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vatersein.de - Forum 20. November 2017, 06:47:44 *
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Autor Thema: Umgangsrecht 3 Kinder  (Gelesen 3644 mal)
langerwehe82
Frischling

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3


« am: 18. August 2016, 12:38:40 »

Hallo zusammen,

ich habe das www schon durchforstet und finde keine wirkliche Lösung.
Ich bin jetzt seit 18 Monaten getrennt und die Scheidung naht. Am Anfang habe ich 1 Jahr in einer 1 Zimmer Wohnung gelebt und 2 meiner 3 Kinder (jetzt 11 und 13 Jahre alt) alle 2 Wochenenden bei mir gehabt. Der Kleine jetzt 3,5 Jahre alt war mir zu klein bzw die Wohnung.

Mittlerweile habe ich eine 2 Zimmerwohnung und habe alle 2 Wochenenden alle 3 bei mir. Es läuft soweit gut. Nur der Altersunterschied macht mir die Aktivitäten sehr schwer. Meine Ex-Frau genießt die neuen Freiheiten alle 2 Wochenenden natürlich sehr.
Ich fühle mich mit allen 3 Kindern in der kleinen Wohnung nicht so wohl und würde gerne alle 2 Wochenenden entweder die Großen oder den Kleinen nehmen. Es würde auch die Aktivitäten erleichtern.
Was haltet ihr von der Idee? Natürlich wird Sie davon wenig begeistert sein Traurig

Ich gehe Arbeiten und bezahle den vollen Kindesunterhalt. Ich bezahle 380 Warmmiete. Mehr ist leider nicht drin :/ Oder gibt es da eine Möglichkeit einer Größeren Wohnung? (Außer neuer Partnerin Lächelnd)

Zudem meint meine Exfrau in letzter Zeit immer raus zu gehen wenn der kleine schläft. Die "Großen" passen ja schon auf... Ich fühle mich dabei nicht wohl Traurig

Vielen Dank im voraus für eure Hilfe!
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Kasper
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Beiträge: 2.922



« Antwort #1 am: 18. August 2016, 12:53:56 »

Moin,

und herzlich willkommen.

Ich beschreibe es Dir mal von der anderen Seite, drei Kids bei mir.

Zudem meint meine Exfrau in letzter Zeit immer raus zu gehen wenn der kleine schläft. Die "Großen" passen ja schon auf... Ich fühle mich dabei nicht wohl Traurig
Kommt auf die Zeiträume und die Entfernung an.
Wenn es nur für ein/zwei Stunden bzw. im näheren Umfeld ist, hätte ich damit kein Problem. Das lässt sich manchmal nicht anders organisieren und letztendlich hat die KM die Verantwortung und steht dafür auch gerade. Auch kann sie selber abschätzen was wie geht und Sinn macht.

Ich fühle mich mit allen 3 Kindern in der kleinen Wohnung nicht so wohl und würde gerne alle 2 Wochenenden entweder die Großen oder den Kleinen nehmen. Es würde auch die Aktivitäten erleichtern.
Was haltet ihr von der Idee? Natürlich wird Sie davon wenig begeistert sein Traurig
Halte ich nicht für die verkehrteste Lösung. Schon wegen des Altersunterschiedes ist so was immer schwieriger, vor diesem Problem steht allerdings auch die KM. Und Freizeit, Zeit für sich ist wichtig ... von daher würde ich einen Mittelweg vorschlagen, schon alleine damit nicht ein Kind sich zurückgesetzt fühlt.
Ein Beispiel:
- Ein WE alle drei
- ein WE nur die Großen
- ein WE nur die Kleine
Dafür jeweils mind. einen Tag in der Woche (wenn es die Entfernung zulässt).

Hast Du mit der KM mal gesprochen? Hat sie grundsätzlich abgelehnt? Oder ist sie Kompromissbereit? Wie ist Eure Kommunikation ansonsten so?

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
TotoHH
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Beiträge: 3.137


« Antwort #2 am: 18. August 2016, 13:28:53 »

Moin lw82.

Die Idee, die UmgangsWE anders zu organisieren, um altersspez. Aktivitäten zu machen, ist grs. gut. Ist aber nur im gegenseitigen Einverständnis möglich. Wenn KM trotzdem die komplett kinderfreien WE genießen möchte, dann wirst Du das akzeptieren müssen. (und ganz ehrlich - die Erholung ist ihr gutes Recht, insb. wenn sie den Rest der Woche AE mit 3 Kindern ist. Die freien WE sind der Vorteil einer Trennung!  )

Was das Alleinlassen der Kinder betrifft - das kommt sehr auf die gesamten Umstände und auch die Kinder an. Wenn man aber unterstellt, dass KM nichts fahrlässig macht und sich sehr wohl Gedanken dazu gemacht hat, dann ist Dein "Wohlfühlen" dabei nicht entscheidungsrelevant - das betrifft alleine die KM (genauso kann die KM Dir auch nicht reinfuhrwerken, was Du wie mit den Kindern am UmgangsWE machst od. wer zB auf die Kinder aufpasst). In beiden Fällen natürlich immer nur solange dadurch keine Kindeswohlgefährdung entsteht. Natürlich kannst Du das Thema (vorsichtig) ansprechen, insb. wenn Du Dich dann wohler fühlst. Allerdings solltet ihr dazu grundsätzlich offen miteinander kommunizieren können und auch gegenseitige Kritik vertragen. Ansonsten lass es, Du machst vermutlich mehr Stimmung kaputt als die Situation der Kinder zu verbessern und Dein Wohlgefühl würde auch nicht besser.

Also: Wenn ihr reden könnt ist alles denkbar und ansprechbar so wie Du es schilderst. Aber erzwingen kannst Du zu keinem der Punkte etwas. Ob das Ansprechen dieser Themen die Situation verbessern kann oder Euer Verhältnis eher verschlechtert, dass kannst nur Du entscheiden.

gruß. toto, der sich hierüber
Der Kleine jetzt 3,5 Jahre alt war mir zu klein bzw die Wohnung.
sehr wundert?!

 
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langerwehe82
Frischling

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Beiträge: 3


« Antwort #3 am: 18. August 2016, 13:34:14 »

Zitat
gruß. toto, der sich hierüber
Zitat von: langerwehe82 am 18. August 2016, 12:38:40
Der Kleine jetzt 3,5 Jahre alt war mir zu klein bzw die Wohnung.
sehr wundert?!

Er war damals 2. Und in einer 1 Zimmerwohnung ohne extra Schlafmöglichkeit war mir das einfach zu unangebracht.

Naja die freien Wochenenden gab es während der Ehe auch nicht, und sie hat einen Lebensgefährten seit über einem Jahr. Es ist für mich als Vollzeit Berufstätiger auch nicht immer einfach das alles unter einen Hut zu bringen.
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Lausebackesmama
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« Antwort #4 am: 18. August 2016, 14:39:47 »

Er war damals 2. Und in einer 1 Zimmerwohnung ohne extra Schlafmöglichkeit war mir das einfach zu unangebracht.

Naja die freien Wochenenden gab es während der Ehe auch nicht, und sie hat einen Lebensgefährten seit über einem Jahr. Es ist für mich als Vollzeit Berufstätiger auch nicht immer einfach das alles unter einen Hut zu bringen.

Hör mal, es gibt Millionen Alleinerziehende mit Vollzeitjob und mehreren Kindern und du jammerst jetzt ernsthaft, weil du an 2x 2,5 Tagen, an denen du nicht arbeiten musst, drei Kinder betreuen sollst? Wovon nur eins im wirklich betreuungsbedürftigen Alter ist?

Fällt dir auf, dass du mit der Argumentation deiner Ex Gründe für Betreuungsunterhalt über den 3. Geburtstag hinaus lieferst?

Gruß LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
langerwehe82
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« Antwort #5 am: 18. August 2016, 14:52:06 »

Hör mal, es gibt Millionen Alleinerziehende mit Vollzeitjob und mehreren Kindern und du jammerst jetzt ernsthaft, weil du an 2x 2,5 Tagen, an denen du nicht arbeiten musst, drei Kinder betreuen sollst? Wovon nur eins im wirklich betreuungsbedürftigen Alter ist?

Fällt dir auf, dass du mit der Argumentation deiner Ex Gründe für Betreuungsunterhalt über den 3. Geburtstag hinaus lieferst?

Gruß LBM

Also ich wüßte nicht wo ich gejammert habe. Ich habe nur ein paar Infos angefragt. Zudem habe ich ja oben geschrieben das ich auch mal Samstags oder Sonntags raus muss. Meine Ex verdient mehr schwarz Nebenbei als ich Unterhalt zahle, also lassen wir das mit den Gründen mal... Aber das nur nebenbei. Darum ging es ja auch nicht. Und das ich mich  damals mit 2 Kindern auf einer Schlafcouch und einem 2 Jahre alten Kleinkind in einer 1 Zimmerwohnung unwohl gefühlt hätte sollte sogar eine Frau verstehen ;)
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« Antwort #6 am: 18. August 2016, 17:50:59 »

Mir geht's nicht um die 1-Zimmerwohnung sondern um deinen Widerwillen die drei zukünftig zusammen zu nehmen. Und dann kannst du ja auch 2x im Monat alleine raus, so wie sie.

Deine beiden Großen werden sowieso in absehbarer Zeit keinen Standardumgang mehr wahrnehmen. Bleibt die Kleine.

Wenn du bei 2 Wochenenden von "ich mit Vollzeitarbeit muss zusehen, wie ich das unter einen Hut kriege" argumentierst, wirkt das auf mich jammernd, sorry. Du musst das an 5/30 auf die Reihe kriegen, an Tagen wo du nicht arbeiten musst, KM an 25/30 mit und ohne Arbeit. Findest du das im Vergleich nicht selber schräg?

Gruß LBM
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« Antwort #7 am: 18. August 2016, 19:02:48 »

Auch hier breche ich gerne mal wieder eine Lanze ...

Der Altersunterschied ist schon hoch und die Interessen sehr unterschiedlich. Wenn sich alles nur nach dem Jüngsten richtet, dann wird es für die Großen tatsächlich schnell langweilig. Von daher kann ein getrennter Umgang durchaus Sinn machen.

Und es wäre nicht der / die Erst(e) die mit drei unterschiedlichen Altersgruppierungen nicht klar kommt, und das trotz "Arbeitslos" ... und auch die Nummer mit dem Schwarzgeld kenne ich nur zu gut.
Weiterhin ist es schon ein wirklicher Unterschied, ob man die Kids jeden Tag hat, da reagieren die auch ganz anders, wie wenn man tatsächlich nur alle zwei Wochen diese hat. Und Spaß soll der Umgang ja ja auch machen.

Ich denke, Kommunikation und auch Kompromissbereitschaft sollte hier die Lösung lauten. Rechtlich wird sich nicht alles durchsetzen lassen und als Eltern steht ihr ja beide in der Verantwortung. Von daher, kann ich nur raten: Reden!

Ansonsten gibt es vielleicht noch die Lösung, dass ein/zwei Kinder für eine Nacht zu Freunden/Oma&Opa gehen (soweit vorhanden?)?
Ein wenig nachdenken, Vorschläge ausarbeiten und dann nett servieren, dann gibt es auch eine Lösung.

Gruß
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« Antwort #8 am: 18. August 2016, 20:29:59 »

Natürlich kann in Teilen getrennter Umgang Sinn machen. Aber doch bitte nicht mit der Begründung, dass das sonst für den vollzeitarbeitenden Elternteil so eine große Last ist.

LG LBM
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« Antwort #9 am: 18. August 2016, 22:10:10 »

Mit Umgangscliquen haben wir das bei unseren fünf Kindern auch mal versucht. Ältestes Kind 9 Jahre, jüngstes Kind 5 Monate alt.
Die jüngeren Kinder fanden das nicht so gut, die waren sehr verunsichert, das die großen Geschwister fehlten. Außerdem kam es zu internen Rivalitäten.
Wer hat mit Papa dies oder jenes gemacht, unser Wochenende war toller, wer ist als erster wieder dran?
Hat also nicht lange funktioniert.
Also kamen immer alle fünf. Das klappte auch ganz gut. Allerdings mußte sich die älteste Tochter dabei gegenüber den jüngeren Geschwistern ganz schön zurücknehmen, bzw. hat schon von sich aus oft den Wünschen der Kleinen nachgegeben.
Heute ist sie fünfzehn Jahre alt und kommt nicht mehr am Wochenende. Sie war mal in den Sommerferien für ein paar Tage da, hat aber keine Lust mehr
auf Auseinandersetzungen mit ihren jüngeren Geschwistern. Sie ist zwischenzeitlich auch eine Wohnung nach nebenan zu meinem Schwiegervater gezogen, nachdem meine Schwiegermutter letzten Sommer verstorben ist. Ich treffe sie dann gelegentlich auf einen Eisbecher, gehen mal zusammen ins Kino oder eine Kleinigkeit essen. Dann bleibe ich wenigstens auf dem Laufenden, was sie gerade so beschäftigt.

Wie auch immer, wenn die Eltern nicht beide an einem Strang ziehen, geht nix.
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Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
Kasper
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« Antwort #10 am: 19. August 2016, 07:42:10 »

Natürlich kann in Teilen getrennter Umgang Sinn machen. Aber doch bitte nicht mit der Begründung, dass das sonst für den vollzeitarbeitenden Elternteil so eine große Last ist.
Sorry, ach wenn bei mir irgendwie alles anders ist wie bei anderen ... mich beschleicht das Gefühl, dass eine Last immer nicht dann sein darf, wenn diese weiblich ist.
Meine KM bekommt es nicht einmal gebacken, 10 Minuten alle drei in einem Raum zu halten, ohne dass sich die 4 gegenseitig zerfleischen. Die Oma (meine Mutter) die vor 5 Jahren noch tönte, dass sie die KM fertig macht, wenn sie die Kinder nochmal anpackt, feiert mit der KM inzwischen zusammen Weihnachten und meine Kids gehen zur Oma nur noch zum Taschengeld abholen.
Weiterhin keine Veränderung beim Umgang, der ist nicht vorhanden. Natürlich auch kein KU, obwohl die KM selbsternannt Kerngesund ist.

Wenn dann der Umgang mit drei Kindern nicht so gut klappt, aus Platzgründen, aus Altersgründen, dann muss das geändert werden. Und ich sehe nicht, dass die mit einer Last begründet wurde, sondern weil eine zwei Zimmer-Wohnung einfach zu klein für 4 Personen ist, weil es einen großen Altersunterschied gibt. Und ja, wenn die Wohnung zu klein ist, dann ist es eine Last, die bei der KM nicht vorhanden ist (vermute ich einmal). Und dann kann auch das ein Grund sein.

Gruß
Kasper
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« Antwort #11 am: 07. September 2016, 20:22:53 »

Seh ich auch so. Im vertrautem Umfeld mit genug Ausweichmöglichkeiten, gibt es erfahrungsgemäß weniger "Stress" mit den Kids.
Ich habe meine 3 Kids auch jahrelang zu Hause betreut, wenn Nochfrau auf Arbeit war. Und natürlich umgekehrt. Und es war nicht das Problem. Aber wir wohnen auf dem Dorf, genug Platz im Haus und Großeltern auch gleich in der Nähe bzw. noch eine Oma im Haus.
Aber mir "graut" es jetzt schon davor, die 3 Kids in einer 2 Raumwohnung im Neubau zu betreuen. Da reicht manchmal schon ne längere Autofahrt oder diverse Familienfeiern und der eine ist dem anderen sein Teufel.
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« Antwort #12 am: 18. September 2016, 14:37:50 »

Dann mache ich mich mal unbeliebt:
Für mich hört es sich so an als wolltest du der KM eines auswischen. Es passt dir nicht, dass sie ihr Leben genießt. Deshalb soll sie doch bitte immer mit einem bzw. 2 Kindern beschäftigt sein. Ganz ehrlich: Ziemlich daneben.
Auch, dass du das jüngste Kind früher nicht genommen hast... Man hätte Möglichkeiten finden können und wenn es der Gang zum Spielplatz ist.
Sicher sind die Interessen andere, aber die Km muss damit in ihrer Zeit ja auch zurecht kommen. Wie habt ihr früher gelebt? Wurde immer ein Kind Zuhause gelassen? Wenn es dir so unmachbar erscheint fand ich den Vorschlag der hier bereits gemacht wurde gut. Ein We alle drei und dann immer abwechseln die großen und die Kleine+ein Nachmittag alle 3 unter der Woche.
Was hälst du denn davon?
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midnightwish
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« Antwort #13 am: 18. September 2016, 16:29:04 »

Naja, der Umgang mit den Kindern ist nunmal nicht dazu da, dem betreuenden Elternteil ein freies WE zu verschaffen (welcher Elternteil hat denn in einer intakten Familie regelmäßig absolutes Kinderfrei?)

Der Umgang ist ein Recht der Kinder. Und gerade bei sehr großen Altersunterschieden kann und wird es schwierig sein diese alle immer unter einen Hut zu bringen. AUch in intakten Familien wird man da vielleicht das eine oder andere WE mal mit dem einen doer anderen Kind exklusiv verbringen

Von daher sollten es beide als Bereicherung sehen, wenn sie durch so eine Lösung Exklusivzeiten mit nur einem oder 2 Kindern gewinnen und es nicht als "verpasstes, weil nicht kinderfreies WE" sehen
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #14 am: 19. September 2016, 00:53:46 »

Moin,

bei uns war es damals auch nicht möglich, alle (fünf) Kinder meines Mannes gleichzeitig zum Umgang zu holen, vor allem aber auch, weil die Kinder das abgelehnt haben. Zudem wollte jedes Kind auch mal allein ohne Geschwister beim Vater sein. Die Mutter wollte gern, dass alle Kinder alle 14 Tage beim Vater sind, aber auch das war aufgrund der Wohnungssituation einfach nicht machbar und die Mädchen haben das auch selber abgelehnt.

Rausgekommen ist dabei, dass immer zwei Wochenenden hintereinander Umgang war und dann ein WE Pause. Die Jungs haben sich abgewechselt (immer einer allein und dann zwei zusammen am WE hintereinander). Die Mädchen konnten nach Lust und Laune nach Absprache mitkommen. Damals wurde diese Lösung bei Gericht ausgearbeitet und der Mutter wurde ganz klar gesagt, dass sie als Mutter von fünf Kindern nicht davon ausgehen kann, alle zwei Wochen kinderfrei zu haben.

Also sei kreativ, es wird nicht mehr lange dauern und deine älteren Kinder haben andere Pläne als den Umgang mit dir.

Mein Mann hatte übrigens damals nicht nur Vollzeit gearbeitet, er war auch noch im Drei-Schicht-System.

LG eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Umgangsrecht 3 Kinder
 
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