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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 09:21:26 *
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Autor Thema: Trennung - Wer zieht aus?  (Gelesen 4931 mal)
Ijob
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« am: 15. August 2016, 21:20:26 »

Erstmal ein freundliches Hallo in die Runde.

Folgende Situation hat sich bei mir nun eingestellt:
Trennung nach 11 Jahren Ehe, aus der 3 Kinder (6,10,11) hervorgingen. Wir bewohnen ein gemeinsames Haus (ges. Wohnfläche ca. 150 qm), wovon ca. 50qm auf eine seperate Wohnung entfallen, welche von ihrer Oma (92 Jahre) bewohnt wird und welche 200 Euro interne "Unkosten" dafür bezahlt.
Die Trennung wurde mir über ihren Anwalt mitgeteilt, zusätzlich mit der Aussage, ich hätte angeboten auszuziehen und solle das jetzt auch tun. Und der Aufforderung, Unterlagen für die Unterhaltsberechnung zur Verfügung zu stellen.
Dazu muss ich sagen, dass ich nach wiederholten Streiterein vor dieser Trennung angeboten hatte, ca. 2 Wochen Abstand zu nehmen und vorübergehend in das 17 km weit entfernte Haus meiner Großeltern zu ziehen. Es waren sowieso Ferien, wir hatten beide Urlaub und ich wollte die Dynamik etwas herausnehmen (bei einer begonnenden Paartherapie kam die Vermutung auf, dass meine DEF wahrscheinlich ein ADHS Problem haben könnte).
Also ab zum Anwalt, wiedermal beraten lassen, erstmal vorübergehend das andere Haus bewohnt (Kinder haben auch teilweise mit übernachtet und wir haben auch Sachen unternommen) und pünktlich zum Ferienende wieder das gemeinsame Haus bewohnt.
Über den Anwalt hab ich mitteilen lassen, dass sie eigentlich erstmal zu ihren Eltern ziehen könnte (genug Platz vorhanden). Diese wohnen ca. 150 m die Strasse runter und ein problemloser Umgang mit den Kindern wäre uns beiden möglich.
Würde ich ausziehen, würde ihre Mutter (Vorruhestand) die Kinder betreuen. Ich soll also durch die Oma ersetzt werden.
Die Reaktion auf meine Antwort ist natürlich wieder typisch ausgefallen. Nun droht sie mit dem Gericht und ehrlich gesagt bin ich im Moment der Sache nicht ganz abgeneigt, weil ich es drauf ankommen lassen würde und so alles schwarz auf weiß mit Unterschriften habe. Egal was rauskommt, ich habe es versucht und kann es auch später meinen Kindern gegenüber belegen. Parallel dazu bereite ich schon (heimlich) meinen Auszug vor. Leider gibt es in unserem Dorf keine Wohnung zum anmieten. Ich würde in das nächste Dorf ziehen wollen, wo auch die Schule der Kinder ist.
In der Vergangenheit war es so, dass wir die Kinder eigentlich fast immer im Wechsel betreut haben. Ich arbeite 3 Schichten 40 Std/Woche und sie in der Pflege 2 Schichten, ca. 30 Std./Woche und grob jedes 2. Wochenende, teilweise da auch Teildienst, also Früh und dann nochmal Nachmittags. Ihr Schichtplan war auf meinen abgestimmt und so war immer jemand zu Hause.
Da unsere Ehe noch nie einfach war, gab es eh schon diverse räumliche Trennungen in der Wohnung. Wir habe beide eigene Zimmer mit schlafmöglichkeit und ich auch noch ein kleines Bad mit Dusche dazu. Man kann sich also einigermaßen aus dem Weg gehen, wenn beide arbeiten gehen, sowieso (momentan ist sie immer noch krank geschrieben). Und die Kinder "genießen" es, weil beide Elternteile da sind. 
So das erstmal grob die Situation. Nun noch ein paar Fragen dazu.

Die Hausbelastung beträgt 552 Euro monatlich. Davon sind ca. 150 Euro Zinsen und 400  Euro ansparen in Bausparer. Dazu kommen nochmal ca. 380 Euro Nebenkosten im Schnitt pro Monat (Heizkosten, Müll, Versicherung etc.)
Die Belastung trage ich fast alleine. Ich habe die 200 Euro von der Oma und bekomme noch ca. 100 Euro "Zuschuß" von meiner DEF dazu. Ich habe ca. 1800 Euro im Monat und meine DEF ca. 1100 Euro.

Ab der (Anerkennung?) Trennung, müsste doch alles durch zwei gehen, richtig?
Ab wann würde Kindesunterhalt fällig werden? Ab Auszug?
Wie lange dauert so ein Verfahren, zwecks Wohnungszuweisung und mit welchen Kosten müßte man rechnen?


Zusätzlich bediene ich noch einen Ratenkredit (152 Euro) für meinen PKW, wo sie aber mit unterschrieben hat (ich stehe im Kaufvertrag und nutze das Auto für den Arbeitsweg). 

Ich danke euch schon mal
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« Antwort #1 am: 15. August 2016, 22:13:20 »

Hallo,

auf dem Dorf heimlich ausziehen? Bist Du Dir sicher, dass das funktioniert?

Im Prinzip erfordert ein Trennngsjahr keinen Auszug sondern nur eine räumliche Trennung, wobei jeder für sich wirtschaften muss. Die Frage der Ehewohnung bei Getrenntleben ist in § 1361 BGB geregelt.
Im Prinzip kann das Gericht die Ehewohnung einem zusprechen, wenn die Anwesenheit des anderen eine unbillige Härte darstellt. Die Gefahr hier für Dich ist, dass diese unbillige Härte provoziert wird.
Wenn Du schon ausziehen willst, dann solltest Du vorher auch den Umgang geklärt haben und wichtige Dokumente gesichert haben. Wenn absehbar ist, dass Du ausziehst ist eine Involvierung des Gerichts unnötig.

Bevor Du aber ausziehst sollten Umgang und Unterhalt geklärt sein, weil es hier mit Sicherheit schwierig wird. Trennungsunterhalt und KU werden ab der Trennung fällig und es läuft das Trennungsjahr.
Im Prinzip hast Du KU gemäß DDT zu zahlen. Ansonsten steht Deiner Frau die Hälfte des Familieneinkommens zu, d.h. es geht nicht unbedingt um die Hälfte Deiner Einkünfte sondern um die Hälfte des gemeinsamen Einkommens.

Das Haus stellt ein besonderes Streitobjekt dar, wer steht denn im Grundbuch? Kann Deine Frau das Haus alleine stemmen oder ruiniert das Haus und die Scheidung euch beide? Bei 1800 Euro bist Du schon für den KU Deiner 3 Kinder ein Mangelfall.  Mit 1100 Euro plus KU sehe ich auch nicht unbedingt, dass Deine Frau das Haus stemmen kann. Vielleicht solltet ihr darüber nachdenken das Haus zu verkaufen, wobei die an die Oma vermietete Wohnung ein besonderes Problem darstellt.

Es ist dringend anzuraten sich über die finaziellen Konsequenzen Gedanken zu machen beovr man sinnlos Geld verprozessiert.

VG Susi
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« Antwort #2 am: 15. August 2016, 23:26:07 »

Also laut Anwalt gibt es keinen Ehegattenunterhalt. Das Kindergeld fließt komplett an meine Nochfrau.
Der KU ist also ab der Trennung fällig, auch wenn wir noch zusammen im Haus wohnen, aber getrennt von Bett und Tisch sind? Gerade ich da trotz weitere Zahlungen aller Hauskosten irgendwie in Verzug?
Unsere Einkommen sind ja relativ gleich, wenn ich das Kindergeld mit berücksichtige. Die Hauskosten trage ich dennoch alleine.
Eine Meditation ist angestrebt, meine DEF hatte schon ihren Termin, meiner ist in 2 Tagen. Einen Termin beim Jugendamt zwecks Beratung Trennung und Kinder wollte ich noch machen.
Zusätzlich übernachtet schon seit Wochen aller 2-3 Tage ihre Freundin mit im Haus. Gab Tage, da hat sie mich komplett ignoriert. Naja, ich Versuch mich nicht provozieren zu lassen.
Mit "heimlich" meinte ich, dass ich eventuelle Wohnungen etc. abkläre, damit das alles grob vorbereitet wäre.
Und wir stehen beide im Grundbuch zu gleichen Teilen.
Und angeblich hätte sie eine Lösung für eventuell fehlendes Geld. Wie die aussieht, weiß ich nicht. Vielleicht will sie ihre Stunden aufstocken oder ihre Freundin mit einziehen lassen? Keine Ahnung.
« Letzte Änderung: 15. August 2016, 23:33:41 von Ijob » Gespeichert
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« Antwort #3 am: 15. August 2016, 23:44:13 »

Der KU ist also ab der Trennung fällig, auch wenn wir noch zusammen im Haus wohnen, aber getrennt von Bett und Tisch sind? Gerade ich da trotz weitere Zahlungen aller Hauskosten irgendwie in Verzug?
Der KU ist, wie auch der Trennungsunterhalt, dann fällig, wenn a) die Trennung vollzogen ist und b) er eingefordert wurde.
Bezüglich der Kosten gibt es zwei Möglichkeiten, für die Du optieren kannst:
entweder werden die von Dir getragenen gemeinsamen Kosten bei der Unterhaltsberechnung (des Trennungsunterhalts, nicht des KU) einkommensmindernd abgezogen
oder Du machst die für Deine Frau (anteilig) geleisteten Zahlungen ihr gegenüber geltend und klagst ggf. die Rückzahlung ein.
Beide Möglichkeiten sind suboptimal und riskant. Am Besten bekommt ihr das ganze umgehend auseinandergedröselt !!

Gruss von der Insel
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« Antwort #4 am: 16. August 2016, 00:16:35 »

Das mit dem KU verstehe ich jetzt irgendwie nicht. Gehören die Kinder automatisch zu meiner Nochfrau, wenn sie sich trennt? Wir wohnen ja noch zusammen, wenn auch getrennt von Bett und Tisch.
Und die Kreditschulden sind unser beider Schulden.
« Letzte Änderung: 16. August 2016, 00:19:51 von Ijob » Gespeichert
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« Antwort #5 am: 16. August 2016, 07:41:22 »

Das mit dem KU verstehe ich jetzt irgendwie nicht. Gehören die Kinder automatisch zu meiner Nochfrau, wenn sie sich trennt?

Nein, gehören sie eben nicht und du kannst die gleichen Forderungen aufstellen. Wie ist/war die Betreuungssituation bis zu Eurer Trennung.

Es ist ein das Problem, dass fast alle in Deutschland bei einer Trennung dem pawlowschen Reflex unterliegen, dass der Mann automatisch Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt zu zahlen hat und das am besten sofort und eher zuviel als ja zu wenig. Diese Misere zieht sich dann über VB , JA und FamG fort.

Wenn Du also einen hohen Anteil an der Kinderbetreuung bisher hattest und diesen auch weiterhin aufrecht erhalten kannst/willst und Deine bald Ex heuer und nder Vergangenheit gearbeitet hat, dann spricht nichts dagegen die gleichen Forderungen an sie zu stelllen.

Es sind die Kinder von Euch beiden!!!

Also acht nicht gleich zu Beginn den Fehler wie tausende Männer und laufeDeiner Ex hinterher. Es gelten die bisherigen Ahmenbedingu gen unddiese sollten soweit möglich erhalten bleiben. Hinterfrage auch deinen Anwalt, denn viele zielen von vornherein darauf ab, das der KV NUR 14 tägigen Umgang hat, KU zahlt und zu allem ja und Amen sagen soll und am Ende mit dem Ergebnis auch GlückLicht und dankbar sein soll.

Es gibt auch, wenn auch nur sehr wenige, Gegenbeispiele, in denen KV viel mehr für ihre Kinder erreichen. Also begegne nicht nur Deiner Ex auf Augenhöhe,sondern frage jeden, der eine Institution in Deinem Verfahren vertritt, warum du nur noch alle 14 Tage Deine Kinder sehen sollst, warum Duden KU tragen sollst, etc
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
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« Antwort #6 am: 16. August 2016, 08:09:39 »

Hallo,

wenn Du offensiv darauf hinarbeitest, kannst Du ein Wechselmodell erreichen. Das setzt aber eine entsprechend große Wohnung Deinerseits voraus.
Bei eine echten Wechselmodell (genau 50 zu 50) wird der KU gemäß dem addierten Einkommen beider Eltern aus der DDT bestimmt und dann gequotelt. Auch hier wirst Du mehr zahlen müssen als Deine Frau, weil Dein Einkommen höher ist, außerdem sind wie gesagt zwei große Wohnungen zu unterhalten.

Willst Du die Kinder hauptsächlich betreuen (mehr als 50%) dann solltest Du nicht ausziehen. Betreut einer mehr als 50%, dann kann das beim KU geringfügig (1-2 Stufen) berücksichtigt werden, wird Dir nicht viel nützen.

Das ist nicht dazu gedacht Dich zu erschrecken sondern Dir (und auch Deiner Frau) klarzumachen, dass eine Scheidung mehr ist als ich zieh halt mal aus.

VG Susi
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« Antwort #7 am: 16. August 2016, 08:57:07 »

Danke, aber das ist mir durchaus bewußt. Und mich erschreckst du damit auch nicht. Wir hatten letztes Jahr schon mal eine Auszeit (diese Ehe war nie einfach) und da habe ich mich schon über einiges informiert.
Ich arbeite 3 Schichten, ist schwierig mit den 50%. In dem gemeinsamen Haus könnte es eher funktionieren, falls die KM die paar Meter weiter bei ihren Eltern wohnen würde. Da könnten wir die Kids immer im Haus betreuen. Aber das funzt wahrscheinlich auch nur solange, wie wir beide Solo bleiben und das 50/50 hier im Haus passt überhaupt nicht zu den "Erwartungen" der KM. Und ich ahne da auch nichts Gutes, was speziell ihren Vater betrifft.
Zur Not könnte ich vielleicht Tagschicht mit einer gewissen Flexzeit machen (Stand meiner Anfrage letztes Jahr). Aber ich würde 3 Lohngruppen einbüßen. Und meine jetzige Lohngruppe mußte ich mir vor Gericht erkämpfen. Also dahingehend auch ein Rückschritt, der dann vielleicht auch nicht mal so eben wieder rückgängig gemacht werden kann.
Die Wohnung, welche ich im Blick habe, hat ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und das Wohnzimmer. Hätte ich zwei Zimmer für 3 Kinder (ich würde im Wohnzimmer schlafen). Ist auf Dauer auch nicht so das Wahre. Liegt aber preislich mit 390 Euro Warm in der SB Kalkulation.
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« Antwort #8 am: 16. August 2016, 09:16:44 »

Ok, dann wäre für Euch unter Umständen das Nest-Modell geeignet. Beim Nest-Modell ziehen die Eltern aus und die Kinder bleiben wohnen. Die Eltern betreuen die Kinder im Nest abwechselnd.
Sprich im Gegensatz zum Wechselmodell, wo die Kindern den Wohnort wechseln, wechseln beim Nestmodell die Eltern.
Neue Partner müssten dann allerdings damit leben könne, dass der Partner während der Betreuungszeit im Nest wohnt.
Kosten sind hier natürlich auch hoch, da man ja für die Eltern 2 zusätzliche Wohnungen braucht.

VG Susi
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« Antwort #9 am: 16. August 2016, 09:31:16 »

Ja eben, und das alte Konfliktpotential "Chaos-Haushalt" ist damit auch nicht aus der Welt.
Ideen habe ich einige, was die Meditation betrifft und zur Not auch im Bezug auf eine andere Wohnung. Morgen hab ich mein erstes Gepräch, danach bin ich hoffentlich etwas "schlauer".
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« Antwort #10 am: 16. August 2016, 12:23:03 »

Moin ljob.

Ich wollte mich erst gar nicht in den Thread einklinken, da ich die Umstände für derart komplex halte, dass es m.E. das Forum sprengt. Sicher kannst Du die (durchaus unterschiedlichen) Meinungen hier als Anregungen zum Nachdenken, zum Diskutieren verwenden. Allerdings gebe ich Dir den Rat, wenn es auf eine juristische Klärung hinausläuft, Dir gute anwaltliche Unterstützung zu holen (und ja, die kostet auch wieder): Denn gerade das Haus (Elternhaus der KM), wofür Du finanziell in der Bütt stehst (Kreditvertrag) und auch im Grundbuch(?) und auch noch die Oma drin wohnend, macht es unendlich kompliziert. Ob angesichts Eurer beiderseitigen Schichtarbeit ein vernünftiges Umgangs-/ Wechselmodell ausgeurteilt werden kann ohne dass eine deutlich weniger arbeitet und sich vom anderen finanzieren lässt, halte ich bei 3 Kindern für fraglich!

Deshalb würde ich an Deiner Stelle sehr viel auf die Mediation setzen, in der Hoffnung, ihr findet eine gemeinsame Elternbasis, die Euch beiden ermöglicht weiter für das finanzielle Wohlergehen zu sorgen und deshalb Zeit und Raum für gemeinsame wie auch immer verteilte Kinderbetreuung aufbringen könnt. Deshalb würde ich die Mediation nicht mit ultra-harten Forderungen starten, sodass überhaupt erkennbar ist, dass eine Einigung möglich ist. Allerdings ein wenig Spielraum für Kompromissfindung (= Nachgeben) einbauen. Wenn KM erkennen lässt, dass sie nicht bereit ist sich auf Augenhöhe zu einigen, wird es leider schwer...

Rein gefühlsmäßig würde ich das emotional besetzte Feld des mütterlichen Elternhauses räumen und versuchen, aus der Nummer mit nem blauen Auge rauszukommen. Wenn KM dann eine Lösung hat, das Haus zu halten, dann ist sie 1. ortsgebunden und hat 2. hoffentlich erkannt, für den Erhalt des Hauses auch arbeiten zu müssen und braucht dann 3. dich als Vater für Kinderbetreuung.

Wenn sie anstrebt, Dich als Financier fürs Haus zu bekommen, dann: oje...  cry_smile
Wenn Du anstrebst, als finanzieller Gewinner aus der Hausgeschichte rauszukommen: ebenfalls oje  cry_smile



Gruß. toto
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« Antwort #11 am: 16. August 2016, 20:30:11 »

Toto, du sprichst mir mit vielen Dingen aus der Seele.
Wir hatten ja die ganzen Jahre quasi ein Wechselmodell. Nur bei 2 Haushalten ist es halt problematischer. Auch aus Platzgründen. Mein eventueller neuer Haushalt wäre in Schulnähe. Da wäre ein großer Vorteil, weil die Kids nicht extra abgeholt werden müßten, sondern je nach Schulschluß einfach zu mir kommen könnten. Außer ich habe Spätschicht. Gerade für den Großen wäre es ein Vorteil, weil er halt auch mal unplanmäßig Aus hat. Da sind wir in der Vergangenheit öfters mehrfach gefahren, um die Kids alle heim zu holen, oder sie fuhren auch mal Bus. Die Kids haben auch mehr Schulfreunde im anderem Ort. Das ist auch nicht zu vernachlässigen. Und es sind nur 5 km Entfernung, mit dem Fahrrad gut machbar und mein Arbeitsweg würde sich auch verkürzen (Fahrrad möglich).
Dazu die emotionale Sache mit dem Haus. Wir haben es damals aus der Banksicherheit ihrer Eltern herausgelöst. Ea war schon viel gemacht, aber über die Jahre floß trotzdem noch einiges an Geld und Eigenleistung hinein. Erst vor 3 Jahren nochmal 30T für Kläranlage, Heizung, Fenster Türen, etc.
Ich habe kein Problem, dass Haus zu verlassen um Abstand zu haben. Ich würde aber die Kinder dort auch nicht herausreißen wollen. Und unbestritten ist ihre Betreuung dort unproblematischer. Die ganze Umgebung ist vertraut, niemand meckert wenn's mal lauter ist, überall Ansprechpartner (Nachbar=Patenonkel, Oma im Haus, Großeltern gleich die Straße runter) und jeder hat im Haus sein eigenes Zimmer.
Ich will versuchen, eine flexible Betreung zu ca. 30% zu schaffen. Mehr schaffe ich wahrscheinlich unter den Bedingungen nicht und ich will auch nicht irgendwas versprechen, was ich dann nicht einhalten kann.
Und solange sie und ihre Familie auch an dem Haus interessiert sind, werden sie auch Mittel und Wege finden, dass es erhalten bleibt.
Und rein theoretisch gesehen, wer mir wegen irgendwelchem Geld ans Leder will, kommt an meiner Haushälfte nicht vorbei. Und das wiederum dürfte dann nicht im Interesse der KM und ihrer Familie sein.
Und mit 3 Kindern wohnt es sich zur Miete auch nicht günstiger und vor allem nicht so komfortabel. Und die Ratenzahlung wird sowieso von mir gedeckt. Egal wie es verrechnet wird.
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« Antwort #12 am: 16. August 2016, 20:50:06 »

Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass ich nicht trotzdem versuche, im Haus zu bleiben.
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« Antwort #13 am: 17. August 2016, 01:00:07 »

Moin nochmal.

Du musst aufpassen - das ist ein Ritt auf der Rasierklinge. Natürlich sollst Du Dich nicht kampflos geschlagen geben. Aber dies
Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass ich nicht trotzdem versuche, im Haus zu bleiben.
halte ich für gefährlich, da das Haus vermutlich emotional bei ihr und ihrer Familie besetzt ist!

Wenn Du bei der KM die Chance erkennst, dass es in erster Linie darum geht, dass ihr gemeinsam Eltern für die Kinder bleiben könnt, dann würde ich beim Haus nicht jeden Pfennig auf die Goldwaage legen, auch nicht Deinen Schweiß, der in die Eigenleistung geflossen ist aufrechnen.

Wenn Du Dich teuer für das Haus ausbezahlen lassen willst, dann wird die KM dies vermutlich sich finanzieren lassen, durch maximalen Unterhalt für drei Kinder, der Dich zwingt maximal in Schichten zu buckeln und deshalb keinen Raum für Betreuung Deinerseits lässt, was Dich zum reinen Umgangsvater macht - ein Teufelskreis...

Nochmal: wenn ihr reden und klar denken könnt, dann lass ihr das Haus. Wenn sie versteht, dass sie für das Haus auch wird ordentlich arbeiten müssen, dann braucht sie Deine Unterstüzung in der Betreuung und sollte Dich nicht über KU melken. Lasst Euch gegenseitig Luft zum Atmen und Betreuen der Kinder.

Ja, das müsst ihr beide wollen! Bei Dir kannst Du anfangen und in der Mediation schauen, wie sie das sieht.

Toto
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« Antwort #14 am: 17. August 2016, 01:15:18 »

Bei meiner DEF liegt höchstwahrscheinlich ADHS und noch paar andere traumatische Sachen vor ( von der Paartherapeutin damals vermutet und von meiner Frau damals selbst bestätigt - ohne weitere Diagnose).
Da tickt alles bissl anders.
Und zur Betreuung bin ich gar nicht eingeplant. Das soll ihre Mutter machen (Vorruhestand).
So sieht's erstmal aus....
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« Antwort #15 am: 17. August 2016, 07:41:47 »

Und zur Betreuung bin ich gar nicht eingeplant. Das soll ihre Mutter machen (Vorruhestand).
So sieht's erstmal aus....

Na, dann hoffe ich für Dich, dass Du mit Deinen sehr wagen Vorstellungen hinsichtlich Betreuung etc nicht unter die Äderchen kommst, denn

Wir hatten ja die ganzen Jahre quasi ein Wechselmodell.

Passt wohl nicht ganz zudem Thema, dass Du nun erstmal aus der Betreuung raus sein sollst aus Sicht der KM.

Ich denke sie ist gedanklich schon sehr viel weiter als Du und setzt ihre Pläne bereits um, während Du noch am schönreden bist.....die nicht diagnostizierten Krankheiten der KM gehen Dich nichts an und versuche erst gar nicht diese als Argumente oder Ausreden für dich nutzen zu wollen....das geht nach hinten los

Toto, du sprichst mir mit vielen Dingen aus der Seele.

Ich will versuchen, eine flexible Betreung zu ca. 30% zu schaffen. Mehr schaffe ich wahrscheinlich unter den Bedingungen nicht und ich will auch nicht irgendwas versprechen, was ich dann nicht einhalten kann.
Und solange sie und ihre Familie auch an dem Haus interessiert sind, werden sie auch Mittel und Wege finden, dass es erhalten bleibt.
Und rein theoretisch gesehen, wer mir wegen irgendwelchem Geld ans Leder will, kommt an meiner Haushälfte nicht vorbei. Und das wiederum dürfte dann nicht im Interesse der KM und ihrer Familie sein.
Und mit 3 Kindern wohnt es sich zur Miete auch nicht günstiger und vor allem nicht so komfortabel. Und die Ratenzahlung wird sowieso von mir gedeckt. Egal wie es verrechnet wird.

Wenn Du Dich damit mal nicht verkalkulierst, auf diesen sehr schwachen Trumpf würde ich mich nicht verlassen, das kann eher noch zu deinem finanziellen Grab werden.


Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Mediation,hoffe, dass Du dort aber zielgerichteter hineingehen wirst

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« Antwort #16 am: 17. August 2016, 11:01:03 »


....die nicht diagnostizierten Krankheiten der KM gehen Dich nichts an und versuche erst gar nicht diese als Argumente oder Ausreden für dich nutzen zu wollen....das geht nach hinten los


Das geht mich schon was an, weil das "anders ticken" für die Verhandlungen (Meditation) wichtig ist. Sonst ist der Zugang schneller blockiert, wie Du bis 3 Zählen kannst.

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« Antwort #17 am: 17. August 2016, 11:48:00 »

Das geht mich schon was an, weil das "anders ticken" für die Verhandlungen (Meditation) wichtig ist. Sonst ist der Zugang schneller blockiert, wie Du bis 3 Zählen kannst.

Ja - dh Du musst wissen, wie Du mit ihren Verhalten in solchen speziellen (Druck)Situation umgehst und darauf vorbereitet sein. Ob das dann krankhaft ist oder nur eine emotionale Übersprunghandlung ist - tut rein gar nichst zur Sache. In keinem Fall solltest Du mit solchen Vermutungen oder Vorhaltungen argumentieren.

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« Antwort #18 am: 17. August 2016, 22:07:35 »

Ich würde immer NUR Dinge in den Ring werfen, die ich auch beweisen kann, aber anscheinend bist du dir deiner Sache sehr sicher. Doch wer anderen psychische Krankheiten vorwirft,wird vor Gericht nicht unbedingt positiv angesehen werden, insbesondere als mann nicht.

Aber dann bin ich mal auf deine Berichte gespannt, wie Mediation und aus meiner Sicht garantiert folgende Gerichtsverfahren verlaufen,wenn Du der KM psychische Erkrankungen vorhältst
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« Antwort #19 am: 17. August 2016, 22:18:13 »

Bei meiner DEF liegt höchstwahrscheinlich ADHS und noch paar andere traumatische Sachen vor ( von der Paartherapeutin damals vermutet und von meiner Frau damals selbst bestätigt - ohne weitere Diagnose).
Da tickt alles bissl anders.
Ähm, was tickt bei "höchstwahrscheinlich ADHS" so sehr anders, dass man sich in Verhandlungen darauf einstellen müsste? Das würde ich niemandem auf die Nase binden.
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« Antwort #20 am: 18. August 2016, 04:16:54 »

Also erstmal langsam. Ich Rede hier nicht von irgendwelchen psychischen Dingen, die ich vor Gericht anbringen will. Solange das Wohl der Kinder nicht gefährdet ist, gebe ich euch da vollkommen Recht. Obwohl es da auch schon gewisse Punkte gab. Wenn ich z.B. Heim komme und die Wäsche hängt zum Trocknen vor der Glasscheibe vom befeuerten 7kw Ofen, mit nur wenig Abstand, bekomme ich schon Sorgenfalten.

Ob das nun nur eine gewisse Sorglosigkeit oder was anderes ist, kann und will ich jetzt nicht beurteilen. Gibt auch Leute, die fahren mit ihren Kindern im Auto wie die Henker.
Ansonsten ist die KM in meinem Augen eine gute Mutter. Da kann ich nicht klagen. Sie ist halt etwas sehr chaotisch, was viele Dinge betrifft. Und da sehe ich persönlich eher die Probleme, wie sie das alles stemmen will.

Gestern hatte ich meine "Einzelsitzung" bei der Meditation.
Der Meditatorin (Psychologin) habe ich erstmal ca. 14 Jahre Beziehung anvertraut. Musste erstmal raus. Und sie weiß jetzt ungefähr, was hier emotional läuft und wie wir wahrscheinlich "ticken".
Ich halte das persönlich für sehr wichtig, denn sie soll ja schließlich irgendwie vermitteln.

Nochmal kurz zum ADHS.
Grob gesagt eine Reizüberflutung durch fehlenden Reizfilter.
Und wenn da zu viel Input einströmt, wird zu gemacht und weitere normale Kommunikation ist dann fast nicht möglich.
Und das ist bei einer Meditation nicht gerade förderlich.
Dazu kommt eine Hyperfokussierung auf bestimmte Dinge. Und das ist gerade die Scheidung. Deshalb setzte ich da auch etwas Hoffnung in die Meditatorin, die da hoffentlich etwas Schwung aus der Geschichte nimmt. Ehe Madame noch Sachen anstellt, die nicht mal ihr was nützen.

Und der Vollständigkeit halber, die KM wirft mir massiven Narzissmus vor. Und das zeigt sie auch in ihrem Vorgehen zwecks Scheidung (Stichwort "Trennung vom Narzissten).
Bei Freunden und Verwanden von mir brachte das bloß ein Lachen als Reaktion und paar von mir gemachte Selbsttests sagen da auch was anderes, aber wenn ich schon mal ne Psychologin an der Hand habe, werde ich mal versuchen das abzuklären. Eventuell nimmt das auch nochmal etwas Dynamik aus der Sache, oder ich habe noch ne Baustelle.

______________
Edit: Absätze eingefügt. Bitte achte auf Lesbarkeit der Beiträge. So lange Fließtexte sind Schwerstarbeit für die Augen. Danke
« Letzte Änderung: 18. August 2016, 06:04:20 von Lausebackesmama » Gespeichert
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« Antwort #21 am: 18. August 2016, 08:17:21 »

Grob gesagt eine Reizüberflutung durch fehlenden Reizfilter.
Und wenn da zu viel Input einströmt, wird zu gemacht und weitere normale Kommunikation ist dann fast nicht möglich.
Und das ist bei einer Meditation nicht gerade förderlich.
Dazu kommt eine Hyperfokussierung auf bestimmte Dinge. Und das ist gerade die Scheidung. Deshalb setzte ich da auch etwas Hoffnung in die Meditatorin, die da hoffentlich etwas Schwung aus der Geschichte nimmt. Ehe Madame noch Sachen anstellt, die nicht mal ihr was nützen.
So wie Du das hier beschreibst musst Du auch im RL damit umgehen: Nicht der KM ihr Verhalten vorwerfen, sondern wenn Du sinnvoll was für Dich und die Kinder erreichen willst, musst Du lernen mit ihrem Verhalten umzugehen. Nicht jede Reaktion der KM auf die Goldwaage legen, vielleicht an einigen Punkten sie vor sich selbst schützen (wenn es Dir/ Euch gelingt, sie davon zu überzeugen). Und wenn Du weisst wie sie auf gewisse Punkte reagiert, dann vielleicht das taktisch nutzen.

Bei Freunden und Verwanden von mir brachte das bloß ein Lachen als Reaktion und paar von mir gemachte Selbsttests sagen da auch was anderes, aber wenn ich schon mal ne Psychologin an der Hand habe, werde ich mal versuchen das abzuklären.
Naja, auf der einen Seite ist das wissen um eigene mögliche Schwächen natürlich gut. Aber - ohne Dich natürlich zu kennen - scheint es mir hier eine der Übersprunghandlungen/ Bezichtigungen der KM zu sein. Wenn Du aber tats. an einer prof. Abklärung interessiert bist, dann würde ich damit nicht die Mediatorin belasten.

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« Antwort #22 am: 18. August 2016, 16:08:39 »

Ja, der geübte Umgang mit der KM ;-)
Seit über einem Jahr belese ich mich darüber in Büchern und Foren und führte mit Therapeuten Gespräche drüber (Paartherapie und Vater-Kind Kur). Am Ende ist das Ergebniss strittig.
Je mehr ich Dynamik herausgenommen habe, umsomehr wurde die Reiberei ihrerseits gesucht. So kommt es mir jedenfalls vor. Am liebsten würde ich jetzt sagen "nicht mein Zirkus, nicht meine Affen", aber wir sind ja immer noch gemeinsame Eltern mit Haus und müssen im Moment sehr viel gemeinsam regeln.
Die Meditation findet übrigens über die AWO bei uns statt. Deshalb auch die Idee, wegen einer Diagnostik meinerseits erstmal die Meditatorin zu befragen. Nicht weil sie es machen soll, sondern weil sie es vielleicht erstmal grob einschätzen und vermitteln kann.
Hab sie vorhin angerufen und sie meinte dann bloß, ich bräuchte das nicht.
Und ich soll die Vorwürfe bei der nächsten Sitzung ansprechen. Mal schaun...
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Susi64
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« Antwort #23 am: 18. August 2016, 17:46:52 »

Hallo,

sicher kenne ich die Situation nicht wirklich, aber mit Deinem Versuch die ganze Sache zu psychologisieren wirst Du nicht weit kommen.
So wie die Versuche Deiner Frau Dir Narzismus zu unterstellen zu nichts führen werden, wird auch Dein Versuch Deiner Frau was anzuhängen nur auf Dich zurückfallen.

Das sich in Trennng befindliche Paar sonstwas anhängen wollen ist leider normal und führt in aller Regel zu tiefen nachhaltigen und langanhaltenen Konflikten, die zu hohen Anwaltskosten führen. Dein Vertrauen in die Mediation in allen Ehren, die Mediation sollte aber die Elternbasis für die Kinder verbessern und zu einer sinnvollen Trennung führen. Wenn Deine Frau sagt für den Quatsch habe ich keine Zeit, dann ist es vorbei.
Kümmere Dich um die wesentlichen Dinge.

VG Susi
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« Antwort #24 am: 18. August 2016, 18:45:42 »



Gestern hatte ich meine "Einzelsitzung" bei der Meditation.
Der Meditatorin (Psychologin) habe ich erstmal ca. 14 Jahre Beziehung anvertraut. Musste erstmal raus. Und sie weiß jetzt ungefähr, was hier emotional läuft und wie wir wahrscheinlich "ticken".


Also du hattest deine Einzelsitzung und hast der Mediatorin alles erzählt und jetzt weiß sie wie ihr (deine Frau und Du) ticken. Und das aus einem Einzelgespräch mit Dir in dem Du über dich und deine Frau erzählst.

Merkst du gerade etwas?

Und dann noch:


Dazu kommt eine Hyperfokussierung auf bestimmte Dinge. Und das ist gerade die Scheidung. Deshalb setzte ich da auch etwas Hoffnung in die Meditatorin, die da hoffentlich etwas Schwung aus der Geschichte nimmt. Ehe Madame noch Sachen anstellt, die nicht mal ihr was nützen.


Also wenn nach einer Trennung für die eine Konzentration auf die Scheidung ein Kriterium darstellt, dass deine Frau krank ist.....sorry, da muss ich jetzt leider echt sagen dass in deiner Wahrnehmung etwas nicht stimmt...

Vielleicht solltest Du Dir mal die Ausprägungen von narzistischen Merkmalen anschauen
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
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