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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 23:56:27 *
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Autor Thema: Vater möchte Sorgerecht, Mutter psychisch gestört  (Gelesen 3924 mal)
PausBanderI
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Beiträge: 136


« am: 08. Dezember 2016, 00:37:32 »

Guten Tag zusammen,

Ihr seht mich hier in einer sehr schweren Stunde vor dem PC sitzen. Meine Geschichte in Kurzfassung: Im Jahr 2012 habe ich meine jetzige Frau in der Ukraine kennengelernt. Nach diversen Besuchen von mir kam sie im Januar 2013 zum ersten Mal nach Deutschland und im März haben wir dann geheiratet. Drei Jahre lang war unsere Ehe bis auf wenige Holprer harmonisch und gut. Unser Problem, daß sich meine Frau nicht bzw. nur minimal integriert hat, war ein Problem. Wir (Familie, Freunde & Co.) dachten, das würde sich spätestens mit Nachwuchs ändern. Vor einem Jahr kam dann unser Sohn zur Welt.

Seitdem hat sich leider nichts gebessert, sondern alles verschlechtert. Sie hat wohl eine Angststörung und/oder eine schizoide Störung. Ich möchte nicht alle Vorkommnisse der letzten Monate hier schildern, das wäre wirklich viel zu lange. Tatsache ist nur, daß das Zusammenleben mit ihr eine Qual ist und ich eigentlich nur noch wegen unseres Sohnes hier bin. Der Gedanke, daß er mich morgen nicht mehr angrinst und den Gang runtergekrabbelt kommt, wenn ich reinkomme, macht mich kaputt. Die Tatsache, daß das Verhalten meiner Frau immer schlimmer wird und ich meinen Sohn auch vor ihrer "Erziehung" schützen muss, zwingt mich dazu, was zu tun. Einer Therapie gegenüber ist sie total verschlossen. Braucht sie ja auch nicht, es sind ja nur alle anderen schuld, angefangen bei den Nachbarn bis natürlich zu mir.

Ich weiss natürlich, daß auch sie es total zerstören würde, wenn sie das Kind nicht mehr hätte, aber die Alternativen Weiterführung der Ehe oder Trennung mit dem üblichen Umgangsrecht sind ausgeschlossen. Meine Frage an Euch: Kann mir jemand eine objektive Einschätzung geben, welche Chance ich habe, daß mir das Aufenthaltsbestimmungsrecht zuerkannt wird? Und gäbe es Möglichkeiten, nicht erst ein Jahr zu warten, bis eine Entscheidung getroffen wird?

Hier ist die aktuelle Situation:

- Meine Frau ist vollkommen ahnungslos, wie man ein Kind groß zieht. Beispielsweise ist sie der Meinung, daß ein Kind nur Gemüsebrei essen darf, bis es ein vollständiges Gebiß hat.

- Ernährt soll er strikt nach Trennkost werden. Bedenken gegen diese Methode werden abgeblockt.

- Sie ist panisch übervorsichtig, was sich 1:1 auf das Kind überträgt. Wenn man sie darauf anspricht, daß das Kind zum Beispiel Angst vor Hunden bekommt, wenn sie es schon an sich reißt und panisch flieht, wenn ein Hund nur um die Ecke kommt, antwortet sie mit "Ach was, später wird er alles verstehen, dann erkläre ich ihm alles"

- Wenn er mit Gegenständen auf Haustiere schlägt, sitzt sie daneben, klatsch und schreit "Gut gemaaaaacht". Auf Kritik an so einem Verhalten hört man "Es ist schon richtig so"

- Sie hält ihn absichtlich klein, jeder Entwicklungsschritt wird solange es geht zurückgehalten.

- Sie lebt vollkommen isoliert und kapselt sich jeden Tag mehr ab (soweit möglich). Das Kind soll auch mit niemandem sprechen bzw. Kontakt haben. Mütter und andere Kinder sind tabu, weil schmutzig, böse und sowieso vollkommen ahnungslos was Kinder angeht.

- Mittlerweile möchte sie nicht mal mehr die Großeltern besuchen, weil die sich nicht genauso panisch verhalten wie sie. Mir erzählt sie jeden Tag, daß sie mir nicht mehr vertrauen kann, weil ich zum Beispiel nicht sofort aufspringe wenn ihm der Hund meiner Eltern auf 30cm nahe kommt.

- Sie ist vollkommen und absolut 100% unzufrieden über alles. Vom Aufstehen bis zum Schlafen wird nur geseufzt und gejammert. Die schlechte laune wird leider auch des öfteren am Kind ausgelassen (Anschnauzen & Co)

- Bei einem Gefühlsausbruch werden auch schon mal Gegenstände durch die Gegend geworfen, gerne auch 3cm am Gesicht des Kindes vorbei.

- Im Panikfall, zum Beispiel wenn das Kind wegen ihres Verhaltens hinfällt, reisst sie es teilweise an sich und flüchtet in ein Zimmer, wo sie sich einschließt.

Ich habe die Befürchtung, daß mein Sohn mit jedem Tag mehr Schaden erleidet. Bei Gesprächen darüber ist sie aber vollkommen unfähig, anderen Argumenten zuzuhören. Wenn ich heute meine Koffer packe, sitzt mein Sohn nur noch zuhause mit ihr und darf maximum eine Stunde zum Spazierengehen raus. so sieht es aus:

- Meine Familie lebt 50km weit weg, kennen unseren Sohn, er mag sie auch. Sie wohnen in einem Haus am Stadtrand mit großem Garten und sind beide finanziell unabhängig im Ruhestand.

- Ihre Eltern sind seit 30 Jahren getrennt, Mutter in einem Dorf mit 300 Einwohnern irgendwo in der Taiga, sie lebte die letzten Jahre in einem Haus mit etwa 25qm ohne Küche oder Toilette in einer ukrainischen Stadt. Einziges Familienmitglied in der Umgebung ist ihr Vater, etwa 60km weit weg, der in einer Hütte von 50 Euro Rente lebt und zum Überleben Gemüse im Garten pflanzt.

- Ich habe meinen Freundes- und Bekanntenkreis hier am Ort und nehme an diversen sozialen Aktivitäten auch mit dem Kind teil.

- Meine Frau hat nur zwei ehemalige Nachbarn als lockere Bekanntschaft, die aus Kiew stammen, ansonsten hat sie keinerlei KOntakte in Deutschland. Sie lebt vollkommen isoliert, zurückgezogen und meidet sogar Einkaufsmöglichkeiten, in denen sie mit den Verkäufern sprechen müsste.

- Ich bin Vollzeit berufstätig in festem Angestelltenverhältnis mit gutem Einkommen und relativ flexiblen Arbeitszeiten. Sie hat Kunst studiert, war in den letzten fünf Jahren nicht berufstätig und würde hier in Deutschland auf Dauer keine Chance auf eine Arbeitsstelle haben, die sie ernähren könnte.

Es ist davon auszugehen, daß sie im Scheidungsfall, wenn ihr das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen wird, in die Ukraine zurückkehren wird. Mein Sohn säße dann zusammen mit ihr und seinem gesundheitlich angeschlagenen Großvater in einem Dorf fernab der Zivilisation in einer Hütte mit Blechdach und könnte von einer Zukunft nur träumen.


Wenn mir jemand hier einen Rat geben könnte, wäre ich wirklich sehr froh!
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RomyH
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« Antwort #1 am: 08. Dezember 2016, 05:19:19 »

Meine persönliche Meinung: Nimm das Kind (und ggf. Haustiere), nimm wichtige Unterlagen und Sachen, schließe die Tür von außen und geh erstmal zu deinen Eltern.

Ich kenne diese Menschen. Die Mutter meiner beiden Stiefis ist noch immer so eine. Das ändert sich nicht, solange das Leben so weiter läuft. Erst wenn das Kind in den Brunnen fällt, wird sie aufwachen.

Oberste Priorität: Das Kind schützen.

Das ist meine Meinung.
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Inselreif
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« Antwort #2 am: 08. Dezember 2016, 07:13:42 »

Hi PB,

- Ich bin Vollzeit berufstätig in festem Angestelltenverhältnis mit gutem Einkommen und relativ flexiblen Arbeitszeiten.
wenn Du die letzten Monate betrachtest - in welcher Form hast Du da Euer Kind betreut? Und wenn Du in die Zukunft schaust - wie würdest Du eine ganztägige Betreuung sicherstellen?

Gruss von der Insel
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PausBanderI
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« Antwort #3 am: 08. Dezember 2016, 11:13:34 »

Meine persönliche Meinung: Nimm das Kind (und ggf. Haustiere), nimm wichtige Unterlagen und Sachen, schließe die Tür von außen und geh erstmal zu deinen Eltern.

Ich kenne diese Menschen. Die Mutter meiner beiden Stiefis ist noch immer so eine. Das ändert sich nicht, solange das Leben so weiter läuft. Erst wenn das Kind in den Brunnen fällt, wird sie aufwachen.

Oberste Priorität: Das Kind schützen.

Das ist meine Meinung.

Das waren auch die Worte der Psychotherapeutin. Da stellt sich halt die Frage, was wenn sie dann mit der Polizei vor der Tür steht? Die Ehe wäre dann ja wahrscheinlich sowieso hinüber. Und welche Auswirkungen hat sowas auf das Sorgerecht?


Hi PB,
wenn Du die letzten Monate betrachtest - in welcher Form hast Du da Euer Kind betreut? Und wenn Du in die Zukunft schaust - wie würdest Du eine ganztägige Betreuung sicherstellen?


Servus, ich konnte wenig betreuen, sie ließ mich ja nicht. Wie denn auch? Ich Rabenvater habe das Kind ja sogar mal 20 Sekunden allein im Wohnzimmer gelassen, während ich mir Kaffee holte. Das konnte sie natürlich nicht zulassen.

In der Zukunft, alleine, wäre das Kind entweder bei meinen Eltern, meine Schwester kann ihn betreuen (arbeitet als Betreuerin im Kindergarten) oder bei mir. Ich habe wie gesagt flexible Arbeitszeiten und Homeofficemöglichkeit.
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Sputnik
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« Antwort #4 am: 08. Dezember 2016, 11:48:27 »

In der Zukunft, alleine, wäre das Kind entweder bei meinen Eltern, meine Schwester kann ihn betreuen (arbeitet als Betreuerin im Kindergarten) oder bei mir. Ich habe wie gesagt flexible Arbeitszeiten und Homeofficemöglichkeit.

Hallo Paus,

sorry aber das reicht nicht. Du musst im Zweifelsfall schon genau nachweisen, dass du IN ERSTER LINIE die Betreuung deines Kindes übernimmst. Elternzeit, Reduktion der Stunden, mehr Homeoffice solltest du an der Stelle nachweislich erbringen.
Weiter empfehle ich dir die Sache generalstabsmäßig zu planen und dich auf hysterischen Widerstand deiner Frau einzustellen.

Als erstes würde ich das Jugendamt aufsuchen und abklopfen wie die Sache dort gesehen wird. Hast du ein Jugendamt an deinem Wohnort, dass die Mutter als "Heilige" ansieht stehen die Chancen schlechter bis schlecht. Auch beim Jugendamt solltest du deutlich nachweisen, welches Betreuungsmodell gepaart mit deiner Beschäftigung du durchführst. Es macht sicher auch Sinn, die Betreuungssituation der letzten Monate zu beschönigen und deutlich zu machen, dass nicht mehr ging weil ein Fall von Maternal Gatekeeping vorlag. http://www.baby-und-familie.de/Erziehung/Wenn-die-Mutter-dem-Vater-das-Kind-vorenthaelt-124133.html

Einen weiteren wichtigen Link findest du hier:

http://www.trennungsfaq.com/ ... harte Fakten aber auch Realität, also nimm das dort geschriebene ruhig an.




Ebenso sollte dir klar sein, wie du dich in den ersten Wochen verhältst. Wichtig ist nach dem Gang zum Jugendamt auch der Gang zu einem Fachanwalt für Familienrecht. Aber bitte ein renommierter Fachanwalt. Kein Anwalt der nur meint Fachanwalt zu sein.  Du musst rechtlich von Anfang an sicher stellen, dass du das Kind zu dir nehmen kannst, das heißt du musst sofort das ABR per Einstweiliger Anordnung beantragen. Zugriffe auf Konten, Unterlagen, Ausweise und so weiter müssen sofort unterbunden werden bzw. musst du vorher schon schleichend in deine Obhut übernehmen. Weiter macht es Sinn sich nach einer geeigneten Wohnung um zu sehen sobald du Planungssicherheit hast.

Die Gefahr einer Entführung in die Ukraine ist ebenso nicht zu verachten. Die Ukraine ist aktuell ein Krisengebiet, Hilfe von dort hast du nicht zu erwarten wenn das Kind einmal dort ist.

Ich denke hier können dir noch einige Leute Rat geben....aber ein Zuckerschlecken wird das Ganze nicht. Tröstlich ist in der Sache, dass dein Kind wohl vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Genau wie du aber eben nicht die Mutter.

LG
Sputnik
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PausBanderI
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« Antwort #5 am: 14. Dezember 2016, 13:57:47 »

So, Termine sind gemacht. Am Montag zur Anwältin, Donnerstag beim Jugendamt.

Ich habe noch ein paar Fragen:

- Ist ein Mann oder eine Frau besser als Anwalt? Im taktischen Sinne meine ich.
- Meine geplante Anwältin kommt aus München, das Gericht wäre Wolfratshausen. Das ist zwar Umkreis, aber eben nicht direkt. Sollte man sich lieber jemanden in der näheren Umgebung suchen?
- Kennt jemand zufällig einen Super-Anwalt aus dieser Gegend?

Vielen Dank schon mal für die bisherigen Antworten!


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82Marco
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« Antwort #6 am: 14. Dezember 2016, 14:30:48 »

Servus PBI!
Versuch´s mal mit Josef Mohr in M, der soll eine Koryphäe (und deswegen nicht billig) im Familienrecht sein...
Ob Münchner oder ansässiger RA ist m.E. egal, weil ich mit vorstellen könnte, dass Du am Ende eh´ beim OLG landest

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #7 am: 14. Dezember 2016, 18:45:13 »

Moin PB,

bei all der Euphorie solltest Du dir aber auch mal realistisch überlegen, was passiert, wenn das deutsche Familienrecht (dazu wohl im konservativen Bayern) zuschlägt und Deine schönen Pläne zu nichte macht.

Einer KM das Kind wegzunehmen ist schon in anderen Bundesländern schwer, die geschilderten Auffälligkeiten mögen ärgerlich bis grenzwertig sein, Du kannst sie aber nicht schlüssig belegen. Folglich wird alles so bleiben wie es ist. Vielleicht schickt das Jugendamt eine Familienhilfe.

Aus der Forenbeobachtung reagieren übrigens verlassene Frauen zumeist mit einer extra Portion Boshaftigkeit. Denn wenn trennt sich die perfekt vorbereitete Frau. Und nicht der Mann.
Ein weiterer Faktor kommt hinzu, den man oft bei KMs aus strukturschwachen Regionen sieht, die auf Grund der Berufstätigkeit des Mannes "aus Liebe" mitgezogen sind. Auf Grund mangelnder familiärer Unterstützung ziehen diese meist umgehend zurück zur Familie (egal wie zerrüttet die Verhältnisse dort waren) oder es steht schon der perfekte Next vor der Tür, der den Einzug organisiert.
In Deinem Fall kann das wirklich die Ausreiseandrohung in die Ukraine sein. Wie schon dargestellt ein Krisengebiet, wo Du keine Hilfe zu erwarten hast. Hier solltest Du (da Kind ja sicherlich die deutsche Staatsbürgerschaft hat) Vorplanungen zum Schutz der Ausreise treffen.

Da die KM jetzt schon psychisch auffällig ist, ist hier mit weiteren Problemen durch die Trennungsankündigung zu rechnen. Auch um Dich gefügig zu machen. Hier wird Dir noch einiges an Problemen ins Haus stehen. Und für die Scheidungsindustrie bist Du jetzt ein gefundenes Fressen, was Dich zig tausende Euro kosten wird. Ich hoffe auch dies ist Dir klar und Du hast diese finanziellen Mittel verfügbar. Ansonsten solltest Du Deine Planung noch mal gründlich überdenken. Gruß Ingo
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PausBanderI
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« Antwort #8 am: 14. Dezember 2016, 22:29:08 »

Hallo Ingo, da gibts nichts zu überdenken. Wer da ernsthaft was überdenken will, wenn ihn das Wohl seines Kindes ein paar Euro kostet, ist ein **tsts - ID 7**.

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Kasper
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« Antwort #9 am: 15. Dezember 2016, 08:02:15 »

Hallo Ingo, da gibts nichts zu überdenken. Wer da ernsthaft was überdenken will, wenn ihn das Wohl seines Kindes ein paar Euro kostet, ist ein **tsts - ID 7**.
Noch ein lila Pudel?

Anders kann ich mir den Satz nicht erklären, der alles fürs Kindeswohl, bis zur Selbstaufgabe als den allgemein gültigen Weg kennt ... Vielleicht statt einen Prozeß das Geld direkt an die KM???
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
PausBanderI
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« Antwort #10 am: 15. Dezember 2016, 10:52:01 »

Du hast meinen Eingangsbeitrag gelesen? Ich behaupte: Nein.

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« Antwort #11 am: 15. Dezember 2016, 19:28:30 »

Moin Paus,

guter Ton hier im Forum ist es, auch über die gegebenen Antworten etwas nachzudenken. Vielleicht tust Du das noch mal.

Gerne noch mal für Dich: Du bekommst auch mit einem Top Anwalt keine Garantie dafür, dass sich Deine "Pläne" umsetzen lassen. Daher auch die Warnung mit den Kosten. Wenn Dein Konto reich gefüllt ist, Du dir um Geld keine Sorgen machen musst, da Du 7000 Euro netto pro Monat verdienst - go for it. Wenn Du das jedoch nicht tust, solltest Du überlegen, wieviel Geld Du bereit bist im Notfall komplett zu verbrennen. Ohne das Du einen Schritt weiter zu kommen.
Lies Dir gerne auch noch mal den Trennungs-FAQ durch. www.trennungsfaq.com.
 Gruß Ingo
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Bonnie 2


« Antwort #12 am: 17. Dezember 2016, 13:04:49 »

Moin PausBanderl
Herzlich Willkommen bei vs (hat bisher m.E. noch keiner gesagt  )

Ok. Thread-Überschrift und Beiträge von Dir sind harter Tobak in der Zielrichtung.

Mich interessiert in der Konstellation dt. Mann und osteurop. Frau immer, was bewegt beide Personen, eine solche Verbindung schnell und kinderproduzierend einzugehen? M.E. werden durch solche Kurzschlüsse (sorry, nur beide sind nun mal selbstständig denkende Menschen mit Ego und Anspruch) derartige Beziehungen unterwürdig reduziert Deine Sprache hier unterstreicht es. Zwischenmenschliches kann ich eigentlich nicht entnehmen, was erbaulich rüber kommt.
Wenn dann die Fokussierung auf ein Kind proklamiert wird, finde ich allerdings alle anderen moralischen Prinzipien kaum betrachtet. Da wird dann nur noch gekämpft und gestritten.

Frage: Welche Vorstellung würdest Du als Kompromiss empfinden, dass beide ET einen max. Gestaltungsbereich für das Kind bekommen? Und diesen so, dass beiden ET ein Minimum an Aufwendung und ein Maximum an persönlicher Freiheit gewahrt wird. Statt sich zu beschweren, mache bitte produktive Vorschläge.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 17. Dezember 2016, 19:19:33 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #13 am: 18. Dezember 2016, 00:52:17 »

Hallo auch von mir, und willkommen.

Hast du schon den "Dreisprung" probiert?

 
Da ihr verheiratet seid, kann sie euer gemeinsames Kind nicht hopplahopp in die Ukraine mitnehmen. Das HAAGER Abkommen greift da, kann dir dein potentieller Anwalt auch mitteilen, egal was der kostet.

Meiner Ansicht nach ist Kommunikation angesagt. Sie macht nicht wirklich viel falsch. Auch wenn du es gerade so siehst. Wenn reden nicht hilft, suche nach Vermittlung. Wenn die auch nicht greift, kannste immer noch "aggressiv" werden.

Wer das Kind wie lange und wie oft allein betreuen kann, ist heute kein Massstab mehr. Dein Sohn ist im KITA Alter, das kann Mama oder Papa in Vollzeitarbeit wuppen. Am besten gemeinsam, aber zur Not eben allein.

LG,

Gasti
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« Antwort #14 am: 19. Dezember 2016, 10:40:00 »

Zufällig weiß ich aus meinem Bekanntenkreis, dass es kein bisschen ungewöhnlich ist, dass der Mann einer russischen Frau das gemeinsame Kind mitsamt Sorgerecht erhält. Hintergrund: Es sind deutsche Staatsbürger die nicht ins Ausland verschleppt werden sollen.
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PausBanderI
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« Antwort #15 am: 20. Dezember 2016, 11:18:57 »

Servus,

Mich interessiert in der Konstellation dt. Mann und osteurop. Frau immer, was bewegt beide Personen, eine solche Verbindung schnell und kinderproduzierend einzugehen?

Also schnell ist relativ. Wir kannten uns ein Jahr, bevor sie nach Deutschland gekommen ist, in dem ich einmal im Monat für ein verlängertes Wochenende nach Kiew geflogen bin. Und es dauerte nochmal zwei Jahre, bis zur Kinds"produktion". Wir sind beide Anfang 40, Mitte 30, also finde ich das nicht voreilig.

Zitat
M.E. werden durch solche Kurzschlüsse (sorry, nur beide sind nun mal selbstständig denkende Menschen mit Ego und Anspruch) derartige Beziehungen unterwürdig reduziert Deine Sprache hier unterstreicht es. Zwischenmenschliches kann ich eigentlich nicht entnehmen, was erbaulich rüber kommt.

Stimmt schon, ich könnte Dir auch erzählen, wie schön und harmonisch unsere Ehe bis zur Geburt war. Aber bringt das was um mein Problem zu lösen? Es gibt halt Unterschiede zwischen "Gehen zu unterschiedlicher Zeit ins Bett" und "Schlafen in getrennten Zimmern und haben null Körperkontakt", zwischen "Kochen mal einzeln, weil er Tiefkühlpizza will und sie lieber Gemüsesuppe haben will", "Er kocht seine Sachen und isst um acht vor dem Fernseher im Wohnzimmer. Sie isst um neun schlabbrigen Gemüsebrei und Reste aus dem Hipp-Gläschen in der Küche", zwischen "Er schaut eine urbayrische Komödie, sie chattet am Notebook mit der Familie" und "Er sitzt alleine im Wohnzimmer, sie tippt am Abend zwischen Kind ins Bett bringen und um Zehn ins Bett bringen (insgesamt etwa eine Stunde Zeit) vor ihrem Handy in der Küche, isst Gemüsepampe (siehe oben) und kommt nur zu ihrem Ehemann, um >>Ich geh schlafen<< zusagen"

Zitat
Wenn dann die Fokussierung auf ein Kind proklamiert wird, finde ich allerdings alle anderen moralischen Prinzipien kaum betrachtet. Da wird dann nur noch gekämpft und gestritten.

Als Ehemann, der mal, zumindestens aus innerer Überzeugung, versprochen hat, sich zu lieben und zu ehren, in guten wie in schlechten Tagen, finde ich es auch höllisch, der Mutter meines Kindes das einzige zu nehmen, wofür sie in den letzten zwei Jahren gelebt hat, auch wenn das wahrscheinlich die einzige Methode ist, um sie wieder in die Spur zu bekommen. Aber ich bin auch Vater und da steht bei mir das Kind nun mal an erster Stelle.

Zitat
Frage: Welche Vorstellung würdest Du als Kompromiss empfinden, dass beide ET einen max. Gestaltungsbereich für das Kind bekommen? Und diesen so, dass beiden ET ein Minimum an Aufwendung und ein Maximum an persönlicher Freiheit gewahrt wird. Statt sich zu beschweren, mache bitte produktive Vorschläge.

Ich beschwer mich nicht. Ich werd nur grantig, wenn es mir um das Wohl meines Kindes geht und dann jemand Argumente bringt, die eher in die Kategorie "Ich will das Kind um ihr eins reinzuwürgen" passen.

Meinst Du den Kompromiss jetzt in einer Ehe oder danach außerhalb?

Da ihr verheiratet seid, kann sie euer gemeinsames Kind nicht hopplahopp in die Ukraine mitnehmen. Das HAAGER Abkommen greift da, kann dir dein potentieller Anwalt auch mitteilen, egal was der kostet.

Mein Anwalt sagt genau das, was ich schon vorher wusste: Sie darf das Kind nicht mitnehmen in die Ukraine, wenn ich nicht zustimme, schriftlich und beglaubigt. Nur, wenn sie mit ihm zum Flughafen fährt, dem Grenzbeamten sagt "Oh ich habe so etwas nicht, aber da hinten der Mann da ist der Papa, der ist einverstanden" und der sie durch lässt, dann ist das Kind weg! Und bei einer Verschleppung in die Ukraine gilt der Grundsatz: Was weg is, is weg!

Zitat
Meiner Ansicht nach ist Kommunikation angesagt. Sie macht nicht wirklich viel falsch. Auch wenn du es gerade so siehst. Wenn reden nicht hilft, suche nach Vermittlung. Wenn die auch nicht greift, kannste immer noch "aggressiv" werden.

Am Donnerstag steht erstmal ein Termin beim Jugendamt an. Und über die Feiertage passiert eh nix. "Nicht viel falsch" ist relativ. Wenn das Kind dann im acht Jahren zum Mobbingopfer und Klassensandsack wird, dann ist es halt leider zu spät. Und die viel schlimmere Frage ist, was los sein wird, wenn ich nicht da bin. Der Wunsch nach Trennung ist ja nicht der, daß ich das Kind wegbringen will, sondern dass sie eine bösartige **tsts - ID 29** geworden ist, die mir Freizeit mit meinem Sohn vorenthält und mit ihrer abweisenden Art Freunde und Familie vergrault. Wir leben auf dem Land und da ist es tödlich, wenn man sich nicht integrieren will.

Zitat
Wer das Kind wie lange und wie oft allein betreuen kann, ist heute kein Massstab mehr. Dein Sohn ist im KITA Alter, das kann Mama oder Papa in Vollzeitarbeit wuppen. Am besten gemeinsam, aber zur Not eben allein.

Das sehe ich auch so, aber die Gerichte leider nicht Traurig
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« Antwort #16 am: 20. Dezember 2016, 12:37:11 »

PS: Wieso wird das denn zensiert, wenn ich den Namen der römischen Rachegöttin schreibe? Ist etwas Overkill, oder?

Aber noch zum Thema "Macht nicht viel falsch": Im Grundsatz richtig. Die Tatsache, daß Brezen für sie tödliches Gift und eine potentielle Erstickungsgefahr und in jedem Radl Wurst drei Millionen gefährliche Chemikalien drin sind, begründen noch kein Drama. Ihre Psyche lässt aber eben keine andere Meinung zu, und genau daran scheitert jeder Versuch, das Kind sich entwickeln zu lassen. In Ihrem Kopf existieren nur noch vier Gedanken:

1. "Was ich denke und mache, ist genau richtig. Wer das nicht genauso sieht, ist mein Feind. Er will meinem Kind schaden. Ich kann ihm nicht trauen. Alles was er tut/denkt ist grundsätzlich falsch."
2. "Wenn andere Menschen etwas nicht so machen wie ich es für richtig halte, ist es falsch. Deren Kinder können schweren Schaden erleiden."
3. "Ratschläge von anderen sind falsch, wenn sie nicht mit meiner Meinung übereinstimmen. Auch wenn deren Argumente logisch nachvollziehbar sind, kann ich mich daran nicht halten und das ist völlig normal"

Konkret heisst das: Egal was Du machst, es ist grundsätzlich falsch, wenn es nicht genau das ist, was ich auch denke. Diese Erwartung kannst Du aber de facto niemals erfüllen, weil deswegen halt. Ein Dialog ist U-N-MÖ-GLICH
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« Antwort #17 am: 20. Dezember 2016, 13:16:37 »


Mein Anwalt sagt genau das, was ich schon vorher wusste: Sie darf das Kind nicht mitnehmen in die Ukraine, wenn ich nicht zustimme, schriftlich und beglaubigt. Nur, wenn sie mit ihm zum Flughafen fährt, dem Grenzbeamten sagt "Oh ich habe so etwas nicht, aber da hinten der Mann da ist der Papa, der ist einverstanden" und der sie durch lässt, dann ist das Kind weg! Und bei einer Verschleppung in die Ukraine gilt der Grundsatz: Was weg is, is weg!


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« Antwort #18 am: 20. Dezember 2016, 15:37:26 »

Konnte man da nicht sog. "Grenzsperren" eintragen lassen?  question

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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #19 am: 20. Dezember 2016, 23:28:51 »

Hallo PausBanderI,

auf die Gefahr hin, dass es ziemlich deprimierend ist, aber ist dir der Fall Anatol Jung bekannt?

Dessen Sohn wurde von der Mutter in deren ukrainische Heimat verfrachtet, und obwohl die Ukraine eigentlich das HKÜ unterzeichnet hat, haben die dortigen Behörden (oder das, was davon noch übrig geblieben ist), wohl ein durchaus eigenwilliges Verständnis dieses Abkommens. Ein Ende dieser Geschichte ist jedenfalls noch nicht abzusehen.

Für weitere Info geht's hier entlang: http://nicht-ohne-meinen-sohn.de/

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
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« Antwort #20 am: 21. Dezember 2016, 11:22:29 »

Eben genau deshalb muss ich mit allen Mitteln verhindern, daß sie mit dem Kleinen ausreist!
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Papapirat
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« Antwort #21 am: 08. Mai 2017, 13:53:30 »

Als Vater kannst du nur verlieren.
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« Antwort #22 am: 08. Mai 2017, 16:47:36 »

Liebes Forum lieber Paus Bandel,

ich würde gerne mal einen Gedankengang beitragen, der für mich ansonsten nicht so passt, da ich mit Kindsmütter nicht viel am Hut habe durch meine Geschichte.
Aber wenn ich deinen Text lese kommt es mir so vor als würdest du nicht nur das Kind im Fokus haben sondern sehr viel auch dich selber. Du bist unzufrieden mit einer Frau die nicht so ist wie du sie gern haben willst. Das stört mich ein wenig, da ich denke mit der Vorgeschichte von deiner Frau wo sie her kam, dass man mit solchen Problemen rechnen muss. Integrieren soll sie sich, soll denken wie du, wie soll das gehen mit ihrer Biografie. Es soll Ausnahmen geben aber du wusstest von wo sie kam, wie sie aufgewachsen ist, dass ist für mich ein Punkt, wo du vielleicht einfach mit dir selber ins Gericht gehen solltest und vielleicht andere Wege in Betracht ziehen solltest. Wie könnte es mit ihr weitergehen z.B. Therapie oder so. Weil wie wäre es für dein Kind wenn du es hättest und die Mutter wäre in ihrer Heimat. Auch wenn ich es nicht gerne sage, dass Kind hängt immer an seiner Mutter, nicht weil wir es nicht können es zu versorgen, sondern die Mütter gebären das Kind, dass ist der Punkt.

Bitte sehe diesen Beitrag nicht als Vorwurf sondern geh in dich.

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