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vatersein.de - Forum 27. Mai 2017, 23:07:54 *
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Autor Thema: Vermeidung Unterhaltserhöhung durch Schenkung/Übertrag Immobilie  (Gelesen 1026 mal)
llcool
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 28


« am: 19. Mai 2017, 09:46:07 »

Hallo zusammen,

ich bin unterhaltspflichtig für meine 9 jährige Tochter. Ich zahle regelmäßig und tituliert Unterhalt nach Stufe 5 der DDT. Ich bin verheiratet und habe ein weiteres Kind (<1J) mit meiner Frau.

Meine Eltern möchten mir nun das von meiner Frau und mir bewohnte Haus durch Schenkung übertragen. Das Haus ist schuldenfrei, wir wohnen bisher mietfrei darin.

Gibt es eine Möglichkeit, die Schenkung so zu gestalten, dass mir nicht direkt mietfreies Wohnen in der selbst genutzten Immobilie berechnet wird? Der Mietvorteil würde sicherlich bei ca. €1.200 liegen und mich einige Stufen in der DDT nach oben bringen.

Ich denke an Varianten wie
  • "Zuwendung Dritter" welche nicht dem Einkommen zugerechnet wird
  • Schenkung mit gleichzeitigem lebenslangen Nießbrauch für meine Eltern
  • weitere Varianten?

Wer hat Erfahrung mit solch einer Konstellation und kann mir Tipps geben?

Danke und Grüße
ll
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RomyH
Gehört zum Inventar
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Beiträge: 1.151


« Antwort #1 am: 19. Mai 2017, 16:42:17 »

ähm. wenn ihr bisher miefrei wohnt, habt ihr doch auch schon einen wohnwertvorteil. ist der nicht berücksichtigt worden?
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Susi64
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.690


« Antwort #2 am: 19. Mai 2017, 17:32:51 »

Hallo,

nein, einen Wohnvorteil gibt es nur, wenn man im Wohneigentum wohnt. Solange sie nicht Eigentümer des Hauses waren, war es rein rechtlich eine freiwillige Zuwendung Dritter, die nur angerechnet wird, wenn es die Absicht des Dritten ist es anzurechnen. Sprich bisher wurde es nicht angerechnet und das war auch in Ordnung.

Im Fall des Wohneigentums ist es dann aber ein Wohnvorteil, wobei ihm nur die Hälfte angerechnet werden kann, da die andere Hälfte (vermutlich) seiner Frau gehören würde.

VG Susi
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Kakadu59
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 257



« Antwort #3 am: 20. Mai 2017, 03:29:40 »

Hallo,

Im Fall des Wohneigentums ist es dann aber ein Wohnvorteil, wobei ihm nur die Hälfte angerechnet werden kann, da die andere Hälfte (vermutlich) seiner Frau gehören würde.

VG Susi

Ist das wirklich so... question
Wird der Wohnvorteil nicht nur dann angerechnet bzw. gegengerechnet wenn im Umkehrschluß Aufwändungen für den Kauf des Objektes entstehen (entstanden sind) sprich Abtragung/ Zinsen?
Oder anders gedacht: als UET bin könnte ich ja auch (mietfrei) bei meiner neuen Lebensgefährtin/ Frau wohnen, ohne das mir dies unterhaltstechnisch zum "Verhängnis" wird, oder question
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
llcool
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 28


« Antwort #4 am: 20. Mai 2017, 07:24:59 »

Danke für die bisherigen Antworten. Die aktuelle Konstellation ist für mich klar: Zuwendung Dritter, welche nicht angerechnet wird.

Wie müssten wir den Übertrag gestalten, dass es weiterhin nicht als Wohnvorteil angerechnet wird? Gibt's diesbezüglich Erfahrungen oder Tipps von euch?

Herzlichen Dank und viele Grüße
ll

P.S.: KM und Tochter sind finanziell sehr gut versorgt, wohnen in Neubau mit >300qm und fahren Porsche Cayenne. Pünktlich alle 2 Jahre wird direkt durch ihre Anwältin geprüft, ob nicht doch noch etwas mehr aus mir zu quetschen ist, da geht's nur um Schikane, nicht ums Geld.
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #5 am: 20. Mai 2017, 07:43:27 »

Hallo,

was die Übertragung angeht: da müsste ein Anwalt für Erbrecht und Familienrecht helfen können.

Meiner Laienmeinung nach wäre der Übertrag mit Nießbrauch das Mittel der Wahl.
Aber warum sollte hier nach dem Eigentumsübergang gefragt werden? Wenn ihr das für euch behaltet dürfte da doch nichts kommen, da diese Konstellation ja anscheinend schon jahrelang läuft.

Und wenn die KM so begütert ist dürfte sich die Unterhaltslast ab dem 18. Geburtstag ja auch auf sie und dich verteilen.

Sophie
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Susi64
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« Antwort #6 am: 20. Mai 2017, 10:13:14 »

Hallo,

@Kakadu59:

Wohnvorteil: "Der Wohnvorteil durch mietfreies Wohnen im eigenen Heim ...."

Wohnt man also nicht im eigenen Heim, gilt

"Freiwillige  Zuwendungen  Dritter  (z.B.  Geldleistungen, kostenloses  Wohnen) sind als Einkommen zu berücksichtigen, soweit dies dem Willen des Dritten nicht widerspricht. "

@Ilcool: Zu Deinem Problem kann ich nicht wirklich etwas  sagen, aber vielleicht weiss ein Anwalt tatsächlich eine Lösung.

VG Susi
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egalo
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« Antwort #7 am: 20. Mai 2017, 10:43:29 »

KM und Tochter sind finanziell sehr gut versorgt, wohnen in Neubau mit >300qm und fahren Porsche Cayenne.

Vielleicht besteht hier eine beiderseitige Barunterhaltspflicht? Kommt auf das Einkommensverhältnis KV:KM an...
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Inselreif
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« Antwort #8 am: 20. Mai 2017, 23:08:35 »

  • Schenkung mit gleichzeitigem lebenslangen Nießbrauch für meine Eltern
wäre vielleicht eine Variante. Wenn das Gericht die Konstruktion nicht als rechtsmissbräuchlich einstuft.
Der Wohnvorteil ist ein Substitut für die Mieteinnahmen, die normalerweise mit der Immobilie erzielt werden könnten, so sie denn frei wäre. Wäre eine solche Miete nicht zu erzielen, steht der Wohnvorteil auf der Kippe.

Gruss von der Insel
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Well
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« Antwort #9 am: 21. Mai 2017, 01:00:49 »

Nießbrauch ist der richtige Weg.

Wer wäre denn Mieter ?  Es könnte ja auch deine neue Frau Mieterin sein.
Konstellationen gibt es viele.

Letztlich möglichst so anlegen das man es in der Steuererklärung nicht angeben muss.

Deine Eltern könnten 1qm Grundstück  für sich behalten. Hätte auch nochmal seinen charm.
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llcool
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« Antwort #10 am: 21. Mai 2017, 08:15:50 »

Guten Morgen,

Danke für die Antworten. Dies hier würde mich nochmal interessieren. Auf was läuft das raus? Was ist der Vorteil an dieser Variante?

Deine Eltern könnten 1qm Grundstück  für sich behalten. Hätte auch nochmal seinen charm.

Danke und schönen Sonntag
ll

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TotoHH
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« Antwort #11 am: 21. Mai 2017, 10:22:06 »

Moin Il.

Meine Empfehlung ist auch , dies zusammen mit einem RA auszutüfteln; klar mit den Ideen, die hier angeregt wurden . Und zwar, da es bei so einer Immobilientransaktion und deren Gestaltung ja idR um signifikante Vermögenswerte und lfr. Entscheidungen geht und ihr für die eigentl Übertragung und ggf. Eintragung etwaiger Rechte ins Grundbuch eh einen Notar braucht.

Und bei der Gelegenheit einmal sauber festlegen, was Prio hat (ich vermute hier die Schenkung) und was zu optimierende Nebenbedingungen sind.

und gerne ein Feedback hier, ich finde die Gestaltung interessant!

gruß toto
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Inselreif
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« Antwort #12 am: 21. Mai 2017, 10:28:54 »

Danke für die Antworten. Dies hier würde mich nochmal interessieren. Auf was läuft das raus? Was ist der Vorteil an dieser Variante?
Dass die Teilung des Grundstücks ziemlich viel Geld kostet?  men_ani

Gruss von der Insel
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« Antwort #13 am: 21. Mai 2017, 13:26:06 »

wenn man so möchte ist 1qm Lösung eine Variante womit sich das Objekt quasi nicht veräußern lässt bei einer Zwangsversteigerung.
Somit Wert sehr niedrig. Falls es mal zu einem Problem kommen sollte. Frage wäre dann auch wo auf dem Grundstück wäre der 1qm .
Oder Prozentual 31,79 % vom ganzen ....

Es gibt zig Varianten.
Nießbrauch mit Rücktrittsrecht etc.

Alle Dinge die Notarielle geregelt werden können auch eingesehen werden.

Wenn also jemand akribisch forscht ... wird er auch pfündig..

Alternative schwieriger umzusetzen . Gesellschaft im Ausland. Oder Stiftung.

Sehe aber hier nicht die hohen Vermögenswerte.
Es macht mehr als Sinn seine Wünsche und Vorstellungen zu notieren und die mit seinen Fachberatern ( Anwalt / Notar/ Steuerberater ) auszuknobeln.

Eine andere Variante wäre eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts und man scheidet später aus ...... 5( Jahre ) keine Grunderwerbssteuern fällig.
Um hier mehr oder bessere Strategien auszutüffteln braucht man viel mehr Angaben.
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Cheers
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« Antwort #14 am: 22. Mai 2017, 19:13:51 »

Interessantes Thema mit dem ich mich gerade auch in ähnlicher Form beschäftige, allerdings auch noch keine Lösung habe.
Deine jetzige Lösung ist, nach meinem momentanen Wissenstand, noch die beste Lösung.
Fraglich ist, warum jetzt die Übertragung erfolgen soll?

Immobilie auf eigenen Namen:
Egal ob Selbstnutzung oder Vermietung einer Immobilie, sobald du mit deinem Namen im Grundbuch eingetragen bist, kann es dazu kommen, dass dir entweder der Wohnvorteil oder Einkommen aus Vermietung und Verpachtung angerechnet wird.
Selbstnutzung kann man noch verschweigen, falls sich jemand allerdings einen Grundbuchauszug zieht, fällt es auf.
Vermietung fällt spätestens bei der Steuererklärung auf.

Eine sinnvolle Alternative könnte eine GbR mit dir und deinen Eltern als Gesellschafter sein.
Lese mich da gerade auch ein. Termine mit Notar und Steuerberater habe ich schon vereinbart.



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llcool
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« Antwort #15 am: 23. Mai 2017, 15:58:10 »

Hallo zusammen,

danke erstmal für die konstruktiven Rückmeldungen. Ich werde mit meinen Eltern nochmals sprechen, ob wir die Sache nicht noch ein paar Jahre nach hinten verschieben können. Negativ an der jetzigen Konstellation ist aus meiner Sicht, dass wir keine Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten und keine Abschreibung steuerlich absetzen können.
Den Gang zu einem Anwalt wollte ich vermeiden, zum einen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, zum anderen waren die Tipps und Hinweise hier aus dem Forum jedem anwaltlichen Rat bisher weit überlegen - danke hierfür.

Falls sich hier neue Erkenntnisse ergeben sollten, bitte gerne mit mir teilen.

Eine sinnvolle Alternative könnte eine GbR mit dir und deinen Eltern als Gesellschafter sein.
Lese mich da gerade auch ein. Termine mit Notar und Steuerberater habe ich schon vereinbart.


Über weitere Ideen freue ich mich. Danke und viele Grüße
ll
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