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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 14:18:20 *
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Autor Thema: Abgetrennt von: Re: Nutzenentschädigung während Trennung  (Gelesen 2204 mal)
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 279


« am: 11. August 2016, 21:21:24 »


Meine Fixkosten belaufen sich auf knapp 1.600 € inclusive privater Krankenversicherung.


Lasst euch doch von diesen Beiträgen dieser Tina nicht verarschen....1600 Euro Fixkosten inkl. PKV ..... c c merkt ihr noch was? Also eine 1 zimmerwohnung, keine sonst. Versicherungen, kein Auto, keine Fahrkarte und leben auf Kosten des Ex.....

Also Märchenstunde.....


Bitte wieder löschen liebe Mods, ich wollte eigentlich nicht mehr auf solch einen Schwachsinn antworten
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
Kasper
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 2.922



« Antwort #1 am: 18. August 2016, 11:33:09 »

Moin,

nur um mal kurz eine Lanze für die höheren Einkommenslagen im Allgemeinen zu brechen ...

Die Summen, mit denen hier rumgeworfen wird, hören sich immer so toll an und dann kommt schnell der Vorwurf, dass viele andere wesentlich weniger haben und man die Ausgabenlage halt anpassen müsse.
Stimmt im Kern, vergisst aber wesentliche Punkte.

Wenn man eine höhere Einkommenslage hat, und in einer Ehe lebt, sind die Ausgaben dementsprechend und man finanziert auch vielleicht das eine oder andere Teil (Auto, Haus, Möbel, etc.), weil man sich das ja auch locker leisten kann. Alles kein Problem. Die (zumeist) Ehefrau bleibt zu Hause und man führt ein schönes und weitestgehend sorgenfreies Leben.
Diese Konstruktion bricht dann aber erfahrungsgemäß zusammen, wenn die Trennung ansteht. Da sind zum einen die Steuerklassen, dessen Wechsel ein ordentliches Loch reißt, da ohne irgendwelches zu tun ein Haufen Geld fehlt. Die vorherigen Kosten laufen weiter, die noch immer auf der Basis der funktionierenden Ehe aufgebaut sind und sich auch nicht von heute auf morgen mal eben umstellen lassen. Und dann kommt der neue Kostenpunkt Kindesunterhalt und Trennungsunterhalt hinzu, von den Gerichts- und Anwaltskosten mal abgesehen ...
Das sind Umwälzungen die der Zahler nicht mal eben aus der Hüfte stemmt, für den Empfänger ist es da wesentlich leichter, da dieser sich zurück lehnen kann und die (unterstützte) Meinung vertritt:"ich hab nix, ich kann nix bezahlen!".
Rücklagen, die für die Umstellungen genutzt werden müssen, dürfen dann auch zweimal bezahlt werden, da diese dann dem Zugewinn unterliegen ... also kann man diese Kosten nicht aufwiegen, sondern zahlt quasi doppelt.

Von daher empfinde ich es ein wenig als zynisch, wenn man jemanden vorschreibt, er habe ja genug und müsse nur vernünftig haushalten. Das ist manchmal gar nicht möglich, weil jeder irgendwie einem in die Tasche greift und die Kohle herauszieht.

... ob Tina das angegebene Einkommen hat, oder nicht, ist völlig egal. Auch sie wird die Erkenntnis haben, dass man mit Geld nicht kuscheln kann und irgendwann muss man auch den Kindern entsprechende Fragen beantworten. Aber da will ich ich nicht soweit gehen, da ich sie 1) nicht kenne, und 2) ich dann nur mit Mutmaßungen arbeiten müsste, dass versuch ich zu vermeiden.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Mateusz74
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Beiträge: 325


« Antwort #2 am: 18. August 2016, 13:59:03 »

Der Anwalt von Bester Papa wird sicherlich auch der Mathematik mächtig sein und mit spitzem Bleistift gerechnet haben.

Der Vorschlag der Privatinsolvenz war dahingehend sicherlich eine logische Konsequenz.

Fühl dich durch die Beiträge von unserem Forumstroll bitte nicht persönlich angegriffen.

Trolle sollte manN nicht füttern!

Wie deine Ex ist diese Person vom gleichen Schlage.

Du bist nicht der erste Vater der von diesem Unrechtssystem schlichtweg überrollt wird und sich angewidert abwendet.

Frauen wie deine Ex und auch unser Troll nutzen dieses System schlichtweg für rein egoistische Belange aus. Die Kinder sind hierbei leider nur Mittel zum Zweck.

__________________
Mal wieder: halte dich mit persönlichen Angriffen, Beleidigungen, Beschuldigungen zurück! Du kannst deine gegensätzliche Meinung gern kundtun jedoch ohne Andere herabzusetzen.
« Letzte Änderung: 18. August 2016, 14:34:15 von Lausebackesmama » Gespeichert

Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Tina10
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Beiträge: 216


« Antwort #3 am: 18. August 2016, 14:16:37 »

Wenn man eine höhere Einkommenslage hat, und in einer Ehe lebt, sind die Ausgaben dementsprechend und man finanziert auch vielleicht das eine oder andere Teil (Auto, Haus, Möbel, etc.), weil man sich das ja auch locker leisten kann.

Und genau das ist der Fehlschluss. Mit Ausnahme des Hauses (das ist eine Kapitalanlage), stellen die von Dir genannten Beispiele reine Konsumgüter dar. Schulden dafür zu machen ist einer der größten Fehler, die man überhaupt machen kann.

Und nein, man kann sich diese Dinge eben nicht leisten (und schon gar nicht "locker"), wenn man sie nicht bezahlen kann. "Leisten können" heißt, dass man zum Kaufzeitpunkt ausreichend Geld hat, um die Sachen zu bezahlen. Alles Andere ist reine Spekulation und mithin nichts anderes als eine Wette auf die Zukunft.

Diese Konstruktion bricht dann aber erfahrungsgemäß zusammen, wenn die Trennung ansteht.

Diese Konstruktion bricht zusammen, wenn die Parameter, auf die man gewettet hat, sich ändern. Das kann Arbeitlosigkeit, eine längere Krankheit oder eben die Scheidung sein. Konsum von heute mit (erhofften) Einnahmen von morgen zu finanzieren, da braucht man schon einiges an Gluck, wenn die Rechnung aufgehen soll.
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Mateusz74
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Beiträge: 325


« Antwort #4 am: 18. August 2016, 15:40:28 »


Diese Konstruktion bricht zusammen, wenn die Parameter, auf die man gewettet hat, sich ändern. Das kann Arbeitlosigkeit, eine längere Krankheit oder eben die Scheidung sein. Konsum von heute mit (erhofften) Einnahmen von morgen zu finanzieren, da braucht man schon einiges an Gluck, wenn die Rechnung aufgehen soll.

Oder halt einfach ein menschenwürdiges Scheidungsrecht analog dem hier:

Mal wieder ein Blick über die Grenzen, diesmal Norwegen. Aufgrund der vielen deutschen Familienrechts-Sonderwege verliert man sonst leicht das Gefühl dafür, was andernorts normal ist. In Norwegen wurde vieles sehr konkret und explizit ins Gesetz geschrieben, was bei uns Gerichte nach Belieben interpretieren.•Null Betreuungsunterhalt für nichteheliche Mütter. Die deutschen Regelungen rufen völligen Unglauben bei Norwegern hervor.

•Das "gewöhnliche" Umgangsrecht ist per Gesetz (!) ganz konkret geregelt: Jede Woche einen Nachmittag plus alle 2 Wochen ein ganzes Wochenende, 2 Wochen im Sommer, Weihnachten oder Ostern, sowie eine gesetzliche Verpflichtung, bei Änderungen rechtzeitig Bescheid zu geben.

•Alle Fahrtkosten werden zwischen den Eltern geteilt.

•Die Kinder haben das Recht, grundsätzlich mitzuwirken. Ab 7 Jahren Kindesalter ist das Vorschrift. Ab 12 Jahren hat der Kindeswille ausdrücklich grosses Gewicht.

•Eltern mit Kindern unter 16 Jahren müssen vor einer Eheaufhebung und jedem Verfahren zum Sorge- oder Umgangsrecht eine Schlichtung machen und haben darüber ein Attest vorzulegen. Persönliche Anwesenheit ist vorgeschrieben, man kann keinen Anwalt hinschicken. Mindestdauer Schlichtung: Drei Stunden.

•Weitere Schlichtungen, wenn das ein Richter für nötig hält.

•Das Gericht kann ein Zwangsgeld festsetzen, das jedesmal verwirkt ist, wenn das Umgangsrecht nicht eingehalten wurde - ohne weitere Entscheidung.

•Ehen können vom Fylkesmann oder dem Gericht aufgehoben werden. Es ist eine Aufhebung, keine Scheidung. Danach sind beide "ledig", nicht "geschieden". Kein Anwaltszwang, keine Gebühren beim Fylkesmann.

•Unterhalt für Kinder grundsätzlich nur bis zur Volljährigkeit.

•Kindesunterhalt wird dort versteuert, wo er landet - beim Berechtigten, nicht beim Pflichtigen.

•Berücksichtigung beider Elterneinkommen beim Kindesunterhalt.

•Natürlich gemeinsames Sorgerecht, egal ob die Eltern verheiratet waren oder nicht. Recht auf Erziehungsurlaub auch für nichtverheiratete Väter.

•Für Unterhalt an den Ehepartner gilt teilweise das Schuldprinzip. Kein Unterhalt an Ehebrecher. Ansonsten maximale Unterhaltsdauer: 1 Jahr.


 Quellen
 - Bergmann/Ferid/Henrich, Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht, Teil XIII, Stand: 30.9.2004, S. 72 ff.
 - Deutsche Botschaft Oslo http://www.oslo.diplo.de
 - Kontakte zu Norwegern
 - Informationen norwegischer Trennungshilfen wie http://www.regjeringen.no/upload/kilde/b..._-2005.pdf und der Fylkesmannen http://www.fylkesmannen.no

Kommentar einer Norwegerin:

Hallo!
 I understand german well, but i prefer to answer in english...
 I live in Norway, 32 years old... I can verify that most of this information is right (some mistakes and i come back to this later).
 The father to my kids (3 and 6 years old) is german and we split 2 years ago.
 He had two kids from an older relationsship (now 13 and 14 years old)

 When we split i could (as the Unterhaltsempfaengerin) choose if i wanted the german or the norwegian Unterhaltsrecht as the counting law for our kids (due to the Luganoconvention). I had no doubts...: The norwegian law!
 In praxis it means less money for me and "less" rights for me as a singlemother compared with the germans... So what?? The norwegian system is LOGIC and fair. The kids don't belong to ME alone!!

 I think there is one basic difference between the german and the norwegian women: We are too proud to sit on our asses and recieve BU and huge KU from the ex. We wanna work to make our own living. The basic common knowledge to be respnsible for your own life is a value we carry with us... (of course we have some lazy singlemothers as well, but at least the father is not paying for them).

 With two kids I work fulltime, and I always did since the kids turned 11 months. This is for me natural. And I'm laughing about the mothers in Germany -housewives for 4-5-6 years after the kids are born. And work teilzeit until the kids are 14 years... I can't belive it!! Are we living in the 60's?? There is NO problem to work fulltime when the kids are young, and it's only housewives that scream the kids are doing best at home holding the mother hands...
 With this attitude I was able to buy my own house (I only have an average income ca. 40.000 € a year) and I have all i need in life, and I'm NOT depending on a man!)

 For two kids I recieve 170 € a month from the father (this is payed to a closed account til the kids are 20 years). The lazy mother in Germany get 288 € for ONE kid!! (576 for both) and still she complains that he "only" pay the mindestunterhalt! It's unbeliveable! She gets ALGII, has a new man with money and the are living a great material life with a lot af travelling and money... She didn't really work since a long time (only some here and there, low-payed jobs. But she has no idea about a normal 40 hours week, 48 weeks a year) How embarassing for her...to live from other peoples money!
 Tempting for me to change to the german rights to get more money?? Not for one single second!!!!! Unfair?? Absolutely! i'm only afraid my kids are going to react if the ever gonna know the father payed much more for his first two kids than them... But i'm proud of the way I chose, and i never thought it's wrong.

 My vision and aim in life is not to rip of the father. I want him to have a good life as well, be happy and manage to give his kids a decent time when they visit him. Unfortunately his former ex have the opposite way of thinking- and make it very difficult with umgang on top...


 I'm still after 10 years shocked about the german unterhaltssystem and I read this forum (still) many times a week. And i find it hilarious, terrible and extremely unfair-
 I feel so sorry for all of you out there paying a fortune in unterhalt a year to a mother that lives like a queen compared to yourselves and (almost) never see your OWN KIDS. I'm really wondering what's wrong in Germany and with the women there. I'm not for one second defending this type of "mothers".


 And still i'm only able to think...: I just CAN'T belive it!!

Dem ist nichts hinzuzufügen. Da kann man sich noch so drehen und wenden und mit einem dicken Nettoeinkommen prahlen. Wovon ich nicht wissen möchte wie viel davon direkt vom Ex kommt  rofl2
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« Antwort #5 am: 18. August 2016, 16:49:52 »

Die deutschen Regelungen rufen völligen Unglauben bei Norwegern hervor.
Hmm, ich kann mich an einen Fall hier erinnern, wo ein deutscher Vater von den norwegischen Behörden bei der Durchsetzung seiner bescheidenen Rechte arg behindert und ignoriert wurde. Das nur am Rande, so ganz gülden scheint es dort dann auch nicht zu sein, zumindest nicht auf Arbeitsebene.

"Leisten können" heißt, dass man zum Kaufzeitpunkt ausreichend Geld hat, um die Sachen zu bezahlen. Alles Andere ist reine Spekulation und mithin nichts anderes als eine Wette auf die Zukunft.
Nee, also sorry, dann dürfte sich ja fast niemand mehr ein Haus kaufen. "Leisten" kann ich mir auch, was ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Zukunft monatlich abzahlen kann. Zumindest dann, wenn im Fall der Fälle die Restschulden durch Verwertung gedeckt wären.

Gruss von der Insel
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Ein Leben lang!


« Antwort #6 am: 18. August 2016, 17:42:59 »

@ Inselreif: das Eigenheim hatte Tina ausgenommen und sich auf Konsumgüter bezogen. Also Auto, Möbel, Elektronik, Urlaube auf Pump.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Inselreif
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« Antwort #7 am: 18. August 2016, 17:59:18 »

Ok, sorry. Aber ich sehe keinen Unterschied zwischen dem Haus und einem Auto oder Küchengerät. Wir reden natürlich über andere Anzahlungen und Laufzeiten. Aber so lange jederzeit der erzielbare Verwertungserlös die Restschuld deckt, ist das für mich ok und nicht gross anders als etwas zu mieten.
Nur der Urlaub oder kurzlebige Elektroartikel auf Pump - das ist echt Käse.

Gruss von der Insel
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« Antwort #8 am: 18. August 2016, 18:14:24 »

Hallo,

AlgII und gut verdienernder Partner schliessen sich aus, da sie eine Bedarfsgemeinschaft bilden und dann gibt es kein AlgII. Auch sind Unterhalt und AlgII ein Nullsummenspiel, da der Unterhalt auf AlgII angerechnet wird und entsprechend gekürzt.

Es ist schön, wenn in Norwegen eine Kinderbetreuung und eine Arbeit von 9-19 mtieinander vereinbar sind, in Deutschland funktioniert das nicht, deshalb kann eine Mutter ohne zusätzliche Unterstützung in aller Regel nur Teilzeit arbeiten.
Auch in Skandinavien bleiben Mütter mit kleinen Kindern zu Hause bzw. arbeiten Teilzeit.

Nachehelicher Unterhalt in Größenordnungen ist auch heute eher die Ausnahme, Betreuungsunterhalt bis zum 3. Lebensjahr des Kindes kann zwar gefordert werden, dafür muss der KV aber auch leistungsfähig sein.

Den einzigen Vorteil in Norwegen sehe ich (vielleicht ist das ja auch ein Irrtum), dass eine Mutter nicht aus dem Job gedrängt bzw. bei der Arbeitsaufnahme hinten angestellt wird. In den allermeisten Fällen bedeuten Kinder in Deutschland einen Karriereknick der Mutter, mal mehr mal weniger.

Das soll keine Entschuldigung sein für ein nicht funktionierendes deutsches Familinerecht. Aber die Realität in Deutschland ist auch kein Wunschkonzert.

VG Susi
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« Antwort #9 am: 19. August 2016, 12:17:50 »

Hallo Susi,

sicherlich ist in Norwegen auch nicht alles perfekt, genauso wie in Deutschland. Bei unserer Tochter konnte von Anfang an, sprich 1.5 Jahren, eine Kinderbetreuung bis 14:30 Uhr angeboten werden. Nun in der Schule, eine Ganztagsbetreuung bis 16 Uhr. Im ganzen Kollegenkreis , und dies betrifft zwei teilweise drei Bundesländer, ausnahmslos ähnlich gelagert. Und nein, mann oder Frau ist dadurch kein schlechterer Elternteil, wenn diese Betreuung angenommen wird! Die Ausnahme in Niedersachsen mussten wir für die Kita zahlen, in Hessen dagegen nicht. Dies sind Sachen die nicht angehen.
Mir passt dieses Opferabo einfach nicht und der Ruf nach Dritten. In Osteuropa schreit keine Frau nach Alimenten und Unterhalt. Die sind einfach zu stolz dafür und bringen ihr Kind, bei min. einer Vollzeitbeschäftigung alleine durch. Dies ist Emanzipation!Dort gibt es keine 180€ vom Staat plus min. 240€ vom Ex. Der Staat zahlt umgerechnet 20€ für ein Kind. Sind es schlechtere Kinder oder weniger Wert.

Nachehelicher Unterhalt wird langsam angepasst. Wird aber fasst immer gewährt. Selbst bei meiner 3 jährigen Ehe, musste ich für diese Frau noch ein Jahr weiter zahlen. Widerlich! Je länger die Dauer der Ehe, umso höher und länger fällt er nachwievor aus. Leider Fakt.

BU fällt immer an, wenn er eingefordert wird.

Du hat aber schon den Unterschied zu Norwegen erkannt. Es liest sich in der Tat ganz anders. Glaube mir, wenn dies hier ansatzweise nur ähnlich gelagert wäre, moderate Unterhaltszahlungen und faire Umgangsregelungen, jeder Papa würde gerne zahlen.

Viele Frauen handeln jedoch nach dem Motto "Ich nehme mir das, was mir zusteht". Das die Gesetze dabei jeglichen Werten und Moral widersprechen, interessiert diese Frauen nicht.

Es ist eine komplette Schieflage, hier in Deutschland. Keiner wird dem in diesem Forum widersprechen. Ich habe das Gefühl es wird imemr schlimmer (Führerscheinentzug). Welcher normal denkende Mann, nimmt solch ein Risiko noch auf sich, um dann ggf. so ein Exemplar abzubekommen, was es nur darauf anlegt ihn auszubeuten. Modernes Raubrittertum. Der Staat schafft sich selbst ab...
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Bitumen
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« Antwort #10 am: 19. August 2016, 12:45:18 »

Ich stimme Dir in Teilen zu, aber heiraten und Kinder zu bekommen gehört eben zum normalen Lebensrisiko dazu...ich verstehe nicht, warum alle immer nach dem Staat rufen.

In Osteuropa schreit keine Frau nach Alimenten und Unterhalt. Die sind einfach zu stolz dafür und bringen ihr Kind, bei min. einer Vollzeitbeschäftigung alleine durch. Dies ist Emanzipation!Dort gibt es keine 180€ vom Staat plus min. 240€ vom Ex. Der Staat zahlt umgerechnet 20€ für ein Kind. Sind es schlechtere Kinder oder weniger Wert.


Hier widerspreche ich Dir. Zumindest soweit, dass osteuropäische Frauen, die in Deutschland leben und sich trennen genauso agieren wie die deutschen Frauen, teilweise sogar noch viel berechnender.

Und nicht jede/r erhält mind. 240€ ....das ist nämlich das Problem in Deutschland, dass das bestehende Recht eben nicht für Mann und Frau gleich angewendet wird....ich erhalte z.B. 0,00€ bei einem dem Kind zustehenden Betrag gem. DDT von über 400 €....das Gericht sieht auch nach über 15 Monaten immer noch keine Veranlassung dies zu ändern


Bislang konnte mir auch noch niemand plausibel erklären warum in der DDT eine Abstufung nach Einkommen des UET erfolgt ohne das Einkommen des BET zu berücksichtigen. Dies ist weder in einer intakten Familie der Fall, noch beim Kindergeld, noch sonst wo....die notwendigen Kosten für ein Kind sind bis auf wenige Ausnahmen für alle Kinder gleich. Also Fixbetrag festschreiben analog KG und dann wären tausende Anwälte arbeitslos und die Gerichte nicht mehr überlastet...

Aber wer möchte das schon geregelt wissen, dann doch lieber Streitigkeiten an denen viele verdienen können
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« Antwort #11 am: 19. August 2016, 13:53:41 »



Hier widerspreche ich Dir. Zumindest soweit, dass osteuropäische Frauen, die in Deutschland leben und sich trennen genauso agieren wie die deutschen Frauen, teilweise sogar noch viel berechnender.


Natürlich hast du völlig Recht. Meine zweite Beziehung hatte ich mit einer Dame aus Osteuropa. Auch ein Kind. Kontaktabbruch total. Drüben in Osteuropa sind es gänzlich konträr aus. Ich komme selbst von drüben.

Sie wissen sehr schnell wie es hier läuft, werden umgehend eingenordet. Und welche kann schon der Versuchung widerstehen, steuerfrei min. 500€ einzufahren? Die wenigsten und schon gar nicht auf Augenhöhe.

Sie krakelen dann zwar immer, dass sie stark und selbstbewusst und die beste Mutter überhaupt, das Gegenteil ist jedoch der Fall. Sie führen ein Leben auf Kosten anderer. Ein selbst bestimmtes Leben, sieht anders aus.
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