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vatersein.de - Forum 27. Mai 2017, 23:07:17 *
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Autor Thema: Wegzug vom Kind  (Gelesen 1007 mal)
Vatielein
Frischling

Beiträge: 5


« am: 13. Mai 2017, 12:32:48 »

Hallo,

ich muss aus beruflichen Gründen ca. 200km von meiner Tochter wegziehen. Ich fühle mich deswegen total mies und sehr traurig Traurig. Habe schon seit zwei Monaten solch komische Gefühle - ich liebe meine Tochter über alles...
Meine Tochter ist 2,5 Jahre alt. Die Bindung ist sehr gut zu mir- Umgang derzeitig 2 Tage die Woche + jedes zweite Wochenende inkl. Übernachtungen.

Meine Frage: nach meinem Umzug werde ich nur noch jedes zweite Wochenende Zeit mit meiner Tochter verbringen können + hälftig Ferien.
Wem geht es ähnlich und hat Erfahrung mit minimalen Umgang (alle 14 Tage) gemacht?
Kann man mit solchem Umgang überhaupt noch eine tiefe und innige Bindung halten und ausbauen?
Mache ich mir einfach zuviele Gedanken und es ist gar nicht so schlimm?

Vielen Dank für Eure Antworten und ein schönes Wochenende.
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Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.783



« Antwort #1 am: 13. Mai 2017, 12:46:04 »

Moin,

und herzlich willkommen.

Klar kann man eine tiefe Bindung zu seinem Kind halten, wenn man sich auch nur alle zwei Wochen sieht. Da muss die Qualität stimmen und das Kind entsprechende Aufmerksamkeit bekommen.
Vielleicht, wenn die KM einverstanden ist, kann man auch regelmäßig in der Woche per Video telefonieren. Das ist zwar nicht so jedes Kind Sache, und es hängt auch vom Alter ab ... aber darüber kann auch eine Verbindung zwischen den Umgängen gehalten werden. Aber bitte, nicht jeden Tag telefonieren, dann vielleicht auch zweimal die Woche, und dann am Kind orientieren, wie lange es quatschen will.

Also kurz: Ja, geht!

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Vatielein
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 13. Mai 2017, 13:02:02 »

Na das beruhigt mich schon - vielen Dank Kasper...
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Ingo30
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.280


« Antwort #3 am: 13. Mai 2017, 13:09:58 »

Moin Vati,

für Kinder ist es wichtig, dass der Umgang kontinuierlich und regelmäßig erfolgt. Dann ist das kein Problem.

Aber 200 km sind schon kein Pappenstil. Denn Du nimmst Dir dadurch auch viele Alltagserlebnisse, die auch wichtig sind. Dazu gehört z.B. das Bringen und Abholen zum KiGa. So kann man auch den Umgang z.B. noch auf Fr-Di erweitern. Und Du sparst Dir Übergaben mit der KM.
Hinzu kommt: Du schaffst die Entfernung, musst also für alle Fahrleistungen aufkommen wenn Dir die KM nicht entgegenkommt. Gruß Ingo
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Vatielein
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #4 am: 13. Mai 2017, 14:34:54 »

Hallo,

leider kann ich das nicht anders mit meinem Beruf vereinbaren und der Umzug muss sein.
Die monatliche Fahrleistung beträgt ca. 1600km - das fahre ich aber sehr gerne für meine Tochter. Unterstützung von KM brauche ich nicht zu erwarten.
Ich würde sie am Freitagabend mit Auto abholen und wieder zu mir fahren - am Sonntagabend dann wieder zurück.
Ich sehe aber in ca. 2 Jahren die Chance wieder näher zu meiner Tochter zu ziehen.

Lieben Gruß
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Tsubame
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 137


« Antwort #5 am: 13. Mai 2017, 23:31:52 »

Hallo,

Natürlich ist es auch in diesem Fall möglich eine innige Bindung zu dem Kind aufzubauen. Rituale sind hier wichtig, auch während der Fahrten. Z. Bsp. :  Man hält immer am gleichen Rastplatz um sich auszuruhen und zu essen usw.
Ist es möglich durch Brücken-oder Ferientage diese Umgänge zu verlängern ? Kannst Du mit der Kindesmutter reden und dies mittelfristig aushandeln ? In sogenannten intakten Familien ist oft auch ein Elternteil länger abwesend. Aber der Präsente spricht über den Abwesenden, ein Bild von ihm hängt im Kinderzimmer, man bastelt etwas für ihn. Das Kind hat ein Kleidungsstück von ihm zum Kuscheln und Schnuppern. Der präsente Elternteil begleitet so wohlwollend die Bindung zum Abwesenden. Ist das mit der Kindesmutter möglich ?
VG,
Tsubame.
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Ratloser40
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 15


« Antwort #6 am: 14. Mai 2017, 08:31:18 »

Hallo,

ich würde versuchen den umfangreichen Umgang den Du derzeit hast irgendwie aufrecht zu erhalten.

Also die Tage unter der Woche irgendwie an die Wochenendumgänge ranhängen. Wenn Du sie derzeit 2 Tage die Woche + Wochenende hast und vermutlich noch eine Ferienregelung vorhanden ist, dann ist deine Tochter aktuell genauso viel bei Dir wie bei der KM. Das aufzugeben wird vermutlich bedeuten, dass du es nur sehr schwer wieder zurückbekommst. Du hast im Grunde eine Regelung von der viele andere (leider) nur träumen können.

Ich würde hier ansetzen, ob das wirklich beruflich alternativlos ist?

Du könntest natürlich auch versuchen in die vollen zu gehen und das bisher eh schon gelebte Wechselmodell offiziell festzulegen, derzeit dürfte es wegen der Kontinuität dafür die Chance geben. Das bedeutet natürlich, dass du eine Regelung für die tage finden musst, die Deine Tochter bei Dir und Du auf Arbeit bist. Aber vielleicht gibt es die Chance auf HomeOffice?

Dann wäre möglichweise ein Modell Do - Mo Abend (oder Di früh) alle 14 Tage machbar.

Hast Du mit KM schon gesprochen diesbezüglich?

Gruß
Ratloser40
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Vatielein
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #7 am: 15. Mai 2017, 14:12:58 »

Hallo,

allgemein kann ich relativ gut mit der KM kommunizieren. Bis dahin war es eine harte Arbeit - ich muss mich aber ziemlich verbiegen.

...Aber der Präsente spricht über den Abwesenden, ein Bild von ihm hängt im Kinderzimmer, man bastelt etwas für ihn. Das Kind hat ein Kleidungsstück von ihm zum Kuscheln und Schnuppern. Der präsente Elternteil begleitet so wohlwollend die Bindung zum Abwesenden. Ist das mit der Kindesmutter möglich ?

...bisher nicht. Das werde ich mit der KM besprechen. Danke Dir Tsubame für diesen konstruktiven Hinweis.

...Also die Tage unter der Woche irgendwie an die Wochenendumgänge ranhängen. Wenn Du sie derzeit 2 Tage die Woche + Wochenende hast und vermutlich noch eine Ferienregelung vorhanden ist, dann ist deine Tochter aktuell genauso viel bei Dir wie bei der KM. Das aufzugeben wird vermutlich bedeuten, dass du es nur sehr schwer wieder zurückbekommst. Du hast im Grunde eine Regelung von der viele andere (leider) nur träumen können.

Ja, ich habe bisher mit der KM eine gute Regelung getroffen und ich weiß es wirklich zu schätzen. Wenn ich in zwei Jahren wieder näher bei meiner Tochter wohne, dann kann ich auch den Umgang wieder erweitern - so die Theorie  . Bin da sehr zuversichtlich und die KM hat auch ihre Unterstützung angeboten.
Bis dahin kann ich leider nur jedes 2. Wochenende meiner Tochter den Umgang gewähren.
Bzgl. den Brückentagen werde ich eine kleine Excel-Tabelle erstellen und das mit KM besprechen. Ich möchte natürlich alle Feiertage/Brückentage mit meiner Tochter nutzen

Vielen Dank für den Input!
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TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.940


« Antwort #8 am: 15. Mai 2017, 15:52:52 »

Ja, ich habe bisher mit der KM eine gute Regelung getroffen und ich weiß es wirklich zu schätzen. Wenn ich in zwei Jahren wieder näher bei meiner Tochter wohne, dann kann ich auch den Umgang wieder erweitern - so die Theorie  . Bin da sehr zuversichtlich und die KM hat auch ihre Unterstützung angeboten.
Bis dahin kann ich leider nur jedes 2. Wochenende meiner Tochter den Umgang gewähren.
Bzgl. den Brückentagen werde ich eine kleine Excel-Tabelle erstellen und das mit KM besprechen. Ich möchte natürlich alle Feiertage/Brückentage mit meiner Tochter nutzen

Das liest sich doch nicht so verkehrt! Unter diesen Umständen sollte der Aufrechterhaltung einer vernünftigen Vater-Kind-Beziehung nicht viel im Wege stehen!
Denke noch an Ferienumgänge!! Dazu hast Du bislang gar nichts geschrieben. und evtl. sind diese längeren, zuhängenden Wochen (muss ja nicht immer wegfahren sein!) fast noch mehr wert, als mal ein ausgefallenes UmgangsWE (wg. Kindergeb.einladungen) - auch wenn das natürlich nur in Absprache und nicht allzu oft passieren sollte

toto
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Cheers
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Beiträge: 164


« Antwort #9 am: 17. Mai 2017, 13:08:15 »

In meinem Fall liegen auch ca. 200 km Entfernung vor.
Kind war bei Trennung 1,5 Jahre.
Bis zur Einschulung gab es die Regelung erstes WE im Monat von Freitag Mittag bis Sonntag Abend und zweites WE im Monat von Donnerstag mittag bis Sonntag Abend. Während der 2 Wochen noch 2-3 feste Telefonkontakte. Urlaubs- bzw. Ferienregelung kommt noch dazu.
Kind geht mittlerweile zur Schule, so dass der Umgang tatsächlich nur noch alle 14 Tage am WE möglich ist.

Ich bin immer sehr zuverlässig und lasse keinen Umgangstermin aus, auch die Telefonkontakte halte ich immer ein. Während der Umgänge, gerade in den ersten Jahren, bin ich immer zu 100% für mein Kind da -> hohe Qualität bei niedriger Quantität

Inhaltlich gesprochen, habe ich das Glück, dass ich meinem Kind das Fahrrad fahren, Fussball, Klettern, Skateboard fahren, Kontakt zu anderen Kindern aufbauen etc. beibringen konnte, weil die KM kein großartiges Interesse daran hat.
Beispielsweise kennt mein Kind das Thema "ins Schwimmbad gehen" nur mit mir, bei der KM braucht es nach Schwimmbad nicht fragen.
Was ich damit sagen will ist, such dir ein paar Dinge raus, die du exklusiv mit deiner Tochter erlebst, sowas "schweißt" zusammen.

Die Telefonkontakten finde ich richtig und wichtig, stehen aber natürlich in Abhängigkeit zum Alter und der jeweiligen emotionalen Lage des Kindes. Ist das Kind krank, gibt es nicht viel zu erzählen. Hat es viel erlebt, sind die Gespräche schonmal etwas länger. Ich nutze die Telefonate aber auch sehr häufig um meinem Kind zu signalisieren, dass ich z.B. in 3 Tagen wieder anrufe oder dass ich es am Freitag wieder zum Umgang abhole -> Thema Zuverlässigkeit

Alles in allem würde ich schon behauptn, dass bei uns eine recht tiefe Bindung besteht, trotz Umgang nur alle 14 Tage.
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Vatielein
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #10 am: 17. Mai 2017, 15:07:43 »

Hallo,

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Ihr nehmt mir wirklich eine Last von den Schultern!

@ Cheers:

das habe ich mir auch so gedacht: innerhalb der Woche Überstunden ansammeln und diese für das Umgangswochenende nutzen. Ich werde meine Tochter dann schon am Freitag nach dem Mittagessen aus der Krippe abholen und am Sonntag Abend wieder zur KM bringen.

Das mit dem Telefonkontakt werde ich auch aufbauen. Ich werde stets zuverlässig sein...

Die Exklusivität werde ich vertiefen - bei mir ist es ähnlich wie bei dir: meine Tochter kennt eigentlich nur "ins Schwimmbad gehen" mit mir - die KM ist so eher der Zoogänger. Ich brauche meist Aktion mit meiner Tochter, was ihr auch richtig Spaß macht.
Das mit dem Fahrrad fahren und andere coole Dinge werde ich fokussieren...

Hohe Qualität bei niedriger Quantität - das sagt eigentlich alles

Super, Euch noch einen schönen sonnigen Tag!


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Fablion35
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 17


« Antwort #11 am: 24. Mai 2017, 15:40:48 »

Hi,

hab meinen 2,5 jährigen Sohn auch nur jedes zweite Wochenende (plus weitere vereinbarte Tage). Ich selbst wohne in Schweden, mein Sohn mit der KM in Deutschland.
Ich versuche immer wieder zwischendurch mit ihm per Skype Kontakt zu halten per video-chat, was gut hilft zwischendurch.

Sicherlich wird es schwierig am Anfang, da du dein Kind momentan öfter hast..., ich hatte meinen nie mehr als wie jetzt (KM war gegen ein Wechselmodell). Aber du wirst dich daran gewöhnen und wie schon mehrere geschrieben haben...die Qualität machts, und die KM scheint ja sehr kooperativ zu sein was den Umgang angeht.

Drück dir die Daumen das alles gut läuft!

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