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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 10:26:05 *
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Autor Thema: Hat sich der Kampf gelohnt ? Ein Rückblick.  (Gelesen 1076 mal)
lastwarrior
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« am: 18. April 2017, 13:39:15 »

Liebe User,

vor einigen Jahren bin ich in tiefer Verzweiflung über den Entzug meines damals dreijährigen Sohnes durch dessen Mutter infolge einer Trennung diesem Forum beigetreten. Meine Geschichte ist hier auch bestimmt noch irgendwo nachzulesen.
Ich habe hier viele wertvolle Hinweise aber auch richtige A... tritte bekommen.
Ich möchte hier jetzt mal einen Einblick geben, wie es heute ist. Vielleicht hilft es denen von Euch die all das noch vor sich haben.
Aber Eure Sicht der Dinge interessiert mich natürlich weiterhin.

Letztlich habe ich mich fürs kämpfen gegen die Mutter und für meinen Sohn entschieden. Besuchsrecht, Umgangsrecht, gemeinsames Sorgerecht mit unglaublichen Belastungen jeglicher Art nach und nach durchgeboxt. Habe meinen Lebensmittelpunkt, meine Arbeit in die Nähe meines Sohnes verlegt um für Ihn als Papa "greifbar" zu sein und um immer eine Alternative zu seiner völlig gewissenlosen und manipulativen Mutter darzustellen.
Was hat es gebracht ?

Nun, ich habe so was wie "Normalität" hergestellt in den letzten 5 Jahren. Den Umständen entsprechend.
Regelmaessige Wochenenden, Ferien usw. Dabei sowohl bewusst "Alltag" sowie den Spass betont.  Er hat bei mir ein eigenes Zimmer dass er sich selber eirichten durfte damit er sich nicht als Gast sondern zuhause fühlt. Habe Ihn in alles einbezogen und war bei allen bisherigen Entwicklungsschritten gegen den Widerstand der Mutter zugegen.
Letztlich hatte sich aber sogar mein Sohn von seiner Mutter gegen mich instrumentalisieren lassen und verhielt sich mir gegenüber sehr oft grundlos offenfeindselig und abweisend.
Ich sah darüber hinweg, weil er ja klein war und dachte ich müsste eben nur den Gegenpol schaffen.
Habe meinem Sohn versichern können immer "da" zu sein wenn er mich braucht und war auch da.  
Insgesamt ist das ein Riesen "Erfolg" , wenn ich dies mit der vorherigen Willkürherrschaft seiner Mutter vergleiche unter der ich bis dahin in Bezug auf mein Vatersein leiden musste.  
Die Wahrheit aber ist, dass es sich aus meiner heutigen heutigen Sicht nicht lohnt eine Vaterschaft zu "erkämpfen".
Letztlich wurde ich meinem Kind jahrelang von seiner Mutter als "Aggressor" verkauft wegen dem er im Rahmen der Verfahren  zu Kinderpsychologen, Jugendamt und Gerichten musste.
Mein Sohn wird jetzt 11. Unsere von mir gerichtlich erkämpfte Zeit findet regelmässig statt und ich bemühe mich diese immer so bewusst und natürlich zu gestalten wie es geht. Es "geht" auch aber es ist alles unnatürlich. Es scheint, dass all das nur für mich etwas bedeutet aber nicht für Ihn.  
Ausserhalb der festgelegten Besuchszeiten käme mein Sohn nämlich nie auf die Idee mich zu kontaktieren.
Es scheint als leiste er sein "Soll" ab aber ohne jegliche wirkliche Bindung zu seinem Vater zu spüren.
Ansonsten ignoriert er mich konsequent.
Er beantwortet keine SMS, keinen Anruf auf sein eigenes Handy.
Er käme nie auf die Idee mich spontan zu kontaktieren.
Er haut mich bei Differenzen gnadenlos bei seiner Mutter in die Pfanne.
Ich kriege nichts spontan erzählt von Schule Freunden, Hobbies, muss alles erfragen.
Er hat auch kein Problem mich zu belügen.
Er ignoriert ohne ausdrücklichen Hinweis konsequent meinen Geburtstag und den Vatertag und Gruesse zu sonstigen Festlichkeiten.
Er äussert nie den Wunsch das Papa bei seinem Geburtstag dabei ist.  
Ich glaube er hasst mich ohne es zu wissen weil es Ihm so anerzogen wurde.
Heute bin ich drauf und dran zu sagen, dass wir dieses Theater lassen sollten und er nicht mehr kommen soll wenn er nicht wirklich will.
Ich weiss aber dass dies den endgültigen Abschied bedeutet und davor habe ich Schiss.

Mein Verstand und mein Gefühl sagt mir aber jeden Tag mehr dass es eine Karte oder ein Anruf (meinerseits) zum Geburtstag und zu Weihnachten auch tun würde. Meine Message an Euch: Wenn Ihr Krieg mit der Kindesmutter habt dann habt Ihr so gut wie verloren. Egal was Ihr anstellt mit Gerichten usw.
Ich glaube nicht, dass jedes Kind einen Vater braucht. Mein Sohn zumindest nicht.
______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Anm. Moderation:
Wer mag, kann >>hier<< nachlesen! 
« Letzte Änderung: 18. April 2017, 16:02:32 von 82Marco » Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.034


« Antwort #1 am: 18. April 2017, 13:59:17 »

Hallo lastwarrior,

ich freue mich immer, wenn es eine Rückmeldung gibt, was denn wie gelaufen ist und wie derjenige die Dinge heute sieht.

Dein doch nicht sehr positives Fazit möchte ich so nicht ziehen. Einfach weil Kinder sich einfach nicht so dankbar ihren Eltern gegenüber verhalten. Wie oft hast Du Deinem Vater gesagt, dass Du ihn liebst, ihn brauchst? Hast Du nicht auch gegen Deinen Vater gekämpft? Wie oft hast Du Deinen Vater gebraucht?
Das ist doch normal. Auch das Kinder einen Elternteil beim andern in die Pfanne hauen. Funktionieren tut diese Variante aber nur, wenn man sich nicht versteht bzw. aus dem Weg geht.
Das Problem entsteht doch nur deshalb, weil euer Verhältnis nicht einfach so da ist, sondern Du soviel Kraft und Zeit hineininvestiert hast, dass Du jetzt Dankbarkeit erwartest.

Ich denke, dass ihr totz allem auf einem guten Weg seid, auch wenn gerade in der Pubertät eine Vater-Sohn-Beziehung sehr hart sein kann, noch hast Du ein paar normale Jahre vor Dir und ab Mitte 20 (also erst in 10 Jahren) wird es sich dann zeigen, ob sich Dein Kampf gelohnt hat. Nämlich dann, wenn der junge Mann weiss wer sein Vater ist und bei Dir auch mal anruft. Ob er dann an Deinen Geburtstag denkt, weiss ich nicht.

Noch ist nicht aller Tage Abend und ich wünsche euch noch viele gemeinsame Tage.

VG Susi
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Tsubame
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 256


« Antwort #2 am: 18. April 2017, 15:24:00 »

Hallo lastwarrior,


Für einen erst 11 jährigen, welcher mit einer hoch manipulativen Mutter die meiste Zeit seines Lebens verbringt, ist sein Verhalten eher "normal". Viele (Trennungs)Kinder antworten auf SMSs nicht oder nur einsilbig, erzählen nichts von ihren Freunden und der Schule, man muss vielen alles "aus der Nase ziehen". Ich würde mich nicht wundern, wenn er sich bei der Mutter genauso verhält. Dass er Deinen Geburtstag ignoriert und den Vatertag ist auch nicht schlimm und kommt sehr häufig vor.

Du solltest Dich von Deinem elfjährigen Kind nicht verletzen lassen. Oft ist es so : ist man in einer Erwartungshaltung, kommt nichts zurück; lässt man los und erhofft sich nichts mehr, kommt etwas.

Ich würde mich auch nicht unbedingt "anstrengen" um ihm die Papazeit "schön" zu gestalten, sondern normal Dein Leben leben, wenn er da ist (manchmal etwas gemeinsam unternehmen, manchmal chillen). In der Pubertät könnte es übrigens  auch zu einer "Rückbesinnung" auf den Papa kommen, denn Sohni lebt bei der Mutter. Mit Beginn der Pubertät gehen selbst bislang liebevolle kleine Jungen auf Distanz.

Kann man die Frage, was braucht ein Kind, um glücklich zu sein ?  wirklich beantworten ?

Konzentriere Dich auf Dich und Dein Leben.

VG,
Tsubame.

VG,
tsubame
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Lausebackesmama
aka LBM
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Beiträge: 10.155


Ein Leben lang!


« Antwort #3 am: 18. April 2017, 15:34:38 »

Hallo,

ich schließe mich den Mädels an. Dieses sich nicht melden und Geburtstage vergessen kenme ich von meinem 13jährigen und der ist gegen niemanden und zu keiner Zeit aufgehetzt worden. Man muss ihm überwiegend auf den Zehen stehen und ihn an solche Dinge erinnern. Mal von sich aus eine Whatsapp aus dem Urlaub an nahe Menschen schicken? Warum? Eine Postkarte? Körperverletzung!!!

Der Unterschied ist, dass ich ihn ggf. nötige, es trotzdem zu tun. Das macht deine Ex nicht. Aber schließe deshalb bitte nicht auf Böswilligkeit deines Jungen oder denke bitte nicht, so seien nur Trennungskinder.

Es beginnt jetzt das Alter, in dem das Zusammensein mit den Eltern so viel Charme hat wie eine Mathe-Klausur. Es ist schei**, man muss dahin und manchmal läuft es wider erwarten besser als gedacht, was aber nicht bedeutet, dass man die nächste gerne schreibt.

Nimm es nicht persönlich.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
lastwarrior
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 29


« Antwort #4 am: 18. April 2017, 16:12:17 »

Vielen Dank Susi,

ich erwarte wirklich keine Huldigung, Ehrerbietung oder Liebesbekundung von meinem Sohn.
Und ich kann auch damit leben wenn er ohne mich ein gutes Leben führt.
Es geht darum, dass mein Sohn keinerlei Kontaktaufnahme von mir erwidert, die nicht ohnehin gerichtlich geregelt ist.
Mein Sohn antwortet nicht mal auf eine gelegentliche Wie geht es Dir SMS oder auf einen Anruf.  Ich meine niemals und auch unabhängig von der Nähe zur Pubertät. Ich sehe das bei keinem Kind in meinem Bekanntenkreis. Weder bei Trennungs - noch bei "normalen" Familien. Das ist doch auch nicht normal und ich glaube dass er den "Zwangskontakt" auch nicht will aber es sich noch nicht zu sagen traut. Selbst bei Schulveranstaltungen geht er mir aus dem Weg.
Ich werde Ihn beim naechsten Besuch fragen ob er wirklich noch kommen will und kann sein Nein dann hoffentlich akzeptieren.

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Susi64
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Beiträge: 3.034


« Antwort #5 am: 18. April 2017, 17:10:36 »

Hallo,

vielleicht bringt es doch etwas den Umgang seltener, aber intensiver zu gestalten, im Sinne eines Events. Wofür interessiert sich Dein Sohn? Klettern, Musik, ... ? Abenteuer-Urlaub? Gibt es da nicht ein paar highlights, die eure Beziehung festigen könnten.
Im Prinzip lehne ich den "Spass-Papa" ab. Aber andererseits sehen viele Trennungsväter ihre Kinder so selten, dass es die einzig mögliche Variante ist.

Aber letzlich ist es doch Deine Entscheidung, vielleicht schreibst Du in absehbarer Zeit mal wieder wie es gelaufen ist.

VG Susi
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Samson1978
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Geschlecht: Männlich
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« Antwort #6 am: 18. April 2017, 18:44:12 »

Du hast einen langen Kampf gehabt und sehr viel Kraft in die Aufgabe gesteckt.
Klar ist die Pubertät für alle Beteiligten nicht einfach. Aber gib jetzt nicht auf.

Hast Du mal mit ihm von Mann zu Mann gesprochen? Was Du besser/anders machen könntest. Was er sich von dir wünscht. Und du von ihm. Was dich an seinem Verhalten stört.

Und selbst wenn es die nächsten Jahre noch holprig ist, er wird trotzdem deine väterliche Stütze brauchen bzw. suchen. Allein wenn er weiß, dass du für ihn jederzeit da bist.
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Tsubame
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Beiträge: 256


« Antwort #7 am: 18. April 2017, 19:04:31 »

Hallo,

Dass er Dir bei Schulveranstaltungen aus dem Weg geht, ist normal. Erstens ist es generell furchtbar, dass die Kameraden da die peinlichen Eltern sehen, und zweitens weiss natürlich Dein Junge, dass Vater und Mutter sich als Eltern und Menschen spinnefeind sind.

Dein Junge hat wohl eingetrichtert bekommen, dass es verboten ist, mit Dir irgendeinen Kontakt ausserhalb des geregelten "Umgangs" zu haben.
Vielleicht kannst Du noch einmal darüber nachdenken, ob er mit elf Jahren schon die emotionale und geistige Reife hat, zu entscheiden, ob er Dich sehen will oder nicht ? Mir scheint es noch sehr jung. Gab es denn in all den Jahren keinen Moment, wo Du das Gefühl hattest, zu ihm "durchgedrungen zu sein"? Gab es keinen Moment, an den Du Dich freudig erinnerst ?

Wenn Du ihn wirklich fragst, solltest Du seine Antwort respektieren. Ob er dann später die Frage und ihre Konsequenzen als "Gewinn" oder als "Verlust", als "Ablehnung" oder als "Liebesbeweis" erlebt, kann niemand wissen. Du aber musst für Dich selbst wissen, ob die Entscheidung ihm diese Frage zu stellen und dann mit den Konsequenzen zu leben, Dein Leben erträglicher macht und Du Dich weniger quälst.

VG,

Tsubame

« Letzte Änderung: 18. April 2017, 19:06:12 von Tsubame » Gespeichert
MutterzuBesuch
_MutterzuBesuch
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Beiträge: 79


« Antwort #8 am: 19. April 2017, 03:57:01 »

Hallo,

Ich denke, du gibst deinem Kind zu viel Verantwortung indem du ihn so eine weitreichende Entscheidung treffen lässt.
Aber nun, du scheinst dich entschieden zu haben. Bloß verstehe ich nicht, warum du den Kontakt dann direkt ganz abbrechen willst, bzw. auf Karten zu bestimmten Anlässen beschränken willst.
Hat dein Sohn bestimmte Hobbys? Du könntest ihn fragen, ob er anstatt der kompletten Wochenenden Lust hätte, dass du ihn regelmäßig zum Training begleitest, regelmäßig mit dir schwimmen, bowlen oder was auch immer zu gehen.
Vielleicht ist bei euch wirklich ein Wochenende nicht die beste Lösung aber wichtig ist doch, dass du für ihn verfügbar bleibst und das bist du in Form von Karten nicht.
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Frieda
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 398


Ja.


« Antwort #9 am: 19. April 2017, 07:17:17 »

Hallo,

da Dein Sohn im Haushalt der Mutter lebt, wird er sich Dir gegenüber so verhalten, wie es die Mutter erwartet, um sich Streß zuhause zu ersparen. Trotzdem oder gerade deshalb ist es für ihn gerade jetzt wichtig, den Kontakt zu Dir zu haben. Wenn Du hier den Kontakt abbrichst, wird sich in den Augen des Jungen bestätigen, was seine Mutter ihm all die Jahre über seinen Vater eingetrichtert hat. Überleg es Dir nochmal und halte durch, es lohnt sich.

Solange meine Tochter noch bei ihrem Vater lebte, zeigte sie zeitweilig ein ähnliches Verhalten mir gegenüber. Heute lebt sie bei mir. Sie und ihr Bruder sind völlig frei in der Gestaltung des Kontaktes zu ihrem Vater, sie gehen hin, aber recht selten. Mit Schule, Freunden und chillen ist die Zeit in der Pubertät so ausgefüllt, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, ihren Vater anzurufen. Sie wissen auch so, dass er da ist. Die Gefühls- und Wahrnehmungswelt von Teenagern ist eine völlig andere als die unsere.

Liebe Grüße

Frieda
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Glaub nicht alles was Du denkst.
lastwarrior
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« Antwort #10 am: 19. April 2017, 09:10:20 »

Hallo zusammen,

ich danke allen fuer das Feedback aber ich glaube mein Eintrag wurde nicht richtig verstanden.
Es geht NICHT um die Pubertät.
Mein Sohn hat noch NIE in all den Jahren irgendwelchen Kontakt zu mir aufgenommen.
Also auch nicht mit sechs, sieben,acht oder wann auch i mmer.
Versteht Ihr ? NIE. Obwohl er dies völlig unbeobachtet von seiner Mutter machen kann. Darum geht es.
Unser Kontakt ist erzwungen. Von mir per Gericht erzwungen.
Und genauso verläuft er.
Und da stelle ich mir natuerlich die Frage ob das noch Jahre so weiterlaufen muss.

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Wasserfee
Zeigt sich öfters
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« Antwort #11 am: 19. April 2017, 09:55:18 »

hi,

ich habe mir deinen alten Fred nochmal zu Gemüte geführt.
Du scheinst in der Zwischenzeit dein Verhalten und deine Einstellung wenig bis gar nicht reflektiert zu haben.
Und so ist das eingetreten, was dir von allen Seiten damals prophezeit wurde.

Dein Sohn hat immer weniger Bock auf Kontakt.

Magst du dir vielleicht die Antworten der user von damals nochmal durchlesen?

Gruß

Wasserfee
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nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 256


« Antwort #12 am: 19. April 2017, 10:09:11 »

Hallo,

Bei einem Trennungs-und Scheidungskind, welche von einem Elternteil jahrelang massiv gegen den anderen Elternteil manipuliert wurde und wird, ist es normal, dass es das nicht "kann", Kontakt zu dem ihm entfremdeten Elternteil , also zu Dir, aufzunehmen. Die psychologische Hürde kann es (noch) nicht überwinden. Es lässt den Wunsch gar nicht erst zu.

Manipulierende Eltern bestehen oft auf eine rigide Regelung von Besuchszeiten. Der Mangel an ausreichender Beteiligung des anderen Elternteils am Leben des Kindes entzieht dann nach und nach die Basis für die Aufrechterhaltung einer befriedigenden Eltern-Kind Beziehung. Deinem Kind wurde und wird vermittelt: „Der andere Elternteil ist unwichtig“. Deine Bemühungen, Kontakt zu Deinem Sohn zu halten durch Anrufe oder Bitten wurde und werden ihm als Störung im "neuen" Familienleben und als unerwünscht vermittelt. Du wirst zum  Unruhestifter, zur Unperson.
Diese Entfremdung von einem Elternteil ist eine Form der psychischen Gewalt. Dahinter stehtdie Drohung, in Deinem Fall die der Mutter, dem Kind die Liebe zu entziehen, wenn es den anderen Elternteil liebt oder ihn "besucht".

Entfremdende Mütter und Väter erwarten, dass das Kind die eigenen Empfindungen gegenüber dem anderen teilt. Das Kind nimmt diese Erwartung wahr und glaubt, nur dann weiterhin von Mutter oder Vater geliebt und versorgt zu werden, wenn es fühlt und handelt wie dieser Elternteil. Die eigenen kindlichen Bedürfnisse werden verleugnet. Auch wenn das Kind diese Bedürfnisse nicht äußert, heißt es nicht, dass es die Bedürfnisse nicht mehr hat. Dem Kind wurde lediglich die Freiheit genommen, den anderen Elternteil zu lieben. Es wurde missbraucht, die Gefühle des indoktrinierenden Elternteils zu leben, um „überleben“ zu können.

Die Ablehnung des anderen Elternteils wird oft zur Eigendynamik : Die Manipulation geht zwar von einem Elternteil aus, die Kinder zeigen aber die Ablehnung durch eigene Handlungen – sie zerreißen z. Bsp. die Post vom anderen Elternteil.

Nicht Dein Kind hat eine pathologische Störung, sondern seine entfremdende Mutter. Es bleibt Dir nicht viel mehr als abzuwarten. Warten auf die Zeit, wenn Dein Sohn beginnt  aus der Distanz zum betreuenden Elternteil dessen Verhalten zu durchschauen.

VG,
Tsubame
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Samson1978
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Beiträge: 157


« Antwort #13 am: 19. April 2017, 17:44:49 »

Das sind gute Worte.  thumbup

Bleib dran an deinem Sohn. Er wird es irgendwann verstehen und wird mit zunehmenden Alter erkennen was er will. Pubertät ist auch eine Zeit sich von den Eltern loszusagen. Das kann dir zuspielen, wenn er sich von seiner Mutter löst. Damit steigen deine Chancen. Auch weil Jungs in der Pubertät einen väterlichen Rat brauchen. Auch wenn er nicht zu dir kommt, soll er wissen, dass du für ihn da bist.
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Sorgerecht (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Hat sich der Kampf gelohnt ? Ein Rückblick.
 
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