Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. Januar 2018, 09:37:50 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 2 3 [4] 5   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Wechselmodell...Pleiten, Pech und Pannen...never ending story  (Gelesen 12397 mal)
Samson1978
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 192


« Antwort #75 am: 25. November 2017, 10:03:57 »

Was mir bei all den individuellen Einzelfällen auffällt ist: das Schema der KM.
Sie agieren fast ausschliessliche allein auf der emotional verletzten Ebene und argumentieren zum Wohle des Kindes. Sind aber nicht bereit ihr Handeln selbst zu reflektieren bzw. nicht in der Lage die Gesamtsituation rational zu analysieren. Übertrieben gesagt: Nur ihr Verhalten ist korrekt, alle müssen sich ihrem Willen fügen (den nur sie weiß was gut fürs Kind ist).
Bei all diesen Gemeinsamkeiten der Mütter muss es doch eine Möglichkeit für KV und Ämter, Gerichte und Sozialarbeiter geben um so ein (meist) kindeswohlschädliches Verhalten einzugrenzen oder zu unterbinden.


Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.168


« Antwort #76 am: 25. November 2017, 11:36:13 »

Hallo,

im Prinzip ja, nur ist es nicht unbedingt nur ein Mütter Problem, Väter in ähnlicher Situation reagieren oftmals genauso, nur gibt es viel weniger Väter in so einer Situation.

Für Gerichte, ... ist es schwierig angemessen zu reagieren, einfach weil eine gerichtliche Entscheidung auch durchgesetzt werden muss und die Hauptbezugsperson des Kindes eben nun mal die Mutter ist.
Wer das Kind hat (Hauptbezugsperson) hat die Macht.

Eine Änderung würde sich hier nur ergeben, wenn sich in der Öffentlichkeit ein anderes Verständnis von Kinderbetreuung durchsetzen würde.
Väter, die keinen Umgang haben, werden vielleicht bedauert, aber es wird in aller Regel akzeptiert.
Mütter, deren Kinder beim Vater leben, werden dagegen stigmatisiert, "Rabenmutter", "wer weiss, was die gemacht hat", "das ist doch nicht normal!"

Deshalb lässt man Mütter viel eher alles durchgehen. Weil es doch "natürlich" ist, dass das Kind bei der Mutter lebt.

VG Susi
Gespeichert
Samson1978
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 192


« Antwort #77 am: 25. November 2017, 11:55:59 »

Diesen Blick der Öffentlichkeit kennt man nur zu gut. Aber gibt es nicht einen "Denkanstoß" für die Mutter, um ihr zu helfen aus dem eigenen geschaffenen Kosmos auszubrechen.
Das würde letztendlich allen helfen.
Gespeichert
MJ1977
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 118


« Antwort #78 am: 25. November 2017, 12:13:47 »

Wenn beide ETs zusammenarbeiten wäre es natürlich für alle Beteiligten leichter. Das Problem ist nur dass man es einfach nicht diktieren kann, wenn es ein ET nicht einsieht bzw. verinnerlicht.
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 347


« Antwort #79 am: 25. November 2017, 13:30:43 »

Hallo,

Ich bin der Meinung, dass das Problem auch darin liegt, dass man bei Trennung/Scheidung immer dieses Schema der Hauptbezugspersonen völlig übertrieben zugunsten der Mütter  auslegt.

Ein Kind in einer "intakten" Familie hat immer mehrere primäre Hauptbindungs-oder Hauptbezugspersonen. Es selbst stellt eine Hierachie auf und auch eine "Arbeitsteilung", deshalb will es z.B. von Mama gewaschen werden und von Papa eine Geschichte erzählt bekommen etc.
Ein Kind, welcher den einen Elternteil intensiv am Wochenende oder abends erlebt, wird ihn bei der Trennung genauso vermissen, wenn er plötzlich "weg" ist als den anderen, den es täglich zeitlich länger erlebt. Kinder, welche bei zwei vollzeitarbeitenden Eltern ab drei Monate in die Kinderkrippe gehen von 8Uhr morgens bis 18Uhr abends und seine Eltern "nur" abends und am Wochenende erleben, wissen genau, wer Mama und Papa sind.

Aber so lange solche Schemata praktiziert werden ohne Reflexion, bleibt es dabei wie @Susie schreibt.

VG,
Tsubame.

« Letzte Änderung: 25. November 2017, 13:34:24 von Tsubame » Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #80 am: 25. November 2017, 17:32:00 »

All das hier Geschriebene spricht mir aus der Seele und ich setze es auch so um. Ich reflektiere mich selbst und bin entspannt im Umgang mit ihr...meinem Sohn zuliebe. 
Aber es ist total egal wie ich mich verhalte...passt es KM nicht bin ich ein schlechter Vater. 9 Jahre höchstens noch, dann ist der Spuk vorbei.
Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #81 am: 02. Dezember 2017, 08:56:26 »

Ich habe vorgestern, da in der Elternberatung nicht die Möglichkeit gegeben war, meine noch ausstehenden Geldforderungen per Mail angemahnt.  Für Querleser: Unterhalt für meine Tochter und einfach nicht bezahlte Kreditraten ihrerseits.
Die 1. Reaktion ihrerseits war ein Anruf bei unserer Tochter, in welchem unter Tränen skizziert wurde, was für ein schlechter Vater ich sei und das ich sie noch mehr am Boden sehen will. Meine Tochter hat nur gesagt, dass sie sich beruhigen soll und ihr so etwas nicht erzählen soll.
Wie bei Pippi Langstrumpf: Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #82 am: 13. Dezember 2017, 16:40:52 »

Hallo...es reißt nicht ab. Hatte heute ein Gespräch mit der Horterzieherin meines Jungen. Er fällt in letzter Zeit etwas  auf, vermehrt in den letzten 2-3 Wochen (Hauen, Streits). Es gab ein Gespräch mit ihm und er fing an zu weinen. Auf die Frage, ob es wegen Mama und Papa sei, nickte er nur.
Sie fragte dann weiter, ob wir darüber mit ihm gesprochen hätten, nein nur Mama, Papa spricht mit mir darüber nicht.
Da die KM zur Zeit mal wieder komplett auf Krawall gebürstet ist, passt das natürlich.  Die Horterzieherin will jetzt mit ihr sprechen. Mich überrascht es nicht wirklich, nur finde ich es für meinen Kurzen unfassbar traurig. 
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 347


« Antwort #83 am: 13. Dezember 2017, 17:14:55 »

Hallo,

Ich sehe jetzt vielleicht auf dem Schlauch.

Über was spricht die Mama mit ihm und nicht der Papa ?

VG,

Tsubame.

Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.977



« Antwort #84 am: 13. Dezember 2017, 18:13:50 »

Über was spricht die Mama mit ihm und nicht der Papa ?

Ich vermute über die Trennungssituation, dem Verhältnis von Mama und Papa ...
Auf die Frage, ob es wegen Mama und Papa sei, nickte er nur.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #85 am: 13. Dezember 2017, 18:24:40 »

Ich rede mit ihm nicht darüber, wenn es Stress gibt. Sie lässt ihn ihre Emotionen spüren, teilt sie ihm mit und macht mich schlecht bei ihm bzw. versucht es. Ich finde, dass er nichts davon mitbekommen sollte.
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 347


« Antwort #86 am: 13. Dezember 2017, 18:55:52 »

Alles klar.

Du kannst das Kind in Deiner Zeit nur unterstützen, wo es geht.
Ihm auch klar machen (ohne jetzt den Mama-Papastress direkt anzusprechen), dass er mit jedem Problem zu Dir kommen kann, d.h. er kann, wenn er will, bei Dir über seine Mutter rden ohne dass Du "komisch" reagierst ( wie die Mutter) oder sich unter Druck fühlt.

Wie ist das Verhältnis zu seiner grossen Schwester ? Die Schwester scheint sich von der Mutter kein schlechtes Gewissen einreden zu lassen und lässt sich auch nicht als Kummerkästchen benutzen, sondern verweist sie auf ihren Platz. Reden Bruder und Schwester manchmal miteinander ? Kann er bei ihr sein Herz ausschütten ?

VG,
Tsubame.

Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #87 am: 14. Dezember 2017, 06:06:00 »

Die Große ist ja komplett bei mir und bekommt regelmässig von ihrer Mutter zu hören, wie schlecht ich sei. U.a. dadurch kommt es immer wieder zum Streit zwischen den Beiden. Meine Große hat der KM auch für Weihnachten  abgesagt.  Sie spricht mit ihrem Bruder des Öfteren über alles, sie ist seine Vertrauensperson.
Meine Tochter bekommt regelmässig zu spüren, dass sie als Kind deutlich an 2. Stelle kommt bei ihrer Mutter und auch deren Eltern.
Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #88 am: 03. Januar 2018, 16:25:12 »

Mal wieder was Neues:

Hab die schon mal angesprochenen Schulden meiner Exfrau bei mir jetzt in anwaltliche Hände gegeben, da auf meine Forderungen überhaupt nicht eingegangen wurde. 
Die von ihrer Seite noch ausstehenden Zahlungen für den Unterhalt meiner Töchter hat sie so verwirrend mit einer Excel Tabelle gerechtfertigt, dass dort dann demnächst ein Gerichtsvollzieher eingeschaltet wird um eine Gehaltspfändung anzustreben. 
Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #89 am: 10. Januar 2018, 11:03:49 »

Ich hätte mal eine Frage in die Runde an die "Erfahrenen":

Es kam in letzter Zeit des Öfteren von meinem Sohn die Aussage, dass er gern mehr bei mir wäre. Nicht nur zu mir, auch zu seiner großen Schwester. er tut das dann immer wieder mit den Worten ab, dass das nicht ginge...die Gründe dafür lässt er offen.

Mir ist klar, dass ich das aktuell nicht ändern kann und die Zeit definitiv für mich arbeitet, da die KM ihr Verhalten nicht ändern wird. Ich kann ihm nur Sicherheit und Struktur liefern, der Rest kommt von allein.

Wer hat ähnliche Erfahrungen und wenn, wie ist die Sache weiter gelaufen?


Grüße in die Runde
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.160


« Antwort #90 am: 10. Januar 2018, 14:12:41 »

Ich hätte mal eine Frage in die Runde an die "Erfahrenen":

Es kam in letzter Zeit des Öfteren von meinem Sohn die Aussage, dass er gern mehr bei mir wäre. Nicht nur zu mir, auch zu seiner großen Schwester. er tut das dann immer wieder mit den Worten ab, dass das nicht ginge...die Gründe dafür lässt er offen.

Mir ist klar, dass ich das aktuell nicht ändern kann und die Zeit definitiv für mich arbeitet, da die KM ihr Verhalten nicht ändern wird. Ich kann ihm nur Sicherheit und Struktur liefern, der Rest kommt von allein.

Wer hat ähnliche Erfahrungen und wenn, wie ist die Sache weiter gelaufen?

Moin.

Ich bin WM erfahren - seit vielen Jahren mit einem Kind etwas älter als Dein Sohn.

Gib nicht allzu viel auf solche Aussagen. Ich denke ein Junge in dem Alter, gerade auch in einem Frauenhaushalt mit deutlich älterer Schwester, wird sich aus Angenervtheit gerne etwas mehr solo-Papazeit wünschen. Ob er allerdings - zB wenn Du ihm zu streng bist - sich nicht ähnlich äußert wenn er bei Mama ist, wirst Du nie gesichert erfahren.

Unser Kind hatte - als es allerdings etwas jünger war - mal versucht sie gemeinsame Elternzeit zu wünschen (was wir in begrenztem Umfang auch zulassen konnten und wollten) und hatte tw. unmittelbaren Trennungsschmerz in Übergabesituation (sowohl im Wechsel zu mir als auch zur KM). Kaum saß man allerdings im Auto hat das Kind den Schalter umgelegt und sich auf den jeweiligen ET eingelassen. Im Laufe der Grundschulzeit hat das Kind erkannt, wieviele Familienmodelle es gibt und das der Wechsel fast normal ist und eigentlich viel besser, als viel zu lange (oder gar vollständig) auf ein ET zu verzichten.

Gelassenheit ist oberste Papapflicht.
Gib dem Kind halt, das es so wie es ist, doch super ist!

Gruß. toto
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.977



« Antwort #91 am: 10. Januar 2018, 14:21:42 »

(...) Ich denke ein Junge in dem Alter, gerade auch in einem Frauenhaushalt mit deutlich älterer Schwester, wird sich aus Angenervtheit gerne etwas mehr solo-Papazeit wünschen. Ob er allerdings - zB wenn Du ihm zu streng bist - sich nicht ähnlich äußert wenn er bei Mama ist, wirst Du nie gesichert erfahren.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wohnt die Große Tochter bereits beim TE und damit wäre es kein "Frauenhaushalt"  !

Aber eine gewisse Gelassenheit ist hier vermutlich das Stichwort. Es hängt auch davon ab, wie es um die Kommunikation mit der KM bestellt ist. Wenn die sich auf die Hinterbeine stellt, dann wird es schwer bzw. nur mit umfangreichen Gerichtsverfahren (mit ungewissen Ausgängen) möglich sein.


Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.160


« Antwort #92 am: 10. Januar 2018, 15:42:58 »

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wohnt die Große Tochter bereits beim TE und damit wäre es kein "Frauenhaushalt"  !
... oh . sorry. Man sollte nicht (wieder) in einen Thread einsteigen, ohne alles nachgelesen zu haben. Ich fühlte mich nur als "WM-Erfahrener" berufen, etwas kundzutun 
Bitte vor diesem Hintergrund meine Anmerkungen lesen!

Toto
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 347


« Antwort #93 am: 10. Januar 2018, 16:21:12 »

Hallo Esse,

Sollten sich diese Aussagen regelmässig über längere Zeit wiederholen und sind aus Deiner Sicht nicht nur Momente, wo der Trennungsschmerz in ihm hochkommt (sprich : Mama, Papa, Schwester und er leben nicht mehr zusammen), sondern entwickeln sich zu einem gefestigtes Anliegen, dann kann man auch erklären, dass der Sohn in einigen Jahren mitentscheiden kann, wenn es darum geht, die Papazeiten zu verlängern.

Im Augenblick sei er dazu noch zu jung und die Eltern entschieden für ihn. Aber auf längere Frist (da kann man auch ein Alter nennen) werden seine Wünsche auch berücksichtigt werden (müssen).

Für Kinder, welche sich ernsthaft damit auseinandersetzen (und vielleicht quälen) ist diese Information ein Lösungsansatz, welche den Druck herausnimmt.

VG,
Tsubame
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.160


« Antwort #94 am: 10. Januar 2018, 16:42:25 »

dann kann man auch erklären, dass der Sohn in einigen Jahren mitentscheiden kann, wenn es darum geht, die Papazeiten zu verlängern.

Im Augenblick sei er dazu noch zu jung und die Eltern entschieden für ihn. Aber auf längere Frist (da kann man auch ein Alter nennen) werden seine Wünsche auch berücksichtigt werden (müssen).
... aber ggü nem 9(?!)jährigen würde ich kein konkretes Alter und schon gar nicht die Mitentscheidung in Aussicht stellen - das mögen wir im umgekehrten Fall so gar nicht! Evtl. sagen, dass man in 2-3 Jahren was ändern kann, aber für den Moment lieber den Status quo stärken.

Ohne den ganzen Thread rekapituliert zu haben: Wenn die ältere Schwester beim KV lebt: Ab wann/ mit welchem Alter war das denn so?

Toto
Gespeichert
Tsubame
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 347


« Antwort #95 am: 10. Januar 2018, 17:18:37 »

Hallo Toto,

Ich spreche nicht von 6jährigen oder 10jährigen Kindern, sondern von 12 oder 13jährigen, welche ab dann mitentscheiden können, ob sie mehr Zeit mit dem anderen Elternteil verbringen wollen, gleich, ob es Mütter oder Väter betrifft.

Natürlich sollte der Status quo in diesem bestimmten Fall gestärkt und das Kind nicht verunsichert werden. Aber wenn es um ein gefestigtes Anliegen geht, kann ein Hinweis auf die Zukunft, dem Kind eine Tür öffnen. Es gibt Kinder, welchen nur dieser Hinweis genügt um sich offensichtlich viel wohler zu fühlen und nie darauf zurückgreifen.  Andere erinnern tatsächlich ihre Eltern im gegebenen Alter daran.

VG,
Tsubame.
Gespeichert
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #96 am: 10. Januar 2018, 17:34:56 »

Meine Trennung liegt 4 Jahre zurück und seitdem haben wir erweiterten Umgang und seit 2 Jahren ein richtiges Wechselmodell, welches im September gerichtlich festgelegt wurde, nur die Aufteilung der Tage war marginal anders. Geäussert hat er das seit Oktober immer wieder mal.
Natürlich gebe ich ihm keine Versprechen und bin mir absolut darüber im Klaren, dass man solche Äusserungen nicht auf die Goldwaage legen sollte.  Ich bestärke ihn allerdings darin, dass es wichtig ist, was er für Wünsche und Vorstellungen er hat. Das soll er immer äussern, allerdings macht er das bei seiner Mutter nicht bzw. filtert schon recht stark.  Mir ist auch bewusst, dass seine große Schwester, welche ja seit 1,5 Jahren bei mir lebt, das Zugpferd ist bzw. das Leben bei mir etwas attraktiver erscheinen lässt

.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2018, 17:37:17 von Esse » Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.977



« Antwort #97 am: 10. Januar 2018, 18:41:11 »

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kinder leichter bei dem Elternteil einknicken, welches sie ständig nervt und mit falschen Tatsachen füttert. Das rächt sich auf lange Sicht... immer. Daher keep cool und abwarten.
Es kann ja auch passieren, dass er irgendwann nicht wieder zurück will. Was will man dann machen? Festketten? Ich erlebe dies gerade und leider wird da viel mehr kaputt gemacht (bei mir) und das Ergebnis wird den beteiligten nicht schmecken.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Esse
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 75


« Antwort #98 am: 10. Januar 2018, 18:49:54 »

So...grad den Kurzen vom Umgangsnachmittag zurückgebracht.  Am Klingeltableau mein Name und der Geburtsname der KM. Unsere Kinder heißen so wie Ich, die KM auch "noch". Mein Sohn  meinte dann:" Mama will ihren Namen ändern."

Mir soll es recht sein, nur Frage ich mich...geht das bei meinem Sohn auch so einfach? Würde sie neu heiraten und mit dem neuen Mann zusammenleben, ginge eine Namensänderung wohl auch ohne meine Zustimmung per gerichtlichen Beschluss?
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.977



« Antwort #99 am: 10. Januar 2018, 19:03:47 »

...geht das bei meinem Sohn auch so einfach? Würde sie neu heiraten und mit dem neuen Mann zusammenleben, ginge eine Namensänderung wohl auch ohne meine Zustimmung per gerichtlichen Beschluss?
Definitiv: NEIN!

Lass die KM tun und lassen was sie will. Ohne Deine Zustimmung wird sie den Namen des Kindes nicht ändern können. Und irgendwelchen gerichtlichen Beschlüssen sind extrem hohe Hürgen gesetzt.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Seiten: 1 2 3 [4] 5   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Wechselmodell...Pleiten, Pech und Pannen...never ending story
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team