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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 20:56:35 *
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Autor Thema: FDP: Einer betreut, der andere zahlt, das kann nicht mehr gelten  (Gelesen 1584 mal)
SpecialD
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 496


« am: 03. Mai 2017, 20:19:19 »

Hallo zusammen,

die FDP geht nun mit dem "Wechselmodell" in die Bundestagswahl 2017 exclamation. Neben der CSU macht sich auch nun die FDP für das Wechselmodell stark.
Im Interview exclamation finde ich persönlich diesen Satz als geeigneten Appell an die Gesellschaft:

Zitat
Weiterhin sollten sich vielleicht ALLE (nicht nur Betroffene) mal vor Augen halten, was sie sich für ihre Kinder im Trennungsfalle MIT Kindern (deren Großeltern sie dann ja sind) wünschen.

Ein Gedanke, der meine Stimme haben könnte bzw. wird

Ich hoffe, dass sich bald etwas positiv für unsere Kinder und (meist) Väter ändert!!!

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.045


« Antwort #1 am: 03. Mai 2017, 21:11:44 »

Hallo,

der Gedanke hat auch meine Stimme, bei den Parteien bin ich mir nicht so sicher. Wenn sie dann doch die Macht haben zeigen sie sich in vielen Fällen sehr geschmeidig.

VG Susi
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Samson1978
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 158


« Antwort #2 am: 04. Mai 2017, 16:01:03 »

Tja, das klingt immer ganz doll. Aber nach der Wahl kann sich niemand an die Versprechungen erinnern. Gutes Beispiel ist die letzte MwSt. Erhöhung. Der eine sagt 0%, der andere will 2%. Und daraus wurden 3%...
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Malachit
Globaler Moderator
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.529



« Antwort #3 am: 04. Mai 2017, 21:47:38 »

Hallo zusammen,

Tja, das klingt immer ganz doll. Aber nach der Wahl kann sich niemand an die Versprechungen erinnern. Gutes Beispiel ist die letzte MwSt. Erhöhung. Der eine sagt 0%, der andere will 2%. Und daraus wurden 3%...

Wohl wahr; allerdings war die FDP hierbei ausnahmsweise mal unschuldig, denn diese Sauerei haben die Union und die SPD auf ihrem gemeinsamen Kerbholz. Übrigens wollte die damalige große Kopulation im Bundestag mit dieser Mehrwertsteuererhöhung ausdrücklich "die Haushalte sanieren und die Lohnnebenkosten reduzieren" - nichts, aber auch rein gar nichts davon haben diese Volksverräter in den vergangenen zehn Jahren umgesetzt: der Haushalt weiterhin ein Sanierungsfall, die Lohnnebenkosten auf traurigem Rekordniveau!

Es ist allerhöchste Zeit, die hier schon länger Regierenden gepflegt zum Teufel zu jagen - oder ihnen wenigstens gewaltig Feuer unter ihre selbstgefälligen Ärsche zu machen.

Dass nun aber mancherorts ausgerechnet die FDP als angeblicher Retter in der Not gehandelt wird, d.h. die abgehalfterten Steigbügelhalter der beiden ehemaligen Volksparteien, diese notorischen Pöstchenschacherer und Fähnlein-nach-dem-Wind-Hänger - 'tschuldigung, aber das ist nur ein weiterer schlechter Treppenwitz in diesem bundesdeutschen Absurdistan.

Im Grunde genommen kann man hierzulande, je nach persönlicher Befindlichkeit, nur noch entweder die Linkspartei oder die AfD wählen. Vermutlich wäre jedes von beiden irgendwie immer noch besser als jener schleichende Tod durch Vergiftung, den eine "Regierung Schurkel" über das Land bringen würde. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie ein Geschichtsbuch, oder fragen Sie Ihre älteren Verwandten ...

Um am Ende irgendwie doch noch die Kurve zum Forenthema, d.h. zur Familienpolitik zu kriegen: Das freilich ist aus meiner Sicht, abseits von sporadischen warmen Worten zum Wechselmodell und abseits von eher kleinen Meinungsverschiedenheiten in Detailfragen, ein klarer Fall von "die AfD gegen den Rest der Parteien-Welt": Die AfD will die traditionelle Familie; die anderen Parteien, einschließlich der unter Merkel total versozialdemokratisierten Union, wollen alles als Familie deklarieren, was in der Lage ist, sich ohne Blutvergießen aus einem gemeinsamen Kühlschrank zu bedienen.

Nix für ungut,

Malachit.

P.S. und wenn ich hier, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, nicht auch noch über diese grünen Traumtänzer hergezogen bin, dann liegt das nur daran, dass ich diese inzwischen für die anstehende Bundestagswahl unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde verorte.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Mateusz74
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Beiträge: 325


« Antwort #4 am: 05. Mai 2017, 09:51:54 »

Als ich dies schon vor einer Woche gelesen habe, war ich zunächst auch sehr erfreut. Jedoch ist die FDP nur eine "Mehrheitshure" und wird davon schon sehr schnell nichts mehr wissen. Ähnlich wie mit dem Gesetz zum Wechselmodell, welches noch recht aktuell ist. Geändert hat sich auch da rein gar nichts! Also im Grunde wird der Gesetzesentwurf doch gar nicht mehr benötigt?

Ansonsten gebe ich Malachit in allen Punkten recht. Die einzige Hilfe wird sein total rechts oder links zu wählen. Das eigentliche Problem ist hier die Parteiendiktatur. Das halbe Land ruft "Merkel weg", du bekommst diese Figur einfach nicht weg. Egal was du wählst.
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #5 am: 05. Mai 2017, 10:47:26 »

Moin

Das Wechselmodell wird vom Verständnis her mehr und mehr gesellschaftsfähig. Die Menschen denken heute darüber anders nach als noch vor 10 und mehr Jahren. Zudem kostet es oberflächlich betrachtet nichts. Und es bringt Menschen auf den Arbeitsmarkt. Von daher ein fast idealer (liberaler) Zug, auf den es aufzuspringen gilt. Lediglich das konservative Familienbild mit dem Mann als Versorger und Herr im Hause wird ein wenig angekratzt. Das stört einen echten Liberalen wenig. Mich wundert eher, wieso sie nicht schon früher auf diesen Gedanken gekommen sind. Ist das ihrem Liblingskoalitionspartner geschuldet gewesen?

Sollte das WM flächendeckend akzeptiert und auch gelebt werden, kommen jede Menge Verantwortung und auch Kosten auf die Gesellschaft zu. Es wird in Kitas und Schulen investiert werden müssen, es braucht angepasste Arbeitszeitmodelle. Das geht hinein in Infrastrukturanpassung, ÖPNV, und und und. Kurz gesagt, das wird teuer. Schon jetzt klappt das alles nicht, selbst in Ostberlin (Plattenbaubereich) mit einem ehemals hervorragendem Angebot an Kita- und Schulplätzen bis hin zum Gymnasium. Statt Kitas und Schulen, welche abgerissen wurden, stehen dort jetzt 1-Familien-Reihenhäuser, Mehrfamilien-Eigentumswohnungen der Mittel- bis Oberklasse. Mehr Menschen, mehr Kinder, aber weniger Infrastruktur.

Daran sollten die Liberalen mal denken und im Zusammenhang mit dem WM inkludieren, bevor sie loshusten.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Tsubame
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« Antwort #6 am: 05. Mai 2017, 11:38:39 »

Und dann wird es in der Steuererklärung zwei Kästchen zum Ankreuzen geben. Unterhaltsberechtigte Kinder und unterhaltsberechtigte Kinder im Wechselmodell
....
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Kasper
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Beiträge: 2.924



« Antwort #7 am: 05. Mai 2017, 11:53:39 »

Die einzige Hilfe wird sein total rechts oder links zu wählen.
Ich tu mich mit solch einer Aussage sehr schwer...
Weder will ich "rechts" noch "links" wählen müssen, um etwas zu verändern. Den damit würde ich dem Extremen vorschub leisten, obwohl die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Und dies nicht nur beim Wechselmodell.
Bei solchen großen Unterschieden in den Ansichten wird es palamentarisch auch kaum eine Einigung geben. Und steht "links" wirklich für ein Wechselmodell? "Rechts" favorisiert die traditionelle Rollenverteilung, also auch nicht besser ...

Das ist wählen zwischen Pest und C... und wenn ich dann noch die anderen Themen bedenke, die an diesen Parteien hängen, stell ich mir die Frage, was ist mir das ganze wirklich wert?
Ich will kein 1918/19 ... und die ganzen folgenden Jahre, in den politische Gruppierungen aufeinander losgehen, um Politik zu machen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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« Antwort #8 am: 06. Mai 2017, 22:11:13 »

Hallo,

@Kasper das sehe ich genauso, allerdings bleibt die Frage WIE es weiter gehen soll.
Irgendwie scheinen alle verrückt geworden zu sein und hysterisch, dass halte ich für ein sehr gefährliches Klima.

VG Susi
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Samson1978
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« Antwort #9 am: 07. Mai 2017, 11:59:57 »


wollen alles als Familie deklarieren, was in der Lage ist, sich ohne Blutvergießen aus einem gemeinsamen Kühlschrank zu bedienen.


 rofl2 rofl2 rofl2

You made my day!
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Samson1978
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« Antwort #10 am: 07. Mai 2017, 12:04:00 »


Irgendwie scheinen alle verrückt geworden zu sein und hysterisch, dass halte ich für ein sehr gefährliches Klima.


Und weil alles aus den Fugen gerät, wollen viele Beständigkeit. Und Beständigkeit scheint man mit der Großen Vorsitzenden zu bekommen. Weil man da annähernd weiß, was man bekommt.
Daher wird sie auch dieses mal durchkommen. Und auch weil die Alternative in Form des Buchhändlers aus Würselen nichts taugt.
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