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Autor Thema: Grundsatzdiskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen [..die spinnen die Schweizer]  (Gelesen 16142 mal)
Tina10
Rege dabei
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Beiträge: 216


« Antwort #75 am: 20. Juni 2016, 14:07:03 »

Diskussionskultur geht anders..

Mit der Diskussionskultur verhält es sich wie mit allen anderen Gaben: Sie sind nicht allzu gleichmäßig verteilt.

 

Aber wenn es den seinen Tag verschönert...mich trifft es bestimmt nicht.

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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #76 am: 20. Juni 2016, 14:22:44 »

Moin

Dann schlage ich vor, dass wir alle zu einer angenehmen Diskussionskultur zurück finden. Wenn wir alle etwas freundlicher schreiben, ist dem geholfen.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Kasper
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« Antwort #77 am: 20. Juni 2016, 16:29:31 »

Ich hatte dies ...
Aber wer schon am Anfang sagt "das ist doch alles Utopie", bei dem wird´s schwer mit dem Weiterdenken.

versucht mit:
Daher glaube ich nicht, dass es ein BGE irgendwann geben wird. Selbst mit den besten Glauben und Ansinnen, wird jedes Vorhaben bombardiert und ausgehöhlt.
zu umschreiben.
Es wird immer eine Interessensauslotung vorgenommen und die, die es betrifft, schreien sofort, wie ungerecht dies ist. Daher sollte man Vorschläge aufgreifen und weiterbringen. Nur dann könnte es etwas mit dem BGE werden, und VIELLEICHT ist es dann sogar ein wenig ausgelotet.
Nichts destotrotz gibt es zwei Aspekte, die beachtet werden müssen.

1) Du die Industrie 4.0 ist es unabänderlich, dass alternative Einkommensquellen erschlossen werden, die die Gesellschaft nicht an den Existenzrand bringt. Ansonsten sehe ich tatsächlich mehr Verlierer, wie nur wenige Gewinner.

2) Ohne eine gewisse Ausgenheit, wird es nur zu sozialen Unruhen kommen. Insbesondere die Staatsfinanzen sehe ich hierbei schon am Rand ihrer Möglichkeiten angekommen, und das trotz aller schönrechnerei ...

... und mein Lieblingsthema. Die Beamten müssen mit ins Boot geholt werden, denn die Finanzierung dieser Sparte fällt uns auch bald auf die Füße.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Lausebackesmama
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« Antwort #78 am: 20. Juni 2016, 16:33:20 »

Zitat von: Kasper link=topic=30619.msg362095#msg362095 date=1466432971!
... und mein Lieblingsthema. Die Beamten müssen mit ins Boot geholt werden, denn die Finanzierung dieser Sparte fällt uns auch bald auf die Füße.

Dabei wird gern vergessen, dass die Bruttolöhne auch niedriger sind, als der gleiche Job in der freien Wirtschaft bringt.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Kasper
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« Antwort #79 am: 20. Juni 2016, 16:59:13 »

Dabei wird gern vergessen, dass die Bruttolöhne auch niedriger sind, als der gleiche Job in der freien Wirtschaft bringt.
Ich weiß, ein beliebtes Argument. Da ich selber Beamter war (sogar im Alementierungswesen eingesetzt war) und es schon entsprechende Gegenstudien gibt, ist dass für mich ein hohler Zahn.

Dem gegenüber steht die Praxis, möglichst rechtzeitig Posten zu vergeben, damit die Gruppierung Pensionsfähig wird, und dass es immer weniger Beamte im mittleren Dienst überhaupt gibt, also immer mehr schon mit A9 einsteigen. Hinzu kommen umfangreiche Zulagen (zu meiner Zeit gab es über 900, für nur einen Bundesabschnitt), die teilweise auch Pensionsfähig sind. Dann die freie Heilführsorge, die zwar zum Teil versucht wird aufzuheben, aber ebenfalls nicht aufs Brutto aufgeschlagen wird. Plus Familienzuschläge, die der "normale" AN nicht hat.
Wenn dann die Pensionen mit 71% zu 40% stehen, dann ist das schon ein Mißstand, selbst wenn man sich selbst KVern muss. Aber auch da gibt es mit dem Beamtenbund entsprechende Gegenmaßnahmen, wenn man diese rechtzeitig nutzt. Von anderen Rabatten des öffentlichen Dienstes noch abgesehen.

Dann ziehe ich Aussagen zu Rate, die die Nettoeinkommen (und darauf kommt es an) vergleichen, dann stehen auch hier die Beamten um einiges besser da. Ich merke nur ein Beispiel an, A9, mit einer 30 Stundenwoche, plus Familienzuschlag, ohne Zulagen, kommt auf ein Netto von ca. 2400 Euro (Steuerklasse 1).
Wenn ich dann noch Experten sehe, und da der Krankenstand in der Beamtenschaft am höchsten ist, die noch stöhnen, wenn sie mehrere Monate im Jahr krank sind, dass sie soviele Überstunden haben, dann fehlt mir da ein entscheidener Punkt. Und nur nebenbei, bei den Krankheiten sprechen wir von Dingen, bei denen jeder normale AN zur Arbeit geht (oder gehen muss).

Also, auf dass was beim Brutto verzichtet wird, fehlt dann wieder an Sozialleistungen und es bleibt immer noch was über.

Aber darum geht es im Endeffekt garnicht mehr. Studien belegen schon jetzt sehr klar, dass die Pensionsrückstellungen jetzt schon nicht mehr reichen und da ein Millarden Kostenpunkt auf den Staat zukommt. Und dieser wird nicht so ohne weiteres zu stopfen sein, selbst bei bester schönrechnerei ...

Aber da wurde bereits vor 20 Jahren vergessen, die Weichen zu stellen, obwohl es schon damals versucht wurde. Aber dabei blieb es dann auch.

Gruß
Kasper
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #80 am: 21. Juni 2016, 11:13:06 »

Moin

In Zusammenhang mit der Diskussion zum BGE halte ich einen Artikel in der FAZ vor wenigen Tagen für erwähnenswert. Er beschäftigt sich mit einem ähnlichen Erklärungsansatz, wie sie @susi64 und in Antwort @Tina10 gesucht haben, glaube ich jedenfalls.

Zitat
Soziale Ungleichheit
In der Abstiegsgesellschaft
Aus der Gesellschaft des sozialen Aufstiegs ist eine Gesellschaft des Abstiegs, der Prekarität und Polarisierung geworden. Wie konnte das passieren?
zum Artikel

Bei den gegenwärtigen Mechanismen sehe ich persönlich keinen Lösungsansatz, in gewisser Weise rennt uns der technische Fortschritt davon. Meine Hoffnung ist, dass ein BGE daran etwas ändern würde. Mich beschäftigt weniger die Frage nach dem ob, sondern wie eine Umsetzung erfolgen könnte.

Gruss oldie
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« Antwort #81 am: 11. Juli 2016, 18:56:37 »

Hi,

ich kann die Schweizer Entscheidung nachvollziehen. Der Wert einer Währung ist eben auch nicht zuletzt proportional dazu, wie viel Mist man dafür machen muss.
Natürlich kann man sich darüber nun über meine Ansicht streiten, aber eins ist Fakt: Die Schweiz hat eine der produktivsten Volkswirtschaften überhaupt, den meisten Schweizern geht es im weltweiten Vergleich verdammt gut,  und ein solches BGE wäre ein Riesen-Experiment, bei dem man eben auch alles verlieren kann. Wofür? Im Mittel muss sowieso alles gleich bleiben, weil sonst die Finanzierung nicht steht, und alles, was man ausgibt, muss auch eingenommen werden. Und da kann es eben nicht sein, dass es allen besser geht, sondern selbst bei einem Ausgleich wird's auch einigen danach schlechter gehen. Im Besten Falle. Viel Luft nach oben ist für eines der reichsten Länder der Erde nicht. Aber viel nach unten: gibt es größere gesellschaftliche Verwerfungen, unbedachte Elemente, die das ganze zum Kippen bringen und dann kann es eben auch schnell nach unten gehen...
Alle bisherigen Experimente damit  hatten eines gemeinsam. Es gab nie einen ausgeglichenen Haushalt, es wurde immer von außen Geld ins System gegeben.
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