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Autor Thema: Petition - Das Wechselmodell für Deutschland  (Gelesen 7759 mal)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #25 am: 30. August 2016, 11:37:58 »

Moin

Das WM ist von der Idee und praktischer Erfahrung mittlerweile ein alter Hut. Also kann von kompletter Neustrukturierung (bei der Anerkennung per Gesetz) wohl eher nicht die Rede sein - eher von forcierter Umstrukturierung. Und hier ist m.E. analog zu @Mateusz74 (bei manchen Mitmenschen) eine Neustrukturierung der eigenen Denke der genau richtige Ansatzpunkt. Wenn das gewünschte Ziel sein soll, den Kindern ein Optimum an Eltern bieten zu können, müssen entsprechende soziale, materielle, eben gesellschaftliche Bedingungen geschaffen werden. Sicher kostet das Geld. Und hier gibt es viele Wege, etwas zu bewerkstelligen von staatlicher Seite. Auch so, dass sich die Menschen (später) selber helfen und per Steuer zurückzahlen können.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Pegasus
Schon was gesagt
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Beiträge: 19


« Antwort #26 am: 30. August 2016, 12:12:18 »

Servus,
um es nochmal deutlich zu sagen. Ich bin auch grundsätzlich für ein Wechselmodell.
Ich finde auch, dass der Staat (es geht ja auch um zukünftige Steuer- und Beitragszahler) nötigenfalls
Hilfe leisten muss.
Aber einen weiteren wichtigsten Teil, ein Umdenken in der Gesellschaft und bei den Betroffenen, wirst
Du nicht durch die Holzhammer-Methode erreichen. Auch kannst Du per Gesetz kein positives Optimum
von irgendwas erwarten. Sowas geht nur Step by Step.

Ich schreibe hier auch nicht einfach so mit. Ich bin selbst seit letztem Jahr getrennt lebend und habe zwei jüngere
Kinder. Finanziell und Zeitmäßig könnte ich meine Kinder auch öfter als alle 14 Tage und die halben Ferien sehen.
Aber selbst die momentane Situation ist nicht in Stein gemeißelt, da meine DEF jederzeit wieder einen "Koller" erleiden
könnte. Auch in einer intakten Beziehung gibt es Meinungsverschiedenheiten über die Kindererziehung.

Meint ihr wirklich wenn jeder per Gericht ein Wechselmodell erzwingen könnte würde das immer zum wohl der
Kinder sein?

P.S. Ich wäre eher für ein Gesetz, dass Trennungseltern grundsätzlich dazu zwingt sich in Psychotherapeutischer
Behandlung zu begeben, damit sie von der Paar- zu einer Elternebene finden. Der Rest ergibt sich dann fast von
alleine.
« Letzte Änderung: 30. August 2016, 12:15:36 von Pegasus » Gespeichert
Andreas Intess
_Andreas Intess
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« Antwort #27 am: 30. August 2016, 12:42:35 »

Hallo,

gestern beim Jugendamt habe ich gerade erst wieder gehört das es Fachlich gesehen absoluter Konsens ist das die Kinder beide Eltern gleichermaßen brauchen.
Ich denke das per Gesätz zu regeln sollte der einfachere Teil sein. Die eigentliche Frage ist nach meinen Erlebnissen. In wie weit ist der Gesetzgeber bereit weitere Regelungen und Hilfen anzubieten um notfalls, auch mit Druck  auf ein oder beide Elternteile, den Kindern das zu ermöglichen. Ich denke wenn wir ehrlich sind hat nach der Trennung fast jeder hier zumindest zeitweise die Kinder in der Betrachtung aus den Augen verloren. Für diesen Zeitraum bedarf es Hilfs- und Unterstützungsangebote. Wenn das geregelt und klar ist macht auch ein Gesetz zur möglichst gleichmäßige Betreuung (Wechselmodell) sinn.     



Andreas
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oldie
Administrator
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Beiträge: 6.619


Bonnie 2


« Antwort #28 am: 30. August 2016, 12:54:57 »

Moin

Meint ihr wirklich wenn jeder per Gericht ein Wechselmodell erzwingen könnte würde das immer zum wohl der
Kinder sein?
Nein. Das konnte ich bis auf Deine Mutmaßung in den Beiträgen auch nicht heraus lesen.


Gruss oldie

Edit: Es geht doch darum, dass das Kind erst einmal das Recht auf beide ET auch in der Praxis als Ausgangslage erhält, umgekehrt auch die beiden ET ebenso. Darüber hinaus gibt es den ganzen Pack an bereits bestehenden Gesetzen, um der Entsprechung des Kindeswohls genüge zu tun. Was sich ändert, ist die Ausgangssituation. Mehr nicht.
« Letzte Änderung: 30. August 2016, 12:59:16 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Mateusz74
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« Antwort #29 am: 30. August 2016, 13:14:12 »


Meint ihr wirklich wenn jeder per Gericht ein Wechselmodell erzwingen könnte würde das immer zum wohl der
Kinder sein?

P.S. Ich wäre eher für ein Gesetz, dass Trennungseltern grundsätzlich dazu zwingt sich in Psychotherapeutischer
Behandlung zu begeben, damit sie von der Paar- zu einer Elternebene finden. Der Rest ergibt sich dann fast von
alleine.

Fataler Irrtum. Per Gesetz ein Wechselmodell würde sehr viel Gutachter, Psychiater, Psychologen und die ganze nachgeschaltete Helferindustrie die nur Geld generieren will arbeitslos machen. Sehr gut!

Die einzige Einschränkung wäre eine zwingend notwendige Elternberatung die das Wechselmodell zum Ziel hat und nicht fadenscheinige Alternativen, die wieder einem Elternteil in die Tasche spielen.

Es wird trotzdem genung Fälle geben wo einer nicht möchte oder nicht kann. Jedoch jemandem diese Möglichkeit zu nehmen, es zu leben, weil einer nicht möchte, meist aus höchstegoistischen Beweggründen, ist widerlich.

Warum gibt es so viele hochstrittige Fälle? Weil sich viele Frauen dessen ganz genau bewusst sind, wohin die Macht nach der Trennung gewandert ist.

Es hörts cih für mich an wie viele dieser typischen Bedenkenträger, die gar nicht wollen, dass sich etwas ändert. Schaffe doch die Voraussetzungen selbst und warte nicht darauf das dir der Staat hilft. Leider eine oft gesehen Einstellung in diesem Land.

Damit öffnet man diesem Staat erst die Tür, um sich in der Familie breit zu machen. Der Staat hat darin nichts zu suchen!

Die Holzhammermethode kann definitiv helfen. In Deutschland ist es nicht mehr fünf vor Zwöfl, sondern schon danach. Das Land schafft sich selsbt ab.
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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
Susi64
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« Antwort #30 am: 30. August 2016, 14:04:41 »

Hallo,

aus meiner Sicht geht es darum den Unterhalt und die Erziehung/Betreuung auch bei geschiedenen Eltern paritätisch sinnvoll teilen und dem sollte das Gesetz nicht im Wege stehen. Nur, wenn es einer nicht will, muss sie/er eigentlich nur 50km (vielleicht reichen auch 20-30km) wegziehen und schon kann man ein Wechselmodell vergessen.
Guten Willen können Gesetze nicht erzwingen, sie sichern das Minium und manchmal nicht mal das.

Ich kann auch ein Gesetz fordern, das besagt, dass sich geschiedene Eltern wie vernünftige Menschen benehmen sollen. Wird es etwas ändern?

VG SUsi
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Pegasus
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« Antwort #31 am: 30. August 2016, 15:36:48 »

Mateusz74,

wenn zwei sich streiten leiden immer auch die Dritten. Das sollte eigentlich jedem hier klar sein.

Zitat Petition: "Für das Wechselmodell sind JETZT Gesetze zu verabschieden, die das Residenzmodell durch das Wechselmodell als Standard und auch gegen den Wunsch eines einzelnen Elternteils ersetzen."

Wieso sollte eine Gesetz mit dem Inhalt irgendwelche Berufsgruppen arbeitslos machen. Kann dann nicht mehr geklagt werden? Geht es den Kindern hinterher besser?

Im Grunde nehmen die vorhandenen Gesetze auch jetzt nicht die Möglichkeit zum WM, es wird nur einer Partei (zugegeben in der Regel die Mutter) sehr
leicht gemacht dies zu verhindern.

Meine DEF würde durch so einen Standard ganz sicher nicht anders denken oder handeln.

Es ist mir völlig schnuppe wonach es sich für Dich anhört. Aus Deinen Worten kann ich auch nicht direkt auf Kindeswohl schließen, eher auf eine ganz üble Trennung
und etwas gewinnen wollen. Aber wenn ein ET etwas nicht will werden die Kinder immer leiden und das ist **tsts - ID 35**. Da hilft nur ein grundsätzliches umdenken.

Wenn meine Kinder ihrem Therapeuten sagen, dass es ihnen mit alle 14 Tage und hälfte der Ferien gut geht und Ihre Mutter uns in Ruhe machen lässt kann ich besser damit leben,
als mit mehr Zeit dafür ständige Beeinflussung und unglückliche Kinder. Alleine um dem Druck zu entgehen würden sie sich früher oder später für eine Seite entscheiden.
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Mateusz74
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« Antwort #32 am: 30. August 2016, 16:24:50 »

Deine Fragen kannst du dir sehr leicht selbst beantworten, indem du mal über den Tellerrand hinweg schaust.

Deutschland ist mitnichten der Nabel der Welt.

Klare gesetzliche Anordnung, keine Konflikte, kein Streitpotential. Ganz einfach. Andere Länder machen es vor.

Die Helferindustrie scheint dir demnach auch kein Begriff zu sein? Deren Milliardenumsätze, willst du demnach

auch in das Reich der Träume schieben?

Na dann hast du wohl einfach Glück gehabt. Sei froh, sie hätte auch anders gekonnt.

Gewinnen sollen dabei die Kinder. Sonst niemand. Verlieren tun im Moment in der Regel alle.


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Das was wir unseren Kindern antun, werden sie unserer Gesellschaft antun. (Judith S.Wallerstein)
TotoHH
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« Antwort #33 am: 30. August 2016, 17:27:48 »

Moin
Finde ich überhaupt eine bezahlbare zweite Wohnung in der Nähe der alten?
Wenn ich in der alten Firma nicht reduzieren kann aus finanziellen oder organisatorischen
Gründen, dann muss ich halt wechseln. Und die neue Stelle ist natürlich auch gleich um die
Ecke.
Es soll auch Menschen geben, die nach einer Trennung erstmal in ein tiefes Loch fallen.
Aber kein Problem, jeder hat ja ein soziales Umfeld, dass dann gerne aushilft.
Und einen Platz im Hort (natürlich in der Nähe der Schule) findet man auch überall.
Genau das sind die Probleme, die von den Beteiligten, also KM und KV, gelöst werden müssen (und idR auch gelöst werden können!). Das nennt sich selbstverantwortliches Leben und eben gemeinsame Verantwortung für ein Kind zu tragen.

Und wenn die Eltern aus welchen Gründen auch immer sich auf was andere als ein 50-50 WM einigen - ist ja auch kein Problem.
Und sollte ein ET aus handfesten Gründen nicht in der Lage sein, Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, dann wird es auch einen Weg geben, auch gerichtlich was anderes festzulegen.

Nur warum sollte  der Ausgangspunkt aller Überlegungen nicht die gleichberechtigte Elternschaft sein, die eben mit einer gleichberechtigten Betreuung (aka WM) beginnt? Warum sollte ein ET einen Startvorteil bei den "Verhandlungen" über die zukünftige Betreuung haben. Man sieht ja wohin das häufig führt: Ich will mein Recht, nämlich BET zu sein, durchsetzen. Und dafür KU kassieren. Und bloß kein dem Kindeswohl förderliches WM, denn dann gefährde ich ja den KU. Und ich  genehmige nach meinem Gutdünken Umgang, denn ich weiß, was gut fürs Kind ist. Und im Übrigen ziehe ich einfach mal mit dem Kind ans andere Ende der Republik!   puzzled

Wer denkt dabei eigentlich ans Kindeswohl?!

Gruß, toto
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Pegasus
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« Antwort #34 am: 30. August 2016, 19:40:44 »

Hallo,

weil ein anderer Ausgangspunkt auch nicht die denkweise von bekloppten Müttern und Vätern ändert.

Ich sage doch nur  dass ein Gesetz nicht die zwingend erforderlichen Voraussetzungen schaffen kann, damit es den Kindern gut geht. Nämlich den Willen und die Fähigkeit ihre Konflikte für das Kind beiseite zu legen.
Wenn das vorhanden wäre hätte man jedenfalls bessere Chancen, aber noch lange nicht die Garantie, die weiteren Probleme wie z.B. Arbeit und Wohnraum zu lösen.

Wenn ich mir die aufgemachte Gleichung ansehe muss ich mich wundern, dass die Gerichte ständig überlastet sind und nicht nur die Familiengerichte. In Deutschland ist doch fast jeder Mist genormt und geregelt. Wie dadurch die sogenannte Helferindustrie verschwinden soll erschließt sich mir auch noch nicht so ganz. Ein anderer Ausgangspunkt kann trotzdem die gleichen Wege gehen und zum gleichen Ergebnis führen. Eventuell dauert es sogar länger und wird noch teurer.

Btw. Was wären denn übrigens die Konsequenzen bei einem Verstoss? Geldbuße, Erzwingungshaft, Kindesentzug?

Ich bin doch gar nicht per se gegen ein WM. An meiner Lage würde sich dadurch aber nichts ändern, weil meine DEF nicht weniger egoistisch handeln würde. Nur meine Kinder müssten mehr leiden. Und da bin ich wohl kein Einzelfall. Im Gegensatz zu mir hat sie noch ihre Eltern und einen neuen Partner.

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TotoHH
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« Antwort #35 am: 30. August 2016, 20:11:04 »

weil ein anderer Ausgangspunkt auch nicht die denkweise von bekloppten Müttern und Vätern ändert.
Nicht von allen. Aber ich denke schon, dass sich einige BETs da draußen, die sich derzeit auf der ihnen zugeflogenen  Position (Kind zu mir, KU fliesst, ich bestimme) ausruhen, sich dann eben nicht mehr bekloppt benehmen würden. Anders als jetzt haben sie ja beim WM nichts mehr zu verlieren. Und die Hürde etwas zu gewinnen (nämlich doch einen BET-/UET-Regelung durchsetzen zu können) wäre hoch.

Was wären denn übrigens die Konsequenzen bei einem Verstoss? Geldbuße, Erzwingungshaft, Kindesentzug?
An dieser Fragestellung muss gearbeitet werden. Aber klar muss sein, wer sich dem WM verweigert, wird eher UET als BET. Ein Wegzug mit Kind um ein WM zu verhindern/ zum Scheitern zu bringen, kann es dann nicht mehr geben. Es ist dann die Entscheidung des wegziehenden ET sich selbst zum UET zu machen.

toto
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Mateusz74
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« Antwort #36 am: 31. August 2016, 07:43:32 »

Genau so wie es Toto beschrieben hat. Eine klare gesetzliche Regelung an die sich alle halten müssen.

Viele Länder machen es vor. Und da läuft es seit Jahren wunderbar. Schau nach Frankreich, oder Norwegen, oder oder.

Fängt die Mutter dort mit Zicken an, gibt es Ordnungsgeld und beim zweiten Mal gehts für einen Tag in Knast.

Und das macht sie nur einmal. Zweite Mal nicht mehr. Und dies spricht sich unter den Muttis verdammt schnell rum.

Jedoch aufgrund der Verweigerungshaltung einer einzelnen Person dieses Theater. Ist nur lachhaft. Diese Gesetze fördern hier doch

quasi die Faulheit und das Nichtstun. Oder sind den vielen Hartz4 Mamas nach der Geburt die Arme abgefallen? Nein schlicht kein Bock

zu arbeiten. Kindergeld, BU und KU sind ne feine Sache.  Vater Staat regelt das. Gibts Probleme krackel ich rum. Und komm mir bitte

nicht mit den Voraussetzungen die der Staat erst schaffen muss, um arbeiten zu gehen.

Sorry Pegasus, du hörst dich schon wie durch den Fleischwolf gedreht an. Erst dies und jenes, Voraussetzungen müssen geschaffen

werden. die arme AE Mama. Kollega mach dich mal grade!
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midnightwish
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« Antwort #37 am: 31. August 2016, 08:39:06 »

Zitat
Fängt die Mutter dort mit Zicken an, gibt es Ordnungsgeld und beim zweiten Mal gehts für einen Tag in Knast.

Wird das dann auch so konsequent für Väter angewandt, die keine Lust auf Betreuung haben oder der Umgang nicht wahrnehmen wollen?

Oder gehts dir mal wieder nur darum herauszustellen, wie grottenböse doch mütter und wie himmlisch gut Väter sind?
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« Antwort #38 am: 31. August 2016, 09:30:23 »

Genau so wie es bei Müttern immer Lohnpfändungen, Gehaltsnachweise und den ganzen Mist gibt.

Die Zahlungsquote beträgt bei Müttern natürlich 100%.

Midnightwish ich mag deine Einstellung sehr. Du weißt doch eigentlich ganz genau worum es geht.

In diesem Fall ist dein süsser Avatar jedoch auf der falschen Fährte 
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Kasper
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« Antwort #39 am: 31. August 2016, 11:14:44 »

Moin,

es wird immer "für" und "wieder" geben.

Ich geh mal einen Schritt zurück. Woher stammt das Konfliktpotenzial, wie baut sich das auf und welche Ziele verstecken sich dahinter?

Folgende Antworten halte ich für Möglich und plausibel:
1) persönliche Rachefeldzüge (aus welchen Gründen auch immer) stecken hinter vielen Fällen.
Sei es dass man dem Ex etwas nicht gönnt, mit seinem eigenen Leben nicht zufrieden ist, oder der neue **tsts - ID 31** sich doch als Flachzange entpuppt und das Traumschloss zusammen gebrochen ist.
2) Gesetzgeber und Gerichte haben die Möglichkeit geschaffen (meist für den der die Kinder hat) ohne großes Risiko Punkt 1) auszuleben.
3) Medial (und damit Gesellschaftlich) wird die "arme" Mutter mit Argumenten befüttert, dessen Verständnis in Europa einmalig ist. Es werden Leben zerstört, die alleine mit einer Kindeswohlargumentation läuft, die als Nicht-Jurist gelegentlich den Eindruck erwäckt, dass diese an den Haaren herbei gezogen wurde.
4) die Belastung, insbesondere die finanzielle, wird rein einseitig verlagert. Es gibt keine Zwischenstufen und teilweise nicht einmal Entscheidungsmöglichkeiten. Teilweise liegen die Beträge absurder weise außerhalb vieler Möglichkeiten, und es erfolgt eine schönrechnerei um. Gleichzeit wird propagiert dass Väter (die ja meist die Zahler sind) sich mehr an der Erziehung beteiligen sollen, dies aber aufgrund finanzieller Verpflichtungen gar nicht wirklich können.

Solange dieser Zerstörungsprozess nicht durchbrochen wird bzw. die Schaffung von derartigen Möglichkeiten, wird es keinen breiten Konsens zur Schaffung einer gleichberechtigten Elternschaft geben.
Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es in nahezu jeder Konstellation bzw. egal welches Modell man wählt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Bonnie 2


« Antwort #40 am: 31. August 2016, 19:33:52 »

Moin

5. Vom Ehemodell mal abgesehen: GSR gibt es für Väter auf Antrag, Mütter bekommen es automatisch (ja eigentlich sogar das ASR). Ohne ein GSR sehen es die meisten Betroffenen sowie als unglaublich schwierig, ja chancenlos an.

Gruss oldie
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aka Clochard


« Antwort #41 am: 05. September 2016, 10:14:25 »

Wird das dann auch so konsequent für Väter angewandt, die keine Lust auf Betreuung haben oder der Umgang nicht wahrnehmen wollen?

Oder gehts dir mal wieder nur darum herauszustellen, wie grottenböse doch mütter und wie himmlisch gut Väter sind?

Tut mir leid Tina, Midnightwish,

ich finde dass du in eine falsche Richtung denkst.

Mateausz meinte, dass eine Mutter, die Barunterhalt erhält und dennoch zicken macht, also Umgang erschwert oder verweigert, bestraft werden sollte. Dies ist auch richtig so. Denn der barunterhaltspflichtige Vater kommt ja seinen Verpflichtungen nach indem er seinen Teil in leistet in dem er Unterhalt zahlt. Warum soll ein Vater der Unterhalt zahlt aber dennoch keinen Umgang hat, aus welchen Gründen auch immer zusätzlich bestraft werden?

Während aber eine umgansgverweigernde Mutter die als Unterhaltsempfänger ihre Leistung, und die der Kinder, erhält aber ihrer Verantwortung und gar nicht ihrer Pflicht nachkommt um den Umgang zu fördern sondern eben verweigert. Dieses Verhalten gehört bestraft.

Du hast vermutlich diesen feinen Unterschied übersehen.

Vor allem dein Nachsatz, von wegen tollen Vätern. Ist es nicht so? Gibt es nur tolle Mütter? Sind deiner Meineung nach Väter bevorteilt?

LG

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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #42 am: 30. November 2016, 16:14:32 »

Moin

Die erforderliche Anzahl von 120.000 wird bei einem Stand von derzeit knapp 5000 in den nächsten 28 Tagen eher nicht erreicht. Per mail erhielt ich die Benachrichtung, dass eine Folge-Petition gestartet wurde.
https://www.openpetition.de/petition/online/zwang-zum-wechselmodell-wenn

Gruss oldie
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