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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 20:13:55 *
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Autor Thema: Mutter verwehrt Reisepass für Urlaubsreise. Was tun?  (Gelesen 3860 mal)
SpecialD
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Beiträge: 495


« Antwort #25 am: 12. Mai 2017, 21:54:29 »

Hi Oldie,

Zustand in der Türkei auch nur in Erwägung zu ziehen, dort Urlaub zu machen. Mir ist zudem egal wo dort; Du solltest immer damit rechnen, das aus Dir nicht begreiflichen Gründen mal eben kurz Panzer auffahren und zusammen mi Kanonen ...

Der gute Mann will nach Ägypten, was an der Sache allerdings nichts ändert.
Sein Verhalten empfinde ich als egoistisch. Ich kann die Haltung der Mutter in diesem Fall nachvollziehen

Er muss nun entscheiden, was ihm wichtiger ist...

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
oldie
Administrator
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Bonnie 2


« Antwort #26 am: 12. Mai 2017, 22:05:08 »

Moin SecialD

Wahr gesprochen. Allerdings halte ich die Situation in Ägypten derzeit nicht für besser - von einem despotischen Möchtegernpascha mal abgesehen. Das gleiche gilt für die angrenzenden Staaten. Ich verstehe nicht, wie man in Ländern Urlaub machen möchte, wo die Menschenrechte ob der tatsächlichen Situation derart außer Kraft gesetzt sind. Konsumdenken? Ignoranz? Realitätsverweigerung?

Danke und Gruss - oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
seb
Rege dabei
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Beiträge: 103


« Antwort #27 am: 13. Mai 2017, 07:49:05 »

jeder darf seine Meinung haben, das ist legitim. Ob sie den Tatsachen entspricht ist natürlich immer eine andere.

Ich sehe mich da gerade etwas falsch dargestellt.
Alle Urlaube zuvor(meine Tochter ist 7Jahre alt), sind ausschließlich in Deutschland und Österreich gewesen. sehr viel aktivurlaub,Ski oder auch Fahrrad fahren. Ich bin immer bemüht, meiner Tochter einen schönen Urlaub zu ermöglichen, an den sie sehr viele tolle Erinnerungen hat. Da spielen die Kosten nicht die Hauptrolle.

Anfang des Jahres habe ich mit der Km gesprochen und ihr gesagt, das wir einen Urlaub in die Türkei planen.
Der Plan war damals, mit der Familie meiner Freundin zu fliegen, der Schwager meiner Freundin ist Türke und hätte alles organisiert. Die Km war damit einverstanden, jedoch hat es mit den Terminen nicht so geklappt wie gedacht.

Also musste ich überlegen was ich mache. Da die Türkei als Urlaubsziel genehmigt war, habe ich da nach Hotels gesucht  ( ich war in meinem Leben noch nie in der Türkei und es zieht mich persönlich da auch nicht hin).
Ich habe aber kein Hotel gefunden was mir so richtig zugesagt hat. Also war ich unschlüssig. mir viel noch Ägypten ein. Da mein Schwager Ägypter ist und meine Schwester 8Jahre da gelebt hat. da habe ich sie gefragt, ob sie lust hätte mit uns einen Urlaub in Ägypten zu machen und ob sie der Meinung, das mann da Urlaub machen kann. Sie war sofort dabei und so haben wir ganz schnell eine Region gefunden die sicher ist und wo sie das Hotel und die Umgebung gut kennt.

Natürlich haben wir preislich die Angebote verglichen, aber wir haben uns def. nicht wegen dem Preis für dieses Land entschieden. Da gibt es def. billigere Angebote aus anderen Ländern. Wir haben mehr bezahlt um mit Türkisch Airlines zu fliegen anstatt mit Pegasus Airlines (ich kenne die nicht mal).

Wir landen und starten sehr früh am Morgen, so das ein imaginäres Riskio für einen Anschlag aus meiner Sicht nicht gegeben ist. Denn welcher Spinner jagt sich 3 uhr morgens auf der Straße in die Luft. Das nur mein gedanke.

Natürlich ist die Lage in Ägypten nicht so Riskioarm wie auf Malle, aber ich stelle mir die Frage, ist es immer so riskioreich wie man es fühlt. Aber da darf jeder seine Einstellung haben. In Thailand sind auch Bomben explodiert und ich bin kurz danach hingeflogen, hatte aber nie das gefühl von Unsicherheit. In Spanien gab es Jahre lang die ETA, trotzdem sind die Deutschen zum Urlaub machen hingefahren. In Frankreich gab es jetzt mehr als 4 Anschläge in 2 Jahren, sollte ich deswegen mit meiner Tochter nicht mehr nach Paris fahren?
Es gibt viele Argumente dafür oder dagegen.

doch ich würde meiner Tochter keinem Risiko aussetzen, wo ich nur im geringsten Angst haben muss, das wir nicht mehr Gesund zurück kommen. und sollte das gefühl aufkommen, sind wir die ersten, die im flieger zurück sitzen.Egal was es kostet.

Den Urlaub habe ich ausschließlich für unsere Tochter gebucht und auch darauf geschaut, das sie am Strand spielen kann, mit tollem Wetter und warmen Meer.

Diese Aussage "ich will" kann ich nicht nachvollziehen. Ich muss nicht nach Ägypten in den Urlaub, er ist nur für unsere kleine.
Sie freut sich auf ihren Cousin, sie freut sich auf tolles Wetter, Sonne, Strand und viele Pools.
Ich möchte ihr diese tolle Erfahrung ermöglichen und deswegen kämpfe ich.

Das man mit Kindern immer eine Umbuchung einkalkulieren muss, kann ich nicht nachvollziehen. Klar, eine Reiserücktrittsversicherung für den Fall es passiert im Vorfeld etwas. Aber eine Reise ist planbar und wenn ich bereits weiß das unsere Tochter in einem Bestimmten Zeitraum bei mir ist, sehe ich dafür keinen Grund.


Gruß Seb
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TotoHH
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« Antwort #28 am: 13. Mai 2017, 08:16:14 »

Moin.

Eigentlich hatte ich die irrige Hoffnung, dass wir hier keine Diskussion über das Reiseziel führen müssen. Passieren kann überall etwas (auch zu Hause im Haushalt und ob angesichts der Entwicklung der Besuch eines deutschen Weihnachtsmarkts noch sicherer ist als ein Basar in Ägypten könnte man auch noch diskutieren  exclamation_smile ). Aber es ist eine sehr persönliche Einschätzung, bei der  mMn bei solchen Konstellationen wie getrennten und strittigen ET auch die Meinung des anderen Partners zu berücksichtigen ist. Ich bin sehr überzeugt, dass Du Euer Kind und Deine Familie keinem unnötigen Risiko aussetzen willst, aber alleine, dass Du Dir Gedanken machst über Uhrzeiten an denen Anschläge passieren od Rückflüge wenn etwas passiert zeigt doch oder die Wahl der Airline, dass es eben derzeit leider kein Reiseziel ist, wie jedes andere. Und deshalb wäre meine Empfehlung gewesen, so ein Reiseziel eben vor der Buchung mit der KM zu besprechen (und notfalls für dieses Jahr darauf zu verzichten). Und auch deshalb wird eine gerichtliche Durchsetzung, insb wenn es (Teil-)Reisewarnungen des AA, unsicher.


Den  Urlaub habe ich ausschließlich für unsere Tochter gebucht und auch darauf geschaut, das sie am Strand spielen kann, mit tollem Wetter und warmen Meer.

...

Sie freut sich auf ihren Cousin, sie freut sich auf tolles Wetter, Sonne, Strand und viele Pools.
Ich möchte ihr diese tolle Erfahrung ermöglichen und deswegen kämpfe ich.
Strand, tolles Wetter, Meer, Pools - kannst Du auch anderswo haben.
Und einen tollen, vielleicht anderen, Urlaub auch woanders. Gerade bei Kindern in dem Alter kannst Du noch viel als toll verkaufen. Das liegt mehr an Dir als an der Destination selbst.

gruß toto

Etwas subjektives muss ich abseits des konkreten Falls noch loswerden:
( ich war in meinem Leben noch nie in der Türkei und es zieht mich persönlich da auch nicht hin).
was eigentlich  sehr schade ist, denn die Türkei, auch abseits der sog. Türkischen Riviera, ist eigentlich ein tolles Land, mit tollen, gastfreundlichen Menschen! Trotzdem würde ich im Moment da nicht hinfahren.
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Tsubame
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« Antwort #29 am: 13. Mai 2017, 10:00:07 »

Hallo,
So wie der TO die KM darstellt, würde sie auch bei einem anderen Urlaubsziel ihr "Gift verspritzen" um es einmal überdeutlich auszudrücken.
Was hätte sie wohl gesagt, wollte er in Nizza Urlaub machen ?
Bei der heutigen Sicherheitslage, is es genauso gefährlich nach Berlin mit dem Zug zu fahren wie in Ägypten zu baden. Der Mann will ja nicht mit dem Rucksack den Sinaï erkunden, sondern fliegt hin, nimmt den Bus und geht ins Hotel, welches er nicht mehr verlässt. Das alles unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen.
VG,
Tsubame.
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Loge
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aka Clochard


« Antwort #30 am: 15. Mai 2017, 09:14:28 »

Liebe Leute,

ich die eure Diskussion nicht verstehen und sie beschäftigt mich unerwartet, so daß ich doch schreiben muss.

Ein Vater will in seinem Umgang in Urlaub fahren. Weil der Mutter das Reiseziel angeblich nicht gefällt versagt sie die Herausgabe des Reisepasses.

Was für ein Unding!!

Es gibt nichts was dieses Handeln rechtfertigt. Dies ist ein ungerechtfertigter Eingriff in die persönlichen Angelegenheiten des Vaters. Es ist ein Versuch der Mutter den Vater als unmündig und unverantwortlich darzustellen. Diejenigen, die dieses unmögliche Verhalten rechtfertigen muss ich in die Kategorie einordnen die selbst jede Möglichkeit suchen um andere nach ihren eigenen Massstäben versuchen zu massregeln.

Seb, es gibt aus meiner Sicht nur 2 Möglichkeiten:
- du findest eine Lösung mit der Mutter
   scheint aussichtlos. Dennoch würde ich mit allen Mitteln und Hilfe Dritter eine Lösung suchen. Dies ist die sicherste Variante
- du versuchst mit Eilantrag vor Gericht den Urlaub zu erzwingen
   dies ist vielleicht nicht erfolgreich aber du hast aber eine klare Entscheidung und kannst dich danach richten
   
Du hast sicher keinen Fehler gemacht. Es gibt keinen Grund warum du mit der Mutter DEIN Urlaubsziel abstimmen musst. Der Fehler ist das abstossende Verhalten deiner Ex.

Mit unglaublichen Grüßen

Loge
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TotoHH
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« Antwort #31 am: 15. Mai 2017, 09:57:18 »

- du versuchst mit Eilantrag vor Gericht den Urlaub zu erzwingen
   dies ist vielleicht nicht erfolgreich aber du hast aber eine klare Entscheidung und kannst dich danach richten
... und riskiert damit, als Verlierer ggü der KM dazustehen!

Der Fehler des TO ist, das er es darauf ankommen lässt.

toto
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #32 am: 15. Mai 2017, 10:06:31 »

Ich vermute mal, dass die meisten, die hier Verständnis für die KM haben, nicht der Meinung sind, dass der KV nicht fahren soll, sondern, dass sie das Ziel für das Kind aus der gegebenen politischen Lage nicht akzeptieren können. Der KV kann doch machen, was er will...

Das ist wie mit einem Umzug: die KM/der KV kann ziehen wohin sie/er will, das Kind eben nicht. Zumindest nicht ohne Zustimmung des Vaters/der Mutter.

Wie begeistert wäre man denn als nicht mit dem Kind täglich zusammen lebender Elternteil, wenn das Kind Urlaub in einem gefährdeten Gebiet macht?

In meinem Umfeld haben sich Eltern tatsächlich Gedanken gemacht, ob sie ihr Kind auf einen Schüleraustausch nach Frankreich lassen.

MpMn sollte man zwei Dinge getrennt sehen: grundsätzliche Urlaubssabotage und begründete Bedenken gegen ein Urlaubsziel.

Das vehemente Pochen auf das nicht Einmischen bezüglich des Ziels (das ist MEIN RECHT) empfinde ich als genauso falsch wie die generelle Sabotage des Urlaubs.

Wenn es vor Gericht gehen sollte, besteht zudem die Gefahr, dass KM Recht bekommt und sich dann in ihrem Handeln generell bestätigt fühlt.

Gruß LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Loge
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aka Clochard


« Antwort #33 am: 15. Mai 2017, 10:24:14 »

Danke LBM,

ich fühle mich von dir bestätigt. Ich bin nur einen Schritt weiter. Ich gehe davon aus, dass sich der Vater seine Gedanken bereits gemacht hat und die Risiken für sich bereits abgewägt hat. Und da er weder sich noch SEINE Schwester und seinen NEFFEN mit denen er zusammen in den Urlaub fährt gefährden möchte hat er sich sicher mit seiner Schwester auseinander gesetzt.

Wer will jetzt aus einer kurzen Schilderung heraus beurteilen ob dies ausreichend ist?

Natürlich besteht die Gefahr, dass bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Möglichkeit besteht, dass er seine Tochter nicht mitnehmen darf. Aber er hat keine anderen Möglichkeiten wenn sich die Mutter weigert.

Fakt ist, die Mutter verweigert die Herausgabe des Reisepasses. Sie greift damit unmissverständlich die Eignung und Urteilsfähgkeit des Vaters an und nach meinem Empfinden dient dies ausschließlich zur Umgangsverweigerung. Das sind unmögliche Verhaltensweisen.

Wenn ein Gericht dem Antrag auf Herausgabe des Kindes nicht statt gibt empfinde ich dies sogar als Verletzung der Rechtsstaatlichkeit.

Gruß
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Inselreif
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« Antwort #34 am: 15. Mai 2017, 11:36:37 »

Loge,
mit genau der gleichen Argumentation könnte die KM dann begründen, wieso sie beispielsweise über eine Operation alleine entscheiden darf.
Irgendwo ist eben die Grenze der alleinigen Entscheidungsbefugnis erreicht. Egal wie sorgfältig derjenige abwägen mag.

Gruss von der Insel
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Loge
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« Antwort #35 am: 15. Mai 2017, 13:01:40 »

Hi Inselreif,

nun, da sehe ich Unterschiede und ich meine, dass auch bei Operationen gesetzlich unterschieden wird. Behandlungen wie ein Besuch beim Augenarzt wegen entzündender Augen oder Übelkeit ist in der alleinigen Entscheidung des Umgangselternteils während eine Brustvergrößerung oder kieferothopädische Behandlung zustimmungspflichtig ist.

Ein Urlaubsziel ist weder lebensbedrohend noch eine medizinische Maßnahme sondern dient zur Erholung und hier sogar der Vertiefung von Beziehungen und ein schönes Erlebnis, dessen man sich gerne erinnert. So etwas willkürlich und eigennützig zu boykottieren ist traurig. Allen würde mehr Vertrauen und Wohlwollen nützen und der Mutter würde es sehr viel besser stehen wenn sie dem Kind einen wunderschönen Urlaub wünscht.

Welchem Menschen würdet ihr respektvoll begegnen? Dem, der im allgemeinen Raunen über Sicherheit einen anderen als unverantwortlich darstellt oder dem, der sein Vertrauen dem Menschen gibt, mit dem er ein gemeinsames Kind hat?

Und bevor ein falsches Licht auf mich fällt. Es gehört ebenfalls zum Anstand den anderen Elternteil über das geplante Urlaubsziel zu informieren oder ggfls. Bedenken auszuräumen.

Gruß
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Inselreif
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« Antwort #36 am: 15. Mai 2017, 13:13:01 »

Hi Loge,

ich bin ja ganz bei Dir, so lange das Urlaubsziel wirklich nur ein "schönes Erlebnis" ist. Bei der bestehenden Warnung sehe ich aber ein ernstzunehmendes Risiko. Auch eine Operation "kann gut gehen". Und auch dort gibt es keine "Grenze" sondern nur Operation oder nicht Operation.

Gruss von der Insel
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Loge
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« Antwort #37 am: 15. Mai 2017, 13:15:15 »

@ Toto

... und riskiert damit, als Verlierer ggü der KM dazustehen!

Der Fehler des TO ist, das er es darauf ankommen lässt.

toto

ich weiß nicht, woher du nimmst, dass er es hat darauf ankommen lassen. Ich verstehe den TO so, dass er die Mutter informiert hat. Jetzt blockt sie. Unbegründet, wie ich finde.
Jo, er erhält bei einem Gang vor's Gericht evtl. eine Entscheidung gegen ihn. Ich werte es nicht so wie du, dass er ggü. der KM als Verlierer dasteht. Ich sehe aus Sicht des Kindes, dass er sein möglichstes dafür getan hat mit seinem Kind eine schöne Zeit zu verbringen. Irgendwann wird das Kind das verstehen. Nutzt dem KM persönlich nichts. Aber dem Kind, das später eben Kompetenzen entwickelt und sich sein eigenes Bild machen kann.

Die 3te Möglichkeit hatte ich außer Acht gelassen. Er kann ja umbuchen oder seinen Urlaub bei eBay versteigern.

Dennoch gilt es das traurige Verhalten der Mutter deutlich zu machen. Es ist ein fehler der Mutter dem Vater und dem kind den Urlaub madig zu machen und nicht der Fehler des Vaters!

Gruß
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« Antwort #38 am: 15. Mai 2017, 13:21:17 »

Hi Inselreif,

Motorrad fahren ist ein Risiko, in Norwegen auf dem Prekestolen zu stehen ist ein ungeahntes Risiko. Da geht es senkrecht 700 m nach unten ohne Absperrung. Würdest du deinen Urlaub mit deinem Kind umbuchen weil die Mutter es gefährlich findet wenn du mit deinem Kind auf den Prekestolen, ein überaus beliebtes Urlaubsziel, möchtest?

Das Risiko zu bewerten liegt eben bei verantwortungsbewußten Elternteilen.

Gruß
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Mux
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« Antwort #39 am: 15. Mai 2017, 14:24:31 »

Hi,

ich habe weiter oben geschrieben, dass ich begeisterter Ägypten-Urlauber bin. Trotzdem zittern wir bei jedem Urlaub, ob dieser stattfinden kann. Nicht wegen der Mutter meines Kindes, sondern, ob wegen der Lage im Land Flüge gestrichen werden und wir die Reise deshalb nicht antreten können. Unabhängig von meiner persönlichen Einschätzung gibt es die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes; und diese sind schlicht Kriterium für z.B. die Fluglinien o. Reiseveranstalter.

Die aktuellen Hinweise kann man unter.
http://www.auswaertiges-amt.de/nn_582140/sid_A4F2A138D468AA94432C4E4494FD005A/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AegyptenSicherheit.html?nnm=582816#doc363010bodyText1 finden.

Gerade so ein Satz wie: "Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen." wird auch einen Richter nicht unbeeindruckt lassen.   

Deshalb bin ich der Meinung, dass bei einem konfliktreichem Verhältnis auf solche Länder als Urlaubsziele leider verzichtet werden muss. Ich halte das persönlich für Unsinn und meine Erfahrungen in Ägypten sind durchweg positiv, wenn eine Mutter aber nicht will, kann nur das Gericht Abhilfe schaffen, und dann sind diese obige Sätze aus der aktuellen Warnung Munition für die gegnerischen Anwälte.

Bei einem Reisezeil nach Österreich oder auch Norwegen, könnte die wahre Absicht der Mutter viel einfacher gezeigt werden.

LG
Mux
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« Antwort #40 am: 15. Mai 2017, 15:49:13 »

Gerade so ein Satz wie: "Es besteht landesweit ein erhöhtes Risiko terroristischer Anschläge und die Gefahr von Entführungen." wird auch einen Richter nicht unbeeindruckt lassen.   

Deshalb bin ich der Meinung, dass bei einem konfliktreichem Verhältnis auf solche Länder als Urlaubsziele leider verzichtet werden muss. Ich halte das persönlich für Unsinn und meine Erfahrungen in Ägypten sind durchweg positiv, wenn eine Mutter aber nicht will, kann nur das Gericht Abhilfe schaffen, und dann sind diese obige Sätze aus der aktuellen Warnung Munition für die gegnerischen Anwälte.

Exakt. Und deswegen halte ich die Klage auf Herausgabe des Reisedokuments für ein Eigentor, weil die Gefahr einfach viel zu groß ist. Und sich (ich vermute absehbar) in diese Situation zu bringen, das ist der Fehler, den der TO gemacht hat.

Und auch die Alternative gegen den ausdrücklichen Willen und unter zu Hilfenahme einer Lüge zu fahren, würde in Zukunft bei anderen Auseinandersetzungen gegen ihn verwendet werden ("diesem KV kann man ja nicht mehr trauen" c), ganz abgesehen davon, in welchen Konflikt man das Kind damit bringt.

Toto
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« Antwort #41 am: 15. Mai 2017, 19:49:41 »

Moin,

wenn ich in instabile Urlaubsländer fahre, die sich weder an rechtsstaatliche Grundsätze halten und dazu mit unkalkulierbaren Risiken (und dazu gehört auch Terrorismus, der in den genannten Ländern präsent ist) verbunden ist, sollte man als verantwortlicher KV das Risiko schon einschätzen. Und durch die Deviseneinnahmen ist der Tourismussektor immer ein potentielles Ziel.
Und wenn man als Erwachsener gerne vom Auswärtigen Amt oder KSK gerettet werden möchte, so darf das gerne jeder entscheiden. Kinder müssen da nicht unbedingt beteiligt sein.

Wie Toto schon geschrieben hat sind Lügen sicherlich nicht geeignet das Vertrauensverhältnis zur KM zu festigen. Gruß Ingo
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seb
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« Antwort #42 am: 16. Mai 2017, 10:22:43 »

Also es gibt einen neuen Stand und eine Variante 4.

Ich könnte nach etwas Vorarbeit  am Sonntag ( Muttertag ;) ) mit der KM noch einmal reden. Dabei habe ich ihr einen Kompromiss Vorschlag unterbreitet, der aus meiner Sicht recht fair ist.
Der Vorschlag lautet wie folgt: Sollte es bis zur Abreise erneut zu Anschlägen, egal wo in Ägypten kommen, dann kommt unsere Tochter nicht mit. Sollte es jedoch ruhig bleiben, darf sie mitkommen.  Wir werden uns aber täglich melden und dann klappt das mit dem Urlaub 

Am Donnerstag beantragen wir den Reisepass und dann heißt es Daumen drücken.

Gruß Seb
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Tsubame
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« Antwort #43 am: 16. Mai 2017, 10:33:02 »

Hallo,

Sehr schön. Die Kommunikation hat funktioniert.
Ich freue mich.

Tsubame.
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aka Clochard


« Antwort #44 am: 16. Mai 2017, 13:25:15 »

Super seb!

@ Ingo
Ich kann deine Meinung respektieren und werde sicher nicht in deine Entscheidungen eingreifen wollen. Aber ich hoffe auch, dass du jetzt nicht erwartest, dass ich dich nach einem deiner Vorstellung entsprechenden, kindesgerechten Urlaubsziel frage?!

@ Mux
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen
ich weiß nicht was sich besser liest, Deutschland oder Ägypten

LG
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