Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 16. Januar 2018, 22:41:32 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 ... 6 7 [8]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Strauss-Kahn, Assange, Kachelmann, Kazav  (Gelesen 79983 mal)
Uli
Gast
« Antwort #175 am: 30. September 2015, 10:05:31 »

Der Springer-Verlag muss 635.000,-€ Entschädigung an Kachelmann zahlen!

<<Quelle>>
Gespeichert
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #176 am: 25. April 2016, 09:06:12 »

Das Schadenersatz-Verfahren gegen Frau Dinkel läuft derzeit noch am OLG in Frankfurt.
Der nächste Gerichtstermin ist im Mai.
Ein Interview dazu im Main-Echo:

Zitat
Ak­tu­ell läuft der Pro­zess ge­gen sei­ne Ex-Ge­lieb­te, die ihn da­mals be­schul­dig­te. Er will »die Ver­b­re­che­rin« ver­ur­teilt se­hen und hofft, dass die­ses Ka­pi­tel sei­nes Le­bens dann ab­ge­hakt ist.
http://www.main-echo.de/regional/kreis-miltenberg/art4001,4067989
Gespeichert
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #177 am: 28. April 2016, 19:37:17 »

Berufungsverfahren: Kachelmann und Springer wieder vor Gericht

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/joerg-kachelmann-und-axel-springer-verlag-ziehen-wieder-vor-gericht-a-1089810.html

Zitat
Am ersten Tag des Berufungsverfahrens sagte die Vorsitzende Richterin Margarete Reske, es habe damals keine Kampagne gegen den Moderator gegeben.

Keine Kampagne gegen Kachelmann ? Das sah aber der Richter in der Vorinstanz am Landgericht Köln ganz anders:
Zitat
Zum anderen ist zu beachten, dass der Kläger zumindest auch durch die seine Intim- und Privatsphäre verletzende sowie in weiten Teilen reißerische Berichterstattung der Beklagten nicht nur während des Zeitraums derselben, sondern auch in Zukunft als frauenverachtender und gewaltbereiter Wiederholungstäter stigmatisiert wurde bzw. bleiben wird, wodurch sowohl sein berufliches Wirken als auch sein Privatleben massiv beeinträchtigt wurden bzw. bleiben werden.
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/22108/ein-lebenslanger-makel-warum-springer-kachelmann-635-000-euro-zahlen-soll/

Dazu auch ein Interview mit RA Ralf Höcker vom 26.06.2014:
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/kachelmann-hoecker-klage-entschaedigung-drei-millionen-bild-bunte-focus/






Gespeichert
Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.536



« Antwort #178 am: 28. April 2016, 20:19:48 »

Hallo zusammen,

Zitat
Am ersten Tag des Berufungsverfahrens sagte die Vorsitzende Richterin Margarete Reske, es habe damals keine Kampagne gegen den Moderator gegeben. Auch bezeichnete sie einige Artikel als "harmlos", die Kachelmanns Anwalt wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts angegriffen hatte.

Anmerkung Nr. 1: So etwas sagt die Vorsitzende Richterin gleich zu Prozesseröffnung? Nach meinem laienhaften Justizverständnis ist da aber gleich mal ein Befangenheitsantrag fällig, wegen einer offensichtlichen Vorverurteilung!

Anmerkung Nr. 2: Harmlos, sagt die Dame? Na, wie wär's, wenn jemand jetzt mal ähnliche Behauptungen wie über den Herrn Kachelmann über diese Margarete Reske in die Welt (bzw. in die BILD) setzen würde - mal sehen, ob sie's dann immer noch für so harmlos hält ...

Nix für ungut,

Malachit.
Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #179 am: 29. April 2016, 13:38:34 »

Und schon wieder das nächste Verfahren:

Pleite für Kachelmann vor Bundesverfassungsgericht
http://www.nwzonline.de/politik/pleite-fuer-kachelmann-vor_a_6,1,2715838528.html

Jörg Kachelmann dazu auf Twitter:
Zitat
Stellungnahme Jörg #Kachelmann zur Meinung des Bundesverfassungsgerichts

Die Meinung des Bundesverfassungsgerichts erschüttert meine Familie und mich. Es bedeutet, dass in Deutschland ein Freispruch entwertet wird und eine Verbrecherin sich in bunten Illustrierten über ihr Opfer lustig machen und eine Täterinnen-Opfer-Umkehr anstreben darf. Ich bin zuversichtlich, dass am Ende unseres langen beschwerlichen Rechtsweges nicht nur wie schon 2010 juristisch feststeht, dass ich Opfer eines Verbrechens wurde, sondern dass am Ende auch die Verbrecherin vor einem deutschen Gericht verurteilt wird. Es kann nicht im Interesse des Rechtsstaats sein, dass ein Freispruch nichts mehr bedeutet, wenn es neuerdings zur Meinungsfreiheit gehört, dass Freigesprochene trotz eines rechtskräftigen Freispruchs öffentlich weiter als Kriminelle bezeichnet werden dürfen.
Gespeichert
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #180 am: 29. April 2016, 13:43:41 »

Hier der Link zum Beschluss des BVerfG:
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2016/03/rk20160310_1bvr284413.html
Gespeichert
Biggi62
_Biggi62
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 934


« Antwort #181 am: 30. April 2016, 12:14:18 »

Den
Beschluss des BVerfG
thumbup finde ich richtig und wichtig in diesem Zusammenhang.
Schönes WE Biggi 
Gespeichert

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
(J. W. von Goethe)
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #182 am: 30. April 2016, 14:17:52 »

Den  thumbup finde ich richtig und wichtig in diesem Zusammenhang.
Was ist daran "richtig" ?
Es bedeutet, dass der Freispruch von Jörg Kachelmann entwertet wird und eine Verbrecherin sich in bunten Illustrierten über ihr Opfer lustig machen und eine Täterinnen-Opfer-Umkehr anstreben darf.
Es gehört neuerdings zur Meinungsfreiheit, dass Freigesprochene trotz eines rechtskräftigen Freispruchs öffentlich weiter als Kriminelle bezeichnet werden dürfen.

Und wer ist für diese fatale Fehlurteil verantwortlich ?
Susanne Baer, Richterin des Bundesverfassungsgerichts und Feministin

Der Titel ihrer Promotion lautete: "Würde oder Gleichheit? Zur angemessenen grundrechtlichen Konzeption von Recht gegen Diskriminierung am Beispiel sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland und den USA".

Einige Titel ihrer Vorträge:

- Perspektiven feministischer Rechtswissenschaft
- Von wegen Kavaliersdelikt. Vom Umgang des bundesdeutschen Rechts mit dem Problem der sexuellen Gewalt
- Anmerkungen zum schwierigen Verhältnis zwischen Frauenbewegung und Rechtsstaat heute, Tagung Feministische Frauenpolitik im Spannungsfeld zwischen autonomer Bewegung und parlamentarischer Arbeit
- Recht gegen häusliche Gewalt – vom Papiertiger zur effektiven Intervention
- effektiver Rechtsschutz durch das Gewaltschutzgesetz
- Unverbesserlich oder zeitgemäß – Zum Verhältnis von Feminismus und Recht heute, Eröffnungsvortrag Feministisches Rechtsinstitut Hamburg
- Backlash? Die Renaissance gleichstellungsfreindlicher Positionen in Wissenschaft und Politik
- Entgeltgleichheit herstellen – Strategien, Instrumente, gute Beispiele

Susanne Baer ist u.a. Redaktionsmitglied der "Streit" – feministische Rechtszeitschrift:
http://www.streit-fem.de/aktuell.html
Gespeichert
Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.536



« Antwort #183 am: 12. Juli 2016, 18:02:38 »

Hallo zusammen,

nach langer Zeit mal wieder Neuigkeiten im Fall Kachelmann:

Zitat
Kachelmann erhält halbe Million Schmerzensgeld

Die «Bild«-Zeitung muss dem Wettermoderator Jörg Kachelmann 395'000 Euro für die Berichterstattung über den Prozess gegen ihn bezahlen – viel weniger als in erster Instanz festgelegt. Das entschied das Oberlandesgericht Köln. Laut Kachelmanns Anwalt beläuft sich die Gesamtsumme inklusive Zinsen auf 513'000 Euro, schreibt der «Spiegel».

Tja, und dann heißt es dort auch noch:

Zitat
Eine zielgerichtete Kampagne von Springer zusammen mit anderen Medien konnten allerdings weder das Landgericht noch das Oberlandesgericht erkennen.

Wozu ich sage: Wenn unsere großartigen Richter hier keine zielgerichtete Kampagne erkennen können, dann ist Justizia offenbar nicht nur blind, sondern vor allen Dingen blöd. Ein noch klareres Beispiel für eine mediale Hetz- und Treibjagd ist jedenfalls kaum vorstellbar.

Die Zeitung mit den großen Buchstaben wird dieses Schmerzensgeld somit aus der Portokasse zahlen - und kann daher bei nächstbester Gelegenheit wieder GENAU das gleiche menschenverachtende Spielchen abziehen.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.536



« Antwort #184 am: 28. September 2016, 23:30:32 »

Hallo zusammen,

Das Schadenersatz-Verfahren gegen Frau Dinkel läuft derzeit noch am OLG in Frankfurt.

Dieses Verfahren wurde heute endlich abgeschlossen.

Claudia Simone Dinkel, deren Name von der Qualitätspresse nach wie vor entweder gar nicht genannt oder mit "Claudia D." abgekürzt wird, wurde zu Schadenersatz in Höhe von gut siebentausend Euro verurteilt:

Zitat
Jörg Kachelmann erstreitet Schadenersatz

Der Wettermoderator sei «wahrheitswidrig der Vergewaltigung bezichtigt» worden, urteilt das Oberlandesgericht. Kachelmanns Ex-Geliebte nun muss mehr als 7000 Euro zahlen.

Die Dame selbst lässt sich davon allerdings überhaupt nicht beeindrucken:

Zitat
D. kann die Entscheidung nicht anfechten. Sie spricht von einem „Justizskandal“ und ruft den Richtern nach der Verkündung zu: „Das Urteil ist eine Schande für Deutschland!“ Dann verliest sie vor den Journalisten eine Stellungnahme.  Der männlich besetzte Senat habe an ihr ein Exempel statuieren wollen, um Frauen davon abzuhalten, „die Wahrheit über männliche Gewalt laut zu sagen“. Die Richter seien „armselige, feige Frauenverächter“.

So einfach kann die Welt sein: Egal was frau ausgefressen hat, frau ist immer Opfa!

Vielleicht wäre es aber wirklich besser gewesen, wenn Frau Dinkel an eine Richterin geraten wäre; z.B. an eine wie Frau Barbara Bunk vom Landgericht Darmstadt. Wem dieser Name jetzt nichts sagt: Diese Richterin hatte seinerzeit Heidi Külzer infolge ihrer Falschbeschuldigung gegen Horst Arnold für fünfeinhalb Jahre in den Bau geschickt. Wobei mir schon klar ist, dass es in dem heute beendeten Verfahren "nur" um Schadenersatz ging, nicht um eine strafrechtliche Würdigung des Sachverhaltes.


Zumindestens sollte ab heute Schluss sein mit dem ewigen Genöle wegen "Freispruch aus Mangel an Beweisen" - das OLG Frankfurt hat heute geurteilt: Claudia Simone Dinkel hatte bei ihrer Anschuldigung gegen Jörg Kachelmann gelogen, bis sich die Balken bogen.

Vermutlich dürfte diese Feststellung für Jörg Kachelmann sogar weitaus wichtiger sein als der Schadenersatz an sich.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Bitumen
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 281


« Antwort #185 am: 29. September 2016, 01:37:32 »

Es ist für mich trotzdem nicht nachvollziehbar, warum hier nur 7.000 Euro zugesprochen worden sind, die Gutachten waren ja angeblich teurer und der sonstige Schaden ist abschließend gar nicht zu kalkulieren. Aus meiner Sicht ein viel zu mildes Urteil, wenn die Kammer zu dem Schluß kommt, dass die gnädige Dame eine Falschbeschuldigung gemacht hat.
Gespeichert

Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 314


« Antwort #186 am: 29. September 2016, 06:50:50 »

warum hier nur 7.000 Euro zugesprochen worden sind
Weil Herr Kachelmann nicht beweisen konnte, dass ihm (persönlich) ein höherer Schaden entstanden ist. Wer auch immer den Rest der Gutachten bezahlt haben mag.
Es ging in dem Verfahren nur um die Gutachterkosten, immaterieller Schaden war gar nicht eingeklagt. Im Zivilrecht gibt es kein "mild", da zählt nur Klageantrag und Beweisbarkeit.

Gruss von der Insel
Gespeichert
diskurso
_diskurso
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1.205


« Antwort #187 am: 29. September 2016, 11:07:59 »

Hier die Pressemitteilung des OLG Frankfurt:
https://olg-frankfurt-justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/nav/d44/d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818,25738d70-6656-7517-9cda-a2ae8bad5480,,,11111111-2222-3333-4444-100000005004%26_ic_uCon_zentral=25738d70-6656-7517-9cda-a2ae8bad5480%26overview=true.htm&uid=d4471596-ad85-e21d-0648-71e2389e4818

Frau Claudia Simone Dinkel beschimpft nach Urteilsverkündung das Gericht:
http://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/Kachelmann-mit-Schadenersatzklage-gegen-/Das-Erste/Video?bcastId=2673662&documentId=38007080
Gespeichert
Seiten: 1 ... 6 7 [8]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Strauss-Kahn, Assange, Kachelmann, Kazav
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team