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vatersein.de - Forum 14. Dezember 2017, 07:06:55 *
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Autor Thema: Jeder zweite Vater zahlt nach Trennung nicht (tagesschau.de)  (Gelesen 2550 mal)
United
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.156



« am: 06. Juli 2016, 15:03:07 »

Moin,

Quelle: <Hier>

Zitat
Alleinerziehende und ihre Kinder sind von Armut bedroht - diesen Zustand kritisieren Sozialpolitiker seit langem. Eine der wichtigsten Ursachen ist die Zahlungsunwilligkeit der ehemaligen Partner. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung.

<Hier> die Bertelsmann-Studie.
Die 50% kommen nicht von Bertelsmann.

Zitat
Demnach bekommt die Hälfte der Alleinerziehenden überhaupt keinen Unterhalt vom Ex-Partner für ihre Kinder, ergab die Studie. Weitere 25 Prozent bekämen nur unregelmäßig Unterhalt oder weniger als den Mindestanspruch. Somit kommt bei drei von vier Kindern kein oder nur geringer Unterhalt an.

Diese beruft sich vielmehr auf eine "aktuelle empirische Untersuchung" zu finden <hier> beim DIW.

In der Tat passt dieses Ergebnis nicht in mein Weltbild ...

... deshalb ein kleiner kritischer Blick auf die - auf Basis der Angaben des unterhaltsberechtigten Elternteils - ermittelten weiteren Fakten:
Zitat
Von 629 Kindern zwischen sechs und elf Jahren haben 526 aufgrund ungedeckten Unterhalts die Moglichkeit, Unterhaltsvorschuss zu bekommen. Dies geschieht aber nur bei 116 von ihnen (22,05%)
Wie wäre es mit diesem Fazit:
"Der Staat verweigert mehr als drei Viertel der Berechtigten den zustehenden Unterhaltsvorschuß !"
... passt auch nicht in mein Weltbild.

Damit stünden Väter aber hinsichtlich der Zahlungsmoral sogar ganz ordentlich da.

Guß
United
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jensB
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 534



« Antwort #1 am: 06. Juli 2016, 16:46:53 »

Moin,

Zitat
[...] aufgrund ungedeckten Unterhalts die Moglichkeit, Unterhaltsvorschuss zu bekommen. Dies geschieht aber nur bei 116 von ihnen (22,05%)

Wobei sich die Frage stellt:
Wird der UV nicht gewährt, oder wird er schlicht nicht beantragt. ;-)

Grüsse!
JB
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Diskutiere nicht mit Idioten -
Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung!
Debugged
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« Antwort #2 am: 06. Juli 2016, 16:59:44 »


... deshalb ein kleiner kritischer Blick auf die - auf Basis der Angaben des unterhaltsberechtigten Elternteils - ermittelten weiteren Fakten:Wie wäre es mit diesem Fazit:
"Der Staat verweigert mehr als drei Viertel der Berechtigten den zustehenden Unterhaltsvorschuß !"
... passt auch nicht in mein Weltbild.

Damit stünden Väter aber hinsichtlich der Zahlungsmoral sogar ganz ordentlich da.

Guß
United

In mein Weltbild paßt das aber sehr gut. Gerade bei den Erfahrungen, die ich selber mit den Behörden gemacht habe, wenn es um staatliche Leistungen an Kinder geht. Außerdem paßt dazu, das Antragsteller vermehrt berichten, schon bei der Antragstellung von der Unterhaltsvorschußkasse abgewimmelt zu werden. Weiter zeigen die UV-Kassen bisher nicht gekanntes Engagement bei der Einkommensprüfung der Antragsteller und auch anspruchsmindernde Kreativität bei der Berechnung der Leistungen, was einer gesetzlichen Grundlage entbehrt.
Aber es ist nun mal Fakt, das viele Kommunen restlos pleite sind. In dieser Ecke des Landkreises wurden zwei Provinzgemeinden mit 7stelligen Kommunalkreditbeträgen ausgestattet, damit sie überhaupt noch handlungsfähig sind. Passend dazu wird bei der Bewilligung von Sozialleistungen nach Kassenlage verfahren. Also knallharte Sparpolitik.
« Letzte Änderung: 06. Juli 2016, 17:01:48 von Debugged » Gespeichert

Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #3 am: 06. Juli 2016, 17:00:25 »

Moin

>Link< zur Themenseite der Bertelsmann Stiftung. Die Studie hat die Überschrift "Alleinerziehende unter Druck" und kann als kostenfreies PDF herunter geladen werden. So traurig wie diese Studie ist, so unverständlich halte ich ihre erste materielle Reformmaßnahme unter Abschnitt 3. Reformbedarf:
Zitat
Beim  Betreuungsunterhalt  für  den  Elternteil,  der  mit  dem  Kind  überwiegend zusammenlebt, ist die derzeitige restriktive Auslegung des § 1570 BGB durch den BGH  abzulehnen.
§ 1570 BGB regelt einzig und allein den Betreuungsunterhalt einer geschiedenen Mutter und ist eine der letzten Änderungen zum Betreuungsunterhalt des Gesetzgebers. Unverheiratete Mütter haben genau soviel davon: Null. Wenn schon, dann soll der Absatz 1 dort gestrichen und § 1615l BGB entsprechend aufgewertet werden. Es sollte endlich mal Schluss sein mit der unterschiedlichen Wertung von Müttern, ebenso sollten AE-Väter mit diesen auf eine Stufe gestellt werden. Und das auch im täglichen Leben.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kasper
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Beiträge: 2.947



« Antwort #4 am: 06. Juli 2016, 17:51:49 »

Außerdem paßt dazu, das Antragsteller vermehrt berichten, schon bei der Antragstellung von der Unterhaltsvorschußkasse abgewimmelt zu werden. Weiter zeigen die UV-Kassen bisher nicht gekanntes Engagement bei der Einkommensprüfung der Antragsteller und auch anspruchsmindernde Kreativität bei der Berechnung der Leistungen, was einer gesetzlichen Grundlage entbehrt.
Mich fragen diese auch regelmäßig, per Fragebogen ab... ich frage dann immer freundlich nach der Quelle, warum dies gefragt wird ... und bekomme keine Antwort, die aber auch keine Angaben von mir ... so geht das schon seit Jahren.
Anders bei der Beistandschaft ... die haben sich schlichtweg geweigert, überhaupt tätig zu werden ... es würde keinen Sinn machen, einer KM in die Tasche zu greifen. Naja, die haben ja auch kein Interesse, mal nach der Schwarzarbeit zu fahnden ... von denen ich denen berichten könnte. Aber gut, ich halte es so, dass ich meine Infos nur verwerte, wenn man mir versucht in die Tasche zu greifen ... und so ist schweigen im Walde, bei allen beteiligten ...


Im übrigen, bei mir werden zu 300% kein Kindesunterhalt durch die Mutter gezahlt. Versaut das jetzt den Schnitt !

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Malachit
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« Antwort #5 am: 06. Juli 2016, 20:39:49 »

Hallo zusammen,

Michael Klein zerlegt auf sciencefiles.org die heutige Meldung der ARD fein säuberlich in ihre Bestandteile und kommt zu dem Fazit:

Zitat
ARD-Schmierenjournalismus: Die Erfindung der unterhaltsprellenden Väter

Die Vorwürfe wenden sich nicht gegen die Bertelsmann-Stiftung und ihre Studie, sondern ausdrücklich gegen die Schwindelschweine des öffentlich-rechtlichen Schundfunks, die offenbar mal wieder ziemlich, äh, kreativ mit einem Studienergebnis umgegangen sind, weil es ihnen so besser in ihren männerverachtenden ideologischen Kram gepasst hat.

Insbesondere geht aus der Studie offenbar überhaupt nicht hervor, dass "die Zahlungsunwilligkeit der ehemaligen Partner" eine der wichtigsten Ursachen sei (O-Ton ARD, Hervorhebung ist von mir). Im Gegenteil, Michael Klein zitiert wie folgt aus der Bertelsmann-Studie:

Zitat
Leider gibt es keinerlei Ursachenforschung, warum der Kindesunterhalt bei so vielen Alleinerziehenden nicht ankommt. … Es besteht daher dringender Forschungsbedarf, warum in so vielen Fällen Unterhaltszahlungen nicht oder nicht vollständig geleistet werden (können) (21).

Das ist nun aber ein gepflegtes "man kennt die Ursache nicht, weitere Untersuchungen wären nötig" - und steht somit in völligem Widerspruch zu dem, was sich der zuständige Lotterlumpenjournaillist in irgendeinem ARD-Büro als angebliche Tatsache über die "Zahlungsunwilligkeit" aus seinen dreckigen Fingern gesogen hat.

Sorry, aber für derart erbärmliche, scheinheilige und wahrheitsverdrehende Schreiberlinge ist sogar der Begriff "Lügenpresse" noch viel zu höflich!

Nix für ungut,

Malachit.

P.S. und im übrigen bin ich der Meinung, dass die öffentlich-rechtliche Propaganda-Schleuder zerstört werden muss.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Papavonfuenfen
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« Antwort #6 am: 06. Juli 2016, 23:49:15 »

N'Abend,

da passt es ja, dass die Ministerin für alles außer Männer einmal in die Runde wirft, dass man ja den fiesen Unterhaltsprellern "Es ist nicht in Ordnung, wenn man ein Kind in die Welt setzt, sich dann trennt, und dann nicht bereit ist, für das Kind Unterhalt zu zahlen" den Führerschein entzeihen könnte (http://www.fair-news.de/pressemitteilung-1122500.html).
Ne is klar, das hilft bestimmt.......

Mann, Mann, Mann


PvF
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #7 am: 07. Juli 2016, 00:08:02 »

Moin  Papavonfuenfen

Frau Schwesig mag vielleicht emotional reagiert haben, nur mehr traue ich ihr auch nicht zu. Von Weitsicht ist wie eh und jeh keine Spur. Scheint momentan ein Problem (in) ihrer Partei zu sein, auch dieses betroffene Reagieren, dieses scheinbar emotionale Hinterherhecheln in der Politik, und bei den Wählern. Soll sie doch, sollen sie doch. Sind für mich dennoch vor allem eins: Heuchler. Und das auf praktisch allen Politikfeldern.

Gruss oldie

PS: Laut Quelle ist Fr. Schwesig's Meinung Ursprung dieser Meldung. Unter dieser Maßgabe ist meine Antwort zu ihrer Person einzuordnen - für die Betroffenen. Der Rest ist Meinungsfreiheit.
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gardo
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« Antwort #8 am: 07. Juli 2016, 08:05:41 »

Außerdem paßt dazu, das Antragsteller vermehrt berichten, schon bei der Antragstellung von der Unterhaltsvorschußkasse abgewimmelt zu werden. Weiter zeigen die UV-Kassen bisher nicht gekanntes Engagement bei der Einkommensprüfung der Antragsteller und auch anspruchsmindernde Kreativität bei der Berechnung der Leistungen, was einer gesetzlichen Grundlage entbehrt.
Aber es ist nun mal Fakt, das viele Kommunen restlos pleite sind.
Da ich in einem "reichen" Landkreis wohne gab es keine Schwierigkeiten: Antrag gestellt, Vorschuß geht seitdem pünktlich auf dem Konto ein, fertig.
Und natürlich wurden meine Einkommensverhältnisse nicht geprüft.

Gruss,
gardo
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Mateusz74
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« Antwort #9 am: 07. Juli 2016, 09:22:33 »

Sehr gut! Bitte mehr Unterhaltspreller.

Dann hat es sich auch ganz schnell mit den Alleinerziehenden erledigt und die Väter werden bei der Erziehung zur Verantwortung gezogen, statt bei der Unterhaltspflicht. Was eine widerliche Doppelmoral. kaum eine Frau muss als Alleinerziehende gezwungenermaßen ihr Dasein fristen.

Lt.Dino's Arbeit zahlt sich langsam aber sicher aus. Die Zeiten der Rundumversorgung durch den Vater und den Staat sind langsam aber sicher vorbei. Der Staat kann sich die ganzen AE nicht mehr leisten.

Moderate Unterhaltszahlungen, sowohl für die Kinder als auch für die Ex. Warum ist dem Staat ein Kind weniger wert? Erneute Doppelmoral. Abschaffung der DDT. Es kann nicht sein, dass schon bei Kindern ein Unterschied gemacht wird. Einführung der paritätischen Betreuung. Oh wunder, wie würden auf einmal die Scheidungsraten wieder zurück gehen, wenn Frau bewusst wird, dass die Rundumversorgung nicht mehr greifen wird.
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Debugged
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« Antwort #10 am: 07. Juli 2016, 09:51:08 »

"Es ist nicht in Ordnung, wenn man ein Kind in die Welt setzt, sich dann trennt, und dann nicht bereit ist, für das Kind Unterhalt zu zahlen"

Es ist auch nicht in Ordnung, wenn der Staat die getrennt lebenden Eltern wieder besteuert, als wären sie Singles. Erst wird man ausgeplündert und dann noch als Verweigerer vorgeführt. Das ist so was von "haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken". Mit einem Ministersalär von > 14.000 Euro ist man gedanklich einfach zu weit weg von substantiellen Problemen.
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Mateusz74
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« Antwort #11 am: 07. Juli 2016, 10:19:16 »

Logische Konsequenz: Keine Kinder machen, keine Frauen heiraten, keine Blockparteien mehr wählen.

Alternativ den Karren gezielt vor die Wand fahren. Jedoch bin ich davon leider noch zu weit weg. Jeder Papa der mehr wie 1-2 Kinder hat und dann noch die Ex alimentieren muss, kann ich voll und ganz verstehen, wenn er keinen Sinn mehr darin sieht dafür jeden Morgen aufzustehen und auch noch dieser männerhassenden Ministerin ihr Gehalt zu erarbeiten.

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Malachit
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« Antwort #12 am: 09. Juli 2016, 11:09:53 »

Hallo zusammen,

ein Nachtrag zum Thema "ARD-Schmierenjournalismus: Die Erfindung der unterhaltsprellenden Väter" - inzwischen berichtet sciencefiles.org:

Zitat
Und siehe da, stillschweigend und ohne einen entsprechenden Hinweis auf den zwischenzeitlich alten und somit aus dem aktuellen Online-Angebot verschwundenen Beitrag, den man also nurmehr über die Suchfunktion findet, hat man bei der ARD den Beitrag richtig gestellt.

Immerhin, es gibt am Ende des Artikels eine "Anmerkung der Red.", die den Sachverhalt beschreibt. Eine Richtigstellung an prominenter Stelle des Online-Angebotes der Tagesschau sucht mal allerdings vergeblich.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Benfica
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aka Paulo


WWW
« Antwort #13 am: 11. Juli 2016, 11:39:22 »

Hallo zusammen, mit würde es interessieren, ob es auch Studien darüber gibt, wie hoch der Anteil der unterhalbpflichtigen Mütter ist, die Ihren Verpflichtungen nachkommen.
Ich befürchte fast, dass hier der Anteil an Müttern, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen, wenn das Kind beim Papa wohnt, wesentlich höher ist.

Gruß

Benfica
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LucasDaddy
_LucasDaddy
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« Antwort #14 am: 11. Juli 2016, 11:50:07 »

Ich befürchte fast, dass hier der Anteil an Müttern, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen, wenn das Kind beim Papa wohnt, wesentlich höher ist.

Hier im Forum liegt er - glaube ich - bei strammen 100%.

Aktuelle Zahlen gibt es hierzu aber leider nicht, aber: "Eine Forsa-Studie im Auftrag des BMFSFJ aus dem Jahr 2002 ergab tatsächlich: 53 Prozent der unterhaltsberechtigten Väter erhielten damals den Unterhalt nicht wie festgelegt. Bei den Müttern waren es zum gleichen Zeitpunkt 30 Prozent."

Wenn man sich überlegt, dass fast jeder eine Mutti kennt, der es dank dem angeblich fehlenden KU sooooo schlecht geht, erscheinen selbst die fast 15 Jahre alten Zahlen in einem ganz anderen Licht...

LG,
LD
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Papavonfuenfen
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« Antwort #15 am: 11. Juli 2016, 12:25:55 »

Hallo Bennfica,

die ursprüngliche Studie, aus welcher schon die 50% stammen geht von 15% der Mütter aus, die überhaupt zahlen  .
Ich hab das etwas ausführlicher in meinem (zu späten) Kommentar dazu hier geschrieben:
http://www.vatersein.de/Forum-topic-30678-start-msg362602.html#msg362602

Grüße aus dem Schwarzwald


PvF
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