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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 15:46:43 *
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Autor Thema: Befragung des Bundesministeriums: Kindeswohl und Umgangsrecht  (Gelesen 16137 mal)
SpecialD
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« Antwort #25 am: 17. August 2016, 19:45:53 »

Das Kind wurde nicht befragt, da noch zu klein, also keine Zustimmung nötig.

Sie hatte nur gefragt, ob sie die KM ebenfalls befragen dürfe.
Da wir im laufenden SO-Verfahren sind, hielt ich das für keine gute Idee.

All die Väter können ja ruhig KM um Zustimmung bitten.
Wird diese verwehrt, kann der betreffende (meist) Vater immer noch an der Umfrage teilnehmen, ohne gleich komplett abzusagen.

Mit den gesammelten Daten lässt sich schon etwas anfangen...

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Piti
Frischling

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« Antwort #26 am: 18. August 2016, 09:20:56 »

Hallo Gemeinde,

ich habe mich auch für die Teilnahme angemeldet. Auf Weisung vom Familienministerium ist bei gemeinsamer Sorge das Einverständnis der Mutter erforderlich. Das war bei den ersten Befragungen noch nicht der Fall.
Das macht die ganze Teilnahme von vielen Vätern an der Studie natürlich schwieriger.

VG
Piti
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MalteW
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« Antwort #27 am: 18. August 2016, 22:05:42 »

Moin,

und ohne GSR darf das Kind dann gar nicht gefragt werden?

Ich dachte immer, Zustimmung des anderen Elternteils nur bei schwerwiegenden Entscheidungen? Was soll denn der Quatsch dann, die Befragung wird doch nicht den weiteren Lebensweg des Kindes nachhaltig beeinflussen.

Als nächstes braucht es noch die Zustimmung des anderen Elternteils, ob das Kind in der Eisdiele gefragt werden darf, wie es ihm geht?

Viele Grüße,

MalteW
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Debugged
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« Antwort #28 am: 18. August 2016, 22:14:02 »

Naja, also man hört dann von der Familie ja nur eine Fallbeschreibung. Prinzipiell finde ich es schon anständig, wenn auch der andere Elternteil "gehört" wird.
Andererseits, wenn sich einer dann stark zurücknehmen muß, weil der andere Elternteil ständig Stunk macht, gibt es ja auch nur ein verzerrtes Bild. Schwierig.

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Selten in der Geschichte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken. (Winston Churchill)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #29 am: 18. August 2016, 23:02:32 »

Moin

Ich verweise mal auf meinen Beitrag >>hier<<. M.E. sollen selbstverständlich Wunschantworten herauskommen. Durch Restriktion wird gefiltert, zumindest die Kandidaten potentieller Querschläger können so eleminiert werden. Alles unter dem Mantel einer unabhängigen Studie. Nicht umsonst wird so oft von verantwortungsvollen Wissenschaftlern angemahnt, die zugrunde liegenden Bedingungen einer Studie als allererstes zu betrachten, z.B. wie wurden die Teilnehmer überhaupt ausgewählt/selektiert? Und dann kommen die Fragestellungen (gibt es objektive und realbezogene Vielfalt der Antwortenauswahl und in der Bedeutung ausgewogene Wahlmöglichkeiten - gibt es etwa eine aufbauende Zielrichtung in den Fragen) an sich. Werden wissenschaftliche Standards eingehalten? Nun ja, wenn ein Gesetz (Zustimmung des anderen ET bei GSR) als Bremse für eine Teilnahme herhalten muss, kann von politischer Lenkung ausgegangen werden. Wozu gibt es anonyme Fragestellung und Behandlung der Teilnehmer, wie sie viele Uni-Kliniken bei weitaus problematischeren Studien (wie zur Pädophilie) selbstverständlich praktizieren?

Mein Gott, hier geht es um Kindeswohl, um Umgang. Also einfach um Familie und Elternsein. Scheinbar darf dies nur gesetzlich staatlich definiert stattfinden.

Gruss oldie

Edit: etwas präziser formuliert
« Letzte Änderung: 19. August 2016, 00:02:22 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Bitumen
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« Antwort #30 am: 19. August 2016, 10:57:37 »

meine Skepsis zu dieser "Studie" und der angewandten Professionalität wachsen weiter und ich bleibe dabei, dass da nichts verwertbares bei rauskommt.....
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Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
SpecialD
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« Antwort #31 am: 19. August 2016, 20:11:26 »

N'Abend!

Nach dieser Botschaft stimme ich dir auch zu.

Liegt kein GSR vor und das andere ET ist Inhaber der eAS, heißt dies ja im Umkehrschluss, dass das Kind gar nicht mehr befragt werden darf und somit ist diese Umfrage sinnlos.

Sinnlos in dem Sinne, am Umstand in diesem Land etwas zu ändern.
Anderenfalls wird nur der Eindruck gewonnen, in diesem Gott verdammten Land ist alles in Ordnung und "viele" regen sich zu Unrecht auf.

Ich werde der Dame mal einen Brief schreiben.
Auch wenn es nichts bringen wird, ist es doch besser, als nur Unmut hier im Forum auszudrücken.

LG D
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Piti
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« Antwort #32 am: 24. August 2016, 09:35:15 »

Moin,

habe inzwischen den Vordruck zur Einwilligung des anderen Sorgeberechtigten erhalten. Es liest sich so, dass der andere Elternteil dann auch bitte und gerne an der Studie teilnehmen kann. Ich dachte, dass der Umgangselternteil primär gefragt ist.
Bei alleinigem Sorgerecht scheint die Teilnahme an der Studie für den Nichtsorgeberechtigten Elternteil in der Tat übrigens ausgeschlossen sein.
Damit erreicht man einige potenzielle Teilnehmer gar nicht.

Gruß
Piti
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SpecialD
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« Antwort #33 am: 12. September 2016, 11:17:19 »

Hallo,

diese Umfrage soll auch der Wechselmodell-Frage dienen.

Zumindest wird diese Studie hier erwähnt: https://www.welt.de/politik/deutschland/article154583453/Trennungskinder-sollen-mehr-als-ein-Zuhause-haben.html

Die FDP möchte hier weiter Druck machen und die Rechte der Väter stärken.
Interessant sind auch die Grafiken... also die Entwicklung von Verfahren von 2006 bis 2014.

LG D
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Malachit
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« Antwort #34 am: 02. Oktober 2016, 23:06:12 »

Hallo zusammen,

in der Welt heißt es am 26.09.2016:

Zitat
An Schwesigs Trennungskinder-Studie werden Zweifel laut

Eine Studie soll herausfinden, wie sich Betreuungsmodelle auf das Seelenheil von Trennungskindern auswirken.
Während der Untersuchung wurde eine zusätzliche Bedingung eingeführt. Das ist in einer laufenden Studie aber schwierig.
Kritiker befürchten verzerrte Ergebnisse und eine einseitige Sichtweise.

Ich schätze, das ist genau die Studie, um die es auch hier bei uns geht.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Debugged
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« Antwort #35 am: 26. Oktober 2016, 12:52:54 »

Ich schätze, das ist genau die Studie, um die es auch hier bei uns geht.


Sehe ich auch so. Daher hat mein Interesse auch deutlich nachgelassen. Mit dieser selektierten Wahrnehmung ist nichts anzufangen.
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« Antwort #36 am: 27. Oktober 2016, 10:44:37 »

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe nun folgende Email zu der Befragung erhalten:

Hallo Herr XYZ,
 
ich wende mich heute mit weiteren Informationen an Sie.
 
Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass Kinder in der Studie eine Stimme haben. Besteht allerdings Gefahr, dass sie durch die Befragungen belastet werden, z.B. weil die Eltern über durchgeführte Interviews in Streit geraten, dann gehen die individuellen Interessen der Kinder und ihr Schutzraum dem Forschungsinteresse vor.
Bei gemeinsamer Sorge können Befragungen der Kinder daher nur mit dem Einverständnis beider Eltern durchgeführt werden. Dieser Punkt hat sich nicht geändert.
 
Allerdings können jetzt auch Elternteile ohne Beteiligung der Kinder an der Studie teilnehmen und ihre Sicht der Dinge einbringen.
 
Darüber hinaus ist auch eine retroperspektive Befragung im Rahmen der Studie geplant, in der Jugendliche und junge Erwachsene dazu befragt werden sollen, wie sie die Umgangsregelungen rückblickend beurteilen. Insofern werden auch langjährige Erfahrungen mit Umgangsregeln in die Studie einfließen.
 
Die Untersuchungsparameter der Studie werden jeweils den aktuellen Entwicklungen und Bedürfnissen angepasst.
 
Vielleicht können Sie es sich unter den jetzt gegebenen Umständen vorstellen, an der Studie teilzunehmen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir einen Termin vereinbaren können, damit Sie uns Ihre Erfahrungen und Sichtweise bezüglich der Umgangssituation mitteilen.
 
 
Herzlich Grüße sendet Ihnen
 
XYZ



Ich habe mich dazu entschlossen daran teilzunehmen und werde ausführlich berichten.

Beste Grüße
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« Antwort #37 am: 27. Oktober 2016, 16:21:20 »

Damit fallen quasi alle Familien raus, die am meisten davon profitieren könnten, bzw. die Unterstützung nötig hätten. Die echten Problemfälle werden nicht betrachtet. Das sind definitiv nicht die meisten, aber auch nicht wenige.
Andererseits sollte sich dann aber ein repräsentatives Bild ergeben, wie nicht streitbare Bürgerinnen und Bürger sich über die Belange ihrer Kinder verständigen können. Quasi ein "Model of good/best practice".
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midnightwish
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« Antwort #38 am: 28. Oktober 2016, 07:28:50 »

Welchen Sinn bitte macht eine über einen längeren Zeitpunkt laufende Studie, deren Rahmenbedingungen ständig an die "Anforderungen" angepasst werden?

Am Anfang konnten alle teilnehmen, dann nur Väter, die das Einverständnis der Mütter hatten, dann eben doch ohne die Kinder zu befragen, als Ausgleich sollten nun erwachsene Kinder rückblickend befragt werden... das ist doch Murks.

Selbst wenn da irgendwann, irgendwas rauskommt wird, je nach Ergebnis, das Ergebis von der jeweilis "betroffenen" Seite angegriffen und Parteilichkeit, unwissenschaftliches Arbeiten etc. unterstellt.

Im Prinzip müsste die gedamte Studie neu aufgesetzt werden. Sonst dürfte jede Minute verschwendentete Zeit sein
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« Antwort #39 am: 28. Oktober 2016, 14:37:19 »

Welchen Sinn bitte macht eine über einen längeren Zeitpunkt laufende Studie, deren Rahmenbedingungen ständig an die "Anforderungen" angepasst werden?

Dann wird das gemacht, wie es jetzt schon üblich ist. Wenn die Studienergebnisse eingefordert werden, dann geht der mit der Durchführung Verantwortliche hin, teilt bedauernd mit, das leider trotz größter Bemühungen nun alles für die  Grütze war und regt an, eine neue Studie durchführen zu lassen. Natürlich nur mit der Bereitstellung neuer Budgets.
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« Antwort #40 am: 28. November 2016, 20:58:47 »

Hallo zusammen,

Zitat
Offener Brief an die Bundesfamilienministerin: Verbände fordern Neustart der Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“ und neutrale Information über die Doppelresidenz
(...)
Gleichzeitig wird gefordert, die Studie „Kindeswohl und Umgangsrecht“, welche als Basis für zukünftige politische Entscheidungen zur Regelung des Kontaktes der Kinder mit ihren Eltern nach einer Trennung dienen soll, neu zu starten. Aufgrund mehrerer vom Familienministerium veranlasster Änderungen des Studiendesigns in der laufenden Studie würden die bisher gewonnenen Ergebnisse in der momentanen Form sonst nicht verwendbar sein. Eine unnötige Verschwendung von Steuergeldern und fortwährende Belastung von Kindern getrennter Eltern wäre die Folge, da sich die notwendigen politischen Entscheidungen weiter verzögern würden.

Quelle: http://doppelresidenz.org/article15-Verbande-fordern-Neustart-der-Studie-Kindeswohl-und-Umgangsrecht-und-neutrale-Information-uber-die-Doppelresidenz

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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« Antwort #41 am: 19. Juli 2017, 15:05:36 »

Moin,

bin zwar nicht ganz sicher, meine aber, das gehört hier hin.

Kernergebnisse der Befragung von Trennungseltern "Gemeinsam getrennt erziehen" <hier> (Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach).

Vorstellung durch das BMFSFJ <hier>.

Eine Menge interessanter Ergebnisse.

Erschütternd finde ich die Zustimmungsquote zur Aussage "wir bemühen uns, unser Kind nicht in unsere Konflikte hineinzuziehen".
Das bejahen lediglich 48% der Trennungseltern ...

Das das nicht immer klappt ... ok.
Aber dass sich Elternteile nach eigener Aussage nicht einmal bemühen ...
... 52% der Befragten gehören wegen Kindeswohlgefährdung angezeigt.

Gruß
United
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« Antwort #42 am: 19. Juli 2017, 16:18:44 »

Hallo zusammen.

Aber dass sich Elternteile nach eigener Aussage nicht einmal bemühen ...
... 52% der Befragten gehören wegen Kindeswohlgefährdung angezeigt.

Mit Aussagen hinsichtlich Kindeswohlgefährdung nur aufgrund dieser Veröffentlichungen wäre ich verdammt vorsichtig. In dem Link zum Ministerium für alles außer Männer heißt es ja zum Beispiel auch ...

Zitat
Grundlage der von Allensbach durchgeführten Studie war eine Stichprobe von April und Mai 2017 von 603 Müttern und Vätern, die repräsentativ für die Eltern mit Kindern aus früheren Partnerschaften ist.

... und wie "repräsentativ" die Stichprobe wirklich war, das haben wir in diesem Thread ja nun zur Genüge geklärt.

Aus einer zurechtfrisierten Umfrage kann man aber keine brauchbaren Ergebnisse ableiten.

Im übrigen, wer regelmäßig bei https://sciencefiles.org/ reinschaut, der weiß inzwischen, was es mit solchen Studien auf sich hat: Man kommt leider nicht umhin, sich die Studie im Original zu Gemüte zu führen, und dabei insbesondere darauf zu achten, mit welcher Methodik die Truppe an das Problem herangegangen ist. In unerfreulich vielen Fällen ist bereits die Studie selbst ein Schrotthaufen, der keinerlei wissenschaftliche Standards erfüllt; und das, was der Auftraggeber und die ehrenwerte Presse anschließend daraus machen, das steht dann nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

Bei der obigen Aussage, dass sich nur 48% bemühen, das Kind aus dem Trennungszwist herauszuhalten, da würde ich insbesondere gerne wissen: Wie genau lautete denn die zugehörige Frage an die Teilnehmer, in welchem Kontext wurde diese Frage gestellt, und welche Antwortmöglichkeiten gab es?

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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SpecialD
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« Antwort #43 am: 30. Oktober 2017, 21:14:48 »

Hallo,

ich traue mich ja kaum zu fragen, aber ich werde mich nach dem Stand einfach mal erkundigen.
Die Studie sollte ja mal langsam zu Ende gehen...

LG D
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« Antwort #44 am: 13. November 2017, 19:17:48 »

Hallo,

ich habe zwar noch keine direkte Antwort auf meine Anfrage bekommen, aber hierauf kann ich verlinken:

Kernergebnisse der Befragung von Trennungseltern "Gemeinsam getrennt erziehen"

Der Untersuchungsbericht (Allensbach) exclamation ist nun online. Gefunden in einem Bericht der Zeit exclamation (FDP & WM).

LG D
« Letzte Änderung: 13. November 2017, 19:22:23 von SpecialD » Gespeichert

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« Antwort #45 am: 13. November 2017, 20:07:18 »

Hallo,

So sieht es beim französischen Nachbarn aus, wenn es ums Doppelresidenzmodell geht. Für alle, welche französisch lesen.
https://blogs.mediapart.fr/michel-grangeat/blog/210617/residence-des-enfants-apres-separation-des-parents-un-besoin-d-invention-politique

VG,
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Kasper
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« Antwort #46 am: 13. November 2017, 21:09:07 »

gibt es eine Übersetzung?   
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Tsubame
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« Antwort #47 am: 13. November 2017, 21:34:35 »

Leider nein.

Aber der link ist eine Fundgrube, zum Doppelresidenzmodell in Frankreich, in Belgien und auch zu neueren internationalen Studien über die Thematik.Und ich finde, die Texte sind "wissenschaftlich" fundierter als die Allensbachstudie.


In Frankreich und Belgien ist ja dieses Modell seit 2002 bzw. seit 2006 gesetzlich verankert. Und es wird jetzt darüber nachgedacht, das Modell als prioritär einzustufen, falls Eltern sich nach einer Trennung nicht einigen können. Die Artikel weisen daraufhin, dass es viel mehr Väter wagen, das Modell einzufordern, seit es gesetzlich verankert ist.

Es wird auch angedacht (und mehrere Studien zitiert), dass das Modell auch für Kleinstkinder angebracht ist (1 Jahr) und für Kinder von drei bis fünf Jahren. Es werden die französischen Kinderpsychiater zitiert, welche das Modell kritisierten. Sie setzten zuerst das Alter, ab wann das Modell umgesetzt werden könnte, auf sechs Jahre fest und dann, ohne Argumente auf drei Jahre.
Interessant sind auch die Aussagen, inwieweit es eine Hauptbezugsperson, deren Wichtigkeit in Deutschland in diesem Zusammenhangimmer unterstrichen wird, gibt.

VG,
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Befragung des Bundesministeriums: Kindeswohl und Umgangsrecht
 
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