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vatersein.de - Forum 19. November 2017, 22:32:56 *
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Autor Thema: Ex misshandelt Kind, was tun ?  (Gelesen 2240 mal)
PMH21
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 39


« am: 16. April 2016, 08:09:23 »

So, jetzt eskaliert das Ganze. Dass sie den Großen mit so Worten wie "Was willst Du" oder "Halt die Klappe" anbrüllt, wenn er mal in der Nacht weint, ist schon seit einigen Wochen so.

ZZ schlafe ich ja im Gästezimmer. Und in das hat sie ihn heute morgen mehr oder weniger reingeworfen, weil er geweint hat. Dabei hat er sich ziemlich am Beinweh getan. Für mich stellt das eine Grenzverletzung dar. Was passiert, wenn die eine eigene  Wohnung hat oder ich doch demnächst aus meinem eigenen Haus ausziehe??

Das Schlimmste ist, dass mir niemand glaubt.

Richter, Anwälte, JA haben das Bild im Kopf:

Mann: böse, schlecht, unfähig, Täter, schuldig
Frau: gut, fähig, unschuldig, Opfer.

Und alle Aussagen, die diesem Bild entsprechen, werden unbesehen geglaubt. Und alles, was diesem Bild nicht entspricht, wird grundsätzlich in Frage gestellt.

Ich habe heute.Morgen mit meinem Freund telefoniert. Der meint, das Wichtigste wäre, ruhig zu bleiben und NICHT auf die Ex losgehen. Da ich nichts beweisen könne, wären alle Aktionen sinnlos oder sogar kontraproduktiv. Hat er recht ?
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AnnaSophie
_AnnaSophie
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Beiträge: 2.359


« Antwort #1 am: 16. April 2016, 09:10:47 »

Hallo,

wie alt sind die Kinder? Ab einem gewissen Alter könnten sie ja auch den Wunsch äußern bei dir zu bleiben oder es gäbe die Möglichkeit ein Wechselmodell zu praktizieren - aber vermutlich geht das wegen deines Jobs nicht oder?

An deiner Stelle würde ich auf keinen Fall ausziehen. Es ist dein Haus und dann soll sie sich eine Wohnung suchen. Wie du deine Ex beschreibst wird sie ansonsten dort wohnen bleiben, keinen Euro Miete zahlen und das Haus nicht unbedingt pfleglich behandeln.

Was ihre Reaktion gegenüber den Kindern angeht, das geht natürlich nicht. Ohne Zeugen steht es aber Aussage gegen Aussage, solange keine blauen Flecken o.ä. zu sehen sind.

Wie groß ist das Haus? Hast du die Möglichkeit Ex mehr auf einen Bereich zu beschränken, beispielsweise, sie im EG, die Kinder im 1. OG und du im DG?
Dann wäre das für die Kinder relativ einfach in deinen Bereich zu kommen, wenn die KM überreagiert?

Sophie
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Kasper
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« Antwort #2 am: 16. April 2016, 10:22:54 »

Shit!
Kenne ich zu gut. Wenn Du den Kampf aufnehmen willst, dann wird er lang und schwer!

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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Beiträge: 3.033


« Antwort #3 am: 16. April 2016, 11:20:49 »

Hallo,

was willst Du denn erreichen?

Ich denke, dass Du Dich bisher mit der Materie der Trennung/ Scheidung viel zu wenig beschäftigt hast. Du kannst zwar wegen des Vorfalls am großen Rad drehen, z.B. JA einschalten, nur was soll dann passieren? Dass sie weniger Unterhalt bekommt, ausziehen soll? Du die Kinder betreust? Die Kinder ins Heim sollen?

VG Susi
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PMH21
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« Antwort #4 am: 18. April 2016, 23:25:53 »

Hallo,

was willst Du denn erreichen?


Ich möchte, dass sie einsieht, dass sie, auch wenn sie gestresst und genervt ist, die Kinder in Ruhe lässt. Damit sie das versteht, braucht sie wohl einen Input von außen. Ich erreiche sie nicht mehr.

Ich befinde mich aktuell auch in einem psychischen Ausnahmezustand, lass das aber nicht an den Kindern aus.
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PMH21
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Beiträge: 39


« Antwort #5 am: 18. April 2016, 23:40:10 »

Shit!
Kenne ich zu gut. Wenn Du den Kampf aufnehmen willst, dann wird er lang und schwer!

Gruß
Kasper

Sie hat gesagt, dass ich die Kinder nur dann sehen werde, wenn sie das will. Darauf lass ich mich nicht ein. Mit der räumlichen Trennung höre ich auf, Vater zu sein. Mir wars letztendlich dann doch nicht vergönnt eine Familie zu haben. Ich hake das ab und wende mich anderem in meinem Leben zu. Nur eine Idiot kämpft einen von vornherein aussichtslosen Kampf. Und der Kampf um die Kinder ist ein solcher Kampf für einen Vater. Dass die Kinder zur Mutter kommen, ist vor Gericht quasi ein Automatismus. Ob die beim Vater eventuell besser aufgehoben wären, wird so gut wie nie geprüft. Auch das lehrt dieses Forum.
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TotoHH
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« Antwort #6 am: 18. April 2016, 23:45:20 »

Ob die beim Vater eventuell besser aufgehoben wären, wird so gut wie nie geprüft. Auch das lehrt dieses Forum.
Aber genau um diese höchst subjektive Einschätzung, "bei mir ist es viel besser als bei Dir" geht es doch gar nicht bei dieser Entscheidung. Und schon gar nicht um eine objektive Entscheidung

toto
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PMH21
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« Antwort #7 am: 19. April 2016, 00:00:28 »

Aber genau um diese höchst subjektive Einschätzung, "bei mir ist es viel besser als bei Dir" geht es doch gar nicht bei dieser Entscheidung. Und schon gar nicht um eine objektive Entscheidung

toto

Worum gehts dann ? Man sollte meinen ums Kindswohl.

Bei den Scheidungen die ich aus meinem  Bekanntenkreis mitbekommen habe, kann man den Eindruck gewinnen, dass es vor allem darum ging, dass die Frau mit möglichst wenig Härten aus der Sache raus kommt. Wies dem Mann dabei ging, schien niemanden zu interessieren. Einer von denen hadert heute noch damit, dass er von seinen drei Kindern nur noch eines regelmäßig sieht. Und das auch nur, weil dieser 14-jährige Bursche absolut seinen Vater sehen will.
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TotoHH
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« Antwort #8 am: 19. April 2016, 04:08:18 »

Worum gehts dann ? Man sollte meinen ums Kindswohl.

Ob die beim Vater eventuell besser aufgehoben wären, wird so gut wie nie geprüft.

Dann muss ich mich ein wenig exakter ausdrücken:
Kindeswohl ist nichts, was Du auf einer Skala messen kannst. À la: Das KW entspricht bei KM 60 Pkte und beim KV 75 Pkte, also Kind zu KV. Ich denke, dass ist auch gut so. Natürlich muss geprüft werden, ob ein Verbleibt bei einem Elternteil dem Kindeswohl widerspricht, also eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Ich gebe zu, dies ist häufig nur schwer zu beweisen, insb. wenn die vermeintliche Kindeswohlgefährderin die KM ist - das lehrt dies Forum hier. Ob es dabei repräsentativ ist, sei dahin gestellt.

Eine Entscheidung bei wem das Kind nach der Trennung verbleibt wird sich insb. an der Kontinuität messen lassen. Also vereinfacht ausgedrückt: wer war vor der Trennung für die Kindererziehung/ -betreuung zuständig. Einem KV, dem erst bei der Trennung plötzlich einfällt, das er sich auch in die Betreuung einbringen will, wird es eben schwer haben. Viele KV merken erst bei der Trennung, dass vorher noch arg traditionelle Rollenmodelle gelebt werden - aus den ganz unterschiedlichsten Gründen, die vielleicht vorher sogar objektiv Sinn machten (zB der finanziell bessere Job). Und das fällt dann eben auf die Füße.

Warum allerdings nicht eine gleichberechtigte Betreuung der Kinder auch nach der Trennung (aka Wechselmodell) nicht als das Standardmodell gesetzlich vorgesehen wird, in dem nur in Ausnahmefällen und gut begründet abgewichen werden darf, das ist m.E. die Krux, die zu solchen Auswüchsen führt, wie Du sie beispielhaft anführst und wie sie auch immer wieder hier im Forum zu lesen sind. Denn so wie es ist begünstigt das System eben den ET, der vorher die Hauptlast der Kinderbetreuung getragen hat und leider wissen diese es  dann nur zu gut, dies espresserisch od. entzieherisch einzusetzen. Es ist die Ausgangsposition, die diesen ET so unverhältnismäßig begünstigt, insb. weil es eben immer eine null/eins Entscheidung ist: Ein ET wird BET, der andere zahlender UET.

toto's Gedanken zu nächtlicher Stunde!
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Kasper
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Beiträge: 2.922



« Antwort #9 am: 19. April 2016, 07:22:54 »

Sie hat gesagt, dass ich die Kinder nur dann sehen werde, wenn sie das will. Darauf lass ich mich nicht ein. Mit der räumlichen Trennung höre ich auf, Vater zu sein.
Sagt wer?
Sorry für die deutlichen Worte, dass ist idiotisch!

Ich hake das ab und wende mich anderem in meinem Leben zu.

Darauf lass ich mich nicht ein.
Was willst Du eigentlich?

Aber jetzt zum eigentlichen ....
Nur eine Idiot kämpft einen von vornherein aussichtslosen Kampf. Und der Kampf um die Kinder ist ein solcher Kampf für einen Vater. Dass die Kinder zur Mutter kommen, ist vor Gericht quasi ein Automatismus. Ob die beim Vater eventuell besser aufgehoben wären, wird so gut wie nie geprüft. Auch das lehrt dieses Forum.
Ich bin lang genug dabei, andere noch viel länger ... dieses Forum lehrt, dass es nichts unmögliches gibt. Und wenn ich die letzten 10 Jahre revue passieren lasse, dann gibt es selten ein Aussichtslos.
Du schriebst von Übergriffen, die die KM gegenüber den Kindern lostritt. Du verfluchter Feigling hast Dich dann vor Deinen Kinder zu stellen und sie zu schützen. Das man hierbei packtieren und ein wenig strategisch vorgehen muss, ist auch mir klar. Es ist KEIN Automatismus das die Kinder zur KM kommen, Du musst Dich nur gut vorbereiten und die Vorgehnsweise strukturiert angehen. Es wird auch nicht von jetzt auf gleich alles werden.

Fakt ist, wenn Du der eigenen, festen Überzeugung bist, dass die Kinder durch die KM Mißhandelt werden, dann ist es Deine verdammte Pflicht, auch unter zurükstellung eigener Interessen und beruflichen Werdegangs, diese Kinder zu schützen. Und das nahezu egal wie.
Also Arschbacken zusammenkneifen und gerade machen. Du hast scheinbar einiges zu tun!

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
PMH21
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« Antwort #10 am: 19. April 2016, 07:50:33 »

Die Kinder sind 2,5 Jahre und 6 Monate alt und haben eine nicht berufstätige Mutter. Natürlich kommen die zu ihr. Ich bleib dabei. Dagegen kann man nichts machen.
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vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Ex misshandelt Kind, was tun ?
 
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