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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:43:46 *
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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 20501 mal)
Samson1978
Rege dabei
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Beiträge: 156


« Antwort #25 am: 06. Oktober 2016, 12:08:03 »

Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich habe nicht vor den Kopf in den Sand zu stecken.
Mir fehlt nur derzeit eine langfristige Strategie.
Ihr habt mir ja einen Weg aufgezeigt.
Schritt 1 - mit KM verhandeln - das mach ich seit der Trennung und hab es in kleinen Schritten zu den 9h geschafft.
Gleichzeitig gab es bereits Ende Mai ein Vermittlungsversuch durch das JA. Aufgrund meiner Bitte. Nur leider ohne großen Erfolg. Ein neuer Versuch läuft derzeit. Sollte der nicht ziehen, bleibt nur das Gericht.

Da ich vermute, dass die KM genau Bescheid weiß, was sie darf u was nicht, werde ich mit vernünftigen Worten und weiterem Schriftverkehr per E-Mail nicht groß weiterkommen.
Wenn jetzt nicht ein Schuss vor den Bug erfolgt, dauert das Spiel noch ewig. Und sie bestimmt weiterhin die Regeln. Obwohl BEIDE Eltern Pflichten u Rechte haben. Und das Kind hat auch ein Recht auf BEIDE Eltern.
Das schreibe ich ihr jedes Mal und jedes Mal ignoriert sie solche Hinweise.
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Gast
« Antwort #26 am: 06. Oktober 2016, 19:03:20 »

Und sie bestimmt weiterhin die Regeln. Obwohl BEIDE Eltern Pflichten u Rechte haben. Und das Kind hat auch ein Recht auf BEIDE Eltern.
Das schreibe ich ihr jedes Mal und jedes Mal ignoriert sie solche Hinweise.
Sie denkt sicher, Du gestattest ihr doch gerne, es folgenlos ignorieren zu können.

Daher
ein Schuss vor den Bug
kein Zögern, keine Angst, keine Zweifel (Ninja-like froihand)
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Samson1978
Rege dabei
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« Antwort #27 am: 06. Oktober 2016, 19:28:50 »

Also ein Schreiben vom Anwalt wäre ein Schuss vor den Bug?
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Gast
« Antwort #28 am: 06. Oktober 2016, 19:48:01 »

Anschreiben mit Fristsetzung. Kommt tatsächlich keine Reaktion, Antrag beim zuständigen Amtsgericht (Du musst dabei nicht anwaltlich vertreten sein).
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Samson1978
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« Antwort #29 am: 06. Oktober 2016, 20:36:33 »

Kannst du mir bei der Formulierung helfen?
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dolijay
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« Antwort #30 am: 07. Oktober 2016, 08:39:10 »

huhu,

mein anwalt hat damals geraten eine umgangsvereinbarung zu machen. kv und ich hatten auch vor vielen jahren mal krieg gespielt. diese lautete 1-2 nachmittage die woche mit einer übernachtung und jedes zweite we von fr-so. auch ferien und feiertage waren da schon mit eingearbeitet.

kv wollte allerdings wechselmodell. dies wollte ich aber nicht. somit landeten wir vor gericht, wo ein vergleich geschlossen wurde, nach umgangsvereinbarung. unser sohn war damals 2 jahre alt. die sache unter der woche verschwand irgendwann - aber jedes zweite we ist geblieben und mittlerweile so verwaschen, dass kind eigentlich immer dann geht, wenn es möchte und papa zeit hat. die anwälte meinten, dass wäre eigentlich eine super lösung für beide seiten.

1. mediation beim jugendamt
2. im zweiten schritt das gerichtliche im hintergrund planen.
3. ganz wichtig, stelle die kommunikation des säbelrasselns ein und fordere nur immer wieder nachdrücklich umgang. lass dich nicht auf sinnlose diskussionen ein über anwälte oder drohungen. sei du der erwachsene in der geschichte und lass sie sich selbst zerfleischen, wenn sie das braucht.

leidtragender in der geschichte ist das kind, welches stück für stück bezug verliert. ich wünsch dir viel kraft.
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Samson1978
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« Antwort #31 am: 07. Oktober 2016, 13:45:58 »

Mittlerweile erstellt sich für mich ein Fahrplan für die nächsten Wochen und Vorgänge. Habe mit dem FamGericht telefoniert. Brauche für Antrag keinen Anwalt.

1. Gespräch zw. JuA und KM - Ausgang ungewiss, kann nur hilfreich sein
2. hatte der KM noch eine Email vor ein paar Tagen geschrieben wegen Umgang inkl. Übernachtung (wird sie sicherlich ablehnen)
3. Ich setze schonmal pro forma ein Einschreiben mit Fristsetzung auf. Darin bestehe ich auf 2 Tage inkl. Übernachtung. Bis auf weiteres. Sollte sie bis zum Fristtag weder diesen Umgang bestätigen oder sich gar nicht melden, werde ich Antrag/Klage auf Umgangserweiterung beim FamG stellen. Ich nehme dazu die Antragsstelle vor Ort zu Hilfe.

Und dann heisst es abwarten.

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TotoHH
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« Antwort #32 am: 07. Oktober 2016, 15:06:20 »

1. Gespräch zw. JuA und KM - Ausgang ungewiss, kann nur hilfreich sein
2. hatte der KM noch eine Email vor ein paar Tagen geschrieben wegen Umgang inkl. Übernachtung (wird sie sicherlich ablehnen)
3. Ich setze schonmal pro forma ein Einschreiben mit Fristsetzung auf. Darin bestehe ich auf 2 Tage inkl. Übernachtung. Bis auf weiteres. Sollte sie bis zum Fristtag weder diesen Umgang bestätigen oder sich gar nicht melden, werde ich Antrag/Klage auf Umgangserweiterung beim FamG stellen. Ich nehme dazu die Antragsstelle vor Ort zu Hilfe.
thumbup
(geht doch  )

Brauche für Antrag keinen Anwalt.
Das hätten wir Dir auch sagen können (wenn es gar nicht irgendwo geschrieben wurde...)
Ich habe mich dabei aber zurück gehalten, da ich mir nicht sicher war, ob Du Dir das zutraust.... 
Aber wir helfen Dir gerne!! 

Schönes WE, Toto
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Samson1978
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« Antwort #33 am: 07. Oktober 2016, 15:40:28 »

Hey, ich bin sonst nicht so ein Hasenfuß. Aber ihr habt mir deutlich gemacht, dass ich mit der vernünftigen defensiven Argumentation nicht weiter komme.
Ich wollte eine vernünftige Kommunikation und Handlungsweise anstreben mit dem Ziel, dass sich beide Eltern im Sinne des Kindes verständigen.
Scheinbar verstehe nur ich das so.
Dann packen wir jetzt mal die Geschütze aus.  gun

Das mit der Klage auch ohne Anwalt war mir neu. Lieber investiere ich die Kohle (soweit es ohne Anwalt geht) direkt in mein Kind.

Ich halte Euch auf dem laufenden.
Vielen Dank an alle Hilfestellungen. 
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TotoHH
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« Antwort #34 am: 07. Oktober 2016, 16:08:31 »

Ich wollte eine vernünftige Kommunikation und Handlungsweise anstreben mit dem Ziel, dass sich beide Eltern im Sinne des Kindes verständigen.
Das ist sehr sehr richtig. Nur wenn die "Gegenseite" sich dabei nicht in einer angemessenen Weise bewegen will, dann musst Du an dieser Stelle eben die Dir verfügbaren Hebel in Bewegung setzen!

Das ist nervig, ja.
Das kostet leider vielleicht auch etwas Geld.
Aber beides (Zeit und Geld) wird investiert für mehr KV-Kind-Zeit und wird es deshalb wert sein!

Gruß, toto
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Gast
« Antwort #35 am: 07. Oktober 2016, 19:16:37 »

Hi Samson
Hey, ich bin sonst nicht so ein Hasenfuß.
Jaja... Das haben bei solchen Sachen schon ganz andere Jungs gesagt...
Das geht nun mal an die Substanz.

Dann packen wir jetzt mal die Geschütze aus.  gun
Pack bloß die Kalaschnikow wieder ein. Diese innere Haltung bringt Dich nicht weiter. Du fügst Dir auf Dauer Schaden damit zu. Ratschläge in Bezug auf das Kind (hier sind echt gute dabei) stoisch umsetzen, sonstige Nebenkriegsschauplätze ausblenden. Innere Ruhe kannst Du trainieren, wenn Du es Dir vornimmst und Zeit dafür investierst.
Kurz und prägnant
ganz wichtig, stelle die kommunikation des säbelrasselns ein und fordere nur immer wieder nachdrücklich umgang. lass dich nicht auf sinnlose diskussionen ein über anwälte oder drohungen.
Schlucken!

Kannst du mir bei der Formulierung helfen?
Antrag

des Samson

gegen

Frau Tiffy

wegen: Umgang

Es wird beantragt,

dem Antragsteller, Samson, Umgang mit seinem minderjährigen Kind, geb. am..., alle 14 Tage von freitags bis montags sowie die Hälfte der (fiktiven) Urlaubszeiten zu gewähren (Anmerkung: z. B. so, auch wenn das für ein zweijähriges Kind schon nicht wenig ist).

Begründung:

Die Beteiligten sind leibliche Eltern von... und getrennt. Frau Tiffy verweigert nunmehr dem Antragsteller grundlos des Kontakt zur gemeinsamen Tochter... Die Mitarbeiterin Frau... vom Jugendamt legte dem Antragsteller nahe, das Familiengericht anzurufen.
Der letzte Kontakt des Antragstellers zu... fand am ... statt
Gerichtliche Geltendmachung ist daher geboten. Sollte weiterer Sachvortrag erforderlich sein, wird um einen richterlichen Hinweis gebeten.

MfG
Samson         
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 In dieser Art würde ein von Dir beauftragter RAtterich einen Antrag beim AG stellen. Sodann wird es zur mündlichen Verhandlung kommen, zu der Samson und die Kindsmutter geladen werden. Dein RA würde ebenfalls dort erscheinen. Das wäre dann mehr körperliche als geistige Präsenz, da mit dem Antragsschreiben das Meiste, wenn nicht alles gesagt ist. Es müsste dann wohl kaum etwas sagen. Nur in der Robe da sitzen.
Allein dafür würde er Dir ca. 850 Euro in Rechnung stellen (Streitwert wird auf 3.000 Euro festgelegt, kommen also noch Gebühren dazu).

Ach ja, die Frau vom JA wird auch da sein und um Vortrag gebeten werden. Meine Erfahrung ist, dass dieser positiv zugunsten der KM verklärt wird. Das muss nicht bei Dir auch so sein. Es beeinflusst den Richter auch nicht wirklich, glaube ich.
Entscheidend ist ja, dass Dir grundlos der Kontakt/Umgang verweigert wird.

Wie Dir hier auch bereits gesagt wurde, kannst Du einen solchen Antrag bei Gericht auch eigenständig stellen. Und das musst Du nicht mal auf dem Postweg machen. Ich persönlich fühle mich da unsicher, weil ich nicht weiss, wo meine Post gerade ist/ob das jemand zeitnah bearbeitet.
Nimm Dir einen Tag Urlaub und stell Dich beim zuständigen Amtsgericht mit samt Deinem Anliegen vor (Information). Du wirst dann weitergeleitet zum Rechtspfleger, dem Du Auge in Auge alles schilderst und dabei zusiehst, wie er es protokolliert. Du lässt Dir Namen und Durchwahl von dem Knaben geben und - wenn er schon hat - auch ein Aktenzeichen.

Das ist nervig, ja.
 
Kann so sein. Du musst wohl Zeit mitbringen ("... ziehen Sie sich da schon mal 'ne Nummer, Sie werden dann reingerufen")
Aber denk daran, Deine Zeit
wird investiert für mehr KV-Kind-Zeit und wird es deshalb wert sein!
Sagt mir auch meine Erfahrung.

Ich wollte eine vernünftige Kommunikation und Handlungsweise anstreben mit dem Ziel, dass sich beide Eltern im Sinne des Kindes verständigen.
Scheinbar verstehe nur ich das so.
Ehrlich gesagt bin ich mir da bei Dir nicht so sicher. Du musst erst mal Deine Erfahrungen mit Gericht, Umgang, lügender KM machen, damit Du allmählich abgeklärter auftreten kannst. 
Wenn Du in der Verhandlung bist, kannst Du Dich ja auch nicht aus Ruhe bringen lassen, egal was für Stories/Lügen von der KM kommen. Meine Erfahrung ist, dass Mütter trotz aller fadenscheinigen "Erklärungen" vom Vorsitzenden in keiner Weise getadelt werden. Das, obwohl ich das Gefühl hatte/habe, dass dieser die technischen Details samt Lügen im seinem Kopf sehr wohl entlarvt. Es interessiert ihn in Hinblick auf die Sache nicht wirklich. Er will es meistens zügig abarbeiten.
Ordnungsgeld wird erst ernsthaft angedroht, wenn mehrmals nachgewiesener- und arglistigerweise Umgang vereitelt wurde. Daher rate ich Dir, wann immer Deine Umgangs-/Kontakttermine ohne Begründung "ausfallen", jedes Mal wieder einen neuen Antrag bei Gericht zu stellen bzw. das Verfahren wieder aufzunehmen.   
     

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Samson1978
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« Antwort #36 am: 09. Oktober 2016, 12:39:39 »


3. Ich setze schonmal pro forma ein Einschreiben mit Fristsetzung auf. Darin bestehe ich auf 2 Tage inkl. Übernachtung. Bis auf weiteres. Sollte sie bis zum Fristtag weder diesen Umgang bestätigen oder sich gar nicht melden, werde ich Antrag/Klage auf Umgangserweiterung beim FamG stellen. Ich nehme dazu die Antragsstelle vor Ort zu Hilfe.


Nur mal zur Überlegung für mich: Mit der Frist entweder die Vereinbarung zu akzeptieren oder abzulehnen/ignorieren hat sie ja wenig Optionen. Sie kann ja in ihren Augen bzw. mit ihrem Verständnis der Lage ja nur ablehnen und einen Gerichtsvorgang auslösen.
Dadurch habe ich aber derzeit ja nicht mehr Zeit mit dem Kleinen.

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« Antwort #37 am: 09. Oktober 2016, 15:43:20 »

Sie kann ja in ihren Augen bzw. mit ihrem Verständnis der Lage ja nur ablehnen und einen Gerichtsvorgang auslösen.
Dadurch habe ich aber derzeit ja nicht mehr Zeit mit dem Kleinen.

Ja, das ist so. Nur eins ist doch auch offensichtlich: wenn KM partout nicht mehr und angemessenen Umgang gewähren will, brauchst Du eben einen Dritten, der die Mittel und Wege hat, Druck und Zwang auszuüben. Wenn Du deshalb tats. den Gerichtsweg beschreiten musst, dann hast Du nicht sofort mehr Umgang, aber anderweitig bekommst Du ihn ja auch nicht. Dafür wird dann idR ein für alle mal klargestellt, dass dem Kind und Dir mehr Umgang zu steht. Und wenn Du es geschickt anstellst, ist das dann eben auch Ordnungsgeld bewährt!

Vielleicht würde ich aber die Fristsetzung etwas offener formulieren: Also nicht, dass alles andere als ein "ja" zu Deinen Forderungen zum sofortigen Gerichtsweg führt. Vielleicht so ne Formulierung einbauen, dass Du selbstverständlich offen bist, über Alternativen/ Anpassungen bereit bist zu reden, die Dein Ziel, nämlich dem Kind mehr Umgang mit seinem Vater, auch Übernachtungen, schnell näher bringen. Die Gefahr ist, dass KM zur Abwendung einer gerichtlichen Lösung, Dich dann hin hält. Hier musst Du genau zwischen ernsthaften Verhandeln und Pseudo-Diskussionen unterscheiden.

gruß., toto
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« Antwort #38 am: 09. Oktober 2016, 16:37:07 »

Ich befürchte, wenn ich nicht eine harte Linie fahre, wird sie die gereichte Hand (die ja immernoch da ist) aber wieder nutzen um mich hinzuhalten.

Mir bleibt ja nur die Fristsetzung.
Meine Argumentationskette habe ich übrigens hierher: http://trennungmitkind.com/trennen-mit-kind-aber-richtig/umgangsrecht-umgangsregelungen-und-umgangsmodelle/umgangsrecht-umgangspflicht-umgangsgestaltung
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TotoHH
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« Antwort #39 am: 09. Oktober 2016, 17:33:28 »

Ich befürchte, wenn ich nicht eine harte Linie fahre, wird sie die gereichte Hand (die ja immernoch da ist) aber wieder nutzen um mich hinzuhalten.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Du musst eine harte Linie signalisieren und fahren, ansonsten wirst Du nicht durchdringen (ich unterstelle: KM will partout nicht).

Nur halte ich es für ein taktisch falsches Vorgehen, jetzt - beim erstmaligen Inspielbringen der Gerichtsvariante - zu schreiben: "Sag zu meinem Vorschlag 'ja', sonst gehe ich vor Gericht."
Deshalb solltest Du natürlich eine Tür öffnen, dass man mit Dir reden kann.
Deine Kunst wird sein, zu erkennen, ob die KM tats. nur reden will (um Zeit zu gewinnen und Gericht zu vermeiden) oder ob KM tats. angesichts der gerichtlich drohenden Schlappe, bereit ist, Deine Hand zu nehmen und etwas objektiv Gutes für das Kind (= mehr Umgang) zu erreichen. Deshalb hat sich auch bewährt, in einer solchen Forderung zunächst etwas mehr zu verlangen, was man sich dann abverhandeln lassen kann. Das "Mehr" darf natürlich nicht zu einer pauschalen Unannehmbarkeit führen (zB wenn Du hier angesichts Eurer Umstände gleich mit einem WM um die Ecke gekommen wärst).

Gruß. toto
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« Antwort #40 am: 09. Oktober 2016, 18:22:24 »

Dann formuliere ich einen Satz hinzu, der weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.
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Samson1978
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« Antwort #41 am: 12. Oktober 2016, 09:45:46 »

So, es wird ernst. Meinen vorletzten Vorschlag hat sie wieder abgelehnt. Auch ging sie mal wieder auf die emotionale Ebene u meinte, dass mein Sohn mich nicht vermisst u nie vermissen wird.
Arrogante und ignorante Einstellung in meinen Augen.

D.h. nur, dass ich sie nun per Einschreiben zu einer Umgangsforderung bringen werden. Mit den Argumenten, dass sie nicht über Art und Umfang zu entscheiden hat. Sollte sie ablehnen u kein anderer Dialog zustande kommen, dann geht das vor Gericht.

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« Antwort #42 am: 12. Oktober 2016, 11:52:04 »

Auch ging sie mal wieder auf die emotionale Ebene u meinte, dass mein Sohn mich nicht vermisst u nie vermissen wird.
Arrogante und ignorante Einstellung in meinen Augen.

Nicht drüber aufregen - das sind Argumente, die eh nicht zählen.

D.h. nur, dass ich sie nun per Einschreiben zu einer Umgangsforderung bringen werden. Mit den Argumenten, dass sie nicht über Art und Umfang zu entscheiden hat. Sollte sie ablehnen u kein anderer Dialog zustande kommen, dann geht das vor Gericht.
Das verstehe ich nun nicht.  question
Du hast ihr nachweisbar einen Vorschlag zur Ausgestaltung des Umgangs unterbreitet? -> d.h. Schritt 1 des Umgangs3sprungs ist damit abgearbeitet

Schritt 2 ist die Bitte an das JA bzgl. Vermittlung. Ob das mit den von Euch geführten Einzel(?)gesprächen schon abgearbeitet ist, das kann ich aus Deiner bisherigen nicht ganz erkennen. Hängt so ein bisschen von den Themen ab und was dazu dokumentiert ist. Im Zweifel, diese Schleife nochmal offiziell auf Basis des nun abgelehnten Vorschlags zur Umgangsgestaltung durchlaufen.

Schritt 3 ist dann die Einreichung einer Klage auf gerichtl. Regelung des Umgangsrechts vor dem zuständigen AG (am Wohnsitz des Kindes). Dazu können Dir die Experten hier sicherlich noch etwas mehr Input geben.
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« Antwort #43 am: 12. Oktober 2016, 14:19:47 »

Servus und noch mal zur Erläuterung:
Gerichte sehen es gerne, wenn alle Möglichkeiten der einvernehmlichen und friedlichen Lösung vom Antragsteller ausgeschöpft wurden, daher ist die Einhaltung und Abfolge des Dreisprunges so wichtig.
Wenn das Gericht Zweifel daran hat, schicken die Dich zurück auf LOS, Du ziehst keine 400 € ein und stehst möglicherweise auch noch als Querulant da...

Grüßung
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« Antwort #44 am: 12. Oktober 2016, 20:45:25 »

Es gab über ein halbes Jahr ein zähes Ringen um mehr Umgang. Ende Mai ein gemeinsamer Termin beim JuA. Jetzt habe ich noch mal die Dame vom JuA eingeschaltet. Da sie einen Termin allein mit der KM macht und die KM es gewiss nicht eilig hat bzw. den Termin ina Nirvana verschieben kann...
Heute ging das Einschreiben an die KM mit der Fristsetzung raus. Sollte sie nicht der Vorgabe zustimmen, werde ich den Antrag stellen.
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Gast
« Antwort #45 am: 13. Oktober 2016, 03:48:32 »

Wenn das Gericht Zweifel daran hat, schicken die Dich zurück auf LOS
stehst möglicherweise auch noch als Querulant da...
Selbst wenn, geht er nicht mit komplett leeren Händen. Sonst bräuchte ja kein Termin angesetzt werden. Es wird wohl eine kurzfristige Umgangsvereinbarung geben. Beide Elternteile könnten die Auflage erhalten, sich im Beisein des JA über die weitere Umgangsregelung abzustimmen.
Funktioniert das nicht, gibt's eben auf Antrag wieder einen Termin.

Bei der Vorgeschichte und der vom TO beschriebenen KM wird er sicher nicht als Querulant wahrgenommen.

Auch ging sie mal wieder auf die emotionale Ebene u meinte, dass mein Sohn mich nicht vermisst u nie vermissen wird.
Kompletter Unsinn. Daran merkst Du, mit welcher Emotionalität sie involviert ist. Bei Gericht und beim JA ist so was total außen vor. Daher lass Dich nicht auf diese Ebene ziehen.
Wenn das wieder vorkommt, nickst Du einfach ("okay, können wir dann jetzt anfangen?").   
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« Antwort #46 am: 13. Oktober 2016, 18:21:30 »


Kompletter Unsinn. Daran merkst Du, mit welcher Emotionalität sie involviert ist. Bei Gericht und beim JA ist so was total außen vor. Daher lass Dich nicht auf diese Ebene ziehen.
Wenn das wieder vorkommt, nickst Du einfach ("okay, können wir dann jetzt anfangen?").   

Ich lasse mir sowas nicht anmerken. Innerlich hat sie zwar damit einen Treffer gelandet, aber ich geh auf sowas nicht ein. Das will sie doch nur erreichen. Sie hat ja sonst keinen Punkt wo sie mir weh tun kann.
Das ist allein unser Sohn, wo sie ansetzen kann.
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« Antwort #47 am: 13. Oktober 2016, 18:49:14 »

Innerlich hat sie zwar damit einen Treffer gelandet, aber ich geh auf sowas nicht ein. Das will sie doch nur erreichen. Sie hat ja sonst keinen Punkt wo sie mir weh tun kann.

Wie gesagt -  das Argument ist keins!

Und Du solltest Dich auch innerlich davon nicht treffen lassen!!
Zum einen aus Selbstschutz!
Aber vielmehr weil es mit Sicherheit Quatsch ist!!
Natürlich vermisst Dein Sohn Dich! Wie bitte schön will sie denn was anderes festgestellt haben?!  puzzled
Vielleicht hat der 2jährige das ja in sein Tagebuch geschrieben  men_ani
Nee Du - lass Dich davon bitte nicht beeindrucken!!!

toto
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« Antwort #48 am: 13. Oktober 2016, 18:52:19 »

Ich weiß das das Quatsch ist. Es zeigt nur deutlich auf welch unterschiedlichen Ebenen wir an die Thematik rangehen.

Sie auf der rein emotionalen Ebene und ich auf der vernünftig, sachlichen. Da ist ja schon fast klar, dass man so keinen Konsens findet...
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« Antwort #49 am: 16. Oktober 2016, 12:24:54 »

Als ich heute morgen meinen Sohn abholte, herrschte ihrerseits eine eisige Stimmung. Sie wirkte ziemlich angepasst aufgrund meines Einschreiben mit Fristsetzung von Mitte der Woche.
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn
 
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