. Und so kam es dann zum Krach beim Termin bei der Caritas, da ich das alles dort endlich mal ausgesprochen habe.

Die KM forderte immer nur (unter anderem mittlerweile auch BU, kurzfristige Verschiebungen des Umgangs um 1-2 Stunden, etc), blockte aber immer ab, wenn es darum ging, mir Zugeständnisse zu machen.

Nun ja, die gemeinsame Sorge wird dann bis zum Ende des Jahres "geklärt" werden, da ich eine Frist gesetzt habe.

Ich hoffe, dass sich jetzt die Lage etwas entspannt, da der Umgang jetzt ohne die KM stattfindet.

Gruß
Dirk
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team