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vatersein.de - Forum 21. November 2017, 23:58:30 *
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Autor Thema: Unterhaltsvorschuss bis 18!  (Gelesen 7710 mal)
Kasper
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« am: 16. November 2016, 15:16:18 »

Kommt gerade über die Kanäle ... endlich.

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundeskabinett-beschliesst-ausweitung-des-unterhaltsvorschusses/112536

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
LucasDaddy
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« Antwort #1 am: 16. November 2016, 15:53:57 »

Top! Wurde auch ehrlich mal Zeit!

Über die Höhe wurde aber noch nichts beschlossen, oder? Die bleibt wahrscheinlich so bescheiden wie gehabt?

LG,
LD
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LucasDaddy
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« Antwort #2 am: 16. November 2016, 16:32:20 »

Moin,

habe da gerade selber etwas gefunden: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/familien/staat-zahlt-laenger-fuer-kinder-unterhaltspflichtiger-vaeter-14456884.html (wobei die genannten 270,- € mich etwas zweifeln lassen).

Toll finde ich aber (mal wieder), dass hier nur von zahlungsunwilligen Vätern gesprochen wird. Die zahlungsunwillige Mutter wird zwar einmal kurz in Klammern erwähnt, aber das wirkt ja eher so, als ob man sich dafür schämt  c

Kein Wunder, wenn so manche Mutter glaubt, bedingt durch ihr Geschlecht keinen Unterhalt zahlen zu müssen...

LG,
LD
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Kasper
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« Antwort #3 am: 16. November 2016, 16:36:50 »

Naja,

Mütter wohl deswegen weniger, weil es immer (noch) weniger Mütter betrifft (ich weiß, % sind sie weitaus mehr). Die Beträge richten sich nach dem Mindesunterhalt, steigt dieser, gibt es auch mehr Geld ...

Was ich nur immer wieder nicht verstehe, warum das ganze KG abgezogen wird?

Gruß
Kasper
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Andreas Intess
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« Antwort #4 am: 16. November 2016, 16:38:05 »

Morgen,

jetzt nicht falsch verstehen aber ist das nicht ein weiterer Punkt sich nicht mit dem  Wechselmodel beschäftigen zu müssen ?


Andreas
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Kasper
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« Antwort #5 am: 16. November 2016, 19:11:12 »

Nein, ich denke nicht ...
es geht erst einmal um die Verlängerung und Aktzeptierung, dass ein Kind nicht mit 12 aufhört zu Essen und zu wohnen ...
Der AE musste bis jetzt einen Spagat hinlegen, zwischen Arbeit - um nicht in ALG II zu verfallen - oder aber dann vielleicht doch zu sagen, es lohnt sich alles nicht mehr, ich lass mich in die soziale Hängematte fallen.

Vielleicht - aber das ist auch nur eine Hoffnung - ist es der erste Schritt in eine Umfinanzierung für Kinder. Denn ich persönlich halte die KU Sätze für nicht mehr haltbar. Damit meine ich nicht, dass Kinder einen gewissen Betrag X kosten, sondern dass ein Unterhaltszahler diese Beiträge mit einem normalen Job nicht mehr stemmen kann.
Hier halte ich es einfach für eine gesellschaftliche Aufgabe, ein höheres Kindergeld zu zahlen, welches den KU annähernd deckt und die Zahlbeträge eines UET spürbar sinkt. Dies würde viele Prozesse verhindern, Streitigkeiten zwischen Eltern garnicht erst entstehen lassen, und die Belastung breiter Fächern.
Auch wenn jetzt wieder einige schreien, dass Kinder nicht Sache des Steuerzahlers sind ... meiner Ansicht nach sind sie genau das. Kinder, insgesamt gesehen, sind eine gesellschaftliche Aufgabe. Und da kommen noch einige andere Punkte hinzu, wie z.B. kostenlose KiGa, etc. denn möglichst viele gesunde Kinder lassen unsere Gesellschaft blühen... und nicht kranke heranwachsen, wie es derzeit der Fall zu sein scheint.

Gruß
Kasper
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Andreas Intess
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« Antwort #6 am: 16. November 2016, 20:15:52 »

Hallo Kasper,


Grundsätzlich bin ich zu 100% bei dir. Mir fehlt nur der Teil in dem ich sage mal Väter (sofern Sie es wollen) nicht auf Teufel komm raus verdienen müssen. Damit evtl. auch Stunden reduzieren können um sich gleichberechtigt um die gemeinsamen Kinder mit kümmern zu können.
Es wird kategorisch unterstellt das Eltern die nicht zahlen dieses mit Absicht machen. Warum nimmt man dann den Elternteil nicht in die Pflicht und sagt OK du kannst nicht dafür leistest du einen größeren Beitrag bei der Betreuung. Wenn du das auch nicht willst dann Zahlen wir (UHV) du bekommst aber die Rechnung. 

Wie oft wird hier gewarnt das man(n) aufpassen muss wenn es um Umgang geht das der jeweils andere nicht erkennt das mehr Umgang (50:50) weniger (kein) Geld bedeutet.


Andreas
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Andreas Intess
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« Antwort #7 am: 16. November 2016, 20:21:55 »

Nachtrag

Ich gebe für mich zu das ich den Mindestunterhalt für 2 Kinder nicht Zahlen kann. Als "Ausgleich" würde ich sofort Betreuungszeit für beide Übernehmen ( Gerade in den 6 Herbst/Winter Monaten  bin ich komplett Flexibel). Das lässt man aber nicht zu. Warum nicht?? Das hätte sogar den Vorteil das die Kinder beide Eltern behalten dürfen.

Das ist bestimmt nicht die Regel aber ich denke das fiele Elternteile Möglichkeiten finden könnten wenn man Sie lassen würde.


Andreas
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #8 am: 16. November 2016, 22:30:33 »


Anm. Mod.
Bitte beim allgemeinen Thema bleiben. Bei Interesse an einer spezif. Diskussion dazu bitte einen eigenen Thread aufmachen.

Gruss oldie
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United
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« Antwort #9 am: 17. November 2016, 08:00:33 »

Moin,

(wobei die genannten 270,- € mich etwas zweifeln lassen).
In der gestrigen Tagesschau war von 268 EUR die Rede. Das wäre nur folgerichtig:
Mindestbedarf gem. DDT 2017 460 EUR abzgl. voraussichtliches Kindergeld 192 EUR -> 268 EUR.

Ferner ist mir aufgefallen, daß sowohl die Tagesschau-Aussagen wie auch das Statement von Manuela Schwesig ausgesprochen geschlechtsneutral gehalten wurden.
Beinahe betont "neutral" ... ("Mütter und auch Väter").

Vielleicht ein Erfolg nach der Diskussion über die "unterhaltsprellenden Väter".

Gruß
United
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82Marco
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« Antwort #10 am: 17. November 2016, 08:20:58 »

Servus!
Ferner ist mir aufgefallen, daß sowohl die Tagesschau-Aussagen wie auch das Statement von Manuela Schwesig ausgesprochen geschlechtsneutral gehalten wurden.
Beinahe betont "neutral" ... ("Mütter und auch Väter").

Vielleicht ein Erfolg nach der Diskussion über die "unterhaltsprellenden Väter".
Das fiel gestern Abend auch positiv auf, nachdem ich tagsüber die Nachrichten (mit G´schmäckle) des BR  hörte...

Grüßung
Marco
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psoidonuem
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« Antwort #11 am: 17. November 2016, 09:35:48 »


Auch wenn jetzt wieder einige schreien, dass Kinder nicht Sache des Steuerzahlers sind ... meiner Ansicht nach sind sie genau das. Kinder, insgesamt gesehen, sind eine gesellschaftliche Aufgabe. Und da kommen noch einige andere Punkte hinzu, wie z.B. kostenlose KiGa, etc. denn möglichst viele gesunde Kinder lassen unsere Gesellschaft blühen... und nicht kranke heranwachsen, wie es derzeit der Fall zu sein scheint.


Da diese Kinder später wieder Steuern zahlen, und zwar deutlich mehr als sie an Kindergeld erhalten ist das absolut Sache des Steuerzahlers. Sowas können nur kinderlose schrei(b)en, aber die wissen ja auch besser, wie man seine Kinder erziehen soll.
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Tina10
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« Antwort #12 am: 17. November 2016, 13:12:00 »

Da diese Kinder später wieder Steuern zahlen, und zwar deutlich mehr als sie an Kindergeld erhalten ist das absolut Sache des Steuerzahlers.

Sorry, aber aus den Kindern von Eltern, die nicht fähig sind, ihren Nachwuchs selbst zu versorgen, werden eher selten die späteren Leistungsträger. Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass in solchen Fallen auch der Nachwuchs in der Unterschicht verbleibt.

Das Gesetz ist der typische Fall eines Wahlgeschenks an die Bevölkerung angesichts der im nächsten Jahr anstehenden Bundestagswahl.
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 13:13:59 von Tina10 » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #13 am: 17. November 2016, 13:49:32 »

Das Gesetz ist der typische Fall eines Wahlgeschenks an die Bevölkerung angesichts der im nächsten Jahr anstehenden Bundestagswahl.
Dem widerspreche ich.
In der Pressemitteilung wird davon gesprochen, dass diese Verlängerung des UHV etwa 260.000 Kinder betrifft. Mal davon ausgehend, dass einige AE zwei Kinder haben, bekommt man damit vielleicht 180.000 potenzielle Wähler hinzu... wenn sie sich denn davon einfangen lassen.

Aber im Grunde kann sowas auch nur von jemanden geschrieben werden, der nicht um den Unterhalt der bei ihm lebenden Kinder bangen muss. Ich finde diese Verlängerung folgerichtig, da vielen damit eine Entlastung anheim gestellt wird, dei evtl. auch einige ALG II Bescheide überflüssig werden lässt.

Sorry, aber aus den Kindern von Eltern, die nicht fähig sind, ihren Nachwuchs selbst zu versorgen, werden eher selten die späteren Leistungsträger. Statistisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass in solchen Fallen auch der Nachwuchs in der Unterschicht verbleibt.
Ein Elternteil alleine ist meist schwer fähig hierzu... die Belastung ist enorm und der finanzielle Aufwand ebenso. Das ist meinst geplabbere von denen, die nicht in dieser Situation stecken.

Gruß
Kasper
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Tina10
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« Antwort #14 am: 17. November 2016, 14:49:55 »

Dem widerspreche ich.
In der Pressemitteilung wird davon gesprochen, dass diese Verlängerung des UHV etwa 260.000 Kinder betrifft. Mal davon ausgehend, dass einige AE zwei Kinder haben, bekommt man damit vielleicht 180.000 potenzielle Wähler hinzu...

Es geht doch nicht um die unmittelbaren Empfänger.

Es geht bei diesen Wahlgeschenken um den Bambieffekt: Man muss eine Bevölkerungsgruppe herausfinden, die gesamtgesellschaftlich gesehen den größten Mittleidseffekt auslöst. Damit bekommt man die größte Zustimmung in der Bevölkerung und die geringste Kritik.

Beispiel:
Beim Bau der neuen Elbphilharmonie musste man sich die Kritik anhören, dass hier öffentliche Gelder zum Wohl einer kleinen Elite verwendet würden: Zielgruppe: Elite, also böse;
bei der Einführung der Rente ab 63 nach 45 Beitragsjahren wurde die Kritik laut, dass diese zu einem Großteil männlichen Facharbeitern zu Gute käme: Zielgruppe: vorwiegend männlich, also böse;

Nun aber, wer würde schon Kritik daran wagen, dass Alleinerziehende unterstützt werden sollen? Zielgruppe: vorwiegend weiblich, dazu noch mit Kind, also Bambi.

=> Wohlfeiler Applaus bei wenig Gegenwind gesichert. Darüber hinaus muss der Bund für die Kosten noch nicht einmal selber aufkommen. Bingo! So macht Prassen richtig Spaß!
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 14:54:26 von Tina10 » Gespeichert
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Ein Leben lang!


« Antwort #15 am: 17. November 2016, 15:22:50 »

Genau so!  thumbup

Aber ich will nicht in Abrede stellen, dass es für die AE eine Hilfe ist, die selbst arbeiten und keinen KU bekommen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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Bonnie 2


« Antwort #16 am: 17. November 2016, 16:39:14 »

Moin

Wenn man bedenkt, dass gerade die AE's eine mit am stärksten von Armut betroffene Gruppe darstellen, kann getrost davon ausgegangen werden, dass sie einen wesentlichen Anteil an den H4-Beziehern stellen. D.h. dann: UVG her und H4-Bezug runter. Der gleiche Effekt wie bei der Rentenerhöhung bei von Armut betroffenen Rentner. Zu einem großen Teil ein Null-Summenspiel für die öffentlichen Kassen, was aber dennoch richtig gut klingt. Der derzeitige Mindestlohn kann (Edit: zum Teil) ebenso betrachtet werden.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 16:42:44 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #17 am: 17. November 2016, 16:59:41 »

Zu einem großen Teil ein Null-Summenspiel für die öffentlichen Kassen, was aber dennoch richtig gut klingt.

Absolut!

Nur so lässt sich nämlich erklären, dass bei geschätzten 260.000 zusätzlichen Begünstigten nur 100.000.000 € aufgewendet werden müssen. Rechnet man das hoch, so ergibt sich pro Monat der stolze Betrag von 32 €, der pro Kind und Monat eingeplant ist. Das geht natürlich nur, wenn man die eingesparten HartzIV-Gelder mit einpreist.

Also, dumm ist sie nicht, die Frau Schwesig.
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 17:02:17 von Tina10 » Gespeichert
Inselreif
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« Antwort #18 am: 17. November 2016, 17:14:37 »

Also, dumm ist sie nicht, die Frau Schwesig.
eher so: sie hat in ihrem Haus ein paar Leute, die rechnen können.

Gruss von der Insel
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Bonnie 2


« Antwort #19 am: 17. November 2016, 17:40:27 »

Moin

Nur 100 Millionen?
Beschlossen wurde, das 12-17-jährige UHV-berechtigt sein können. Ebenso wurde die Bezugsdauer-Beschränkung von 72 Monaten aufgehoben. Betroffen sollen hiervon 260.000 Kinder und Jugendliche sein. Das macht durchschnittlich pro Kindernase 32,05€ im Monat ggü. 203€ / 270€  201€ / 268€ UHV-Zahlung. Die Differenz dürfte bei Einsparungen von ALG2 und anderen Sozialleistungen vermutet werden. Ja - das passt.  exclamation_smile

Gruss oldie

PS: Es soll auch UH-Verpflichtete geben, die der UVK den Vorschuss zurück zahlen. Da dürfte auch (noch) eine ganz hübsche Summe zusammen kommen.

Edit: Da das KG auf 192€ steigen soll, obige Zahlen korrigiert.
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 17:44:39 von oldie » Gespeichert

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DeepThought
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« Antwort #20 am: 17. November 2016, 17:55:20 »

Moin,

aber aus den Kindern von Eltern, die nicht fähig sind, ihren Nachwuchs selbst zu versorgen,
Zu Zeiten des Zusammenlebens hat die Finanzierung der Familie vielleicht ja prima geklappt. Mit der Trennung sind zwei Wohnungen zu finanzieren. Dazu kommen weitere neue/zusätzliche/doppelte Kosten aufgrund der Single-Haushalte.

Und jetzt bitte nicht noch "Kinder muss man sich leisten können." Es gibt Gründe, deretwegen ein Paar (oder auch nur die Mutter) trotz Finanzierungsunsicherheit sich für das Kind entscheiden.

Ich kann Deine Rumholzerei auf Bild-Niveau echt kaum noch ertragen.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Tina10
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« Antwort #21 am: 17. November 2016, 19:57:02 »

Moin,
Zu Zeiten des Zusammenlebens hat die Finanzierung der Familie vielleicht ja prima geklappt. Mit der Trennung sind zwei Wohnungen zu finanzieren.

Bei der Frage des Unterhaltsvorschusses geht es aber nicht darum, ob jemand zwei Haushalte finanzieren kann, sondern nur, ob er den Mindestunterhalt für das Kind zahlen kann.

...jetzt bitte nicht noch "Kinder muss man sich leisten können." Es gibt Gründe, deretwegen ein Paar (oder auch nur die Mutter) trotz Finanzierungsunsicherheit sich für das Kind entscheiden.

Das bleibt ja auch jedem ganz unbenommen. Pseudonym hat ja isoliert den volkswirtschaftlichen Aspekt andiskutiert, indem er auf potentielle zukünftige Steuereinnahmen verwies. Und aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es ganz klar ein Minusgeschäft.
« Letzte Änderung: 17. November 2016, 19:59:32 von Tina10 » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #22 am: 17. November 2016, 20:16:58 »

Statistiken hat hier wohl kaum einer bemüht, so wie sich mir der Eindruck erweckt, bolzt hier jeder mit seiner Meinung herum ... nun denn.

Zu einem großen Teil ein Null-Summenspiel für die öffentlichen Kassen, was aber dennoch richtig gut klingt.

Und aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es ganz klar ein Minusgeschäft.
Ich sehe es eher als Gewinn. Denn ein BET welcher auch für das Ein- und Auskommen sorgen musste, machte es kaum Sinn, sich den Stress anzutun, wenn eh kaum was hängen bleibt. Nun gitb es wenigstens diesen Anreiz, der nicht gegen irgendwas gegengerechnet wird, wenn man selber arbeitet ... also macht es vielleicht ja doch Sinn wieder arbeiten zu gehen, wenn man sich denn dann auch etwas leisten darf und kann.
Bisher wurde der bestraft, der sich um die Kinder kümmerte und keinen Cent erhielt, denn jeden Cent den er mehr verdiente musste er entweder für die Kinder aufwenden bzw. sich einem ALG II Bezug gegenrechnen lassen. Nicht wirklich eine große Motivation.

Bei der Frage des Unterhaltsvorschusses geht es aber nicht darum, ob jemand zwei Haushalte finanzieren kann, sondern nur, ob er den Mindestunterhalt für das Kind zahlen kann.
Es geht hier um den UHV. Du deutest es leider um und negierst den Positivaffekt einer weiteren UHV Zahlung, da Du die Zahlpflicht mit dem UHV vermischt und ausschließlich negativ darstellst. Leider übersiehst Du bei der ganzen Sache, dass wenn der andere ET Unterhalt zahlt, der BET nicht auf UHV angewiesen ist. Im Umkehrschluss ziehst Du eine Querverbindung, dass der BET doch die Verantwortung des UET mit zu tragen hat, und doch volkswirtschaftlich keinen unsinnigen weiterbezug von UHV bekommen soll.
Gleichzeitig stellst Du es dar, dass alle die Kinder die UHV beziehen, automatisch zur "Unterschicht" gehören und niemals eine Aussicht auf eine Bildung haben, um auch nur ansatzweise zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen können.

Für mich klingst Du wie eine Rassistin, die das Glück hatte einen vermögenden Macker zu melken und hier jetzt versucht auf hohem Niveau aufs Trapez zu schlagen und alle als schlechter darstellt, der/die nicht mindest ein gleiches Einkommen hat (woher auch immer) wie Du selber...
Die Gesamtfolgen Deiner Ansichten sind schon umfangreich Bewertet worden. Es würde bedeuten, dass Du in vielleicht 20 Jahren alleine in einem Haus mit 20 Wohnungen leben würdest. Oder vielleicht in Deinem Fall, dass Dein Haus das einzig bewohnte Haus im Dorf ist ... Von den "ungerechten" Renten die dann gezahlt werden würden, natürlich garnicht zu reden ... da würde es Dich auch nicht retten wenn Du verbeamtet bist, denn wo keine Einnahmen des Staates, keine Ausgaben an seine pensonierten Bediensteten ... Und so kann man das weiterspinnen, so das einem bei Deinen Ansichten echt Angst und Bange wird.

Gruß
Kasper
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #23 am: 17. November 2016, 21:28:06 »

Moin

Statistiken hat hier wohl kaum einer bemüht, so wie sich mir der Eindruck erweckt, bolzt hier jeder mit seiner Meinung herum ... nun denn.
dito
Deine Annahmen, (alle) AE's würden nur darauf warten, endlich arbeiten zu können und diese dann auch verträglich zu finden und dass Arbeit von der Strasse aufgelesen werden kann - da fehlt übrigens auch ein wenig Statistik. Hingegen sind etliche Millionen Bürger im arbeitsfähigen Alter offiziell nicht in einer Erwerbstätigkeit (ich sage nicht arbeitslos, einige mit langjähriger Büroerfahrung auch im 3. und denselben Office-Lehrgang etc.).

Von daher sehe ich nur zum geringen Teil, dass durch die jetzt beschlossene Ausweitung des UVG's etwas wirklich greifbares an Arbeitsanreizrelevantes (und damit eines möglichen volkswirtschaftlichen Gewinns) heraus kommen wird/kann. Diese Brotkrume erscheint mir etwas knapp kalkuliert.

Gruss oldie
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« Antwort #24 am: 17. November 2016, 21:43:33 »

Hingegen sind etliche Millionen Bürger im arbeitsfähigen Alter offiziell nicht in einer Erwerbstätigkeit (ich sage nicht arbeitslos, einige mit langjähriger Büroerfahrung auch im 3. und denselben Office-Lehrgang etc.).
Und die bekommen alle UHV? puzzled
Das sprengt ja den Rahmen von 260.000 betroffenen Kinder bei weitem ... Ich wusste garnicht dass mehrere Erwachsene auf ein Kind verteilt werden und diese daher keinen UHV bekommen dürfen.
Na, unter diesen Umständen hast Du natürlich absolut recht...

Von daher sehe ich nur zum geringen Teil, dass durch die jetzt beschlossene Ausweitung des UVG's etwas wirklich greifbares an Arbeitsanreizrelevantes (und damit eines möglichen volkswirtschaftlichen Gewinns) heraus kommen wird/kann. Diese Brotkrume erscheint mir etwas knapp kalkuliert.
Ich nehme mal einfach meine Umkreis-Statistik...
Spontan fallen mir vier Alleinerziehende ein, die nicht mehr aufstocken müssen. Meine Auszubildene brauch für Ihre Tochter keine ALG II mehr beantragen ... es lohnt sich sogar zu arbeiten ...
Wenn Du Dich in einem anderen Kreis bewegst, aus denen Du Millionen machst ... ok, dann kann ich da natürlich nichts machen.

Gruß
Kasper
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