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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 14:51:11 *
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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 20502 mal)
Samson1978
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« Antwort #150 am: 28. März 2017, 09:22:14 »

Gestern legte mir mein RA noch ein Schreiben von der Gegenseite vor. Datiert vom 09.03. und über das Gericht vermittelt. Ich hatte also einen Tag Zeit mich mit dem Inhalt zu beschäftigen.
Den Inhalt kann man mit einerm Wort beschreiben: Schlammschlacht.

Heute 13.00 ist die Verhandlung am FamG. Ich geh davon aus, dass die Gegenseite mit Dreck wirft und nach dem Schreiben des VB wird es nicht den gewünschten Umgang geben.
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« Antwort #151 am: 28. März 2017, 10:01:27 »

Hallo,

bezüglich der Stellungnahme der VB sollte Dein Anwalt klarstellen, dass die Umgangszeiten unrichtig sind und die Mutter der KM als nicht unabhängige Kontaktperson einszutufen ist.
Bei falschen Anschuldigungen Ruhe bewahren, nicht mehr als nötig sagen Deinen Anwalt machen lassen.
Es ist nicht klar wie das Gericht die Sache einschätzt, aber eine zu emotionale Beteiligung deinerseits macht die Sache in aller Regel schlimmer.

VG Susi
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Samson1978
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« Antwort #152 am: 28. März 2017, 11:17:45 »

Das habe ich gerstern mit dem RA schon besprochen. Ich halte erstmal das Plädoyer "warum wir hier eigentlich sind" und er wird dann an die Gegenseite und VB Fragen stellen bzw. deren Aussagen gerade rücken.
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Dat_Eulchen
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« Antwort #153 am: 29. März 2017, 15:22:37 »

Und, wie lief es???
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Samson1978
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« Antwort #154 am: 29. März 2017, 17:23:42 »

Fazit

Von derzeit 9h an einem WE-Tag alle 2 Wochen wird wie folgt erhöht:
alle 2 Wochen Samstag 9h u. Sonntag 9h
und einen Tag (wenn keine Einigung möglich gibt es einen Fixtermin) in der Woche hole ich ihn von der Krippe ab und bringe ihn dann später heim. Also auch nochmal ca. 2h.

Beide Eltern (Pflichtsache) gehen zur Beratungsstelle und lernen dort das kommunizieren neu. Dort wird dann auch das Thema Übernachtung, Urlaub u Feiertage thematisiert.
Sollte bis 30.06. kein spürbarer Fortschritt zu sehen sein, gehts zurück zum Richtertisch.

Die Schlammschlacht der KM war dem Richter egal bzw. ist er nicht darauf eingestiegen. Der gegn. RA war der Knaller.
Erst sprach er das Wechselmodell unbeabsichtigt an, dann wollte er nicht davon gesprochen haben.
Zudem sagte er wortwörtlich, dass ich nicht in der Lage bin für meine Sohn zu sorgen.  thumbdown Meine Antwort in bester Gerichtsmanier: reine Spekulation  

Mein Anwalt meinte, dass die Gegenseite ziemlich gekocht hat...

Nun ja, jetzt gilt es die Details zu besprechen und auch die Beratung nutzen um endlich Ruhe rein zu bekommen.
« Letzte Änderung: 29. März 2017, 17:28:20 von Samson1978 » Gespeichert
TotoHH
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« Antwort #155 am: 31. März 2017, 07:48:34 »

Moin.

Finde ich eigentl gar nicht so schlecht - angesichts der Vorgeschichte. Und letztlich sehr stark in die Richtung, was wir Dir bereits im verg. Herbst geraten haben.

Über die recht lange Zeit bis 30.6. kann man sich aufregen - lohnt aber vermutlich nicht.
Aber es geht dabei ja nicht um ein Ausprobieren für das Kind, sondern das die Eltern lernen miteinander zu kommunizieren und Übernachtungen, urlaub und Feiertag selbst auskaspern - was natürlich besser ist, wenn es denn klappt. Ansonsten gehe ich davon aus, dass der Richter es (im Sinne des Kindes und Deiner Wünsche) festlegen wird. und dies auch unmissverständlich klar gemacht hat. Vielleicht hat KM es ja kapiert... ansonsten wirst Du vermutlich feststellen, dass KM im Sommer mit allerlei Dreck schmeißt. Cool bleiben...

toto 
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Tsubame
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« Antwort #156 am: 31. März 2017, 12:59:01 »

Hallo,

Ich bin auch der Meinung, dass das ein gutes, ausbaufähiges Ergebnis ist.
Jetzt muss dieser "Umgang" so schnell wie möglich umgesetzt werden. Gab es einen Zeitpunkt, ab wann das so laufen soll ?

Der Richter gibt Euch in einem zweiten Schritt die Möglichkeit, Euch ohne Gericht zu einigen. Hoffentlich kommt die KM zur Vernunft. Lass Dich nicht über den Tisch ziehen und bleibe immer ruhig und freundlich.

VG,

Tsubame
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Samson1978
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« Antwort #157 am: 31. März 2017, 14:51:07 »

Die zeitliche Umsetzung der Vereinbarung wurde leider bei Gericht nicht besprochen. Ich habe aber bereits eine Lösung mit der KM gefunden um die Vereinbarung in den bisherigen Rhythmus einzufügen.

Ansonsten setze ich halt viel Hoffnung auf die Beratung.
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Tsubame
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« Antwort #158 am: 31. März 2017, 16:40:17 »

Das ist doch schon ein Fortschritt, wenn ihr hier gemeinsam eine Einigung gefunden habt.
Das wird schon.
VG,
Tsubame
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« Antwort #159 am: 02. Mai 2017, 12:44:02 »

Hier mal ein kleiner Zwischenbericht.

Die Erweiterung der Umgangszeiten haben eine deutliche Verbesserung der Vater-Sohn Beziehung bewirkt. Er taut viel schneller auf und wirkt insgesamt entspannter.

Das Info- Buch wird von beiden Eltern geführt. Auch wenn die KM Infos rein schreibt, die erst nach Rückgabe am So geschehen. Also seh ich sie erst beim nächsten Umgang. Aber es sind eh wieder nur indirekte Anschuldigungen ala "schläft schlecht", "isst nur wenig"...

Was eher ein Problem ist: sie sieht das Buch als Dauerzustand an und zweifelt den Sinn des Beratungsgespräches an.
Der erste gemeinsame Termin ist in 2 Wochen.
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TotoHH
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« Antwort #160 am: 02. Mai 2017, 13:55:27 »

Moin.

sie [...]zweifelt den Sinn des Beratungsgespräches an.
Der erste gemeinsame Termin ist in 2 Wochen.

Naja, zweifeln kann sie ja. Aber das war doch Vorgabe des Gerichts. Also mach Dir zunächst keine Gedanken darüber was sie wohl denkt. Sei bereit das Gespräch zu führen. Wenn KM sich dem Gespräch entzieht oder nicht konstruktiv mitarbeitet, sollte das festgehalten werden.

sie sieht das Buch als Dauerzustand an
Ist doch nicht schlimm. Ich führe mit der KM von unserem Kind im WM seit 7 Jahren oder so ein solches Buch. Das hilfrt auch mal Infos dem anderen mitzugeben, die trotz guter Kommunikation bei Übergabe oder zwischendurch via Email/ WA auf der Strecke bleiben! Natürlich darf in Deinem Fall das Buch nicht das Beratungsgespräch ersetzen!

Auch wenn die KM Infos rein schreibt, die erst nach Rückgabe am So geschehen. Also seh ich sie erst beim nächsten Umgang. Aber es sind eh wieder nur indirekte Anschuldigungen ala "schläft schlecht", "isst nur wenig"...
Das verstehe ich jetzt nicht  puzzled
Die Info, dass das Kind schlecht geschlafen hat oder nur wenig gegessen hat, ist doch genau so etwas, was dort festgehalten werden. Dann weisst Du, dass Du darauf achten sollst, wenn das Kind bei Dir ist. Und umso schöner, wenn Du dann reinschreiben kannst, dass beides bei Dir nicht aufgetreten ist, das Kind viel Spaß mit und bei Dir gehabt hat und nun gesund und propper und frisch gebadet zurückgegeben wird.

Die Erweiterung der Umgangszeiten haben eine deutliche Verbesserung der Vater-Sohn Beziehung bewirkt. Er taut viel schneller auf und wirkt insgesamt entspannter.
thumbup thumbup

toto
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« Antwort #161 am: 02. Mai 2017, 15:04:02 »

Hallo,

Das sind doch gute Nachrichten.

Die sogenannten "Verhaltensauffälligkeiten" des Kindes insbesondere wenn es "vom anderen wiederkommt“ sind ein wohlbekanntes Phänomen. Schlechtes Einschlafen/Durchschlafen in der darauffolgenden Nacht ist so ein Phänomen, aber nicht das Einzige.

Schnell konstruiert sich aus dieser Beobachtung die Idee, der Kontakt mit dem anderen Elternteil müsse in irgendeiner Form belastend oder sogar schädlich für das Kind sein. Meist unbegründet.

Kinder müssen die Situation Trennung erst verarbeiten und insbesondere wieder Sicherheit finden, dass beide Eltern nach wie vor erreichbar sind, dass niemand verschwindet, niemand verloren geht.

Deshalb sind sinnvolle, zeitgemäße Umgangsregelungen hierbei ebenso hilfreich wie bindungstolerantes Verhalten der Eltern gegenüber dem jeweils anderen Elternteil und eine kooperative Elternebene, auf der Mutter und Vater im Sinne des Kindes trotz Trennung konstruktiv miteinander umgehen können. Konflikte zwischen den Eltern, Abwertungen des anderen Elternteils, Vorwürfe oder auch stete Bekundungen, wie sehr man das Kind doch vermisse, wenn es fort ist, erschweren dem Trennungskind die Situation erheblich und halten es in steter Sorge und Unsicherheit.

Die wichtigste Erkenntnis ist jene, dass solchen Verhaltensauffälligkeiten, die vornehmlich durch Verlustängste entstehen, auf gar keinen Fall mit einer Reduktion des Kontaktes zu einem Elternteil ( also in diesem Fall zu Dir) begegnet werden darf. Oft wird hier projeziert, dass die Belastung des Elternteils durch die Auffälligkeit des Kindes auch eine Belastung des Kindes durch ein "zu viel" sein müsste, denn dem Elternteil ist es "zu viel".

Oft ist das Gegenteil der Fall, grade bei Auffälligkeiten immer nach Rückkehr zum betreuenden Elternteil. Gerade dann kann oft eine konkrete und zeitnahe Ausweitung der Kontakte mit dem anderen Elternteil zu einer deutlichen Entspannung des Kindes führen, weil Verlustängste (also Dir gegenüber) abgebaut werden.

Wie könnt Ihr Eurem Kind helfen ? - umfangreiche Betreuung durch Dich - ein sogenanntes Übergangsobjekt, also ein Gegenstand, welches das Kind daran erinnert, dass beide Eltern da sind : z. Bsp. ein Teddybär, den Ihr gemeinsam mit dem Kind genau zu diesem Zweck kauft und das mit dem Kind wechseln kann oder auch ein in diesem Fall von Dir gertragenes Kleidungsstück zum Kuscheln und Schnuppern.

Das Umgangsbuch ist meiner Meinung nach sehr wichtig und sollte weitergeführt werden.

Wie @totoHH schon schrieb, ist das Beratungsgespräch eine Vorgabe des Gerichtes und diese Möglichkeit einer Verbesserung der Kommunikation sollte von Euch beiden wahrgenommen werden. Eltern, welche sich verstehen sind gut für das Wohl des Kindes (siehe oben). Das sollte die KM im Blick haben.

VG,

Tsubame.


« Letzte Änderung: 02. Mai 2017, 15:08:33 von Tsubame » Gespeichert
Samson1978
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« Antwort #162 am: 02. Mai 2017, 16:24:05 »

Die KM betrachtet das Buch als alleiniges Kommunikationsmittel zw den Eltern.
Und ihre Nachträge sind eher als Anklage zu deuten als ein Hinweis für mich. Das kommt schon mit der Anzahl der Ausrufezeichen rüber.
Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen. 
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« Antwort #163 am: 02. Mai 2017, 17:56:30 »

Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen. 

Lass Dich nicht ärgern.
Cremst Du noch ein bisschen ein. Und gut ist.

Und wenn es extrem kommt, dann kann natürlich das Buch (zunächst) eine weitere mdl. Kommunikation ersetzen Aber das soll dann bitte schön die Beratung entscheiden.

Denn dies
Dort wird dann auch das Thema Übernachtung, Urlaub u Feiertage thematisiert.
Sollte bis 30.06. kein spürbarer Fortschritt zu sehen sein, gehts zurück zum Richtertisch.
kann ja wohl kaum über das Buch geregelt werden.
Ich wäre an deiner Stelle recht entspannt und gute Miene zum Spiel machen 
.
Toto
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« Antwort #164 am: 02. Mai 2017, 18:31:34 »

Ja, mittlerweile seh ich das auch entspannter. Auch wenn die Anschuldigungen weh tun.
Ich setze große Hoffnung in die Beratung. Die Dame dort ist Psychologin und wird schon im Sinne des Kindes aktiv werden. Und somit auch in meinem Sinne.
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« Antwort #165 am: 02. Mai 2017, 18:58:25 »

Die KM betrachtet das Buch als alleiniges Kommunikationsmittel zw den Eltern.
Und ihre Nachträge sind eher als Anklage zu deuten als ein Hinweis für mich. Das kommt schon mit der Anzahl der Ausrufezeichen rüber.
Nach dem Motto: seht was hier schief läuft wenn das Kind nicht bei mir ist.
Ist zwar totaler Quatsch, aber was solls.
Gestern stand etwas drin, das sein Hintern entzündet sei u ich nicht eingecremt habe.
Unter Zeugen fand ich eine kleine Rötung. Man kann aber auch echt nen Elefanten aus ner Mücke machen. 

Ich habe schon verstanden, dass die KM das Heft als Anklageschrift gegen Dich ansieht und ihre Fähigkeit mit Dir zu kommunizieren sich darauf beschränkt. Das ist aber ihr Problem, welches Du dann in dem Beratungsgespräch thematisieren wirst. Dann wird man sehen, ob sie in der Lage ist, ihr Defizit zu erkennen, es sich einzugestehen und sich zum Wohle des Kindes zu ändern. Der Richter hat ihr/Euch hier eine Chance gegeben, welche vernünftige Eltern ergreifen. Ergreift Sie diese Chance nicht, ist das ihr Pech. Du gehst Deinen Weg mit Sohn weiter.

Du wiederum musst an Dir arbeiten und Dein Selbstbewusssein und Selbstvertrauen aufbauen. Es ist völlig egal, was die KM von Dir denkt und was sie schreibt. Im Ernst, ihr Verhalten ist doch lächerlich. Du siehst doch, wie Dein Sohn jetzt beginnt, eine gesunde Bindung zu seinem Vater aufzubauen und zu leben. Zieh Dein Ding durch und denke nicht daran, was die KM dann wieder schreiben wird. Wenn Du mit Deinem Sohn zusammen bist, gibt es KM nicht.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #166 am: 03. Mai 2017, 08:38:13 »

Moin Sams.

Du schriebst in einem anderen Thread:
So ein Exemplar an KM habe ich auch. Die ist extrem übervorsichtig. Da kommt man mit vernünftigen Argumenten nicht weit.

Ich würde Dich gerne darauf aufmerksam machen, dass "Deine KM"  nicht übervorsichtig sonder besitzend ist.
Führe Dir das bitte vor Augen! Du musst nicht auf sie Rücksicht nehmen. Selbst bei eigener Vorsicht und dem Versuch das Kind in Watte zu packen, wirst Du sie nicht gewinnen.
Sie will das Kind und die Macht besitzen!  mad
Und ja, auch da werden Dir die vernünftigen Argumente sie zu überzeugen ausgehen.
Aber deshalb umso wichtiger:
Du wiederum musst an Dir arbeiten und Dein Selbstbewusssein und Selbstvertrauen aufbauen. Es ist völlig egal, was die KM von Dir denkt und was sie schreibt. Im Ernst, ihr Verhalten ist doch lächerlich. Du siehst doch, wie Dein Sohn jetzt beginnt, eine gesunde Bindung zu seinem Vater aufzubauen und zu leben. Zieh Dein Ding durch und denke nicht daran, was die KM dann wieder schreiben wird. Wenn Du mit Deinem Sohn zusammen bist, gibt es KM nicht.

Kleiner Gedankenanstoß zur Wochenmitte 

Gruß. toto
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« Antwort #167 am: 25. Juni 2017, 17:41:51 »

Dann will ich hier mal den aktuellen Stand übermitteln.

Es gab ein erstes gemeinsames Gespräch bei der Beratungsstelle.
Jeder sollte die Punkte ansprechen, die in der Beratung angegangen werden sollen.
Okay, von ihr kamen letztlich nur Vorwürfe, die nur in die Vergangenheit führten. Das war nur eine erneute Abrechnung bzw. der Versuch davon.

Ich habe Sachen angesprochen, wie
- Kind wurde mal von ihrem neuen LG übergeben, ohne mich vorher zu informieren.  (sie hatte sich den Fuß geprellt) Sie sah es nicht für notwendig, mich zu informieren. Ich kenne weder den Typ noch will ich Infos an sie über ihn übermitteln.
- Kind sagt Papa zu LG und sie unterbindet es nicht
- Gesundheitsanfragen meinerseits werden ignoriert oder stark zeitversetzt beantwortet

Das erste Gespräch war ein Schlagabtausch, aber ich denke, dass man dort im Gespräch etwas erreichen kann.
« Letzte Änderung: 25. Juni 2017, 17:44:46 von Samson1978 » Gespeichert
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« Antwort #168 am: 25. Juni 2017, 17:59:10 »

In den letzten Wochen ist es recht ruhig und ich traue nicht so recht dem Frieden. Manchmal ist sie sehr freundlich und es kommt ein kleiner Smalltalk zustande.
Das macht mich misstrauisch.

Aktuell gab es ein Vorkommnis, da brauch ich eure Einschätzung.

Gestern konnte ich den Umgang nur nachmittags wahrnehmen, aufgrund eines betrieblichen Lehrgangs.
Sie war bereits seit 2 Wochen darüber informiert. Zuletzt haben wir am 21.06. vereinbart, dass ich ihn nach dem Mittagsschlaf abhole. Sie schickt ne SMS wenn er wach wird.
Okay, soweit gut.
Laut ihrer Aussage legt sie ihn Punkt 12.00Uhr hin und er schläft i.d.R 2-2,5h. Manchmal ein bissel länger. Geht aber dafür um ca. 18Uhr schon ins Bett.

Also fahre ich zu ihrem Haus und schreibe ihr 14.50 das ich bereits vorm Haus stehe. Kurz nach 15Uhr kommt per SMS die Antwort, dass er noch schläft und es ca. 20min noch dauert.
Zudem war er vorher im Zoo und war knülle/fertig.

Kurz vor 15.30 kommen ihre Großeltern mit dem Kind angefahren. Er hat gar nicht im Haus geschlafen, sondern bei denen.
Wäre auch alles nicht so relevant, aber ich muss ihn ja 17.00 bereits zurück bringen.
Man hat also mit ihm etwas anstrengendes unternommen, worauf er länger schläft und ich habe somit weniger Zeit mit ihm.
Das hat mich masslos geärgert. 

Kind wollte natürlich nicht mit mir mit, weil ihn die Situation überforderte. Er wollte von den Großeltern direkt zu Mama. Er weigerte sich richtig und weinte.
Einen dummer Satz von Oma habe ich ignoriert. Aber als die KM zum Kind sagte, dass er "mit muss" und dann mich nicht Papa nannte, sondern nur meinen Rufnamen, war ich kurz vorm austicken.
Ich habe ihn dann auf den Arm genommen und zu ihm gesagt, dass wir jetzt Ball spielen und ein Eis essen könnten. Hab ihn verabschieden lassen und als er bei mir im Auto saß, hat er sich schnell beruhigt.

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« Antwort #169 am: 25. Juni 2017, 18:43:45 »

Dass er den Neuen Papa nennt würde ich klären.

Den Vorfall aber würde ich nicht hoch hängen. Du warst zum regulären Umgang verhindert und diese Zeit hat jemand Anderes abgedeckt. Da jetzt eine Absicht zu unterstellen, dass die Beschäftigung des Kindes bewusst so gestaltet wurde, dass er a) zu platt war und b) seine Schlafzeit manipuliert wurde, finde ich etwas weit her geholt.

Oder anders: es kann auch dir passieren, dass KM nach deinem Umgang den Zustand des Kindes ausbaden muss. Zumal viele Kinder in dem Alter nicht wie ein Uhrwerk schlafen.

Klär das mit "Papa" und vergiss den Nachmittag.

LG LBM

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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #170 am: 25. Juni 2017, 19:01:25 »

Das wäre ein Fall für die nächste Beratung Anfang August. Ich hatte es ja beim Erstgespräch bereits auf die Agenda gesetzt.
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« Antwort #171 am: 25. Juni 2017, 19:22:55 »

Hallo,

es tut mir leid für Dich. Das war ganz großes Theater. Du hast aber abolut richtig gehandelt und den Umgang durchgeführt.  thumbup
Du kannst aber sicher sein, dass die KM das auch thematisieren wird.

Den Rest würde ich auch erst einmal abhaken. Wer hat Dich beim Vornamen genannt? Die KM? Was sagt denn Dein Sohn?

VG Susi
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« Antwort #172 am: 25. Juni 2017, 20:04:41 »

Die KM sagte, dass er mit XXX mit gehen solle.
Sie hat nicht Papa gesagt.
Das Kind sagt ausschließlich Papa zu mir.
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« Antwort #173 am: 25. Juni 2017, 22:20:42 »

Hallo,

Schön, dass Du dem Kind gezeigt hast, dass es nicht seine Aufgabe ist, zwischen Mama und Papa zu entscheiden. Papazeiten sind Papazeiten. Sobald er im Auto bei Dir war, war die Welt in Ordnung.

Dass der neue Lebensgefährte das Kind übergibt, würde ich nicht kritisieren. Je entspannter Du mit der Situation umgehst, umso entspannter ist das Kind. Begrüsse den Mann mit seinem Namen (Kind lernt, dass Papa ihn X nennt), bedanke Dich und gut ist es. Habt Ihr noch das Umgangsbuch ?

Atme die Oma weg. Sie ist die Mutter von der Mutter. Du kannst den Herrschaften aber auch den Wind aus den Segeln nehmen und sie nach irgendwelchen dummen Aussagen Dir gegenüber einfach loben. So vielleicht : "Das ist ja schön, Sohni, dass Oma und Opa mit dir im Zoo waren." Auch hier gilt, sei entspannt - das Kind fühlt das - aber setze Deine Anliegen um.

Bei der nächsten Besprechung würde ich die Übergaben thematisieren. Die Kindesmutter und Du, Ihr müsst kooperieren. Das tat letztere hier nicht. Sie erschwerte dem Kind die Übergabe, da sie Dich absichtlich mit Deinem Vornamen ansprach. Das ist dem Kind gegenüber hinterhältig. Du sagst ja zum Kind auch nicht, jetzt bringe ich Dich zu Ursula zurück. Sie versucht ihn auch zu manipuliere, mit dem Wörtchen "muss".

Dass Kind den Lebensgefährten als Papa anspricht, würde ich thematisieren, in dem ich frage, warum das nicht von der KM oder dem Lebensgefährten korrigiert wird. Gibt es dafür einen Grund ? Will die KM oder der Lebensgefährte das so ? Wird letzterer dem Kind als Papa vorgestellt ? Musst Du dann darauf hinarbeiten, dass das Kind Deine Lebensgefährtin mit Mama anspricht, falls mit dem Kindeswohl argumentiert wird ?

Falls Ihr das Umgangsbuch noch habt, sollte die KM alle wichtigen Sachen notieren (Arzt etc.). Aber ich würde mich selbst bei dem Arzt vorstellen und mich regelmässig  informieren. Das ist Deine Aufgabe als Vater.

Die Hauptsache aber ist, dass die Umgänge stattfinden. Und dass es bald zu den Übernachtungen kommt.

Falls die Kindesmutter in den Elterngesprächen mit mangelndem Vertrauen zu Dir argumentiert, frage zurück, ob sie glaubt, dass Du Vertrauen in sie haben kannst, was Euer gemeinsames Kind anbelangt.

VG,
Tsubame


« Letzte Änderung: 25. Juni 2017, 22:23:09 von Tsubame » Gespeichert
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« Antwort #174 am: 02. August 2017, 19:50:18 »

Ich möchte euch über den aktuellen Stand informieren. Mittlerweile gibt es Neuigkeiten, die es in sich haben.

Es gab ja eine gerichtliche Einigung, worin sich beide Eltern einer Beratung unterziehen. Umgangsbuch ebenso.
Die Frist zum 30.06.2017 wurde gesetzt, damit beide Eltern sagen können wie es weitergehen soll. Entweder fruchtet die Beratung und das Verfahren kann eingestellt werden. Oder die Frist muss verlängert werden. Oder beide brechen ab und es geht zurück vor Gericht. Soweit haben das Verfahrenspflegerin (VP), Beraterin, mein RA und ich verstanden.
Da bis dato nur ein (1) Beratungstermin möglich war, haben mein RA und ich bei Gericht eine Fristverlängerung beantragt, weil keine wirkliche Aussage möglich.
Bis hierhin ist noch alles einigermaßen verkraftbar.

Jetzt kommts.  achtung
Die KM hat sich eine neue RAin genommen und einen Antrag auf Abänderung des Vergleichs eingereicht. Der Antrag ist vom 27.6.
Darin wird einerseits die zeitliche Begrenzung des Vergleichs angenommen (der wurde erst vor 3 Monaten getroffen) gleichzeitig die Beratung als überflüssig angesehen und die Kommunikation der Eltern als sehr gut bezeichnet.
Man beruft sich also auf einen Vergleich, der im selben Schreiben als nicht mehr gültig angesehen wird.
Aber es geht noch besser. In dem 23-seitigen Antrag plus Fotos wird im Grunde behauptet, dass ich das Kind schlagen würde und ihn so einschüchtern würde, dass er teilweise stottert.
Die RAin nimmt einfach etwas an, spekuliert und konstruiert etwas hinein und schwups wird da ne Wahrheit darauf. So ist ihre Argumentation.
Absoluter Müll wird da konstruiert. Und die Fotos zeigen ein weinendes, nacktes Kind, wo ein roter Fleck am Arm mit Zollstock vermessen wird. Darauf stützt die ganze Gewaltargumentation.  c
Einfach nur Wahnsinn.

Meine LG ist bei fast jedem Umgang dabei und kann 100% bezeugen, dass ich mit meinem Kind korrekt umgehe. Es gibt keinerlei Anlaß für so eine Unterstellung.
Der Richter hat den Antrag bereits kommentiert und schrieb sinngemäß " wenn die Kommunikation ja so toll ist, wozu dann der Antrag?".
Auch das JuA hat Mitte Juli Stellung genommen und fragt "Wenn die Sache so wichtig ist, hat denn die KM die Sache in der Beratung angesprochen? Die Kommunikation ist ja so toll."

Aufgrund weil das Kind natürlich gestresst ist und Angst vor diesem Wechsel hat, zeigt er das natürlich auch und will nicht zu mir.
Klar, der neue LG der KM wird als Papa installiert und damit ist seine Welt sauber. Und logisch will er nicht hin und her gerissen werden. Das verkraftet er einfach nicht. Er will nicht unterscheiden müssen ob er Papa oder Mama lieber hat. Oder den neuen Papa. Er will nicht Angst haben müssen, warum der eine/ die eine mal da ist und mal nicht. Das ist einfach alles zu viel für ihn.

Nur leider sieht die KM nicht die wahren Hintergründe. Sie sieht nur: Kind kommt von KV zurück, ist aufgelöst, in sich gekehrt. Schläft schlecht, hat Albträume usw.
Daher hat sie in ihrem Antrag den Umgang deutlich reduziert. Sa u So jeweils von 8-12. Noch mehr Wahnsinn.

Und wenn ich mich nicht ihren neuen "Vorschlag" zustimme, bekomm ich ihn nicht.
Aber für mich zählt der immer noch gültige Vergleich und daran halte ich mich.
Das bedeutet nun auch, dass bereits seit Androhung der Sanktionen der Umgang zweimal ausgefallen ist, weil Kind und KM nicht da.

Es gibt nun einen (letzten) Versuch der VP und des JuA. Am nächsten Dienstag gibt es einen Termin zwischen VP, JuA, KM und mir. Sollte es zu keiner Einigung kommen, geht der Spaß zurück vor Gericht.
Ich habe heute mit der VP telefoniert ( zweiter Umgang ausgefallen). Sie ist mittlerweile nicht mehr so neutral, weil sie die Aussagen der KM nicht mehr für bare Münze nehmen kann.
Einerseits sagt die KM der VP Dinge zu um dann durch ihre RAin eine andere Version verlauten zu lassen.


 





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