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vatersein.de - Forum 18. Januar 2018, 22:55:44 *
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Autor Thema: Brauche Hilfe !! Werde im Mai Vater einer Tochter,KM will auswandern !!!!!!!!  (Gelesen 5086 mal)
JoeBlack
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 8


« am: 22. Februar 2016, 00:29:00 »

Hallo zusammen ,

ich bin neu hier und brauche euren Rat . Wie im Betreff beschrieben werde ich im Mai,VAter einer Tochter Meine Ex möchte mit ihrer Familie in die Türkei ziehen (alles deutsche staatsbürger, auch keine Türkische Vorfahren ).
Ich bekomme kaum bis garnichts von der Schwangerschaft mit weil die KM dachte sie bekommt das alleinige Sorgerecht, erst als ich ihr per whattsapp schrieb dass ich die Auswanderung verhindern kann und sie sich daraufhin erkundigt hat wußte sie nun das ich Mitspracherecht über unsere Tochter hätte.Anschließend bekam ich eine Welle von gespielter Sympathie zu spüren um mich zu beruhigen und ihrer Auswanderung weiter zu planen.
Nun ist sie auf die Idee gekommen es dort auf die Welt zu bringen damit ich keine Rechte habe   exclamation_smile cry_smile eigentlich haben wir uns immer gut verstanden nur sie versteht halt nicht, dass ich nicht möchte dass das Kind dort aufwächst . Sie ist richtig verseßen von dieser Sache. Das krasseste war als ich zu ihr meinte dass ich auch ohne VAter aufwuchs und nie wollte das mein Kind in soeine Situation kommt da meinte sie wirklich das ich mich damit abfinden soll :/ hab ich als screenshot gespeichert .

Nun meine Fragen :

1. Was wenn sie es wirklich dort auf die Welt bringt ? Das ist ja geplante Kindesentziehung ,könnte man irgendwie ihre Ausreise verhindern ??

2.Wenn sie es hier auf die Welt bringt ? Da sie niemals dem gemeinsamen Sorgerecht zustimmen würde  .muss ich es vor der Geburt beantragen ich weiß aber
  ich hab gelesen die Frist beträgt 6 Wochen,dann könnte sie doch in diesen 6 Wochen dorthin oder ?  question question

Leute ich bin voll fertig !!

 crash crash crash crash crash
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Mrs_Mima
Gast
« Antwort #1 am: 22. Februar 2016, 07:01:44 »

Hallo,

Das ist ja echt ne Scheixx-Situation.

Ich hab leider durchgehend schlechte Nachrichten für dich:

-vorgeburtlich kannst du GAR NICHTS machen. Sollte die Km vor Mai auswandern musst du dich damit abfinden. Du bist ja vor Geburt nicht mal der Vater,  wenn sie die Vaterschaftsanerkennung nicht untersvhreibt

-Nach der Geburt kann sich alles länger hinziehen. Wenn sie behauptet, sie wisse nicht wer der Vater ist werden Tests nõtig, wenn die dann durch sind kannst du das SR beantragen, bis das gegen ihren Willen durch ist....

-im worst case ist sie dann mit Kind weg und du zahlst ohne Umgang wahrnehmen zu können.

Jetzt in der Schwangerschaft sind dir tatsächlich die Hände gebunden.

Bist du sicher, dass du der Vater bist?
Du kennst sie, wir nicht: will sie das WIRKLICH durchziehen?  Wenn ja, wūrde sie sich drauf einlassen, dich nicht als Vater anzugeben?

was für eine 6-Wochen-Frist meinst du? Das mit dem SR nacg Geburt dauert sicher länger wenn es zur Klage kommt weil wie gesagt, wenn das Kind geboren ist bist du immer noch nicht der rechtliche Vater, wenn sie die Vaterschaftsanerkennung nicht unterschreibt.

So ne richtige Lösung hab ich da nicht, das ist eine echt beschixxene Situation.

Mima
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Lausebackesmama
aka LBM
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Ein Leben lang!


« Antwort #2 am: 22. Februar 2016, 08:38:42 »

Hallo,

die schlechten Nachrichten gehen noch weiter. Wenn sie das Kind in der Türkei zur Welt bringen wird und dort lebt, gilt türkisches Recht und der Gerichtsstand ist dort. Ein SR-Antrag in Deutschland bringt dann nichts.

Edit: das türkische Recht kennt GSR nur in der Ehe. Bei einer Scheidung wird immer einem Elternteil das ASR zugesprochen und ein hier ausgeurteiltes GSR würde dort nicht anerkannt werden bzw. gerichtlich gekippt.

LG LBM

« Letzte Änderung: 22. Februar 2016, 08:46:16 von Lausebackesmama » Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Tina10
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« Antwort #3 am: 22. Februar 2016, 11:47:23 »


Du kennst sie, wir nicht: will sie das WIRKLICH durchziehen?  Wenn ja, wūrde sie sich drauf einlassen, dich nicht als Vater anzugeben?

Sag 'mal, was soll denn das hier werden? Eine Animierung zur Personenstandsfälschung? Das ist ja wohl das allerletzte (und nebenbei auch justiziabel).



« Letzte Änderung: 22. Februar 2016, 11:49:02 von Tina10 » Gespeichert
Mrs_Mima
Gast
« Antwort #4 am: 22. Februar 2016, 11:50:41 »

Hallo Tina,

geht es auch freundlicher?Huch

Der werdende Vater kann in dieser Situation nur verlieren, so die KM ihren Plan durchzieht. Sie kann ihn mit Leichtigkeit als zahlenden Vater ohne jeglichen Umgang installieren.

Die Frage ist, ob der TO das möchte. Diese Frage ist durchaus legitim. Und wenn die Km keine sozialleistungen beantragt kann sie einfach "Vater unbekannt" angeben. Who cares?

Wen sich die Km darauf einläßt ist das für mich " **tsts - ID 6** retten" und passiert millionenfach.

Mima
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Tina10
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« Antwort #5 am: 22. Februar 2016, 12:44:30 »

Die Frage ist, ob der TO das möchte. Diese Frage ist durchaus legitim. Und wenn die Km keine sozialleistungen beantragt kann sie einfach "Vater unbekannt" angeben. Who cares?

Das Kind. Denn das hat ein Recht darauf zu erfahren, wer der Vater ist. Zudem zieht eine Vaterschaft eine Fülle von möglichen Folgen nach sich, u.A. auch erbrechtliche. Elternschaft ist weit mehr als zahlen und dafür Kind sehen dürfen.
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Susi64
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« Antwort #6 am: 22. Februar 2016, 13:48:26 »

Hallo,

weisst Du warum die Familie in die Türkei auswandern will? Wie stehst Du denn zu ihrer Familie bzw. sie zu Dir.
Letzlich ist es auch nur ein Strohalm, aber vielleicht kann ihre Familie sie umstimmen.

Ansonsten wird es ganz schwer in der Türkei irgendwelche Rechte effektiv durchzusetzen. Deine einzige Hoffnung ist aus meiner Sicht eine Vaterschaftsfestellung, die Du bei Gericht beantragen kannst. Allerdings wird das sehr schwierig, wenn Mutter und Kind in der Türkei sind.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #7 am: 22. Februar 2016, 14:25:15 »

Ich würde dennoch belegbar die Vaterschaftsanerkennung betreiben, wenn Du Dir sicher bist, dass Du der Vater bist.
Ansonsten könnte es in einigen Jahren zu einer unangenehmen KU-Nachforderung, rückwirkend ab dem Tag der Geburt, hereinflattern.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Ingo30
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« Antwort #8 am: 22. Februar 2016, 20:01:55 »

Moin Jo,

wenn die KM gar keine Beziehung in die Türkei hat, halte ich diese Auswanderungsideen nicht für besonders glaubhaft.

Selbst wenn es so wäre und sie geht: Dann lass sie mal schön eine Vaterschaftsanerkennung von der Türkei aus organisieren. Denn vorgeburtlich wirst Du natürlich NICHTS unterschreiben (weder beim JA noch Notar noch sonstwo). Das Kinder Geld kosten, wird der KM auch noch auffallen.

Lass Dich nicht verunsichern, denn genau davon lebt die KM gerade.

Ansonsten gilt der Umgangsdreisprung:
1. Gespräch / Brief mit der KM und Regelung des Umgangs in Eigenregie
2. Klappt das nicht, auf zum Jugendamt (Vermittlungsgespräch)
3. Klappt das nicht, weiter zum guten Anwalt für FamRecht und Regelung des Umgangs vom Gericht aus.

Gruß Ingo
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psoidonuem
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« Antwort #9 am: 23. Februar 2016, 10:41:00 »

Sag 'mal, was soll denn das hier werden? Eine Animierung zur Personenstandsfälschung? Das ist ja wohl das allerletzte (und nebenbei auch justiziabel).

In jeder Hinsicht ein lächerlicher Beitrag
________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Anm. Moderation:
Die betroffene Userin hat -wie ich finde- angemessen darauf geantwortet/reagiert...insofern ist Dein Beitrag mehr als flüssig=überflüssig.
Wenn Du Tina10 was zu sagen hast, mach das bitte via PN.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2016, 14:13:17 von 82Marco » Gespeichert
Wildlachs
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« Antwort #10 am: 23. Februar 2016, 11:59:09 »

Moin JoeBlack,

zieh Dir das hier mal rein:

http://www.jurawelt.com/sunrise/media/mediafiles/14123/islamisches-sorgerecht.pdf

Dein nächster Weg sollte zu einem Anwalt führen, der sich mit den Besonderheiten des türkischen Rechtssystems auskennt, das recht knifflig zu sein scheint.
Einerseits scheint der Vater eines Kindes dort große Bedeutung zu haben, das aber nur, wenn er 'legitim', also mit der Mutter verheiratet ist/war usw.
Ist die Mutter 'konvertiert'? Wenn nicht, dann könnte die Geschichte für sie als 'Ungläubige' negativ verlaufen.

Spannend. Ich denke, solche komplizierten Fälle mit 'Auslandsberührung' werden zunehmen.
Bitte weiter über den Gang berichten.

W.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2016, 12:02:19 von Wildlachs » Gespeichert
JoeBlack
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« Antwort #11 am: 23. Februar 2016, 14:42:48 »



Bist du sicher, dass du der Vater bist?
Du kennst sie, wir nicht: will sie das WIRKLICH durchziehen?  Wenn ja, wūrde sie sich drauf einlassen, dich nicht als Vater anzugeben?

was für eine 6-Wochen-Frist meinst du? Das mit dem SR nacg Geburt dauert sicher länger wenn es zur Klage kommt weil wie gesagt, wenn das Kind geboren ist bist du immer noch nicht der rechtliche Vater, wenn sie die Vaterschaftsanerkennung nicht unterschreibt.


Mima

Ja Ich bin mir sicher . Ob sie sich drauf einlassen würde weiß ich ehrlich gesagt nicht :/ ich würde es ihr schon zutrauen .

Ich meine die 6 Wochen frist wenn ich vorgeburtlich das gemeinsame Sorgerecht beantrage und sie nicht auf den Brief antwortet dann ist es doch eine Zustimmung Ihrerseits oder ?
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JoeBlack
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« Antwort #12 am: 23. Februar 2016, 14:45:24 »

Hallo,

weisst Du warum die Familie in die Türkei auswandern will? Wie stehst Du denn zu ihrer Familie bzw. sie zu Dir.
Letzlich ist es auch nur ein Strohalm, aber vielleicht kann ihre Familie sie umstimmen.


VG Susi

Nein sie folgt ja ihrer Familie ,haben angeblich schon eine immobilie dort gekauft :/ aber ich weiß ja nicht wie sie das mit dem Aufenthalt regeln wollen da man ja nur innerhalb von 180 Tagen 90 TAge dort bleiben darf.
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JoeBlack
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« Antwort #13 am: 23. Februar 2016, 14:55:44 »

Moin JoeBlack,

zieh Dir das hier mal rein:

http://www.jurawelt.com/sunrise/media/mediafiles/14123/islamisches-sorgerecht.pdf

Dein nächster Weg sollte zu einem Anwalt führen, der sich mit den Besonderheiten des türkischen Rechtssystems auskennt, das recht knifflig zu sein scheint.
Einerseits scheint der Vater eines Kindes dort große Bedeutung zu haben, das aber nur, wenn er 'legitim', also mit der Mutter verheiratet ist/war usw.
Ist die Mutter 'konvertiert'? Wenn nicht, dann könnte die Geschichte für sie als 'Ungläubige' negativ verlaufen.

Spannend. Ich denke, solche komplizierten Fälle mit 'Auslandsberührung' werden zunehmen.
Bitte weiter über den Gang berichten.

W.

Aber ist das Kind nicht automatisch deutsch auch wenn es im Ausland geboren wird ? Gilt dann nicht auch das deutsche Sorgerecht ?  question

Nein sie ist nicht Muslima .

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« Antwort #14 am: 23. Februar 2016, 15:42:08 »

Ich meine die 6 Wochen frist wenn ich vorgeburtlich das gemeinsame Sorgerecht beantrage und sie nicht auf den Brief antwortet dann ist es doch eine Zustimmung Ihrerseits oder ?

Also der Reihe nach:

1. Damit Du überhaupt das Sorgerecht beantragen kannst, musst Du als rechtlicher Vater feststehen. Als rechtlicher Vater stehst Du erst dann fest, wen Du eine entsprechende Vaterschaftsanerkennung unterschrieben hast und Deine Ex dieser Anerkennung zugestimmt hat.

Also gültig ist die Vaterschaftsankerkennung nur mit Zustimmung Deiner Ex. Tut sie dies nicht, dann kannst Du erst einmal gar keinen Sorgerechtsantrag stellen.

Dann müsstest Du nach der Geburt erst einmal auf Feststellung der Vaterschaft klagen.

2.  Was die von Dir genannte 6-Wochenfrist für die Zustimmung der KM zur gemeinsamen Sorge betrifft, so ist diese Frist die Minimalfrist ab der Entbinung, die der KM für einen möglichen Widerspruch eingeräumt werden muss.

D.h. vorgeburtlich hättest Du auch dann ohne die Zustimmung der KM nicht die Chance auf das gemeinsame Sorgerecht, wenn Du als rechtlicher Vater feststündest.

PS Ja, natürlich hat das Kind die deutsche Staatsbürgerschaft, auch wenn es im Ausland geboren wird.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2016, 15:43:54 von Tina10 » Gespeichert
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« Antwort #15 am: 23. Februar 2016, 15:54:55 »

Wenn ich es richtig verstehe, dann gilt das mit der deutschen Staatsbürgerschaft eines im Ausland geborenen Kindes deutscher Eltern schon lange nicht mehr.

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/EinreiseUndAufenthalt/Staatsangehoerigkeitsrecht_node.html

W. 
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« Antwort #16 am: 23. Februar 2016, 16:06:48 »

Wenn ich es richtig verstehe, dann gilt das mit der deutschen Staatsbürgerschaft eines im Ausland geborenen Kindes deutscher Eltern schon lange nicht mehr.

Du hast es nicht richtig verstanden.

In Deinem Link steht nichts, was darauf hindeuten würde, dass das Kind von JoeBlack und seiner Ex nicht Deutsche(r) sein wird.

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« Antwort #17 am: 23. Februar 2016, 16:34:06 »

Ja. OK. Habe unzutreffend zugeordnet, betrifft die Eltern, nicht deren Kinder.

Schwierig in diesem Fall könnte es wohl werden, wenn die Mutter VOR der Geburt die türkische Staatsbürgerschaft erlangt. 
Darauf legt sie es wohl an.

W.
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« Antwort #18 am: 23. Februar 2016, 17:04:38 »

Schwierig in diesem Fall könnte es wohl werden, wenn die Mutter VOR der Geburt die türkische Staatsbürgerschaft erlangt.  

Das wird nicht erst dann "schwierig". Die Sache ist für JoeBlack in jedem Fall gelaufen:

Egal ob die Ex vor oder in der ersten Zeit nach der Geburt in die Türkei umzieht, JoeBlack kann sie nicht daran hindern.

Wenn dann die Vaterschaft amtlich ist und er einen Sorgeantrag stellt, leben Mutter und Kind in der Türkei. Er dürfte dann eher schlechte Aussichten auf eine gemeinsame Sorge haben, wenn die Entfernung mehr als 2.000 km beträgt und er das Kind vielleicht 2x pro Jahr sieht.

Aber selbst wenn ihm die gemeinsame Sorge dann zugesprochen würde, was hätte er schon davon? Zurückholen kann er das Kind auch dann nicht.

Die Mutter hat hier alle Trümpfe in der Hand, auch ohne türkische Staatsbürgerschaft.


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« Antwort #19 am: 23. Februar 2016, 17:54:17 »

Das Kind eines Deutschen hat immer auch nach der Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft. Google mal "ius sanguini". Auch wenn die Mutter eine andere Staatsbürgerschaft hat.

Das ist aber für die Frage des GSR völlig egal, da die Türkei ein GSR nur bei Eheleuten akzeptiert. Weder nach Scheidung, noch wenn unverheiratet. Wrnn hier anerkannt, dann wird es dort aberkannt.

LG LBM
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« Antwort #20 am: 15. Dezember 2017, 18:08:19 »

Hallo LEute ,
habe mich an dieses Forum erinnert und wollte mal erzählen wie die GEschichte weiter verlaufen ist .

Als ich hier rein schrieb waren es drei Monate vor der GEburt meiner Tochter . ---
----
Also sie ist dann tatsälich einen Monat vor der Entbindung in die TRY geflogen um das Kind da auf die WElt zu bringen damit ich juristisch nicht an das Kind rankomme .  thumbdown
Was auch geklappt hat ,obwohl sie hier noch gemeldet war und mit dem Kind als sie drei Monate alt war, hierhin kam für eine Woche um Kindergeld zu beantragen .
Wollte mir die erste Anwältin die ich aufgesucht habe nicht helfen , ihre Begründung war *ja weil sie mit dem kind in der try lebt ,wird es schwer für mich das vor GEricht zu bekommen"- es ging zuerst um die Vaterschaftsanerkennung und hallt Umgang. ---Das war im August 16--
Danach war ich erstmal im TRance und wußte echt nicht was mir geschieht und war schon seelisch platt.


Dann als die kleine 6 Monate alt war . Schrieb mich die Kindesmutter aufeinmal an : " hey du  mad3 , du wolltest doch in der GEburtsurkunde stehen nicht wahr ? ...Also wenn du das noch willst dann müsstest du mir zwei sachen unterzeichnen mit deiner Ausweiskopie, Einmal dass die kleine in der Türkei bleiben darf und einmal für ihren PAss "
daraufhin schickte sie mir ständig Bilder von der Kleinen usw .. was für eine HEuchlerin .  c c c c
Natürlich hab ich Nein gesagt .
Daraufhin kam sie nach DEutschland und hat sich wegen diesen SAchen ein Negativtestat ausstellen lassen und war dann für die Zeit als sie darauf gewartet hat in DE .
Und in der GEburtsurkunde stand ich eh schon nur sie hat mir die nie gezeigt Lächelnd hab ich später bekommen .
Das war dann von Nov- bis Neujahr 2017. ------  gun

DAnn war sie vom Neujahr an wieder in der try , Ich habe mich seelisch aufgerappelt und bin zum wiederholten male zum Jugendamt die mir aber wieder nicht helfen konnten weil ich nicht als VAter feststand.DAnn bin ich zum Anwalt der schrieb dann die KM an deren Meldeaddresse in DE an dass sie die VAterscahft anerkennen solle .
Darauf antwortete die KM mit der türkischen GEburtsurkunde wo ich drin stehe und der Äußerung " er steht doch in der Ujrkunde ich verstehe nicht was er noch so alles will, und das sie diesen WEg nicht versteht übern Anwalt " :DDDDDDDDDDDDDDD  gun
DAnn hatte sie zeit um die VAterschaft anzuerkenn ,sie hätte es sogar im KOnsulat machen können . hat sie nicht gemacht hat mich immer hingehalten . DAs war im märz 17. bis juli---
DAnn bin ich zum anwalt der hat daraufhin die VAterschaftsklage eingeleitet . die erst von der Richterin abgelehnt wurde mit der Begründung ." Mutter und VAter finden schon ein WEg die VAterschaft anzuerkennen um KOsten zu sparen . und das die türkische GEburtsurkunde ausreicht   weil ich dort drin stand . " DAs war ein Amtlicher BEschluss mit dem bin ich dann zum Jugendamt die meinten dann ja damit zuerst zur Beistandschaft dann wieder zu uns . Dann bin ich zur BEistandschaft aber in derem System war das Kind nicht drin . Obwohl sie hier gemeldet ist .
DAraufhin hat wohl das KOnsulat der Richterin geschrieben dass die türkische Urkunde nicht ausreicht und nachdem hat die Richterin dem Verfahren zugestimmt . (zum Glück hatte ich vorher Kontakt mit dem Konsulat ) ----
Ok , dann lief also das VErfahren an das war so august bis Oktober . In dieser ZEit wurde ich mehrfach online aus der Türkei angezeigt von der KM und deren Mutter . wegen STalking, BEleidigung , BEdrohung, zu diesem ZEitpunkt hatte ich die KM und mein Kind sieben Monate lang nicht gesehen. Sie hat dann Unterhalt beantragt bevor ich als VAter feststand und mich dann paar Wochen später bei der BEistandschaft als VAter anerkannt . zu diesem Zeitpunkt war das kind aufeinmal im system ;) nur weil sie Unterhalt beantragt hat.
DAnn musste das Verfahren ja natürlich nicht mehr stattfinden ihre ausrede war " ich dachte das ist eine internationale GEburtsurkunde und die gilt überall" obwohl sie von meinem Anwalt ein halbes Jahr dazu aufgefordert wurde die VAterschaft anzuerkennen.

DAnn gings natürlich weiter wegen Umgang. Mein Anwalt schrieb sie an WEgen Umgangskontakte die werden Verneint mit der Begründung ich wäre ein Drogenjunkie und Dealer Lächelnd und ich würde die Mutter stalken weil ich ihr zuoft meine Meinung geschrieben habe.
Ich hatte nie was mit der Polizei zutun seit die mich anzeigt .
Sie ist jetzt seit SEptember wieder in DE und hat sich eine Anwältin genommen (ihre cousine) die haben ein Strafbefehl gegen mich durchbekommen (ohne das ich mich dazu äußern konnte )
weil ich ihr gechrieben habe "LÜgnerin", "OPfer", "HEuchlerin" usw nachdem sie mich wegen NICHTS anzeigte . Mit der Auflage mich der KM nicht zu nähern :DDDDDDDDDD (800 euro auf zwei jahre bewährung) .was ich ja eh nicht will . ich will ja nur mein Kind sehen .
Ich habe fast seit einem Jahr eine neue Partnerin .
Sie will mich so schlecht machen wie es nur geht damit ich nie das GSR bekommen würde wenn ich es beantrange. Damit sie wiedder in die TRY kann weil ihre Mutter und deren PArtner dort noch sind und bleiben wollen . Weil sie ist ja so ein absolutes MAMA Kind das von ihrer Mutter indoktriniert wird. und das mit 26 .
NAJAAAAA
in drei Tagen ist GErichtsverhandlung wegen Umgang !!!!!!!
Nur ich brauche eine Garantie dass die kleine hier bleibt .und nicht das ihre Mutter sie wieder nach da unten mitnimmt und mir vorentzieht.
MEine Tochter ist 19 Monate alt und ich habe sie nur maximal 10 Stunden gesehen.
Sie tut das alles um mich schlecht zu machen





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Tsubame
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« Antwort #21 am: 15. Dezember 2017, 19:38:36 »

Hallo,

Du wirst keine Garantie bekommen, dass das Kind in Deutschland bleibt. Und es ist fraglich, ob Du das GSR bei der geographischen  Entfernung zwischen Vater einerseits und Mutter und Kind andererseits bekommst, völlig unabhängig von der Kindesmutter.

Wenn die Mutter Dich als drogenabhängig bezeichnest, würde ich sofort freiwillig einen Test anbieten. Du solltest  nicht mit ihr in Kontakt treten und auch nicht mit ihrer Familie. Sie macht ernst und wird Dich wieder anzeigen. Es ist traurig, aber sie sitzt am längeren Hebel und obwohl Du Dich sehr engagiert um das Kind bemühst, bist Du für sie nichts anderes als ein lästiges Anhängsel, gut genug um leiblicher Vater zu sein und zu zahlen.

Du solltest Dich innerlich von ihr abgrenzen, Dich nicht mehr wegen ihrer Spielchen aufregen. Auf nichts eingehen und Dich innerlich unaufgeregt und sachlich mit ihr auseinandersetzen. Falls sie mit Dir Verbindung aufnimmt, übergib die Antwort Deinem Anwalt.

Was die Papazeiten anbelangt, solltest Du Dir überlegen, was Du leisten kannst. Von selbst würde ich zuerst um begleiteten Umgang bitten, da Du um das Kindeswohl bemüht bist oder da die Situation sehr zerrüttet und angespannt ist ( Verurteilung) um eine  umgangspflegschaft. Ich würde darum bitten, dass eine neutrale Person, die Übergaben macht um der Kindesmutter und ihrer Familie nicht begegnen zu müssen. Darauf würde ich ruhig bestehen.

VG,
Tsubame
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2017, 19:41:57 von Tsubame » Gespeichert
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« Antwort #22 am: 15. Dezember 2017, 20:04:08 »

Jap ,

das mit dem begleitedem Umgang wird auch geschehen.

"Zusammenfassend präsentierten sich beide Eltern offen für eine gemeinssame Umgangsregelung deren Ausgestaltung noch zu besprechen ist.Auf beiden Seiten
 besteht derzeit aber keine gemeinsame Kommunikationsebene, die es den Eltern ermöglicht, den Umgang selbstverantwortlich zu regeln.Darüber hinaus muss aus Sicht des Kindes die Frage im Hinblick auf eine mögliche Auswanderung der Mutter mit dem Kind in die Türkei diskutiert werden.Insbesondere dann ,wenn dem Vater Umgänge einzuräumen sind , die einen Beziehungs-und gegenfalls Bindungsaufbau zwischen Kind und Vater fördern,sollte ein kurz-oder mittelfristiger Kontaktabbruch durch einen Umzug von Mutter und Tochter in die Türkei kritisch hinterfragt werden. Aus Sicht des Unterzeichners, der ausdrücklich die Interressen des Kindes fokussiert,kann ein solches Vergehen der Mutter für die Entwicklung der Tochter nicht förderlich sein.
DEr Unterzeichner beantragt für dsa Kind die Einrichtung einer Umgangspflecgschaft, die dem Kind den KOntakt mit dem Vater ermöglicht und inhaltlich begleitet,ein Aufeinerandertreffen der Eltern vorerst ausschließt,jedoch den Aufbau einer gemeinsamen Kommunikationsebene zwischen den Eltern initialisiert und in der Folge entwickelt"  Zitat vom verfahrensbeistand und interressenvertreter meines Kindes.

natürlich blufft die KM ,dass sie will das ich die kleine sehe.  yltype
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JoeBlack
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« Antwort #23 am: 15. Dezember 2017, 20:05:49 »


Du wirst keine Garantie bekommen, dass das Kind in Deutschland bleibt. Und es ist fraglich, ob Du das GSR bei der geographischen  Entfernung zwischen Vater einerseits und Mutter und Kind andererseits bekommst, völlig unabhängig von der Kindesmutter.



Ja , sie ist ja wieder hier .
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Tsubame
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« Antwort #24 am: 15. Dezember 2017, 20:44:50 »

Hallo,

Es gibt einen Unterschied zwischen begleiteten Umgang und Umgangspflegschaft. Ersterer findet an einem neutralen Ort statt mit einem neutralen Begleiter.
Letzterer bedeutet, dass ein Umgangsbegleiter das Kind abholt (kann verhindern, dass die Kindesmutter das Kind nicht übergibt) und es dem Vater übergibt, bei sich zu Hause oder an einem anderen Ort. Dann holt er es wieder ab und übergibt es der Kindesmutter.

Ob die Mutter blufft oder nicht, muss Dir egal sein, auch ob sie schreit, atmet, lügt, betrügt und Dich mit Dreck bewirft. Sei sanft und ruhig und sachlich.

Viel Glück,
Tsubame,
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