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Autor Thema: Jede Woche sterben drei Kinder durch Vernachlässigung oder Gewalt  (Gelesen 3342 mal)
oldie
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Bonnie 2


« am: 04. August 2016, 10:18:28 »

Der Kinderschutzbund schlägt Alarm: Pro Woche sterben drei Kinder an den Folgen von Vernachlässigung und Gewalt. Wie man dieser Entwicklung entgegenwirken will.

Die Zahl der Gefährdungen von Kindern sei seit 2012 jährlich um ungefähr acht Prozent gestiegen, fügte Hilgers hinzu. "Und das, obwohl wir in Deutschland immer weniger Kinder haben." Als Gründe nannte der Kinderschutzbund-Präsident Armut und Fehler in der Steuer- und Sozialpolitik.
Quelle: Augsburger Allgemeine vom 03.08.2016
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
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Kasper
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« Antwort #1 am: 04. August 2016, 17:41:11 »

Ich sehe die Fehler in der selbstherrlichen Art wie beteiligte Ihre Arbeit (gerade nicht) machen. Es gibt eine offizielle Linie und die wird ohne wenn und aber durchgezogen, und wenn die Lügen noch so absurrt sind. Ich spreche JA MA, VB, EZB MA die Kompetenz ab, sich mit den Thema ausreichen beschäftigen zu wollen und selbst nur an einen einfachen, möglichst problemlosen absitzen der Arbeitszeit, um allen vorzustöhnen, wie Anstrengend der Job ist ... und wie uneinsichtig die Eltern sind. Ohne zu verstehen, dass sie selber Teil des Problems sind.

Da diese NICHT reagieren, wenn man sich aktiv an sie wendet und Hilfe sucht ... muss man also bei den vorhandenen Institutionen anfangen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Malachit
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« Antwort #2 am: 04. August 2016, 18:44:46 »

Hallo zusammen,

Der Kinderschutzbund schlägt Alarm: (...)

Sorry, aber weiter als bis hierhin wollte ich dann gar nicht mehr lesen. Die Art und Weise, wie dieser "Kinderschutz"bund arbeitet, kann man z.B. in diesem Fall nachlesen, den wir hier vor einem knappen Jahr hatten:

Die Kindsmutter schilder abenteuerliche Geschichten. Der Kinderschutzbund wird vorgeladen, da die Kindsmutter sich an diesen gewand hat. Ein persönliches Gespräch mit mir im Vorfeld beim Kinderschutzbund wurde abgelehnt. Der Kinderschutzbund bestätigt die Glaubwürdigkeit der Kindsmutter.  

Vor dem Familiengericht die Glaubwürdigkeit der Mutter zu bestätigen, ohne den Vater auch nur gehört zu haben, das ist schon ein verdammt starkes Stück: Unter der falschen Flagge des Kindeswohls hat der Kinderschutzbund hier eine hundertprozentige Parteinahme zugunsten der Mutter und zulasten des Vaters betrieben.

Und wer da nun meint, dies sei vielleicht mal wieder nur so ein bedauerlicher Einzelfall gewesen, der informiere sich bitte über den langjährigen Kinderschutzbund-Vizepräsidenten Ludwig Salgo, und insbesondere, als wes Geistes Kind er sich im deutschen Familienrecht erwiesen hat: ein Mütterkreuzler, wie er im Buche steht. Er war z.B. einer der vehementesten Kämpfer gegen das gemeinsame Sorgerecht unverheirateter Eltern.

Nix für ungut,

Malachit.

P.S. der Wikipedia-Artikel über Salgo ist genau so erbärmlich wie der ganze übrige Müll, den die deutsche Wikilügia über das Familienrecht schreibt. Wer mehr über Salgo wissen will, der bemühe dafür besser irgendeine Suchmaschine.
« Letzte Änderung: 04. August 2016, 18:48:19 von Malachit » Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Tina10
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« Antwort #3 am: 05. August 2016, 10:55:11 »

Irgendwie verstehe ich nicht, was mit der Einstellung des Artikels hier gewollt ist. In diesem Thread regt man sich auf, weil die Institutionen untätig sind, im Nachbarthread überschlagen sich alle vor Empörung, weil eine Umgangspflegerin den Umgang für einen Vater ausgesetzt hat, dessen Kind nach dem Umgang von Schlägen und Tritten durch den Vater berichtete.

 question
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Susi64
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« Antwort #4 am: 05. August 2016, 11:20:59 »

Hallo,

beide Fälle passen gut zusammen. In beiden Fällen wird nicht etwas geprüft ob die Körperverletzung ärztlich dokumentiert ist, wird nicht gefragt wie die Psychologin zu ihrem Urteil kommt, wird nicht gefragt was Dritte, Großeltern/Kiga dazu sagen, sondern auf Grund einer dünnen Berichtslage wird nachhaltig falsch gehandelt.
Alle Skandale, die mit Bezug auf das JA bekannt werden, gehen entlang dieser Linie.

VG Susi
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« Antwort #5 am: 05. August 2016, 11:33:57 »

In beiden Fällen wird nicht etwas geprüft...

Welches ist der von Dir gemeinte zweite Fall?

..ob die Körperverletzung ärztlich dokumentiert ...

Soll ein Kind wirklich so lange den Umgang wahrnehmen müssen, bis konkrete körperliche Schäden nachweisbar sind?!?

Nur zur Info: Eine Ohrfeige oder einen Tritt kann man am nächsten Tag häufig schon nicht mehr sehen.

..wird nicht gefragt wie die Psychologin zu ihrem Urteil kommt,

Woher weißt Du denn das? Du spekulierst einfach immer 'mal in's Blaue hinein.

.. Alle Skandale, die mit Bezug auf das JA bekannt werden, gehen entlang dieser Linie.

Nein, die Skandale entstehen dadurch, dass eben nicht eingegriffen wird, obwohl Misshandlungen berichtet warden.
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Susi64
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« Antwort #6 am: 05. August 2016, 12:22:00 »

Hallo,

dann frage doch mal bei den Eltern des Wormser Skandals nach. Alles haltslos, Familien zerstört, sie haben trotz richterlicher Anordnung ihre Kinder NIE wieder bekommen.

VG Susi
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« Antwort #7 am: 05. August 2016, 12:36:02 »


Soll ein Kind wirklich so lange den Umgang wahrnehmen müssen, bis konkrete körperliche Schäden nachweisbar sind?!?



ja, bevor Umgangsausschluss durchgesetzt wird, muss eine angebliche Misshandlung zweifelsfrei nachgewiesen sein. Nur im Familienrecht gegenüber Vätern ist man sehr schnell mit unmittelbaren Konsequenzen dabei. Das ist genau die Taktik vieler Kindsbesitzerinnen, die stellen Behauptungen auf und schaffen mit Hilfe von Gerichten Fakten, die nachher kaum noch gut zumachen sind. Nachdem ein Vater sein Kind aufgrund falscher Anschuldigungen 5 Monate nicht sehen durfte, kommt jetzt das gleiche Gericht und erlaubt nur begleiteten Umgang, da das Kleinkind, den Vater jetzt solange nicht mehr gesehen hat, es muss erst wieder eine Anbahnung her...und das JA hat im Moment keine Kapazitäten, so dass eine vom Gericht vorgeschlagene Mediatorin für 65 Euro die Stunde, die natürlich der Vater zu bezahlen hat, in Frage kommt oder weiterhin kein Umgang stattfindet, bis das JA Termine vereinbaren kann  cry_smile  cry_smile  übrigens soll die Anbahnung über midestens 20 Stunden Begleitung erfolgen

Ich finde das sehr traurig und habe die halbe Nacht mit dem Vater nach Lösungen gesucht....es ist zum Kotzen und dann kommt mir so ein Beitrag der Selbstgefälligkeit hier gerade rceht

Was ist mit den seelischen Schäden des Kindes, die durch einen Umgangsausschluss von einem Elternteil hervorgerufen werden können...Huch



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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
United
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« Antwort #8 am: 05. August 2016, 12:37:06 »

Moin,

[...] wird nicht gefragt wie die Psychologin zu ihrem Urteil kommt
Woher weißt Du denn das? Du spekulierst einfach immer 'mal in's Blaue hinein.
Was ich weiß:
Die Umgangspflegerin hatte explizit das Recht, den Umgängen beizuwohnen. Auch damit hätte eine Kindeswohlgefährdung ausgeschlossen werden können.
Unter Umständen hätte ein erneuter Umgang (in Begleitung) auch Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt der Anschuldigungen zugelassen.

Wieso die Alternative "Umgangsausschluß" gewählt wurde, weiß ich nicht.
Aber ich spekuliere ins Blaue hinein: Weil´s weniger aufwendig ist.

Nur zur Klarstellung des Zusammenhangs mit dem Ausgangsartikel: Noch weniger aufwendig ist Untätigkeit ...

Gruß
United
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Tina10
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« Antwort #9 am: 05. August 2016, 13:41:58 »

Hallo,

dann frage doch mal bei den Eltern des Wormser Skandals nach. Alles haltslos, Familien zerstört, sie haben trotz richterlicher Anordnung ihre Kinder NIE wieder bekommen.

Gut, man kann natürlich jeden Justitzirrtum nehmen und daraus beliebige Forderungen herleiten.

Allerdings war es ja in den Wormser Prozessen gerade so, dass ein Arzt die Misshandlungen bestätigt hat.

ja, bevor Umgangsausschluss durchgesetzt wird, muss eine angebliche Misshandlung zweifelsfrei nachgewiesen sein.

Wenn man das in dieser Absolutheit vertritt, muss man sich auch im Klaren sein, dass die im Artikel genannten Fälle eben Kollateralschäden sind. Ist meiner Meinung nach etwas zynisch.

Grundsätzlich sehe ich es so, dass die Sicherheit und Unversehrtheit eines Kindes immer vorgehen sollte.

Wieso die Alternative "Umgangsausschluß" gewählt wurde, weiß ich nicht.
Aber ich spekuliere ins Blaue hinein: Weil´s weniger aufwendig ist.

Und ich spekuliere ins Blaue hinein: Weil die Psychologin vor den Schäden des Kindes gewarnt hat. Und nun?
« Letzte Änderung: 05. August 2016, 13:47:04 von Tina10 » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #10 am: 05. August 2016, 14:01:52 »

Tina, wenn ich Deine Beiträge lese, dann habe ich das Gefühl, dass Du "einfach nur dagegen sein willst..."!

Auf bloßem Zuruf tätig zu werden ist ein Grad, der sehr schmal ist. Aber es geht auch besser... ich habe selber erlebt, wie auf mein Betreiben und auch Informationen der Schule, Kindergarten das JA einfach untätig blieb. Dies ist alles schriftlich dokumentiert. Im Gegenteil, ich habe nach einer Meldung sogar den Vorwurf bekommen, nicht mit dem JA zusammenarbeiten zu wollen. Tut mir leid, dass kann man mit Überlastung garnicht mehr rechtfertigen. Ein Rechtsanwalt, ein Journalist und eine Psychologin haben sich den Quatsch mal angetan und wären - wenn die Lage nicht so traurig wäre - beinahe lachend vom Stuhl gefallen.

Und genau da harkst Du ein. Nicht prüfen, einfach auf Zuruf ... und das sofort und einseitig. Letztendlich müsste dann auch sofort reagiert werden, wenn die Mutter schlägt, haut und mißhandelt, was übrigens zu 50% der Fälle zutrifft. wissenschaftliche Untersuchungen gehen sogar von höheren Dunkelziffern aus, da ja überwiegend Frauen mit den Kindern leben/in der Erziehungsverantwortung sind. Sprich, man könnte ketzerisch sagen, dass eben gerade die Mütter die größeren Übeltäter sind. Gleiches gilt für Gewalt in Partnerschaften, in denen Frauen fast 60% erreichen ... will nur keiner hören.
Wie ich in meinem Fall recherchiert habe, musste ich feststellen, dass sogar beim  **tsts - ID 10**. Missbrauch 10% den Müttern angelastet werden, bei gleichen 10% der Väter ... aber Mütter kaum deswegen vor Gericht kommen.


Also, gerade bei Missbrauch stimmt in diesen Staate so einiges nicht.

Also, wenn wir jetzt mal grob kalkulieren, dann ist es statistisch wesentlich gefährlicher ein Kind bei der Mutter zu lassen, wie beim Vater. Die Vernachlässigung betrifft im überwiegenden Maße die Mütter ....
Klar, wenn mehr Väter die Betreuung übernehmen, so würdes du argumentieren, dann gleich sich das an ... aber dafür gibt es leider keine Belege. Also, Entsorgung der Mutter, ab Geburt. Es kann also nur noch besser werden  .

Gruß
Kasper
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« Antwort #11 am: 05. August 2016, 14:10:55 »

Moin,

Und ich spekuliere ins Blaue hinein: Weil die Psychologin vor den Schäden des Kindes gewarnt hat. Und nun?
Mit anderen Worten:
Die Umgangspflegerin hat sich nicht für die Begleitung eines erneuten Umgangs entschieden, weil die Psychologin darin die Gefahr eines großen Schadens für das Kindes gesehen hätte.

Das klingt jetzt logisch.
Begleitete Umgänge finde ich nämlich auch doof.

Gruß
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Ein Leben lang!


« Antwort #12 am: 05. August 2016, 15:35:49 »

Die Frage ist doch, wenn ein Kind offensichtlich/nachweisbar Opfer von Misshandlungen oder Missbrauch wird, man den Täter aber nicht kennt oder nur vermutet, wie schützt man dann das Kind am besten?

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #13 am: 05. August 2016, 17:18:46 »

Moin

Meine Fragen sind, wieso werden Kinder überhaupt misshandelt oder missbraucht, zumal hier von den eigenen Eltern? Wo liegen die Gründe? Sind die alle 'nur' krank? Oder wie soll ich das verstehen? Und was, wenn sie krank sind? Kann da was unternommen werden?

Und was ist mit Vernachlässigung?

Gruss oldie
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« Antwort #14 am: 05. August 2016, 21:54:02 »

Den Faden kann man dann sogar noch weiterspinnen...
Wie wird das definiert? Wann ist was eine Vernachlässigung? Wann eine Misshandlung?
Da gibt es ja auch kulturell recht unterschiedliche Ansätze... und wie wird das als Gesellschaft hier ankommen, wenn auch hier die Kulturvielfalt immer wieder zunimmt?

Und dann die Durchsetzbarkeit? Man kann Kinder nicht bei jedem kleinsten Anlass/Verdacht in Obhut nehmen, dass sprengt jeden finanziellen Rahmen und jede Kapazität.

Hinzu kommen voreingenommene Mitarbeiter, schwarz/weiß denkende Behörden und selbst die sogenannten Fachleute sind sich uneinig und verbiegen ihre Meinungen.

Gruß
Kasper
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« Antwort #15 am: 05. August 2016, 23:32:08 »

Hallo,

ich denke, dass ein gewisser Anteil auf drogen- und/oder alkoholabhängige Eltern entfällt. Der Tagesablauf überfordert sie und die Kinder sind irgendwie nicht mehr existent. Wenn das Ganze schleichend von statten geht, dann kann es jahrelang unerkannt bleiben.

Ein gewisser Anteil könnten Kranke verschiedener Arten sein, also Eltern, die schon immer psyschische Probleme hatten und einfach nicht verstehen, was ein Kind braucht. Hier kann aus meiner Sicht eine kontinuierliche Familienhilfe wirksam werden. Die meisten sind nicht wirklich verrückt und mit etwas Hilfe in der Lage selbständig zu leben. Hier kann die Familienhilfe die Situation auch beobachten, wenn sie eben nicht, was durchaus üblich ist, ständig wechselt.

Dann denke ich, dass es Notfallsituationen gibt, ein Elternteil verunglückt oder wird schwer krank, der andere Elternteil ist mit Situation komplett überfordert.
Hier kann man helfen, indem dem Elternteil direkt geholfen wird und vielleicht die Kinder auch temporär zu Pflegeeltern kommen.

Eine weitere kritische Kategorie sind mannstolle Weiber, die ihre Kinder schon mal "vergessen", wenn es um einen neuen Freund geht.
Haustyrannen, die der Meinung sind, dass jeder auf ihr Wort zu hören hat. Baby/Kind "stört" aber.
Hier hilft eigentlich nur die Kinder aus der Familie zu nehmen.

Am kompliziertesten sind Situationen, wo das Kind nicht in die Familie "passt". Eigentlich ist es eine völlig normale Familie, aber ein Kind ist anders und wird gemobbt und ausgeschlossen und letzlich fällt es gar nicht auf, dass das Kind "weg" ist.
Überhaupt, wenn Kinder nicht den Erwartungen der Eltern entsprechen und deshalb dämonisiert werden.

Dann gibt es meiner Meinung nach auch Kinder, die zeitweise, aber auch über einen längeren Zeitraum vernachlässigt werden, weil die Eltern einen Scheidungskrieg ausleben, wo die Kinder Nebensache und Mittel zu Zweck sind. Hier wird das JA zwar in der Regel einbezogen, kann aber gegen die Verblendetheit der Eltern oder eines Elternteils sehr wenig tun.

Sicher wird man nie alle kritischen Fälle erkennen können, aber Problemfälle brauchen eine kontinuierliche Betreuung, die das JA schon deshalb nicht leistet, weil die Fälle  "Anbietern" übertragen werden müssen, die diese Tätigkeiten ausführen und das möglichst preiswert. 
Außerdem ist es weder einfach Pflegeeltern zu finden, noch wird das letzlich konsequent überwacht. Drogenabhängige Pflegeeltern sind wohl letzte was man braucht.
Schlimm ist, dass die Zahl der Inobhutnahmen stetig steigt obwohl man den Eindruck hat, dass es immer weniger Kinder gibt.

VG Susi
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« Antwort #16 am: 06. August 2016, 19:41:03 »

Moin,

Dann denke ich, dass es Notfallsituationen gibt, ein Elternteil verunglückt oder wird schwer krank, der andere Elternteil ist mit Situation komplett überfordert.
Hier kann man helfen, indem dem Elternteil direkt geholfen wird und vielleicht die Kinder auch temporär zu Pflegeeltern kommen.
Gerade hierbei halte ich eine echte Hilfe für am sinnvollsten und nicht gleich mit der Pflegeelternkeule zu kommen. Die ist hier einfach fehl am Platz. Ein Elternteil verstirbt, und um die Situation dann abzurunden, trennt man Kinder vom verbleibenden Elternteil, weil er in einer Notsituation ist. Wenn so Hilfe aussehen soll, will ich hier keine Steuern mehr zahlen ...


Schlimm ist, dass die Zahl der Inobhutnahmen stetig steigt obwohl man den Eindruck hat, dass es immer weniger Kinder gibt.
Weil sich damit prächtig Geld verdienen lässt?
Gerichte sprechen von Lebensrisiko, aber gleichzeitig werden Hilfe nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Masse statt Klasse. Fachleute, die gar keine sind und in Besprechungen rumlümmeln... Das ganze System taugt einfach nichts.

Gruß
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Malachit
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« Antwort #17 am: 06. August 2016, 21:34:40 »

Hallo zusammen,

Schlimm ist, dass die Zahl der Inobhutnahmen stetig steigt obwohl man den Eindruck hat, dass es immer weniger Kinder gibt.
Weil sich damit prächtig Geld verdienen lässt?

Um mal die zugehörige Zahl zu nennen:

Zitat
In nur zehn Jahren haben sich die Ausgaben für Inobhutnahmen auf jährlich neun Milliarden Euro fast verdoppelt.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150385271/Das-Milliardengeschaeft-mit-den-Heimkindern.html (vom 28.12.2015)

Fragt sich natürlich, wie derartige Summen und derartige Steigerungsraten zustandekommen: Wirklich, weil da Kindern und Jugendlichen geholfen werden muss - oder nicht eher doch, weil sich da etliche Gschaftlhuber im Speckgürtel der staatlichen Fördertöpfe angesiedelt haben?

Im oben verlinkten Artikel heißt es nämlich über den Jugendhilfeausschuss (d.h. das zentrale Steuerungsgremium des Jugendamtes, das die Entscheidungen über die finanzielle Ausstattung und die Auswahl der zu fördernden Maßnahmen trifft):

Zitat
In dem Ausschuss sitzen auch die großen Anbieter sozialer Dienste wie etwa die Diakonie, die Caritas oder die Arbeitgeberwohlfahrt, die auch in der Jugendhilfe aktive Player sind. "Freie Träger sind also an Entscheidungen beteiligt, die sie selbst betreffen – sie können dafür sorgen, dass sie selbst Aufträge erhalten", moniert das IW.

Das hier genannte IW ist das "Institut der deutschen Wirtschaft", um deren Studie es in diesem Artikel der Welt ging. Ich gehe zwar davon aus, dass in obigem Zitat neben der Diakonie und der Caritas die AWO gemeint ist, also die Arbeiterwohlfahrt, in dem Artikel ist hier aber tatsächlich von der "Arbeitgeberwohlfahrt" die Rede; möglicherweise ein Freudscher Verschreiber der Verfasserin des Artikels.

Viele liebe Grüße,

Malachit.

P.S. und die reichlichen Kommentare zu diesem Welt-Artikel sind teilweise sogar noch aufschlussreicher als der Artikel selbst ...
« Letzte Änderung: 06. August 2016, 21:37:37 von Malachit » Gespeichert

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« Antwort #18 am: 07. August 2016, 19:58:38 »

Hi Susi,

Dann denke ich, dass es Notfallsituationen gibt, ein Elternteil verunglückt oder wird schwer krank, der andere Elternteil ist mit Situation komplett überfordert.
Hier kann man helfen, indem dem Elternteil direkt geholfen wird und vielleicht die Kinder auch temporär zu Pflegeeltern kommen.

Ich hoffe du weist, was damit angerichtet wird, wenn man in so einer Situation die Kinder, wenn auch temporär, aus der Restfamilie nimmt.

Das sind Kinder die bereits einen Elternteil (oder auch ein Geschwisterkind) endgültig verloren haben, durch die Herausnahme gibt es gleich nochmal ein zweites Trauma obendrauf, nämlich der Verlust des anderen Elternteils oder beider, wenn z.B. ein Geschwister verstirbt.
Ja, in so einer Krisensituation brauchen manche Erwachsene eine zusätzliche Unterstützung um ihren Alltag, auch mit den Kindern wieder auf die Reihe zu kriegen. Aber das Trennen der Kinder vom überlebenden Elternteil ist die denkbar schlechteste Alternative. Die Restfamilie braucht gemeinsame Zeit, um zu trauern und um zu lernen, wie sie nun weiter zusammenleben können. Da wäre eine Elternteil-Kind-Kur sicher wesentlich förderlicher.

Als mein Mann starb war ich sicher auch in einer Krisensituation. Das jüngste Kind knapp 12 Wochen alt, die beiden anderen fast 2 und 4. Dazu noch die 12-jährige Stieftochter. Aber uns in der Zeit zu trennen wäre wohl die Lösung gewesen, die ich als am fürchterlichsten für uns alle empfunden hätte. Zum Glück hatte niemand die Unsensibilität, die du an den Tag legst.
Aus der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen weiss ich ,dass es nichts wichtigeres gibt, als das zusammensein mit dem überlenden Elternteil, auch wenn der für einige Zeit "von der Rolle" ist. Sie erleben den Verlust gemeinsam und sollten auch gemeinsam trauern und den Verlust in das gemeinsame Leben einbauen
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« Antwort #19 am: 07. August 2016, 20:19:27 »

Hallo,

ich meine nicht, dass "nur" weil es ein Elternteil stirbt, dass ein Grund wäre. Es gibt aber genügend Kinder, wo der Elternteil danach in Depression und/oder Alkohol versinkt und das Kind bzw. die Kinder die Restfamilie zusammen halten. Auch das ist Missbrauch, diese Kinder leiden genauso. Es ist eben nicht die Aufgabe der Kinder für die Eltern dazusein.

VG Susi
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« Antwort #20 am: 07. August 2016, 20:23:55 »

Ich rede auch nicht davon, dass die Kinder für die Eltern(teile) da sein sollen. Aber in solchen Situationen brauchen sie einander. Ich kanns dir mit Worten nur schlecht beschreiben, weil man das wohl nur wirklich nachvollziehen kann, wenn man es erlebt. Ob selbst oder als Begleitung trauernder Kinder.

Und erfahrungsgemäß versinken Eltern nicht erst durch einen Todesfall in Depressionen oder dem Alkohol. Da ist dann schon vorher was auffällig.
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Bonnie 2


« Antwort #21 am: 07. August 2016, 21:15:15 »

Moin

Ausgangspunkt war, dass Kinder strerben - wegen und weil der Eltern. Die Helferindustrie ist hier gar nicht involviert, jedenfalls im Artikel nicht erwähnt noch angedeutet. Und wenn doch, dann doch eher als Reaktion im Nachhinein. Klasse heile Welt, oder was das sein soll.

Und erfahrungsgemäß versinken Eltern nicht erst durch einen Todesfall in Depressionen oder dem Alkohol. Da ist dann schon vorher was auffällig.
Ganz genau. Meine Fragestellung im 2. Beitrag von mir zielte auf Hintergründe ab. Scheint keinen hier ernsthaft zu interessieren, es sei denn, die üblichen Reflexe vs. Staat, Amt oder Einzelpersonen können feil geboten werden. Und der im Eingangs-Thread vom Autor beschriebene Mangel  sprich Money, Kohle, Geld wird gänzlich ignoriert.  Nicht ein Teilnehmer hier hat auch nur versucht, dem eine Erwiderung entgegen zu setzen. Interessante Diskussion. Und? Wie geht es den Kindern, unseren Kindern?

Gruss oldie
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« Antwort #22 am: 08. August 2016, 09:10:28 »

Hallo,

tja oldie, dass ist halt die Frage, die keiner wirklich beantworten kann. Gleiche Bedingungen und trotzdem tut es der eine und der andere nicht. Warum?
Keine Ahnung. Wie gesagt Krankheit kann eine Ursache sein, aber auch das Aufwachsen in einem Umfeld, wo Gewalt normal ist, fehlende Emphathie und Erzwingung von "Gehorsamkeit", Unbeherrschtheit.

Am Beispiel "Emphathie" kann man aber schön darüber diskutieren, was das eigentlich bedeuten soll. Auch hier im Forum wurde dem Vater (seltender der Mutter, dann aber umso härter) vorgeworfen "zu kalt" zu sein. In der Regel ist das jemand, der seine Gefühle nicht überschwenglich zeigt, ob das falsch oder gar schädlich für die Kinder ist, ist eine ganz andere Frage. Es gibt sehr wohl Situationen, wo es wichtig ist, sich zu beherrschen und eben nicht gefühlsduselig zu sein. Wo die Grenze ist, wo es nicht mehr normal und ab wenn es gefährlich ist, wer will die Grenze ziehen?

Ich bin der Meinung, dass Verbrecher prinzipiell mental kränker sind als der normale Durchschnitt der Bevölkerung. Weil die Grenze aber so fliessend ist und das Leben so bunt, ist es schwer zu sagen, wann es denn passiert und wann nicht und letzlich würde ich auch nicht urteilen wollen, ab wann eine mentale Krankheit einen zum Verbrecher macht und wann nicht.

VG Susi
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« Antwort #23 am: 09. August 2016, 00:20:12 »

Hallo zusammen,

Die Zahl der Gefährdungen von Kindern sei seit 2012 jährlich um ungefähr acht Prozent gestiegen, fügte Hilgers hinzu. "Und das, obwohl wir in Deutschland immer weniger Kinder haben." Als Gründe nannte der Kinderschutzbund-Präsident Armut und Fehler in der Steuer- und Sozialpolitik.
Quelle: Augsburger Allgemeine vom 03.08.2016

Da fragt sich der kritische Leser: Woher weiß denn der Kinderschutzbund, dass Armut das Risiko einer Kindesgefährdung erhöht? In der Augsburger Allgemeinen wird zwar diese steile Behauptung des Herrn Hilgers zitiert - einen Beleg dafür, z.B. entsprechende statistische Daten, sucht man vergebens (es wäre ja schließlich auch denkbar, dass sich im Gegenteil viele gutverdienende Eltern dermaßen aufs Geldscheffeln konzentrieren, dass sie ihre Kinder vernachlässigen). Aufgabe eines kritischen Journalisten wäre es, bei solchen Behauptungen den Dingen auf den Grund zu gehen, aber das ist der deutschen Qualitätspresse wohl zu viel der Mühe. Also mache ich mich mal wieder selber auf die Suche ...

Beim Statistischen Bundesamt jedenfalls wurde ich scheinbar fündig, im Bereich Kinder- & Jugendhilfe gibt es z.B. die Übersicht Vorläufige Schutzmaßnahmen - 2015, und aus den "Erläuterungen zur Statistik" auf Seite 3 geht hervor, dass mit einer "vorläufigen Schutzmaßnahme" die Inobhutnahme gemeint ist. Also genau jene Fälle, bei denen angeblich oder tatsächlich eine derart massive Gefährdung vorlag, dass das Jugendamt auf die harte Tour einschreiten musste.

In dieser Statistik ist nun nicht nur aufgeführt, dass es im Jahr 2015 insgesamt 77.645 Inobhutnahmen gab, sondern diese Fälle sind auch detailliert nach verschiedenen Kriterien aufgeschlüsselt, z.B. nach

  • Alter des Kindes/des Jugendlichen
  • Geschlecht des Kindes/des Jugendlichen
  • Von wem die Maßnahme angeregt wurde (z.B. durch Lehrer, durch Polizei, durch Eltern, durch den Jugendlichen selbst, usw.)
  • Aufenthalt vor der Maßnahme (z.B. bei den Eltern, bei einem alleinerziehenden Elternteil, in einer Pflegefamilie, usw.)

Man kann aus dieser Statistik z.B. wunderbar herauslesen, dass Jungs weit häufiger in Obhut genommen werden als Mädchen (55.114 Jungs gegenüber 22.531 Mädchen). Genau so etwas hätte ich jetzt gerne gehabt, um einen Zusammenhang zwischen Armut und Gefährdung herzustellen - der Herr Hilgers behauptet ja sinngemäß, dass Kinder aus armen Familien weit häufiger gefährdet sind als Kinder aus wohlhabenden Familien.  

Nur: Es gibt zwar in dieser Statistik noch viele andere Kriterien, nach denen die Fälle aufgeschlüsselt sind, aber das Familieneinkommen gehört nicht dazu. Genauer gesagt finde ich in dieser ganzen Statistik nicht den geringsten Hinweis darauf, wie arm oder wie reich die Familie ist, aus der das gefährdete Kind stammt! Nebenbei bemerkt ist das auch gut so, denn hinsichtlich des Datenschutzes wäre es auch inakzeptabel, wenn das Jugendamt bei all seinen "Kunden" erst mal die Einkommenssituation abfragen dürfte!

Woher der Herr Hilgers die Korrelation zwischen Armut und Kindesgefährdung ableitet, bleibt damit weiterhin sein eigenes Geheimnis, und das wäre somit durchaus eine kritische Nachfrage seitens unserer Qualitätsjournalisten wert gewesen - es mag ja sein, dass es tatsächlich so ist, aber mit den Daten des Statistischen Bundesamtes kann man diese Behauptung jedenfalls weder beweisen noch widerlegen, weil es die dafür nötigen Daten schlicht und ergreifend nicht gibt!

Viele liebe Grüße,

Malachit.

P.S. und während der Herr Hilgers also nur Dinge behauptet, die zumindest aus dieser Statistik nicht hervorgehen, werde ich mir in den nächsten Tagen vielleicht mal jene Dinge etwas genauer ansehen, die tatsächlich in der Statistik drinstehen.
« Letzte Änderung: 09. August 2016, 00:25:01 von Malachit » Gespeichert

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« Antwort #24 am: 09. August 2016, 09:55:21 »

Ich bin geflasht  puzzled:
Beinahe hätte ich den Beitrag unseres guten Malachit ins Reich der Verschwörungstheorien angetan, dabei hat er tatsächlich diesmal Recht.

Zitat
PS und während der Herr Hilgers also nur Dinge behauptet, die zumindest aus dieser Statistik nicht hervorgehen, werde ich mir in den nächsten Tagen vielleicht mal jene Dinge etwas genauer ansehen, die tatsächlich in der Statistik drinstehen.

Ich habe mir die Mühe gemacht und bin auf Verblüffende gestoßen: Der größte Teil der Inobhutgenommenen war 2015 zwischen 14 und 17 Jahre alt (57.000 von 77.000). Hm, komisch, oder? Es sind wider Erwarten gar nicht so sehr die Schutzbedürftigen Kleinsten...

Eine weitere Auffälligkeit: 2014 gab es  noch 48.000 Inobhutnahmen (gegenüber 77.000 in 2015). Huch, was sind wir innerhalb eines Jahres für ein grausames, kinderfeindliches Volk geworden...

Sehen wir einmal bei den Gründen für die Inobhutnahmen wegen Gefährdung hin: Weitaus häufigsten Grund (mehr als 44.000 Fälle in 2015) ist die "unbegleitete Einreise aus dem Ausland".
 puzzled

Soweit also zur erschreckenden Zunahme von Kindesgefährdungen in Deutschland.

In diesem Sinne: Danke Malachit fürs Augenöffnen!




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