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vatersein.de - Forum 23. November 2017, 19:42:01 *
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Autor Thema: Die Eigentümerin meines Sohnes...  (Gelesen 12575 mal)
TotoHH
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« Antwort #50 am: 25. Februar 2017, 07:47:52 »

Moin PB.

Was die beiden Vorschreibern Dir hier zeigen ist, wie man auch anders auf die Sache drauf schauen kann, wie es offenkundig auch das JA sieht. Das hat zunächst einmal gar nichts mit mütterlastig oÄ zu tun. Wer nun Recht hat, können wir hier online gar nicht beurteilen und auch den Beobachtern im RL wird es nach nur einem oder wenigen Terminen schwer fallen das entscheiden zu können. Du allerdings - bei allen guten Absichten - wirst als Partei wahrgenommen, die nur das eigene Interesse verfolgt. Deshalb war hier eigentl immer der Rat, eng am und mit dem Wohl des Kindes zu argumentieren. Also objektiv darzulegen, warum das Verhalten der KM eine KWG ist oder sein könnte. Den Schluss, dass KM krank ist, müssen daraus dann andere ziehen, im Idealfall (aber was ist schon ideal) die KM selbst.

toto
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #51 am: 25. Februar 2017, 09:00:57 »

Ich kann mich Mutter zu Besuch und SpecialD nur anschließen.

Den größten Fehler, den du machen kannsr, ist davon auszugehen, dass alle Anderen die Situation aus der gleichen Perspektive betrachten wie du. Selbst WENN die KM eine Störung hätte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass Dritte sie für nicht erziehungsfähig halten. Und ganz besonders unwahrscheinlich ist das, wenn du derjenige bist, der das diagnostiziert.

Mutter zu Besuch kann ich mich insbesondere anschließen für die Einschätzung, dass ihr verschiedene Vorstellungen von Erziehung habt. Ich würde dir empfehlen, dich mal in den gängigen "Mütter"-Foren einzulesen, damit du einen Vergleich hast. Bedürfnisorientierung ist sehr groß geschrieben. Tragen, Co-Sleeping, Alternativen bieten, etc. pp. sind ganz gängige Ansätze im Umgang mit Babies und Kleinkindern. IdR gehört auch der eine oder andere Augenring der Mütter und der Hinweis auf eine heftige Ehekrise dazu.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
stroemkarl
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« Antwort #52 am: 25. Februar 2017, 12:14:52 »

Hallo PausBanderI,

zwei Dinge im Voraus,die meisten Väter haben erlebt,dass sie nach der Geburt abgemeldet sind,denn jetzt kommt das Kind,das Kind und das Kind und Du bist mit einer Ukrainerin(meine Ex auch) verheiratet und bei viele Osteuropäerinnen ist das Rollenverständnis noch tief verwurzelt.

Was mich irritiert,was willst Du eigentlich,Dich von der KM trennen oder Eure Ehe erhalten.
Ich selbst war 5 Monate in Elternzeit,was willst Du da erziehen,da gibts nur essen,schlafen,spazieren und spielen,da war schon ein riesen Erfolg,dass er ins Töpfchen gemacht hat.Genauso die Rumtragerei,lass sie doch,ich hab immer gesagt,du hast ja auch die Hüfte dafür und für mich ein Tragegestell gekauft.
Das Rumgemeckere,ich weiß,da wirst du aggressiv und könntest explodieren,da musst Du Dich voll im Griff haben.
Wenn Du deine Ehe erhalten willst,kannst Du nur schleichend Einfluss auf die Erziehung nehmen,frag ob Du was helfen kannst,geht gemeinsam spazieren und lass sie machen,lobe sie mal,auch wenns Schwachsinnig ist.Wie ist eigentlich Dein Kontakt zu ihrer Familie?Wart ihr schonmal zusammen mit Kind dort oder war jemand mal hier zu Besuch?Eins weiß ich ganz genau,wenn sie überhaupt auf jemanden hört,dann auf jemanden aus ihrer Familie.

Wenn Du Dich trennen solltest,glaube ich kaum,dass Du das alleinige ABR und SR bekommst,es liegt ja keine Kindswohlgefährdung vor.Auch wenn,würdest Du kaum verhindern können,wenn nicht gerade ins Krisengebiet,dass sie in ihrer Umgangszeit in die Ukraine fliegt um ihre und des Kindes Familie zu besuchen.Unser Sohn hat auch meinen Namen und wenn meine Ex in die Ukraine fliegt hat sie immer die Geburtsurkunde und meine Einverständniserklärung dabei und beides hat sie noch nie vorlegen müssen.Den ersten Reisepass haben wir gemeinsam beantragt,den zweiten sie alleine und letztes Jahr beim dritten,hat der Mitarbeiter von der Meldebehörde gesagt,dass es besser wäre,wenn meine Erlaubnis vorliegen würde,sie sie aber nicht unbedingt bräuchte.

Auf alle Fälle würde ich nochmal mit ihr sprechen und ihr sagen,dass Du ihr nicht das Kind wegnehmen willst,sondern das Du Angst um sie hast und Du nur einfach Vater sein willst.

stroemkarl
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Tsubame
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« Antwort #53 am: 25. Februar 2017, 14:29:30 »

Hallo,

Ich kann Deinen Frust, Ärger und Verzweiflung gut verstehen. Wie andere hier schon schrieben, kann ein Blick Dritter auf die Situation aber helfen, etwas Abstand zu gewinnen. Du hast auch erreicht, dass Euer Problem jetzt aktenkundig ist (JA, Polizei). Hat sich die KM übrigens einen Anwalt genommen ?

Zu den unterschiedlichen Vorstellungen zu Erziehung : ich lese hier nicht heraus, dass der TO das Herumtragen etc. des Kindes durch die KM unterbinden will. Vielmehr ist sie es, welche es nicht erträgt, dass er sich ebenfalls um das Kind kümmert. Zwar sind fast alle KM nach der Geburt durch den Wind und meinen, sie wissen alles besser, wenn es ums Kind geht. Aber bei vielen legt sich das dann nach geraumer Zeit und sie akzeptieren, dass der Vater sich einbringt. Dadurch lernt die KM auch, sich langsam aus der symbiotischen Bindung mit dem Kind zu lösen. Gerade in der heutigen Zeit wird ja immer an Väter appelliert, sie sollten sich auch um Säuglinge und Kleinstkinder kümmern. Und genau das will der TO. Es wird ihm aber nicht "erlaubt".

Ich meine, Du solltest Dir überlegen, wie Du Dich (Ihr Euch ) am besten um den Sohn kümmern kannst (könnt) und das durchziehen. Unter der Woche und am Wochenende. Übernehme vielleicht das Zubettbringen, wenn das zeitlich möglich ist und etabliere Rituale für Dich und das Kind. Die KM kümmert sich tagsüber um den Sohn, Du übernimmst den Abend.

Am Wochende macht Ihr auch "Arbeitsteilung". Plane einen Ausflug. Frage die KM, ob sie mit will, wenn nicht, geht alleine. Ziehe Dein Ding durch. Die KM muss lernen sich anzupassen.

VG,
Tsubame



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PausBanderI
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« Antwort #54 am: 25. Februar 2017, 15:19:41 »

Ich kann mich Mutter zu Besuch und SpecialD nur anschließen.

Den größten Fehler, den du machen kannsr, ist davon auszugehen, dass alle Anderen die Situation aus der gleichen Perspektive betrachten wie du. Selbst WENN die KM eine Störung hätte, muss das noch lange nicht bedeuten, dass Dritte sie für nicht erziehungsfähig halten. Und ganz besonders unwahrscheinlich ist das, wenn du derjenige bist, der das diagnostiziert.

Das ist schon ganz richtig, ABER das sehe ja nicht nur ich. Also nicht das mit der Persönlichkeitsstörung, sondern daß in der Spielgruppe das Kind glücklich mit Papa sitzt und spielt, während Mama wie ein geprügelter Hund danebensteht und panisch hineilt, sobald sich ein anderes Kind auf 20cm nähert. Wie willst Du das aber im ersten Gerichtstermin beweisen? Soll man da 20 Zeugen benennen und laden, die dann eben solches schildern?

Zitat
Mutter zu Besuch kann ich mich insbesondere anschließen für die Einschätzung, dass ihr verschiedene Vorstellungen von Erziehung habt. Ich würde dir empfehlen, dich mal in den gängigen "Mütter"-Foren einzulesen, damit du einen Vergleich hast. Bedürfnisorientierung ist sehr groß geschrieben. Tragen, Co-Sleeping, Alternativen bieten, etc. pp. sind ganz gängige Ansätze im Umgang mit Babies und Kleinkindern. IdR gehört auch der eine oder andere Augenring der Mütter und der Hinweis auf eine heftige Ehekrise dazu.

Oh ich hab schon einiges gelesen. Bilder von Leuten, denen nach dem Kontakt mit einer Hauskatze das halbe Gesicht abgefallen ist und und und. Das Hirn eines Säuglings ist auch kleiner als der Kopf, kullert quasi im Schädel rum, weshalb zu heftiges Spielen zu starken Traumen führt. Deshalb lachen Kinder auch beim Spielen, weil ihr Gehirn ständig erschüttert wird. ja ja.

Es ist wie gesagt schon ok und ich habe nichts anderes erwartet, daß ich mit der Geburt des Kindes erstmal wieder zum Single mit Hauptberuf "Hausdiener" mutieren werde. Das war auch ok. Nur ist er jetzt wie gesagt über ein Jahr alt und ich sehe draußen beim Sonntagsausflug hunderte Mütter die glücklich mit ihrem Kind durch die Botanik streifen, während meine Frau daneben wie ein Zombie durch die Gegend läuft.

Hallo,

Ich kann Deinen Frust, Ärger und Verzweiflung gut verstehen. Wie andere hier schon schrieben, kann ein Blick Dritter auf die Situation aber helfen, etwas Abstand zu gewinnen. Du hast auch erreicht, dass Euer Problem jetzt aktenkundig ist (JA, Polizei). Hat sich die KM übrigens einen Anwalt genommen ?

Mittlerweile ja. Die hat sie auch zum Arzt geschickt...

Zitat
Zu den unterschiedlichen Vorstellungen zu Erziehung : ich lese hier nicht heraus, dass der TO das Herumtragen etc. des Kindes durch die KM unterbinden will. Vielmehr ist sie es, welche es nicht erträgt, dass er sich ebenfalls um das Kind kümmert. Zwar sind fast alle KM nach der Geburt durch den Wind und meinen, sie wissen alles besser, wenn es ums Kind geht. Aber bei vielen legt sich das dann nach geraumer Zeit und sie akzeptieren, dass der Vater sich einbringt. Dadurch lernt die KM auch, sich langsam aus der symbiotischen Bindung mit dem Kind zu lösen. Gerade in der heutigen Zeit wird ja immer an Väter appelliert, sie sollten sich auch um Säuglinge und Kleinstkinder kümmern. Und genau das will der TO. Es wird ihm aber nicht "erlaubt".

JA! JA! JA! Endlich mal jemand, der das kapiert!

Was das Rumtragen und "Verziehen" angeht, natürlich will ich das insofern unterbinden, als daß es mein/unser Kind entsozialisiert. Ich kann das nur nochmal sagen: Ich hab keine Ahnung, in welchen Jogiteetrinkerkindergarten die Supermamis mit dem Allroundverständnis ihren Nachwuchs mal schicken, aber in den mir bekannten Kindergärten und Schulen sind Kinder grausam und überschütten Außenseiter nicht mit Liebe und Verständnis! Wer dann in der Ecke sitzt und sich weigert, einen Apfel zu essen, weil der nicht mit kochendem Wasser desinfiziert wurde, oder Wutausbrüche bekommt, wenn er mal nicht das Schäufelchen vom Nachbarkind haben kann, hat ein Problem. Im Grundsatz ist aber gegen das Rumtragen & Co. nichts einzuwenden, wieso auch.



Zitat
Ich meine, Du solltest Dir überlegen, wie Du Dich (Ihr Euch ) am besten um den Sohn kümmern kannst (könnt) und das durchziehen. Unter der Woche und am Wochenende. Übernehme vielleicht das Zubettbringen, wenn das zeitlich möglich ist und etabliere Rituale für Dich und das Kind. Die KM kümmert sich tagsüber um den Sohn, Du übernimmst den Abend.

Am Wochende macht Ihr auch "Arbeitsteilung". Plane einen Ausflug. Frage die KM, ob sie mit will, wenn nicht, geht alleine. Ziehe Dein Ding durch. Die KM muss lernen sich anzupassen.

Klingt toll. Und würde das so funktionieren, wären wir nicht vor Gericht, sondern hätten eine harmonische Familie. Tut es aber nicht. Ins Bett bringen kann ich den Knödel nämlich nicht, weil ich a) ja nicht stillen kann und b) er bei mir drei Minuten schreit, was zuviel Streß ist, und er deshalb sofort von mir weg muß. Und wenn man einen Ausflug machen will und sich die Mutter in die Tür stellt und einen notfalls mit Gewalt am Gehen hindert, hat sich der Ausflug auch erledigt. Übrigens wickeln kann ich ihn auch nicht, weil sie mir das ja nicht beigebracht hat... (Dazu muß man sagen, daß mein Sohn, den ich über alles liebe, nicht gerade ein olfaktorisches Gänseblümchen ist, weshalb ich diese Aufgabe gerne abtrete.

Hallo PausBanderI,

zwei Dinge im Voraus,die meisten Väter haben erlebt,dass sie nach der Geburt abgemeldet sind,denn jetzt kommt das Kind,das Kind und das Kind und Du bist mit einer Ukrainerin(meine Ex auch) verheiratet und bei viele Osteuropäerinnen ist das Rollenverständnis noch tief verwurzelt.

Ist ja ok. Aber wenn eine Frau zu ihrem osteuropäischen Mann sagt, daß er seinen eigenen Sohn nicht mit zum Einkaufen nehmen darf und dass sie ab sofort nur noch die eigene Wäsche wäscht, weil er sich ja auch etwas bewegen kann, der wird eher weniger Rollenverständnis entgegen bringen, hm?

Zitat
Was mich irritiert,was willst Du eigentlich,Dich von der KM trennen oder Eure Ehe erhalten.

Ich will mich sofort räumlich von ihr trennen, weil sie ein unerträgliches Scheusal ist. Gleichzeitig denke ich, daß eine Therapie sie soweit bringen könnte, daß die Probleme zwischen uns wieder irgendwie ins Lot gebracht werden können, das dauert aber eben und bedarf eines ersten Schrittes.

Zitat
Ich selbst war 5 Monate in Elternzeit,was willst Du da erziehen,da gibts nur essen,schlafen,spazieren und spielen,da war schon ein riesen Erfolg,dass er ins Töpfchen gemacht hat.Genauso die Rumtragerei,lass sie doch,ich hab immer gesagt,du hast ja auch die Hüfte dafür und für mich ein Tragegestell gekauft.

Ich kanns nur immer wieder sagen: Wenn Dir drei Dutzend Mütter sagen "Hey was Deine Frau da macht, die hat sie doch nicht mehr alle", dann unterscheidet sich die Situation irgendwie von den "normalen" Familien, oder?

Zitat
Das Rumgemeckere,ich weiß,da wirst du aggressiv und könntest explodieren,da musst Du Dich voll im Griff haben.

Nein, muß ich nicht. Du hast keine Ahnung, was bei uns zuhause abläuft. Ich hatte jetzt ein Jahr KEINE EINZIGE VERDAMMTE MINUTE OHNE GESTÄNKER. Kannst Du Dir vorstellen, wie das ist, wenn du vom Aufstehen frühmorgens bis zum Schlafengehen nur und ausschließlich negativ vollgestänkert wirst? Und ich mein jetzt nicht ein bissl nervig, sondern STÄNDIG UND UNUNTERBROCHEN BÖSE! Ich kann mit meinem Sohn nicht mal in Ruhe drei Minuten auf dem Boden sitzen und mit Bauklötzen spielen, ohne dass sie bei jedem Piepser angerannt kommt, einen genauen Rapport verlangt, wieso er genau gepiepst hat und mir anschließénd zehn Minuten erklärt, wie ich den Piepser hätte verhindern können. Wenn ich mit meinem Kind in der Küche spielen will, kommentiert sie jedes Wort von mir mit ihm! "Oh, mein lieber Sohn, ich glaube Du stinkst ein bißchen." - "Er stinkt nicht! Du stinkst vielleicht, aber er nicht!". Wenn ich am Abend mit ihm spiele und dabei ein bisschen lauter bin als Flüstern, kommt sofort ein "Ksch ksch ksch" von ihr. "Hallo junger Mann, fang mal den Ball!" - "Er ist kein Hund, er will keinen Ball fangen!"

Unsere Freunde und Familie fragen mich jedes Mal, wie ich das aushalte, sie hätten ihr schon lange links und rechts eine gescheuert. Also erzähl mir nix von im Griff haben.


Es bleibt dabei: Kontinuität ja, aber bitte sehr nicht nur beim Füttern oder Wickeln. Wer bringt dem Kind essen bei? Ich. Wie man einen Löffel hält? Ich. Wer geht mit ihm in Krabbelgruppe oder Kinderturnen? Ich. Wer meldet ihn im Kindergarten an? Ich. Wer vereinbart Arzttermine? Ich.
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« Antwort #55 am: 25. Februar 2017, 18:13:59 »

Hallo PausBanderI,

Nimm bitte meine Posts nicht zu persönlich,denn ja,ich kenne Deine Situation nicht,genau wie Du meine damalige nicht kennst,ich erkenne aus deinem Geschriebenen aber Parallelen,meine Ex Ukrainerin,burnout und Depressionen,keine Gesprächsbereitschaft und ständig Streit um Kindererziehung,deshalb habe ich Dir geschrieben.Meine Trennung liegt fast 5 Jahre zurück und aus heutiger Sicht weiß ich,dass mein damaliger Blickwinkel total eingeengt war,manchmal brauchte ich nur ihre Stimme hören und ich war sofort "Kampfbereit".
Ich hab damals die Entscheidung getroffen mich zu trennen,weil ich mir gesagt habe,lieber alle 14 Tage ein Wochenende ganz für meinen Sohn und mich,ohne das jemand reinredet,als dieses Leben weiterführen.Die ersten 2 Jahre waren Krampf,mit allem was dazu gehört,bis das Jugendamt uns eine Paartherapie nahegelegt hat(naja,bischen mit Zwang) und seitdem läuft es.
Trotzallem konnte sich meine Ex,in Bezug auf unseren Sohn,immer auf mich verlassen und ich kann Dir versichern,unser Sohn ist kein Aussenseiter geworden.

Die Entscheidung,Deine Ehe zu erhalten,in der Hoffnung,dass Deine Frau sich ändert,was sie nicht wird oder Dich zu trennen,kannst nur Du.


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« Antwort #56 am: 28. Februar 2017, 13:03:47 »

Ein kurzes Update, nach dem Besuch des Jugendamtes:

Im Prinzip war das was besprochen wurde total für die Katz. Beide sehen einhellig den Lebensmittelpunkt bei der Mutter (was ja logisch ist), weil sie noch stillt (was totaler Blödsinn ist) und sind dafür, die beiden nicht zu trennen (was auch logisch ist) und legen uns eine vorgerichtliche Beratung nahe, deren Verlauf dann zu beobachten ist. Langfristig ist da also alles so, wie ich mir das vorgestellt habe.

ABER auf die kurzfristige Sache, daß in der aktuellen Situation meine Frau das Kind sowohl von mir als auch der Umwelt total isolieren würde, ganz zu schweigen von dem Ärger bei der Regelung des Umganges bzw. der Frage, wann unser Sohn bei wem ist, der wurde weder angesprochen noch in den Berichten der beiden erwähnt.
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« Antwort #57 am: 02. März 2017, 10:13:17 »

Hallo,

Eine vorgerichtlich Beratung solltet Ihr schnellstens in Anspruch nehmen.
Nur über Dritte kann sich die KM langsam wieder fangen. Ist sie zum Arzt gegangen, wie der Rechtsanwalt ihr empfohlen hat ?

VG,
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« Antwort #58 am: 02. März 2017, 10:54:47 »

Servus,

ja sie ist wenigstens zum Allgemeinarzt gegangen. Das Resultat kenne ich allerdings nicht.

Ist die Entwicklung positiv für sie? Ja. Ist sie positiv für mein Ego? Nein. Ich hab mich ein Jahr lang von ihr und ihrer Macke kaputtmachen lassen und bin von Pontius bis Pilatus gelaufen, während sie dahockte und in ihrem Frust ersoffen ist. Und jetzt geht sie als strahlende Siegerin vom Platz.
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« Antwort #59 am: 02. März 2017, 12:11:27 »

Hallo,

So wie Du Deine Frau beschreibst, ist sie keine strahlende Siegerin, sondern ein Häuflein Elend. Würdest Du mit Ihr tauschen ? Für die Katz war die Sache nicht. Es ist eine allererste Etappe. Lebensmittelpunkt bei der Mutter, weil sie noch stillt. Das dauert nicht ewig.

Kümmere Dich um Euren Sohn und zieh Dein Ding durch. Auch wenn Sie noch so tobt und stänkert. Nimm ihn mit zu Freunden und Deinen Eltern. Geh zum Sport und baue Dich wieder auf.

VG,
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« Antwort #60 am: 02. März 2017, 13:28:33 »

Das sagt sich halt alles so leicht. Mein kleiner Knödel ist bei ihr. Das allein schon reicht.

Und ich will gar nicht wissen, was sie mit ihm anstellt, wenn ich nicht mehr da bin. Dass sie ihm erzählen wird, wie böse sein Papa war, hat sie mir ja schon angekündigt.

Natürlich ist sie ein Häuflein Elend, kaputt und am Ende. Nur hat sie sich das selbst zuzuschreiben und das lässt mich jetzt an die Decke gehen. Sie hat fast ein Jahr lang alles boykottiert, die Familie immer weiter in die **tsts - ID 36** geritten und jetzt ist nur noch ein Scherbenhaufen übrig, aber sie hat ihren Kopf durchgesetzt.
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« Antwort #61 am: 06. März 2017, 13:38:45 »

Sodele, der Gerichtstermin ist vorbei.

Von meinen bösen Taten wollten weder Richter noch Jugendamt etwas hören.

Resultat: Einen Tag am Wochenende ist unser Sohn bei mir. Unter der Woche jeweils von 16:00 bis 19:00. Beide bleiben bei uns im Landkreis wohnen. Und nach einem zeitnahen Abstillen reden wir dann über die Übernachtungen.
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« Antwort #62 am: 06. März 2017, 22:38:48 »

Hallo,

Vielen Dank für Dein Up-Date.

Das ist doch schon etwas.  ich freue mich sehr für Sohni und für Dich.

VG,
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« Antwort #63 am: 29. März 2017, 13:35:59 »

Sodele, drei Wochen sind vergangen.

Positiv: Der Umgang wird eingehalten. Mein Sohnemann ist jeden Tag, soweit es der Job ermöglicht, von 16 bis 19 Uhr bei mir und am Wochenende haben wir einen ganzen Tag für uns. Es ist vergleichsweise himmlisch, wenn nach einem Jahr nicht mehr jede Aktion oder Regung von ihm mit einem Kommentar bzw. Anweisung von ihr begleitet wird. Wir waren bei Freunden, der Familienfeier bei Omas Geburtstag, im Schwimmbad, alles ohne Streß und Generve. Er ist viel aufgeschlossener gegenüber anderen Menschen, Kindern und Tieren. Wenn die Mama ihm sagt "Jetzt fahrt ihr spazieren" jubelt er schon los und grinst übers ganze Gesicht.

Nicht so schön: Wenn ich/wir zuhause sind (wir wohnen immer noch zusammen) ist natürlich immer noch dasselbe, ständiges Gezeter, ständige Kommentare, Gejammer usw. Sie sucht eine Wohnung, aber das ist bei uns extrem schwer und sie stellt sich auch ganz schön an. Frau mit osteuropäischen Akzent ruft beim Vermieter an "Hallo, ich suche eine Wohnung für mich und mein Kind, lebe von Alimenten", da sind die Erfolgschancen überschaubar. Andererseits ist der Kleine halt noch mehr bei mir und ich sehe ihn eigentlich immer.

Negativ: Meine Frau will unbedingt Rache und Genugtuung. Sie sammelt eigentlich Tag und Nacht Beweise, dass ich böse, unfähig und nicht gut fürs Kind bin. Klappt halt nur nicht, weil alle ihre Beweise andere nicht interessieren. Gestern waren wir bei einer Beratung und sie hat ganz empört Fotos rumgezeigt und aggressiv geschildert, was ich alles falsch mache. Resultat: Unverständnis bei den Beratern, was an meinem Verhalten schlimm sein soll und Anerkennung für mich, daß ich vor dem Kind nicht auf ihr Verhalten eingehe. Resultat ist dann, daß sie Gift und Galle gegen mich spuckt. In dem Zustand beleidigt sie mich, wirft mit Sachen nach mir, alles vor dem Kind. Ich habe auch schon beobachtet, wie sie ihm negative Dinge über mich erzählt, die ich im Zitat hier nicht wiedergeben möchte.

Besonders dieses Verhalten lässt es, wenn sie es nicht so schnell wie möglich unterbindet, nicht mehr an eine friedliche Lösung glauben. Erst recht nicht, wenn ich dran denke, was sie ihm sonst noch alles erzählen wird und was er denkt, wenn er erstmal die Worte versteht!
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« Antwort #64 am: 01. Juni 2017, 14:55:59 »

Mahlzeit zusammen, zwei Monate später ist die Geschichte so:

Meine Frau ist immer noch auf dem Rachetrip. Das hat aber bis dato nicht funktioniert. Sie hat unter anderem versucht, mich zu Gewalttaten zu provozieren und mich damit aus der Wohnung und ihrem Leben zu drängen. Hat nicht funktioniert. Im Gegenteil bin ich sofort zum Jugendamt und dort wurde sie eindringlich zurechtgewiesen. Wir wohnen nach wie vor zusammen in derselben Wohnung. Das Jugendamt hat eine Familienhilfe bestellt, die bis dato aber noch nicht da war. Ok, also so siehts aus:

Meine Frau ist wie gesagt noch immer auf Rache aus, ich soll endlich bestraft werden für alles. Ausserdem soll ich mich aus ihrem (Also sie und mein Sohn) Leben raushalten und sie "in Ruhe lassen". Das Wohl des Kindes ist dabei aber auch völlig egal.

Eine vernünftige Kommunikation ist völlig unmöglich. Ausser dem üblichen "Du hast ...", "Lass mich in Ruhe", "Kümmer Dich um Dein Zeug" blah blah blah kommt nichts. Zum Beispiel braucht sie Hilfe bei einer Wohnung. Wahrscheinlich werde ich ihr eine Wohnung mieten müssen bzw. eine Mietbürgschaft übernehmen. Das abzusprechen ist aber aussichtslos, weil sie es nicht einsieht. Einerseits packt sie ihre Sachen, andererseits sieht sie nicht, daß sie auf diese Weise noch ein halbes Jahr in der Wohnung hockt.

Meine Rechtsanwältin sagt recht klar, daß die bisherigen Fakten einfach nicht reichen, um den Kleinen zu mir zu holen. Es gibt ja keine Zeugen, nur meine Aussagen und selbst wenn es Zeugen gäbe, ist fraglich, ob die Vorfälle gravierend genug sind, um ein 18 Monate altes Kind von der Mutter zu nehmen.

Tja, jetzt ist die Frage, ob jemand einen Plan B weiss? Tatsächlich geht es ja nicht darum, die Mama aus dem Leben rauszudrängeln, sondern ihr die Möglichkeiten der Racheaktionen zu nehmen. Zum Beispiel könnte sie auf einmal nach XY 500km entfernt ziehen wollen, nur um die Entfernung zu erhöhen. Oder den Umgang boykottieren. Oder diverse Aktivitäten boykottieren, wie Kinderkrippe, Kontakt zu anderen Kindern usw. Außerdem ist es eine Tatsache, daß sie der Meinung ist, die Welt würde sich nur um sie drehen. Termine wahrnehmen ist bei ihr ein reiner Glückstreffer. Zum Jugendamtstermin kam sie eine halbe Stunde zu spät, den Termin beim Kinderarzt sagt sie ab, weil sie erst um zehn Uhr aus dem Bett fällt. Die Anmeldung der Kinderkrippe verweigert sie, weil sie nicht versteht, daß man das nicht erst eine Woche vorher machen kann.

P.

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« Antwort #65 am: 02. Juni 2017, 10:43:36 »

Hallo,

Bei Dir kann man im Moment nur raten, dass Du alles säuberlich dokumentierst und so weit es möglich ist, Du alle Termine mit dem Kind wahrnimmst (Arzt, Anmeldung bei der Kinderkrippe etc....). Du solltest das Jugendamt über diese Boykottmassnahmen auf dem Laufenden halten.

Es kommt meiner Meinung nach nun darauf an, wie es es mit der Familienhilfe weitergeht. Wird es Deiner Frau möglich sein, diese Hilfe anzunehmen oder nicht. Ist sie lernfähig, wenn sie Hilfe von aussen bekommt. Oder benimmt sie sich weiterhin wie ein unvernüftiges Kind. Du solltest gut mit dieser Familienhilfe auskommen und Dich kooperativ zeigen : besorgter Ehemann, besorgter Vater etc.

Bei GSR kann die Kindesmutter alleine 500 km weit wegziehen, aber natürlich ohne Kind. In Eurem Fall würde ich auch die Ukraine als Rückszugsraum der Kindesmutter (Kindesentführung) gegenüber dem Jugendamt sachte ins Spiel bringen.

Mit der Kindesmutter solltest Du sachlich kommunizieren, unabhängig davon, wie sie sich benimmt (innerliche Distanz). Versuche nicht (mehr) sie zu verstehen oder ihr Deinen Standpunkt zu erläutern. Bleibe wachsam und lasse Dich nicht provozieren. Suche Verbündete (Nachbarn, Freund, welche abends mal vorbeikommen) und sichere alle Dokumente, Geld etc., wann Du das bisher noch nicht gemacht hast.

Viele Grüsse,
Tsubame.
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« Antwort #66 am: 02. Juni 2017, 23:18:40 »

Hallo und vielen Dank, was wäre ich ohne Dich ;)

Eine Kommunikation ist ja überhaupt nicht möglich. Einerseits ist sie voll freundlich und albern, andererseits bekomme ich als Eröffnung ein gestöhntes "Was willst Du schon wieder von mir?" entgegen. "Komm wir machen das zusammen" wird mit "Ich habe schon genug von Dir bekommen, lass mich einfach in Ruhe" erwidert. Es geht halt einfach nichts vorwärts.

Wir bekommen jetzt eine sozialpädagogische Diagnose. Bin ja mal gespannt, was das sein soll.
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« Antwort #67 am: 03. Juni 2017, 20:14:04 »

 
Hallo,

Dabei geht es auch um Eure jeweilige Lebensgeschichte und es könnten auch sogenannte Genogramme hergestellt werden...

VG,
Tsubame.
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« Antwort #68 am: 03. Juni 2017, 22:19:05 »

Hm, jetzt mal objektiv gesehen:

Wenn wir beide räumlich getrennt sind, ist ja eine Kindeswohlgefährdung wegen der Ehestreitereien vom Tisch. Dann kann ich ja bei dieser Diagnose nur gewinnen. Oder sehe ich das falsch?

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« Antwort #69 am: 04. Juni 2017, 23:34:41 »

Objektiv geht es in der Sozialpädagogik selten zu. Es handelt sich eben nicht um eine empirische Wissenschaft.
Es könnte bei dieser Diagnose um die Familienbeziehungen gehen (Eltern, Grosseltern, wie ihr sie reproduziert), aber auch um Krankheiten innerhalb der Familien. Es gibt Fragebögen und Interviews etc.

Ganz grob gesagt : Du scheinst z.B. mehr die soziale Komponente und die Motorik bei der Erziehung des Kindes in den Vordergrund zu stellen (Besuche, Krabbelgruppe, Essen mit Gabel ...). Das Kind gewinnt dadurch Selbstvertrauen. Die Mutter hütet und behütet. Zeigt viel Präsenz und Körperkontakt (trägt ihn auf dem Arm, schläft bei ihm). Damit fühlt sich das Kind in Sicherheit (Urvertrauen). Beide Ansätze ergänzen sich eigentlich. Aber aus irgendwelchen Gründen klappt das Zusammenspiel nicht.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2017, 23:38:13 von Tsubame » Gespeichert
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« Antwort #70 am: 05. Juni 2017, 17:25:55 »

Oh, na das klingt ja spannend. Warten wir mal ab, was da auf uns zukommt.

Das kann ich Dir schon sagen, wieso das Zusammenspiel nicht klappt.

Die Mama gibt 110% dafür, daß es dem Zwerg gut geht. Aber sie erkennt zum Beispiel nicht, wenn er einfach nur bockig ist und seinen Kopf durchsetzen will. Das "versaut" nicht nur seinen Charakter, sondern kann auch dauerhaft von einer Person nicht bewältigt werden. Aktuell kann er nur noch schlafen, wenn sie ihn im Arm hält. Da sitzt sie dann jede Nacht neun Stunden aufrecht und versucht selbst zu schlafen. Ich behaupte jetzt mal, daß ich ihm solche Aktionen schon ausgetrieben habe. Wir hatten zwei Machtkämpfe und er weiss, daß es bei mir nicht funktioniert. Aber bei ihr klappt es halt gut und sie ist mal wieder am Ende mit ihren Kräften.

Und sie kann eben nicht tolerieren, daß ich anders bin als sie, daß ich eben die ergänzende Komponente bin. Es muss so gehen, wie sie das meint. Sie ist die Bestimmerin. Wie der Threadtitel auch sagt...

Wenn ich sie mit ihm mit auf den Spielplatz nehmen würde und sie sähe, wie er mal eine Schippe Sand probiert oder einen fremden Schnuller in den Mund stopft, sie wäre kurz vorm Herzinfarkt! (Ich glaube ich nehme sie das nächste mal mit)

Die anderen Dinge sind zu umfangreich zu erklären. Die Zukunft ist halt schwierig abzuschätzen. Sie hat keinerlei soziale Kompetenz, wird er das erben oder kann ich das kompensieren?
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« Antwort #71 am: 06. Juni 2017, 15:16:46 »

Hi,

ich kann deine Angespanntheit absolut nachvollziehen. Dritte womöglich auch, nur möchte ich dir raten, nicht so wie hier zu argumentieren.
Es schwingt sehr viel Negatives mit, welches den Eindruck erweckt, du möchtest das Kind vor einem Monster beschützen.

Das was du teilweise als Katastrophe beschreibst, könnte in den Augen derer, die etwas zu "melden" haben, als fürsorgliche, besorgte Mutter angesehen werden.

Vielleicht solltest du dich mal hinsetzen und tief durchatmen 

Ich sagte dir ja schon einmal, dass ich denke, dass unsere Exen beinahe gleich ticken.
Meine schafft es auf wunderbare Weise, sich selbst zu demontieren.

Hat auch "nur" 4 Jahre gedauert... was ich damit sagen will: du brauchst einen verdammt laaaaaaaaaaaaangen Atem 

Leider wirst du auch mit ansehen müssen, wie sehr das Kind leidet und vor die Hunde geht.
Sei da und versuche so gut wie möglich auszugleichen!

Diese hoch emotionale Kiste geht an keinem spurlos vorbei...

LG D
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« Antwort #72 am: 06. Juni 2017, 19:22:01 »

Leider wirst du auch mit ansehen müssen, wie sehr das Kind leidet und vor die Hunde geht.

Ja siehst Du, genau das kann ich nicht!
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« Antwort #73 am: 06. Juni 2017, 20:03:03 »

Ja siehst Du, genau das kann ich nicht!

Wer kann das schon? Das eigene Kind dem eigenen Kampf - das Kind kann nichts dafür - zu opfern ist schon ziemlich pervers. Leider werden aber viel zu viele Kinderseelen unter zu Hilfenahme des Dogmas "Kindeswohl" während solcher Machtkämpfe für immer zerstört. Am Ende Recht zu haben, scheint manchem jeden Preis wert zu sein.

Sollte mein Sohn mir aus dem 4. Stock eines brennenden Hauses winken, würde ich mich auch nicht erst zwei Stunden lang mit der Feuerwehr über die Rettungsmöglichkeiten streiten, sondern sofort Fakten schaffen. Die gute deutsche Streitkultur scheint dies aber nicht mehr zuzulassen und dann wird sich eben über jeden feuchten Pfurz bis zum obersten Gerichtshof gezofft und das Kind dabei einfach vergessen, Hauptsache man hat Recht.

Einer ist leider immer der looser.....

@Paus: Gut, dass Du das nicht kannst! Manchmal muss man für das Wohl des eigenen Kindes Opfer bringen oder Entscheidungen treffen, die nicht nur dem eigenen Wohl dienen. Bei mir hat zumindest letzteres sich letztendlich ausgezahlt und mein Sohn ist nicht vor die Hunde gegangen sondern glücklicher als je zuvor.

LG,
LD

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« Antwort #74 am: 06. Juni 2017, 20:17:54 »

Und wie sah Deine Lösung aus?
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