Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum und
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. November 2017, 20:14:57 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1] 2   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Strategie und Vorgehensweise bei der Teilung des Hauses  (Gelesen 6514 mal)
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« am: 04. Januar 2016, 17:46:12 »

Hallo zusammen,
ich versuche mich schlau zu machen, wie ich eine endgültige Treunnung inklusive des Einfamilienhauses vollziehen kann.

Ich versuche es kurz zu beschreiben:

Lange Ehe, beide vernachlässigbares Anfangsvermögen. 2 Kinder, eins erwachsen, aber behindert (hilflos) und damit besonders schutzbedürftig!
KM nicht berufstätig, geht voll in der Opferrolle auf. Ich mußte Umgang erstreiten, habe fast nichts aus dem Haushalt oder von meinen privaten Sachen mitnehmen können. Haushalt und andere Werte sind vernachlässigbar.

Mein RA sagte mir, dass ich eine sogenanntes Hausteilungsverfügung einleiten kann (ohne ihn), wenn das sonstige Vermögen mehr als 10 Prozent des Wertes des EFH beträgt. Dies sollte knapp der Fall sein (Autos, Kap.LV, Sparguthaben). Ich verstehe darunter eine Zwangsversteigerung des EFH. Es wird ein Gutachter bestellt (von wem?) und quasi eine Versteigerung eingeleitet, richtig?

Jemand mit Immobilienerfahrung sagte mir, dass ich das über das finanzierende Kreditinstitut anleihern soll. Habe ein erstes Gespräch geführt, allerdings bin ich noch nicht in die Vollen gegangen, sondern habe erst einmal den Ist-Zustand geklärt.

Es gibt noch eine Restschuld von ca. 100.000 €. Den Kredit zahle ich weiter ab, wird als Trennungsunterhalt angerechnet. Der Wert des Hauses (beide im Grundbuch eingetragen) liegt deutlich höher, ich selbst schätze ihn auf ca. 300.000 €.

Die KM wird alles tun, um den jetzigen Zustand beizubehalten, sie und die Kinder bleiben im Haus wohnen und sie braucht nicht einmal arbeiten zu gehen. Das sollen sie auch nach Möglichkeit bleiben, ich bin aber nicht bereit auch noch auf den Wert des Hauses zu verzichten, da ich mit meiner Partnerin mir nur eine wirklich zu kleine Mietwohnung leisten kann. Mir bleibt fast nur der Selbstbehalt gegenüber dem Ehegatten von 1.200 € von meinem Lohn.

Da wir bereits den Rosenkrieg wegen der Kinder führen und ich bisher auf mein Eigentum verzichte, suche ich Hilfe, wie ich weiter vorgehen kann.
Eine Mediation wurde versucht (bei der Festlegung des Kindesumgangs), mit dem Ergebnis, dass mit ihr nichts vereinbart werden kann und sie sich allem verweigert (Aussage Mediator).

Soll ich mich einmal an einen Notar / Rechtspfleger wenden?

Immerhin hat sie auch finanziell etwas zu bieten, wie zum Beispiel den Kindesunterhalt über ca. 40.000 € bis zum 18.Geburtstag oder die Übernahme der Kreditrestschuld. Da die Restschuld geringer ist, als der Betrag, der im Grundbuch steht, könnte sie quasi das Haus beleihen, um mir einen Teil auszuzahlen.

Mir kommt es nicht darauf an das Maximale herauszuholen, sondern nach so vielen Jahren quasi nicht mehr mit Nichts dazustehen. Dazu muß ich sie aber an den Verhandlungstisch bringen und ihre Bereitschaft hinbekommen.


Was kostet ein Gutachter? Ich könnte ja über die Bank einen beauftragen lassen, dann kann sie sich schlecht(er) verweigern.

Wie kann ich in diesem Dilemma geschickt vorgehen?






Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.360


« Antwort #1 am: 04. Januar 2016, 18:39:15 »

Hallo,

der Kindesunterhalt steht den Kindern zu. Wobei das erwachsene Kind Anspruch auf seinen eigenen Unterhalt hat, nicht die KM.
Was das behinderte Kind angeht, ist es volljährig, geht es in eine Fördereinrichtung etc.?

Keine Bank wird ihr Geld leihen, wenn sie kein Einkommen außer Unterhalt hat.
Kannst du sie auszahlen und das Haus selbst übernehmen?

Bei einem behinderten Kind würde ich davon ausgehen, dass noch lange Ehegattenunterhalt fällig wird, da es kindbezogende Gründe gibt warum die KM nicht arbeiten gehen kann.
Wie wird das Kind betreut?

Sophie
Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #2 am: 04. Januar 2016, 19:00:23 »

Hallo AnnaSophie,
das behinderte Kind lebt auch im Haushalt der KM, wird von Ihr und Anderen betreut und gepflegt. Es geht selbst in einer Einrichtung arbeiten und bezieht Lohn. Es wird auch noch 5 Jahre Kindergeld gezahlt werden und es bekommt Sozialleistungen. Die KM wird diese Situation ausnutzen und alle rechtlich möglichen Schritte nutzen, um sich zu wehren.

Aber ich möchte ja auch nicht, dass sich an der Situation etwas ändert. Ich möchte lediglich die KM dazu bringen, zusätzlich zu arbeiten, um den Unterschied zwischen einem großen, neuen EFH ohne Miete und einer kleinen Singelwohnung zu Zweit und zur Miete auszugleichen. Ich habe das Haus in 3 Jahren alleine gebaut, da das behinderte Kind schon ein Teenie war.

Wenn ich nur nicht weiter das Haus abzahlen müsste, wäre mir schon einmal geholfen. Die erste Scheidungsverhandlung steht anderthalb Jahre nach dem Trennungsjahr an.

Um z.B. 100.000 € aufzunehmen, braucht es aktuell nur einen 450 € Job, bei entsprechenden Sicherheiten.

Ich muß also nur für das schulpflichtige Kind Unterhalt zahlen.

Die KM könnte wochentags von morgens 7:30 Uhr bis 16 Uhr arbeiten gehen.

Ich könnte die KM auszahlen, aber ich wohne und arbeite weit entfernt. Ich kann das Haus also nicht wirklich "gebrauchen".
 
« Letzte Änderung: 04. Januar 2016, 19:02:47 von Bruno J » Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.360


« Antwort #3 am: 04. Januar 2016, 19:06:22 »

Hallo,

dann musst du das gut nachweisen, dass KM arbeiten gehen kann. Was ist aber wenn das behinderte Kind krank ist, wer kümmert sich dann?

Und bei einem 450 € Job wird sie auch keinen Kredit bekommen.

Entweder klärt ihr das mit dem Haus vor Gericht oder privat. Aber wenn die KM nicht will bleibt dir nur das Gericht.

Und evtl. wird es besser, wenn du nicht mehr den Kredit zahlst sondern ihr das auf vernünftige Beine stellt:
Sie zahlt dir einen Nutzungsausgleich für deine Haushälfte und zahlt ihren hälftigen Kredit ab. Und du deinen hälftigen Kredit.
Die Nutzungsausgleich entspricht der hälftigen Kaltmiete, was wäre das bei euch? Wie hoch ist die monatliche Belastung für das Haus und wie lange läuft der Kreditvertrag noch?


Und du zahlst Unterhalt für das Trennungsjahr und forderst sie auf sich einen Job zu suchen. Wie lange ist sie schon zu Hause? Seit der Geburt der Kinder? Was hat sie ursprünglich beruflich gemacht?

Wie ist eigentlich der Umgang geregelt? Siehst du eure Kinder - fährst du dafür zum Wohnort?
Diese Kosten könntest du dann evtl. als Umgangskosten vor Berechnung des Trennungsunterhaltes geltend machen.

Sophie
Gespeichert
Ingo30
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.357


« Antwort #4 am: 04. Januar 2016, 21:16:18 »

Moin Bruno,

auch Deine Ex wird lernen müssen, dass es nach einer Trennung keine Rund-um-Versorgung mehr gibt. Aus der Forenbeoachtung sieht der Wunschtraum von manchen KMs so aus: Haus wird weiterbezahlt, Haus wird auch von Dir gewartet und betreut und ansonsten hältst Du die Klappe. Gerne zieht dann noch ein mittelloser Next ein, den Du dann auch noch mitfinanzieren kannst.

Sinnvoll wäre es, wenn ihr Euch für einen freien, gemeinsamen Verkauf entscheidet und auch die KM in eine bezahlbare Mietwohnung zieht. Wenn sie meint, nicht arbeiten gehen zu müssen, muss sie rechnen, mit was für einem Unterhalt sie zu rechnen hat und davon eine angemessene Wohnung bezahlen. Im Zweifel sollte sie sich nach den Bemessungsgrößen des ALG richten.

Alle anderen Zwangsverkaufsvarianten werden wahrscheinlich zu größeren Verlusten führen.

Zum Thema Kredit: Keine Bank gibt Dir bei einem 450 Euro Job einen Kredit über 100.000 Euro. Durch die Vorgaben muss die KM Einkommensnachweise, Kontoauszüge und Belastungen nachweisen. Sollte sie keinen finanziell potenten Next finden, der sich dann auf Deiner gebauten Terrasse im Liegestuhl sonnen kann (hatten wir auch schon so im Forum), muss sie halt in den sauren Apfel beissen. .

Im krassesten Fall musst Du die Zahlungen an die Bank einstellen. Vorher solltest Du aber umfassende rechtliche Beratung einholen. Gruß Ingo
Gespeichert
Sternchen67
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 218


« Antwort #5 am: 04. Januar 2016, 22:40:52 »

N'Abend Bruno,

eine Teilungsversteigerung des Hauses bzw. beabsichtigte Zwangsversteigerung ist erst nach der Scheidung möglich. Wie du schon geschrieben hast, wird momentan der Wohnwert bei der Berechnung des Trennungsunterhaltes berücksichtigt.

Bei einer Teilungsversteigerung zählen nicht die Restschulden sondern die eingetragenen Grundbuchwerte. Im Grundbuch sind auch die Zinsen der Banken sowie Einmalbeträge erwähnt. Da du nicht am Haus interessiert bist, deine DEF sich das Haus nicht leisten kann, besteht die Gefahr, dass eine Teilungsversteigerung erfolglos bleibt. Diese wird zwar wiederholt, danach bleibt der Antragsteller auf den Kosten sitzen. Es ist ein Leichtes & praktisch 50€ (ca.) für deine Ex sich als Mitversteigerer eintragen zu lassen und den Bank(en) zu untersagen einen Forderungsverzicht (für die abbezahlte Summe) zu erteilen. Je nach eingetragene Darlehen ergibt sich ein Betrag, der höher als der Wert des Hauses ist. Dabei kann deine DEF jegliche Fotoaufnahmen und Besichtungstermine untersagen. Wer zahlt schon eine hohe Summe ohne jemals ein Haus betreten zu haben.

Genauso teuer wird es sich auf eine Zwangsversteigerung durch die Bank einzulassen. Beide Eigentümer können dann noch nicht einmal mehr mitbieten, die Banken wollen nur ihren ausstehenden Betrag bekommen.

Die einzig sinnvolle Aktion ist also eine Einigung! Da momentan die Fronten verhärtet sind, die Scheidung noch nicht ausgesprochen ist, warte und lass die Zeit für dich arbeiten. Der Gürtel wird jetzt auf beiden Seiten enger geschnallt. Ein Kompromiss ist meist dann möglich, wenn Ruhe eingekehrt ist und jeder seine Finanzen kennt. Momentan ist doch noch alles in der Schwebe und sowieso noch nicht zu klären.

LG
Sternchen67

P.S. Endlich ein klientenfreundlicher Anwalt. Die Teilungsversteigerung wird mit einfacher Unterschrift beim zuständigen Liegenschaftsamt beantragt - ohne Besonderheiten eine Sache von 30 Minuten. Ein RA muss dagegen nach bestimmten Sätzen abrechnen und bei dem genannten Wert wäre wohl eine fünfstellige Summe fällig gewesen. Mein Ex hatte nicht so ein Glück ;-) .
Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #6 am: 05. Januar 2016, 09:33:20 »


dann musst du das gut nachweisen, dass KM arbeiten gehen kann. Was ist aber wenn das behinderte Kind krank ist, wer kümmert sich dann?



Hallo Sophie, Danke erst einmal für Deine Zeilen. Ich werde nachher auch die der Anderen beantworten.

Haushaltshilfe Krankenkasse? Kurzzeitpflege in einer Einrichtung?
Arbeitnehmer können doch bis zu 10 Tage zur Betreuung des kranken Kindes in Anspruch nehmen. Bei der Schwere der Behinderung sind es 20 Tage, die auch ich in Anspruch genommen habe und nehmen könnte.
Da es Kindergeld gibt, sollten die entsprechenden Möglichkeiten gegeben sein.
Die Behinderte hat ihr eigenes Umfeld (Zimmer, Bad) – im Grund könnte ich sie dort auch versorgen, wenn es die Spannungen mit der Mutter nicht gäbe.

Zitat

Und evtl. wird es besser, wenn du nicht mehr den Kredit zahlst sondern ihr das auf vernünftige Beine stellt:
Sie zahlt dir einen Nutzungsausgleich für deine Haushälfte und zahlt ihren hälftigen Kredit ab. Und du deinen hälftigen Kredit.



Das ist das Dilemma. Wie bekommt man jemanden dazu sich nicht einer vernünftigen Klärung zu widersetzen?
Sie ist schon vor der Trennung zur ersten RAtin gerannt und man wollte mich über den Tisch ziehen. Dann nächste RAtin und TUH Klage mit VKH – vom OLG abgelehnt, da Selbstbehalt unterschritten ist, Wohnvorteil u.a. nicht eingerechnet wurde.
Dritte RAtin, aber eine ganz scharfe, und wieder Klage, da sich die finanziellen Verhältnisse geändert haben (Änderung Steuerklasse und Abbezahlung eines Teils des Hauskredits). Dies wird in Kürze weiterverhandelt.
Gleichzeitig wegen Auskunftsersuchen dritte Klage von EXE eingereicht – nachehelicher Unterhalt.
Wie soll man sich vernünftig auf eine Regelung bezüglich des Hauses einigen?

Mittlerweile kann ich den UH auch berechnen. Es wird nichts geben, und da es VKH gibt, kann sie es ja weiter versuchen.

Zitat

Die Nutzungsausgleich entspricht der hälftigen Kaltmiete, was wäre das bei euch? Wie hoch ist die monatliche Belastung für das Haus und wie lange läuft der Kreditvertrag noch?



Das würde sich in etwa aufheben, d.h. wenn sie die Kreditraten und die Versicherung übernimmt, wäre ich zufrieden, denn entspräche in etwa einer Miete von 5 €/qm. Üblich sind 7..10

Zitat

Und du zahlst Unterhalt für das Trennungsjahr und forderst sie auf sich einen Job zu suchen. Wie lange ist sie schon zu Hause? Seit der Geburt der Kinder? Was hat sie ursprünglich beruflich gemacht?



Nicht gleich mit der Geburt und später dann einfache Bürojobs. Sie macht heute noch einzelne Verwaltungsaufgaben, wie Betreuung, die ich auch mache. Macht ca. 50 €/Monat. Dies könnte sie ohne Probleme ausweiten, da Arbeitszimmer und Ausrüstung da sind.

Zitat

Wie ist eigentlich der Umgang geregelt? Siehst du eure Kinder - fährst du dafür zum Wohnort?
Diese Kosten könntest du dann evtl. als Umgangskosten vor Berechnung des Trennungsunterhaltes geltend machen.



Gerichtliche Regelung des Umgangs im üblichen Maß. Ich fahre ca. 55 km zum Wohnort, also 220 km fast jedes Wochenende, da ich jedes Kind einzeln und einmal beide im Monat habe. Das ist nicht unerheblich und geht richtig ins Geld.
Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.042


« Antwort #7 am: 05. Januar 2016, 10:10:03 »

Hallo,

ich denke, dass ihr beide noch nicht verstanden habt, dass eine Trennung immer weniger Geld für beide bedeutet und in aller Regel ein Haus nicht zu halten ist.
Allerdings gibt es hier natürlich auch eine Komplikation und das ist das behinderte Kind. In einer normalen Wohnung wird es für das Kind schwieriger und wie ich sehe ist das Haus optimal. Trotzdem wird das Kind auch in einer Wohnung klar kommen.

Eine Teilversteigerung mag gut klingen, ich glaube aber nicht das es funktioniert, insbesondere dadurch nicht, wenn Deine DEF mit Kindern wohnen bleibt. Eine komplette Versteigerung ist in der Regel ein großer finanzieller Verlust.
Wenn Du irgendwie Druck ausüben willst, dann erläutere die Optionen für das Haus. Es ist ja nicht nur der Kredit, es sind die laufenden Kosten, die sich durch Deinen Auszug kaum ändern, die Versorgung des Hauses und zugehörigen Grundstücks insbesondere Reperaturen.

Realistischer Weise wird Deine DEF in absehbarer Zeit kaum mehr als einen Minijob haben und ggf. auf H4 angewiesen sein, da macht sich ein Haus nicht gut.

VG Susi

Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.137


« Antwort #8 am: 05. Januar 2016, 10:16:27 »

Wenn Du irgendwie Druck ausüben willst, dann erläutere die Optionen für das Haus.

Ich denke, dass der TO hier Unterstützung braucht, die verschiedenen Optionen zu erarbeiten, aufzuarbeiten und dann in geeigneter Weise der DEF zu präsentieren (ggf. mit einer "taktischen Reserve" aber nicht unglaubwürdig). Mir scheint, dass auch er da noch nicht den vollen Durchblick hat. Ich leider auch nicht...

Toto
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.360


« Antwort #9 am: 05. Januar 2016, 10:44:47 »

Hallo,

das Haus hat einen Wert - so sagst du - von 300.000 €. Restschuld 100.000 - macht bei einem Verkauf für jeden von euch 100.000 € als Startkapital.

Verkauf: jeder von euch 100.000 und getrennte Kassen
Sie bleibt im Haus: Nutzungsentschädigung und alle laufenden Kosten sind von ihr zu tragen. Dir wird ein geldwerter Vorteil angerechnet, diesem kannst du die Kreditkosten gegenüberstellen
Sie übernimmt das  Haus: unrealistisch im Moment, da sie nicht kreditwürdig ist
Du übernimmst das Haus: unrealistisch, da dein Geld dann gebunden bleibt und es müsste ein Mietvertrag gemacht werden, der von ihr gezahlt werden müsste.
Teilungsversteigerung: ist nicht positiv, da nicht der Wert herauskommt, den es normalerweise auf dem Markt erzielen könnte.
Zwangsversteigerung von der Bank: s. o.
Vermietung an jemand anders: Problematisch, wenn ihr dann Reparaturen zahlen sollt etc.

Wie lange laufen die Kredite noch?
Denn klar dürfte sein, dass du keinen neuen Kredit mehr abschließen wirst für das Haus und es dann über die Bank zu einer Versteigerung kommen wird, da die Kredite nicht mehr bedient werden.

Wie hoch sind die Kosten fürs Haus monatlich (Kreditrate + Nebenkosten) und wieviel Einkommen steht den im Haus wohnenden zur Verfügung?
beh. Kind - Einkommen, Pflegegeld, Kindergeld, Unterhalt
Kind - Unterhalt, Kindergeld
KM - Unterhalt oder Minijob etc.
Wieviel Kosten werden für die Pflege des behinderten Kindes benötigt und was ist nicht von Krankenkassen etc. abgedeckt.

Wie lange musst du noch Unterhalt für das behinderte Kind zahlen? Gibt es da eine Altersgrenze?

Sophie


Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #10 am: 05. Januar 2016, 10:48:02 »

Hallo,

ich denke, dass ihr beide noch nicht verstanden habt, dass eine Trennung immer weniger Geld für beide bedeutet und in aller Regel ein Haus nicht zu halten ist.
...
Realistischer Weise wird Deine DEF in absehbarer Zeit kaum mehr als einen Minijob haben und ggf. auf H4 angewiesen sein, da macht sich ein Haus nicht gut.



Hallo Susi,
wir haben früh mit Wohneigentum angefangen. Dadurch ist die finanzielle Belastung des großen Hauses so gering, wie eine Singelwohnung (< 600 €). Die Nebenkosten sind natürlich höher.
Mit anderen Worten, es liegt am guten Willen. Ein Minijob genügt.

2 x Kindergeld, Haushaltsbeteiligung vom Lohn der Behinderten, Pflegegeld, Verhinderungspflege, Unterhalt Kind, Aufwandsentschädigung Betreuung und Mieteinnahme von der Behinderten macht zusammen ca. 2.350 € pro Monat. Davon können 3 Menschen in einem Niedrigenergiehaus gut leben, denn sie zahlen keine Miete.

Kieferorthopädische Behandlung, Musikschule und andere Vereine sowie Hausversicherungen zahle ich auch.

Es ist durchaus möglich ... sogar richtig gut möglich das Haus zu halten
Aber leider auch ohne eine zusätzliche Arbeit sichs gut gehen zu lassen ... bzw. auf meine Kosten
Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #11 am: 05. Januar 2016, 10:57:56 »

Die Bank sagt: Bei der geringen Restschuld (in ca. 1 Jahr geht der Bausparvertrag in die Kreditphase und dann ist die Restschuld nur noch 60.000 €) und den langen Erfahrungen mit uns, braucht sie nur diese Summe als Sicherheit bei einer Versteigerung.

Ich könnte eine Bürgschaft durch Verwandte aufbringen.

Dann würde es sehr viel einfacher ablaufen udn man würde auch Gebühren sparen.

Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #12 am: 05. Januar 2016, 11:12:27 »

N'Abend Bruno,

eine Teilungsversteigerung des Hauses bzw. beabsichtigte Zwangsversteigerung ist erst nach der Scheidung möglich.



Nein, wenn das Wohneigentum mehr als 90 % des Gesamtvermögens ausmacht, dann nicht. Dies ist nicht der Fall.
Ich habe den Anwalt auch dazu gedrängt und konnte auf die Erfahrungen zweier Freunde verweisen, die nicht geschieden sind. Sie haben die Grunderwerbsteuer gespart, die bei einem Eigentümerwechsel nach der Scheidung fällig geworden wären.




Zitat

Bei einer Teilungsversteigerung zählen nicht die Restschulden sondern die eingetragenen Grundbuchwerte.


Richtig, allerdings wird auch eine Bürgschaft für die Restschuld akzeptiert.


Es kommt also wieder auf den guten Willen an, den ich nicht erwarten kann.



Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #13 am: 05. Januar 2016, 11:13:21 »

Da bald die erste Scheidungsverhandlung ansteht - so viel, wie ich verstanden habe / weiß - geht es nur um den Zugewinn und den Versorgungsausgleich. Alles andere muß beantragt werden.

Muß ich also deshalb bei der Verhandlung Haushalt und Haus ansprechen?
"Es gibt noch keine Einigung bezüglich des gemeinsamen Hauses". Ich bitte darum dies erst einmal außergerichtlich zu klären bzw. soll die EXE hier erklären, ob sie dazu bereit ist."

Wäre das so in Ordnung oder liege ich völlig falsch?
Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #14 am: 05. Januar 2016, 11:17:00 »

Ich denke, dass der TO hier Unterstützung braucht, die verschiedenen Optionen zu erarbeiten, aufzuarbeiten und dann in geeigneter Weise der DEF zu präsentieren (ggf. mit einer "taktischen Reserve" aber nicht unglaubwürdig). Mir scheint, dass auch er da noch nicht den vollen Durchblick hat. Ich leider auch nicht...

Toto

Genau so ist es. Ich suche eine Strategie, um endlich Verhandeln zu können und eine für alle positive Lösung zu finden, also für die Kinder und mich.

Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #15 am: 05. Januar 2016, 11:26:19 »


Wie lange laufen die Kredite noch?
Wie lange musst du noch Unterhalt für das behinderte Kind zahlen? Gibt es da eine Altersgrenze?


noch ca. 9 Jahre monatlich < 600 €
Ich brauche schon jetzt keinen UH mehr zahlen, da sie selbst arbeitet.

Die KM kann auf für den Haushalt mit 3 Personen und die Nebenkosten auf ca. 2.300 .. 2.400 € zurückgreifen.
Ohne Einkommen aus "normaler" Arbeit ...





Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Kruemelmonster
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 303



« Antwort #16 am: 05. Januar 2016, 11:45:32 »

Moin Bruno,

ich halte einen Verkauf für die beste Lösung. Dabei unbedingt die Anwälte raushalten. Der Verkauf hat den Vorteil, dass es keine Streitereien über den Wert des Hauses und damit den Zugewinnausgleich gibt.
Sonst werdet ihr einen großen Teil des möglichen Zugewinns an die Anwälte und Gerichte bezahlen. (Hoher Streitwert=hohe Gebühren)

Ausserdem kann es auch mental gut sein, komplett neu anzufangen, ohne die "Altlast" Haus

Ich hab das Ganze vor vielen Jahren durch. Ich hab grad keine Zeit das Alles nochmal aufzuschreiben, aber schau mal hier:

http://www.vatersein.de/Forum-topic-26675-start-msg302432.html#msg302432

Da habe ich einem anderen User die Kurzfassung geschrieben, wie es bei mir ablief.

Gruß vom Krümelmonster,

der damals MIT einem behinderten Kind aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen ist.

P.S. Was hat dein Kind für eine Behinderung, und wie alt ist es?


Gespeichert

Alle sagten: " Das kann nicht funktionieren"
Dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.042


« Antwort #17 am: 05. Januar 2016, 12:09:38 »

Hallo,

ich habe den post von Krümmelmonster mal herein kopiert:

Zu meinen Ehezeiten (lang ists her) hatten wir auch ein sehr schönes Haus, groß und (zum Glück) in guter Lage. Das Haus ist besonders auch durch meine "Muskelhypothek" so schön geworden. Es steckte ne Menge drin, was ohne meine Arbeit nicht bezahlbar gewesen wäre. Damit hingen bei mir natürlich auch ne Menge Emotionen am Haus.

Nun denn, bei der Trennung hatte ich auch erst die Idee, das Haus zu erhalten. Natürlich hatte ich damals den Fehler gemacht auszuziehen (das Wissen von heute hätte ich damals brauchen können).

Das Ergebnis war logisch: Ich zahlte den Kredit weiter (aus vorhandenen Reserven) und meine LEF (=Längst Ex-Frau) blieb mit 2 Kindern im großen Haus, während ich mit unserer behinderten Tochter (die wollte meine Ex nicht, ich hätte sie aber auch nie da lassen können) in eine kleine Wohnung zog.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Haus aber emotional noch nicht abgeschrieben, ich wollte es erhalten... (heute weiss ich, was das für ein Blödsinn war).
Meine Idee war damals: Meine Ex zieht irgendwann aus, dann übernehme ich das Haus.

Das Ergebnis war anders: Meine Ex weigerte sich völlig, irgendeine Lösung in dieser Richtung mitzutragen. War ja auch bequem für sie, solange ich weiter zahlte. Irgendwann gingen aber die finanziellen Reserven zur Neige, und mir war klar die Sache aus meinem Gehalt allein nicht weiter stemmen zu können.
Zunächst wollte meine Ex dann auch einem Verkauf nicht zustimmen, obwohl ein Käufer auf der Matte stand, der das Haus gerne haben wollte, auch zu einem vernünftigen Preis. Naja, ich hab die Kreditzahlungen eingestellt (in Absprache mit der Bank, die Raten habe ich auf ein anderes Konto hinterlegt).

Als meine Ex dann von der Bank angeschrieben wurde, das sie die Kreditraten zahlen solle oder ansonsten die Zwangsversteigerung droht, hat sie endlich dem Verkauf zugestimmt. Selbst sie hatte kapiert, dass beim Verkauf Zugewinn übrig bleibt und dass bei der ZV Schulden geblieben wären.

Heute bin ich froh, das Haus nicht behalten zu haben. Ob ich darin (schliesslich hatte dort auch eine Zeit lang wirklich schönes Familienleben stattgefunden) nochmal glücklich geworden wäre, wer weiss...  Ausserdem wäre das Haus für 2 Personen viel zu groß gewesen und auch finanziell damit ein Klotz am Bein.

Ich hab dann den Zugewinn in eine schöne Eigentumswohnung gesteckt und zahle heute weniger ab, als ich für kleine 3 Zi. Wohnung an Miete zahlen müsste.

Mein anfängliches Zögern und der dadurch sehr späte Verkauf haben mich aber fast 20 KEUR gekostet.

Vielleicht helfen dir diese Erfahrungen weiter!

Viel Erolg und Gruß,

vom Krümelmonster
Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #18 am: 05. Januar 2016, 12:48:04 »


Ja, genau so ist es bei mir auch. Auch wenn ich jeden Stein gemauert habe, bin ich aber emotional weiter und habe mich vom Haus verabschiedet. Lediglich den Kindern würde ich es gerne überlassen.

Ich möchte lediglich wieder etwas von meinem Lohn übrighaben, um eine größere Wohnung nehmen zu können und dann auch Platz mti den Kindern zu haben. Ich versuche mich einfach auf ein neues Leben einziustellen.

Genau wie Du versuche ich den Hebel zu finden, damit die Exe auch mithilft eine Lösung zu finden. Vielleicht ist es  auch die Bank, die ihr mal etwas auf die Füße tritt.

Mir stellt sich die Frage, ob ich denn durch die beginnende Scheidungsverhandlung schon etwas erreichen kann und ob ein Antrag auf Teilungsverfügung helfen würde. Ich vermute, dass man bei einer Einigung diese zurückziehen kann, solange die Versteigerung nicht stattgefunden hat bzw. der Zuschlag gefallen ist.

Meine Volksbank hat schon signalisiert, dass ich Kredit bekomme, um mitsteigern zu können. Aber ich will das Haus ja gar nicht und wenn die KM drin ist, wird sie auch nicht ausziehen. Eine Vermietung an sie schließe ich nach den Streitereien auch aus.



Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.137


« Antwort #19 am: 05. Januar 2016, 13:14:56 »

bin ich aber emotional weiter und habe mich vom Haus verabschiedet.
Auch den Kindern ist das Haus jetzt und später ziemlich schnuppe! 2 seelisch ausgeglichene, liebevolle Eltern, die nicht wg. Cent knausern müssen, in zwei ausreichend großen Whgen ist für die Kinder viel wichtigter.

Meine Volksbank hat schon signalisiert, dass ich Kredit bekomme, um mitsteigern zu können.
Das sollte nur eine Variante sein um zu vermeiden, dass es ein finanzielles Desaster gibt! Also um zu vermeiden, dass da jmd. Drittes mit nem Schnäppchen auf Eure Kosten rausgeht!

Vielleicht ist es  auch die Bank, die ihr mal etwas auf die Füße tritt.
Das ist hilfreich. Weil Dir glaubt die DEF eh nicht (mehr). Allerdings sollte die Bank dann nicht ggü. DEF erwähnen, dass Du (als Rettungsanker) mitbieten kannst. Vielmehr wäre es hilfreich, wenn die Bank der DEF ausmalt, wie schlecht eine Versteigerung sein kann und wieviel besser ein freihändiger, nicht notgedrungener Verkauf!

wenn die KM drin ist, wird sie auch nicht ausziehen. Eine Vermietung an sie schließe ich nach den Streitereien auch aus.
Denk erst gar nicht daran!

Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #20 am: 05. Januar 2016, 13:25:47 »

Ich denke, dass es gut ist noch einen weiteren Termin mit der Bank zu machen und mal vorzufühlen, was sie hinsichtlich Druck ausüben mitmachen.

Danke schon einmal.

Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Sternchen67
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 218


« Antwort #21 am: 05. Januar 2016, 23:49:59 »

Hallo Bruno,

wird im Antrag für Ehegattenunterhalt ein Wert für den Wohnvorteil angegeben? Der Wohnvorteil nach einem Trennungsjahr entspricht der ortsüblichen Miete. Es besteht auch noch die Möglichkeit Nutzungsentschädigung zu verlangen, falls deiner DEF kein Unterhalt aus welchem Grund auch immer zusteht.

10% Regelung, Bürgschaft... mit einer einfachen Erklärung zur Mitversteigerin kann deine DEF allem widersprechen. Sie ist mit dieser Erklärung gleichberechtigt. Vom Antrag bis zur Versteigerung dauert es dann auch noch fast ein Jahr. Sie kann alles blockieren, Termine vom Gutachter verschieben bzw. erst gar nicht die Tür öffnen bis jegliche Forderungsverzichte der Banken ablehnen.

Genauso habe ich es gemacht - das Haus gehört inzwischen mir. Es kam so überhaupt nicht bis zur Versteigerung. Bitte urteile nicht ohne meinen Hintergrund zu kennen. Aber dies ist dein Beitrag  .

Gruß
Sternchen67

Gespeichert
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #22 am: 06. Januar 2016, 08:10:18 »


wird im Antrag für Ehegattenunterhalt ein Wert für den Wohnvorteil angegeben? Der Wohnvorteil nach einem Trennungsjahr entspricht der ortsüblichen Miete. Es besteht auch noch die Möglichkeit Nutzungsentschädigung zu verlangen, falls deiner DEF kein Unterhalt aus welchem Grund auch immer zusteht.



Hallo Sternchen,
soweit brauchte das Amtsgericht und später dann das OLG gar nicht rechnen. Die Klage wurde abgelehnt, weil offensichtlich ist, dass ich unter der Ehegatten UH Grenze von 1200 € liege. Dabei wurden auch andere Dinge, wie Fahrtkosten zur Arbeit nicht berücksichtigt (55 km). Man erwartete von mir, dass ich in der Nähe meiner Arbeitsstätte ziehe. Das AG hat dagegen besonders erwähnt, dass ich vorgezogen habe in der Nähe meiner Kinder ( und Freunde ) zu bleiben.
Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Bruno J
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 77


« Antwort #23 am: 06. Januar 2016, 08:13:17 »

Da bald die erste Scheidungsverhandlung ansteht - so viel, wie ich verstanden habe / weiß - geht es nur um den Zugewinn und den Versorgungsausgleich. Alles andere muß beantragt werden.

Muß ich also deshalb bei der Verhandlung Haushalt und Haus ansprechen?
"Es gibt noch keine Einigung bezüglich des gemeinsamen Hauses". Ich bitte darum dies erst einmal außergerichtlich zu klären bzw. soll die EXE hier erklären, ob sie dazu bereit ist."

Wäre das so in Ordnung oder liege ich völlig falsch?

Gibt es zu meiner Frage Erfahrungen / Meinungen?
Gespeichert

--
Viele Grüße
Bruno
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.042


« Antwort #24 am: 06. Januar 2016, 10:11:25 »

Hallo Bruno,

diese Frage solltest Du mit Deinem Anwalt besprechen. Letzlich wird sich die Scheidung dadurch natürlich verzögern. Man kann versuchen Scheidungsfolgesachen und das ist der Zugewinn- und Versorgungsausgleich abzutrennen und die Scheidung so schneller durchzukriegen, das muss aber nicht klappen.

Bei der Unterhaltsfrage sehe ich es so, dass Du Mindestunterhalt beim KU zahlst und mehr ist nicht drin. Das muss Deine DEF aber erst einmal realisieren, dass es nicht mehr Gled geben wird. Letzlich vermute ich wirst Du irgendwo an dem Punkt von Krümmelmonster ankommen und festellen, dass es besser gewesen wäre ehr zu verkaufen.

VG Susi
Gespeichert
Seiten: [1] 2   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Zugewinn-/Versorgungsausgleich, Hausrat (Moderator: DeepThought)  |  Thema: Strategie und Vorgehensweise bei der Teilung des Hauses
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC


www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2017 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team