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Autor Thema: Wieviel Geld muss man(n) verdienen um wieder glücklich sein zu dürfen ??  (Gelesen 4720 mal)
Andreas Intess
_Andreas Intess
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« am: 28. Juli 2016, 15:34:08 »

Hallo,

ich schreibe diesen Überschrift bewusst Spitz.

Ich habe in letzter Zeit immer öfter den Eindruck das Mann sich hier im Forum  rechtfertigen muss wenn nach einer gescheiterten Partnerschaft plötzlich eine neue Frau und evtl. auch ein weiteres Kind  ins Leben tritt.
Nun kann ich mich Täuschern aber ist die Meinung hier wirklich so das UET mit geringem Einkommen  (wohl möglich Mangelfall) kein Recht mehr haben glücklich zu sein hat ?
Sind Kinder wirklich nur noch Kostenstellen und nicht mehr das was es war ? Etwas schönes, etwas auf das man wenn alles gut geht stolz sein kann?
Ist es wirklich gewollt das Eltern in Struktur schwachen Regionen alles einpacken und fort ziehen? Mit der Folge den Kontakt zu den Kindern komplett zu verlieren.

Das Blöde an solch Regionen ist das es dort auch nicht alt zu fiele Nebenjobs gibt.

Mir ist klar das Leben wird nicht einfacher mit weiteren Kindern man muss ja auch nicht noch ein Haus dazu kaufen.



Andreas


PS.: Ich hoffe das hier so etwas wie eine Diskussion darüber entsteht. Daher bitte nicht einfach mit Standard Worthülsen antworten. Es darf ruhig begründet werden.  


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psoidonuem
_psoidonuem
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« Antwort #1 am: 28. Juli 2016, 15:49:46 »

Nein Andreas, so ist es ja auch wieder nicht. Ich melde mich mal als erster, weil ich glaube ich am meisten meckere in solchen Fällen.

Ich rege mich darüber auf, dass leute mit 1600€ Kinder in die Welt setzen und dann hier Tipps haben wollen, wie sie den Unterhalt für die Kinder aus erster Beziehung minimieren

und/ oder

auf das böse Jugendamt, diese elenden Halsabschneider, schimpfen.

Ich erwarte von Leuten, die alt genug sind zum **tsts - ID 12** und schlau genug diese Seite zu finden, dass sie verantwortlich handeln und das Problem aus der Welt schaffen.
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #2 am: 28. Juli 2016, 15:58:02 »

Hallo Andreas,

ich gehöre zu denen, die die Auffassung vertreten, dass jeder Mensch nur so viel Nachwuchs in die Welt setzen sollte, wie er emotional und finanziell versorgen kann.

Für mich ist es eine Frage der Verantwortung. So wie ich mir keinen Porsche kaufe, wenn ich die Raten nicht zahlen kann, bekomme ich kein weiteres Kind, wenn ich nicht weiß, wie ich dann alle Kinder satt kriege.

Ich weiß, dass das Viele anders sehen. Aber wenn ich lese, dass bei einem Einkommen von 1600 netto ein 3. (!) Kind kommt UND ein Haus her muss, dann frage ich mich schon in welcher Zuckerwelt manche Menschen leben. Da muss doch der Kopf mal sagen: "Halt stopp, das kriegste nicht gewuppt!"

Außerdem ist das für mich (!) eben keine reine Herzenssache. Auch wenn ich in einer neuen Beziehung ein Kind bekomme, kann die scheitern. Vielleicht muss man sich dann von dem Traum "Bilderbuchfamilie" irgendwann verabschieden und den Plan B akzeptieren. Unabhängig vom Geschlecht ist mir daher suspekt, wenn auf Teufel komm raus weitere Kinder her müssen, weil man darüber sein Glück definiert, egal für welchen Preis.

Grüße LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #3 am: 28. Juli 2016, 16:14:47 »

Moin

1600€ sind fast exakt der durchschnittliche Nettoverdienst in den Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern (Zahlen aus 2013) bei Stkl.4. Stellt sich mir die Frage, wieviele Kinder dürfen die Menschen dort bekommen (mal böse unterstellt, sie kaufen keinen Porsche und/oder kein Haus)? Ja dürfen sie überhaupt Kinder bekommen?

Durchschnittlich heißt hierbei, die Einkommen aller arbeitenden Menschen in Vollzeit wurden heran gezogen. Und es heißt auch, es gibt jede Menge von ihnen, die weniger verdienen. Was dürfen die dann?

Gruss oldie

PS: Quelle
« Letzte Änderung: 28. Juli 2016, 16:22:20 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Susi64
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« Antwort #4 am: 28. Juli 2016, 16:21:54 »

Hallo,

die Frage ist was bedeutet "Glücklichsein"? Je nachdem wie man die Frage beantwortet wird man keine/einige/viele Kinder haben wollen und auch haben können, wenn man mit den Rahmenbedingungen klar kommt.

Will ich ein auskömmliches Leben mit Kindern haben, dann gehört ein entsprechendes Einkommen dazu und 10 Kinder sind in den allermeisten Fällen ausgeschlossen. Komme ich auch mit wenig Geld klar, möchte aber nicht von Sozialleistungen abhängig sein, dann wird man sich das zweite oder dritte Kind sehr schwer überlegen müssen.
Ist mir Geld egal und ich kann von dem Leben, was mir das Amt zahlt, ja dann spielt Geld eben keine Rolle.

Das JA hat damit erst einmal gar nichts zu tun. Die Verärgerung über das JA kommt immer dann, wenn zum Kind keine Beziehung besteht und die KM einem mehr als egal ist. Dann wird jede Zahlung, ob man sie sich leisten kann, ob sie richtig berechnet ist oder nicht, immer als ungerecht empfunden.

Letzlich kann jeder arm werden und wir alle werden alt, dann sind uns unsere Kinder wieder viel mehr wert. Auch bei 1600 Euro und einer berufstätigen Partnerin kann man(n) sich ein (zweites) drittes Kind leisten.

Pauschal würde ich sagen, dass man sich soviele Kinder leisten kann wie man ernähren kann, das hängt aber nicht unbedingt von einer Geldsumme ab und man(n) muss das Geld auch nicht alleine erwirtschaften.

VG Susi
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gardo
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« Antwort #5 am: 28. Juli 2016, 16:25:55 »

Durchschnittlich heißt hierbei, die Einkommen aller arbeitenden Menschen in Vollzeit wurden heran gezogen. Und es heißt auch, es gibt jede Menge von ihnen, die weniger verdienen.
Ich als Statistiker würde da mal gerne das Histogramm sehen.
Oder den Mittelwert, wenn man die Ausreißerwerte sowohl am oberen als auch am unteren Rand entfernt hat.

Gruss,
gardo
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psoidonuem
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« Antwort #6 am: 28. Juli 2016, 16:35:51 »

Was dürfen die dann?

Sich nicht trennen. Das dürfen sie.


Außerdem beinhaltet die Statistik weder die Teilzeitverdienste noch gibt sie Aufschluss über die Haushaltseinkommen. Gerade im Osten gehen die Leute nämlich traditionell eher beide arbeiten als im Westen.
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Andreas Intess
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« Antwort #7 am: 28. Juli 2016, 16:36:40 »

Hui, so habe ich mir das gewünscht. mad3


Dann versuche ich mal glücklich sein zu definieren:



Einen Menschen finden der einen versteht mit dem Mann/ Frau alt werden möchte, lacht, scherzt und ja auch ein gemeinsames Kind bekommt und auf zieht/ erzieht. Dem Kind eigene Werte bei bringen und auch ein großes Stück weit am Leben eines Kindes Anteil zu haben. (Das ist Ego ich weis).



Andreas


PS: Auch wenn da gerade in einer anderen Diskussion hier genau um die Geld-Frage geht, versucht bitte das nicht als Musterbeispiel zu nehmen. Wir wollen doch niemandem auf dem Schlips treten.




 



 
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Susi64
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« Antwort #8 am: 28. Juli 2016, 16:38:46 »

.... hier entlang ...

wenn man es nicht sehen kann: Deutschland; TNS Infratest; 2008; 11.242 Befragte; ab 16 Jahre; Erwerbstätige 
Nettoeinkommen:
4000 Euro und mehr 2,7%
3000 bis 4000 Euro 4,3%
2000 bis 3000 Euro 14,1%
1500 bis 2000 Euro 19,2%
1000 bis 1500 Euro 20,5%
500 bis 1500 Euro   14,9%
 bis 500 Euro          14,9%
keine Angabe  9,4%

VG Susi
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #9 am: 28. Juli 2016, 16:41:52 »

Und wieviele Anläufe "darf" man nehmen? Bis es klappt? Bis man sie sich nicht mehr leisten kann? Wer trägt die Konsequenzen aus den "Fehlversuchen"?

LG LBM
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #10 am: 28. Juli 2016, 17:02:39 »

Moin

Genau, LBM. Und damit sind wir wieder bei dem einzigen, was zählt: dem lieben Geld. Es heißt ja nicht umsonst im Volksmund: Man kann nicht von Luft und Liebe leben.

Andreas, ich glaube, Deine Frage spricht die sehr individuelle Lebensvorstellung von Menschen an. Es gibt die von Dir angesprochenen Wünsche vermutlich sehr verbreitet. Nur wird jeder Mensch mit zeitbezogener Wahrnehmung Dir sofort die Finanzierbarkeit dieser Wünsche entgegenhalten - ein Ausklammern dieser ist realitätsfern. Das ist nun mal unsere Welt, in der wir alle leben.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 28. Juli 2016, 17:18:09 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Ingo30
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« Antwort #11 am: 28. Juli 2016, 17:27:38 »

Moin Andreas,

erstmal darf sich jeder so verwirklichen wie er will. Und das ist auch gut so.

Da bei den hiesigen Fällen ja fast immer das Unterhaltsrecht mitreinspielt, kommt es natürlich sehr schnell zum Thema Geld. Bei bestimmten Konstellationen kann man aus meiner Sicht schon mal nachfragen, ob die Person sich über die Finanzierbarkeit des Lebensentwurfs Gedanken gemacht hat. Denn die Personen die dann ihr Leid klagen sind ja meist nicht die Top-Manager mit Mercedes S-Klasse, sondern gerne der frisch getrennte KV, Mangelfall mit 2 Kindern aus erster Ehe, der jetzt schon kaum den Mindestunterhalt bezahlen kann.

Da hier eh nur Tipps gegeben werden können und jeder ja seines Glückes Schmied ist hat man auch keinen Einfluss darauf, was die Betroffenen letztlich tun.

Aus meiner Beobachtung sind es übrigens eher seltener die KVs die nicht raus wollen aus den strukturschwachen Gebieten, sondern gerne die frisch getrennten KMs in genau diese Gebiete (zurück-)ziehen, da sie sich hier familiäre Unterstützung versprechen, weil Mama und Papa da halt schon immer gelebt haben (mit denen man am besten seit Jahren vorher kein Wort mehr geredet hat). Gruß Ingo
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Tina10
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« Antwort #12 am: 28. Juli 2016, 18:49:08 »

Nun kann ich mich Täuschern aber ist die Meinung hier wirklich so das UET mit geringem Einkommen  (wohl möglich Mangelfall) kein Recht mehr haben glücklich zu sein hat ?

Klar darf er glücklich sein (wobei es ein "Recht auf Gluck" für niemanden gibt, noch nicht einmal gemäß der US-Verfassung). Aber wie jedes Glück, das nur mit finanziellem Aufwand zu erreichen ist, muss man sich eben Gedanken machen, wie dieses Glück zu finanzieren ist, ohne die Verantwortung für das Glück der Vergangenheit zu vernachlässigen.

Sind Kinder wirklich nur noch Kostenstellen und nicht mehr das was es war ?

Die Kinder waren schon immer auch Kostenfaktoren. Nicht nur, aber auch.

Mich ärgert es einfach, wenn die Kosten für das eigene Glück wie selbstverständlich auf die Allgemeinheit abgeladen werden. Wie kommt jemand auf die Idee, einfach zu sagen: Ich will dies und ich will jenes und Ihr anderen, Ihr zahlt mal schön dafür? Wurde Dir das anerzogen?


Anm. Mod.
Der TO wünscht eine Diskussion. Die soll er auch bekommen. Von daher halte ich persönliche und provozierende Unterstellung hierbei für äußerst unpassend. Die bewegst Dich nahe daran, das familiäre Ehrgefühl zu verletzen. Einen Hinweis auf die Forenregeln (1) halte ich für angebracht.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 28. Juli 2016, 21:18:53 von oldie » Gespeichert
Andreas Intess
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« Antwort #13 am: 28. Juli 2016, 19:13:35 »

....... Wurde Dir das anerzogen?


Hallo Tina,

wie kommst du eigentlich darauf das es hier um mich geht?

Die letzten 4 Jahre haben bei  mir dafür gesorgt, das ich selbst wenn ich Kohle ohne Ende hätte, mir keine Frau mehr in Bude kommt.


Andreas
« Letzte Änderung: 28. Juli 2016, 19:15:30 von Andreas Intess » Gespeichert
Andreas Intess
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« Antwort #14 am: 28. Juli 2016, 19:37:39 »

Hallo jetzt speziell die Administratoren,

ich möchte hier niemanden zu nahe treten aber gibt es einen Fall in dem die Mail Adressen einsehbar sind?? ich habe im Zusammenhang mit  diese Diskussion eine private Mail bekommen (nicht PM) sondern direkt.

Ich bin jetzt nicht sauer aber dennoch etwas irritiert.


Andreas


PS.: An den Absender der Mail ich kann jetzt nicht bewusst zu sortieren aber so richtig ist das nicht denke ich.
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DeepThought
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« Antwort #15 am: 28. Juli 2016, 20:19:17 »

Hallo,

komisch, komisch, komisch...da war ein Bit verstellt. Ich musste in der Datenbank direkt eine Angabe ändern und nun ist's wie gewollt.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Andreas Intess
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« Antwort #16 am: 28. Juli 2016, 20:23:28 »

Hallo,
.... Ich musste in der Datenbank direkt eine Angabe ändern und nun ist's wie gewollt.

DeepThought

Wie gesagt ist für mich nicht wirklich schlimm. Ist eine weiter geleitete Adresse.


Andreas
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Bitumen
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« Antwort #17 am: 28. Juli 2016, 20:29:43 »

Na, dann treiben wir das doch mal auf die Spitze....ich wäre dafür, dass nur Menschen mit Nettoeinkommen > 4000 EURO überhaupt die Übrlegung anstellen dürfen Kinder zu bekommen, da dann bei einer Trennung einigermaßen sichergestellt ist, dass niemand dem Staat auf der Tasche liegt. Weiterhin wäre das Nettogehalt um weitere 1000 Euro zu steigern, für jedes weitere Kind.

Bitte auch keine Kindererziehungszeiten für die Rente und nach Scheidung /Trennung ist ein Neuanfang erst wieder erlaubt, wenn 4000 frei verfügbar sind.

Dies gilt natürlich nur für den männlichen Part. Der weibliche Part kann mit 2500 Euro Nettoeinkommen auskommen.

Also Familiennettoeinkommen von 6500 Euro für 1 Kind. Erwachsene in Dritte Welt Länder dürfen überhaupt keine Kinder bekommen, in die meisten europäischen Ländern ebenfalls nicht....

Sozialleistungen würde ich generell streichen, Schulgeld mindesten 650 Euro im Monat/Kind, Kindergeld auf 100 Euro reduzieren, Kita und Kiga jeweils 750 Euro im Monat/Kind, die Erzieherinnen wollen auch mehr verdienen um Kinder bekommen zu dürfen.

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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
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Bonnie 2


« Antwort #18 am: 28. Juli 2016, 20:57:12 »

Moin

Und ich möchte mal frech in die Runde werfen: Wieso soll man die Möglichkeiten, die die Gesetzeslage bietet, nicht (aus-)nutzen und plötzlich auf Moralapostel machen,aber andersherum einseitige Solidarität mit den Andersgläubigen üben. Beim Steuerbeschiss wird doch auch nicht so empfindlich reagiert - ganz im Gegenteil. Und da könnte ich noch weitere Ansätze liefern, wo das Geld des einen anders verortet/interpretiert wird als das des anderen. Moral hin oder her - jeder sollte vor der eigenen Haustür (im eigenen Kopf) kehren. Am Geld es festzumachen und die Frage zu stellen, ob man sich Kinder leisten kann: Hui, was bin ich froh über meine Mitmenschen. Viel schlimmer finde ich Leute, die das Kinderkriegen von der Karriere abhängig machen. Das spricht zwar für den eigenen "Überlebenswillen", das war es dann aber auch.

Gruss oldie

PS Ich gehe freilich (auch) idealitisch ran. Nur, genau das impliziert die Fragestellung des TO ja ebenso.
PPS:
Ich als Statistiker würde da mal gerne das Histogramm sehen.
Oder den Mittelwert, wenn man die Ausreißerwerte sowohl am oberen als auch am unteren Rand entfernt hat.
Mit einem Histogramm kann ich als Nicht-Statistiker i.M. nix anfangen, müsste ich erst nachlesen. Aber beim Median liegt wohl klar auf der Hand, wieso solche um Ausreißer bereinigte Zahlen nur all zu ungern in öffentliche Statistiken einfließen.
« Letzte Änderung: 28. Juli 2016, 21:05:25 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #19 am: 28. Juli 2016, 23:18:36 »

Genau, LBM. Und damit sind wir wieder bei dem einzigen, was zählt: dem lieben Geld. Es heißt ja nicht umsonst im Volksmund: Man kann nicht von Luft und Liebe leben.

Nein Oldie, es ist nicht das Einzige was zählt. Selbst wenn ich selbst die Rama-Familie hätte, würde die Anzahl der Kinder nicht höher schrauben, als meine finanziellen Möglichkeiten sind.

Ich finde es wichtig, Kinder nicht ab dem 20. des Monats von Aufbackbaguette zu ernähren. Und ich möchte ihm die Möglichkeit geben, auf Klassenfahrt zu gehen oder ein Geburtstagsgeschenk für einen Kindergeburtstag zu kaufen. Ich möchte nicht, dass mein Kind ausbaden muss, dass ich mich über meine Kapazitäten hinaus vermehrt habe.

Es geht nicht darum, statt zwei Luxusurlauben nur noch einen zu machen. Aber wenn ich jeden Cent 2x umdrehen muss und mein finanzielles Kartenhaus zerbricht, wenn mein Kühlschrank kaputt geht, dann ist das letzte woran ich denke, weiteren Nachwuchs zu bekommen und die Situation damit für alle Familienmitglieder noch zu verschärfen.

Ich nenne das Verantwortungsbewusstsein. Und das siedle ich (!) höher an, als sentimentale Wünsche.

LG LBM

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« Antwort #20 am: 28. Juli 2016, 23:42:48 »

Moin LBM

Irgendwie kapierst Du das nicht. Es geht nicht um Porsche, um Luxusurlaub, um was weiß ich für schräge Vorstellungen Besserbemittelter, was ständig hier in Agrumentation und Extrembeispielen auftaucht.  Ich vermute langsam, Besserverdiener können gar nicht mehr abstrahieren, was zum Glücklichsein gehört, was zum lebenswerten Leben eines Unterdurchschnittsbürgers gehört. Die können nur noch in Extremlagen denken, das eigene Anspruchsdenkenn als Vergleich praktizieren, eben blind da selbstbezogen losschnaufen (extremes Bsp: 'sentimentale' Wünsche - ein Kind wird auf einen sentimantalen Wunsch reduziert) - und Verlustangst verspüren. Diffamierung Minderbemittelter ist das Lebenselexier, wird gebraucht zur Besitzstandswahrung. DAS ist mein Problem mir denen, die offensichtlich unfähig sind, sich in die Lage von wirklich einkommensschwachen Familien zu versetzen. Und wenn ich jetzt sage, das mich diese ignorierende Wahrnehmung nur noch ankot..  und vor allem dieses realitätsfremde (da ignorierende) Anspruchsdenken einfach nur noch wütend macht, nimm es persönlich und akzeptiere, dass Du in Deiner Wahrnehmung nicht alleine dastehst. Ansonsten würde es in D. schon längst kräftig krachen. Wiege Dich in der Mehrheit, und beobachte den gesellschaftl. Wandel.

LG oldie
« Letzte Änderung: 29. Juli 2016, 00:11:51 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #21 am: 29. Juli 2016, 00:05:44 »

Es geht nicht darum, statt zwei Luxusurlauben nur noch einen zu machen.
(Hervorhebung durch mich)

Worüber genau echauffierst du dich jetzt gerade?!
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« Antwort #22 am: 29. Juli 2016, 00:19:13 »

Moin

Es geht nicht um ein oder zwei Luxusurlaube, es geht mir auch nicht um das Wort 'Luxusurlaub', und was es impliziert. Wenn es um Menschen geht, denen allein das Wort 'Urlaub' fast schon ein Fremdwort ist, sind solche 'Spitzfindigkeiten' fast schon peinlich. Ich sagte nicht umsonst, das einfach nicht kapiert wird, worum es eigentlich geht.

Gruss oldie
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« Antwort #23 am: 29. Juli 2016, 00:34:46 »

Ja okay. Dann bin ich wieder wie so oft zu blond dich zu verstehen. Dass es mir um existenzielle Dinge für Leib und die kleinen Seelen ging, dachte ich beschrieben zu haben. Was dich dann zu so einer emotionalen Antwort inkl. Angriff treibt, bleibt mir verschlossen.

Kopfschüttelnd gute Nacht.
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« Antwort #24 am: 29. Juli 2016, 00:38:16 »

Eins noch. Ich habe mit meinem Kind zeitweise von ca. 1200 Euro gelebt. Ich denke, ich kann ganz gut einschätzen, was unsere Kleinfamilie damals glücklich gemacht hat.

Und weiterer Nachwuchs hätte da sicher nicht dazu gehört.
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