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vatersein.de - Forum 11. Dezember 2017, 21:43:23 *
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Autor Thema: Petition - Das Wechselmodell für Deutschland  (Gelesen 7757 mal)
SpecialD
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« am: 28. Mai 2016, 23:14:19 »

Hallo,

auf openPetition ist eine Petition veröffentlicht worden, die sich für das Wechselmodell ausspricht.

https://www.openpetition.de/petition/online/sind-vaeter-die-besseren-muetter-das-wechselmodell-als-standard-in-deutschland

Wäre schön, wenn sich viele dafür aussprechen werden.

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Malachit
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« Antwort #1 am: 29. Mai 2016, 19:40:30 »

Hallo zusammen,

nur zur Info, es handelt sich um die gleiche Petition, die wir hier bereits hatten: http://www.vatersein.de/Forum-topic-30301.html

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Mateusz74
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« Antwort #2 am: 30. Mai 2016, 07:20:05 »

Es wäre sehr schön wenn so viele wie möglich unterschreiben würden. Die Zeit für einen Sinneswandel in Schland ist schon lange überfällig.

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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Mateusz74
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« Antwort #3 am: 30. Mai 2016, 07:25:51 »

Unterschrift soeben getätigt.

Teilen und allen weiter sagen!
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« Antwort #4 am: 01. Juni 2016, 16:31:03 »

Ich habe da folgenden Vorschlag:
 * Thema im Unterforum "Medien" bis zum Abschluß der Petition oben an pinnen
 * Rundmail mit Aufruf zur Zeichnung der Petition an alle vatersein Mitglieder
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
midnightwish
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« Antwort #5 am: 01. Juni 2016, 18:26:34 »

Rundmail fällt aus. Dazu gibt es zuviele tote emailadressen, die dann zurückkommen
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #6 am: 01. Juni 2016, 19:51:28 »

Ist angepinnt. Rund-Mail fällt auch deshalb aus, da diese beim Akzeptieren der AGB und der Forenreglen durch den user nicht für allg. Benachrichtung freigegeben wurde. Und das ist auch gut so.

Gruss oldie

Edit: ... und im News-Ticker. Dürfte nicht schaden.
« Letzte Änderung: 01. Juni 2016, 20:48:41 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
SpecialD
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« Antwort #7 am: 01. Juni 2016, 22:16:47 »

Guter Vorschlag, Mateusz74.

Danke auch für die schnelle Umsetzung.

 thumbup
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« Antwort #8 am: 01. Juni 2016, 22:28:32 »

Dazu gibt es zuviele tote emailadressen, die dann zurückkommen

Da hätte ich vielleicht einen Lösungsansatz?!
Es gibt es ein Skript, welches nicht nur Emailadressen auf korrekte Syntax prüft, sondern auch auf Existenz
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #9 am: 01. Juni 2016, 22:42:59 »

Moin

Ich wiederhole mich gern:
Rund-Mail fällt auch deshalb aus, da diese beim Akzeptieren der AGB und der Forenreglen durch den user nicht für allg. Benachrichtung freigegeben wurde. Und das ist auch gut so.

Schluss und Aus diesbezüglicher Diskussion.

Gruss oldie
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Mateusz74
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« Antwort #10 am: 02. Juni 2016, 08:51:32 »

Heute gefunden...

https://www.openpetition.de/petition/argumente/sind-vaeter-die-besseren-muetter-das-wechselmodell-als-standard-in-Deutschland

« Letzte Änderung: 02. Juni 2016, 08:53:03 von Mateusz74 » Gespeichert

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Papa Markus
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« Antwort #11 am: 29. August 2016, 10:27:51 »

Hallo zusammen,

wenn nicht hier,wo sonst kann man dafür werben?

https://www.openpetition.de/petition/online/sind-vaeter-die-besseren-muetter-das-wechselmodell-als-standard-in-deutschland  thumbup
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midnightwish
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« Antwort #12 am: 29. August 2016, 11:27:09 »

Hi,

grundsätzlich bin ich für das WM als Standart.

Nur interssiert micht mal die Erklärung wie es funktionieren soll, wenn sich ein Elternteil der Betreuung verweigert?

Man kann sicher einen ET zwingen das WM zu führen, wenn dieser die Betreuung nicht mit dem anderen teilen möchte.

Aber umgekehrt? Wie und mit welchen Maßnahmen soll ein ET gezwungen werden Betreuung zu übernehmen, wenn dieser ET das nicht möchte? Und wäre es für die Kinder wirklich gut, wenn ein unwilliges ET sich kümmern muss (bzw. wie "qualitativ gut" wäre diese Betreuung)?
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Papa Markus
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« Antwort #13 am: 29. August 2016, 11:37:27 »

wie ist es denn heute...?

Wenn man Betreuung übernehmen möchte und der betreuuenden das nicht möchte (so ist es ja zumeißt oder sehr oft)? Dann wird wieder ein Gericht entscheiden.
Es ist aber doch offensichtlich, dass man dem umgangsverweigernden Elternteil somit endlich Einhalt gebieten könnte
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midnightwish
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« Antwort #14 am: 29. August 2016, 11:45:03 »

Ja, und das wäre auch gut so.

Nur eben in jedem Fall das WM gegen den Willen eines nichtbetreuungswilligen ET zu installieren, wie soll es gehen?

Du hast auch auf meine Frage nicht geantwortet, sie würde mich aber interessieren.

Wie und mit welchen Mitteln wird ein betreuungsunwilliger ET gezwungen, das WM zu leben?

Bei uns konnte ja schon der umgangsunwillige ET nicht zum Umgang mit den Kindern gezwungen werden.

Petitionen sollten realistisch gestellt werden. Und in der jetztigen Formulierung wird sie nichts bringen. Sie müsste anders formuliert werden.
Das WM als Standart von dem nur auf Antrag und nach Prüfung durch ein Gericht abgewichen werden darf (so oder so ähnlich)
« Letzte Änderung: 29. August 2016, 11:47:00 von midnightwish » Gespeichert

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Papa Markus
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« Antwort #15 am: 29. August 2016, 12:06:40 »

Das WM als Standart von dem nur auf Antrag und nach Prüfung durch ein Gericht abgewichen werden darf (so oder so ähnlich)

...und genauso müsste dann die Feinplanung aussehen!  thumbup
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Pegasus
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« Antwort #16 am: 29. August 2016, 12:12:31 »

Also in meiner Welt bin ich nicht unwillig mich am WM zu beteiligen.

Aber irgendwie kann ich jetzt nicht einfach zu meinem Chef gehen und eine Stellenreduzierung verlangen (natürlich unter Beibehaltung der bisherigen Bezüge).

Ist ein schöner Ansatz, muss aber auch durchführbar sein.
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #17 am: 29. August 2016, 13:05:42 »

Moin

Da es bereits einen Aufruf zu dieser Petition gibt - Thema zusammengefüht. Zudem läuft im Ticker ebenfalls ein Hinweis darauf.

Gruss oldie
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Malachit
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« Antwort #18 am: 29. August 2016, 14:03:52 »

Hallo Pegasus,

Ist ein schöner Ansatz, muss aber auch durchführbar sein.

Ob du's glaubst oder nicht: Es ist durchführbar. Gibt einige Beispiele dafür hier im Forum. Eines dieser Beispiele bin ich.

Aber irgendwie kann ich jetzt nicht einfach zu meinem Chef gehen und eine Stellenreduzierung verlangen (natürlich unter Beibehaltung der bisherigen Bezüge).

Dieses "unter Beibehaltung der bisherigen Bezüge" ist natürlich Blödsinn und das solltest du eigentlich auch selber wissen. Eine Stellenreduzierung "verlangen" ist vielleicht auch keine so gute Idee, aber darum zu bitten mag durchaus erfolgreich sein - vor allen Dingen dann, wenn du jemand bist, den die Firma lieber nicht an die widerliche Konkurrenz verlieren möchte.

In meinem Fall sieht es so aus: Teilzeit mit 30 Wochenstunden statt der regulären 40 Wochenstunden, und demzufolge halt nur 75% eines Vollzeitgehalts (was ich als eine völlig faire Regelung betrachte). Die Sache mit der Teilzeit klappte seit ca. 2010 mit gelegentlichen Reibungsverlusten; seit dem Wechsel in eine andere, deutlich größere Firma zum Jahreswechsel 2011/2012 klappt das sogar völlig problemlos. (Der Fairness halber: Der Grund für den Firmenwechsel war allerdings ein völlig anderer als die halbjährliche Diskussion um die Verlängerung der Teilzeitregelung und so ganz freiwillig ist das meinerseits auch nicht gewesen; aber gegenüber der neuen Firma war von Anfang an klar, dass ich entweder für maximal 30 Wochenstunden, oder eben gar nicht zu haben bin.)

Übrigens ist der Einkommensverlust beim Nettoeinkommen wegen der Steuerprogression nicht ganz so deftig, wie es dieses "25% weniger Bruttoeinkommen" vermuten lässt; das sollte man halt tunlichst vorher für den eigenen Fall ausrechnen, damit man weiß, worauf genau man sich dabei einlässt.

Nichts desto trotz bedeutet natürlich jede Art von Teilzeit gegenüber Vollzeit einige finanzielle Einschränkungen; vor allen Dingen dann, wenn man sich unter den derzeitigen politisch-juristischen Rahmenbedingungen das Wechselmodell bei der Kindesmutter "erkaufen" muss, indem man zu ihren Händen trotz Wechselmodell noch Kindesunterhalt in nennenswerter Höhe zahlt (und ja, auch dafür bin ich ein Beispiel).

Nur:

Also in meiner Welt bin ich nicht unwillig mich am WM zu beteiligen.

Dann mach' es, verdammt nochmal, wenn du die Möglichkeit dazu kriegst.

Es hat dir aber hoffentlich keiner versprochen, dass du's zum Nulltarif haben kannst, oder dass es dir auf dem Silbertablett hinterhergetragen wird ...

Nix für ungut,

Malachit.
« Letzte Änderung: 29. August 2016, 14:05:50 von Malachit » Gespeichert

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Pegasus
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« Antwort #19 am: 29. August 2016, 14:58:16 »

Nein, ich möchte selten etwas zum Nulltarif. Aber weitere Änderungen zu Gunsten von ohnehin schon Privilegierten benötige ich auch nicht.
Ich will mich auch gar nicht streiten und finde es schön, dass es sich bei Dir so gut ergeben hat. Aber viele Kinder leben leider in eher
einkommensschwachen Familien. Wie soll denn da noch ein Wechselmodell funktionieren? Hier sollte überhaupt erstmal eine
physische und psychische Grundversorgung für die Kinder und den UET installiert werden an der nicht mehr so einfach, z.B. über vorsätzliche
Entfremdung oder Ausblutung, von einer Seite gerüttelt werden kann.
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« Antwort #20 am: 29. August 2016, 17:13:58 »

Als lange Jahre Alleinerziehende kann ich dir sagen, dass man auch mit Kind Vollzeit (also 40h) arbeiten kann. Man muss eben an seinem sozialen Netzwerk (Betreuung) arbeiten und auch die Kinder loslassen. Dazu gehört zB trainieren, dass sie sich ab einem gewissen Alter morgens allein fertig machen und zur Schule gehen oder nachmittags 2h allein zu Hause sind.

In der ganz überwiegenden Zahl muss Mann betreuen wollen und dazu willig sein, etwas zu ändern. Bspw mehr arbeiten, wenn Kind nicht da ist, weniger, wenn es da ist. Viele Väter hier sind empört, wenn Frau sich auf den Kindern ausruht und nicht oder nur wenig arbeitet und Aufstockungsunterhalt gefordert wird. Dann darf Mann sich aber auch nicht mit Hinweis auf seinen Job aus der Betreuung rausreden oder nur so, wie sie bequem ins Konzept passt.

Und bei den wenigen Jobs, bei denen die Flexibilität so groß sein muss, dass Betreuung unmöglich ist, muss man eben Konsequenzen tragen: Jobwechsel oder Umgangselternteil sein.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Kasper
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« Antwort #21 am: 29. August 2016, 17:49:00 »

Moin,

ich beschrieb einmal, welchen Weg ich versuche zu gehen...
Als Auzibinne habe ich eine alleinerziehende Mutter genommen, deren Kids keinen Kontakt zu den Vätern haben (keine Angst, hat ehrliche Gründe und ich kenne diese Dame persönlich seit über 10 Jahren). Um die Probleme eines alleinerziehenden zu mildern (die ich aus meiner eigenen Erfahrung selber habe, nur habe ich keinen Chef im Nacken, der mir auf die Nüsse geht) habe ich die IT so eingerichtet, dass sie auch von zu Hause aus arbeiten kann. Ok, nun hat sie auch ihre Wohnsituation verändert, die die Arbeitszeit noch leichter organisieren kann.

Ich denke, man kann als Chef schon versuchen sich ein wenig der Möglichkeiten zu bedienen, dann kann auch ein Elternteil mit Betreuungselternteil auf seine 40 Stunden kommen, nur halt nicht brav im Büro. Und, da sollten wir uns nichts vor machen, irgendwann ist man auch als Chef auf seine Mitarbeiter angewiesen und dann können die einen dies auch "zurück zahlen" (und sie tun es dann auch).

Man muss das Leben nur nicht als Einbahnstraße ansehen, dann klappt das schon ... klar sind immer Menschen dabei, die einen Verarschen und Betrügen, dass ist auch mir oft genug passiert. Aber solange ich es mir leisten kann, bleibe ich meiner Linie treu.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #22 am: 30. August 2016, 09:56:06 »

Vieles was hier geschrieben wird ist mit Sicherheit richtig. Dennoch wird die Mehrheit nicht das Wechselmodell leben können.
Z.B. Bauarbeiter, Bedienungen, Außendienstler, Wechselschichtarbeiter .....
Nicht jeder hat ein soziales Umfeld wo er Hilfe findet. Viele haben Kinder unter 6.....

Ich habe nichts gegen das Wechselmodell an sich. Ich finde halt nur, dass es als Standard zu hoch gegriffen ist.
Sollte es wirklich mal eingeführt werden (was ich mit Mitte 40 bestimmt nicht mehr erlebe) wird es nur dazu kommen, dass
Elternteilen die es nicht praktizieren können vorgeworfen wird, dass sie kein Interesse am Kind haben. Und wir wissen doch
wohl wie es dann weitergeht.

Daher sollte endlich mal ein gesicherter Grundstandard die Regel sein, der nicht einseitig (überwiegend von der Mutter )
aufgekündigt werden kann.
Diesen Standard dann im Einzelfall, je nach persönlichen Möglichkeiten, zu erweitern ist doch dann immer noch möglich.
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« Antwort #23 am: 30. August 2016, 10:14:23 »

Nein genau anders herum. Grundstandard muss das Wechselmodell sein. Sofern es sich nicht umsetzen läßt, muss dann halt eine Alternative ran.

Klappt in allen anderen Staaten auch. Warum sollte es dann hier nicht möglich sein?

LBM hat es total gut auf den Punkt gebracht. Fast jede Kita bietet mittlerweile eine Betreuung bis 15 Uhr an, sogar länger (Hort). Viele Arbeitgeber spielen schon mit. Einzig und allein hat dieser Staat scheinbar nich die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wahrscheinlich bewusst um dieses Rollenmodell nicht zu gefährden.

Alles andere sind eigentlich nur Ausreden von Menschen die sich nicht ändern wollen oder nicht wollen das sich etwas ändert.
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
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« Antwort #24 am: 30. August 2016, 11:18:49 »

Nee, is klar. Wenn ich nur den letzten Satz lese.
Weil manche Menschen zunächst über die Umsetzung nachdenken, bevor sie eine komplette
Neustrukturierung fordern, wollen sie sich nicht ändern.
Die Gesamteinkünfte einer Familie erhöhen sich nicht auf wundersame Weise nach einer
Trennung. Nur die Kosten steigen dramatisch an. Selbst funktionierende Familien haben
oft schon einen Geldmangel.
Finde ich überhaupt eine bezahlbare zweite Wohnung in der Nähe der alten?
Wenn ich in der alten Firma nicht reduzieren kann aus finanziellen oder organisatorischen
Gründen, dann muss ich halt wechseln. Und die neue Stelle ist natürlich auch gleich um die
Ecke.
Es soll auch Menschen geben, die nach einer Trennung erstmal in ein tiefes Loch fallen.
Aber kein Problem, jeder hat ja ein soziales Umfeld, dass dann gerne aushilft.
Und einen Platz im Hort (natürlich in der Nähe der Schule) findet man auch überall.
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Petition - Das Wechselmodell für Deutschland
 
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