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Autor Thema: Trennung in der Schwangerschaft  (Gelesen 9739 mal)
Papa Markus
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« am: 21. September 2016, 13:33:45 »

Hallo zusammen,

für mich persönlich ist das ein sehr emotionales Thema, da die Trennung nicht von mir ausging und irgendwie aus heiterem Himmel kam.
Für mich ist das eine Frage in die Runde an Gleichbetroffene und wie sie damit umgehen und umgehen gelernt haben.

Meine schwangere Freundin hat mich (welche aufgrund der "Kriegstreiberei" der Ex Frau schon schlimm genug ist) zwei Wochen nachdem sie wusste die bekommt unser Kind verlassen. Die Gründe mögen vielfältig sein aber nach nun 9 Monaten Trennung denke ich waren auch die emotionalen Tiefs durch den Scheidungskrieg meiner ExFrau ein Trennungsgrund ihrerseits (Umgangsboykott, ruinöse Unterhaltsforderungen, etc). Wir haben uns die ganze Schwangerschaft über nur rund 5 mal gesehen...bei der Geburt werde ich auch nicht dabei sein dürfen. Am Ende habe ich nichts mehr verstanden schild_bahnhof und resigniert.

Sie bekommt nun unsere Tochter in ca. einer Woche und ehrlich gesagt ich weiß gar nicht was ich zu ihr sagen soll wenn sie sich meldet  erstaunt039

Klar komme ich für das Kind auf, nur wie soll ich damit umgehen wenn ich trotz 9 monatigen aus, noch gar nicht so recht über diese Trennung hinweggekommen bin? Habe da ein wenig Angst, dass es wieder komplett aufflammt und ich wieder in dieses Loch falle. Im Moment geht es aber umso näher die Geburt rückt umso "ängstlicher" werde ich dass alles wieder hochkommt. Es ist Paradox...auf der einen Seite da sein zu wollen (für das Kind) aber auf der anderen Seite diesen Abstand zu benötigen um die Beziehung endlich abzuschließen. Dann das ganze Formale, was es zu regelen gilt....ich komme mir am Ende vor als wenn es nur das Kind war was man da haben wollte...

Wie seit ihr, welche etwas ähnliches erlebten damit umgegangen? Wie habt ihr euch aufgebaut? Wie habt ihr loslassen können trotz Kontakt (wegen dem Baby)? Wie habt ihr nicht euer Gesicht verloren?

Freue mich über ein paar Antworten.
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Kartoffelkocher
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 106


Uneinsichtiger Systemversteher


« Antwort #1 am: 21. September 2016, 23:29:25 »

Moin,

ich bin zum Glück nicht in dieser bzw. genau solcher Situation gewesen (ich hatte eine andere Art von Trennung), kann also da nicht aus Erfahrung sprechen. Mich wunderte nur auf meinem monatlichem Streifgang durch das Forum, das noch keiner geantwortet hat ... und Rätsel die ganze Zeit, was genau das Problem ist und warum dir noch keiner auf "die Schulter geklopft" hat.

Soweit ich das gelesen habe, bist du vertraut mit ExFrauen. Andererseits scheinst Du auch noch weitere Kinder zu haben? Bist also auch dort ein (aktiver?) Vater ...

Was letztendlich das Aus für eure Beziehung gebracht hat, wisst nur ihr. Aber was nun im Vordergrund steht, ist euer Kind und ob du eine Chance hast, dich als Vater einzubringen.
So blöd es klingt: du musst (solltest) nun die Ebene "Beziehung zu Freundin" von der "Beziehung zum Kind (Vatersein)" trennen.
Loslassen, ist da das Zauberwort. Loslassen, von ihr als Liebesbeziehung. Du bist nun Vater und ihr habt da nun eine Elternbeziehung. Ja, ich weiß: das sagt sich immer so schön.

Ich hatte so was fast ähnliches hier im Bekanntenkreis. Das war auch so eine On/Off Beziehung, auch über die Schwangerschaft hinweg und über das erste Lebensjahr des Kindes. Wir haben hier alle immer nur die Luft angehalten. ... Letztendlich läuft es seit vielen Jahren traumhaft. Aber weil auch beide dann ihre Beziehung auf eine freundschaftliche Elternebene gestellt haben.
(Nur mal zum Mut machen.)

Letztendlich ist das ganze nichts weiter, wie jede Trennung einer Familie, die hier viele mitmachen. Und dabei die Schwierigkeit zu haben zwischen Beziehungsebene und Elternebene zu trennen. Nur das bei euch das Kind ja erst noch kommt.
Ich hoffe du kannst von Anfang, von der Geburt an, zu deinem Kind die Beziehung aufnehmen. Deine Exfreundin hat da leider schon 9 Monate Vorsprung ...

Grüße vom Rhein
Michael

P.S.: Was mir dazu noch einfällt: Wenn du mit ihr Kontakt aufnimmst oder sie zu dir, dann meide auch wirklich jedes Thema a la warum hast du mich verlassen etc. pp.
 
 Hat sie im übrigen schon signalisiert, das sie dich auch als Vater nun akzeptiert?

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Papa Markus
Zeigt sich öfters
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 98


« Antwort #2 am: 22. September 2016, 08:07:25 »

Hi.

In der Tat, es wundert mich  auch das bisher wenig Reaktion kommt. Wenn man das mal im Netz sucht ist das Thema Trennung in der Schwangerschaft  gar nicht so selten. Aber es ist halt ein sehr sehr emotionales Thema. Gerade auch mit Blick auf das Kind. Tausend Gedanken...von Geburt an zu Teilzeitpapa verdonnert...nie ein leibliches Geschwisterchen...
Es ist schwer exclamation_smile
Ja sie wird mich als Vater akzeptieren nur für mich als Vater ist das so schwer (noch), da eine Tochter für die ich da sein will dort die Frau die man über alles liebte und sich dann so getäuscht fühlt.
Klar werde und muss ich PAAR- VON ELTERNEBENE trennen...aber ich will diese Gefühle zu ihr loswerden...

Eine grosse Angst ist natürlich das Kind abzulehnen weil man Angst hat das die Gefühle zur Mutter sonst nie abebben. Eine verdammte Zwickmühle.

Was kann man also tun? Ich lernte mal das man sich oft erst neu verlieben musste damit es aufhörte...weil der Kontakt zur Mutter wird ja wegen dem Kind bleiben die Chance auf ein "vergessen" wird also gering sein
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Kasper
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« Antwort #3 am: 22. September 2016, 08:55:12 »

Moin,

eine Trennung, zwei Wochen nach bekannt werden der Schwangerschaft ... vor allem mit dem Background, dass sie die Trennung (Schlammschlacht) mit der ExFrau mitbekommen hat, da können die verschiedensten Gedanken hoch gekommen sein. Auch "Sicherheitsdenken" für das ungeborene Kind kann hier eine große Rolle spielen.
Denn die zukünftige KM kann sich vielleicht ausmalen, dass es mit dem Geld hinten und vorne nicht reichen wird, wenn ihr zusammen wirtschaftet. Die Ex wird immer wieder versuchen sich aus Eurem gemeinsamen Topf zu bedienen. Und wenn sie sich auch nur ansatzweise informiert hat, dann ist dieser Schritt vielleicht der einzig logische ... aus Selbstschutz und auch Schutz für das Kind.
Das sie den Kontakt einstellt, kann verschiedene Ursachen haben ... Vielleicht ist sie sich selber nicht sicher und versucht durch Abstand selber damit klar zu kommen. Dann spielt die Schwangerschaft bei Frauen eine große Rolle, bei einigen setzt das logische Denken aus (das meine ich nicht böse, für den Fall dass jetzt die hier anwesenden Damen über mich herfallen wollen). Aber auch die Schutzfunktion/Schutzdenken für das Kind kann eine entscheidende Rolle spielen.

Mein Rat ...
Lass die KM in Ruhe das Kind bekommen, nerve sie nicht, auch nicht durch "nette" Anrufe und Nachrichten. Wenn das Kind auf der Welt ist, dann besuch sie, nehme ein Strauß Blumen (wenn erlaubt, wenn nicht, irgendwas anderes) und einen Teddy für das Kind mit und mache einen Anstandsbesuch. Rede bei dem Krankenhausbesuch über NICHTS, kein Umgang, keine Beziehungsgeschichten, REIN GARNICHTS. Sei übermäßig höflich und zurückhaltend, erfreue Dich an Eurem Kind.

Und dann, wenn die KM mit dem Kind wieder zu Hause ist, dann besuchst Du sie und LANGSAM (ich geh jetzt mal davon aus, dass sie eine vernünftige Person ist) kannst Du dann mal um ein Gespräch über die Zukunft bitten. Aber dieses Gespräch sollte kein Beziehungsgespräch sein, es sollte um den Unterhalt für das Kind und um den Umgang gehen ... Wobei es sich im ersten halben Jahr vermutlich nur über Besuche regeln lassen wird, aber danach kannst Du mal einen Spaziergang machen ... biete dann auch an, dass Du mal als Babysitter einspringen würdest ....

Nett sein, Verständnis zeigen und keine Vorhaltungen. Dann habt ihr eine gute Chance eine Elternbasis aufzubauen.
Alles andere, sollte sie Interesse haben zu bereden, solltest Du dann auch ihr überlassen. Aber bei allen Gesprächen keine Vorhaltungen ...

Ach ja, vielleicht noch irgendwann das gSR einbringen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Tina10
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« Antwort #4 am: 22. September 2016, 10:27:29 »

Ich lernte mal das man sich oft erst neu verlieben musste damit es aufhörte

Das klingt nach BRAVO und der entsprechenden Lesergruppe.


Erwachsene Menschen sollten wissen, dass es nichts bringt, in die nächste Beziehung zu flüchten, um die vorhergehende abschließen zu können. Das Zauberwort heißt, für das eigene Glück selbst Verantwortung zu übernehmen und sich nicht an eine(n) Partner(in) zu hängen, weil man allein mit seinen Problemen nicht fertig wird.

« Letzte Änderung: 22. September 2016, 10:29:12 von Tina10 » Gespeichert
gardo
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« Antwort #5 am: 22. September 2016, 11:00:59 »

@Tina:  thumbup
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Papa Markus
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« Antwort #6 am: 22. September 2016, 11:09:08 »

@ Kasper

Das ist schon einmal sehr gut zu lesen. Das sind Tipps die für eine Elternebene sehr gut klingen. Ähnlich habe ich mir das auch gedacht.
Für die Elternschaft ist das sehr hilfreich, nur was ist für einen Vater hilfreich der nicht nur versucht die Elternschaft hinzubekommen...auch die Paarebene
abschließen will (im Sinne der Elternschaft) was aber schwer gelingt wenn man den Kontakt plötzlich wieder hat ?!

Wer hat solch eine konkrete Erfahrung gemacht und kann davon berichten was einem half hier Abstand zu gewinnen?
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #7 am: 22. September 2016, 11:50:30 »

Moin

Meines Erachtens ist es für Dich notwendig, erst einmal selber Abstand von Deiner Freundin zu gewinnen und etwas für Dich zu tun, z.B. meht Kontakt zu Freunden, Sport, Verwandtschaft oder was weiß ich. Jedenfalls Dinge, die Dich aktiv geistig ablenken und Gedanken zulassen, die sich nicht um Kind und KM drehen. Dein Fokus auf das Kind beinhaltet nun mal automatisch potentiellen Kontakt und Gedanken an die Freundin - Du bewegst Dich in einem Gefängnis.

Lass sie los, und das aus eigenem Willen und mit ein wenig Unterstützung anderer.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kasper
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« Antwort #8 am: 22. September 2016, 11:58:24 »

(...) nur was ist für einen Vater hilfreich der nicht nur versucht die Elternschaft hinzubekommen...auch die Paarebene
abschließen will (im Sinne der Elternschaft) was aber schwer gelingt wenn man den Kontakt plötzlich wieder hat ?!

Wer hat solch eine konkrete Erfahrung gemacht und kann davon berichten was einem half hier Abstand zu gewinnen?
Jede Beziehung, Interessens- und Ansichtenlage ist unterschiedlich. Ich habe nur "vermutet", was die KM bewegt haben könnte. Wirklich sagen kann sie es Dir nur selber.
Klar weiß ich, dass es nicht immer einfach ist, aber hier musst Du Dich zusammenreißen... Mit einem falschen Satz kannst Du viel kaputt machen und schwangere Frauen ticken anders, wie andere Frauen ...
Konkrete Erfahrungen sind immer unterschiedlich und was hilft, ist auch bei jedem Unterschiedlich... Ablenkung, was Dir gut tut. Mit Freunden treffen, ein Hobby suchen, joggen gehen ... das was Dir Spaß macht.
Wenn Du mit der (zukünftigen) KM redest, dann nicht über Euch ... PUNKT! Einfach sein lassen, nichts machen. Lass sie kommen und reden, biete Dich einfach nur an, für das Kind. Das hilft der KM auch, und dann sieht sie Dich hoffentlich auch nicht als Störenfried.

Das schlimmste was Du tun kannst, ist mit ihr bei jeder Gelegenheit über die vergangene Beziehung sprechen zu wollen.

Gruß
Kasper
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Lofoten15
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« Antwort #9 am: 22. September 2016, 13:11:01 »

Hi,

ich bin eine alleinerziehende Mama, die sich in der 11. SSW getrennt hat.
Meine Gruende sind vielfaeltig, aber dieses Sicherheits-/Schutzdenken dem Ungeborenen gegenueber hat auch eine grosse Rolle gespielt.

Wenn die Beziehung nicht laeuft, wenn die Unterschiede zu gross sind, der Druck, dass fuer das Kind alles laufen muss bzw. zu laufen hat (weil es sich so gehoert), dann greifen bei einer Mutter Mechanismen, dass sie zum Schutz des Kindes/der Schwangerschaft/Zukunft geht.
Dafuer muss eine Beziehung aber bei Bekanntwerden der SSW schon am Ende sein und es unueberbrueckbare Differenzen geben. Denn auch eine werdende Mutter wuenscht sich eine intakte Familie...
Die nur geldsaugenden egoistischen Damen mal ausgenommen...

Ich kann hier nur fuer mich sprechen, aber verhalte dich ihr gegenueber wirklich neutral, hoeflich, unterstuetzend.
'Mein' KV hat nur Theater gemacht, Druck aufgebaut und mich immerwieder zum Zurueckkommen bewegen wollen. Noch jetzt, 1 1/2 Jahre nach der Trennung hat er es nicht ueberwunden, obwohl er 3 Monate VOR der Geburt bereits eine 'Next' hatte..
Mittlerweile besteht weder Umgang, noch ueberhaupt ein Kontakt zu mir bzw. dem Kind, weil er noch immer nicht von MIR loslaesst.

Mir hat das lange sehr weh getan, dass mein Kind ohne seinen Vater aufwaechst, nur was soll ich tun?
Alles versucht, alles wird abgelehnt, ausser, dass ich zurueckkomme...

So schwer das klingt.
Nimm dir die Zeit zu trauern, vom Gedanken einer gemeinsamen Zukunft Abschied zu nehmen. Sprich dich mit Freunden aus, geh Dingen nach die du schon immer mal machen wolltest. Treib Sport, um den Stress abzubauen.
Weine/tobe hinter verschlossener Tuer, nicht in Gegenwart der KM.

Wenn du es alleine nicht verpackt kriegst such dir nen Therapeuten, ne Beratungsstelle, Selbsthilfegruppen.
Scheitern ist keine Schande, aber deinem Kind zuliebe musst du als Elternteil funktionieren, nicht als gekraenkter verlassener Mann, der Vater wird.

Und setz dich damit auseinander, wie du die KM mit dem Kind unterstuetzen willst.
Ueberleg dir selber Umgangsmoeglichkeiten, Regelungen zum Kontakt zur KM etc.. Eigeninitiative und Verantwortung uebernehmen ohne Druck aufzubauen oeffnet dir Tor und Tuer.

Du schaffst das!!!

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82Marco
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« Antwort #10 am: 22. September 2016, 13:47:13 »

Servus und ergänzend zu
Und setz dich damit auseinander, wie du die KM mit dem Kind unterstuetzen willst.
Ueberleg dir selber Umgangsmoeglichkeiten, Regelungen zum Kontakt zur KM etc.. Eigeninitiative und Verantwortung uebernehmen ohne Druck aufzubauen oeffnet dir Tor und Tuer.
sowie zu Kasper´s und oldie´s Ausführungen (aus meiner Erfahrung anderer Situationen):
mach all die Dinge ohne große Erwartungshaltung, sondern weil DU es für richtig und wichtig für Dich UND Euer Kind hältst. Wenn Du keine Erwartungen an deine Handlungen knüpfst kannst Du auch nicht enttäuscht werden.

Grüßung
Marco
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Papa Markus
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« Antwort #11 am: 23. September 2016, 08:24:06 »

Vielen Dank an die hilfreichen Tipps. Das Eine oder Andere werde ich durchaus beherzigen.

Ich habe eure Tipps mal zusammengefasst, für mich und für Mitleser welche evtl. solch ein Schicksal mitmachen:

"biete Dich einfach nur an"
"Fokus auf das Kind"
"KM in Ruhe das Kind bekommen, nerve sie nicht, auch nicht durch "nette" Anrufe und Nachrichten"
"mache einen Anstandsbesuch"
"keine Beziehungsgespräche"
"mal einen Spaziergang machen"
"biete dann auch an, dass Du mal als Babysitter einspringen würdest"
"verhalte dich ihr gegenueber wirklich neutral, hoeflich, unterstuetzend"
"als Elternteil funktionieren, nicht als gekraenkter verlassener Mann, der Vater wird"
"Nett sein, Verständnis zeigen und keine Vorhaltungen"
"bei allen Gesprächen keine Vorhaltungen"
"Eigeninitiative und Verantwortung uebernehmen ohne Druck aufzubauen"
"meide auch wirklich jedes Thema a la warum hast du mich verlassen"
"Sei übermäßig höflich und zurückhaltend, erfreue Dich an Eurem Kind"

Ist für mich nur alles sehr schwer nachzuvollziehen, von diesem ausgesprochenem gemeinsamen Hoch ein gemeinsames Kind zu bekommen, hin zu diesem Abriss, wir gehen plötzlich  getrennte Wege (trotz Kind)  schild_traeumich

Schwierig, schwierig...und Revue gedacht waren die Begründungen teils immer andere. Fasst schon wirr. Aber nüchtern betrachtet sind Begründungen egal, wenn man es beenden möchte. Es ist ein Gefühlsmischmasch zwischen maximaler Enttäuschung, und Selbstzweifel so Naiv gewesen zu sein. Eine Lehre die für mich persönlich, mehr als gesessen hat!

Mein Plan ist genau das was die meißten schreiben. Im Mittelpunkt steht nun das Baby und dafür gilt es eben die Zähne zusammenzubeissen. Es ist eben nur die Panik davor ein Leben lang den Klos im Hals herumzuschleppen wenn ich sie sehe. Oder im Worst-Case auch noch Eifersüchtig zu sein, wenn da ein neuer Mann in ihr Leben tritt. Alles Dinge die keiner wirklich gebrauchen kann (wo ist der Knopf um das auszuschalten?). Ich habe dann auch noch irgendwie Bammel nie ein echtes Band aufbauen zu können zu meiner Tochter. Keine Schwangerschaft miterlebt, keine Geburt...aber ich hoffe man wächst da irgendwann rein. Den einen oder anderen im Bekanntenkreis hörte ich auch schon sagen, dass Kind wird nie eine andere Konstelation kennenlernen, deshalb wird es auch nichts vermissen in Bezug auf Familie.
Diese Ansicht teile ich leider nicht so ganz. Ich glaube ganz einfach das Kinder in einer "intakten" Familie anders aufwachsen als in einem bereits vorgefertigten "Regenbogen-Torben-Hendrik-Justus-Blumenwiesen-Patchwork-Familiy-Model". Ich weiß es einfach nicht und liegt evtl. daran dass man noch nicht ganz darüber hinweg ist. Mag für Zyniker gekränkte Eitelkeit sein, ich für mich halte es einfach für eine ganz große Enttäuschung so viel Vertrauen darauf gesetzt zu haben. Liebeskummer wäre schwer genug denke ich aber ein Kind noch damit verbinden zu müssen  erstaunt039

Als wäre eine Scheidung mit all ihren Untiefen nicht schon schwer genug. Das macht das Leben nochmal ein Stück komplizierter...

Na ja...nächsten Mittwoch soll Termin sein. Ich bin gespannt wie, ob und wann man mich darüber informiert das sie angekommen ist.

Dank an euch
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« Antwort #12 am: 23. September 2016, 09:29:20 »

Ich glaube ganz einfach das Kinder in einer "intakten" Familie anders aufwachsen als in einem bereits vorgefertigten "Regenbogen-Torben-Hendrik-Justus-Blumenwiesen-Patchwork-Familiy-Model". Ich weiß es einfach nicht und liegt evtl. daran dass man noch nicht ganz darüber hinweg ist. Mag für Zyniker gekränkte Eitelkeit sein, ich für mich halte es einfach für eine ganz große Enttäuschung so viel Vertrauen darauf gesetzt zu haben. Liebeskummer wäre schwer genug denke ich aber ein Kind noch damit verbinden zu müssen  erstaunt039
Vieleicht... vielleicht auch nicht...

Ist aber letztlich irrelevant, da offensichtlich einer von zwei Elternteilen es diesbzgl ganz anders sieht und man niemanden zwingen kann. Das Gemeine an Beziehungen ist, sie sind auch dann gescheitert, wenn dies nur einer so sieht...
Für Dich gilt es nun, dass Du für Deinen Teil der Elternschaft möglichst schnell ein vernünftiges, regelm. Vaterverhältnis aufbaust. Und das ist die Krux, da leider das dt. FamR (und ein wenig die Natur, meinetwegen) hier die Mutter in eine Pole Position setzt, die manche Mütter nur ungern teilen  mad Und sich hier die beste Ausgangsposition zu sichern, dahin gingen die meisten Tipps hier.

Dir würde ich empfehlen die Zeit bis Du aktiv handeln kannst dahingehend zu nutzen, Dich auch emotional von der gescheiterten Beziehung/ Paareben zu lösen, um einen guten Start (mindestens von Deiner Seite) in die Elternebene zu haben. Dazu kann professionelle Unterstützung Dir sicherlich sehr viel helfen!

gruß toto
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« Antwort #13 am: 23. September 2016, 10:34:14 »

Hallo,

man(n) muss keine Geburt miterleben um eine Beziehung zum Kind zu haben, soziale Eltern können eine sehr innige Beziehung zu ihren nicht leiblichen Kindern haben.
Versuche, wie schon gesagt, Dich von Deiner Ex und der Paarebene zu lösen, mach Sport oder irgendetwas, was Dir Spass macht und hilft zu entspannen.
Kinder sind für vieles offen und leben im jetzt und hier, da kann man gar nicht soviel falsch machen.
Auch Regenbogen-Patchwork-was-auch-immer muss keine Katastrophe sein, wenn man damit offen und vorurteilslos umgehen kann.

VG Susi
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« Antwort #14 am: 23. September 2016, 10:40:14 »

Servus und noch mal ergänzend:
unabhängig von Vorangeschriebenem, Du machst Dich evtl. für die Umwelt attraktiver, wenn Du eine gewisse Unabhängigkeit/Selbstständigkeit/Sicherheit ausstrahlst und lebst...

Grüßung
Marco
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« Antwort #15 am: 23. September 2016, 13:55:50 »

Hallo Markus,

ich hatte mich hier unter einem anderen Pseudonym schon einmal angemeldet, mich jedoch zurückgezogen (bei manchen Beiträgen, die sich, so scheint es, vernünftig lesen, sich aber offensichtlich nicht aus praktischen Erfahrungen speisen, platzte mir echt die Hutschnur...). Hin und wieder stöbere ich trotzdem gerne mal wieder im Forum. Das nur am Rande.

Ich hatte so was Ähnliches wie Du (Umgangsboykott/Entfremdung, Next, Hausbesetzerin) mit sämtlichen Gadgets, die eine solche Sache mit sich bringen kann inkl. böswilliger, arglistiger KM.   

Es ist eben nur die Panik davor ein Leben lang den Klos im Hals herumzuschleppen wenn ich sie sehe. Oder im Worst-Case auch noch Eifersüchtig zu sein, wenn da ein neuer Mann in ihr Leben tritt.
Das geht vorbei. Schneller als Du Dir jetzt, in dieser schweren Zeit, glauben machen kannst, wenn Du Dich z. B. danach (wirklich gut thumbup)
Meines Erachtens ist es für Dich notwendig, erst einmal selber Abstand von Deiner Freundin zu gewinnen und etwas für Dich zu tun, z.B. mehr Kontakt zu Freunden, Sport, Verwandtschaft oder was weiß ich. Jedenfalls Dinge, die Dich aktiv geistig ablenken und Gedanken zulassen, die sich nicht um Kind und KM drehen.
Lass sie los, und das aus eigenem Willen und mit ein wenig Unterstützung anderer.
ausrichtest. Die Aufforderung "loslassen" würde ich durch "loslösen" ersetzen, da Du bei diesem Prozess aktiv werden musst.
Wäre ich diesbezüglich früher aktiv gewesen, hätte das sehr, sehr viel böses Blut erspart.   

Ist für mich nur alles sehr schwer nachzuvollziehen, von diesem ausgesprochenem gemeinsamen Hoch ein gemeinsames Kind zu bekommen, hin zu diesem Abriss, wir gehen plötzlich  getrennte Wege (trotz Kind)  schild_traeumich
Du machst Dir gerade einen ziemlichen Kopf, was in Deiner Lage verständlich ist. Allerdings bist Du, wie Du hier endlos lesen kannst rofl2, weder der Erste noch der Einzige, dem es so zugelost wurde. Beziehungen waren schon immer ein gefährlicher Ort, den man selten unbeschadet verlässt.

Versuch hier mal klarsichtig zu sein (ich weiss, ist grad' schwer):
Aber bei Deiner Geschichte ist noch viel Positives. Du kannst z.B. mit der KM noch reden - gut reden - und somit sehr viel positiv beeinflussen. 

Den einen oder anderen im Bekanntenkreis hörte ich auch schon sagen, dass Kind wird nie eine andere Konstelation kennenlernen, deshalb wird es auch nichts vermissen in Bezug auf Familie.
Alles, was Du damit im Augenblick verbindest, sind düstere Prophezeiungen. Das ist wertlos. Glaub nicht jeden Käse. Ich habe meine Tochter zwar "nur" jedes zweite Wochenende, bin aber weit mehr als der Bespaßer. 

Mag für Zyniker gekränkte Eitelkeit sein, ich für mich halte es einfach für eine ganz große Enttäuschung so viel Vertrauen darauf gesetzt zu haben. Liebeskummer wäre schwer genug denke ich aber ein Kind noch damit verbinden zu müssen  erstaunt039
Als wäre eine Scheidung mit all ihren Untiefen nicht schon schwer genug. Das macht das Leben nochmal ein Stück komplizierter...
Jau...  Datt is' die Prüfung, Diggah! Da wirst Du besser mit klar kommen, je mehr Zeit vergeht.
Den Brocken, den ich im Magen hatte, hab' ich nach drei Jahren ganz passabel ausgekotzt. Und vieles deutet sich inzwischen besser als zuvor (wo ja bereits dieses und jenes im Argen lag).
Und mach Dir nicht so viele Gedanken um die holde Weiblichkeit. Sie kommen und sie gehen irgendwann auch wieder. (außer meine Großeltern, die hat der Tod geschieden). Bis dahin sollst Du Dich vergnügen, was auch ein "Lektion" ist.

@Toto
Was Du grundsätzlich bringst, findet ganz sicher die Zustimmung sehr vieler User. Aber was konkret soll der TO damit
Dazu kann professionelle Unterstützung Dir sicherlich sehr viel helfen!

in seinen dunklen Stunden anfangen?
Das wieder so von oben herab, wie vonne Kanzel predigen, so profan, so pseudovernünftig... c

Von woher kriegt er in seiner Situation denn "professionelle Hilfe"? Und was könnte das sein???
Väter e.V. in seiner Umgebung? ein Geistlicher?
Unterstützung mittels Gesprächstherapie? Da kann er vielleicht warten bis zum St. Nimmerleinstag.

Ich denke, Du bist mit dem eingangs zitierten Rat von Oldie auf dem Weg ins Licht.
 
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« Antwort #16 am: 23. September 2016, 19:04:03 »

Okay. Gerne ein wenig spezifischer hierzu:
Dir würde ich empfehlen die Zeit bis Du aktiv handeln kannst dahingehend zu nutzen, Dich auch emotional von der gescheiterten Beziehung/ Paareben zu lösen, um einen guten Start (mindestens von Deiner Seite) in die Elternebene zu haben. Dazu kann professionelle Unterstützung Dir sicherlich sehr viel helfen!

Was Du grundsätzlich bringst, findet ganz sicher die Zustimmung sehr vieler User. Aber was konkret soll der TO damit
in seinen dunklen Stunden anfangen?
Das wieder so von oben herab, wie vonne Kanzel predigen, so profan, so pseudovernünftig... c

Von woher kriegt er in seiner Situation denn "professionelle Hilfe"? Und was könnte das sein???

Damit meine ich nicht einen Psychiater, denn für krank erachte ich jmden mit solchen Gedanken nicht. Aber er braucht jemanden, der ihm eine andere Sichtweise ermöglicht.
Das kann auch der gute Freund sein.
Manchen hilft der Glaube.
Ansonsten:
 Coach, Gesprächtherapie, alles was ihm hilft, den Gedanken an eine verflossene Beziehung loszuwerden und  nach vorne zu schauen, statt sich ewig im Kreis zu drehen, eine Schuldige zu suchen, diese zu verdammen und zu befürchten, dass das Leben des Kindes schon gescheitert ist, bevor es überhaupt gestartet war.

Ist nicht weit von Oldies Empfehlung entfernt

Gruß toto
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Papa Markus
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« Antwort #17 am: 23. September 2016, 20:47:24 »

@under my thumb
Erstmal danke für die tröstenden und klaren Worte.!!!

Was meinst du mit loslösen...aktiv werden?

Wenn du meinst ins Partyleben stürzen und alles aufreissen...das tue ich gefühlt ununterbrochen. Habe auch oft die eine oder andere Bekanntschaft aber das "andere" lässt sich nicht abschütteln. Zeit...zeit wird es wahrscheinlich richten.
Zum Thema Psychologe...das habe ich durch. Drei Monate dort verbracht bis ich einsah selbst was zu tun ist der Schlüssel...es ist auch erheblich besser...nur eben das da ein Kind kommt (nächste Woche) was jetzt schon gross wird mit einem Fernglas...das ist schwer, wo ich sie mir doch so sehr mit ihr wünschte.
Wenn das Baby nicht wäre, bin ich sicher wäre die Mutter dazu auch längst aus den Gedanken...aber die Kleine ist auf der Reise.

Ich finde es übrigens schön das doch einige mir Zuspruch geben...tausend Dank an euch  thumbup
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« Antwort #18 am: 24. September 2016, 01:55:03 »

Moin Markus,

kann mich den anderen nur anschließen: Nicht zu schwarz sehen.

Wichtig ist Deine persönliche Einstellung. Wenn Du Vater sein willst, dann kannst Du dir gut zusammen mit dem Forum eine Strategie erarbeiten. Wir kennen aus der Forenerfahrung viele Verhaltensweisen von KMs und können Dir da schon recht zuverlässig Ratschläge geben. Manche Verhaltensmuster tauchen immer wieder und wieder auf. Wichtig ist aber auch, dass Du an Dir arbeitest.

Dein Verhältnis zur KM muss ziemlich einwandfrei laufen, wenn Du Zugang zum Kind bekommen sollst. Dazu gehört auf jeden Fall auch die Sicherstellung der finanziellen Bedürfnisse. Auch wenn die Themen Umgang und Unterhalt nicht vermischt werden sollen besteht doch ein enger Zusammenhang zwischen beiden Punkten.

Aus der Forenbeoachtung kommt - gerade bei Partnerschaften die nicht so gefestigt waren - oft dann auch von den KMs gerne der Vorwurf: "Der kennt sich mit Babys gar nicht aus - der kriegt mein Kind nicht".
Hier kannst Du schon mal vorarbeiten, in dem Du mal einen Kinderpflegekurs besuchst. Selbst wenn Du schon Kinder hast ist das eine gute Vorbereitung auf so einen Zwerg und Du bist wieder "up to date". Dabei lernst auch noch andere Mamas und Papas kennen, das ist ne nette Sache. 

Wenn du meinst ins Partyleben stürzen und alles aufreissen...das tue ich gefühlt ununterbrochen -> Das finden KMs meist wenig lustig. Überleg Dir, wann Du das ausleben möchtest und wenn solltest Du es ihr nicht auf die Nase binden, wenn Du trotzdem Umgang haben willst. In Deiner kinderfreien Zeit kannst Du natürlich machen was Du willst.

Umgang sollte regelmäßig und bei so kleinen Kindern mehrfach die Woche für einige Stunden erfolgen. Problem wird sein: Du musst dazu in die Wohnung der KM. Dies kann sehr schnell zu Konflikten führen. Hier solltest Du also insg. sehr zurückhaltend vorgehen. Erst wenn Euer Kind nicht mehr gestillt wird, ist auch ein längerer Umgang ausserhalb der Wohnung der KM möglich.

Wenn ihr ein gutes Verhältnis entwickelt (KM und Du) sind auch Übernachtungsumgänge im Kleinkindalter beim Papa überhaupt kein Problem. Es sei denn man macht eins draus. Aus meiner eigenen Erfahrung nimmt man die Umgänge oftmals noch viel intensiver wahr, als es bei "intakten" Familien der Fall ist. Du kannst hier viel miterleben, mitgestalten und bist für Eure Tochter eine genau so wichtige Stütze beim Großwerden wie die Mutter auch. Also mach Dir da keinen Kopf.
Gerade für Mädchen ist es wichtig, auch mit Papa Dinge zu erleben (in den Zoo gehen, später Fahrrad fahren lernen, mal auch Dinge abseits von "My Little Pony / Filly  / Barbie" zu erleben). All das kannst bei einer guten Bindung ohne Probleme umsetzen.

Also: Die Lage genau beobachten, freundlich bleiben und nicht drängeln. Auf Störungen wie "Traumpartner" (die gerne 2 Monate später schon fest bei der KM einziehen) einstellen und sich mit dem Gedanken vertraut machen. Alle administrativen Vorgänge schnell und effizient bearbeiten. Wenn Du dich im Forum umschaust wirst Du zig Bericht über unzuverlässige Väter finden, die Anfragen der KM liegen lassen, Unterschriften nicht leisten, auf Mails nicht antworten oder Unterhalt nicht zahlen. All das muss nicht sein und Du solltest gerade diese Punkte verinnerlichen um keine unnötigen Fronten aufzumachen. Gruß Ingo
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Gast
« Antwort #19 am: 24. September 2016, 10:14:25 »

Hallo Markus,

 (Hallo auch Toto und Ingo, Ihr beide habt auch bei mir im SFF geschrieben..., nur damit Ihr wisst, wer ich bin )

ich habe mich noch mal nachgemeldet, weil Markus' Sache mich nicht kalt lässt und ich ihn doch nicht so im Regen stehen lassen will.

Okay. Gerne ein wenig spezifischer hierzu:
Damit meine ich nicht einen Psychiater, denn für krank erachte ich jmden mit solchen Gedanken nicht. Aber er braucht jemanden, der ihm eine andere Sichtweise ermöglicht.
Das kann auch der gute Freund sein.
Manchen hilft der Glaube.
Ansonsten:
 Coach, Gesprächtherapie, alles was ihm hilft, den Gedanken an eine verflossene Beziehung loszuwerden und  nach vorne zu schauen, statt sich ewig im Kreis zu drehen
 
Das ist doch was, Toto (Markus)! Ich bin nur der Meinung, dass wenn man von "professioneller Unterstützung" spricht, diese für den TO auch in irgendeiner Weise umschreiben soll, damit einen Anfang finden kann.
So etwas in der Art als begleitende Maßnahme meinte ich auch. Das ist eine Eingrenzung, mit der der TO sicher etwas anzufangen weiss. Totos Bezeichnung "Coach" ist finde ich sehr treffend. Denn im Grunde ist so jemand, der Dich durch die schwere Anfangszeit begleitet, nichts anderes.   

eine Schuldige zu suchen, diese zu verdammen und zu befürchten, dass das Leben des Kindes schon gescheitert ist, bevor es überhaupt gestartet war.
mpMn auch ein sehr wichtiger Punkt, den Toto hier anspricht thumbup.

Dem TO sollte sich klar sein, dass wenn er über die gescheiterte Beziehung zur KM hinweg ist (und das wird früher oder später so sein), dies für ihn in Bezug auf die KM nicht bedeutet 'aus den Augen, aus dem Sinn', da es nun mal so ist, dass Ihr Eltern seid. Ich muss eingestehen, dass mir selbst das nicht einfach fällt.
Damit meine ich, dass Du nicht den Fehler machen sollst, die KM komplett aus Deinem künftigen Leben ausschließen zu wollen, sie aber mit Vorliebe dann verantwortlich machen, wenn dir ein Vogel auf den Kopf kackt (es z. B. mit dem Umgang nicht nach Deinem Ansinnen läuft).
Herrje, ist nicht einfach, das zu erklären... Aber Toto hat das ganz gut ins Rollen gebracht. Du verstehst hoffentlich, was ich meine.

Wenn das Baby nicht wäre, bin ich sicher wäre die Mutter dazu auch längst aus den Gedanken...

Hör auf, Dir etwas vorzumachen. Das ist nicht so. Du tust Dir damit keinen Gefallen. Lass Deine Gedanken laufen und sitz es aus.

Zum Thema Psychologe...das habe ich durch. Drei Monate dort verbracht bis ich einsah selbst was zu tun ist der Schlüssel...es ist auch erheblich besser...nur eben das da ein Kind kommt (nächste Woche) was jetzt schon gross wird mit einem Fernglas...das ist schwer, wo ich sie mir doch so sehr mit ihr wünschte.
Ich sag's noch mal: Du machst Dir im Moment einen Wahnsinnskopf, was leider bei solchen Vorfällen dazugehört. Ich weiss ja auch, wie das ist. Es hämmert und hämmert, und Du willst nur, dass es aufhört.
Ich schließe mich da unbedingt Ingo an (ach Ingo, wie schön, dass Du noch/wieder da bist schild_meinheld rofl2)
Moin Markus,
Nicht zu schwarz sehen.
Da ist etwas dran, Markus.
Wenn Deine Gedanken wieder kreisen, denk auch mal darüber nach, dass es dieses ganz heile Ding, was Du wahrscheinlich vor einigen Wochen noch im Kopf hattest, fast nirgendwo gibt. Das gibt es nicht, weil das (Dein!) Leben kein Spiel ist, bei dem Du mal auf 'time-out' oder 'Stopp' drücken kannst, wenn's gefährlich oder (wie im Moment für Dich) unerträglich wird.
Du liebst, wirst aber verlassen, obwohl Du eigentlich 'n geiler Typ bist. Man kriegt nicht immer das, was man verdient. Das gilt für Dich, für mich (und bedauerlicherweise ebenso für alle fiesen, blutsaugenden, umgangsboykottierenden Exen). Trotzdem musst Du lernen, mit Deiner zurzeit schwer erträglichen, misslichen Lage umzugehen.
In irgendeinem Fred hat Malachit eine wunderbar anschauliche Anleitung gegeben. Leider habe ich sie nicht mehr gefunden.   

Daher nimm "professionelle Unterstützung" in Anspruch, sobald sich eine Möglichkeit bietet. Wenn auf diesem Weg Hilfe erfährst oder erfahren willst (solche Typen soll's geben), bilden sich Wunden, die ganz schlecht und schleppen verheilen, was wiederum auch Einfluss auf die Beziehung zu Deinem Kind nimmt. Aber auch zu anderen Menschen. Ich will sagen:
Arbeite die To-Do-Liste ab, die Du mit Hilfe des Forums schon zusammengestellt hast (immer mit Blick auf kameradschaftliches Verhältnis zur KM, mehr nicht!) und versuch cool zu bleiben, wann immer es Dir möglich ist. Alles andere bringt meist nichts. Du bist mit so was nicht allein auf der Welt.   

Was meinst du mit loslösen...aktiv werden?
Zwing Dich anzunehmen, was Dir serviert ist. Das tut man irgendwann sowieso, weil man ja nicht die Augen verschließen kann. Du machst jedenfalls nicht diesen Eindruck. Du kriegst nichts anderes mehr.
Fang an, aus intrinsischer Motivation loszulassen. Sobald Dein Schmerz anfängt sich zu lösen, wendest Du Deine aktiven Gedanken weg von der KM und deren Leben. Die Schnittmenge wird allein Euer Kind sein.
Beim Fußballtraining haben wir früher z. B. nach Sprints sog. aktive Erholung gemacht (z. B. die Pille im Gehen jonglieren), damit man in Bewegung bleibt.

Wenn du meinst ins Partyleben stürzen und alles aufreissen...das tue ich gefühlt ununterbrochen. Habe auch oft die eine oder andere Bekanntschaft aber das "andere" lässt sich nicht abschütteln.
Nein. Und wenn Du ehrlich mit Dir bist, dann funktioniert das auch gar nicht in diesem frühen Stadium (selbst wenn einige Herren der Schöpfung von sich Gegenteiliges behaupten). Du musst erst mal in die neue Situation reinwachsen. Parallel dazu reguliert Zeit einiges. Auch das ist Teil von aktiver Loslösung.
Wenn sich Gelegenheit bietet, kannst Du auch mal was klarmachen. Die Frauen wollen's ja auch. Dann musst Du allerdings auch vorher sagen "so und so ist das, mehr geht noch nicht...".
Wenn Du wieder etwas Ernsthaftes haben willst, musst das Alte erst abgearbeitet/verarbeitet sein. Ungelöste, nicht verarbeitete Sachen werden zum Bumerang (sinngemäß Nietschtze?). Das hat Dir das Dr. Sommer-Team aber auch schon erklärt
Erwachsene Menschen sollten wissen, dass es nichts bringt, in die nächste Beziehung zu flüchten, um die vorhergehende abschließen zu können. Das Zauberwort heißt, für das eigene Glück selbst Verantwortung zu übernehmen und sich nicht an eine(n) Partner(in) zu hängen, weil man allein mit seinen Problemen nicht fertig wird.
 
da könnte sie wohl richtig liegen... auch wenn das wieder so möchtegern-erwachsen ist.   
   
 

 
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« Antwort #20 am: 24. September 2016, 10:23:44 »

Moin Play,

willkommen zurück :-)

Und gute Worte von Dir - das ist viel Wahrheit drin :-) Gruß Ingo
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« Antwort #21 am: 24. September 2016, 12:21:28 »


Ich hab als verlassende Schwangere auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen und ich lebe noch. 
Besser als zuvor in diesen ewigen schlaflosen mich zermarternden  dauergedankenkreisenden Horrornaechten.

Das Gute daran ist, dass du ein voellig neutrales Gegenueber hast, was nur deine/euren nuechternen Fakten beleuchtet, dir seine persoenliche und aus der beruflichen Erfahrung hin Loesungsmoeglichkeiten darlegt und du daraus eine neue Lebensperspektive basteln kannst.
Du kriegst quasi Lebensmodell/-vorschlaege auf dem Tablett serviert, gehst deinem Herz/Bauch nach was passt und kommst auf neue Wege, die passen koennen.
Dazu kannst du dich so richtig ausk....en, ohne in deiner Person abgewertet und beleidigt zu werden.
Du bist einfach du, mit all deinen Schwaechen, Staerken, Schmerzen und Enttaeuschungen und wirst aufgefangen.

Du brauchst keinen Psychiater, keine Medikamente, keine Psychologen, die evt. lange Wartezeiten haben.
Wende dich an die Caritas, Pro Familia, die Diakonie, whatever. Die arbeiten kostenlos, haben schnelle Termine und sind ebenso fachlich geschult wie die von der Krankenkasse getragene Hilfe.
Vorteil ist auch, dass du spaeter die KM mitnehmen koenntest, um gemeinsam daran zu arbeiten, dem Kind eine gute Elternbasis zu ermoeglichen.

Eines liegt mir auch noch am Herzen.
Du sprichst von Partys, Maedels, sich austoben etc..
Verlass dich nicht drauf, dass diese schnell lebigen Damen zuverlaessig verhueten... Triff selber Vorkehrungen, sonst kommst du evt. schneller als dir lieb ist vom Regen in die Traufe...
Die wahre Liebe wirst du so nicht finden, du musst erst Altes verarbeiten, um den richtigen Partner erkennen und wirklich lieben zu koennen.
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Wenn der Tag nicht dein Freund war, so war er dein Lehrer.
Papa Markus
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« Antwort #22 am: 24. September 2016, 20:01:54 »

...Ich bin überwältigt von soviel Zuspruch und aufbauenden Worten und Hilfestellung.

Danke!!!

Ich habe sie ja nun fast 1,5 Monate nicht gesehen...am Mittwoch soll die Entbindung sein.
Ich dachte, seit Februar...als sie ging, bis heute, müsste genug Zeit vergangen sein um zumindest ein Stück
Abstand zu gewinnen...heute habe ich sie zufällig an mir vorbeifahren sehen...nur für Sekunden...es war aber für mich die Bestätigung, dass trotz Februar bis heute, ich noch gar nicht soweit bin. Ein riesen Klos im Hals...

Eure Hilfe, Zeit und am Ende unser Kind wird mir helfen da durch zu kommen. Alles wirr im Moment für mich.
Weiss gar nicht was ich zu ihr sagen soll wenn das Mädchen da ist...ich habe aus Pampers einen Windel-Schmetterling nachgebaut (zu was man plötzlich alles in der Lage ist...). Den gebe ich ihr...Schulterklopfen (?) und das Baby auf den Arm nehmen...mehr kann ich erstmal nicht tun...und war zuletzt auch nicht gewünscht.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mir...dem Baby, so ergeht.

Vielen Dank
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« Antwort #23 am: 25. September 2016, 10:06:47 »

Moin Papa,

nun kurz vor der Geburt wird die KM wenig Kopf und Lust auf Diskussionen haben. Das ist auch verständlich. Wahrscheinlich geht es ihr vielmehr darum, wer sie zur Geburt begleitet, ob das schadstoffarme Kinderbettchen schon ausgedünstet hat und man es aufstellen kann ;-) und natürlich noch mehr Aufregung an sich.

Möglicherweise hat Dich die KM ja genauso registriert in dem Moment. Ich würde ihr maximal eine freundliche SMS / Nachricht schicken "Hallo XY, ich wünsche Dir für die anstehende Geburt alles Gute und drücke Euch beiden die Daumen. Falls etwas ist oder Du Hilfe brauchst, melde Dich einfach. Gruß Papa Markus".

Mehr bringt im Moment nichts und baut nur unnötig Stress auf. Sobald Euer Kind auf der Welt ist, kannst Du freundlich (nach ein paar Tagen!) anfragen, wie es mit einem kurzen (!) Besuch ausschaut. Ab dann geht's los mit dem Vatersein und ich denke das Forum wird Dir dabei schon gut helfen können.
Was Du für Dich abchecken musst ist die Frage, wie weit Du gehen willst. Sollte sich die KM zu einer Kindsbesitzerin entwickeln kann es ein harter Weg sein. Ein Weg den nicht jeder gehen kann und das ist auch absolut okay dann. Aber probieren sollte man und schauen woran man ist. Du wirst hier schon vielfältige Rückmeldungen bekommen und kannst Dir dann Deine Strategie aufbauen.

Wie geht es weiter für Dich? Ein paar Punkte sind jetzt schon fix und werden eine Reaktion der KM erforderlich machen. Und auch die Reaktion von Dir.
Punkt 1 ist die Anerkennung der Vaterschaft. Hierzu wird oft das JA bemüht. Da das JA auch den Steuerzahler von Verpflichtungen frei halten will, wird als nächster Punkt ein auch für Dich nicht unwichtiger Punkt aufs Tablett kommen: Der Kindesunterhalt. Wenn die KM es will, wirst Du zur Abgabe eines Titels verpflichtet. Bitte hier genau aufpassen und frag bitte hier im Forum vorher nach!
Die JA-Titel sind zum Großteil ungünstig formuliert. Du kannst jederzeit bei einem Notar Deiner Wahl einen amtlichen Titel nach DEINEN Vorstellungen erstellen lassen. Dieser wird z.B. immer eine Befristung auf das 18. Lebensjahr des Kindes enthalten. Somit kannst Du schon heute Stress in 18 Jahren vorbeugen, wenn ein unbefristeter Titel nicht herausgegeben wird.

Noch mal zum Verständnis: Bei einem guten Elternverhältnis braucht es eigentlich niemanden Drittes der etwas regelt. Das Forum kann den KU und ggf. BU für die KM ausrechnen, ihr einigt Euch beide darauf und dann überweist Du den Betrag auf ihr Konto mit seperatem Verwendungszweck ("KU für XY"). Bitte keinerlei "Nebenabsprachen" a la "ich kauf Dir nen paar Kinderschuhe im Monat extra dafür verzichtest Du auf KU". Das geht nicht und führt nur dazu, dass die KM die Zahlungen nachher gerichtlich durchsetzen kann.

Wenn die KM wieder zu Hause ist, wirst Du dich freundlich bei ihr melden und sie bitten mit Dir zusammen einen Umgangsplan auszuarbeiten. Blockt sie ab folgt der Umgangsdreisprung.
1. Schreiben an die KM mit der Bitte um Bestätigung des beigefügten Umgangsplans ( 3 x Woche ca. 1 Stunde in der Wohnung der KM oder alternativ neutraler Platz ausserhalb der Wohnung).
2. Wenn keine Rückmeldung Kontaktaufnahme mit Jugendamt zur Durchführung eines Vermittlungsgesprächs.
3. Falls auch dieses Gespräch scheitert, geht der Weg weiter zum guten Anwalt für FamRecht. Dann muss der Umgang verbindlich über das Gericht geklärt werden.

Wie schon dargestellt, Dein Weg sollte erstmal über Freundlichkeit, Zurückhaltung aber auch Verbindlichkeit laufen. Lebe vor was Du auch von der KM erwartest. Wenn sie Dich um eine Unterschrift bittet, prüfe das, informiere Dich und dann teile ihr zügig Deine Entscheidung mit. Wenn es um die Zahlung von Leistungen geht, prüfe die Ansprüche mit Hilfe des Forums und setze sie dann bei Anspruch auch umgehend um. Der Rest gilt auch für alle weiteren administrativen Punkte die Deiner Mitwirkung bedürfen.

Es kann passieren, dass die KM erstmal den "ich hab mir immer ein Kind gewünscht, jetzt hab ich jemanden gefunden der es mir gezeugt hat und jetzt kann er bleiben wo der Pfeffer wächst" -Trip fährt. Auch das geht nicht und wird die KM lernen müssen. Eure Verantwortung beginnt spätestens jetzt und es ist zu hoffen, dass sie auch Deine Rolle als Vater anerkennt. Wenn Du mit gutem Beispiel hier voran gehst, stehen die Chancen dafür nicht schlecht.

Und, hast Du dich schon beim Kinderpflegekurs angemeldet? Gruß Ingo
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« Antwort #24 am: 25. September 2016, 15:05:52 »

Und, hast Du dich schon beim Kinderpflegekurs angemeldet? Gruß Ingo
Ich weiß Du meinst es gut ... und es soll vertauen wecken...

Aber ich halte das echt für großen Mist ... jeder, der auhc nur halbwegs vernünftig tickt, bekommt es schon rein gefühlsmäßig hin, ein Kind zu wickeln und seine Bedürfnisse merken. Da ist Erfahrung (also oft und viel) besser wie irgendwelche Kurse ...

Aber um zu zeigen, dass man sich bemüht und um die (familienrechtlichen) Kritiker mundtot zu machen, kann so ein Kurs hilfreich sein.

Gruß
Kasper
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