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vatersein.de - Forum 17. Oktober 2017, 11:33:54 *
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Autor Thema: Wenn Kind nicht zum Papa will  (Gelesen 1393 mal)
Charly93
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 20


« am: 16. März 2017, 11:09:50 »

Hatte schonmal hier geschrieben :-) Jetzt habe ich mit der KM geredet (zwischen ihm und dem Papa herscht funkstille).

Der Grund: momentan kommt der kleine(6) quasie nur wenn er wirklich möchte. was für mich ein Problem ist, da ich mir jeden Samstag frei nehmen muss und dann erst Freitag erfahren ob er kommt oder nicht. mal kommt er jede Woche mal 2 Monate nicht. Mein Partner wollte das jetzt mit dem JA notfalls per Gericht klären, das er regelmäßig kommt. Sie will allerdings keinen Kontakt zu ihren Ex (mein Mann)
Sie hat mir jetzt erklärt das ihr sohn nie nach seinen papa fragt zuhause und er sehr glücklich ist mit ihr als Mama und ihren Ex freund als quasie Zieh Papa. Er hat früher und auch heute mehr rechte von ihr zugesprochen bekommen und wenn ich ehrlich bin ist er auch besser auf den Jungen eingegangen als mein Partner, da mein Partner von Anfang an von der KM getrennt war und der neue Partner sehr schnell die Papa rolle übernehmen dufte (das zu sehen hat meinen Mann fast um den Verstand gebracht )
Sie sagt, das sie ihn immer fragt ob er zu uns kommen mag und wenn er nicht möchte kann sie ihn ja nicht zwingen. Das würde sein Selbstbewusstsein zerstören.
Komischerweise kann sie mir immer 2 Wochen im Vorraus sagen wann er kommt, wenn sie an dem Tag was wichtiges vorhat. Und auch früher, als er Phasen hatte wo er nicht zu seinen Ziehpapa wollte hat sie klare Ansagen gemacht.

Was soll ich machen? ich kann sie ja nicht dazu zwingen ihn zu zwingen. Wenns uns auch nicht ums richtige zwingen geht sondern um den nötigen Zuspruch. Haben wir überhaupt eine Chance wenn sie sagt dass er uns zwar mag, aber keine richtige Bindung zu uns hat???

Bei uns dreht sich halt alles nicht immer nur um ihn, haben noch eine kleine Tochter. Deswegen läuft manches anders als bei seiner Mama, die sich ja nur um ihn kümmert und auch bei seinen Ziehpapa der seinen Ablauf von der gemeinsamen Zeit mit der Mutter kennt und selbst auch alleine wohnt.

Wenn er bei uns ist, ist eigentlich alles immer super. Klar die doofe kleine Schwester nervt ihn, oder wir machen mal was nicht so wie er möchte. Aber er sagt uns oft das er uns liebt und fragt mich auch oft nach seinem Papa wenn er arbeiten ist (komisch das er das nicht zuhause macht) . Aber klar, einen so guten Kontakt wie zum Ziehpapa hat er zu uns nicht. Was gerade auch meinen Partner sehr stört weil er gerne hätte das er zu unserer Familie gehört.

Was meint ihr? was ist die beste Lösung?

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midnightwish
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.818



« Antwort #1 am: 16. März 2017, 11:43:21 »

Die beste Lösung ist ,wenn dein Mann die Sache in die Hand nimmt und regelt.

DU nimmst dir frei, DU sprichst mit der Ex, DU tust...

Ich kann dich verstehen. Aber ER muss handeln.

Wenn die Ex sich querstellt, dann bleibt früher oder später nur der Weg zum JA und zum Gericht. Und das darfst und kannst du dann definitiv ihm nicht abnehmen.

Als erstes solltet ihr euch nochmal zusammensetzen und er soll dir ehrlich sagen wie sehr ihm am Kontakt zu seinerm Sohn gelegen ist und welche Schritte er bereit ist dafür zu gehen. Evtl. kann sich auch herausstellen, dass er vieles nur dir zuliebe tut und selsbt gar niocht soviel utnernehmen würde.

Und dann überlegt gemeisam welche Schritte ER einleiten wird. Du kansnt ihm den Rücken stärken, ihn bereaten, für ihn da sein. Aber losgehen msus er selber (ja, auch wenn die KM nicht mit ihm reden will. Früher oder später müssen beide das)
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Papavonfuenfen
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 173


« Antwort #2 am: 16. März 2017, 12:13:53 »

Hallo Charly,

in Ergänzung zu midnightwish, die schon das wichtigste im Bezug auf das Vorgehen gesagt hat, dürft ihr nicht davon ausgehen, dass die "liebe" Mama euch hier reinen Wein einschenkt:


[...] Aber er sagt uns oft das er uns liebt und fragt mich auch oft nach seinem Papa wenn er arbeiten ist (komisch das er das nicht zuhause macht) [...]


Ihr glaubt doch nicht, dass bei der Vorgeschichte solche Dinge ohne Bedacht gesagt werden! Das ist die einfachste Sache den Papa ganz arg zu verletzen!
Lasst euch nicht von der Ex aus dem Konzept bringen. Was zählt ist die Zeit bei euch. Da hat das Gelaber der Ex nichts zu tun. Aber es ist auch wichtig dem Kleinen zu zeigen, dass es in der Zeit wenn er da ist auch nur um euch geht. Also nicht ausfragen, wie es bei Mama ist und auch nicht die Mama schlecht machen.

Grüße aus dem Schwarzwald


PvF
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Charly93
Schon was gesagt
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 20


« Antwort #3 am: 16. März 2017, 12:35:02 »

Er ist schon dabei und mit dem JA in Kontakt. der nächste schritt wäre jetzt das Gericht. er würde gerne wieder Kontakt zur KM haben, er weiß auch nicht warum sie plötzlich wieder sauer ist. aber sie weigert sich.
Die Frage ist nur ob der schritt zum Gericht den Kindeswohl dient, wenn er sich doch bei seiner mama und Ziehpapa wohl fühlt...

zum zweiten...
wir würden niemals irgendjemanden schlecht reden. und ich glaube fest daran, das sie uns auch nicht bei ihren sohn schlecht redet. Aber...er ist 6 und nicht dumm. natürlich versteht er das seine mutter nicht wirklich toll auf seinen papa zu sprechen ist.
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Susi64
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Beiträge: 2.986


« Antwort #4 am: 16. März 2017, 12:58:22 »

Hallo,

@charly Ich denke, dass Du die Sache sehr realistisch siehst.

Das Grundproblem dürfte sein, dass es "2 Väter" gibt und das es noch nie geregelten Umgang gegeben hat. Zwar wäre es die Aufgabe des KV hier tätig zu werden, dass ändert aber an dem Grundproblem nicht.

Aus meiner Sicht solltest Du deutlich machen, dass Du eben nicht jeden Samstag freinehmen kannst um Gewehr bei Fuß zu stehen ob das Kind nun kommt oder nicht. Das ist sehr wohl Dein berechtigtes interesse. Hier wäre die Frage warum Du immer dabei sein musst.

Sollte das 6jährige Kind erst noch in die Schule kommen bzw. die erste Klasse besuchen, dann könnte man auch argumentieren, dass durch die Schule ein stärkerer Bedarf an Strukturierung besteht. Dann könnte eine Regelung auch sein, dass 1. Wochenende bei Euch, dass 3. Wochende beim Ziehvater und die anderen Wochenenden bei der KM und so weiter. Zwischendurch kann es dann ggf. nach Lust und Laune Umgang an den Wochenender der KM bzw. unter der Woche geben.

Wie sieht denn der Ziehvater das Problem? Gibt es da Kontakt?
Wie sieht es eigentlich mit den Ferien aus? Schulferien sind lang.

Sicher will niemand das Kind zum Umgang zwingen, aber eine festgelegte Regelung, die mit etwas Nachdruck installiert wird, ist kein Zwang.

VG Susi
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Ingo30
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Beiträge: 3.345


« Antwort #5 am: 16. März 2017, 18:41:01 »

Moin,

ihr braucht einen vernünftigen Umgangsplan. Anders geht das nicht. Klare Regelung für das ganze Jahr (incl. Ferien / Feiertage) wann der Junge bei Euch ist und wann bei der KM. Ganz einfach eigentlich. Alles was geregelt ist, ist gut und produziert keinen Streit. Übergaben sollten in Eurem Fall im KiGa / Schule erfolgen. Dann muss weder die liebe KM irgendwas "erzählen" noch ihr seid da groß involviert.

Kinder haben in diesem Alter nichts mitzubestimmen beim Umgang. Auch hier hätte Dein Partner wesentlich früher agieren müssen. Auch ich habe hier den Einwand: Das ist seine Sache. Durch Dein Agieren machst Du die Sache nicht besser. Ganz nebenbei: Was würdest Du eigentlich selber tun, wenn Du von Deinem jetzigen Partner getrennt wärst? Wie meinst Du würde das Verhältnis zwischen Euch sein (auch wenn das für Dich natürlich Lichtjahre entfernt erscheint)? Würdest Du dort als getrennte KM hinter ihm herlaufen? Wer würde dann die "Eiszeit" beenden? Dein Partner muss in die Puschen kommen und das von sich aus. Gruß Ingo
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Charly93
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Beiträge: 20


« Antwort #6 am: 17. März 2017, 00:05:59 »

Moin,

ihr braucht einen vernünftigen Umgangsplan. Anders geht das nicht. Klare Regelung für das ganze Jahr (incl. Ferien / Feiertage) wann der Junge bei Euch ist und wann bei der KM. Ganz einfach eigentlich. Alles was geregelt ist, ist gut und produziert keinen Streit. Übergaben sollten in Eurem Fall im KiGa / Schule erfolgen. Dann muss weder die liebe KM irgendwas "erzählen" noch ihr seid da groß involviert.

Kinder haben in diesem Alter nichts mitzubestimmen beim Umgang. Auch hier hätte Dein Partner wesentlich früher agieren müssen. Auch ich habe hier den Einwand: Das ist seine Sache. Durch Dein Agieren machst Du die Sache nicht besser. Ganz nebenbei: Was würdest Du eigentlich selber tun, wenn Du von Deinem jetzigen Partner getrennt wärst? Wie meinst Du würde das Verhältnis zwischen Euch sein (auch wenn das für Dich natürlich Lichtjahre entfernt erscheint)? Würdest Du dort als getrennte KM hinter ihm herlaufen? Wer würde dann die "Eiszeit" beenden? Dein Partner muss in die Puschen kommen und das von sich aus. Gruß Ingo


Ich regel momentan "nur" den Kontakt zwischen Meiner Tochter und seinem Sohn. Da es eine "auszeit" gabe zwischen beiden und ich aber nicht wollte, dass die Kinder drunter leiden. Ich glaub sie würde eher erlauben, dass ihr sohn im Falle einer Trennung uns besucht als seinen Papa. Weil er ja, laut seiner aussage kein interesse an ihm hat.
Sie lehnt es derzeit ab, einen Regelmäßigen Kontakt vor zu ziehen, da sie der Meinung ist dass sie ihren Sohn nicht zum Kontakt zwingen kann ohne sein Selbstwertgefühl zu zerstören. Sie findet es ja gut wenn er zu uns kommen möchte, aber zwingen kann sie ihn als mutter ja wohl nicht -> so ihre aussage.

Mein Partner zieht gerade wegen der Verfahrenen Situation den Weg zum Gericht vor. Beim JA meldet sie sich ja nicht mehr.
Sie sagt zwar, das wenn sie mit jemanden über diese Situation spricht, ich das bin, aber ich möchte mich da nicht reinziehen lassen. Ich bin ja weder Mama noch Papa.
Ob das Gericht ihm allerdings geregelten Umgang auch "gegen den willen des kindes quasie" zuspricht ist fraglich....
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Susi64
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« Antwort #7 am: 17. März 2017, 07:51:19 »

Hallo,

der Wille eines 6jährigen Kindes hinsichtlich Umgang spielt keine Rolle. Genauso sieht es auch ein Gericht. Es gibt nämlich nicht nur das Recht des Vaters auf Umgang, es gibt auch die Pflicht der KM Umgang zu fördern (und nicht nur zu ermöglichen!, siehe hier, OLG Saarbrücken).

VG Susi
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