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vatersein.de - Forum 17. November 2017, 22:19:34 *
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Autor Thema: Trennung in der Schwangerschaft  (Gelesen 9701 mal)
82Marco
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« Antwort #50 am: 10. Oktober 2016, 12:44:19 »

Servus PM!
...Mein Gott was für Zustände!
Ich habe de Eindruck, dass Du dies unter Anderem z.B. durch
Zitat
und bei mir im Haus oben, meine Ex Frau welche die Kindsmutter auf keinen Fall sehen möchte.
selbst hervorrufst.
Ganz provokant: lässt Du auch zu, dass Ex Dir Vorschriften macht, wer Deine Wohnung betreten darf und wer nicht?

Jede Deiner zwei Frauen scheinen Dich in jedwede Ecke stellen zu dürfen, wie es ihnen gerade passt ... und Du lässt das scheinbar zu anstatt Kante zu zeigen.

Grüßung
Marco, der zum neuen Erdenbürger gratuliert!
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Papa Markus
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« Antwort #51 am: 10. Oktober 2016, 14:04:33 »

Jede Deiner zwei Frauen scheinen Dich in jedwede Ecke stellen zu dürfen, wie es ihnen gerade passt ... und Du lässt das scheinbar zu anstatt Kante zu zeigen.

...wie Recht du hast  exclamation_smile

Etwas ähnliches sagte ich einem guten Freund neulich als ich zurückkam vom zweiten Besuch im Krankenhaus. Ich sagte ihm, ich komme mir vor als wenn ich sofort auf Zehenspitzen laufen würde, sobald ich in ihrer Nähe sei...ganz unterbewusst aber immer völlig übervorsichtig. Geradezu zu Kreutze kriechend...ist sicherlich auch nicht im Sinne des Kindes.

Sie ist aber nun seit gestern zu hause..ein paar Tage wollte ich ihr schon geben bevor ich um die Ecke komme und sage, so und so könnte ich es mir vorstellen. Das sie das ASR mächte sagte ich ja bereits. Mal gespannt was wird wenn sie sieht dass ich dies etwas anders sehe.
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play with fire
Gast
« Antwort #52 am: 10. Oktober 2016, 18:12:32 »

Hallo Markus,

gratuliert habe ich ja bereits

So was
Hintergrund ist...sie wohnt ja immer noch mir ihrem Ex zusammen (Regenbogenpatchwork) und bei mir im Haus oben, meine Ex Frau welche die Kindsmutter auf keinen Fall sehen möchte. Somit sind wir auf spazierengehen reduziert.
Wenn Sie nicht will (wegen ihrem Ex) das ich bei ihr bin, dann muss sie mit der kleinen Eben zu mir (auch wenn sie potenziell meiner EXFrau über den Weg läuft). ...Mein Gott was für Zustände!
sind aus meiner bescheidenen Sicht hammerharte Zustände, die Böses erahnen lassen. Auch da sollte meiner Meinung nach dringend (!) Ordnung rein.
Was denkst Du, wie es sich entwickelt, wenn
jeweils der andere einen Partner haben wird und das Baby dann "herumgereicht" wird...
das unter den jetzigen Gegebenheiten eingetreten ist?
Du machst nicht den Eindruck, als könntest Du in nächster Zeit auf Partnersuche gehen
Im Nachhinein hat mir das nicht gut getan, weil es sicherlich alte Wunden aufgerissen hat.
gemerkt, dass die Mama immer noch sehr viel Platz in meinem Kopf einnimmt.

Andererseits wage ich zu behaupten, dass k(d)eine Frau, die nicht allein sein will, lange allein bleibt. Kinder von fremden Väter sind willkommen. Die sind ja so niedlich.

Ist es erst soweit, spielt es aus der Perspektive derer, die sich gefunden zu haben glauben, keine Rolle, unter welchem Dach und unter welchen sonstigen Umständen das junge Glück sich auszuleben gedenkt. Das kann losgehen ohne Rücksicht auf Verluste.
Hier brauchst Du wirklich "professionelle" Hilfe.
 
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Papa Markus
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« Antwort #53 am: 14. Oktober 2016, 07:02:47 »

wie ging es nun weiter...

Sie kam nach 4 Tagen aus dem Krankenhaus und ist seit Sonntag Vormittag wieder zuhause. Seither tauschten wir die eine oder andere WhatsApp aus. Mehr nicht. Soweit so gut.
Sie meldete sich dann Dienstag und Mittwoch gar nicht, worauf ich einmal zaghaft anfragte wie es der Kleinen ginge, was sie so tut. Hierauf kamen nur einsilbige Antworten.
Gestern fragte ich dann konkret ob ich einmal vorbei kommen könnte, um sie zu sehen. Hier war die erste Antwort, nein, sie habe keine Zeit. Meine Antwort mit einem Smiley war, dass dies
doch dann eine Prima Gelegenheit sei das ich sie um die 4Ecken Chauffiere und sie somit die Hände frei hätte. Darauf folgte ein konkretes Nein. Meine letzte WhatsApp hierauf, ob sie einmal telefonieren möchte
blieb sogar ungelesen...ich habe dann nicht mehr reagiert.

Ja, sie kommt erst aus dem Krankenhaus, ja, die Geburt war nicht so einfach aber ehrlich gesagt kommt das was ich vermutete...Sie will mich da aus dem Leben heraushaben. Nächsten Donnerstag ist der Termin beim JA wegen der Vaterschaftsanerkennung und dem Sorgerecht. Sie bestand zuletzt auf das ASR. Das wird es mit mir nicht geben gerade auch mit BLick auf solche Reaktionen. Klar ist sie noch ein wenig lediert...aber ich wollte nicht sie sehen, sondern das Baby auch gerne ohne sie.

Ich mache mich mal darauf gefasst, dass es zu der selben Schlammschlacht wie mit meiner Frau kommt. Ich sehe sie noch wie sie meine Frau seinerzeit kritisierte, wie sie denn dem Vater die beiden Kinder vorenthalten könnte (Kopfschüttel  exclamation_smile)
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Papa Markus
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« Antwort #54 am: 18. Oktober 2016, 10:53:27 »

Hallo zuammen,

die Kleine ist heute 2 Woche alt. Vor 1.5 Wochen habe ich sie zum letzten mal gesehen...kein gutes Gefühl. Einen Vorschlag wann ich sie wieder sehen kann machte sie leider nicht.
Ich habe die Mutter gestern dann gebeiten einmal mit mir zu telefonieren...sie sprach ein wenig wirres Zeug meiner Meinung nach...

"die Hebamme sagte das Kind soll nicht von der Mutter getrennt werden" - Wer will die Mutter trennen?
"Ich wäre in der Schwangerschaft nie da gewesen" - Das war ja auch die Entscheidung der Mutter
"Die Umstände sind für uns alle schwer" - Auch diese hat die Mutter so gewollt
"Meine Stimme kennt das Baby nicht, nu das eine Mal im KH" - Na ja, ein weiterer Boykott wird das sicherlich nicht verbessern
"Die Kleine muss erstmal daheim ankommen" - Das ist meines Erachtens kein Grund das der Vater das Kind nicht sehen sollte

Nun ja..auch auf WhatsApp mir mal das eine oder andere Foto zu schicken bleibt unbeantwortet. Auf die Information dass wir den JA Termin am Donnerstag haben sagte sie nur, ach so, wegen der V-Anerkennung. Dieses Biest weiß dass es auch um die gemeinsame Sorge geht. Ich sagte ihr....nein, auch die Sorge ist damit gemeint. Darauf sagte sie, das ist kein Thema mehr. Allerdings werde ich darauf bestehen.

Bei all dem Verständnis dass sie sich das wohl alles anders vorgestellt hat und es derzeit nicht einfach hat...ist es doch ihr Wunsch gewesen das alles alleine zu managen. Mir jetzt aber das Kind gar nicht mehr zu zeigen  mad

ich habe einmal gegoogelt und nachgesehen wie ein Umgang mit einm Umgangsberechtigten Elternteil im Säuglingsalter aussehen kann. Hier liest man immer wieder von einem "gehäuften aber kurzen Umgang".
Ich frage die Mutter gestern einmal ob sie sich bitte Gedanken zum Umgang machen möchte bis zum Termin am Donnerstag...sie wurde sehr schnell aggressiv und sagte warum sie das machen soll....das soll ich machen. Ich mache das ja sowieso, nur ich hätte gerne eine beidseitige Lösung. Nun ja...

Was ist eure Erfahrung was Umgänge mit Kleinstkindern angeht?

Für´s Protokoll:

Ich stelle mir dreimal die Woche bis zu 3 Stunden als Maximalforderung vor. Hierbei würde ich meine Tochter einmal mindestens ohne die Mutter haben wollen.
Die Mutter stillt und füttert bei
Ich habe bereits zwei Mädchen aus dem Säuglingsalter heraus mitgroßgezogen und entsprechend Erfahrung

Aktuell ist es mein Eindruck, dass sie ihr neugewonnenes Leben gerne für sich allein beansprucht und ich hier keinen Platz mehr habe. Das ist legitim aber eben nicht im Sinne einer Bindung zu meinr Tochter wie ich finde.
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Ingo30
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« Antwort #55 am: 18. Oktober 2016, 23:41:31 »

Moin Papa,

bei allem Verständnis für Deine Situation - das die KM da zu macht, verwundert nicht.

Du versuchst auf allen möglichen Kanälen Kontakt zu bekommen. Das ist der KM wahrscheinlich einfach auch "too much".

Der korrekte Weg wäre (und da hat Dich die KM schon richtig drauf hingewiesen):

- DU erstellst einen SCHRIFTLICHEN (keine Whats-App, keine Email) Umgangsplan mit Deinen Vorstellung und schickst ihn der KM per BRIEF (Einwurf-Einschreiben) mit der Bitte um Rückmeldung innerhalb von 7 Tagen ob Sie damit einverstanden ist, ansonsten erwartest Du Ihre Vorschläge.

- Sollte das nicht klappen, geht's zum Vermittlungsgespräch beim Jugendamt. Verabschiede Dich davon Eure Kind in dem Alter "alleine" zu bekommen. Das ist mir hier aus der Forenerfahrung nicht bekannt, solange die KM nicht zu stimmt. Die Umgänge werden in der Regel in der Wohnung der KM durchgeführt. Ich würde das an Deiner Stelle auch tunlichst sein lassen, solche "unsinnigen" Forderungen zu dem jetzigen Zeitpunkt zu stellen. Sobald das Kind nicht mehr gestillt wird, kann man darüber reden.

- Zum JA: Achte darauf, was Du da unterschreibst. Ist ein Titel dabei, dann prüfe die Beschränkung auf das 18. Lebensjahr!

Aus meiner Sicht hat die KM Dich wahrscheinlich ausgesucht, weil sie ein Kind haben wollte. Du warst da halt passend verfügbar. Jetzt hast Du deine Schuldigkeit getan und darfst zahlen und gehen. Mich würde es nicht wundern, wenn Du in den nächsten Tagen / Wochen mit einem Next konfrontiert wirst, damit noch mal emotional richtig einen mitbekommst. Stell Dich darauf zumindest mal ein. Gruß Ingo
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Mateusz74
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« Antwort #56 am: 19. Oktober 2016, 10:04:16 »


Aus meiner Sicht hat die KM Dich wahrscheinlich ausgesucht, weil sie ein Kind haben wollte. Du warst da halt passend verfügbar. Jetzt hast Du deine Schuldigkeit getan und darfst zahlen und gehen. Mich würde es nicht wundern, wenn Du in den nächsten Tagen / Wochen mit einem Next konfrontiert wirst, damit noch mal emotional richtig einen mitbekommst. Stell Dich darauf zumindest mal ein. Gruß Ingo

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ergänzend noch. Stell dir die Frage, ob du dir dies wirklich antun willst. Klar, ein Mann muss seinen Weg gehen. Ob dies für dich der richtige Weg ist, kannst nur du sagen.

Unterschreiben würde ich bei deiner finanziellen Lage im Moment gar nichts mehr. Alternativ mich pfändungssicher machen und Aufstocker werden. Willst du wirklich mindestens die nächsten 18 Jahre für Dritte arbeiten? Dir ist schon klar, dass du mit KU die Mutter immer mit alimentierst? KEIN Kind braucht mehr Geld wie ein erwachsener Mensch (Hartz4).
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Papa Markus
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« Antwort #57 am: 19. Oktober 2016, 10:19:37 »

Hi Ingo,

danke für die Tipps!

Moin Papa,

bei allem Verständnis für Deine Situation - das die KM da zu macht, verwundert nicht.

Du versuchst auf allen möglichen Kanälen Kontakt zu bekommen. Das ist der KM wahrscheinlich einfach auch "too much".

Ich habe durchaus Verständnis, nicht zuletzt wegen der schweren Geburt. Anfangs (2 Tage lang) nachdem beide zuhause waren, schickte sie ja Fotos, sagte was so los ist, etc. . Dann kam das Thema GSR wieder zur Sprache, weil wir morgen ja den Termin beim JA haben. Seither ist zu. Ich schließe das "too much" somit wohl eher auf die fehlende EInsicht zum GSR. Nichts anderes dürfte dahinter stecken. Es beweist mir das ich bereits 2x mal in 7 Tagen nach einem Bild von der Kelinen fragte und es nicht bekam (Sind wir ehrlich, kann man so viel Stress haben das man nicht zwei Tasten drückt um den anderen Elternteil zumindest so Teil haben zu lassen?). Ebenso schrieb ich ihr dass sie doch bitte bis Donnerstag sich einen Vorschlag überlegen sollte wie ein Umgang aus ihrer Sicht aussehen könnte...wir telefonierten vorgestern ca. 2 Minuten, da sagte sie mir das werde sie nicht tun. Na ja...


- Sollte das nicht klappen, geht's zum Vermittlungsgespräch beim Jugendamt. Verabschiede Dich davon Eure Kind in dem Alter "alleine" zu bekommen. Das ist mir hier aus der Forenerfahrung nicht bekannt, solange die KM nicht zu stimmt. Die Umgänge werden in der Regel in der Wohnung der KM durchgeführt. Ich würde das an Deiner Stelle auch tunlichst sein lassen, solche "unsinnigen" Forderungen zu dem jetzigen Zeitpunkt zu stellen. Sobald das Kind nicht mehr gestillt wird, kann man darüber reden.

Ich sehe das JA Gespräch morgen nicht nur als Beurkundungstermin, sondern schon mal als "Vorfühltermin". Sie schrieb mir im Vorfeld dass sie alle 2 Stunden stillen müsse, also nur 1 Stunde Zeit hätte. Wenn man jetzt die Fahrtzeiten hinzurechnet, gehe ich einmal simple davon aus, dass sie die Kleine gar nicht mitbringt. Das würde ich dann dazu nutzen um festzustellen, das die Kleine offensichtlich doch 2 Stunden ohne die Mutter sein kann. Zum Thema Stillen würde ich fast sagen das Stillen eben aus medizinischer Sicht die Ernährung mit Muttermilch meint und nicht den Vorgang als solches. Aber unabhängig davon...Die Mutter hat bereits gesagt, dass sie mich nicht mehr in ihre 4 Wände lässt (Warum? NEXT GIBT ES LÄNGST ;-) ).Sie ist gut beraten den Umgang in den eigenen vier Wänden statt finden zu lassen, nicht zuletzt weil es die gewohnte Umgebung der Kleinen ist. Aber ich lasse mich auf alle Alternativen ein (Wenn denn mal welche vorgeschlagen werden).

Was es mit mir nicht geben wird, ist eine dauerhafte Ausgrenzung des Vaters. Die erste Zeit zur Erholung ist sicherlich zu verstehen, nur ich frage mich was der Vater des Kindes negativ zur Erholung beitragen sollte. Sind wir mal ganz offen, es sind einfach unausgesprochene Bedürfnisse der Mutter, den Vater nicht mehr teil haben lassen zu wollen, fertig. Da möchte ich auch nicht um den heißen Brei reden und Schutzbehauptungen zur Legitimation eines Umgangsboykotts gelten lassen. Wie würde es denn rein "normal" aussehen...muss der Vater wenn er in einer intakten Beziehung lebt temporär auszuiehen ? Das ist Blödsinn und ich denke das wissen wir. Was zählt ist nun eine Bindung herzustellen und die Mutter dahingehend heranzuführen dass sich das Model welches sie sich aussuchte auch positiv funktionieren kann.

Da ich schlechte Erfahrungen mit dem JA habe (Untätigkeit, viel Bla-Bla und sehr viel Unverbindlichkeit) werde ich eher den Rechtsweg nutzen, insofern hier die Kooperation weiter durch Schweigen vermieden wird. Meine Noch Ehefrau hat das mit meinen beiden ersten Töchtern ebenfalls versucht. Ich habe die gesamte Klaviatur des Jugendamts und Birkenstockgitarrenkreises mitgespielt. Am Ende musste ich meine Frau wegen Umgangsboykott verklagen und sehe heute regelmäßig meine Kinder. Es muss also erst ein Entscheider her, damit das dauerhaft funktioniert...leider
 
Kleine Anekdote...im Krankenhaus sagte die Mutter der Kleinen noch "sehen darfst du sie jederzeit"...drei Tage nachdem sie entlassen wurde habe ich nichts mehr gehört. Mit so jemanden soll man etwas individuell vereinbaren? Ich denke eine offizielle Entscheidung wäre für alle die Anfangs sicherlich Härteste, langfristig aber die beste Lösung. Leider ist die Erfahrung doch so, dass Mütter oft aufgrund des betreuenden Anteils auch glauben, die Entscheider über Umgangsrechte zu sein.

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midnightwish
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« Antwort #58 am: 19. Oktober 2016, 10:29:02 »

Nur als kleiner Denkanstoß,

Zitat
Zum Thema Stillen würde ich fast sagen das Stillen eben aus medizinischer Sicht die Ernährung mit Muttermilch meint und nicht den Vorgang als solches. Aber unabhängig davon...Die Mutter hat bereits gesagt, dass sie mich nicht mehr in ihre 4 Wände lässt (Warum? NEXT GIBT ES LÄNGST ;-) ).Sie ist gut beraten den Umgang in den eigenen vier Wänden statt finden zu lassen, nicht zuletzt weil es die gewohnte Umgebung der Kleinen ist. Aber ich lasse mich auf alle Alternativen ein (Wenn denn mal welche vorgeschlagen werden).

genau das würde ich weder beim JA, noch vor Gericht laut äußern. Ja, du hast aus deiner Sicht sicher nicht Unrecht. Aber du kannst die Mutter wedr dazu zwingen abzupumpen oder abzustillen und das Kind auf "Fertigmilch" umzustellen, noch kannst du sie zwingen dich in ihrer Wohnung zu dulden. Das wird auch kein Gericht so bestimmen, da es zu sehr in die Persönlichkeitsrechte der Mutter eingreift
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #59 am: 19. Oktober 2016, 17:09:41 »

Moin Papa,

ganz ehrlich:

Das mag in der Theorie alles so stimmen. Du beachtest auf Grund Deiner Emotionalität jedoch derzeit nicht die Gefühle der KM und manövrierst Dich damit total ins Abseits. Wenn Du weiter so machst, wirst Du alles verlieren.

Schalte mal einen Gang runter. GSR ist überhaupt nicht von Belang derzeit. Ob Du den "Wisch" jetzt in der Hand hast oder nicht bring Dich keinen Zentimenter mehr zu Eurem Kind. Das erste Mal Bedeutung hat das GSR praktisch bei der Anmeldung zum KIGA - sind noch ca. 3 Jahre bis dahin. Also kein Stress. Natürlich wäre es schön, wenn die KM den Sinn des GSR auch begreifen würde. Davon ist aber bei ihrer Motivilage nicht auszugehen. Wie Du schon bestätigt hast, ist ein Next längst installiert. Es geht jetzt darum, Dich zum Zahlen zu bringen. Danach hast Du dann "die Klappe" zu halten.

Halte Dich an den Umgangsdreisprung:

1. Aufforderung schriftlich - mit von DIR fertig ausgearbeiteten Umgangsplan an die KM (seh ich immer noch nicht, dass Du das erledigt hast)
2. Vermittlungsgespräch beim JA (seh ich auch noch nicht -der Termin jetzt hat anderen Hintergrund)
3. Weg zum FamGericht mit guten Anwalt

Du musst Dir selber klar machen, was Du möchtest. Von Außen her betrachtet bleibe ich dabei: Die KM hat Dich wahrscheinlich "benutzt" weil sie ihre biologische Uhr hat ticken hören. Jetzt wirst Du halt "entsorgt". Das kann ein sehr heftiger Kampf werden (emotional und finanziell). Du solltest für Dich prüfen, ob Du diesen Weg wirklich duchalten kannst und willst.

Zitat
Kleine Anekdote...im Krankenhaus sagte die Mutter der Kleinen noch "sehen darfst du sie jederzeit"...drei Tage nachdem sie entlassen wurde habe ich nichts mehr gehört.
Diese Annekdote ist ein Klassiker hier im Forum und wird regelmäßig von KMs verwendet, die überhaupt kein Interesse an einem regelmäßigen Umgang haben. Denn Umgang muss geplant und verlässlich sein. Und das ist bei Euch derzeit noch nicht absehbar. Gruß Ingo
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« Antwort #60 am: 19. Oktober 2016, 22:42:48 »

Ich sehe das JA Gespräch morgen nicht nur als Beurkundungstermin, sondern schon mal als "Vorfühltermin". Sie schrieb mir im Vorfeld dass sie alle 2 Stunden stillen müsse, also nur 1 Stunde Zeit hätte. Wenn man jetzt die Fahrtzeiten hinzurechnet, gehe ich einmal simple davon aus, dass sie die Kleine gar nicht mitbringt. Das würde ich dann dazu nutzen um festzustellen, das die Kleine offensichtlich doch 2 Stunden ohne die Mutter sein kann. Zum Thema Stillen würde ich fast sagen das Stillen eben aus medizinischer Sicht die Ernährung mit Muttermilch meint und nicht den Vorgang als solches. Aber unabhängig davon...Die Mutter hat bereits gesagt, dass sie mich nicht mehr in ihre 4 Wände lässt (Warum? NEXT GIBT ES LÄNGST ;-) ).Sie ist gut beraten den Umgang in den eigenen vier Wänden statt finden zu lassen, nicht zuletzt weil es die gewohnte Umgebung der Kleinen ist. Aber ich lasse mich auf alle Alternativen ein (Wenn denn mal welche vorgeschlagen werden).

Pass gut auf, dass du nicht bald noch ein Kind mit der diesmal wirklich richtigen hast! Ich meine das nett.

Den Tipp von Mateus wegen Unterhalt kannst du überlesen. Du arbeitest nicht für "Dritte", sondern für deine Kinder. Und jedem Menschen bekommt es gut, mehr als das minimale Existenzminimum zu bekommen.
Als Mutter von mehreren Kindern, die auch hormongeflutet öfters das Wochenbett hütete, hätte ich mich gefreut, wenn man mir Hilfe angeboten hätte, nett zu mir gewesen wäre, nicht kompliziert gewesen wäre und mich bei meinem ersten Kind hätte erstmal ankommen lassen. Bei den Folgekindern war alles leichter, weil bekannt. Aber das erste Kind, das hat MEIN Leben als Frau auf den Kopf gestellt. Ich hatte eine Rolle, die ich so gar nicht wollte. Ich war viel mehr Mutter, als der Vater Vater war. Der durfte unbehelligt weiterarbeiten und sein Leben leben, ich "musste" das Kind 24/7 "unterbringen". (Es war bei mir. Mit zum Job. Überall und immer.) Das braucht seine Zeit.
Dafür hätte ich mir jederzeit Respekt gewünscht. Und keine Anträge, böse Gedanken, Neid, superweitreichende Pläne etc. Allerdings war ich mit dem Vater auch schon lange Jahre verheiratet, vielleicht ist das ein sehr eklatanter Unterschied.

Es sind deine Kinder, kümmer dich drum. Besser gemeinsam MIT den Müttern, als gegen sie.
Die Kampfkraft steht allen besser auf dem Sportplatz denn im Gerichtssaal.

Greez, mahjoko
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LG - Life´s good, meistens!  ;)
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« Antwort #61 am: 20. Oktober 2016, 19:39:47 »

Hallo,

wie ging es heute aus?

Nun ja, widererwartend ergriff die Dame vom JA gefühlt ordentlich Partei für den Vater.
Sie sagte gar, seien sie doch froh das sie hier einen Mann haben der sich um das Baby kümmern möchte und nicht wie viel andere froh sind hier die Sorge anderen zu überlassen. ich war selbst überrascht.

Nun ja, sie wollte dennoch das ASR. Die Dame vom JA sagte, wenn sie keine driftigen Gründe vorbringen, wird der Vater dies vor Gericht dennoch zugesprochen bekommen, das kostet allen Kraft und macht ihre Elternschaft nicht einfacher.

Ich war sehr gut vorbereitet...habe aber eigentlich nichts sagen müssen....war richtig gut.

Wir haben nun nochmal einen Termin bei einer "Vermittlerin", welche nochmal mit uns spricht. Wir beide sassen noch eine Weile...sie war sehr traurig...ich denke aber es ist ihr wunsch dass ich einfach loslasse und sie ihr leben gestalten kann. Sie sagte die kleine könne ich immer sehen...nur die sorge möchte sie nicht abstimmen. Ich wiederholte immer und immer wieder das ich nie einen stein in den weg legen würde...es wäre ein stein für das kind...nicht für dich. Ich denke heute hat sie zum ersten mal von dritten und dann noch von behördenstelle ihre aussichten erklärt bekommen. Denke sie lenkt ein...

War für mich nicht unemotional als sie so traurig war...aber am ende sind wir nur noch Eltern.

Ich schreibe wie es weiterging....

PS sie schickte mir auch unzählige Bilder der kleinen plötzlich und fragte ob ich die Tage einfach mal vorbeikomme zum spatzieren gehen. Wenn das ehrlich ist....dann ist das ein guter Start für das kleine Mädchen
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Ein Leben lang!


« Antwort #62 am: 20. Oktober 2016, 20:53:22 »

Hallo Markus, 

ich schreibe dir jetzt einfach mal, wie es mir ging, als ich noch im Wochenbett war. Grundsätzlich möchte ich voraus schicken, dass ich Sorgerecht und Umgang von klein auf für selbstverständlich halte.

Dennoch möchte ich für Verständnis werben, dass viele Frauen unmittelbar nach der Geburt und in den ersten Wochen nicht sie selbst sind. Und sich dafür oft selbst nicht mögen, weil sie sich so nicht kennen. Das ist für viele Männer nicht verständlich, aber da gehen tatsächlich die Hormone mit einem gassi. Das ist ein bisschen wie nach ein paar Gläsern zu viel, nur dass man nicht torkelt.

Aber das hört auf. Vermutlich umso früher, wenn KM nicht das Gefühl hat, dass man ihr etwas wegnehmen will. Ich habe bspw. jedem gern unser  Baby in den Arm gegeben, außer meiner Schwiegerziege, die 6 Tage nach der Geburt schon meinte loszutönen, wann sie den Kleinen abholen wird. Als Feststellung, nicht als Frage. Da ging bei mir die Tür zu. Beim Vater allerdings auch.

Deine Ex wird lernen müssen "ihr Kind"  mit dir zu teilen. Und du hast nach deinem Teilsieg heute mit in der Hand, das in positive Wege zu lenken. Wenn jetzt ein Angebot kommt, nimm es an und lass dann alle streitigen Themen raus. Gib ihr das Gefühl, dass sie ihre Sache gut macht und dass du ihr nichts Böses willst. Diskutieren könnt ihr beim nächsten Termin. Du solltest diplomatisch sein. Manchmal ist es cleverer, nicht mit den eigenen Rechten zu winken, sondern den Gegner dort abzuholen, wo er steht.

Natürlich ist die Wochenbettzeit kein Freibrief um wilde Sau zu spielen. Aber ein bisschen Rücksicht sollte man nehmen. Umso weniger Feindbild du bist, desto offener wird die Tür sein. Vorausgesetzt du warst nicht von Anfang an Mittel zum Zweck. Aber so lange das nicht offensichtlich ist (und das schließe ich aus ihrer Reaktion heute, dass es nicht so ist), würde ich die Waffen im Schrank  lasse und lieber klug und strategisch vorgehen.

Vielleicht ist sie in 3-4 Monaten wieder sie selbst, ohne Schwangerschafts- und Stillhormone und kann wieder die Sicht auf die Dinge haben, wie früher, als sie kein Verständnis für deine Ex hatte.

Ich wünsche dir eine gute Entwicklung.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #63 am: 31. Oktober 2016, 14:53:00 »

Moin.
Du solltest diplomatisch sein. Manchmal ist es cleverer, nicht mit den eigenen Rechten zu winken, sondern den Gegner dort abzuholen, wo er steht.
Ein sehr guter Hinweis!


Vielleicht hilft es auch noch, wenn Du der KM deutlich machts, dass GSR im Falle eines Unfalls der KM es Dir wesentlich erleichtert, Dich dann unmittelbar ums Kind kümmern zu können. Gib ihr das Gefühl, dass Du das GSR nicht möchtest, um bei allem mitreden zu wollen und ihr Steine in den Weg zu wollen (was im Übrigen bei allen Dingen des tgl. Lebens eh kein Thema des GSR ist), sondern dass Du als Vater eine verantwortungsvolle Elternschaft zusammen mit ihr wahrnehmen willst.

Gruß. toto
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« Antwort #64 am: 31. Oktober 2016, 18:28:07 »

Moin Markus,

aus meiner Sicht gehst Du weiterhin falsch vor.

Es ist sinnlos, jetzt über das GSR /ASR zu sprechen. Das GSR nutzt Dir faktisch nichts. Es geht für Dich um Umgang, der muss geklärt werden. Dazu lese ich nichts.

Zu den Aussagen der KM a la "Du kannst sie immer sehen": Aus der Forenerfahrung ist das der dümmste Blödsinn überhaupt, der immer wieder von KVs geglaubt wird. Die KM fühlt sich durch das JA in die Ecke getrieben. Um "gut Wetter" zu machen wirst Du jetzt mit solchen , hier hunderte Mal gehörten Aussagen, "ruhig" gestellt. Dahinter ist aber kein wirkliches Interesse, Dich als Vater anzuerkennen. Sondern das lästige JA los zu werden.

Warte mal ab, was aus dem "immer sehen" wird. Nichts wahrscheinlich. Denn dann bist Du ein billiger Babysitter und kein Vater. Du darfst dann mal einspringen, wenn die nächste Weihnachtsfeier ansteht, etc.

Ein Umgangsplan braucht ihr und keine sinnlosen Grabenkämpfe um das GSR. Gruß Ingo
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« Antwort #65 am: 24. November 2016, 14:51:32 »

UPDATE

Inzwischen haben wir das gemeinsame Sorgerecht und auch der Umgang funktioniert hervorragend 
Es entwickelt sich sogar geradezu harmonisch was mich auch ein wenig verdutzt. Unterhalt und feste Umgangszeiten sind alles Randthemen.
Man telefoniert, sieht sich, geht spazieren und ist ein"normales getrenntes Paar" mit kleinem Ergebnis. Anders wie ich mir das wünschte aber besser als ein erbärmlicher
Rosenkrieg wie er sich andeutete.

..wie dem auch sei, uns allen 3n geht es mit der Situation ganz gut und die Kleine wird nicht in eine Schmierenkomödie hineingezogen.
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« Antwort #66 am: 25. November 2016, 23:35:46 »

Moin Papa,

schön, dass es läuft.

Das es von Dauer ist, glaub ich allerdings nicht. Geregelter Unterhalt und ein fester Umgangsplan sind Grundvoraussetzungen für die Verhinderung von Streit.
Dieser Streit wird genau dann aufbrechen, wenn es der KM nicht mehr in den Kram passt, dass Du Dich zeigst. Nächstes großes Event ist Weihnachten, Feiertage und der Wunsch, das Kind auch den Großeltern präsentieren zu können.
Möglicherweise hat die KM derzeit auch keinen Next, mit dem sie das "heile Familienleben" leben kann und da bist Du dann gerade ganz praktisch. Ich wäre hier deutlich vorsichtiger. Gruß Ingo
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