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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 10:02:35 *
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Autor Thema: Bin plötzlich Vater von einem 3 Jährigen Kind  (Gelesen 18392 mal)
TotoHH
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« Antwort #25 am: 06. April 2016, 19:14:21 »

Ich war mit dieser Frau 2 Jahre lang zusammen und wir haben uns darauf geeinigt das sie die Pille nimmt, wo sie dann Schwanger war hat sie es mir selbst erzählt das sie die Pille nicht mehr genommen hat, weil sie dachte das ein Kind unsere Beziehung retten könnte und ich auch so meine Meinug zu Thema Kinder ändere.


tja, da haben wohl zwei Menschen falsch gedacht...
und ausbaden muss es jetzt leider das Kind...   exclamation_smile

An Dich John habe ich 2 Botschaften:
- ja. sehr ärgerlich, dass Du der KM aufgesessen bist, aber eben auch etwas naiv; jetzt weißt Du wie teuer diese Naivität sein kann.
- also mach das beste draus fürs Kind!

Gruß. Toto
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John90
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« Antwort #26 am: 06. April 2016, 19:19:45 »

Zitat
Zitat
tja, da haben wohl zwei Menschen falsch gedacht...
und ausbaden muss es jetzt leider das Kind...   

Was soll bitteschön daran Naive sein?
Wenn du in einer langzeit Beziehung bist benutzt du doch sicher auch kein Kondom.
Das macht niemand. Ich wurde von der verarscht und ich soll für sie und für ein Kind zahlen was ich nie wollte.
Da ist noch nicht das letzte Wort gesagt.
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #27 am: 06. April 2016, 20:11:11 »

Mach dich von dem Gedanken frei, dass sie dafür irgendeine "Strafe" bekommt. Der Junge hat Anspruch auf Unterhalt von seinem leiblichen Vater. Hierfür sind die Umstände seiner Zeugung unmaßgeblich. Da sind die Messen gesungen, wenn du der leibliche Vater bist.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ingo30
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« Antwort #28 am: 06. April 2016, 20:14:35 »

Moin John,
Zitat
Wenn du in einer langzeit Beziehung bist benutzt du doch sicher auch kein Kondom.

dann wäre es aber auch konsequent, wenn Du zugestehst, dass auch diese Verhütungsmethode nicht 100 Prozentig sicher ist. Aus meiner Sicht muss man auch bei dieser Verhütungsmethode zumindest theoretisch mal miteinberechnen, dass etwas schiefgehen kann. Und ja, dann kann eine Schwangerschaft entstehen. Nochmal: Das Kind kann nichts dafür. Wenn es Euer Kind, wirst Du dafür bezahlen müssen. Das ist Fakt.

Aber mal zurück zum Topic:

- Was hast Du als nächste Schritte vor? Hast Du dich mit der KM auf einen freiwilligen Vaterschaftstest verständigt (wie ich es in dem Mailentwurf vorgeschlagen habe? Oder willst Du den teuren Weg gehen und amtlich zum Vaterschaftstest gezwungen werden (und sehr viel mehr an Kohle bezahlen)? Gruß Ingo
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John90
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« Antwort #29 am: 06. April 2016, 20:33:06 »

Zitat
Was hast Du als nächste Schritte vor? Hast Du dich mit der KM auf einen freiwilligen Vaterschaftstest verständigt (wie ich es in dem Mailentwurf vorgeschlagen habe? Oder willst Du den teuren Weg gehen und amtlich zum Vaterschaftstest gezwungen werden (und sehr viel mehr an Kohle bezahlen)

Ich warte einfach bis das Jugendamt sich meldet die übernehmen dann die Kosten des Vaterschafstest. Das weiß ich von einem ehmaliegen Kollegen der das auch durchmachen musste. Freiwillig werde ich mich bei der nicht melden sie will was von mir also soll sie den Vorschlag machen, wenn sie auf die Idee kommen sollte.

Und die PILLE IST ZU 100% sicher das steht fest und die Frauen die trotzdem Schwanger wurden haben sie entweder Falsch eingenommen oder haben irgendwelche Medikamente genommen die, die Wirkung der Pille verhinderten.
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Ingo30
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« Antwort #30 am: 06. April 2016, 20:49:41 »

Moin John,

der Steuerzahler ist sicherlich nicht dazu da, für Euch die Kosten zu übernehmen. Das Jugendamt wird diese Kosten ggf. vorstrecken, sie Dir dann aber in Rechnung stellen.

Was Du tun möchtest ist natürlich Deine Sache. Aus meiner Sicht wirst Du dir jedoch mit Deiner jetzigen Einstellung noch einige teure Probleme einfangen, da Du nicht gewillt bist über Deinen Schatten zu springen. Es geht darum, dass Du durch proaktives Handeln den Schaden bei Dir so gering wie möglich halten solltest.

Dir ist klar, dass die KM kostenlose (!) Hilfe durch das JA in Form der Beistandschaft bekommt? Deren Hauptaufgabe ist es, Dich als Vater festzustellen und dann Deine Zahlpflichten mittels Titel festzulegen.

Zum Thema Pille können Dir sicherlich unsere weiblichen Mitglieder noch einmal konkret ihre Sichtweise nennen. Gruß Ingo
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midnightwish
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« Antwort #31 am: 06. April 2016, 20:52:50 »

Auch ohne Einnahmefehler ist die Pille nicht 100% sicher. Das gilt für kein Medikament.

Und als Mann sollte man durchaus einkalkulieren, dass es Einnahmefehler, Wechselwirkungen mit anderen Medis oder mal eine Magendarmerkrankung mit Übelkeit und Erbrechen geben kann.

Wenn Mann sich sicher ist keine Kinder zu wollen, dann kann Mann auch durch einen einfachen Schnitt dafür Sorge tragen, dass er nicht Vater wird. Und sogar diese Methode bietet keine 100% Sicherheit. Hast du diesen Schritt inzwischen erwägt? Und wenn nein, warum nicht?

Ich fürchte dein Kollege hat dir da etwas verschwiegen oder er ist nicht leistungsfähig. Das JA kann dich zum Test bitten, dem kannst du nachkommen. Aber sie werden die Kosten dafür nicht tragen. Wenn du der Aufforderung nicht nachkommst wird entwederdas JA über eine Beistandschaft oder die KM über einen RA Klage auf Vaterschaftsfeststellung einreichen. Dann wird es noch teurer. Wenn ein gerichtlich angeordneter Test die Vaterschaft erweist, dann zahlst du auch wieder den Test. Dieser ist ca. 10mal so teuer wie ein außergerichtlicher.

Ich denke bockiges Kind spielen ist in der Situation weder zielführend, noch erfolgreich (für eine gewisse Zeit ja, aber nicht auf Dauer). Das gute ist, für die KM wirst du keinen Unterhalt zahlen müssen. Für das Kind schon. Wenn´s ganz dumm geht sogar rückwirkend für die letzten 3 Jahre. Wenn die KM glaubhaft machen kann, dass sie die Vaterschaft vorher nicht feststellen lassen konnte
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
TotoHH
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« Antwort #32 am: 06. April 2016, 20:54:05 »


Und die PILLE IST ZU 100% sicher das steht fest und die Frauen die trotzdem Schwanger wurden haben sie entweder Falsch eingenommen oder haben irgendwelche Medikamente genommen die, die Wirkung der Pille verhinderten.
... oder sie wollten mit einem Kind eine Beziehung retten. Was zugegebenermaßen auch naiv ist.
Aber derjenige, der diese Naiviität erkennt (aus Bequemlichkeit nicht erkennen will) ist und bleibt jugendlich naiv.

Aber Du hast Glück - ich bin damit raus aus dieser Diskussion. einen Tipp hab ich nich für Dich: ich weiß nicht. was Du Dir hier erwartest.  aber einige gute Tipps wären schon dabei.  men_ani

Toto
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John90
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« Antwort #33 am: 06. April 2016, 21:04:42 »

Zitat
Zitat
Wenn Mann sich sicher ist keine Kinder zu wollen, dann kann Mann auch durch einen einfachen Schnitt dafür Sorge tragen, dass er nicht Vater wird. Und sogar diese Methode bietet keine 100% Sicherheit. Hast du diesen Schritt inzwischen erwägt? Und wenn nein, warum nicht?

Kein einzieger Arzt macht sowas wenn der Mann 25 ist es könnte ja sein das der Mann sich irgendwann umentscheidet.
Also ja ich wollte das geht aber nicht.
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Mrs_Mima
Gast
« Antwort #34 am: 06. April 2016, 21:07:49 »

@John

http://www.verhuetung.info/wp-content/pearlindex.png

guggst du

nicht mal die Steri ist 100% sicher

Mima
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nadda
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« Antwort #35 am: 06. April 2016, 21:43:54 »

Hi,

die einzig absolut sichere Methode garantiert nie ein Kind zu bekommen ist Enthaltsamkeit! Ok, nicht jedermanns Sache...

Meine sehr unpopuläre Meinung dazu: Wer  **tsts - ID 10** haben will muss sich immer auch klar darüber sein, dass dabei ein Kind enstehen kann. Und da sind immer zwei beteiligt und zwei verantwortlich. Es ist völlig wurscht welche Verhütungsmethode nicht funktioniert hat wenn die Schwangerschaft da ist.

Das Verhalten deiner Ex ist nicht in Ordnung gewesen, darüber brauchen wir nicht diskutieren. Es ist nicht in Ordnung die Verhütung einseitig aufzugeben, es ist sicher nicht in Ordnung zu erzählen man würde abtreiben und dann ein Kind jahrelang zu verschweigen. Es ist aber auch nicht in Ordnung eine Abtreibung zu erwarten und ich vermute genau das hast du getan. Du hast die Möglichkeit dieses Kind zu bekommen vermutlich damals genauso stark abgelehnt wie du heute alles was mit dem Kind zu tun hat ablehnst.

Du hast sie vermutlich durch deine totale Ablehnung eines Kindes auch in eine schwierige Lage gebracht. Sie hat das mit der Abtreibung wohl gesagt um dich los zu werden, hat soweit ja auch geklappt. Konsequent wäre jetzt gewesen dir von dem Kind nie zu erzählen - falsch wäre das aber auch gewesen. Sie hat extrem naiv gedacht wenn das Kind erstmal da ist wirst du dich schon freuen. Dieses Verhalten ist dumm, naiv und unreif, aber aufgrund deines Alters geh ich mal davon aus sie war damals auch noch recht jung.

Ganz egal was ihr beide da für einen Bockmist geliefert habt - und ich bin der Meinung da habt ihr beide einiges falsch gemacht, falsch gedacht und falsch gehandelt - hier gibt es ein Kind! Und die Vergangenheit ist vorbei, es geht jetzt um die Zukunft.

Dieses Kind hat ein Recht darauf beide Eltern kennen zu lernen. Dieses Kind hat ein Recht darauf angenommen zu werden und das Kind kann nichts für die Fehler der Mutter und die Ablehnung des Vaters.

Überleg dir ob du dein Kind kennen lernen möchtest (wenn es denn deines ist), überleg dir ob du wirklich niemals Kontakt haben willst. Und übernimm die Verantwortung dir selbst gegenüber. Dein "Kopf in den Sand" stecken bringt dich nicht weiter. Wenn du auch nur ansatzweise leistungsfähig bist wirst du die Kosten des Vaterschaftstests tragen so du der Vater bist. Und du kannst, wie schon mehrfach erklärt, gerade wählen: zwischen bezahlbar und sauteuer.

LG
nadda
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Malachit
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« Antwort #36 am: 06. April 2016, 23:10:45 »

Hallo John,

um den Blick mal wieder von der Vergangenheit in die Zukunft zu wenden, und weil ich nun mal von Zeit zu Zeit gerne des Teufels Advokat spiele - über eine Sache haben wir, glaube ich, in den bisherigen drei Dutzend Beiträgen noch überhaupt nicht gesprochen:

Kurze Info zu mir ich bin 25 Jahre alt und bin kurz davor meine Ausbildung zu beenden.

Wenn du kurz davor bist, deine Ausbildung zu beenden, dann ist bei dir in puncto Unterhalt derzeit ohnehin wenig zu holen - je nachdem wie hoch dein Ausbildungsgehalt und deine eventuellen sonstigen Einkünfte sind, bist du derzeit vielleicht nicht einmal leistungsfähig für Unterhalt. Der Selbsthalt, der eigentlich jedem Unterhaltspflichtigem von seinem eigenen Einkommen bleiben muss, bevor er Unterhaltszahlungen abdrücken muss, beträgt beim Kindesunterhalt: 880 Euro für nicht erwerbstätige Personen, bzw. 1.080 Euro für Erwerbstätige.

Außerdem steht für dich dann ja demnächst die Entscheidung an, was für einen Job du nach deiner Ausbildung annehmen wirst (und sogar wenn du bereits einen Arbeitsvertrag in der Tasche hast, ein solcher kann aus diversen Gründen immer noch platzen). Ich will auf Folgendes hinaus: Hättest du jetzt bereits einen gut bezahlten Job, dann würde es sehr, sehr schwierig werden, dieses Einkommen zu reduzieren und dann durchzusetzen, dass der Unterhalt passend zu diesem niedrigeren Einkommen festgesetzt wird (d.h. das Familiengericht würde annehmen, und in deinem Fall sogar zurecht, dass du dein Einkommen mutwillig reduziert hast, um weniger Unterhalt zahlen zu müssen, und es würde den Unterhalt dann höchstwahrscheinlich so festsetzen, als hättest du nach wie vor dein früheres, d.h. höheres Einkommen). Da du aber offenbar erst am Anfang des Geldverdienens stehst, hast du noch etwas bessere Möglichkeiten, deinen beruflichen Werdegang unterhaltswirksam zu steuern. Du darfst dir also überlegen, ob dir an deinem zukünftigen Job "viel, viel Kohle" wichtig ist (dann ist auch entsprechend höherer Unterhalt fällig); ob es dir wichtig ist, einen Job zu haben, der deinen Interessen und Neigungen entspricht (auch wenn er ggf. schlechter bezahlt wird als andere Jobs, die du stattdessen ausüben könntest); und/oder ob dir das wichtig ist, was man auf Neudeutsch wohl "Work-Life-Balance" nennt. Beachte dabei aber bitte drei Dinge:

Erstens, deutsche Familiengerichte können extrem lästig werden, wenn jemand nicht einmal den sogenannten Mindestunterhalt zahlen kann; der Mindestunterhalt für ein dreijähriges Kind beträgt 240 Euro. Unter Berücksichtigung des Selbstbehaltes von 1.080 Euro gilt also: Befindet sich dein Netto-Einkommen unterhalb von 1.320 Euro, dann kannst du dich schon mal auf Überlegungen des Richters gefasst machen, ob denn mit deiner Ausbildung nicht eigentlich viel mehr Geld zu verdienen sei, und dass er dir deshalb zu Zwecken der Unterhaltsberechnung ggf. ein "fiktives Einkommen" unterstellt. Ist der Mindestunterhalt fürs Kind erst mal gesichert, nehmen viele Herren und Damen in Schwarz die Sache häufig zumindest nicht mehr gar so sportlich.

Zweitens, der Kindesunterhalt steigt mit zunehmendem Alter des Kindes. Ab sechs Jahren beträgt z.B. der Mindestunterhalt nach dem derzeitigen Stand der Dinge 289 Euro, ab zwölf Jahren dann 355 Euro. Außerdem wird die Düsseldorfer Tabelle, in der die OLG-Richter am Gesetz vorbei die Unterhaltssätze in Abhängigkeit vom Einkommen des Pflichtigen aufgelistet haben, alle ein bis zwei Jahre überarbeitet; d.h. im Klartext, die Unterhaltssätze werden weiter steigen und zwar, nach den Erfahrungen der Vergangenheit, meist deutlich stärker als Löhne und Inflation.

Drittens, erwarte dir aber andererseits nicht all zu viel von einer unterhaltsoptimierten Gehaltsgestaltung, so lange es "nur" um den Kindesunterhalt für ein einziges Kind geht. Schau für einen ersten Überblick am besten auf Seite 6 der Düsseldorfer Tabelle nach (die ganzen Detail-Regelungen können wir uns immer noch anschauen, wenn es mal um eine konkrete Unterhaltsberechnung bzw. -überprüfung für deinen Fall geht); in der ersten Zeile findest du dort übrigens den Mindestunterhalt, von dem ich gerade geredet habe. Faustregel: Für die Altersgruppe bis sechs Jahre und ein nicht all zu üppiges Einkommen bedeuten vierhundert Euro mehr Netto-Einkommen ungefähr zwanzig Euro mehr Unterhalt je Kind. Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn (Betreuungs-)Unterhalt für die Kindesmutter fällig wird, das kann nämlich richtig teuer werden - allerdings, wie andere bereits geschrieben haben: Da das Kind bereits drei Jahre alt ist, stehen die Chancen in deinem Fall relativ gut, dass dieser Kelch an dir vorübergeht. Hinsichtlich der Berufswahl wäre es aber trotzdem nicht verkehrt, einen Job anzunehmen, der ein vergleichsweise bescheidenes Einstiegsgehalt mit sehr guten Aufstiegs-Chancen für die Zukunft verbindet, wenn es so eine Möglichkeit für dich gibt - und sobald definitiv klar ist, dass Madame keinerlei Aktien mehr hinsichtlich Betreuungs-Unterhalt hat, kannst du beruflich durchstarten. Der Kindesunterhalt, der dann irgendwann an dein gestiegenes Einkommen angepasst wird, wird dir dann zumindest nicht mehr all zu sehr wehtun.


Wenn du wirklich ganz um den Kindesunterhalt herumkommen willst, dann gibt es dafür m.E. nur zwei Möglichkeiten: Entweder, du richtest dir ein Leben auf Hartz-IV-Niveau ein und verfährst nach dem Motto "einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen"; oder, du verschwindest irgendwohin, wo der Arm der deutschen Justiz nicht hinkommt - und Vorsicht, unsere sämtlichen Nachbarländer fallen damit schon mal durchs Raster, für diese Lösung müsstest du z.B. schon an Panama, Uruguay oder Thailand denken (wobei ich keine Ahnung habe, wie gut oder schlecht die Möglichkeiten der deutschen Justiz sind, in diesen Ländern eine Unterhaltsforderung gegen dich durchzusetzen; betrachte es eher als Hinweis, in welchen Regionen der Welt du suchen müsstest).  


Im übrigen war mein Hinweis mit dem TrennungsFAQ-Forum durchaus ernst gemeint; du wirst dort wahrscheinlich deutlich radikalere Antworten bekommen, als ich sie dir geben kann. Hier mal drei Threads aus jenem Forum, die dich vielleicht interessieren könnten:


Und weil's gerade so schön passt, würde ich dir gerne noch das mitgeben, was p__ (so nennt sich der Chef der TrennungsFAQ-Truppe) im ersten der drei aufgelisteten TrennungsFAQ-Threads am 08.05.2015 geschrieben hatte:

Zitat
Generationen von Unterhaltspflichtigen hatten deine Gedanken und haben so einiges probiert. Das praktizierte Unterhaltsrecht hat sich daran evolutionär entwickelt. Jeder vermeintliche Ausweg verursachte eine Gegenmassnahme, um die bösen Drückeberger trotzdem abzukassieren. Deshalb kannst du das Ziel, keinen Unterhalt zu zahlen kaum innerhalb des Rechts erreichen. Du musst den Bezugsrahmen verlassen. Das können aber nur Wenige und die Wege da raus sind individuell sehr unterschiedlich.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
« Letzte Änderung: 06. April 2016, 23:16:34 von Malachit » Gespeichert

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« Antwort #37 am: 07. April 2016, 01:29:08 »

Wenn Mann sich sicher ist keine Kinder zu wollen, dann kann Mann auch durch einen einfachen Schnitt dafür Sorge tragen, dass er nicht Vater wird. Und sogar diese Methode bietet keine 100% Sicherheit. Hast du diesen Schritt inzwischen erwägt? Und wenn nein, warum nicht?
Es darf nicht in jedem Alter durchgeführt werden, ich glaube die Grenze liegt irgendwo bei mitte dreizig ... vielleicht sogar noch später, wenn man bisher kinderlos war.
Diese Art der Verhütung kann man eigentlich als die sicherste ansehen ...

Allerdings kann ich diese Amplitude nicht mehr hören ...
- und ich bin der Meinung da habt ihr beide einiges falsch gemacht, falsch gedacht und falsch gehandelt - hier gibt es ein Kind!
Jemand entscheidet über das Lebensmodell eines anderen ... und leider habe ich inzwischen (auch am eigenen Leib) erfahren, dass zu oft auf Kosten eines anderen versucht wird einen Traum durchzusetzen, der keiner ist. Die Zeche will dann natürlich niemand bezahlen. Ein Grund mehr den Kindesunterhalt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzusehen und lieber ein höheres Kindergeld zahlen, wie diese unrealistischen KU-Zahlen, die jeden Arm machen ... naja, und wenn man schon dabei ist, den BU so zusammenstreichen, dass die Selbstverantwortung auch tatsächlich ist. Denn auch eine KM hat ihren Teil beigetragen und sollte dies nicht vom KV "ersetzt" bekommen.

Gruß
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« Antwort #38 am: 07. April 2016, 06:47:50 »

Hi,

eines meiner Kinder ist trotz Kondom entstanden - keine Ahnung wie. Dafür habe ich Verantwortung zu tragen und der Vater - egal ob da was nicht so geklappt hat wie wir wollten oder nicht, das Kind ist da. Es gibt Dinge die passieren im Leben, du kannst drüber jammern und dem anderen die Schuld zuschieben, oder akzeptieren das es jetzt so ist und nach vorne sehen.

Die Schuldfrage hilft einem nur absolut nicht weiter bei der Frage wie es weitergehen soll. Und das ist das wesentliche. Der TO sollte jetzt klar denken und sich überlegen wo er hinwill.

Es ist heute beim TO völlig wurst was da passiert ist, heute ist die Situation wie sie ist und es gibt nur eine Blickrichtung die weiterhilft: nach vorne!

LG
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« Antwort #39 am: 07. April 2016, 07:46:27 »

Kasper, du irrst. Für den Eingriff gibt es nur die Altersgrenze, dass der Patient/Patientin volljährig sein muss.

Nach ausführlichen Beratungsgesprächen darf der Arzt diesen Eingriff auch bei einem Mann/ einer Frau mit 20, 25 oder wann auch immer durchführen. Er muss nur davon überzeugt sein, dass es wirklich keinen Kinderwunsch gibt oder andere triftige (gesundheitliche Gründe vorliegen)

Bei den TFAQ wird ja häufig zum Zeugungsstreick aufgerufen. Müssen die alle bis Mitte 30 enthaltsam leben,  damit sie auch wirklich kein Risiko eingehen ;-)
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« Antwort #40 am: 07. April 2016, 08:02:37 »

Nadda es geht hier nicht um ein Trotz-Kondom-Kind oder Tropi, sondern um eine Frau die beim vollen Bewusstsein ihrer geistigen Kräfte diese Entscheidung über den Kopf des Vaters getroffen hat.
Dies sollte einen Straftatbestand darstellen. Es gleicht einer Vergewaltigung. Die psychischen Folgen sind immens und dies auch für das Kind. Dafür gibt es keinerlei Entschuldigung. Frauen die sich so selbstgefällig hinstellen wie bspw. Tina10 und meinen, dass mindestens 240€ einfach so nebenbei erwirtschaftet werden können und die Betreuungslast um Länge höher ist, leben an der Realität vorbei.
Da sie diese Entscheidung getroffen hat, soll sie dafür auch zur Gänze haften, vor allem auch Finanziell.bzw. der Staat der Kinder am dringendsten benötigt bzw. einvernehmlich und gemeinsam mit dem Vater und der Mutter.
Diese Unterhaltsgesetze gleichen dem Raubrittertum. Darüber sind sich hoffentlich alle einig.

Eine Möglichkeit hat Malachit noch vergessen. Du nimmst dein Kind an. Erarbeitest mit der Mutter zusammen einen Betreuungsplan der euch ein Wechselmodell ermöglicht. Hierbei laufen keine Unterhaltskosten auf, die du der Mutter überweisen musst. Sprich ihr teilt euch alle Kosten hälftig. Da der Stein(Beistandschaft) bereits ins Rollen gebracht wurde, hast du es wohl nicht mit einer Frau zu tun, die auf das verzichten wird was ihr durch diese perfiden Gesetze ermöglicht wird.
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« Antwort #41 am: 07. April 2016, 08:09:03 »

Allerdings kann ich diese Amplitude nicht mehr hören ... Jemand entscheidet über das Lebensmodell eines anderen ... und leider habe ich inzwischen (auch am eigenen Leib) erfahren, dass zu oft auf Kosten eines anderen versucht wird einen Traum durchzusetzen, der keiner ist. Die Zeche will dann natürlich niemand bezahlen. Ein Grund mehr den Kindesunterhalt als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzusehen und lieber ein höheres Kindergeld zahlen, wie diese unrealistischen KU-Zahlen, die jeden Arm machen ... naja, und wenn man schon dabei ist, den BU so zusammenstreichen, dass die Selbstverantwortung auch tatsächlich ist. Denn auch eine KM hat ihren Teil beigetragen und sollte dies nicht vom KV "ersetzt" bekommen.

Hallo Kasper,

vielen Dank. Ich sehe das Ganze genauso wie du und kann es sogar ergänzen: In Frankreich ist es so, dass der Vater in einem solchen Fall die Vaterschaft komplett ablehnen kann. Das hat zur Folge, dass dieser damit alle Rechte aufgibt und keine Möglichkeit hat diese zu erlangen....es hatte aber auch zur Folge, dass die Zahl der "ungewollten Schwangerschaften" und er damit verbundenen finanziellen Forderung Richtung "ahnungsloser" Vater stringent abgenommen hat. Ein Schelm wer schlimmes dabei denkt.

Und um die Sache noch abzurunden: Wenn eine Frau schwanger wird und das Kind nicht möchte, hat der Vater ebenso wenig die geringste Chance das Leben seines Kindes zu schützen sondern muss sich umgekehrt die Argumentation: "Es ist mein Körper..." gefallen lassen, was zur Folge hat, dass u.U. ein Kind abgetrieben wird, obwohl zumindest ein williges Elternteil sich proaktiv für das Leben entschieden hätte und dieses auch eigenständig finanziert hätte.

Mit anderen Worten, aufgrund der biologischen Verhältnisse entscheidet die Frau GRUNDSÄTZLICH über diese Lebensmodelle, egal ob diese mit oder ohne Kind gelebt werden sollen, egal ob dabei der Vater oder das Kind das Opfer ist.
Natürlich ist es richtig die weibliche Selbstbestimmung hoch zu halten, aber ich halte auch viel davon die männliche Selbstbestimmung dabei nicht mit Füssen zu treten, was aber juristisch ebenso der Fall ist. Funktioniert in den meisten Ehen und Beziehungen aber es mag noch immer die Familienromatiker(innen) geben, welche diesen zwischenmenschlichen Formalismus umgehen und in diesem Moment schon eine Partnerschaft aufkündigen.

Ich würde sagen, einfach ein Ausgleich zu dem einseitigen, immer wieder gern praktizierten Frauenbashing.

Aber da Du die Sache jetzt schon auf die persönliche Ebene gezogen hast: Was ist Dein Motiv für die Generalexkulpation der Männer vom Schlag "ich will das so, also hast du das zu machen"?

Hat entsprechend dem oben geschriebenen wenig mit Bashing zu tun, sondern mit der Ansicht, dass Gleichstellung kein Alleinstellungsmerkmal für Frauen sein sollte! Und ich mag es nicht wenn Täter sich aufgrund biologischer nicht zu verändernder Tatasachen von der Moral weg bewegen und sich stattdessen in eine gebettete Opferrolle legen wollen und das erlebt man gerade ähnlich wie bei John, leider noch zu häufig und es wird gesellschaftlich "noch" zu wenig diskutiert.

Die Diskussion, warum sie vor 3 Jahren das Kind als abgetrieben verleugnet hat, will ich jetzt auch nicht weiter moralisch bewerten....aber vielleicht ist das einfach auch nur die Selbstbestimmung eines Lebensmodells.

@John: Dir empfehle ich den Vaterschaftstest abzuwarten und auch schonmal nach einem excellenten Rechtsbeistand Ausschau zu halten wenn der Fall der Fälle eintritt.
Aber ob es diesen Fall überhaupt gibt, zeigt sich noch und meines Erachtens nach spielt deine Ex ein falsches Spiel was du bisher noch nicht mal versucht hast zu durchschauen, weil es dich nicht interssiert.  
Es kann aber sein, dass dies noch von großem Interesse für deine Zukunft sein wird, deswegen solltest du dir an der Stelle überlegen, ob du nicht langsam etwas proaktiver für die Aufklärung der Dinge eintritts...allein aus eigenem Interesse. Irgendwann könntest du auch den Gedanken hegen, dass du mit der Rechnung von 300 Euronen monatlich auch Gegenleistung erwartest oder vielleicht hast du auch irgendwann eine Frau an deiner Seite, die sich dazu aufruft und dir erklärt, dass die auf Männer mit Verantwortungshaltung steht. Habe ich alles schon gesehen und die Gewinner waren beide: Kinder und Väter.


Grüße
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« Antwort #42 am: 07. April 2016, 09:23:37 »

Eine Möglichkeit hat Malachit noch vergessen. Du nimmst dein Kind an. Erarbeitest mit der Mutter zusammen einen Betreuungsplan der euch ein Wechselmodell ermöglicht. Hierbei laufen keine Unterhaltskosten auf, die du der Mutter überweisen musst. Sprich ihr teilt euch alle Kosten hälftig.

Mateuz,

ich weiss nicht warum sich dieses Gerücht so hartnäckig hält.

Beim WM ist es nicht so, dass grundsätzlich kein Unterhalt mehr fließt; vielmehr richtet sich die Berechnung analog zu Berechnung von Unterhaltspflichten ggü. volljähriger oder nicht bei einem Elternteil lebenden Kindern.

Bei annäherend gleichen Einkommen trifft deine Aussage zu. Verdient ein Elternteil mehr, dann kann dieser durchaus noch einen kleinen monotären Teil an den anderen Elternteil überweisen müssen (natürlich muss auch das KG eingerechet werden ,das ja nur an einen Elternteil ausgezahlt wird)

Und hier ein WM vorschzuschlagen, um vor allem Geld zu sparen ist nicht im Sinne dieses Kindes. Das ist mit diesen Eltern schon gestraft genug. Aber wie soll es im WM gut aufwachsen ,wenn es dann Zeit mit einem Elternteil verbringen muss, der es ablehnt, nichts mit diesem oder der Mutter zu tun haben will? Ein WM setzt immer ein Mindestmaß an Verständigung der beiden Elternteil voraus. Das ist in diesem Fall nicht gegeben, da der TO ja jeden Kontakt zur KM und auch zu dem Kind ablehnt.

Und WM ist übrigens auch kein Geldsparmodell, sondern tatsächlich unterm Strich teurer als die "normalen" Unterhaltszahlungen. Nur das Gefühl Geld zu verlieren ist nicht so groß, da man es ja nicht so direkt auf dem Kontoauszug sieht
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« Antwort #43 am: 07. April 2016, 11:27:07 »


Beim WM ist es nicht so, dass grundsätzlich kein Unterhalt mehr fließt; vielmehr richtet sich die Berechnung analog zu Berechnung von Unterhaltspflichten ggü. volljähriger oder nicht bei einem Elternteil lebenden Kindern.

Stimmt natürlich. Damit hast du völlig recht.

Ein WM setzt immer ein Mindestmaß an Verständigung der beiden Elternteil voraus.

Sehe ich ein wenig anders.
Verständnis kann auch mit der Zeit und durch ein Urteil wachsen und muss nicht im Vorfeld da sein.

Und WM ist übrigens auch kein Geldsparmodell, sondern tatsächlich unterm Strich teurer als die "normalen" Unterhaltszahlungen. Nur das Gefühl Geld zu verlieren ist nicht so groß, da man es ja nicht so direkt auf dem Kontoauszug sieht

Ich finde sehr gut angelegtes Geld, denn man erhält den Kinder beide Elternteile.
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« Antwort #44 am: 07. April 2016, 11:46:50 »

Und WM ist übrigens auch kein Geldsparmodell, sondern tatsächlich unterm Strich teurer als die "normalen" Unterhaltszahlungen. Nur das Gefühl Geld zu verlieren ist nicht so groß, da man es ja nicht so direkt auf dem Kontoauszug sieht

Für wen ist es teurer? Für den bisherigen Umgangselternteil oder dem Elternteil wo das Kind seinen Hauptwohnsitz ist? Und wenn es für eine Seite teurer wird, wird es für die andere Seite preiswerter?
Also ich glaube schon, dass es für viele Mütter eine finanzielle Einschränkung bedeutet..... Bei den Vätern welche ihre Kinder öfter sehen kommt es natürlich auf die Qualität an aber eines ist klar: Würde meine Tochter die Chance haben, das Wechselmodell zu leben, wäre es für mich als Vater heute günstiger oder maximal gleich teuer. Lediglich die Mutter erhält ausser das hälftige Kindergeld keinen Zuschuss mehr und müsste zuzahlen........

Aber vielleicht habe ich auch eine falsche Rechnung aufgemacht......

Grüße
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« Antwort #45 am: 07. April 2016, 11:52:45 »

Nein hast du nicht Sputnik, kann Midnight da auch nicht ganz folgen. Und selbst, es wäre gut angelegtes Geld.

Daher sträuben sich die Schwarzroben auch davor WM zu beschließen, denn dadurch fehlt den Müttern immens viel Geld. Kindergeld, Unterhalt, AE-Bezüge. Das tut weh...

Wie gesagt, Raubrittertum auf dem Rücken von Schutzbefohlenen.

Jedoch am Thema vorbei.

Ich denke John hat genug Input erhalten und muss nun für sich entscheiden in welche Richtung er gehen möchte.
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achhja
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« Antwort #46 am: 07. April 2016, 13:40:25 »

Daher sträuben sich die Schwarzroben auch davor WM zu beschließen, denn dadurch fehlt den Müttern immens viel Geld. Kindergeld, Unterhalt, AE-Bezüge. Das tut weh...

Wie gesagt, Raubrittertum auf dem Rücken von Schutzbefohlenen.
Ja, die machen sich doch immer ein irre schönes Leben damit.  rofl2
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Mateusz74
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« Antwort #47 am: 07. April 2016, 14:41:41 »

Der Staat setzt 140€ bzw 195€ nach UVG fest und hat sich dabei sicherlich etwas gedacht.

Alles was darüber liegt ist Luxus.
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« Antwort #48 am: 07. April 2016, 15:17:39 »

Der Staat "setzt" nichts "fest" sondern zahlt den Mindestunterhalt abzüglich des vollen Kindergeldes.

Gruss von der Insel
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« Antwort #49 am: 07. April 2016, 15:36:37 »

Hi Mateusz74,

dann kann ich dir nur empfehlen es auszuprobieren - wenn alles drüber Luxus ist. Versuch doch mal alleinerziehend mit 2 Kindern mit diesem UVG klar zu kommen, viel Spaß dabei. Im Gegenzug zu dir haben das hier einige schon versucht und gelebt und es ist nicht einfach. Vor allem dann nicht, wenn man die Kinder eben nicht genug betreut bekommt um selbst genug zu verdienen.

Auch wenn das nicht gerne gehört wird, es ist nicht einfach alleinerziehend zu sein, und zwar egal ob Mutter oder Vater. Es ist nicht einfach Arbeit, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bekommen, das wird teilweise zu einer unglaublich anstrengenden Kraftaktion. Einer Kraftaktion bei der man sich selbst und die eigenen Bedürfnisse schnell mal ignorieren muss.

Ja, schon klar, man kann ja  zu Hause bleiben wenn das Kind krank ist (zumindest in der Theorie kein Problem), die Kollegen finden das beim ersten Mal ok, beim zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres ist es bei manchem Arbeitgeber kein Spaß mehr. Man muss alle Termine der Kinder passend legen, es gibt keinen der einem mal schnell was abnimmt, die ganzen "Probleme" des Alltags muss man alleine aushalten und stemmen. Nebenbei bekommt man dann vom KV gerne mitgeteilt das man ja genug Geld hat, bevorzugt von dem KV der keinen Unterhalt bezahlen möchte und nicht arbeiten geht (Sorry, das ist jetzt eine absolut subjektive Erfahrung).

Wenn dann der Kindergarten anruft während Mann/Frau gerade mit dem Chef in der Besprechung sitzt muss man trotzdem gehen und das Kind abholen. Macht immer einen  super Eindruck. Wer dann noch im ländlichen Raum ist kann sich gut mit allen Nachbarn und Verwandten stellen. Die Öffnungszeiten der Kita waren mit meinen Arbeitszeiten niemals kompatibel. Dann gibts da auch noch sowas wie Kita geschlossen - und die war immer mehr geschlossen als mein Urlaubsanspruch her geben mochte. Da hab ich heute noch Probleme, weil ich während die Kita für die Kinder geschlossen hat arbeiten muss - in eben jener Kita.

Es ist nicht fair dem Betreuungselternteil vorzuhalten in welchem Luxus er lebt - Luxus ist es wohl in den allerseltensten Fällen. Natürlich ist unser Unterhaltsmodell überarbeitungsbedürftig das Betreuungsmodell sicherlich auch, aber es wäre wirklich wünschenswert wenn diese Diskussion nicht in platten Sprüchen enden würde.



Hier geht es erst einmal darum das aktuelle Problem zu lösen, und das lässt sich am schnellsten, einfachsten und günstigsten mit einem Vaterschaftstest erledigen den beide Eltern gemeinsam vornehmen. Nach Schritt eins muss man dann weitersehen. Und verbittert in die Vergangenheit zu schauen wird dem Betroffenen auf gar keinen Fall weiterhelfen.


LG
nadda
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