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vatersein.de - Forum 18. November 2017, 18:26:58 *
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Autor Thema: Wieviel Geld muss man(n) verdienen um wieder glücklich sein zu dürfen ??  (Gelesen 4660 mal)
82Marco
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« Antwort #25 am: 29. Juli 2016, 13:08:46 »

Servus!
Ich sagte nicht umsonst, das einfach nicht kapiert wird, worum es eigentlich geht.
Ich konnte es bisher auch nicht eindeutig rauslesen...magst Licht ins Dunkel bringen?

Davon ab, ich persönlich favorisiere die von LBM dargestellte Eigenverantwortung mit allen Konsequenzen bei der Familienplanung und dazu gehört definitiv auch: kann ich mir Kinder bei meiner derzeitigen und zukünftigen -auch wirtschaftlichen- Situation leisten; wenn nicht (oder wenn´s eng wird), was bin ich bereit, SELBST zu leisten, um den Traum zu verwirklichen oder meine Familie zu erhalten?
Ich habe auch beide "Modelle" durch: einmal Kinder mit Unterstützung der Schwiegis, des JC, etceterapepe und einmal vollkommen eigenverantwortlich, ohne jegliche fremde Hilfe. Bei letzterer fiel es mir leichter, meinem Gegenüber im Badspeigel morgens gegenüber zu stehen...

Grüßung
Marco

*Edit LBM statt LBN mad3
« Letzte Änderung: 29. Juli 2016, 13:15:59 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Andreas Intess
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« Antwort #26 am: 29. Juli 2016, 14:56:34 »

Hallo,


ich schmeiße mal mit zahlen um mich  


Laut Verlinkung Oldie ist der Durchschnitzlohn je Stunde 19,65 Brutto. Macht bei 40 Stundenwoche  3379,80 Brutto. Ich denke mal nicht ganz schlecht.

Dann ziehen wir mal 30 %  KK/ Steuern ab macht 2365,86 netto.

Nun hat er dummerweise 2 Kinder mit 7 Jahre und wie soll es anders sein Trennung   Ziehen wir doch glatt mal 694 Unterhalt ab (2x Zahlbetrag DDT 6-11 Jahre)

Bleiben noch (Huch) 1671,86 Euro zum bestreiten seines  Lebens .

Jetzt wird die Sache langsam eng.

Nach dem was ich für mich bis jetzt hier raus gezogen habe ist das Einkommen und die Eigenverantwortung Ausschlag gebend für weiteres Glück. OK


Aber was hat dieser Mensch falsch gemacht ? Er sollte was im Kopf haben sonst nicht das Einkommen. Er geht fleißig arbeiten daher 40 Stundenwoche.


Nun wohnt er womöglich in Hamburg 50m² netto Kalt 589,50 (Mietspiegel Stadt Hamburg 2011-2014) dann bleiben nur noch 1082,36 Euro.

Darf so jemand einen Menschen kennen lernen/ sich verlieben .....




Andreas

« Letzte Änderung: 29. Juli 2016, 14:59:43 von Andreas Intess » Gespeichert
AnnaSophie
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« Antwort #27 am: 29. Juli 2016, 15:56:17 »

Hallo,

er hat dann einen Fehler gemacht bei der Rollenverteilung der Kindererziehung: er hat nicht seine Arbeitszeit so reduziert, so dass die KM auch die gleiche Stundenanzahl arbeiten gehen konnte und sich beide zu gleichen Anteilen um die Kinder gekümmert haben.
Damit ist klar, dass er Zahlpapa wird. Bei der anderen Konstellation hätten Kinder vermutlich das WEchselmodell eingefordert, einfach weil sie es nicht anders kennen. Damit hätte jeder seine Arbeitszeit erhöhen können und ein Kind sozusagen finanziert.

Und leider ist das bei Mann/Frau teilweise noch sehr stark verankert. Es ist auch durch Studien untermauert, dass Väter nicht in Elternzeit gehen/gehen wollen, weil sie Karriereeinbussen erleiden/erleiden könnten.

Was deinen Beispielmann angeht; klar kann er sich wieder verlieben, klar könnte er mit der neuen Partnerin auch noch Kinder bekommen. Aber das traditionelle Rollenmodell dürfte für ihn gar nicht mehr infrage kommen.

Eine Kollegin von mir kümmert sich im Wechselmodell mit dem KV um den 8jährigen Sohn. Für den ist das völlig normal. Allerdings sind schulische Sachen etc. alles ihre. Damit kann sie Vollzeit arbeiten gehen. Und Kindesunterhalt wird in diesem Modell auch nicht fällig.

Sophie

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Andreas Intess
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« Antwort #28 am: 29. Juli 2016, 16:58:36 »

Hallo Anna,


die Antwort ist mir zu oberflächlich also spinnen wir weiter.


Unsere Person wohnt ja nun in Hamburg und wie es der Zufall so will arbeitet sie im Hafen. Als cooler Elternteil ist er nach der Mutter/ Papa zeit zum Chef und hat folgendes gefragt: Sage mal Chef wir haben doch ein drei Schichtsystem geht es das ich ab sofort nur Nachts von 20 Uhr bis 5 Uhr arbeite ? (Ich gönne Ihm 1 Stunde Pause).
Der Chef denkt sich klasse muss ich mir nicht so fiel sorgen mache wie ich die Schicht besetze. Also "Na klar das können wir so machen !


Wie sieht nun der Tag für unser Beispiel bis zur Trennung aus??


6 Uhr er betritt die Wohnung und bereitet mit dem/ der Partner(in) das Frühstück für die Kinder vor.
6:30 - 7:30 Frühstück und Verabschiedung in den Kindergarten / die Schule
8 Uhr ab ins Bett
14 Uhr aufstehen
14:30 - 17:30 Uhr Kinder werden aus der Kita / Schule geholt  dann Hausaufgaben mit machen, Hausarbeit und noch toben auf dem Spielplatz oder Fahrrad fahren. 
17:30 - 18:30 gemeinsames Abendessen
18:30 - 19:00 Kinder werden gemeinsam ins Bett gebracht
20 Uhr - 5 Uhr arbeiten.


So und an welcher Stelle hat die Person einen Fehler in der Rollenverteilung gemacht Huch




Andreas
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Debugged
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« Antwort #29 am: 29. Juli 2016, 17:33:22 »

Es haben sich lt. einer Umfrage 20% der Eltern selbst erklärt, eigenverantwortungslos mit der Familienplanung umgegangen zu sein:

Zitat
Hätten wir mal lieber nicht

"Skandal!", riefen viele, als Frauen in der israelischen Studie "Regretting Motherhood" sagten, sie bereuten ihre Entscheidung für ein Kind. Jetzt ergründete eine Umfrage, wie viele deutsche Eltern so empfinden.

http://www.zeit.de/2016/32/regretting-motherhood-kinder-kriegen-deutschland

Welch' Wunder, ausgerechnet die Gruppe mit dem geringsten Familieneinkommen bedauert ihre Entscheidung, Kinder bekommen zu haben, am meisten.
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Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
Lausebackesmama
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« Antwort #30 am: 29. Juli 2016, 17:49:21 »

@ Andreas: Keinen. Er hat jetzt lediglich ein Betreuungsproblem und müsste seinen Chef bitten wöchentlich zwischen Tag und Nachtschicht zu wechseln, um ein WM umsetzen zu können.

Und in dem von dir zitierten Beispiel mit dem Nettoeinkommem ist ein Denkfehler: es verbleiben 1600 Euro nach Unterhalt und nicht vor Unterhalt, wie in dem anderen Fall.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Andreas Intess
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« Antwort #31 am: 29. Juli 2016, 17:52:39 »

@ Debugged

die gleich Studie sagt das aber auch bei


18 % 1500 - 2500 € Einkommen  und
19 % 2500 - 5000 € Einkommen

Das Geld alleine kann hier also nicht der Grund sein.


Andreas
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Andreas Intess
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« Antwort #32 am: 29. Juli 2016, 18:06:04 »

@ Andreas: Keinen. Er hat jetzt lediglich ein Betreuungsproblem und müsste seinen Chef bitten wöchentlich zwischen Tag und Nachtschicht zu wechseln, um ein WM umsetzen zu können.

Und in dem von dir zitierten Beispiel mit dem Nettoeinkommem ist ein Denkfehler: es verbleiben 1600 Euro nach Unterhalt und nicht vor Unterhalt, wie in dem anderen Fall.

LG LBM



Hallo


1.  "Denkfehler" neee den gibt es nicht das war mir bewusst! Ich wollte doch bewusst keine Parallelen schaffen. Abgesehen davon sind wir dann weit weg vom Mangelfall und doch nah dran das unterm Strich (Versicherungen, Nebenkosten.... fehlen ja noch in
      der Rechnung) noch was über bleibt.

2. WM Dann greifen wir mal den Faden auf.

Der /die ehemalige Lebenspartner(in)  hat vor der Trennung eine sagen wir mal 35 Stundenwoche von 8:30 Uhr bis 15:30 ist also um 16 Uhr zu hause gewesen.

Mit der Trennung kam die Erkenntnis meine Kinder leiden ja jetzt schon das möchte ich nicht ich möchte mehr für meine Kinder da sein. Also  Stunden runter auf
25 Stunden dann haben wir mit dem Unterhalt für die Kinder immer noch genug zum Leben.



Was ist den jetzt mit dem WM ?? Der eine  möchte wegen der Kinder weniger Arbeiten. Der andere kann nicht weniger weil sonst sein Leben finanziell zusammen bricht (Eigenverantwortung)




Andreas  

« Letzte Änderung: 29. Juli 2016, 18:09:21 von Andreas Intess » Gespeichert
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« Antwort #33 am: 30. Juli 2016, 07:44:23 »

Guten Morgen,


kommen wir also weder zur Kernfrage zurück.

Darf jemand der vieles im Leben richtiggemacht hat und in unserem Fall noch 1082 € hat ( Unterhalt, und kalt Miete ist ja schon weg) noch mal glücklich werden und wollmöglich Kinde(r) bekommen?

Oder andersrum mit wie fiel Kohle darf man(n) wieder drüber nachdenken ?



Andreas
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« Antwort #34 am: 30. Juli 2016, 08:58:39 »

Hallo,

das ist keine Frage des Geldes, das kommt darauf an ob man in der Lage ist zu sehen woran die Beziehung gescheitert ist. Man darüber nachdenkt welche Ziele man hat und sich dann entscheidet eine neue Familie zu haben eben auch in dem Wissen, dass man mit wenig Geld wird auskommen müssen.

Nicht in Ordnung ist sich wegen der Glückhormone sofort wieder in eine Beziehung zu stürzen, in der Regel nach kurzer Zeit festellen zu müssen, das funktioniert auch nicht und die finanziellen Belastungen laufen aus dem Ruder.

Niemand ist perfekt und zwischen beiden Extremen gibt es viele Zwischenstufen, das Ganze auf xx Euro zu reduzieren greift viel zu kurz.

VG Susi
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« Antwort #35 am: 30. Juli 2016, 09:57:29 »

Also ich entnehme deinen Worten, glücklich werden geht nur mit weiterem Nachwuchs.

Meine persönliche Meinung. Bei 1100 Resteinkommen geht dieses Glück, wenn man das verantworten können will nur, wenn die Mutter in spe fest im Berufsleben steht, die wie auch immer geartete Elternzeit nach 1 Jahr endet und sie die Hauptverantwortung der Finanzierung dieses Glücks trägt.

Die klassische Rollenverteilung in der der 1100-EuroMann den Versorger spielt und Muttchen am Herd steht und das kleine Glück hütet, geht definitiv nicht ohne zu Lasten Dritter zu gehen (Kinder aus vorigen Beziehungen, Amt und damit der Allgemeinheit).

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« Antwort #36 am: 30. Juli 2016, 11:01:05 »

Hallo,

nein, Glücklichsein kann man mit und auch ohne Kinder, als Tante, Nenn-Tante, Oma, Opa, Onkel, ... im Beruf, in seinem Hobby, ...

Da der Frager aber offensichtlich unter Glücklichsein neue Kinder versteht und dafür eine Angabe in Euro haben möchte, ging es mir darum festzustellen, dass man die Frage SO nicht stellen und erst recht nicht beantworten kann.

Andererseits ist es durchaus alltäglich und normal, in einer freundlichen Beziehung auch eigene Kinder haben zu wollen. Statistisch gesehen sind Zweitehen sowieso stabiler als Erstehen, sicher auch, weil die meisten doch reflektieren, was schief gelaufen ist.
Die Ansage an eine Frau, ich mag Dich, aber wir werden nie eigene Kinder haben können, ist ein guter Grund eine Beziehung nicht zu haben, einfach weil es selten funktioniert.

VG Susi

Nachtrag: Ich habe eine Schulkameraden, der in jungen Jahren Witwer wurde und 2 Kinder hat. Seine zweite Frau ist eine Witwe mit ebenfalls 2 Kindern. Sie haben sich gegen eigene Kinder entschieden, aber hier haben eben beide schon eigene Kinder. Wenn einer noch keine Kinder hat, dann ist es schwieriger.
« Letzte Änderung: 30. Juli 2016, 11:04:58 von Susi64 » Gespeichert
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« Antwort #37 am: 30. Juli 2016, 11:12:50 »

Hallo,

....
Andererseits ist es durchaus alltäglich und normal, in einer freundlichen Beziehung auch eigene Kinder haben zu wollen. Statistisch gesehen sind Zweitehen sowieso stabiler als Erstehen, sicher auch, weil die meisten doch reflektieren, was schief gelaufen ist.
Die Ansage an eine Frau, ich mag Dich, aber wir werden nie eigene Kinder haben können, ist ein guter Grund eine Beziehung nicht zu haben, einfach weil es selten funktioniert.
..

Auf so etwas wollte ich heraus !


Andreas
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« Antwort #38 am: 30. Juli 2016, 11:15:55 »

Vielleicht noch eine Ergänzung: Wir haben einem Kollegen dazu gratuliert, dass er in seiner 3. Ehe den Schulanfang dieser Kinder mit erleben konnte.

Das ist nämlich auch ein Problem: Ja, Mann hat Kinder und er unterhält sie, aber in seinem Leben spielen sie keine Rolle, eigentlich hat er keine Kinder, obwohl sein Einkommen substantiell reduziert ist. Dann ist es schon verständlich Kinder nicht nur als Abzugsposten sondern als Menschen haben zu wollen.

VG Susi
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