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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 15:41:16 *
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Autor Thema: Befragung des Bundesministeriums: Kindeswohl und Umgangsrecht  (Gelesen 16136 mal)
SpecialD
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« am: 30. Mai 2016, 21:20:19 »

Hallo!

Eben per Email erhalten. Bitte teilnehmen und teilen :-)

Link zur Befragung: http://www.kindeswohl-umgangsrecht.de/

Auszüge von der Webseite:

Zitat
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) führen wir eine bundesweite Befragung zum Thema Kindeswohl und Umgangsrecht durch.

Zitat
Jedes Jahr sind rund 170.000 Kinder und Jugendliche von der Scheidung ihrer Eltern betroffen. Im Anschluss an dieses mit unterschiedlichen Schwierigkeiten einhergehenden Ereignisses gilt es eine Regelung in Bezug auf den Umgang zwischen Kindern und Eltern zu finden. Das BMFSFJ möchte erforschen, wie Kinder und Jugendliche unterschiedliche Umgangskonstellationen erleben, wie es ihnen dabei geht und wie sich die konkrete Ausgestaltung des Umgangsrechts auf ihr Befinden und ihre weitere Entwicklung auswirkt. Ebenso soll untersucht werden, wie familiengerichtliche Verfahren und die Beratung durch die Kinder- und Jugendhilfe in Umgangsfragen hinsichtlich des Kindeswohls bestmöglich gestaltet werden können.

Zitat
Helfen Sie dabei, Maßstäbe eines Umgangs von getrennten Eltern mit ihren Kindern zu entwicklen, die sich künftig noch stärker am Kindeswohl ausrichten.
Ihre Unterstützung vergüten wir mit 50€.

Zitat
Teilnahmevoraussetzungen
Nehmen Sie teil, wenn die Trennung nicht länger als vier Jahre zurück liegt und minderjährige Kinder vorhanden sind.
Natürlich sollen auch Ihre Kinder zu Wort kommen. Wir berücksichtigen Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 18 Jahren!
Um zuverlässige Ergebnisse zu bekommen ist es wichtig, dass auch Ihre Kinder (ab 6 Jahren) bereit sind, an einer kurzen Befragung teilzunehmen.
Vor allem suchen wir Teilnehmer aus den Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen!

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #1 am: 31. Mai 2016, 09:03:21 »

Moin

Zur Info:
(damit man weiß, wer sich hinter "wir" verbirgt)

Diese Umfrage wird von der Forschungsgruppe Petra gGmbH und dem Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen durchgeführt.

Die Forschungsgruppe Petra ist ein Partner des "Projekt Petra", einem Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe (eine GmbH Co.KG) mit vielfältiger Tätigkeit rund um das Thema Kindeswohl und Inobhutnahme.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 31. Mai 2016, 09:31:03 von oldie » Gespeichert

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Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
SpecialD
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« Antwort #2 am: 01. Juni 2016, 22:20:45 »

Danke Oldie für die Ergänzung.

Heute rief man mich schon an.

Mein Sohn (4,5) soll auch spielerisch befragt werden.
Dazu wird an einem Umgangstag ein Termin ausgemacht und die Befragung findet bei mir vor Ort statt.

Das finde ich einfach nur super!

Daher meine Bitte, könnte man auch diesen Thread anpinnen  question

Man sucht ca. 1200 Familien, aber davon sind sie noch weit entfernt.

Danke und LG

Daniel
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #3 am: 01. Juni 2016, 22:40:17 »

Moin

Ist angepinnt, da grundsätzlich unverzichtbar.

Nur frage ich mich, wieso bei einer Beteiligung einer Gmbh & Co AG plötzlich ein Obulus von 50€ möglich ist, wobei doch hier gewinnorientiert an der sonstigen unterfinanzierten universitären Forschungslandschaft vorbei geforscht werden soll? Geldsegen, ich höre Dich trapsen. Von daher kann ich dieser Art von Forschungsvorhaben nullkommanix abgewinnen - selbst wenn sie notwendig oder auch nur sinnvoll  sind. Stichwort: Umverteilung. Und jep, ich bin da ein klein wenig involviert und kenne manche Spielregeln und Gewohnheiten.

Gruss oldie
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« Antwort #4 am: 01. Juni 2016, 22:53:57 »

Hallo und Danke...

Nur frage ich mich, wieso bei einer Beteiligung einer Gmbh & Co AG plötzlich ein Obulus von 50€ möglich ist, wobei doch hier gewinnorientiert an der sonstigen unterfinanzierten universitären Forschungslandschaft vorbei geforscht werden soll?

Kann es sein, dass doch ein Geldsegen von der Bundesregierung kommt?

Man weiß doch wie schwer es ist, Teilnehmer zu finden.

Kann es aber auch sein, dass das Institut Spesen erstattet bekommt?
Immerhin fahren die Mitarbeiter zu den Familien und interviewen diese.

1200 * 50 = 60.000 € --- Vielleicht gibt es eine Pauschale für diese Befragung und sie geben einen Anteil davon als Anreiz weiter?

Nur so ein paar Gedanken.

LG D
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« Antwort #5 am: 29. Juni 2016, 22:50:58 »

Meine Befragung findet mit Kind am Sonntag, 17.07.2016 statt.

LG D
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« Antwort #6 am: 29. Juni 2016, 22:56:50 »

Ich frage mich, warum es diese 4-Jahres Ausschlußklausel gibt. Mit verwässerten Erinnerungen wird das wohl nichts zu tun haben.
Ein sechsjähriges Kind wird sich wohl auch nicht an Dinge erinnern, die vor 4 Jahren passiert sind. Und die verfahrensrechtlichen Schwierigkeiten
haben sich in den letzten 20 Jahren auch nicht signifikant geändert.
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Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
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« Antwort #7 am: 29. Juni 2016, 22:59:05 »

Soll ich sie mal am 17. fragen?
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« Antwort #8 am: 30. Juni 2016, 23:05:33 »

Ja bitte. Der Grund würde mich wirklich interessieren. Das man uralte Kamellen nicht wieder aufkochen will, kann ich ja noch nachvollziehen. Bei mir ist die Trennung z. B. "erst" 6 Jahre her. Aber eine schlüssige Erklärung habe ich für dieses Zeitfenster sonst nicht.
« Letzte Änderung: 30. Juni 2016, 23:08:21 von Debugged » Gespeichert

Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
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Bonnie 2


« Antwort #9 am: 01. Juli 2016, 00:04:53 »

Moin

Schon mal daran gedacht, das Wunschantworten produziert werden sollen? Umfragen sind ein Industriezweig, dem selbst der Bund nur schwerlich sich verweigern kann/möchte. Ist alles so toll, wenn "unabhängige" Institute mit "neutralem" Anliegen ihre "profunde" Erkenntnis unterbreiten. Sobald eine GmbH hierbei staatliche Förderung erfährt, bin ich weg.

Gruss oldie
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« Antwort #10 am: 01. Juli 2016, 07:29:55 »

Es handelt sich hier um eine gGmbH, man beachte das kleine "g" (gemeinnützig) vorneweg. Das kann durchaus sinnvoll sein, zB um die Sache finanziell sauber vom durchführenden Institut abzugrenzen.
In gleicher Rechtsform operiert beispielsweise auch "Mein Papa kommt".

Gruss von der Insel
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« Antwort #11 am: 17. Juli 2016, 21:32:50 »

Hi!

Ich frage mich, warum es diese 4-Jahres Ausschlußklausel gibt.

Die Dame war heute bei mir und das war meine erste Frage nach dem, ob sie was trinken oder essen möchte :-)

Der Grund ist einfach der, dass sich Kinder eben nicht mehr so gut erinnern können.
Das sei der einzige Grund. Natürlich mache man auch mal die eine oder andere Ausnahme.

Mittlerweile gab es ca. 300 Befragungen. 1200 sind geplant.
Somit ist die Bewerbung noch eine zeitlang möglich.

Die Auswertung soll Ende 2017 / Anfang 2018 fertig sein.

Ich erzähle später mehr. Bin von der Befragung sehr angetan.

LG D
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« Antwort #12 am: 18. Juli 2016, 14:21:03 »

Hallo,

an einer (g) GmbH würde ich mich nicht stoßen. Es ist heute einfach so, dass diese Dinge als "Projekte" an Auftragnehmer vergeben werden, die dann wiederum projektbezogen Leute einstellen/beschäftigen. Eine staatliche Stelle, die eine Umfrage oder dgl. selbst macht, müsste sich vorwerfen lassen, dass sie zuviel Personal hat.

Was bei einer solchen Umfrage herauskommt ist nicht so klar. Zum einen gibt es dafür ein schönes Beispiel bei "Yes, Primeminister". Andererseits gibt es viele Leute, die an dem Ergebnis wirklich interessiert sind.
SpecialD, ich bin gespannt, was Du dazu meinst bzw. wie es für Dich und die Umfrage weiter geht.

VG Susi
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« Antwort #13 am: 18. Juli 2016, 17:22:49 »

Danke Susi!

Ich habe natürlich auch nach dem Hintergrund dieser ganzen Aktion gefragt.

Der Bundesminsterium sei aufgefallen, dass es immer mehr Anträge gibt und es sei zudem aufgefallen, dass hier viel schief laufe.
Was genau, darauf durfte sie nicht eingehen. Die Studie wurde ausgeschrieben und höchste Neutralität musste versichert werden.
Es gibt jetzt schon viel Beschuss von allen Seiten, aber damit habe man gerechnet und mache ganz normal weiter.

Sie bekommen Akteneinsicht und wollen schauen, ob sich das JA, der VB und der Richter wirklich im Sinne des Kindes gehandelt haben.
Gab es Hilfsangebote für streitende Eltern, wie wurde der Konflikt vom Kind ferngehalten, hat der VB seine Arbeit korrekt gemacht, wie hat der Richter seine Beschlüsse begründetusw. ?

Sie hat hoch strittige Fälle, normale Tennungen, Wechselmodell... also das ganze Programm.

Wir saßen beinahe 5 Stunden zusammen. Am Ende war sie nur noch schockiert.

Der Umgang sei viel, viel zu wenig.
Der Richter gehöre in den Ruhestand und ich solle einen Befangenheitsantrag stellen.
Die VB sei ebenfalls voreingenommen und hat die Interessen des Kindes nicht wahrgenommen.

Weder das Jugendamt noch der Richter selbst haben irgendwelche Maßnahmen ergriffen, um zwischen den Eltern zu vermitteln.
Weder VB noch Jugendamt haben Hilfe für das Kind in die Wege geleitet, als es aggressiv auffällig wurde und aus dem Kindergarten geworfen wurde.

Der neue Kindergarten habe ebenfalls versagt und viel zu lange mit Maßnahmen gewartet, obwohl der Kindesvater, also ich, überall um Hilfe bat und diese Hilfe von der Mutter aber verweigert wurde.

Alle schauen sie weg und kommen deren Aufgaben nicht im geringsten nach.

Sie hat MiniD gesehen. Sie beschrieb ihn als aufgeweckten und lieben Jungen, der sprachliche Defizite hat.
Sie war erstaunt, dass wir so einen vertrauten Umgang miteinander haben, trotz des geringen Kontakts.

Am Ende fragte sie mich, was sich mMn am Umgangsrecht ändern müsste.

Ich antwortete, dass endlich mal das Kindeswohl gesehen werden müsste und nicht immer nur das Mama-Wohl.
Es sollte das Wechselmodell implementiert werden und wo das nicht geht, wenigstens eine feste Schablone an Mindestumgang und nicht immer wieder nach belieben geregelt.
Bindungsintoleranz darf nicht mit Umgangsausschluss des bindungstoleranten ETs führen.
Es wäre fair, wenn beide ETs das Kind holen. Eines am Anfang, das andere am Ende des Umgangs.

Das ist was mir so auf die schnelle einfällt.

LG

Daniel

PS: die 50,- € gab's gleich bar auf die Hand
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« Antwort #14 am: 18. Juli 2016, 19:10:14 »


Wir saßen beinahe 5 Stunden zusammen. Am Ende war sie nur noch schockiert.

Der Umgang sei viel, viel zu wenig.
Der Richter gehöre in den Ruhestand und ich solle einen Befangenheitsantrag stellen.
Die VB sei ebenfalls voreingenommen und hat die Interessen des Kindes nicht wahrgenommen.

Weder das Jugendamt noch der Richter selbst haben irgendwelche Maßnahmen ergriffen, um zwischen den Eltern zu vermitteln.
Weder VB noch Jugendamt haben Hilfe für das Kind in die Wege geleitet, als es aggressiv auffällig wurde und aus dem Kindergarten geworfen wurde.

Der neue Kindergarten habe ebenfalls versagt und viel zu lange mit Maßnahmen gewartet, obwohl der Kindesvater, also ich, überall um Hilfe bat und diese Hilfe von der Mutter aber verweigert wurde.

Alle schauen sie weg und kommen deren Aufgaben nicht im geringsten nach.



Waren das ihre Aussagen nach eurem Gespräch? !?! So eine Beurteilung nach 5 Stunden bei Deinem hochkomplexen Fall...Alleine deshalb sollte diese Studie sofort eingestampft werden und ich gebe dieser Studie auch keinerlei Erfolgsaussichten.

Tssss, da fragt man sich, für was nicht alles unsere Steuergelder verschwendet werden....
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
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« Antwort #15 am: 18. Juli 2016, 20:18:03 »

Ne Bitumen,

so schnellt urteilt man nicht.

Das waren sachliche Schilderungen mit sachlichen Fragen dazu.

Was ist passiert, was hat VB, JA, Richter oder sonst wer getan, veranlasst, wurde Beratung/Unterstützung angeboten, etc.
Da niemand etwas unternahm war das das Kalkül davon.

Alleine deshalb sollte diese Studie sofort eingestampft werden

Der Satz ist völlig daneben und höchst unprofessionell.
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« Antwort #16 am: 22. Juli 2016, 00:06:15 »

@SpecialD

Wenn deine Ex die selben Fragen beantworten würde, kämmen sicher andere Antworten raus, das gleiche, wenn Du diese Fragen dem Richter, dem VB, etc stellen würdest.


Es gibt eben nicht die EINE Wahrheit....es ist deine Wahrheit , andere Betroffene haben dies eben anders gesehen und andere Entscheidungen getroffen, auch wenn es Dir nicht passt.

Und wenn sich jemand, der eine professionelle Studie erstellen will, sich mit den von Dir genannten Statements gegenüber einem Studienteilnhmer äußert,  dann ist das unprofessionell und die Studie nichts wert...

Aber wir werden sehen, was mit solch einer Studie passiert

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« Antwort #17 am: 22. Juli 2016, 09:37:38 »

Lieber Bitumen,

was weißt du denn über meinen Fall und was weißt du über die Studie?

Die Studie geht sachlich vor. Es werden auch Jugendamt und das andere Elternteil befragt.

Es gibt eben nicht die EINE Wahrheit....es ist deine Wahrheit , andere Betroffene haben dies eben anders gesehen und andere Entscheidungen getroffen, auch wenn es Dir nicht passt.

Das hier ist wieder einmal zu schnell geurteilt und sogar anmaßend.

Picken wir einmal eine Sache aus meinem Fall heraus:

Die Mutter behauptet, das Kind sei aufgrund des Kontakts mit dem Vater schwerst krank (geworden).
Urtikaria, Asthma, Neurodermitis, Laktoseintoleranz und Allergien. Alles nur wegen des Kontakts mit dem Vater hat das Kind dies alles.
Schon allein der Kern der Sache ist hier lächerlich.

Noch absurder wird es, dass Prick- und Bluttest alles zu 100% widerlegen.

Noch markanter: diese Test hat sogar die Mutter beauftragt.

Wir setzen noch einen drauf: Kinderärztin bestätigt Vater, dass das Kind alles Essen kann und der Kontakt zu Tieren, Teppichen (Allergien) überhaut kein Problem.

Trotzdem hat selbst das OLG meinem Antrag auf Standardumgang abgelehnt.
Begründung: an den Aussagen der Mutter muss ja etwas dran sein und der Kontakt zum Vater sei eine gesundheitliche Gefahr für das Kind + SO-Fall anhängig, man möge doch erst einmal das Ergebnis dort abwarten.

Ach ja, alles halb so schlimm, weil:

Zitat
andere Betroffene haben dies eben anders gesehen

Also, warum rege ich mich auf. Ist doch alles tutti.

Aber immer noch nicht genug. KM boykottiert Umgänge und jeden weiteren Versuch auf mehr Umgang.
Letztendlich gab es sogar ein Gutachten über den ganzen Käse.
Ergebnis: er kann alles Essen, keine Allergien.

Nach deiner Logik kann man dieses Forum dicht machen, denn es fehlen die Gegenseiten und man solle sich nicht so anstellen.
Andere haben das eben anders gesehen, egal ob es ihnen passt.

Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder etwa doch?

LG D

« Letzte Änderung: 22. Juli 2016, 09:39:55 von SpecialD » Gespeichert

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« Antwort #18 am: 22. Juli 2016, 12:59:53 »

Mahlzeit allerseits,

zunächst einmal: Ich habe mich ebenfalls zu dieser Befragung angemeldet und finde sie sinnvoll. Allerdings ist mir noch kein Termin vorgelegt worden, soll aber auch erst im Herbst erfolgen. es geht ja nach Regionen.

Das so etwas mit Hilfe von Projektgruppen umgesetzt wird ist heutzutage immer mehr üblich und sollte nicht abschrecken.

Das in diese Richtung überhaupt geforscht wird hat einen gesellschaftspolitischen Hintergrund und halte ich zunächst einmal für begrüßenswert bzw. dies ist das erste mal, dass ich unserer Familienministerin dazu lobend zunicken kann wenn das Ganze am Ende auch vernünftig umgesetzt wird. Es ist Teil eines Umbruchs im Denken der Gesellschaft und eine Fokussierung von Trennungsfamilien mit den traurigen Umständen der Umgangsregelungen.

Darum kann ich bei einer solchen Aussage nur kräftig mit dem Kopf schütteln:

Waren das ihre Aussagen nach eurem Gespräch? !?! So eine Beurteilung nach 5 Stunden bei Deinem hochkomplexen Fall...Alleine deshalb sollte diese Studie sofort eingestampft werden und ich gebe dieser Studie auch keinerlei Erfolgsaussichten.

Tssss, da fragt man sich, für was nicht alles unsere Steuergelder verschwendet werden....

Auf der anderen Seite soll eben so etwas durch solche Studien und darauf folgenden politischen und gesetzlichen Entwicklungen nicht mehr passieren:


Trotzdem hat selbst das OLG meinem Antrag auf Standardumgang abgelehnt.
Begründung: an den Aussagen der Mutter muss ja etwas dran sein und der Kontakt zum Vater sei eine gesundheitliche Gefahr für das Kind + SO-Fall anhängig, man möge doch erst einmal das Ergebnis dort abwarten.

Die Meinung hier herum zu tragen, dass ja sowieso alles Unsinn wäre hilft den Vätern heute und in der Zukunft (vielleicht sind es sogar unsere Söhne die als Väter irgendwann davon profitieren im Trennungsfall) nicht weiter, sondern nur weiteres Engagement die Dinge zu verändern. Im kleinen wie im großen. Auch wenn es langwierig ist....

Beste Grüße
Sputnik

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Bitumen
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« Antwort #19 am: 24. Juli 2016, 14:14:14 »

Lieber Bitumen,

was weißt du denn über meinen Fall und was weißt du über die Studie?

Die Studie geht sachlich vor. Es werden auch Jugendamt und das andere Elternteil befragt.



@SpecialD

Ich kenne nur das über dich, was du hier im Forum geschrieben hast, ebenso nur das über die Studie was hier steht. Und die Studie geht eben nicht sachlich vor, wenn das hier von dir geschriebene ich so zugetragen hat, wovon ich ausgehe.

Ich habe selbst Studien durchgeführt,  eher im Finanzbereich mit technischen Hintergrund und ich önnte dir hier jetzt seitenlang runterleiern, was die Anforderungen an eine Studie sind und wie sich die Durchführenden verhalten sollen/müssen.

In der Explorationsphase ist es absolut unangemessen und für eine Studie unzulässig seitens des Durchführenden bereits Wertungen gegenüber der Probanden abzugeben, da doch genau diese getroffenen Aussagen uch Untersuchungsgegenstand sind. Eventuell wäre es notwendig dich ein weiteres Mal zu befragen oder tiefergehende Fragen zu stellen und dann bist Du schon beeinflusst,  da die Befragende Dich in deinen Aussagen besträkt/beeinflusst hat.

Verstehe mich nicht falsch, US meiner Sicht ist dieser Untersuchungsgegenstand schon sehr wichtig, aber dann bitte professionell.

Und es ist nun mal Grundverständnis unseres Staates die Gewaltenteilung, das heisst, die Justiz ist frei und unabhängig. Ob eine Studie Richter eines OLG beeinflussen wage ich zu bezweifeln und hier sollten ganz andere Aktivitäten gestartet werden. Dies hat aber mit diesem Thema nichts zu tun.

Nichts für ungut, vielleicht bin ich auch verblendet, weil sich für mich soweit alles zum Guten gewendet hat und ich nicht auf die Kleinkriege hinsichtlich KU, Mehrbedarf, Umgangsstreitigkeiten auf die KM mehr eingehe, dies auch dem Richter mitgeteilt habe. Ich glaube, dass es vielmehr bringt klare Worte vor Gericht zu sagen. Ich halte auch wenig von den Schauspieleinlagen und Empfehlungen immer alles positiv darzustellen, kein schlechtes Wort über die KM vor Gericht zu verlieren,  immer das Kindswohl anzusprechen und in den Mittelpunkt zu stellen, etc.
Ich kritisiere diese Empfehlungen des Forums ausdrücklich  NICHT, habe aber selbst die Erfahrung gemacht, dass ich dadurch mein Kind fast verloren hätte. Erst als ich für mich definiert hatte wie weit ich bereit bin zu gehen (und das war sehr weit, ich hätte auch auf den Umgang verzichtet wegen lauter Lügen und Zerstörung eines Kindes ) und dies in aller Deutlichkeit vor Gericht, beim VB, beim Gutachter als auch beim JA kundgetan habe, hat sich alles gedreht.

Einzig die finanziellen Themen, die man mir seitens des Gerichts zugemutet hatte, nach dem Wechsel des Kindes zu mir der KM aber nicht zumuten will, wären noch offen, das interessiert mich aber nicht die Bohne, was nicht bedeutet, dass ich das Verhalten des Richters gut heiße,  aber soll ich das Kind, mich und wen auch immer weiter damit belasten? Nein, lautet meine Entscheidung und jeder mag hier eine andere Entscheidung für sich treffen....

Jetzt bin ich etwas abgeschweift, will damit aber ausdrücken,  dass Veränderungen nicht durch Studien erfolgen, sondern durch aktives Einbringen bei den Entscheidern, also Gericht, VB, JA, etc


 
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« Antwort #20 am: 24. Juli 2016, 21:23:35 »

Hi Bitumen,

Nichts für ungut, vielleicht bin ich auch verblendet, weil sich für mich soweit alles zum Guten gewendet hat und ich nicht auf die Kleinkriege hinsichtlich KU, Mehrbedarf, Umgangsstreitigkeiten auf die KM mehr eingehe, dies auch dem Richter mitgeteilt habe.

Ich glaube, dass es vielmehr bringt klare Worte vor Gericht zu sagen. Ich halte auch wenig von den Schauspieleinlagen und Empfehlungen immer alles positiv darzustellen, kein schlechtes Wort über die KM vor Gericht zu verlieren,  immer das Kindswohl anzusprechen und in den Mittelpunkt zu stellen, etc.
Ich kritisiere diese Empfehlungen des Forums ausdrücklich  NICHT, habe aber selbst die Erfahrung gemacht, dass ich dadurch mein Kind fast verloren hätte.  

Danke fürs Abschweifen. Das Zitierte würde mich mal genauer interessieren.

Vielleicht per PN?

LG D
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« Antwort #21 am: 26. Juli 2016, 18:46:35 »

@SpecialD

Gerne per PN. Schreib mir was Dich genau interessiert.

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« Antwort #22 am: 17. August 2016, 17:09:32 »

Hallo Zusammen,

eben hat mich einer der Mitarbeiter dieses Unternehmens angerufen und würde tendenziell gerne einen Termin mit mir vereinbaren.

Allerdings und jetzt kommt der Hammer "a la Schwesig": Das Bundesministerium für Familie hat dem Institut auferlegt sich beim Bestehen des GSR auch entsprechend die Genehmigung des anderen Elternteils einzuholen.
Ich habe dem Mitarbeiter zu verstehen gegeben, dass er damit die Arbeit sofort einstellen kann, es sei denn er hat ein Interesse daran an einem manipulierten Ergebnis der Statistik mitzuarbeiten da ja nun alle problematischen Umgangssituationen für Kinder in der Statistik kaum erfasst werden, da ja die rebellierende oder vielmehr boykottierende Mutter sicherlich keine Genehmigung über die Befragung ihres Kindes zu einer möglichen misslichen Umgangssituation zustimmen wird.

Ich sagte, dass ich das ein Unding finde und selbst wenn die KM meines Kindes zustimmt, ich mit meiner Tochter an der Befragung teilnehme, tausende andere Fälle nicht eingefasst werden. Der Mitarbeiter stimmte mir da zu, auch wenn er das offiziell nicht dürfte. Ich habe ihn gefragt, ob er sich vorstellen könnte, dass die problematischen Mütter alle ihr GSR so korrekt ausführen würde, wie es das Ministerium nun von den Vätern forderte bzw. wo genau der Aufhänger sei, dass wenn ein kleiner Dialog zwischen Fragesteller und Kind umgesetzt wird, da meine Tochter 4,5 Jahre alt ist und der hauptsächliche "Beantworter" der Fragen nun mal ich sei und nicht das Kind. Und überhaupt, warum würden nicht weiterhin die Väter ohne Kinder befragt um mal ein Meinungsbild zu erhalten.  Der Anrufer war glaube ich etwas überrascht von meiner Reaktion. Ich erklärte ihm, dass damit nun eine systematische Intransparenz dort hergestellt werde, wo eigentlich endlich eine Transparenz von Nöten wäre um endlich Missstände unserer Trennungskinder auf lange Sicht aus dem Weg zu räumen.

Er erklärte mir, dass er auch Zweifel hat ob die Statistik und Auswertung nun das wieder gibt, was es wieder geben soll und die Väter nun wohl aktuell reihenweise absagen, da sie nicht von einem Einverständnis der Mütter ausgehen. Ich glaube man sollte das mal öffentlich machen bevor Tante Schwesig bald ihre heile Welt vorstellt mit einer getürkten Statistik untermauert. So ändert sich nie etwas.

Grüße
Sputnik
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« Antwort #23 am: 17. August 2016, 18:08:20 »

Hi!

Das deckt sich überhaupt nicht mit den Aussagen der Dame, die bei mir war.

Sie fragte, ob man Mama auch befragen dürfe, aber eine Zustimmung von ihr brauchte ich für meine Befragung nicht.
Vielleicht ist der gute Mann einfach falsch informiert und vergrault dadurch potentielle Teilnehmer.

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« Antwort #24 am: 17. August 2016, 19:15:44 »

Ich hatte mich damals bei Dir, D, schon gewundert, wieso keine Zustimmung zur Befragung des Kindes eingefordert wurde. Ohne die Zustimmung zu befragen wäre mir an deren Stelle auch zu brenzlig.

Gruss von der Insel
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