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vatersein.de - Forum 22. November 2017, 10:10:26 *
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Autor Thema: Mutter will im Sommer in anderes Bundesland ziehen - was kann/soll ich tun?  (Gelesen 35301 mal)
Bester Papa
_Bester Papa
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Beiträge: 841


« Antwort #25 am: 07. Januar 2016, 12:39:20 »

Moin moin.

Nein, Tochter hat Mutter jetzt nicht gesehen. Den Umgang habe ich aber auch deshalb abgesagt, weil sie immer noch einen Verband trägt, der alle paar Tage gewickelt werden muss und ich zum Arzt musste.

Das kann die KM aber gerne alles nachholen. Sowieso biete ich ihr ein Wechselmodell an. Zudem hat sie die Herbstferien ausfallen lassen, obwohl ich ihr das angeboten hatte. Auch einen Wochendumgang im November nahm sie nicht an. Der letzte Umgang ist nun schon über 3 Monate her.

Ich bin mir halt nicht so sicher, ob man das Kind wirklich so einfach zurückführen kann, wenn Mutti das Kind in den Ferien in einem anderen Bundesland einfach anmeldet. Dann wäre das hiesige Gericht ja hier auch nicht mehr zuständig, sondern das am neuen Wohnort der KM. Und ob das dann das Kind dort aus dem Schulbetrieb wieder herausnimmt und zu mir zurück schickt, daran habe ich Zweifel.

Ob der Eilantrag durchgeht, ja daran habe ich auch meine Zweifel.

VG
BP
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Inselreif
Gast
« Antwort #26 am: 07. Januar 2016, 12:51:30 »

Dann wäre das hiesige Gericht ja hier auch nicht mehr zuständig, sondern das am neuen Wohnort der KM.
Nicht unbedingt!
Dann stellst Du beim dortigen Gericht (das tatsächlich zunächst einmal zuständig ist) einen Verweisungsantrag nach § 154 FamFG.
Eine der wenigen echt sinnigen Regelungen...

Gruss von der Insel
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Bester Papa
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« Antwort #27 am: 07. Januar 2016, 14:11:02 »

Vielen Dank für die Info.

Mama will sie nun nächste Woche in der Schule besuchen und ihr ein Geschenk überreichen.
Frage ist, ob ich sie solange aus der Schule lasse, bis der Eilantrag durch ist oder es riskiere, sie in die Schule zu geben mit der Gefahr, dass Mutter sie mitnimmt?

Weil ihre rechte Hand noch geschient ist, kann sie eh nicht mitschreiben.

Frist zur Stellungnahme bzgl des Eilantrags hat die Mutter bis zum 11.01.
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TotoHH
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« Antwort #28 am: 07. Januar 2016, 14:49:55 »

Moin,

ganz ehrlich?!

Mama will sie nun nächste Woche in der Schule besuchen und ihr ein Geschenk überreichen.
Bei aller von Dir vermuteten Gefahr: Alleine dass dies nötig ist, finde ich arm!
Und deshalb:
Frage ist, ob ich sie solange aus der Schule lasse
Nein!

Du tust ja so, als müsstest Du das Kind vor seiner Mutter beschützen!  mad Da gibt es m.E. deutlich schlimmere Fälle hier bei vs.

Und wo kommt eigentl. Deine akute Angst her? Weiter vorne war es doch so, dass KM es nicht überstürzen wollte mit dem Wegzug der Tochter, sondern zumindestens in der kurzen Frist das Wohl des Kindes dahingehend im Blick hatte, dass sie bis zum Sommer warten will. Nur weil Du nicht jetzt und "fristgerecht" zugestimmt hast meinst Du, dass KM derart Hardball spielen wird?

Gruß toto
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MontyPython
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« Antwort #29 am: 07. Januar 2016, 16:00:33 »

Der letzte Umgang ist nun schon über 3 Monate her.
Mama will sie nun nächste Woche in der Schule besuchen und ihr ein Geschenk überreichen.
Wohnt z.Z. bei einer Freundin, macht Abi, aber braucht eigene Wohnung und hat kein Geld

Das klingt alles nicht wirklich so, als ob KM eure Tochter von heute auf morgen bei sich behält und wenn doch, könnte sie das sowieso  jederzeit machen, egal ob der Eilantrag auf ABR durch ist oder nicht. Theoretisch besteht die Möglichkeit natürlich, aber das wäre doch eine total chaotische Situation: Schulwechsel von heute auf morgen, Unterbringung bei einer Freundin, lange Zeit kaum Umgang, kein Geld... Mal angenommen, sie zieht das durch, dann muss sie eure Tochter irgendwo anmelden und einschulen. Da du aber eine Kindswohlgefährdung oder auch eine Vernachlässigung der Schulpflicht vermutest, könntest du umgehend nach deiner Ex fahnden lassen!

Im Prinzip bist du immer noch in der "besseren" Situation und wenn deine Ex eine Umgangsregelung fordert/wünscht, ist das doch auch eher positiv. So eine Regelung würde ich an deiner Stelle umgehend schriftlich fixieren! Allerdings würde ich zumindest verlangen, dass deine Ex ihren aktuellen Wohnort nachprüfbar angibt.
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Bester Papa
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« Antwort #30 am: 07. Januar 2016, 16:03:42 »

Und wo kommt eigentl. Deine akute Angst her? Weiter vorne war es doch so, dass KM es nicht überstürzen wollte mit dem Wegzug der Tochter, sondern zumindestens in der kurzen Frist das Wohl des Kindes dahingehend im Blick hatte, dass sie bis zum Sommer warten will. Nur weil Du nicht jetzt und "fristgerecht" zugestimmt hast meinst Du, dass KM derart Hardball spielen wird?
Ja, denn sie ist unberechenbar und ich weiß nicht, wie sie reagiert, wenn sie den ABR Antrag auf dem Tisch hat. Wäre nicht das erste mal, dass sie mich erpresst. In Stresssituationen rennt sie einfach los und schaltet das Gehirn aus. Sie kommt erst wieder zu sich, wenn sie vor die Wand gelaufen ist.

Klar ist das alles arm. Aber von mir Kindesunterhalt rückwirkend für 3 Jahre zu fordern, obwohl die Betreuung nachweislich überwiegend bei mir lag, ist auch arm. Nein, es ist nicht arm, es ist unverschämt. Auch mir eine Frist von 1 Woche zu setzen, einem Umzug über eine Entfernung von 400 km zuzustimmen, ist eine Frechheit.

Bei so was sucht man das Gespräch und rennt nicht zum Anwalt.

Aber da die Kleine ja noch ihren Verband hat und zum Arzt muss, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen, dass sie das Kind einfach aus der Schule abholt.

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Bester Papa
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« Antwort #31 am: 07. Januar 2016, 16:34:47 »

wenn doch, könnte sie das sowieso  jederzeit machen, egal ob der Eilantrag auf ABR durch ist oder nicht.
Wenn der Eilantrag durch ist und sie nimmt das Kind einfach mit, dann reden wir aber von Kindesentführung.

Theoretisch besteht die Möglichkeit natürlich, aber das wäre doch eine total chaotische Situation: Schulwechsel von heute auf morgen, Unterbringung bei einer Freundin...
Nun, ähnliches hat sie vor Jahren schon mal beim älteren Halbbruder gemacht. Da ging Tochter noch nicht in den Kiga. Und die wurde dann überwiegend fremdbetreut.

Mal angenommen, sie zieht das durch, dann muss sie eure Tochter irgendwo anmelden und einschulen. Da du aber eine Kindswohlgefährdung oder auch eine Vernachlässigung der Schulpflicht vermutest, könntest du umgehend nach deiner Ex fahnden lassen!
Es besteht Schulpflicht. Ich denke mal nicht, dass es ein großes Problem ist, Tochter an einer anderen Schule anzumelden.

So eine Regelung würde ich an deiner Stelle umgehend schriftlich fixieren! Allerdings würde ich zumindest verlangen, dass deine Ex ihren aktuellen Wohnort nachprüfbar angibt.
Ja da hast Du recht. Die Umgangsregelung wird auch fixiert. Und die neue Adresse habe ich zufällig beim Einwohnermeldeamt mitbekommen. Ich glaube, die wissen da mehr als sie einem sagen.
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Bester Papa
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« Antwort #32 am: 11. Januar 2016, 20:27:48 »

So, Tochter heute in die Schule gebracht und... sie ist noch da!! 
Mal schaun, wie es weiter geht.
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TotoHH
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« Antwort #33 am: 11. Januar 2016, 21:11:49 »

So, Tochter heute in die Schule gebracht und... sie ist noch da!! 

 thumbup thumbup
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Bester Papa
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« Antwort #34 am: 25. Januar 2016, 10:57:43 »

Moin.

So, Verfahrensbeistand war letzte Woche bei mir und hat sich mit mir und Tochter unterhalten. Tochter hat wohl gesagt, dass sie sich wünscht, dass Mama wieder kommt. Und wenn nicht, dass sie dann bei mir bleiben möchte und Urlaub bei Mama verbringen möchte.

Gerichtstermin ist Donnerstag. Mal schauen, was passiert.

VG
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gardo
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« Antwort #35 am: 25. Januar 2016, 11:43:14 »

So, Verfahrensbeistand war letzte Woche bei mir und hat sich mit mir und Tochter unterhalten. Tochter hat wohl gesagt, dass sie sich wünscht, dass Mama wieder kommt. Und wenn nicht, dass sie dann bei mir bleiben möchte und Urlaub bei Mama verbringen möchte.
Und was hast Du mit dem Verfahrensbeistand besprochen?

Gruss,
gardo
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« Antwort #36 am: 25. Januar 2016, 12:21:51 »

Hi gardo,

Naja, was soll ich mit der groß besprechen? Ich hab ihr deutlich gemacht, dass Tochter am liebsten bei mir ist, aber natürlich auch die Mama sehen soll. Sie wollte dann noch Schulzeugnisse und mit KM telefonieren.

Was sie dann in ihren Bericht ans Gericht schreibt, wird man sehen.
Darauf habe ich ja eh keinen Einfluss. Frage ist nur, ob sie mir den Bericht vorher schickt? Vermute mal nein?
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gardo
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« Antwort #37 am: 25. Januar 2016, 13:59:18 »

Frage ist nur, ob sie mir den Bericht vorher schickt? Vermute mal nein?
Die Stellungnahme vom JA bekamen wir vor der Verhandlung zugestellt.
Die des Verfahrensbeistandes nicht.

Gruss,
gardo
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Bester Papa
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« Antwort #38 am: 26. Januar 2016, 09:55:16 »

Wie ist es denn bei Dir ausgegangen?
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gardo
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« Antwort #39 am: 26. Januar 2016, 11:27:01 »

Alle (Gutachter, Jugendamt, Verfahrensbeistand) haben sich für mich ausgesprochen. Daher folgte auch der Richter bzw. die Richter diesen Einschätzungen.
Nur die Gegenseite wollte das eben nicht wahrhaben.

Gruss,
gardo
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Bester Papa
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« Antwort #40 am: 28. Januar 2016, 15:37:36 »

Moin.
Kurzes Update.
Heute war Verhandlung bzgl. Eilantrag auf Übertragung des ABR auf mich. Richter sah jetzt keine Eilbedürftigkeit mehr.
Also haben wir den Eilantrag zurück gezogen.

Bzgl.  des Hauptsacheverfahrens wird jetzt ein Gutachten erstellt. Tochter hat sich beim Verfahrensbeistand dahingehend geäussert, dass sie sich am liebsten zu gleichen Hälften bei Mama und Papa aufhält und wenn Mama nicht zurück kommt, dann bei mir bleiben möchte und nur Urlaub bei Mama verbringen möchte.

Der Verfahrensbeistand meinte noch, er wisse nicht, ob das ihr freiwilliger Wunsch sei oder sie womöglich beeinflusst wurde.  gun

Jetzt soll auch erst einmal Umgang bei der Mama stattfinden, bevor Tochter dann auch noch einmal vom Richter befragt wird, weil Tochter noch nie am Wohnort der KM war.

Wahrscheinlich hegen sie die Hoffnung, dass sich die Meinung von Tochter ändert. mad

Ist das normal, dass noch ein Gutachter bestellt wird, obwohl sich das Kind klar geäußert hat?

Bin ziemlich fix und foxi, dass Tochter bei Mama bearbeitet wird.

VG
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« Antwort #41 am: 01. Februar 2016, 08:30:20 »

Moin.

So, muss noch mal nachfragen:
Mutter hat in der Anhörung auf heile Welt gemacht und behauptet, sie sei schwanger und deshalb überraschend in ein anderes Bundesland
gezogen, wo sie jetzt mit ihrem Freund angeblich eine neue Wohnung bezogen habe.

Ich halte aber ihre angebliche Schwangerschaft für vorgeschoben, weil sie das im GSR Verfahren vor 4 Jahren auch schon behauptet hatte. Auch damals zog sie zeitgleich zu meinem GSR Antrag überraschend zu einem Bekannten ( für sie natürlich Freund). Die Schwangerschaft war damals schon heisse Luft. Und nun dasselbe Spielchen.

Schlimmer noch, ich weiß, dass sie schon seit Jahren in verschiedenen Bordel...arbeitet. Das ist Fakt und kann ich auch beweisen.Und das macht sie auch an ihrem neuen Wohnort.

Mir ist egal, was sie macht.Problem ist nur, dass sie früher Tochter oft  fremdbetreuen liess und eine ganze Woche weg war.Zum Glück konnte ich sie vor ca 2 Jahren davon überzeugen, Tochter in der Zeit besser bei mir zu lassen.

Aber was sag ich demnächst dem Gutachter? Ich will nicht dastehen, als schmeisse ich nur mit Dreck.

Aber die heile Welt, die sie nun vorspielt, ist definitiv Fassade.

Also was sag ich dem Gutachter?
Und was mach ich mit der falschen EV, wo sie behauptet, immer beim Kinderarzt gewesen zu sein, obwohl ich Belege habe, dass ich da war?

VG
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« Antwort #42 am: 01. Februar 2016, 08:49:39 »

Guten Morgen, lieber BP!

Echt jetzt? Deine Geschichte, vor allem der letzte Beitrag, liest sich wie ein schlechter Film.
Bin sprachlos.

Also, ich würde folgendes in Erwägung ziehen und mit meinem RA besprechen:

1) auf angebliche Schwangerschaft und vermutlich gleichen Trick wie vor 4 Jahren hinweisen,
2) auf das "horizontale Gewerbe" hinweisen,
3) auf das Kontinuitätsprinzip hinweisen,
4) "heile Welt" genauer hinterfragen bzw. in Frage stellen,
5) EV sachlich mit Belegen widerlegen.

Zu 2):
Da würde ich Detektiv spielen und Beweise sammeln (hast du aber offensichtlich schon getan?!).
Bei einer Prostituierten hätte mein Kind nichts verloren.
Selbst beim normalen Umgang wäre ich dem sehr kritisch gegenüber.

Neben GA auch einen sachlichen Hinweis ans Gericht geben.

Geschichten gibt's, die gibt's gar nicht  exclamation_smile

Alles Gute und Liebe!

Daniel
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« Antwort #43 am: 01. Februar 2016, 09:04:58 »

Ach so, Schwangerschaft und Bordell passen natürlich auch super zusammen...
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« Antwort #44 am: 01. Februar 2016, 09:22:07 »

Moin,

Bei einer Prostituierten hätte mein Kind nichts verloren.
Selbst beim normalen Umgang wäre ich dem sehr kritisch gegenüber.
Es gibt inzwischen ausreichend Urteile, dass die Arbeit als Prostituierte nicht die Erziehungsfähigkeit in Frage stellt. Also würde ich damit vorsichtig agieren und dies nicht zum Hauptthema machen.
Immer schön aus der Perspektive des Kindes argumentieren und die Prostitution eher mal erwähnen, aber nicht drauf rumreiten. Es kommt hierbei stark auf die Sichtweisen des Tatrichters und des Sachverständigen an. Die können dies komplett veruteilen, oder aber auch Verständnis für die schwierige Situation haben. Selbst die Nachtzeiten können eher maginal sein, denn eine Frau die Schicht arbeitet, muss auch für die Nachtbetreuung sorgen.

Wenn die Dame schwanger ist, dann müsste sie ja bereits einen Mutterpass haben. Den könnte sie doch leicht einmal hochheben ... damit wird kein Datenschutz verletzt, und man hat eine Idee über dne Wahrheitsgehalt.

Gruß
Kasper
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« Antwort #45 am: 01. Februar 2016, 09:35:13 »

Es gibt inzwischen ausreichend Urteile, dass die Arbeit als Prostituierte nicht die Erziehungsfähigkeit in Frage stellt. Also würde ich damit vorsichtig agieren und dies nicht zum Hauptthema machen.

Wieder was gelernt, danke...
Also wenigstens beiläufig erwähnen, ok.

Gegenfrage: würde das Gleiche gelten, wenn der Vater ein "Callboy" wäre?
Nur mal rein interessehalber...

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Bester Papa
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« Antwort #46 am: 01. Februar 2016, 11:16:09 »

Naja, wie gesagt, mir ist egal, was sie macht.
Ich will nur vermeiden, dass Tochter dann wieder fremdbetreut wird.
Und es nervt, dass sie einen auf heile Welt macht.

Und wenn ich das nebenbei erwähne, kommt die Frage: Wie kommen sie darauf?  Und dann soll ich Bilder vorlegen?

Das mit dem Mutterpass ist eine gute Idee.

Angeblich will der ältere Halbbruder im Sommer auch mit umziehen.
Das ist auch gelogen. Der bleibt hier und will sein Abitur machen, verweigert aber die Aussage, um seine Mama nicht zu belasten.
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nadda
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« Antwort #47 am: 02. Februar 2016, 04:50:06 »

Hi,

Mutterpass hochhalten bringt aber nix. Sie hat ja schon ein Kind, also hat sie einen Mutterpass. Es ist allerdings kein Problem für einen Richter der sich unsicher ist eine Schwangerschaftsbestätigung vom Arzt anzufordern. Da steht nur drauf Frau xyz ist schwanger und fertig.

LG
nadda
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Bester Papa
_Bester Papa
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« Antwort #48 am: 02. Februar 2016, 10:30:12 »

Hi Nadda,

die Frage ist nur, wie ich den Richter dazu bringe. da mal nachzufragen, wenn sie das Ganze vortäuscht.
Wäre ja eigentlich ein Fall für den Gutachter.
Aber selbst wenn sie tatsächlich schwanger wäre, dann hätte sie ja noch weniger Zeit für Tochter.
Ist eine Geschwistertrennung so ungewöhnlich?
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Kasper
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« Antwort #49 am: 02. Februar 2016, 10:59:52 »

Aber selbst wenn sie tatsächlich schwanger wäre, dann hätte sie ja noch weniger Zeit für Tochter.
Ist eine Geschwistertrennung so ungewöhnlich?
Ich wäre mit dieser Argumentation sehr vorsichtig ... Das Kind rauszunehmen zu wollen, nur weil man meint, sie käme mit zwei Kindern nicht zurecht, entspricht nicht der politischen Korrektheit. Auf Sachverhalte abzuzielen bring da mehr.
Geschwistertrennung ist immer eine Ansichtsache des Richters. Wenn sie jetzt schwanger ist, dann ist das "Geschwisterchen" ja noch nicht da, also wird auch nichts getrennt. Viel wichtiger könnte sein, dass man einer schwangeren nicht das Kind wegnehmen will, und sie damit in der Schwangerschaft destabilisieren will ...

Gruß
Kasper
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