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vatersein.de - Forum 24. September 2017, 10:25:23 *
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Autor Thema: Re: Lohnt sich die Anlage U?  (Gelesen 1365 mal)
Fablion35
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 17


« am: 15. Mai 2017, 12:54:11 »

Hallo,

Ich hab ne ähnlich gelagerte Frage, inwieweit sich die Anlage U lohnt...

Ich habe meiner Ex-Frau in 2016 12.098 EUR Trennungsunterhalt gezahlt. Sie hat ein Bruttojahreseinkommen von ca. 27.000 EUR.

Wenn ich bei Nettolohn.de die 12.098 draufschlage, entsteht eine Extrabelastung bei der Lohnsteuer von ca. 6.000EUR.

Bei Taxman (Einzelveranlagung) wenn ich bei meiner Steueruerklärung die 12.000 in Anlage U geltend mache, beträgt die Ersparnis lt. Taxman 5.800EUR...
(Mein Bruttoeinkommen war ca. 105.000 letztes Jahr)

Mach ich was falsch oder lohnt sich der Stress nicht ??

Wäre um Tipps dankbar :-)


Anmerkung von Malachit: Ist ein eigenständiges Thema, daher habe ich das von http://www.vatersein.de/Forum-topic-31105.html abgetrennt.
« Letzte Änderung: 15. Mai 2017, 18:57:51 von Malachit » Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.327


« Antwort #1 am: 15. Mai 2017, 13:42:52 »

Hallo,

ich komme bei weitem nicht auf die 6.000 €.
Vielleicht solltest du noch einmal andere Brutto-Netto-Rechner ausprobieren.
Das wäre ja eine Steuerbelastung von 50 % - für das Einkommen eher unrealistisch.

Aber: hier könnten noch andere Kosten dazu kommen, z. B. Kitakosten, die durch die Anrechnung der Anlage U sich erhöhen etc.
Die wären - soweit ich informiert bin - auch auszugleichen.

Sophie
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psoidonuem
_psoidonuem
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Beiträge: 1.497


« Antwort #2 am: 17. Mai 2017, 10:21:40 »

Bei dem Gehaltsgefälle lohnt es sich auf jeden Fall.

Und auf jeden Fall machst Du was falsch, die Zahlen sind kompletter Unsinn. Der maximale Steuersatz sind 42%, daher kannst Du höchstens 5360,62 sparen inkl. Soli
Bei Deiner Ex kommen höchstens etwas mehr als 4000 Unterschied raus.

Ich empfehle den Abgabenrechner der Bundesregierung https://www.bmf-steuerrechner.de/
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Malachit
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.520



« Antwort #3 am: 17. Mai 2017, 14:24:39 »

Hallo zusammen,

Und auf jeden Fall machst Du was falsch, die Zahlen sind kompletter Unsinn. Der maximale Steuersatz sind 42%, daher kannst Du höchstens 5360,62 sparen inkl. Soli

Es ist ein bisschen Off-Topic und im vorliegenden Fall jedenfalls irrelevant, aber zur Klarstellung: Der hier relevante Steuersatz ist tatsächlich 42%, denn bei einem Jahresbrutto von 105.000 Euro ist man mit ziemlicher Sicherheit in jenem Bereich des zu versteuernden Einkommens, in dem dieser Steuersatz gilt (nämlich von 53.666 Euro bis 254.446 Euro), und zwar auch dann noch, wenn die absetzbaren 12.098 Euro Trennungsunterhalt berücksichtigt wurden. Daher ist die von @psoidonuem genannte Zahl nicht nur korrekt im Sinne von "höchstens", sondern mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar der exakte Betrag der Steuerermäßigung, die @Fablion35 von seinem Finanzamt bekommen wird.

Der maximale Steuersatz ist es aber nicht. Das glauben zwar viele Leute, denn es ist eine gern verbreitete Lüge unserer Politiker und sonstiger Schürer der Neidhammeldebatte, dass mit einem Steuersatz von 42% bereits das Ende der Fahnenstange erreicht sei - der Höchststeuersatz in Deutschland beträgt aber nun mal 45% plus Soli, effektiv also 47,475%. Wer's nicht glaubt, bitte hier entlang: https://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteuer_(Deutschland)#Tarif_2016 (und dort dann "Fünfte Zone").

Gilt zwar erst ab einem Bruttojahreseinkommen jenseits der Viertelmillion, und dürfte daher für die meisten Forumsteilnehmer einschließlich meiner Wenigkeit weit außerhalb der Reichweite sein -  trotzdem sollte man sich nicht einlullen lassen, wenn mal wieder irgendein protokommunistischer Politiker oder ein weihrauchschwingender Marx davon faselt, dass der Spitzensteuersatz doch "nur" 42% betrage, und man deshalb ruhig noch eine weitere Schippe auf die Steuerbelastung drauflegen könne.

Viele liebe Grüße,

Malachit.

P.S. weil's gerade so schön passt: "Der Staat ist die große Illusion, dass jedermann auf jedermanns Kosten leben könne." (Frédéric Bastiat)
« Letzte Änderung: 17. Mai 2017, 14:26:31 von Malachit » Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
psoidonuem
_psoidonuem
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Beiträge: 1.497


« Antwort #4 am: 18. Mai 2017, 12:23:56 »

Hoppala das war mir tatsächlich auch neu  puzzled
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