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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 05:00:19 *
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Autor Thema: Lohnt sich die Anlage U?  (Gelesen 922 mal)
red_latina
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2


« am: 02. Januar 2017, 17:57:50 »

Hallo Zusammen,

wir sind uns unsicher, ob es sich rentiert die Unterhaltszahlungen an die Exfrau über die Anlage U geltend zu machen. Im Internet habe ich hierzu leider auch kaum Informationen oder einen Rechner gefunden.

Aus diesem Grunde stelle ich hier mal grob unsere Daten ein und würde Euch um Eure Einschätzung bzw. Hilfe bitten.

Exfrau
- Jahresbruttoentgelt : 14.000 €
- Steuerklasse 2 mit 1 Kinderfreibetrag

Ich:
- Jahresbruttoentgelt 70.000 €
- Steuerklasse 4
- verheiratet in Zugewinngemeinschaft
- Zusammen veranlagt
- Jahresbruttoentgelt meiner Frau 65.000 €

Die Unterhaltszahlungen an die Ex betrugen 6.000 € und werden künftig aufgrund eines Vergleichs bis Ende 2020 13.800 € betragen.

Kann mir bitte jemand weiterhelfen wie hoch meine/unsere Steuerersparnis bei beiden Beträgen ist und wieviel ich der Ex wihl erstatten muss.

Lieben Dank für Eure Hilfe.  Bin da gerade ziemlich planlos. Traurig

LG
Red_latina
Gespeichert
United
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« Antwort #1 am: 03. Januar 2017, 10:13:50 »

Moin Red Latina (ich nehme mal an "neue Frau von Ich" ?),

da eine konkrete Berechnung Eurer Steuerersparnis nicht vom Gesamtbrutto, sondern vom zu versteuernden Einkommen abhängt (d.h. nach Abzug von z.B. Werbungskosten), erspare ich mir eine konkrete Berechnung.

Anleitung:
Ihr schaut in die Jahreseinkommensteuersplittingtabelle Eurer Wahl und entnehmt den Grenzsteuersatz Eures zu versteuernden Einkommens.
Das dürften in Eurem Fall für 2016 42% bzw. 48% sein (je nachdem, ob mit/ohne Kirchensteuer).
Steuerprogression mal außen vor gelassen, multipliziert Ihr diesen Grenzsteuersatz mit dem Unterhaltsbetrag -> Steuerersparnis

Auf Seiten der Exfrau das gleiche Spiel, allerdings die Grundtabelle und Freibetrag für Alleinerziehende abziehen.
Auch hier hängt es von Kirchensteuer und ggf. anderen Abzugspositionen ab.
Mit 25% auszugleichendem Nachteil seid Ihr aber auf der sicheren Seite.
Bei der Exfrau spielt die Progression absehbar eine höhere Rolle.
Vermutlich landet sie durch die Unterhaltszahlungen erst im besteuerten Bereich, insofern wäre die komplette Einkommensteuer zu ersetzen.

Ggf. könnten auch andere Kosten als Nachteil ausgleichspflichtig werden (ggf. Steuerberater, es gibt auch Fälle in denen z.B. Hortkosten in Abhängigkeit des Steuerpflichtigen Einkommens steigen könnten).

Bei vorsichtiger Rechnung wäre die Netto-Ersparnis bummelig bei 42% abzgl. 25% = 17%.

Unter den aktuellen Rahmenbedingungen rechnet sich das Realsplitting mit Sicherheit.

Gruß
United
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