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vatersein.de - Forum 21. Januar 2018, 09:29:24 *
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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 25155 mal)
Samson1978
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« Antwort #200 am: 21. Dezember 2017, 12:08:31 »

So stelle ich mir das auch vor. Mit der Begründung, dass die KM bisher gegen alles arbeitet, stehen die Chancen nicht schlecht.
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Tsubame
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« Antwort #201 am: 21. Dezember 2017, 13:59:59 »

Nehme dem Gericht etwas arbeit ab und erstelle selber eine klare, strukturierte Formulierung der Umgangszeiten. Damit hat das Gericht die Möglichkeit dieser zu folgen und muss sich nicht selber einen Kopf machen. Wenn diese nicht zu unrealistisch sind, dann hast du gute Karten damit durchzukommen.

Es könnte z.B. so aussehen, dass (ganz grober Rahmen) Du es auf die Ewigkeit formulierst. Macht zukünftige Verfahren überflüssig bzw. die KM muss sich was neues überlegen.

1) Umgang, jedes ungerade Kalenderwochenende, von Freitag 12 Uhr, bis Sonntag 18 Uhr (bis Montag) Jjede gerade Kalenderwoche oder was auch immer : Mittwoch nachmittags Abholung aus der Kita/ab April 2018 Übernachtung Mittwoch-Donnerstag Du bringst ihn in die Kita
Übergabe : soweit möglich über die Kita/ ansonsten LG der KM und KV Falls Kindesvater verhindert : Eltern des KV oder seine LG Letztere werden alle drei in der Kita, Schule, Gymnasium, Universität auf die Abhollisten gesetzt ohne dass KM im wöchenlichen Rhythmus diese wieder rausstreicht.

2) Feiertage wechselseitig: (oder ein Jahr Weihnachten KM und Du Silvester nächstes Jahr umgekehrt)
Weihnachten 2017:
Heiligabend, erster Feiertag bei KM
zweiter Feiertag bei Dir (vielleicht noch Uhrzeiten? Sicher ist sicher)
Im nächsten Jahr dann umgekehrt, Heiligabend und erster Feiertag bei Dir, zweiter Feiertag bei KM ...

Dann Ostern, Geburtstag.

3) sollte ein Umgangswochenende auf einen Feiertag/Geburtstag fallen, der nicht beim Umgangselternteil gefeiert wird, wird das Umgangswochenende an dem darauffolgenden Wochenende nachgeholt. (Ist das Kind krank und nicht transportfähig : Attest vom Kinderarzt, dass es nicht transportfähig ist und Wochenende wird in der darauffolgenden Woche nachgeholt)

4) Ferien:
Frühjahrs, Sommer, Herbst und Winterferien.
Ich würde dies FEST verankern, dass Du (z.B.) immer die erste Hälfte der Ferien nimmst. (oder im Wechsel)

Übernachtungen :
ab April 2018 (wie im vorigen Berschluss geurteilt !
Freitag auf Montag

Mittwoch auf Donnerstag

Es wird, schon allein wegen des Alters, genügend Gegenmeinungen geben. Aber diese Forderung entspricht dem Standard-Zeiträumen als Minimallösung und so würde ich es auch kommunizieren.

Ich bin der Meinung, wenn Du dem Gericht eine fertige Lösung vorträgst, dass es zwar Gegenwind von der KM geben wird, aber ein großer Teil übernommen werden wird.
Dann einen Passus mit Ordnungsgeld aufnehmen, wenn dieser boykottiert wird und dieser Ordnungsgelder auch beantragen, sollte ein Umgang muttwillig ausfallen. Vielleicht noch aufnehmen, dass auch ein krankes Kind bei Dir sein kann und Du es gesund pflegen kannst.

Gruß
Kasper

VG,
Tsubame
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« Antwort #202 am: 21. Dezember 2017, 20:05:32 »

aber auch ein detaillierter Beschluss hilft nicht mmer bei renitenten Menschen.

Rechne also nicht damit, dass ab detailliertem Beschluss alle Probleme beseitigt sind.
Deshalb ja mit Ordnungsgeldandrohung und dieses dann auch konsequent einfordern. Vielleicht lernt sie es dann schneller ...

Mein Ex hat auch schon wieder einen Umgang "vergessen", dabei war der Beschluss nichtmal trocken.
Ich vermute mal Dein Ex war UmgangsET. Ohne sein Vergessen entschuldigen zu wollen oder gar Verständnis dafür aufzubringen - der Fall ist ja anders herum... und zum Umgang zwingen kann (und sollte) man solche Exemplare nicht...

toto
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Samson1978
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« Antwort #203 am: 30. Dezember 2017, 20:50:47 »

Nach Rücksprache mit der VPin werden wir einen gerichtlichen Schritt abwarten. Die 3 Verstösse sind anscheinend noch nicht schlimm genug, dass es einen Beschlusss vom Gericht ergeben würde.
Es besteht die Gefahr, dass der Richter die Eltern mit einem Du-Du nach Hause schickt.

Ich habe meinem Anwalt einen 3-seitigen Text verfasst mit Argumenten und detaillierten Forderungen. Dies nur für den Fall, dass es doch noch vor Gericht geht.

Er wird jetzt erstmal an die gegn. RAin einen Brief schreiben, wie die Gegenseite sich solche Sachen wie Feiertage, Umgänge bei geschlossener Kita vorstellt und ob man erneut den gerichtlichen Weg beschreiten möchte. Schliesslich hat die RAin erst Öl ins Feuer gekippt um dann im Gerichtssaal ganz verhandlungsbereit die Friedenspfeife rumzureichen.
Das ist bei Richter und VPin gar nicht gut angekommen.
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Samson1978
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« Antwort #204 am: 15. Januar 2018, 18:17:19 »

Und es geht weiter. Nachdem mein RA die Gegenseite bezgl. des "ausgefallenen" Umgangs an Weihnachten angesprochen hat und für die Zukunft um Vorschläge für eine Regelung an hohen Feiertagen und in den Ferien gebeten hat, kam nun die Antwort.
Andernfalls geht es erneut vor Gericht.

Heute schrieb die RAin der KM: die Thematik Feiertage, Ferien wurde nicht explizit besprochen oder vereinbart. Also ist es nicht Teil der Vereinbarung. Da hat es ihr Mandant wohl versäumt dies als Agenda anzubringen.

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TotoHH
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« Antwort #205 am: 16. Januar 2018, 11:29:43 »

Moin.

Im Prinzip kannst Du sogar dankbar sein, dass die KM wohl regelm. gegen Eure Vergleichsvereinbarung verstösst. Denn das ist das Futter, mit dem Du einen gerichtlichen Beschluss anstreben solltest, der dann auch  die bisher vergessenen Feiertage und Ferien regelt. Und mach gleich Nägel mit Köpfen für die nä. ca. 12-14 Jahre - es geht um die hälftigen Schulferien (also 6(!) Wochen), nicht um irgendwelche Kita-Ferien. Stellt vorab sicher, dass Du 6 Ferienwochen abdecken kannst (wenn in den nä. Kita während Deiner Ferien offen hat, dann ist das auch in Möglichkeit der Abdeckung, wenn Du das organisatorisch auf die Kette kriegst!)

toto
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« Antwort #206 am: 16. Januar 2018, 11:33:45 »

Moin.

Im Prinzip kannst Du sogar dankbar sein, dass die KM wohl regelm. gegen Eure Vergleichsvereinbarung verstösst. Denn das ist das Futter, mit dem Du einen gerichtlichen Beschluss anstreben solltest, der dann auch  die bisher vergessenen Feiertage und Ferien regelt. Und mach gleich Nägel mit Köpfen für die nä. ca. 12-14 Jahre - es geht um die hälftigen Schulferien (also 6(!) Wochen), nicht um irgendwelche Kita-Ferien. Stellt vorab sicher, dass Du 6 Ferienwochen abdecken kannst (wenn in den nä. Kita während Deiner Ferien offen hat, dann ist das auch in Möglichkeit der Abdeckung, wenn Du das organisatorisch auf die Kette kriegst!)

toto

Genauso sollst Du es machen.

Habt Ihr Euch schon wegen der Übernachtungen unterhalten ?

Und wie geht es dem Sohn ? Läuft es gut ?

VG,
Tsubame
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Samson1978
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« Antwort #207 am: 16. Januar 2018, 15:06:34 »

Unterhalten? Sie lässt über ihren LG die Anweisungen laufen...

Ich wollte diese Woche das Thema ÜN per E-Mail ansprechen.

Wie ist das mit den gerichtlichen Vereinbarungen wenn Feiertage u Ferien nicht vereinbart wurden? Wie soll mir das weiter helfen. Aussage der KM ist doch: steht nicht drin, also nicht verbindlich.
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Samson1978
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« Antwort #208 am: 16. Januar 2018, 18:07:39 »



Und wie geht es dem Sohn ? Läuft es gut ?

Die Bindung wird stärker und ich suche mir am Umgangs-WE ein mittleres oder größeres Highlight um ihm die Zeit zu versüssen.
Ich weiß, dass er mich als sein Papa sieht. Aber ich habe oft das Gefühl, dass er den Umgang wie "zu Besuch bei netten Leuten" wahrnimmt.

Das muss schon noch besser werden. Aber die regelmäßigen Termine in kurzen Abständen machen sich positiv bemerkbar. 
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« Antwort #209 am: 16. Januar 2018, 22:55:06 »

Wie ist das mit den gerichtlichen Vereinbarungen wenn Feiertage u Ferien nicht vereinbart wurden? Wie soll mir das weiter helfen. Aussage der KM ist doch: steht nicht drin, also nicht verbindlich.

NAch meinem Verständnis habt ihr einen (gerichtlich gebilligten) Vergleich geschlossen (korrigiere bitte, wenn ich den Faden verloren habe). Den abzuändern, gerade wenn er noch so frisch ist, ist fast unmöglich, da Du ihn ja mit unterschrieben hast (und im Nachhinein seine Meinung zu ändern sind halt wenig überzeugende Gruende). Bei Euch scheint der Vergleich ja aber nicht zu funktionieren, da die KM sich nicht dran hält. Und genau das ist der Grund eben einen Beschluss bei Gericht zu verlangen, der durchsetzbare Sanktionen wie Ordnungsgeld enthält, wenn die KM sich nicht dran hält. Naja, und wenn der Vergleich eben sowieso mit guten Gründen angegangen werden muss, dann gleich eine vernünftige und die nä 12 Jahre haltbare Ferien- und Feiertagsregelung mit beantragen.

toto
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Samson1978
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« Antwort #210 am: 17. Januar 2018, 07:00:03 »

Das mit dem Vergleich ist ja richtig.
Aber sie verstößt ja nicht dagegen. Sie hält sich exakt daran. Alles was nicht drin steht, ist nicht relevant. Das ist moralisch verwerflich und gewiss nicht im Sinne des Kindes.

Der Richter hat (so verstehe ich das) den Ball an die Eltern zurück geworfen mit den Hinweis miteinander die Themen zu klären. Siehe Übernachtung. Daher ist der Vergleich so wenig detailliert was Fragen zu Feiertagen u Ferien angeht.
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Tsubame
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« Antwort #211 am: 17. Januar 2018, 09:37:02 »

Die Bindung wird stärker und ich suche mir am Umgangs-WE ein mittleres oder größeres Highlight um ihm die Zeit zu versüssen.
Ich weiß, dass er mich als sein Papa sieht. Aber ich habe oft das Gefühl, dass er den Umgang wie "zu Besuch bei netten Leuten" wahrnimmt.

Das muss schon noch besser werden. Aber die regelmäßigen Termine in kurzen Abständen machen sich positiv bemerkbar.  

Hallo,

Das wird sich ändern, wenn die Übernachtungen beginnen. Und ihm auch kindgerecht erklärt wird, dass er zwei zu Hause hat, zwei Familien wie Omas, Opas, Cousins und Cousinen. Falls letztere geographisch greifbar und ungefähr im gleichen Alter sind, ist es für den Sohn schön, hier eine Verbindung herzustellen. Die wächst dann gleichsam mit den Kindern (bei Papa sehe ich X und Y)und kann manchmal auch mit 20 noch bestehen. Auch deren Geburtstage oder Deinen kann man mit Kindern in dem Alter feiern. Das muss keinesfalls am Tag X sein. Nachfeiern und vorfeiern hat in den Augen der Kinder die gleiche Bedeutung. Auf die Regelmässigkeit und Rituale kommt es an.

Wenn Du die Übernachtungen ansprichst, solltest Du auf den Vergleich verweisen. Da die KM sich ausschliesslich auf den bezieht. Mache einen Vorschlag, wie Kind darauf vorbereitet wird. Sie ist gesetzlich verpflichtet hier mitzuarbeiten.

Ich bin auch der Meinung, dass der Richter hoffte, dass die Eltern sich einigen können. Andererseits ist ein Vergleich für ihn weniger Arbeit.

Ich würde jetzt beobachten, ob die KM sich auf die Übernachtungen einlässt. Falls hier nichts läuft, dann sich zu gegebener Zeit wieder an das Gericht wenden. Mit der Aussage, dass KM den Weg der persönlichen Abmachungen nicht gehen will und nur richterliche Beschlüsse akzeptiert. Dafür bietet Dir die RA ja jetzt eine Steilvorlage.

VG,
Tsubame.
« Letzte Änderung: 17. Januar 2018, 09:38:33 von Tsubame » Gespeichert
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