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vatersein.de - Forum 20. Juli 2017, 22:39:59 *
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Autor Thema: Mutter will durch Umzug Wechselmodell beenden und vom Vater trennen  (Gelesen 724 mal)
c4user
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21


« am: 20. April 2017, 20:49:04 »

Hallo, folgende Situation. Mein Sohn lebt seit seinem 3. Lebensjahr erfolgreich im Wechselmodell zu jeweils 7 Tagen bei Mama und 7 Tage beim Vater.

Die Wohnsituation bei der Mutter ist eine 2,5 Zimmer Whg in der nur sie, mein Sohn und gelegentlich ihr aktueller Partner mit wohnt der sonst 70km entfernt wohnt.

Bei mir lebte mein Sohn anfangs alleine, meine neue Partnerin kam Zeitgleich wie der neue Partner meiner Ex-Frau in mein Leben wobei sie 2 Kinder mitbrachte und in ihrer eigenen Whg. lebte. Mit dem 6. Lebensjahr meines Sohnes wurde der Kontakt immer enger und es entstand eine Patchworkfamilie mit allen angenehmen und auch sehr dynamischen Seiten und so kam der Entschluss zusammenzuziehen - im gleichen Wohnort mit Nähe zur Mutter und zur Schule.

Nun ist mein Sohn 8 Jahre, geht in die 3. Klasse, hat einen intakten Freundeskreis, ist aktiv in seinen Hobbies, benötigt aber dennoch psychologische Unterstützung wegen einiger Probleme in der Schule und im Privatleben - alles läuft.

Nun eröffnete mir meine Ex-Frau das sie im kommenden Jahr umziehen wird zu ihrem Freund - 70km weg und mit ihr auch unser Sohn. Das gesamte soziale Umfeld interessiert sie nicht, das sie ihn mitten in der Grundschule aus dem Klassenverband reißt ist ihr schnuppe, das der Kontakt zu mir von 14 Tage im Monat auf ca. 4-6 schrumpft geht ihr am A.... vorbei.

Was empfehlt ihr? Der Psychologe unseres Sohnes ist entsetzt, ich bin schockiert über dieses Verhalten, kam doch bisher nie ein Streit zwischen meiner Ex-Frau und mir auf.

Meine Freundin empfiehlt das Familiengericht einzuschalten da das Wohlergehen unseres Sohnes in Gefahr ist - das sehe ich auch so - aber selber befürchte das es nun zu Unstimmigkeiten kommen wird was unser Sohn von Seiten seiner Mutter ausbaden werden muss.
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AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.267


« Antwort #1 am: 20. April 2017, 21:22:20 »

Hallo,

wenn ihr seit 5 Jahren das Wechselmodell lebt, dann kann sie ja wegziehen, aber ohne Junior. Der kann ja problemlos in deinen Haushalt wechseln. Ihm bleibt damit alles erhalten, nur seine Mutter sieht er dann nur noch am Wochenende.

Stichwort: Kontinuitätsprinzip

Was sagt Junior dazu?

Sophie
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SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 428


« Antwort #2 am: 20. April 2017, 21:22:58 »

Hallo c4,

erst einmal Glückwunsch zu eurem Wechselmodell. Davon träumen viele, sehr viele.

Wie kam es dazu, gibt es einen Gerichtsbeschluss oder eine Vereinbarung dazu zwischen euch?
Ich gehe davon aus, dass ihr gemeinsames Sorgerecht habt, oder?

Ansonsten sehe ich hier sehr schlechte Karten für die Kindesmutter. Das Kind ist vor Ort sehr stark integriert.
Das Kontinuitätsprinzip und die Bindung ... die zwei stärksten Argumente ... sprechen für dich.

Wie positioniert sich euer Sohn?

Ich würde aktuell nicht viel machen, solange sich nichts ändert. Lass sie den ersten Schritt machen --> Antrag auf alleiniges Sorgerecht stellen.
Eine kleine Vorabinformation an das zuständige Jugendamt mit der Bitte um Vermittlung bei der Erziehungsberatungsstelle kann nicht schaden.

Du hast eine sehr starke Ausgangsposition. 5 Jahre Wechselmodell sprechen für sich.

Also, das soziale Umfeld, die Bindung und das Kontinuitätsprinzip sprechen für dich.

Gehe bitte ruhig und besonnen an die Sache ran.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
TotoHH
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.025


« Antwort #3 am: 21. April 2017, 09:24:47 »

Moin.

In der Tat - 5 Jahre erfolgreiches WM sprechen für sich. Und wenn ihr Euch nicht einigen könnt, sondern gerichtlich um den zukünftigen Lebensmittelpunkt des Kindes kämpft, dann sollte das Kontinuitätsprinzip für einen Verbleib bei Dir sprechen. Ich würde auch (noch) nicht aktiv werden, lass erst einmal KM anfangen zu agieren. Aber wenn es dann losgeht, musst Du sicherlich kämpfen. Evlt. mal mit einem Anwalt vorbesprechen, wann und wie am Besten agiert wird.

Wichtig: Stelle immer in den Mittelpunkt, dass Du einen Lösung anstrebst, in der - wie bisher - dem Kind Mutter und Vater zu gleichen Teilen erhalten bleibt. Diejenige die dieses hohe Gut  kaputt machen will, ist die KM, da sie einen Umzug plant, der das WM unmöglich macht und den Zugang des Kindes zu seinem Vater einschränken will. Also sie handelt zu Lasten des Kindes und Dir. Betone immer wieder, dass KM natürlich alleine wegziehen kann. Du findest es zwar sehr schade, dass deshalb auch Umgang zw. KM und Kind eingeschränkt wird, aber das Du - wenn das Kind bei Dir bleibt und Km trotzdem wegzieht - selbstverständlich großzügig Umgang einräumen wirst (alle Feiertage, alle Brückentage, Ferien nach Wahl der KM...)

Stresse dies
Das gesamte soziale Umfeld interessiert sie nicht, das sie ihn mitten in der Grundschule aus dem Klassenverband reißt ist ihr schnuppe,
nicht zu sehr. Ist zwar nicht schön. Passiert aber häufig, auch in intakten Familien.

Toto
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Tsubame
Rege dabei
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 189


« Antwort #4 am: 21. April 2017, 11:01:38 »

Hallo,

Alle Gespräche mit der KM sollten sachlich geführt werden. Ihr zuhören und sich im Nachhinein Notizen machen. Die Frage ist, wie wird sie agieren um ihren Willen durchzusetzen ?

Welche guten Gründe führt die KM an, dass das Kind mit ihr umziehen muss ? Gibt es solche überhaupt ? Warum zieht der Partner der KM nicht um ?

Wie schon gesagt wurde, argumentiere immer aus der Perspektive des Kindeswohls und stelle es als selbstverständlich dar, dass das Kind im gewohnten Umfeld bleibt und demnach bei Dir wohnt. Diskutiert wird, wie der Umgang zwischen Sohn und KM am besten aufrecht erhalten werden kann. Lasse Dich nicht in die Ecke des Bittstellers stellen. Die KM will das erprobte Modell verwerfen. Nicht Du. Sie muss Lösungen für sich suchen. Dass Du als verantwortungsvoller Vater ihr gerne dabei hilfst, da das Kind das Recht auf grosszügigen "Umgang" mit seiner Mutter hat, ist klar.

Intakte Familien ziehen natürlich auch um. Diese Entscheidung wird in der Familie diskutiert und es ziehen alle gemeinsam um. Es bleibt in der Regel keiner zurück. Hier ist die Situation anders.

Sei wachsam ! Vielleicht wird die Kindsmutter versuchen, dass Wechselmodell  jetzt schon langsam zu kippen. Wie sieht es mit der Schule aus : Hast Du dort guten Kontakt mit den Lehrern ? Die KM wird ja versuchen, den Sohn in eine andere Schule einzuschreiben. Ab wann muss sie das tun ? Wie geht die Kindsmutter mit dem Kind um ? Fängt sie an es zu bearbeiten ?
All das sind Zeichen, dass Du eingreifen musst.

VG,
Tsubame.
« Letzte Änderung: 21. April 2017, 11:03:39 von Tsubame » Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.267


« Antwort #5 am: 21. April 2017, 11:59:20 »

Hallo,

ist Sohnemann bei der KM gemeldet? Vielleicht solltest du beim Einwohnermeldeamt mitteilen, dass ihr gemeinsames Sorgerecht habt und du einer Ummeldung des Kindes nicht zustimmst.

Bzw. gibt es nur eine Grundschule am neuen Wohnort? Hier könnte auch sicherheitshalber erklärt werden, dass ihr gemeinsames Sorgerecht habt und du der Einschulung von Sohnemann nicht zustimmst, da dieser die Grundschule bei euch besucht und ein Umzug bzw. Schulanmeldung deiner Zustimmung bedarf.

Und das bekommt die KM nur mit, wenn sie versucht die Anmeldung bzw. Ummeldung ohne deine Zustimmung zu machen. Was sie ja eigentlich nicht darf.
Sophie
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TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.025


« Antwort #6 am: 21. April 2017, 15:05:02 »

Intakte Familien ziehen natürlich auch um. Diese Entscheidung wird in der Familie diskutiert und es ziehen alle gemeinsam um. Es bleibt in der Regel keiner zurück. Hier ist die Situation anders.
Nur klarstellend: Genau das meinte ich als Argument vorzubringen - mit dem Wegzug wird der Umgang zum KV massiv beeinflusst/ gestört. Er bleibt aus Sicht des Kindes zurück!

Aber der Wechsel der Grundschule (bzw. nach der Grundschule), der Verlust der Freunde , ein neues Haus/ Garten, Wechsel des Sportvereins - alles nicht schön. Passiert aber eben auch anderen Familien mit Kindern. Und kann auch umgedreht werden - Neuanfang und so... Deshalb - würde ich nicht / nur nachrangig anbringen!

Zentral: flexibler Kontakt/ Zugang  des Kindes zu beiden Eltern muss das zentrale Argument sein!

Toto
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