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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:54:26 *
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Chance auf gSR?
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Autor Thema: Chance auf gSR?  (Gelesen 515 mal)
Aragorno
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« am: 02. Mai 2017, 11:23:12 »

Hallo auch,

ich hoffe hier ein wenig Rat zu finden, denn ich bin ein klein wenige verzweifelt.

Situation ist wie folgt: Aktuell wohne ich noch mit der KM und meiner fast 3 Jahre alten Tochter zusammen in einer Wohnung. Allerdings sind die KM und ich offiziell getrennt. Sie arbeitet bei der Bundeswehr und muss daher in knapp zwei Monaten umziehen, da sie ihre Dienststelle wechselt. Kurz vor der Geburt meiner kleinen sind wir bereits zweimal umgezogen wegen einem Dienststellen wechsel. Am aktuellen Ort habe ich eine Arbeit der ich nachgehe im 3 Schichtmodel (früh/nacht/spät)
Nun war ich am überlegen das gSR zu beantragen, damit ich im Interesse meiner kleinen auch mit entscheiden kann was mit ihr passiert, da die KM am neuen Standort nur 2 Jahre ist (Entfernung 400 km was mich nicht wirklich schreckt, das kann man noch überbrücken) Außerdem möchte ich mich auch über meine Tochter informieren ohne auf die KM angewiesen zu sein und da wir nicht das beste Verhältnis haben, halte ich es für unwahrscheinlich das sie mir auch immer die Wahrheit sagt.

Jetzt ist sie allerdings der Meinung, da sie ja mit der kleinen eh weg zieht und ich im Schichtbetrieb arbeite, das meine Chancen auf ein gSR gleich null sind, da meine Möglichkeiten meine kleine aufgrund der Entfernung zu sehen sehr begrenzt sind (ich fahre 6 Stunden mit dem Zug um zu meinem Kind zu kommen).
Ist es wirklich so, das meine Art der Arbeit und die Entfernung, Einfluss darauf hat wie die Chance auf ein gSR ist?
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Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.030


« Antwort #1 am: 02. Mai 2017, 13:20:20 »

Hallo,

naja, früher einen Antrag auf gemeinsame Sorge zu stellen wäre zwar besser gewesen, aber auch jetzt ist es nicht zu spät. Das gSR kann nur dann verweigert werden, wenn es dem Kindswohl schadet.

Du stellst den Antrag ja nicht um die KM zu ärgern, auch den Umzug stellst Du nicht in Frage, Du möchtest nur auch weiterhin am Leben Deiner Tochter teilnehmen und sich um sie kümmern. Wenn Du es also mit dem Wohl Deiner Tochter begründest gibt es eigentlich keine Probleme, auch wenn es kein Selbstläufer ist.
Lege auch dar, wie Du den Umgang in Zukunft regeln willst.

VG Susi

Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« Antwort #2 am: 02. Mai 2017, 13:32:29 »

Moin Aragorno,

Ist es wirklich so, das meine Art der Arbeit und die Entfernung, Einfluss darauf hat wie die Chance auf ein gSR ist?
Die beiden aufgeführten Aspekte haben zunächst einmal nichts mit dem Thema "Sorgerecht" zu tun.
Insofern stehen Deine GSR-Chancen definitiv nicht bei Null.

Die Frage, die Du Dir aber stellen solltest: Was bringt Dir ein GSR, wenn Du Dein Kind nicht siehst ?

Schichtdienst und Entfernung werden es deutlich erschweren, eine kontinuierlich zuverlässige Umgangsregelung zu finden.
Du wirst in puncto Umgänge auf die Flexibilität und Kooperationsbereitschaft der KM angewiesen sein.
Zumindest wirst Du darauf angewiesen sein, dass sie nicht das Ansinnen hat, Umgänge zwischen Dir und Eurer Tochter zu verhindern.

Wenn der Betreuungsschwerpunkt bislang bei der KM lag, dann stehen Deine Chancen einen Umzug zu verhindern, bei ungefähr Null.

Ich hatte meine Sicht zum Thema "GSR im Rahmen der Trennung beantragen" jüngst in einem anderen Thread kundgetan.
Zusammengefasst: Ich halte davon nichts.

Wichtiger ist es, eine vernünftige Regelung des Umgangs sicherzustellen.

Wenn eine eben solche gelebt wird, dann kann das Thema Sorgerecht immer noch in Angriff genommen werden.

... und um Missverständnisse zu vermeiden: M.E. sollte Gemeinsames Sorgerecht der gesetzlich verankerte Standardfall sein.

Da es aber nicht so ist, sollte man sich als Vater während einer intakten Beziehung darum kümmern.
Nicht erst, wenn die Beziehung den Bach runter ist.

Gruß
United
Gespeichert
Aragorno
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 5


« Antwort #3 am: 02. Mai 2017, 23:19:46 »

Hallo,

erstmal danke für die Antworten. Ja einen Antrag auf GSR früher zu stellen wäre sinnvoll gewesen, ich hatte dies auch damals kurz nach der Geburt meiner kleinen vor, was in einem doch recht heftigen Streit ausartete, weshalb ich damals für die Familienruhe darauf verzichtet habe. Hinter her wie so oft ist man eben schlauer :-)

Mir geht es nicht darum den aktuellen Umzug der KM zu verhindern, denn dieser stand schon lang und breit fest und ist auch sinnvoll, denn so kommt sie beruflich weiter voran. Aufgrund von meinem Schichtmodel, könnte ich aktuelle meine kleine nur am Wochenende sehen, sprich Samstags hin Sonntags zurück, wo gegen die KM bisher auch keine Einwände hat. Der Betreuungsschwerpunkt, war sagen wir mal gut aufgeteilt, so wie es normal halt auch sein sollte. Ich habe mich trotzt Schicht (abgesheen von Spätschicht, da sehe ich meine kleine nur am WE) mit um meine gekümmert, da die KM viel auch außerhalb des Berufes unterwegs ist, weshalb ihr vom Jugendamt (für meine Spätschichten, den hatte sie mal beantragt) auch kein Babysitter zugeteilt bekommen hat, mit der Begründung sie würde zu wenig Zeit mit der kleinen verbringen.

Das GSR möchte ich halt beantragen weil ich für meine kleine Mitentscheiden möchte. Bei allem was so anfällt, etwaiger Wohnungswechsel (Auslandseinsatz KM z.B.), bei schwerwiegenden ärztlichen Entscheidungen, bei religiösen Entscheidungen (sie gehört einer Konfession an, ich nicht) und vor allem, das ich das Recht habe mich über meine kleine zu informieren. Sei es in der Kita, später Schule oder Arzt etc.
Ein großes Problem in der Beziehung war die Unehrlichkeit. Und manche Menschen beherrschen das Lügen so gut das sie dir blau als grün vor machen.

Aber wenn ich alles richtig deute, stehen die Chancen auf GSR nicht so schlecht wie sie mir es sagt.
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.136


« Antwort #4 am: 03. Mai 2017, 08:49:37 »

Moin.

In der Tat - Chancen auf GSR bestehen in der Tat theoretisch ganz gut. Wie das dann in Praxis bei Dir aussieht, gerade im aktuellen Zeitpunkt, wo sich Deine aktiven Sorgemöglichkeiten gerade verschlechtern, mag dahingestellt bleiben. Aber nicht wundern, wenn es schwieriger wird als es in Theorie sein sollte und - vorallem - wenn dadurch das Thema Umgang auch beeinträchtigt wird. Your choice...



Das GSR möchte ich halt beantragen weil ich für meine kleine Mitentscheiden möchte. Bei allem was so anfällt, etwaiger Wohnungswechsel (Auslandseinsatz KM z.B.), bei schwerwiegenden ärztlichen Entscheidungen, bei religiösen Entscheidungen (sie gehört einer Konfession an, ich nicht) und vor allem, das ich das Recht habe mich über meine kleine zu informieren. Sei es in der Kita, später Schule oder Arzt etc.
Das ist genau das Thema, was KM fürchten wird: Das Du Dich einmischst und ihr das Leben als AE oder in einer neuen Familienkonstellation erschwerst. Und da wirst Du jetzt 1000 Mal sagen können, dass es Dir im Wesentlichen auf die Infos ankommt, sie wird es Dir nicht glauben. Und ganz ehrlich: Kita, Schule, auch Religion sind aus meiner Sicht für Dich, der Du ja weit weg sein wirst, in der Tat erstmal nachrangig. Die schwerwiegenden medizinischen Entscheidungen sind was wesentliches - allerdings glaube ich auch, dass diese als Argument bei der KM nicht gut ankommen.

Beim Thema Auslandseinsatz sehe ich aber einen guten Ansatz für positive Überzeugung: Mache der KM klar, dass gerade für den Fall, dass ihr etwas zustösst, Du als leiblicher Vater ohne GSR wie ein Fremder dastehst. Und das kann - im Ernstfall - nicht im Sinn des Kindes sein (Pflegefamilie etc). Vielleicht dringst Du damit durch an Herz und Verstand der KM.

Gruß toto, der Dir allerdings auch empfiehlt, sich zunächst um regelm. und ausreichenden Umgang zu bemühen. Denn dadurch nimmst Du Vaterverantwortung viel direkter wahr!

Gespeichert
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