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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 09:43:03 *
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Autor Thema: Lösungsorientiertes Gutachten  (Gelesen 7117 mal)
Papa Markus
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« am: 22. November 2016, 10:50:49 »

Hallo zusammen,

ich habe kommenden Montag den 3 (DRITTEN!!!) Prozess gg. die KM in welchem es um meine Kinder geht.
Anfangs ging es um Umgangsboykott, dann um Schädlich für das Wohl der Kinder bis hin zum jetzigen Thema Sorgerecht.
Alle vorangegangenen Prozesse sind nicht mit dem Ergebnis geendet welches sich die KM vorstellte. Nun verscuht sie einen
neuen Anlauf und möchte das Sorgerecht dem KV ganz entziehen (Vorwurf des Anwaltsschreibens ist, KV hält sich nicht an Absprachen, spricht nicht mit der Mutter, meint immer Recht zu haben...). Die Vorwürfe werden nicht reichen für den Entzug des Sorgerechts und sind m.E. auch so nicht richtig. Der Anwalt der KM möchte ein psychologisches Gutachten einholen und als Beweis verwenden.

Nun brachte die Umgangspfelgerin den Vorschlag ein ein Lösungsorientiertes Gutachten zu verwenden. Ich habe mich zwischen den beiden Formen, Lösungsorientiert und normals gerichtspsychologisches Gutachten eingelsen und finde das rechts attraktiv.

Somit wäre die Mutter welche seit ca. 1,5 Jahren einen Kommunikationsboykott betreibt gezwungen unter dem Beisein Dritter (welche das Gutachten erstellen) eine Lösung mit dem Vater zu erarbeiten. Stellt sich hierbei heraus dass sie gar nicht an einer Lösung interessiert ist, wäre das natürlich endlich eine Erkenntis mit der man arbeiten kann.

Hat jemand Erfahrungen mit dieser Form des Gutachtens?
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.032


« Antwort #1 am: 22. November 2016, 12:02:43 »

Hallo,

eigentlich kann ich zu Gutachten nichts sagen, aber meine Meinung zu der Gesamtsituation ist, dass es nur darum geht Zeit zu schinden.
Solange keine Entscheidung vorliegt wird sich mit der Umgangsfrage eben nicht beschäftigt, da Du ja so ein böser Finger bist, weshalb das Verfahren ja anhängig ist. Rein praktisch wird bei, egal welchem, Gutachten unterm Strich nicht viel heraus kommen, aber es kostet Geld und vorallem Zeit.

VG Susi
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Inselreif
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Beiträge: 276


« Antwort #2 am: 22. November 2016, 12:59:35 »

Nun brachte die Umgangspfelgerin den Vorschlag ein ein Lösungsorientiertes Gutachten zu verwenden.
Was hat die Umgangspflegerin im Sorgerechtsverfahren verloren?

Gruss von der Insel
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Mateusz74
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 325


« Antwort #3 am: 22. November 2016, 16:33:14 »

Eine Begutachtung kann auch abgelehnt werden! Würde ich mit mir nicht machen lassen.

Ganz persönliche Meinung.

Ansonsten kann man deiner Ex wirklich nur alles Schlechte wünschen.

Arme Kinder...
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
psoidonuem
_psoidonuem
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Beiträge: 1.540


« Antwort #4 am: 23. November 2016, 10:23:07 »

Habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Beide Gutachterinnen haben nämlich sehr schnell spitz bekommen, dass die KM nicht an einer einvernehmlichen Lösung interessiert ist. Da die beiden das Ziel aber so penetrant weiter verfolgt haben, hat die KM in beiden Fällen nach der 3. Sitzung das Weite gesucht hat und letztlich auch "verloren".
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Papa Markus
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #5 am: 24. November 2016, 14:45:05 »

Oh, vielleicht zur Entwirrung. Meine Noch Ehefrau versucht mir in diesem 3 Prozess das gemeinsame Sorgerecht zu entziehen (ebenso wie den Umgang einschränken). Begründung über ihren Anwalt im Wortlaut:

Das Verhalten des Kindesvaters ist völlig irrrealistisch und unakzeptabel.
Der Kindesvater ist in keiner Weise bereit irgendwelche Absprachen mit der Kindesmutter zu treffen und diese auch einzuhalten.
Sein Verhalten gegenüber den beiden Minderjährigen Kindern ist davon geprägt, dass er mein, in allen Dingen Recht zu haben und dies auch entsprechend durchzusetzen. Meinungen und Auffassungen der Kindesmutter werden generell vom Kindesvater nicht geteilt, schon deshalb weil sie Meinungen und Auffassungen der Kindesmutter sind.
Eine Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge ist daher dem Wohle der beiden minderjährigen Kinder nicht mehr entsprechend, die elterliche Sorge muss im Sinne des Antrages geregelt werden.


Mit dieser Begründung will also der Anwalt das gemeinsame Sorgerecht aufheben lassen und der Mutter das ASR zuteilen lassen  3ertralala Das die Mutter seit Monaten Kommunikationsboykott betreibt, scheint er zufällig vergessen zu haben.
Ich bin sehr zuversichtlich dass der Richter hier nur die Augen rollen wird. Vielmehr hoffe ich dass es eben ein lösungsorientiertes Gutachten geben wird, damit die Mutter endlich an den Tisch "gezwungen" wird. Ich bin immer noch sprachlos darüber wie lange sich eine Mutter hinter einer Kommunikationsblokade verstecken kann und dmait durchkommt. "Wir" gelten als hochstrittig und durch den Verfahrensbeistand wird die in Obhutnahme der Kinder angeregt. Übersehen wird allerdings, dass ich derjenige war welcher die Jugendamtsgesrpäche initiierte (grundlos abgebrochen nach dem 2x durch die KM) sowie Gespräche in einer Einrichtung für Scheidungskinder aktiv mitgestaltete wo die KM auch nur als Statist anwesend war.

Ich verspreche mir durch ein lösungsorientiertes Gutachten (welches ja anders wie ein normales Gutachten) als eine Art Workshopverfahren erstellt wird. So kommt die Mutter evtl. zur Besinnung oder eben wird sie als nicht Lösungsorientiert entlarvt.
M.M. nach wäre gar zu überlegen dem Bindunstoleranteren Elternteil den Lebensmittelpunkt der Kinder zuzuschreiben. Es liegt auf der Hand dass es dann weniger Konfliktpotenzial geben sollte
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.032


« Antwort #6 am: 24. November 2016, 15:02:52 »

Hallo,

also im Prinzip musst Du Dich kooperativ zeigen, weil der Anwalt ja sonst sagen kann, sehen sie der will nicht.
Der Gegenvorschlag des lösungsorientierten Gutachtens hat damit den Charme, dass Du kooperativ bist und lösungsorientiert denkst.
Wenn Du also nicht um ein Gutachten herum kommst, dann ist lösungsorientiert vielleicht sogar der Königsweg.

VG Susi
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psoidonuem
_psoidonuem
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« Antwort #7 am: 28. November 2016, 10:03:45 »

Gebe Dich kooperativ und lass die KM sich selbst demontieren. Zunächst beim Gutachter und dann beim Anhörungstermin.
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Papa Markus
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« Antwort #8 am: 16. Dezember 2016, 14:51:08 »

Am 28.11.2016 war die Verhandlung mit dem Beschluss, dass es ein "lösungsorientiertes Gutachten" geben wird. Der erste Besuch vor Ort (Einzelgespräch) wird nun am 19.12.2016 stattfinen. Schnell (und gut) wie ich finde.
Ich bin mal gespannt wie das alles ausgeht wenn sich die Frau weiter nicht lösungsorientiert verhält. Ob man dann einfach sagt, sie will keine Kommunikation, pech für den Vater...oder ob in der Tat angeraten wird die Kinder
dem bindungstoleranteren Elternteil "zu geben"?

Krank das alles. Jeder weiß dass solche Arten des ungebründeten Boykotts Methode haben aber immer wieder wird die gesamte Klaviatur gepielt.
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oldie
Administrator
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Bonnie 2


« Antwort #9 am: 16. Dezember 2016, 18:55:31 »

Moin

Nun konzentriere Dich nicht auf die KM bzw. orientiere Dich an ihr. Das ist ein Gebiet, wo Du Null Aktien hast und im Vergleich nur die verlierende Option hast. Konzentriere Dich auf Deine Person, auf Dein Befinden, Deine Vorstellungen. Und das bitte gut und gründlich und ausführlich. Es geht hierbei nicht um einen Wetkampf zw. Eltern, es geht um eine sinnige sprich bestmögliche Entscheidung für die Zukunft. Und wenn das geschehen ist, dann ist noch lange nichts vorbei.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 16. Dezember 2016, 18:57:43 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Papa Markus
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« Antwort #10 am: 22. Dezember 2016, 15:25:18 »

Der Gutachter war inzwischen da. Er war vor Ort bei mir zuhause und sprach ganze 5 Stunden mit mir. Er erläuterte anfangs die Vorgehenseweise und im Anschluss gab er einen Ausblick wie es weitergeht. Er machte von Anfang an deutlich dass für den lösungsorientierten Ansatz BEIDE Elternteile Gesprächsbereitschaft signalisieren müssten, sonst wäre das Gutachten sofort beendet. Er unterstrich aber auch, dass er dies dann auch so dem Gericht mitteilen wird. Ferner sagte er auch, dass im Laufe der lösungsorientierten Begutachtung ein sich späteres Sperren gegen eine einvernehmliche Lösung, ebenfalls den Abbruch der Begutachtung zur Folge hätte. Auch das würde dem Gericht dann so mitgeteilt.
Alles in allem ist diesmal dann auch gesichert, dass endlich auch einmal der Auslöser genannt wird und nicht immer von pauschalierendem Elternkonflikt die Rede ist.

Das Vorgehen war wie folgt: Meine ganze gescheiterte Ehe und das Leben davor mit der Mutter wurde auf einen zeitstrahl gelegt. Hier wurden die Daten genannt und auch positive sowie Negative Dinge benannt und notiert (Ich merkte jetzt erst, dass ich bereits vor Jahren offensichtlich mit dieser Frau keine emotionalen Gemeinsamkeiten mehr hatte). Es wurden alle Akteure in "diesem Spiel" aufgeführt...erst wenn man das einmal Visualisiert, erkennt man wie viele Menschen bereits dein Leben Fremdbestimmen. Er verdeutlichte mir klar und Verständlich was das Verhalten der Eltern für Implikationen auf die Kinder hat und nannte den Fall sehr Extrem da seit 1,5 Jahren zunehmend der Konflikt an Schärfe gewinnt und von Anfang an "hochstrittig" ist. Es ist natürlich das man als neutrale Person immer einbringt, "zum Streit gehören immer 2"...allerding halte ich es für viel wichtiger zu erkennen ob einer der Beiden (im besten Falle alle Beide) bereit ist den Krieg zu beenden und eine Lösung zu finden. Und hier halte ich das genannte Gutachterverfahren für zielführend. Und setze nun alle Hoffnung darauf, dass die Frau endlich anfängt im Sinne der Kinder zu reden.

Positiv bestätigte er mir, dass ich trotz der ihm vorliegenden Unterlagen und bisherigen Geschehnisse immer noch bereit bin mit der Mutter einen Lösungsweg zu finden. Er gab ebenso positiv wider, dass ich der Mutter die Kinder zu keinster Zeit i.L.d. Gesprächs streitig machen wollte. Das gesamte Gespräch wurde auf Tonband aufgenommen. Ich habe als "moralische Verstärkung" eine Freundin dabei gehabt, was den Gutachter nicht störte, im Gegenteil, er befragte auch sie als Mutter wie sie sich bei diversen Verhaltensmustern meinerseits fühlen würde. Man bekam so also konkretes Feedback auch auf eigenes Tun.

Abschließend verabschiedete er sich und wird als nächstes das Gespräch mit der Mutter suchen. Sollte sie bereit für eine gemeinsame Lösung sein, wird es ein gemeinsames Gespräch geben. Bisher hat sie ihm auf Terminanfragen keine konkrete Zusage geben können
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