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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 10:04:50 *
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Autor Thema: Die Eigentümerin meines Sohnes...  (Gelesen 12563 mal)
PausBanderI
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« am: 18. Februar 2017, 15:18:34 »

Servus zusammen,

ich möchte auch mal meine ganze Geschichte loswerden, obwohl ich schon ein paar Sachen hier im Forum geschrieben habe:

2012 habe ich beim Russisch lernen im Netz eine Frau aus der Ukraine kennengelernt. Nach einiger Zeit wollte ich sie dann mal kennenlernen, wir haben uns nach langem Überreden meinerseits in Kiew getroffen. Nach ein paar Monaten bin ich dann nochmal mit dem Flugzeug nach Kiew und anschließend 500km mit dem Auto durch die Pampa gefahren, wir haben unsere Pläne besprochen und waren uns einig, daß wir beide dieselben Gedanken über eine Zukunft haben.

Den Rest des Jahres haben wir mit monatlichen Treffen verbracht, Anfang 2013 kam sie dann Deutschland und zwei Monate später haben wir getreu der Devise "No risk, no fun" geheiratet. Anfangs war alles toll, wir haben viel unternommen, bei Freunden und Verwandten waren wir überall positiv bekannt, so ziemlich jeder hat uns beglückwünscht, dass wir uns gefunden haben. Im Sommer fuhr sie für einen Monat in die Ukraine zu ihrem Vater und im Winter noch einmal ein bis zwei Wochen über die Feiertage.

Einziger Streitpunkt war, daß sie nicht arbeiten oder sonst irgendwie raus wollte. Aber das war weniger schlimm, wir dachten das gibt sich schon noch, wenn sie mehr Kontakt hat. Dann kam der Tag, an dem sie frühmorgens mit einem Schwangerschaftstest ins Bett sprang und jubelte "Poooositiiiiiiiv"...

Im Sommer fuhr sie dann nochmal zu ihrem Vater und wir vereinbarten, daß sie dann entscheidet, wann sie zurückkommt. Mit vier bis sechs Wochen hatten wir gerechnet, weil es ja für einzige Zeit das letzte Mal sein wird, wegen des Kindes. Was soll ich sagen, der erste Knacks war da: Als ich nach sechs Wochen sagte "Hey, allmählich kannst mal wieder kommen" bekam ich als Antwort zu hören: "Setz mich nicht unter Druck, ich entscheide alleine, wann ich komme" Nach drei Monaten kam sie dann hochschwanger wieder nach Hause.

Nun, es ging den Rest der Zeit gut und im November kam dann unser Sohn zur Welt. Von da an ging die Metamorphose langsam los. Die Welt um sie rum wurde immer mehr zum Störfaktor. Grundsätzlich wurde es ihr Weltbild, daß sie und ihr Sohn, denn ich als Vater war eben nur unbeteiligter Dritter, in der Mitte des Universums stehen würden. Ich stand daneben und schaute zu, wie meine kleine Familie zerbröselte. Es kam noch soviel hinzu, daß ich gar nicht weiss, wie ich die ganze Situation in eine Reihenfolge packen könnte:

Unser Leben als Paar ist sowieso seit einem Jahr vorbei. Berührt habe ich sie das letzte Mal vor einem Jahr irgendwann. Spätestens als sie mich, wenn ich sie in den Arm nehmen wollte, anschaute, als ob ich gerade vom Mond käme, habe ich das aufgegeben. Es gibt keine gemeinsamen Abende auf der Couch mehr. Unsere Schlafzimmer sind getrennt, sie schläft entweder im Kinderzimmer oder im Gästezimmer. Eigentlich würden wir uns überhaupt nichts mehr sagen, wenn unser Sohn nicht in der Mitte stünde, dem wir beide Zeit widmen.

Sie sieht ihn absolut als ihr Eigentum an. Alleine mit ihm weggehen ist eine Sache, bei der ich sie vorher um Erlaubnis fragen muss und selbst dann besteht eigentlich nur eine kleine Chance, dass ich das darf. Familie und Bekannte halten mich für bekloppt, dass ich mir das gefallen lasse, aber was soll ich machen? Sie hält uns mit Gewalt auf, wenn wir zur Tür raus wollen. Soll ich meine Frau verprügeln, während mein Sohn daneben sitzt?

Ihr Geglucke ist derart penetrant und aggressionsfördernd, daß ich manchmal nicht mehr wusste, wohin mit meinen Gefühlen. Ich kann keine drei Minuten Zeit mit unserem Filius verbringen, ohne dass sie nicht mindestens aus der Küche ins Wohnzimmer meckerte "Nicht so wild spielen, er hat gerade gegessen", "er mag das nicht, mach lieber was anderes" oder, mein persönlicher Hit der letzten Tage: "Zeig ihm nicht die Buchstaben auf dem Teppich, ich mache das mit ihm, es ist unser Unterricht, das muss ich einteilen"

Freunde haben wir keine mehr, weil keiner uns mehr sehen will. Entweder es wird gestritten oder sie zieht ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter und beschäftigt sich nur mit dem Kind. Der letzte Freund verabschiedete sich neulich mit "Ich muss hier raus, mir wird schlecht wenn ich das erlebe" Was unser Sohn fühlt, daran will ich nicht denken.

Ihre Welt besteht aus einem Fünf-Meter-Radius um sie und das Kind, dass sie den ganzen Tag durch die Gegend schleppt. Ein Termin beim Jugendamt um 10:30? Viel zu früh, das geht noch. Um vier? Das geht nicht, da will er meistens schlafen. Außerdem ist das zu weit und sie hat keine Zeit für so etwas. Was sie so streßt weiss keiner, eigentlich besteht doch ihr Tag nur aus Babybrei machen, Wickeln und Spielen. Im Gang steht ein Staubsauger und das Kind will rein? Schlafzimmer auf, Staubsauger rein, Tür zu. Im Kinderzimmer ist die Blende einer Schublade lose? Zwei Minuten versuchen, die Blende wieder drauf zu prügeln, erfolglos. Schublade ausräumen, Abstellkammer auf, Blende reinschmeissen, Tür zu. Der Windeleimer quillt über und sogar mit feststopfen geht nichts mehr rein? Balkontür auf, Plastiktüte auf, Windeln reinkippen, Tür zu. Einmal pro Woche läuft sie dann durch die Wohnung, schaut sich die vollgemüllten Zimmer an und sagt kopfschüttelnd "Schau Dir Deinen Dreck an".

Gestern war mal wieder eine wunderschöne Situation: Ich fahre sie in die Stadt und dann mit dem Kleinen weiter. Zuerst fünf Minuten Diskussion im Auto, wo ich hinfahre, warum und wie lange usw. "Wir fahren jetzt spazieren und er schläft, wir kommen dann irgendwann zurück" Also auf zu Freunden von uns ins Allgäu, eine Stunde Autofahrt. Der Knödel schläft bis wir da sind, nach Eingewöhnung gibts jede Menge Spaß und um sechs treten wir die Heimreise an. Geheule im Auto, mal kurz zum Supermarkt und was zu Essen holen, bissl Brei in den Schnabel und es geht strahlend nach Hause. Beim Parken schau ich auf mein Telefon, acht Anrufe in Abwesenheit. Na macht nix, bissl Aufregung ist gut für den Kreislauf. Mein Sohn und ich kommen glücklich und happy zur Tür rein, die Gangtür wird aufgerissen, sie reisst mir meinen Sohn hasserfüllt aus den Armen "Das war das letzte Mal, Du bekommst ihn nie wieder!" Im Badezimmer wird er ausgezogen, ich komme nach: "Raus! Raus! Verschwinde von uns!" Anschließend rennt sie wie eine Wahnsinnige ins Kinderzimmer und schließt sich ein. Das ist auch nicht das erste mal, daß sie sich ohne irgendwelche echten Gründe einsperrt. Die Sicherung fliegt raus und dann ist Panik angesagt. Nach drei Minuten kommt sie dann auch mal vollkommen entspannt wieder zurück.

Das schlimme ist, daß sie weder sich noch das Kind richtig versorgen kann.  Zu Essen gibts nur Haferbrei und dünne Wassersuppe. Abends immer dasselbe Hipp-Gläschen. Dazwischen noch zweimal stillen. Schlafen kann sie nicht richtig, weil sie in ihrer Panik die halbe Nacht wach liegt. Mittlerweile läuft sie mit knappen 43 Kilo totenblass durch die Gegend.

Ich habe wirklich mit Engelszungen auf sie eingeredet, Familie und Freunde haben sich um sie gekümmert und Hilfe angeboten, alles umsonst. Wir waren bei einer Paarberatung, nach drei Besuchen hat sie abgebrochen. Beratung beim Jugendamt? Braucht sie nicht. Caritas-Erziehungshilfe? Sinnlos, braucht sie nicht. Sie weiß aus Instinkt alles besser. Egal wie schlimm es wird, sie verdrängt alles. Ist alles nicht so schlimm. Wenn ich von Trennung spreche kommt ein "Ach das machst Du ja sowieso nicht". Nun, vor zehn Tagen kam nun der Brief meiner Anwältin und sie wird noch böser als vorher.

Gestern lag der gelbe Brief vom Familiengericht im Briefkasten. Wenn sie den liest, ist wahrscheinlich Krieg. Am Montag geh ich gleich mal zum Jugendamt. Freitag ist gemeinsamer Termin und in zwei Wochen dann der Gerichtstermin.

Tja, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Sollte jemand mir Tips geben können, wäre ich dankbar ;)

Mir stellen sich grad zwei Fragen:

- Wie laufen die zwei kommenden Wochen? Wenn sie (richtig) durchdreht, wie soll ich reagieren?
- Worauf muss ich beim Jugendamt achten?


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« Antwort #1 am: 18. Februar 2017, 16:07:51 »

Mir stellen sich grad zwei Fragen:

- Wie laufen die zwei kommenden Wochen? Wenn sie (richtig) durchdreht, wie soll ich reagieren?
- Worauf muss ich beim Jugendamt achten?

Hi,

ich wünsche Dir ganz viel Kraft!

Es gibt noch eine dritte Frage:
- wie verhinderst Du, dass Deine Frau als Reaktion auf den Brief auf Nimmerwiedersehen mit Eurem Kind in die Ukraine verschwindet?

Zu Deinen anderen Fragen:
- besonnen sein. Nicht provozieren lassen; möglichst viele Zeugen
- Beim Jugendamt aus Sicht des Kindes argumentieren und sehr deutlich Deiner Sorge Ausdruck geben, dass das Kind in die Ukraine verbracht wird
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« Antwort #2 am: 18. Februar 2017, 17:20:08 »

...., die Gangtür wird aufgerissen, sie reisst mir meinen Sohn hasserfüllt aus den Armen "Das war das letzte Mal, Du bekommst ihn nie wieder!" Im Badezimmer wird er ausgezogen, ich komme nach: "Raus! Raus! Verschwinde von uns!" Anschließend rennt sie wie eine Wahnsinnige ins Kinderzimmer und schließt sich ein. Das ist auch nicht das erste mal, daß sie sich ohne irgendwelche echten Gründe einsperrt. Die Sicherung fliegt raus und dann ist Panik angesagt.

Habe nochmal gelesen..

Eigentlich darfst Du Euer Kind keine Sekunde mehr aus den Augen lassen...sonst siehst Du ihn vielleicht wirklich nicht wieder....

Ich bin mir gerade nicht sicher, was man Dir raten kann....

Spontan und emotional...und wahrscheinlich kein guter Rat: Schnapp Dir das Kind bring es an einen sicheren Ort in Deutschland....sonst macht sie es in der Ukraine
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« Antwort #3 am: 18. Februar 2017, 17:20:47 »

gelöscht
« Letzte Änderung: 18. Februar 2017, 17:22:29 von Wegnachvorn » Gespeichert
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« Antwort #4 am: 18. Februar 2017, 17:42:47 »

Ein Vorteil:

a) Sie würde eine Einverständniserklärung benötigen und hat keine. Sie kennt auch die Prozedur.
b) Den Pass habe ich verschwinden lassen
c) Er trägt meinen Namen, sie nicht.

Aber grundsätzlich ist es natürlich richtig. Ich muss auch noch mit ihr sprechen, bevor die Gerichtsladung kommt, sonst dreht sie durch.

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« Antwort #5 am: 18. Februar 2017, 17:46:20 »

a) Sie würde eine Einverständniserklärung benötigen und hat keine. Sie kennt auch die Prozedur.
b) Den Pass habe ich verschwinden lassen
c) Er trägt meinen Namen, sie nicht.

Wenn sie wirklich wild entschlossen sein sollte, wird sie sich weder von fehlender Einverständniserklärung/Pass noch dem anderen Namen abschrecken lassen!
...sondern über die "grüne Grenze" gehen und in der Ukraine verschwinden...
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« Antwort #6 am: 18. Februar 2017, 17:49:41 »

... sonst dreht sie durch.

Nach allem, was Du schreibst, hat sie doch schon durchgedreht.....das wird durch ein "muss noch ihr sprechen" absehbar nicht besser werden...im Gegenteil!
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« Antwort #7 am: 18. Februar 2017, 19:21:19 »

Ja ja ja, ihr habt ja alle Recht. Ich sitze da halt zwischen den Stühlen. Mal abgesehen davon, daß sie in meiner Wohnung sitzt, in der 95% mir gehört. Keine Ahnung, was sie allein da anstellen würde.

In meinem Antrag der Anwältin steht kurz gefasst: Sie kann das Kind nicht richtig versorgen und fördern, sie ist krank und braucht Behandlung. Ich bin ein guter Vater, kann gut für das Kind sorgen und würde auch den Umgang mit der Mutter fördern.

Auf der einen Seite ist das schon ein derber Hammer und ich will nicht wissen, was ihr der eigene Anwalt raten wird. Ich komme von der Arbeit und die Wohnung ist leer, das kann gut möglich sein. Auf der anderen Seite ist es halt Kindesentzug.

Ich denke, ich werde am Montag sofort zum Jugendamt und dort um Hilfe fragen, ob man dort etwas machen kann. Sie will am Nachmittag zum Anwalt, da wirds jetzt mehr als eng. Im Windfang habe ich heute eine Tüte mit Windeln entdeckt, daneben eine Tasche mit seinen Hygienesachen, Klamotten und ein paar Hipp-Gläschen. Wenn die den Brief liest, die Sicherung fliegt und sie mit ihm in den Wald abhaut...
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« Antwort #8 am: 18. Februar 2017, 19:29:39 »

Ich denke, ich werde am Montag sofort zum Jugendamt und dort um Hilfe fragen, ob man dort etwas machen kann. Sie will am Nachmittag zum Anwalt, da wirds jetzt mehr als eng. Im Windfang habe ich heute eine Tüte mit Windeln entdeckt, daneben eine Tasche mit seinen Hygienesachen, Klamotten und ein paar Hipp-Gläschen. Wenn die den Brief liest, die Sicherung fliegt und sie mit ihm in den Wald abhaut...

Erwarte Dir vom JA nicht viel....
Die werden erstmal nicht viel mehr machen, als Deine Frau bzw Euch zum Gespräch einladen. Darüber werden etliche Tage - wahrscheinlich sogar Wochen vergehen, bis der Termin wirklich stattfindet.

Ja, Deine Entdeckung im Windfang kann (muss nicht, aber kann) darauf hindeuten, dass sie das Nötigste bereits packt, um abzuhauen.
Hast Du den Zugang zum Girokonto für Sie gesperrt?
Wenn sie jetzt noch zu Geld kommt - und sei es nur genug Geld, um sich bis in die Ukraine durchzuschlagen, ist sie weg....
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« Antwort #9 am: 18. Februar 2017, 19:33:40 »

Hallo,

Spricht die Mutter inzwischen gut deutsch?
Kann sie sich nach außen als gute Mutter präsentieren?
Ich denke dein Antrag ist mehr als gewagt und ich würde meinen, wenn sich die Mutter einigermaßen zusammenreißen kann hast du keine Chance. Wie alt ist euer Kind? 1 Jahr? Sie hat ihn bislang hauptsächlich betreut. Das Gericht will ich sehen, welches das Kind plötzlich zu dir gibt.
Nun ist die Sache schon in Gang.
Ich hätte es mit einem Wechselmodell versucht.
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« Antwort #10 am: 18. Februar 2017, 19:36:34 »

Ich komme von der Arbeit und die Wohnung ist leer, das kann gut möglich sein. Auf der anderen Seite ist es halt Kindesentzug.

Ich finde, Du schreibst das so, als wenn Du sowieso schon damit rechnest...und irgendwie auch durch Deine Passitivität "legitimierst"... exclamation_smile
Während Du noch lamentierst, könnte sie Fakten schaffen.

Da kannst Du noch 10 x Kindesentzug schreien. Wenn das Kind erstmal in der Ukraine an einem unbekannten Ort ist, würde das für Dich zu einer sehr langen, nervenaufreibenden Uphill-Battle werden....mit geringen Erfolgsaussichten.

Aus meiner Sicht ist es nicht 5 vor 12 sondern 1 vor 12....

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« Antwort #11 am: 18. Februar 2017, 19:40:02 »

Ich hätte es mit einem Wechselmodell versucht.

Halte ich hier für Quatsch.

WM kann bei einer konstruktiven Trennung auf Augenhöhe klappen...
Aber doch nicht hier...die Frau hält doch nichts hier: kein Job, keine Freunde/sozialen Kontakte, nichts.
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« Antwort #12 am: 18. Februar 2017, 19:43:28 »

Die Frau würde bei einem Wechselmodell dann ihr Kind hier halten. Ich meine es nicht böse, aber ich sehe kaum Erfolgsaussichten auf dem Weg, wie es der Te aktuell versucht.
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Azael
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« Antwort #13 am: 18. Februar 2017, 20:03:16 »

Ich würde, unabhängig von der Akutsituation jetzt, eine psychologische Begleitung für Dich selbst ins Auge fassen. Man kann, wenn man die Gründe für ihr Verhalten versteht, durchaus einen gewissen Einfluß auf die weitere Entwicklung nehmen, indem man lernt, mit solchen Müttern so zu kommunizieren, daß Du für sie (und ihr symbiotisches Kind) keine Bedrohung mehr darstellst (aus ihrer Sicht).

Ich habe sehr gute Erfolge damit erleben können, die ich so nicht mehr für möglich gehalten hätte. Es ist sehr anstrengend, aber es lohnt sich! Es gibt immer wieder Rückfälle, aber man selbst kann viel entspannter damit umgehen. Viel Erfolg!
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« Antwort #14 am: 18. Februar 2017, 21:45:43 »

Erwarte Dir vom JA nicht viel....
Die werden erstmal nicht viel mehr machen, als Deine Frau bzw Euch zum Gespräch einladen. Darüber werden etliche Tage - wahrscheinlich sogar Wochen vergehen, bis der Termin wirklich stattfindet.

Zum Glück sind wir in einer Kleinstadt. Am Montag hat meine Anwältin ans Gericht geschrieben, am Donnerstag vormittag kam der Anruf vom Jugendamt zum Gespräch in fünf Tagen und am nachmittag waren die Ladungen für Anfang März im Briefkasten.

Zitat
Ja, Deine Entdeckung im Windfang kann (muss nicht, aber kann) darauf hindeuten, dass sie das Nötigste bereits packt, um abzuhauen.
Hast Du den Zugang zum Girokonto für Sie gesperrt?
Wenn sie jetzt noch zu Geld kommt - und sei es nur genug Geld, um sich bis in die Ukraine durchzuschlagen, ist sie weg....

Wir haben kein gemeinsames Konto. Nur das Kindergeld landet bei ihr. Und als ich grad rausgegangen bin, waren die zwei Taschen auf einmal nicht mehr da.

Ich möchte es noch mal sagen: Meine Frau ist kein durchtriebenes Miststück, sondern einfach hysterisch. Wenn da jetzt die Ladung kommt, ist sie wie ein Tier, das man in die Ecke drängt. Und genau das ist das Problem. Sie hat eben nichts, keinen Job, kein soziales Umfeld, keine Familie, Sprachkenntnisse miserabel, null integriert, keinerlei Perspektive, keine Ahnung von der Erziehung.
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« Antwort #15 am: 18. Februar 2017, 22:28:48 »

Die Frage, die in mir brennt ist: Wenn ich ins Jugendamt gehe, dort Bescheid sage, daß meine Frau wohl flüchten will, den Zwerg nehme und mit ihm die Biege mache, bis zum Termin dort nächste Woche, welche Folgen wird das für mich haben?
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« Antwort #16 am: 19. Februar 2017, 08:24:04 »

Die Frage, die in mir brennt ist: Wenn ich ins Jugendamt gehe, dort Bescheid sage, daß meine Frau wohl flüchten will, den Zwerg nehme und mit ihm die Biege mache, bis zum Termin dort nächste Woche, welche Folgen wird das für mich haben?

Moin,

die unmittelbare Folge wird sein, dass das Kind in Deiner Obhut ist und damit nicht gegen Deinen Willen in die Ukraine verbracht werden kann!

Du solltest möglichst schnell viele Zeugen und vor allem "Verbündete" finden, die Dich/Euch  in dieser Situation unterstützen können:
- Kinderschutzbund einschalten
- zur Polizei gehen und dort Deine Sorge auf Kindesentführung ganz offen schildern

Aber auch versuchen, Unterstützung für die KM zu organisieren, zB. eine ambulante oder gar stationäre Therapie, um ihre Ängste/Überforderung und die damit zusammenhängende Depression (?) zu behandeln
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« Antwort #17 am: 19. Februar 2017, 10:47:18 »

Ach, wenn Du wüsstest, wen ich schon eingeschaltet habe...

- Jugendamt
- Caritas Elternberatung
- Psychotherapeutin
- Psychologisches Krisentelefon
- Betreuungsstelle im Jugendamt

Ich hab auch nicht soviel Angst davor, daß sie ihn in die Ukraine bringt, sondern vielmehr davor, was sie sonst mit ihm anstellt. So unzurechnungsfähig wie sie ist, kann man nicht ausschließen, daß sie sich irgendwo in ein Bahnhofsklo mit ihm hockt.

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« Antwort #18 am: 19. Februar 2017, 11:18:14 »

... sondern vielmehr davor, was sie sonst mit ihm anstellt. So unzurechnungsfähig wie sie ist, kann man nicht ausschließen, daß sie sich irgendwo in ein Bahnhofsklo mit ihm hockt.

...dann verhindere das!
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« Antwort #19 am: 19. Februar 2017, 11:24:55 »

- Jugendamt
- Caritas Elternberatung
- Psychotherapeutin
- Psychologisches Krisentelefon
- Betreuungsstelle im Jugendamt

...offenbar bisher ohne nachhaltige Verbesserung der Situation....

Also musst Du oder die dafür zuständigen Institutionen -zu wirkungsvolleren Mitteln greifen.

Das JA sollte aufsuchend tätig werden, wenn "Gefahr im Verzug ist" bzw. das Kindeswohl akut gefährdet ist....das scheint hier der Fall zu sein.
Es gibt auch so etwas wie eine SPFH (Sozialpädagogische Familienhilfe), die regelmäßig in Euren Haushalt kommt.
 Du kannst einen entsprechenden Antrag auf Hilfe beim JA stellen...

Wie ist eigentlich Eure Betreuungssituation geregelt?
Wann arbeitest Du? Wie lange und wie oft ist die KM mit dem Kind alleine?
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« Antwort #20 am: 19. Februar 2017, 17:02:09 »

Hallo,
Ich plädiere auch dafür, das Kind bis zu dem Termin an einem sicheren Ort unterzubringen, wo Du ihn hauptsächlich betreust.
Bitte dokumentiere mit Daten, welche Hilfe Ihr als Eltern schon in Anspruch genommen habt und warum dies scheiterte. Das Jugendamt ist ja schon involviert.
Ich würde tatsächlich den Kinderschutzbund und die Polizei einschalten, wie @Wegnachvorn bereits geschrieben hat.
Alle diese Aktionen sollen untermauern, dass das Kindeswohl durch die Mutter gefährdet ist. Und dass der Mutter schnellsten geholfen werden muss, aber in Abwesenheit des Kindes.
Dies klar zu stellen, ist in Deutschland eine grosse Hürde. Oft werden Mutter und Kind nicht getrennt, sondern kommen zusammen in Hilfseinrichtungen. Der Vater steht dann mit seinen Ängsten und Sorgen alleine. Habt Ihr einen Hausarzt, der Eure Probleme kennt ?
VG,
Tsubame.
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« Antwort #21 am: 19. Februar 2017, 17:51:12 »

Die Frage ist nur, wieso man das tun sollte? Die Mutter hat, soweit ich das herauslesen kann, ansonsten sorry, das Kleinstkind bislang hauptsächlich betreut. Ich schätze es so ein, dass wenn überhaupt gehandelt wird, Mutter und Kind zusammen untergebracht werden. Warum sollte das dann schlecht für das Kind sein? Es ist in Sicherheit und unter der Obhut 3. Personen aber dennoch in der Nähe der Hauptbezugsperson.
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« Antwort #22 am: 19. Februar 2017, 18:11:57 »

Da müsste die Mutter aber mitspielen. Und das ist in Anbetracht der Geschichte nicht zu erwarten.

Hysterisches Verhalten wird nicht dazu führen, dass er das Kind einfach so bekommt. Er muss sich ja die Frage gefallen lassen, warum er der Mutter das Kind so lange zur Betreuung überlassen hat, wenn er davon ausgeht, dass sie sich kindeswohlschädlich verhält, aber jetzt im Trennungsmoment ihre Betreuungskompetenz in Frage stellt.

Das ist eine Reaktion, mit der man rechnen sollte.

Dieses Problem der Mutter hätte altenkundig werden müssen, bevor das Wort Trennung überhaupt zum Thema geworden wäre (Hilfe beim Kinderarzt holen, Familienberatung, ggf. JA).

Hier ist jetzt Vorsicht geboten, dass es für einen Außenstehenden nicht so aussieht, dass ein Vater, der seine Ehe aufgeben will, Dreck auf die Mutter schmeißt.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #23 am: 19. Februar 2017, 18:24:35 »

Hallo,

Warum sollte das Kind seinen Vater verlieren, welcher, so lese ich das, seit der Geburt an allen Fronten präsent ist (Hilfe in Anspruch nehmen, Ernährung, Sozialverhalten etc. ) um zugunsten einer vielleicht kranken Mutter in einer ihm fremden Einrichtung, von ihm fremden Leuten betreut werden zu müssen ? Und sein Vater "darf" ihn dann vielleicht besuchen ? Das entscheiden dann über den Kopf des Vaters und des Kindes hinweg die sogenannten Dritten ?

Weil die KM die Hauptbezugsperson ist. Ich behaupte hier einmal ganz dreist, dass dieses allgemeine Gerede über die sogenannte "Hauptbezugsperson" in Trennungssituationen in vielen Fällen grosser Unfug ist und aus rein praktischen Gründen völlig überbewertet wird.

Es ist gut, dass Du Deine Einschätzung hier mitteilst. Der TO kann sich ein Bild davon machen, was auf ihn zukommen könnte.

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« Antwort #24 am: 19. Februar 2017, 18:32:13 »

Ach, wenn Du wüsstest, wen ich schon eingeschaltet habe...

- Jugendamt
- Caritas Elternberatung
- Psychotherapeutin
- Psychologisches Krisentelefon
- Betreuungsstelle im Jugendamt

Ich hab auch nicht soviel Angst davor, daß sie ihn in die Ukraine bringt, sondern vielmehr davor, was sie sonst mit ihm anstellt. So unzurechnungsfähig wie sie ist, kann man nicht ausschließen, daß sie sich irgendwo in ein Bahnhofsklo mit ihm hockt.



Es könnte durchaus sein, dass die "Betreuungskompetenz" der Mutter schon aktenkundig ist. Ich hoffe für das Kind, dass es so ist.
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